Die Schweiz hat kein Gewaltproblem

Politblog

Die Arbeit nimmt Polizeibeamten mitunter den objektiven Blick auf die Tatsachen: Polizeikontrolle in Bülach. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Der Alltag eines Polizisten oder einer Polizistin ist geprägt von Straftaten. Einbrüche, Diebstähle, Körperverletzungen und Verkehrsdelikte sind nur einige von ihnen. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass «der Polizist» meist mit Kriminellen zu tun hat. Und ja, ein Teil dieser Kriminellen hat einen Migrationshintergrund. Nicht selten wird das täglich Erlebte jedoch auf die gesamte Bevölkerung und dabei leider auch vieles generell auf Ausländer projiziert. Diese Optik führt dazu, dass wir Polizisten oft die Wurzel vieler gesellschaftlicher Probleme bei den Ausländern suchen und nicht mehr erkennen, dass ein Grossteil der Migranten konform lebt.

Statistisch gesehen, passieren Gewaltstraftaten am häufigsten in der untersten sozialen Bevölkerungsschicht. Aufgrund mangelnder Bildung oder fehlender Sprachkenntnisse arbeiten Migranten oft in Niedriglohnberufen und stellen somit einen Teil der einkommensschwachen Bevölkerungsschicht dar. Wären diese Ausländer nicht hier, würden Schweizer Bürger an ihrer Stelle diese Gewaltstraftaten begehen. Somit ist Gewalt kein Problem der Ausländer. Lösungsansätze sind Integration und Bildung – und nicht die andauernde mediale und gesellschaftliche Pauschalverurteilung sämtlicher Ausländer. Einfache Rezepte wie das Verlangen nach immer härteren Strafen lösen das Problem genauso wenig. Erwiesenermassen verhindern lange Strafen die Resozialisierung. Und genau diese ist es, die der Schweiz eine vergleichsweise niedrige Kriminalitätsrate einbringt.

Nicht selten hört man Aussagen wie: «Die Polizei sperrt sie ein, und am nächsten Tag sind sie wieder draussen!» Der Strafprozess sieht in der Schweiz – mit Ausnahme des Ordnungsbussengesetzes – zum Glück keine Bestrafung durch die Polizei vor. Eine polizeiliche Festnahme oder die Untersuchungshaft dienen lediglich zur Aufklärung von Straftaten. Fallen die Haftgründe weg, muss die Person entlassen werden. Freigesprochen ist sie damit nicht. Denn eine allfällige Verurteilung folgt an der Gerichtsverhandlung.

Der angeblich zu lasche Umgang mit Straftätern führt zum Ruf nach härteren Strafen und der Aushebelung der Gerichte wie im Fall der Durchsetzungsinitiative. Ich möchte daran erinnern, dass die Menschenrechte und das Schweizer Justizsystem auf uns alle anwendbar sind. Härtere Strafen würden jeden treffen. Sie führen dazu, dass Resozialisierung unwahrscheinlicher wird und der Vollzug länger und teurer.

Haben wir wirklich ein Gewaltproblem? Die Situation der Schweiz so zu zeichnen, halte ich für sehr überspitzt. Auch dass das Anzeigeverhalten zurückgehe, ist eine haltlose Behauptung. Gewaltstraftaten gab es schon immer und wird es vermutlich immer geben. Zu behaupten, es existierten nicht kontrollierbare Gruppierungen und Ghettos, halte ich gar für hetzerisch. Denn das entspricht in keiner Weise meinen Erfahrungen. Es gehört schliesslich zur Aufgabe eines Polizisten, auch mit schwierigen Menschen und Gruppierungen umgehen zu können. Auch wenn dies bedeutet, Verstärkung anzufordern. Das macht den Job sehr anspruchsvoll. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass der Respekt, den man den Menschen entgegenbringt, meist auch erwidert wird. Wir müssen wieder lernen, die gesellschaftlichen Schwierigkeiten objektiv zu betrachten und unsere Energie in die Lösung von Problemen zu investieren. Pauschalisierungen sind Gift für ein intaktes Zusammenleben. Wir haben ein funktionierendes Justizsystem, welches Straftaten nach rechtsstaatlichen Prinzipien ahndet und keineswegs machtlos ist.

90 Kommentare zu «Die Schweiz hat kein Gewaltproblem»

  • Stefan Lehmann sagt:

    Je weniger kriminelle Migranten hier sind, desto schneller werden wir die mit der DSI wieder los. Es gibt keinen Grund, warum kriminelle Migranten hier bleiben sollen. Und wer mit dem Deliktkatalog der DSI nicht einverstanden ist, kann 1. sich bei der putschenden Legislative bedanken und 2. mittels Initiative Anpassungen vornehmen.

    • Paul Levi sagt:

      Aber wer mit dem Deliktkatalog nicht einverstanden ist, kann die Verschärfungsinitiative einfach gar nicht annehmen, anstatt diese im Nachhinein mittels Initiative wieder anpassen zu wollen.
      Es gibt keinen Grund, warum kriminelle Migranten hier bleiben sollen? Doch diese Gründe gibt es sehr wohl, denn es gibt keinen Grund alle Kriminelle in den gleichen Topf zu werfen. Angeblich wollte man mit der Ausschaffungsinitiative die Bevölkerung vor schweren Kriminellen beschützen, also vor Mörder und Vergewaltiger, doch was die Verschärfungsinitiative macht geht eindeutig zu weit, denn dort will man Leichtkriminelle von der nur eine kleine Gefahr ausgeht ausschaffen. Eine Strafe muss verhältnismässig sein, also kann es nicht sein, dass wegen einer Bagatelle jemand so stark bestraft wird.

      • Adrian Wehrli sagt:

        UNterschwellig ist halt laut SVP jeder Migrant ein Krimineller, und jeder der nicht seit 10 Generationen hier lebt, ist ein Secondo, also ein Migrant. Ausser er tritt der SVP bei, das ist dann wie eine Taufe, eine Reinwaschung. So einfach ist das Weltbild der Sünnelipartei.

        • Blanche Wu sagt:

          Nein so einfach ist das Weltbild dieser Partei eben nicht. Die SVP kann sehr wohl differenzieren zwischen kriminellem Ausländer/Secondo, etc. und einem, welcher eben nicht kriminiell wurde.
          Dann müsste ich unterstellen, dass jeder SPler an den Weltfrieden glaubt und durch und durch naiv ist und das Böse im Menschen nicht sehen will/kann, etc. und das ist ebenfalls nicht der Fall.

          • Sportpapi sagt:

            Was mich nur immer wundert: Da werden so viele Fälle von (Wirtschafts-)Kriminalität von SVPlern bekannt, und doch fordert niemand da härtere Massnahmen. Überhaupt scheinen solche Vergehen, auch wenn sie die Lebensexistenz vieler Menschen vernichten, von Seiten der SVP als vernachlässigbar gesehen werden. Viel weniger schlimm, als wenn mal einer zu viel Sozialhilfe einfordert.

          • Hanspeter Müller sagt:

            @ SP: Eine Abschaffung der Unterscheidung von Steuerhinterziehung und Steuerbetrug wird schon lange gefordert und die Anwendung der Gesetzte bei Wirtschaftskriminalität auch. Von linker Seite halt und das wird dann mit dem Hinweis auf Verhältnismässigkeit abgeschmettert. Eine Verurteilung der SVP-Politiker bringt auch nichts. Wir können sie ja nicht ausschaffen. Es gibt kein Rücknahmeabkommen.

          • Reto Stadelman sagt:

            @SP
            Ich würde auch Steuerhinterzieher und Betrüger sofort ausschaffen lassen. Das die SVP das nicht will zeigt mir nur, dass halt letztlich JEDE Partei ihr eigenes schmutziges Süpchen kocht…

  • H. P. H. sagt:

    …… und es gibt auch keine Statistik!

    • Z. Zürcher sagt:

      Auf welcher Grundlage behaupten Sie, dass es keine Statistik gibt??
      2014 gab es:
      1463 Schweizer in Gefängnissen
      951 Ausländer der ständigen Wohnbevölkerung
      727 Asylsuchende
      1344 Übrige Ausländer
      (zu finden auf der Webseite des Bundesamt für Statistik).
      Heute können davon ausgewiesen werden:
      Übrige Ausländer & Asylsuchende, wenn ihr Heimatland als sicher gilt. Das ändert sich durch die DI nicht.
      Ausländer der ständigen Wohnbevölkerung, wenn sie ein schweres Verbrechen begangen haben.
      So viel medialen Streit für so wenig: Die DI löst die Probleme nicht. Deshalb ist sie überflüssig.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Jetzt mal halt: An allen Problemen in der Schweiz, sind die Ausländer schuld. Mit der DI können wir alle Ausländer ausweisen, also alle Probleme ex-hop-weg-katapultieren. Einen besseren Sündenbock gibts gar nicht! Einfache Lösungen für simple Gemüter, das hat schon immer funktioniert. Etwas Brot und Spiele und ab und zu einen Sündenbock exekutieren, hat schon bei den Römern gereicht um den Pöbel ruhig zu halten.

        • M.Kalt sagt:

          Die Statistiken lassen einen Handlungsbedarf in dem Bereich erkennen. Bei rund 25% Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung, erschreckende Zahlen.
          Zitat:“Die Insassen im Strafvollzug sind vorwiegend männlich
          (95%), ausländischer Nationalität (69%) und mehrheitlich wegen
          einer unbedingten Freiheitsstrafe im Strafvollzug; ihr Alter beträgt
          im Durchschnitt 34 Jahre.“
          Quelle: http://www.bfs.admin.ch/b

          Wer es genauer wissen will, hier der Link zur kompletten detailreichen Statistik aus dem Jahre 2014. Ab Seite 25 wirds interessant.
          http://www.bfs.admin.ch/b

          • M.Kalt sagt:

            So ist die Straffälligkeit der deutschen und österreichischen Zuwanderer sogar tiefer als die der schweizerischen Bevölkerung. Während sie bei den Herkünften weiter südwärts sowie weiter ostwärts zunimmt. In Kombination der beiden geographischen Faktoren und mit zunehmender Entfernung übersteigt dann die Straffälligkeit die der heimischen Bevölkerung. Aber bei den herkünften aus dem asiatischen Raum ist sie dann wieder gleichauf bis tiefer.
            Es gibt also sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Herkunft und Straffälligkeit. Man kann also nicht behaupten es gäbe keinen. Es ist eine Frage der kulturellen Herkunft!
            Also nicht was angeboren wäre, sondern antrainiert wurde, auch Kognition genannt. Eine Kognition ensteht aus den Regeln und Umständen der Umgebung, ist als erlernt/antrainiert.

  • R. Merten sagt:

    Hier wird einer von 1000 Polizisten ausgegraben, der erwiesenermassen die ausländische Kriminalität verharmlost. Die Sozis versuchen mit allen Mitteln, die Durchsetzungsinitiative zu bodigen. Man muss einfach bemerken, dass Ausländer, die sich anständig und konform verhalten, keine Strafe und keine Ausweisung zu gewärtigen haben. Und wenn halt einer das nicht einsehen will und willentlich kriminell wird und Straftaten begeht, die ein Richter zu beurteilen hat, dann ist er selber schuld und hat die Konsequenzen zu tragen. Die Sozis müssen endlich lernen, was das Wort Eigenverantwortung heisst.

    • Paul Levi sagt:

      Habe Sie Beweise, dass die 999 anderen Polizisten das anders sehen? Wen einem eine Aussage nicht passt, dann wird sie einfach kleingeredet.
      Der Hinweis dass sich jemand, der sich anständig verhält, nicht ausgeschafft wird, ist voll daneben. Mit dem gleichen Argument könnte man die Todesstrafe und Folter rechtfertigen, denn solange jemand anständig bleibt, müsste er ja keine Angst davor haben. Es ist trotzdem eine Tatsache, dass es Menschen gibt, die sich nicht anständig verhalten, denn sonst bräuchte es ja kein Strafrecht. Dieses Strafrecht soll aber verhältnismässig und für alle gleich sein. Es leuchtet nicht ein, wieso ein Ausländer mehr Eigenverantwortung übernehmen muss als ein Schweizer.

    • Peter L sagt:

      …erwiesenermassen…Sozis….willentlich kriminell wird….Eigenverantwortung
      Uhhhh da krieg ich gleich Schüttelfrost.
      Polemik pur – so ist nationalkonservativ.

    • Mario Cirghetti sagt:

      Dieser Artikel ist bloss die Gegendarstellung zur überzogenen Stellungnahme eines anderen Polizisten von letzter Woche.

      Vom „ausgraben“ eines Polizisten mit einer bestimmten Meinung kann keine Rede sein, ebensowenig wie von einer einseitigen Berichterstattung dieser Zeitung.

    • H. Zünd sagt:

      Auf jeden Fall besser als einen Polizisten aus dem Tessin „auszugraben“, der einen steifen rechten Arm hat und die „Asylanten“ vermutlich am liebsten in KZs stecken würde.
      Wären alle Polizisten so kritisch eingestellt wie dieser hier oder die Polizeiaspirantin der Kapo Bern, die gegen ihre Kollegen ausgesagt hat, hätte ich eine positivere Einstellung zu dieser Behörde.

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Insassen der Gefängnisse sind zu 70 % mit Ausländern gefüllt. Von den anderen 30 % gehe ich davon aus, dass die Hälfte Eingebürgerte sind. Die Gefängnis-Insassen sind also zu 85 % Ausländer. Somit ist Gewalt ein Problem der Ausländer.
    Eine Staatsanwältin hat mir gesagt, dass die Kriminalitäts-Probleme im Asyl- und Flüchtlingswesen schöngeredet werden.

    • Z. Zürcher sagt:

      Im Text wird gesagt, dass in den Gefängnissen 70% aus der untersten sozialen Schicht sind. Angenommen, es gäbe nur noch Schweizer in der Schweiz, dann sind die Gefängnisse mit 70% Schweizern aus der untersten sozialen Schicht besetzt.
      Der Zusammenhang ist zwischen sozialem Status und Kriminalität und nicht zwischen Pass und Kriminalität.
      Sie schreiben: „Von den anderen 30 % gehe ich davon aus, dass die Hälfte Eingebürgerte sind.“ Weiter oben wird behauptet, es gebe keine Statistik. Solche Aussagen tragen in keinster Weise zu einer konstruktiven Diskussion bei.

      • Roland K. Moser sagt:

        Sie sehen den Zusammenhang mit der sozialen Schicht und ich mit der kulturellen Herkunft.
        Statistiken gibt es. In der letzten Arena wurde eine gezeigt.

    • Dominik Kohler sagt:

      …und wie viele dieser 70% sind Kriminaltouristen oder Asylbewerber. Haben somit gar keinen legalen Aufenthaltsstatus und können daher bereits heute ohne DSI ausgeschafft werden? Es braucht keine neuen Gesetze, nur genügend Polizisten um die geltenden auch durchzusetzen.

      • Dominik Gehring sagt:

        Lieber Herr Moser.
        Sehen Sie nicht dass ihr Schluss „Gewalt ist ein Problem der Ausländer“ falsch gezogen ist? Es ist als würden Sie sagen: „Gewalt ist ein Problem der über 1.70m grossen Menschen, da 80% der Gefängnis-Insassen über 1.70m gross ist“. Der Grund ist nicht die Grösse sondern dass ungebildete Männer ohne Perspektiven am ehesten zu Gewalt neigen. Sie wollen ja nicht ernsthaft behaupten Mensch seinen aufgrund ihrer „Rasse“ besonders anfällig für Gewalt, oder?

        Aber schön zu sehen, dass es auch Polizisten gibt, welche komplexe Probleme versuchen in ihren Zusammenhängen zu verstehen.

        • Emil Eugster sagt:

          Machen sie sich nicht die Mühe Herrn Roland K Moser mit Argumenten und Fakten diskutieren zu wollen. Für ihn sind immer die Ausländer schuld. In seinen Augen sind 75% der Einwohner der Schweiz Ausländer. Sein Lieblingswort ist „repatriieren“, weil wir nur für ca. 2 Millionen Nahrungsmittel selber produzieren. Die Antwort auf die mehrfach gestellte Frage, weshalb er den motorisierten Verkehr, sprich alle ausländischen Autos, die mit ausländischem Treibstoff betrieben werden nicht repatriieren will (die ja die Schweizer Umwelt schädigen und 100erte Milliarden Kosten verursachen), blieb er mir schuldig.
          Egal was sie sagen, egal wie stringent sie argumentieren, für ihn sind immer die 75% Ausländer schuld.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Also 30% SVP Wähler sind eine Mehrheit. Alle SVP wähler sind aus der Unterschicht. Die Unterschicht is die Mehrheit und hat immer Recht. So einfach geht Statistik à la SVP.

    • Ruf sagt:

      So ist es, auch wenn es manche Leute nicht wahrhaben möchten.

  • Edi Rey sagt:

    Ach, es gibt ihn also noch, den unaufgeregten Blick auf die Situation in unserm Land. Ich hatte schon den Eindruck, dass wir ohne tägliche Hetze gar nicht mehr auskommen. Der Apell, die sozialen Probleme etwas zu entschärfen, wird leider ungehört verhallen. Sündenböcke zu finden ist doch einfach geil.

    • Blanche Wu sagt:

      Die Sozialen Probleme entschärft man zuerst im Elternhaus. Wenn nicht mal Eltern fähig sind in ihren vier Wänden ein anständiges Leben zu führen (Streitereien, Verwahrlosung der Kinder, etc.) und Werte den Kindern zu vermitteln, dann wird dies natürlich auch nach Aussen getragen. Danach kommt der Mix aus Arbeitslosigkeit, schlechter Umgang (Cliquen) und Perspektivlosigkeit. Aber der Anfang findet zuhause statt, da bin ich mir sicher. Wer keinen sicheren Hort hat, der driftet schneller ab. Damit meine ich auch, wer sich zuhause nicht geliebt und verstanden fühlt, sucht sich einen Ersatz. Dies kann aber auch bei laisser-fair Erziehung geschehen. (mach doch was du willst und bei einem Seich hat es keine Konsequenzen)

      • Edi Rey sagt:

        Ihre Antwort ist nicht falsch, aber unvollstämdig. Sie blenden die ungerechte Verteilung des Reichtums in unserer Gesellschaft komplett aus. Diese könnte gar noch zunehmen. Es braucht beides, eine gute Erziehung und eine bessere Verteilung des von uns erarbeiteten Wohlstands.

        • Emil Eugster sagt:

          Vor zwei Tagen konnte man im Blick einen Artikel zu den Anrufen beim Sorgentelefon für Kinder lesen. „66 Prozent mehr Anrufe beim Sorgentelefon
          Die Job-Angst der Eltern ist die Not der Kinder“
          Und:
          „die Angst vor einer Arbeitslosigkeit von Mutter und Vater vermehrt Kinder zum Sorgentelefon greifen, sagt Daniel Peyer … «Die Kinder spüren die Anspannung ihrer Eltern, wenn diese zum Beispiel ihre Stelle verlieren»“

  • Gebistorf Daniel sagt:

    Mich wuerde interessieren, welchen Dienstgrad der hier zu Wort kommende Polizist hat und welchen Dienstgrad derjenige hatte, der sich an dieser Stelle zuvor gemeldet hat.

    • Lukas sagt:

      Wahrscheinlich einfach Gostwriters des Tagi die da zwei entgegengesetzte Meinungen geäussert haben….

      • Roland Gubler sagt:

        @Lukas. Mit dem Gostwriting liegst Du 100% falsch. Wahrscheinlich ist, dass irgendein Beamter einen Gostwriter der Polizei bekommen hat. Der Text scheint mir nach journalistischem Stil geschrieben. Sowas ist klar gesteuert von der Polizei. Ich weiss nicht ob das ein glaubwürdiger Weg ist, vom Gegenteil zu überzeugen. Ich denke nicht.

  • Schaerer Pierre-André sagt:

    „Wären diese Ausländer nicht hier, würden an ihrer Stelle Schweizer diese Gewaltstraftaten begehen“ – wer so etwas sagt hat im Polizeidienst nichts zu suchen. Wer ein solches Bild unserer Gesellschaft in sich trägt ist realitätsfremd und marxistisch indoktriniert. Durch diese Aussage hat sich dieser Polizist- sofern es ihn überhaupt gibt- total disqualifiziert. Alle, und zwar ausnahmslos alle Kinder unserer Freunde wurden in den letzten 5 Jahren im Ausgang von Migranten bedroht, geschlagen und ausgeraubt, meine Cousine sogar vergewaltigt ! Das ist meine Ersthand-Information. Wem glaube ich wohl ?

    • Klaus Hählen sagt:

      Klar, so einfach ist das Leben – zum Glück nicht.
      Ich bedaure jeden Übergriff, den Ihre und andere Familien erfahren mussten. Doch daraus Regeln zu kreieren und auf die ganze Population zu projizieren, das zeugt nur von Hilflosigkeit dem Phänomen „Gewalt“ (in jeder Form, auch verbal!) gegenüber. Wenn wir hier schon mit Statistiken herumschmeissen: Bildung ist der grösste Kriminalitätsverhinderer, nicht hohe Strafen oder sogar ein Pass! Aber mit Bildung lernt man Denken und wo käme die SVP hin, wenn plötzlich jeder Denken könnte.

      Identitätsbildung in einer Gruppe/Menge/Volch funktioniert entweder mit Gemeinsamkeiten suchen nach innen oder mit Ausgrenzung nach aussen. Es ist offensichtlich für alle Denkenden, dass in unserer vernetzten Gesellschaft Abgrenzung eine Scheinlösung ist.

      • Jandra Gopur sagt:

        Sehen Sie, Herr Schaerer: keines meiner Kinder und keine meines aus meiner (vielzähligen) Verwandschaft und aus meinem grossen Freundeskreis wurde in den letzten 10 Jahren bedroht, beraubt und sonst wie geschädigt, und schon gar nicht von „Migranten“. Erstens glaube ich Ihnen nicht, und falls Sie doch wahr schreiben, würde ich Ihnen einen Milieuwechsel empfehlen. Kriminalität ist viel höher korreliert mit Armut als mit Herkunft, Das ist übrigens nicht nur eine statistische Aussage, sondern kann man auch im Alltag sehen, sofern man ein bisschen Lebenserfahrung mit einer gewissen Weite an Horizont ausweisen kann.

    • Hanspeter Müller sagt:

      Dass Sie ihrer Cousine glauben ist o.k. Aber warum sollte ich Ihnen glauben? Und warum soll ich einen Entscheid auf Grund eines Glaubens fällen und nicht auf Grund von Wissen?

    • Daniel S. sagt:

      Also ich glaube Ihnen kein Wort. Wohnen Sie in Caracas? Sie lügen realitätsfremd, dass ist mit Verlaub das Gegenteil von marxistisch (sag das Wort jetzt nicht). Wieso müssen Rechtsnationale mit erfundenen Geschichten Stimmung machen? Weil es eben klar ist, dass die DI Unschweizerisch und daneben ist.

    • Hansli sagt:

      Ich kenne niemand er bedroht, geschlagen oder ausgeraubt wurde. Und ich kenne auch niemand der irgendwer kennt, dem irgendetwas geschehen ist.

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    • Emil Eugster sagt:

      Ich kenne einen, der eine Zeit lang 8 (zwischen ca. 17 und 23) genau so wie sie von gesagt hat er würde regelmässig von Ausländern im Ausgang angemacht.
      Ich habe ihn dann einmal gesehen als er im schwarzen Ledermantel im Gestapo Stil mit fast kahl rasiertem Kopf und seltsamen Emblemen am Mantel seine Kollegen treffen ging um nachher zur Landdisco zu gehen, die vorwiegend von Ausländern besucht wurde.
      Dann habe ich verstanden, weshalb seine Wahrnehmung so verschieden ist von meiner.
      Er ist mittlerweile aus der Phase herausgewachsen.

  • Peter L sagt:

    Endlich mal ein Polizist, der seine Arbeit als Freund und Helfer ernst nimmt und nicht einfach als Rambo Zürich unsicher macht.
    Gratulation toller Artikel und sehr gute Argumentationskette.
    Die Durchsetzungsinitiative ist ein weiterer Schritt zur Absonderung in rechte und nationalistische Gefilde – deshalb ein klares Nein am 28. Feb.

  • M. P. E. sagt:

    Eine sehr problematische Aussage des Autors im zweiten Absatz:
    „Wären diese Ausländer nicht hier, würden Schweizer Bürger an ihrer Stelle diese Gewaltstraftaten begehen.“
    Der Autor geht also davon aus, dass wir ein Mass an Gewaltstraftaten zu akzeptieren haben und dass nicht die Ausländer daran schuld sind, dass sie kriminell werden, sondern einzig ihre Bildungsfernheit und die Sprachkenntnisse. Der Autor bewegt sich auf sehr dünnem Eis.
    Anstatt immer nur zu mutmassen, wäre es sehr hilfreich, endlich die Statistiken der Gewaltstraftäter zu sehen, also diejenigen, die sich an Leib, Leben oder Besitz anderer vergreifen. Aber das lässt die political correctness nicht zu.
    Zum Glück verhält sich der grösste Anteil der Ausländer konform. Jedoch, man vergisst, um die geht es ja nicht.

    • M.Kalt sagt:

      An dieser aussage habe ich mich auch gestört. Die Begründung kann ich schlicht nicht nachvollziehen.

      Ausser: Die Polizei hat zuwenig Kapazität und kann daher nur einen begrenzten Teil an Straffälligkeit erfassen und bearbeiten/verfolgen.
      Diese Begründung erscheint mir aber reichlich abstrus, respektive es wäre die Bankrotterklärung der Polizei.

  • Marco Affolter sagt:

    Paradox ist die Tatsache, dass just jene nationalistisch geprägten Schweiz-Beschützer welche das Land seit jeher zu Grunde gehen sehen, es mit persönlichen Ressentiments eingefärbten, radikalen Entscheidungen selbst zu Grunde richten. Die von diesen Schweizern gewonnenen Initiativen der letzten Jahre, sowie die anstehende tragen wesentlich zur Instabilität MEINES Landes bei. Eigentlich zeigen Beispiele wie jenes der USA, dass Repressionen und radikale Entscheidungen das Gegenteil erreichen. Weder die Todesstrafen, noch die lockeren Waffengesetze zur Selbstbewaffnung, noch die rigiden Grundstücksrechte, noch der Internet-Pranger für Sexstraftäter noch das sich Abschotten der weissen Bevölkerung in gated Communities bringen dem Volk mehr Sicherheit. Im Gegenteil.

    • Klaus Hählen sagt:

      Meine Rede. Zu diesem hervorragenden Kommentar gibt es nichts hinzuzufügen.

    • Martin sagt:

      @Affolter: Das würde ich jetzt so nicht unterschreiben, was Sie da sagen. Da es in den USA so Aufstände gab, weil ein Polizist einen Schwarzen erschossen hat, habe ich mich etwas darüber informiert. Erstaunlicherweise, werden die meisten Schwarzen von anderen Schwarzen erschossen und nicht von Weissen. Kann man auf der Webseite des FBI nachlesen. Was an der Abschiebung krimineller Ausländer radikal sein soll, leuchtet mir nicht ein? Hat für mich etwas mit Logik zu tun, nicht mit Fremdenfeindlichkeit. Aber es wird gerne als solche gesehen.

  • Christoph sagt:

    Natürlich hat der Polizist recht. Das sind ja auch die Ergebnisse zahlreicher Studien, aus denen hervorgeht, dass für Kriminalität nicht Nationalität, sondern die Position im sozialen Gefüge (Schicht) das entscheidende Merkmal ist. Ist ja auch logisch, weshalb sollte ein Schweizer von Geburt an ein besserer, weniger krimineller Mensch als ein Ausländer sein.
    Das wird den Rechtsnationalisten von der SVP und noch weiter rechts allerdings gar nicht schmecken. Es wäre doch so einfach: Die Schweizer bzw. die Eidgenossen die Guten, die Ausländer die Bösen. So funktioniert Sündenbock-Politik und verhindert, dass man vor der richtigen und auch der eigenen Haustüre kehrt.

  • B. Kerzenmacher sagt:

    „Wären diese Ausländer nicht hier, würden Schweizer Bürger an ihrer Stelle diese Gewaltstraftaten begehen“
    Erstaunlich, was man sich inzwischen schon für einen Blödsinn ausdenkt, nur um die DI bodigen zu können. Schwach!

  • Heinz Oswald sagt:

    „anstatt Ausländer pauschal als kriminell zu bezeichnen“ Wer macht denn das, oder wer nimmt so Jemanden ernst? Es ist auch eine nicht ernstzunehmende Aussage! Denn, friedliche Ausländer fallen so wenig auf wie friedliche Schweizer – man spricht nicht von ihnen! Aber, wenn es ein Land so weit gebracht hat, dass seine Gefängnisse zu 75% mit kriminellen Ausländern gefüllt sind, dann sollten die Alarmglocken schellen, dann ist auch der Titel „Die Schweiz hat kein Gewaltproblem“ unverantwortbare, politische Augenwischerei! Wo ist, bei aller Verharmlosung, die Statistik mit all den Messerstechereien und den damit verbundenen Kosten, wo die der Vergewaltigungen? Vom damit verursachten Leid und Wohlstandseinbusse gar nicht zu sprechen…

    • Paul Levi sagt:

      Klar werden Ausländer pauschal als kriminell bezeichnet. Ständig. Auch Ihre undifferenzierte Aussage, dass die Gefängnisse zu 75% mit Ausländer gefüllt sind, geht ja genau in diese Richtung. Wenn man die Kriminaltouristen und die soziale Stellung mitberücksichtigt, dann ist es klar, wieso die Gefängnisse so sind, aber wer das nicht berücksichtigt, der verurteilt automatisch pauschal.
      Messerstecherein und Vergewaltigungen werden schön sauber in den Statistiken aufgeführt und aus denen wird klar, dass wir keine Zunahme haben, sogar eine deutliche Abnahme bei der Jugendkriminalität. Doch wieso sollen wegen den Messerstechereien Secondos wegen Bagatelldeliketen ausgeschafft werden? So wird die Schweiz nicht beschützt, sondern geschädigt!

  • Henri Brunner sagt:

    Also meine Felgen, welche mir damals aus der Tiefgarage gestohlen wurden, Schaden etwa 2’500, wurden von einem Secondo gestohlen.
    Mein gestohlendes Handy Nr. 1 wurde ebenfalls in der Tiefgarage von einem Secondo gestohlen, die dabei eingeschlagene Autoscheibe durfte ich ebenfalls wieder selbst bezahlen.
    Die Polizei wollte damals nicht mal vorbeikommen – keine Zeit, musste nämlich gleichentags an der Saumstrasse Bussen ausstellen – selbst gesehen.
    Mein gestohlenes Handy Nr. 2 wurde von einem Asylbewerber durch die offene Autoscheibe gestohlen.
    Nun, das alles sind ja nur Lappalien, wie gestohlene Äpfel, und ganz offensichtlich habe ich kein Gewaltproblem – und dass ich so asozial bin und das was mir gehört nicht mit Kriminellen teilen will – naja, das sagt ja viel aus über mich ….

    • Stefan Egger sagt:

      Vielleicht sollten Sie ihr Handy nicht ständig im Auto liegen lassen. Dann wird es auch weniger oft geklaut. Das sind minimale Sicherheitsvorkehrungen, die ausnahmslos überall auf der Welt gelten. So ein kleines bisschen Selbstverantwortung darf man doch verlangen.

    • Paul Levi sagt:

      Ich verstehe schon, dass man sich über einen Diebstahl aufregt. Mir wurde auch schon eine Autoscheibe eingeschlagen, aber von einem drogensüchtigen Schweizer. Komisch, dass Sie die Autoscheibe selber bezahlen mussten, denn meine wurde bezahlt. Noch komischer, dass Sie ein Handy bei offener Autoscheibe im Auto lassen. Wieso haben Sie nicht auch noch eine Einladung daran gehängt? Wie wussten Sie denn, dass der Täter ein Secondo war, wenn die Polizei nicht mal vorbeigekommen ist? Das konnten Sie ja nur wissen, wenn die Tat (wie bei mir) aufgeklärt wurde. Die Polizei also gut gearbeitet hat.
      Ich bin für strenge Bestrafung von solchen Täter, aber es wäre total ungerecht, wegen sowas ausgeschafft zu werden, während der Schweizer höchstens eine Busse bekommt.

    • Gerhard Engler sagt:

      Ich habe erst einmal in den letzten 40 Jahren eine Strafanzeige gemacht, weil ich um 1000.- betrogen wurden, von einem 100% waschechten Schweizer. Er hat übrigens noch 50 andere Leute betrogen und wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Die 1000.- habe ich bis heute nicht zurück erhalten.

  • maja sagt:

    Die Bezeichnung Ausländer ist natürlich im Singular und Plural gleich, daher die verzerrte Wahrnehmung.

  • Oli4 sagt:

    Vergewaltigungen, sowie der Missbrauch von Kindern findet größtenteils hinter verschlossenen Türen von Herr und Frau Schweizer statt. Unbeachtet vom Mob des Wutbürgertums.

    • Igor Marino sagt:

      @ Oli4: Ihre Aussage entspricht nicht der Wahrheit. Sowohl bei sexuellem Missbrauch von Kindern, wie bei schweren Sexualstraftaten sowie bei Häuslicher Gewalt sind Ausländer überproportional vertreten.
      Hinzu kommt, gemäss Studien, dass ausländische Frauen von ausländischen Partnern viel weniger Anzeigen machen, weil sie fürchten müssen, durch die Bestrafung des Mannes ihr eigens Aufenthaltsrecht zu verlieren, das immer an den Mann gekoppelt ist.
      ich arbeite in diesem Bereich. Es hilft den Opfern, meist ausländischen Frauen, nicht, wenn Sie die Augen vor den Fakten verschliessen.

      • Oli4 sagt:

        Nach meinem Wissen entspricht Ihre Aussage genauso wenig der Wahrheit. Sie wissen genau dass häusliche Gewalt und der Missbrauch von Kindern kein spezifisches Ausländerthema darstellt. Dies hier so darzustellen ist hetzerisch und gefährdet unsere Gesellschaft.

        • Igor Marino sagt:

          Klar, Fakten und Zahlen sind hetzerisch, rechtsextrem und rassistisch.
          Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik, die für alle öffentlich einsehbar sind, zeigen, dass bei besonders schweren Delikten wie Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung die Mehrheit der Täter Ausländer sind. Bei den Vergewaltigern beträgt ihr Anteil 64 Prozent, bei der sexuellen Nötigung 55 Prozent.
          Häusliche Gewalt geht fast immer von ausländischen Männern aus, die Opfer sind fast immer ausländische Frauen.
          Und genau wegen Leuten wie Ihnen, Oli4, erhalten Opfer von ausländischen Gewalttätern, die nämlich meistens ebenfalls AusländerInnen sind, keine Hilfe. Weil offenbar gibts ja kein Problem. Und es zu benennen ist hetzerisch.

        • Silvio Burch sagt:

          Oli4, haben Sie den Beitrag von Herrn Marino überhaupt gelesen? Das was er sagt ist statistisch bewiesen. Gab letztens einen Artikel darüber. Aber ja, was nicht sein darf, darf nicht sein.

          • Oli4 sagt:

            Tatsächlich habe ich den Beitrag gelesen. Es ist mir durchaus Bewusst dass diese Zahlen ihre Gültigkeit haben. Doch die undifferenzierte Betrachtungsweise und Auslegung betrachte ich als hetzerisch. Des weiteren zeugt die Aussage, dass Menschen wie ich verantwortlich sind für die unterlassene Hilfeleistung an Opfer von häuslicher Gewalt bei ausländischen Frauen, von obgenannter Einfalt. Distanziere mich davon jemanden in die Rechtsextreme Ecke gestellt zu haben.

      • Emil Eugster sagt:

        Es wird bei Ausländern eher angezeigt.
        Die Lehrerin sieht beim Kind zum zweiten Mal blaue Flecken am Rücken. Das Kind sagt es sei zwei mal von der Schaukel gestürzt. Die Lehrerin glaubt dem Kind mit Schweizer Eltern oder mit US.Amerikanischen Eltern, schliesslich ist der Vater Direktor bei einer grossen Firma, und bei den türkischen oder afrikanischen Eltern, die vielleicht noch Sozialhilfe bekommen – das meldet sie es dem Jugendamt.
        Das ist so nicht von der Hand zu weisen und zeigt den alltäglichen, kleinen Rassismus in uns.

  • Igor Marino sagt:

    Ich lebe seit 25 Jahren im Kreis 4. Nach dem Lesen dieses Artikels verstehe ich, weshalb die Kriminellen uns hier auf der Nase rumtanzen. Drogenhandel auf offener Strasse (ich bin mit allen Dealern per Du), Raubüberfälle, Messerstechereien, Schlägereien, etc. – beteiligt sind nahezu ausschliesslich Männer aus Nigeria, Dominikanische Republik, Sri Lanka und vom Balkan. Zahllos sind meine Interventionen, doch es geschieht nichts. Polizisten sehen sich als Sozialarbeiter. Es gibt einen Runden Tisch mit den Quartierverantwortlichen, Hauptsache wir haben darüber geredet. Mehr passiert nicht. Drogendealer haben bei uns nichts befürchten. Dank der Härtefall-Klausel dürfen sie sogar nach einer der seltenen Verurteilungen weiterhin in der Schweiz bleiben.

    • Paul Levi sagt:

      Das stimmt ja gar nicht, dass wegen der Härtefallklausel Verurteile in der Schweiz bleiben dürfen. Woher wissen Sie denn das? Das Gesetz ist ja noch nicht in Kraft und es ist klar definiert, dass nur in Ausnahmefällen diese Härtefallklausel zur Anwendung kommt. Es ist unredlich diese schon im voraus zu verurteilen.
      Zudem zeigt sich, dass viele der Drogendealer Asylbewerber sind oder aus unsicheren Staaten kommen. Diese können also meisten gar nicht ausgeschafft werden. Dafür würden die Secondos unter der Verschärfungsinitiative leiden, die dann total ungerecht wegen Bagatellen ausgeschafft werden können.

      • Igor Marino sagt:

        Bitte informieren Sie sich und lesen Sie die Bundesgerichtsurteile dazu. Sie sind öffentlich. Siehe beispielsweise die mehrfach vorbestraften Totraser von Schönenwerd oder der Fall des nigerianischen Drogendealers (der regelmässig nach Nigeria reist), die in der Schweiz bleiben dürfen.
        Ganz allgemein empfehle ich, sich mehr Kenntnisse anzueignen. Jeder hat Zugang zu den Informationen. Die so genannte Härtefallklausel, die seit jeher gilt, soll eben abgeschafft werden durch die DI, damit Vergewaltiger, Mörder und schwere Drogendealer nicht weiterhin in der Schweiz bleiben können, wie es jetzt der Fall ist und wie es gemäss der Härtefallklausel weiterhin der Fall wäre.

        • Paul Levi sagt:

          Das ist lustig, dass Sie schreiben, dass ich mich mehr Kenntnisse aneignen soll und dabei zeigt Ihr Kommentar, dass gerade Ihnen diese Kenntniss total fehlen. Die Ausschaffungsinitiative wurde im 2015 im Parlament behandelt und mit einer Härtefallklausel verabschiedet. Das Gesetzt steht bereit und kann in Kraft gesetzt werden (selbst die SVP hat nicht das Referendum ergriffen). Diese Härtfallklausel betrifft dieses neue Gesetz und hat nichts zu tun, mit einer angeblichen Härtefallklausel die es seit jeher geben soll.
          Das stimmt also absolut nicht, dass mit der neuen Härtefallklausel Vergewaltiger und Mörder in der Schweiz bleiben dürfen!! Denn diese ist nicht in Kraft und wurde auch noch nie angewendet.

  • Martin sagt:

    Der Autor ist Polizeibeamter im Kanton Zürich. Vielleicht ist er Stadtpolizist in Zürich. Er schreibt von Respekt. Gut so. Ich bringe jedem Polizisten (und auch jedem Marroniverkäufer und Strassenwischer und Bankangestellten und Hirnchirurgen) Respekt entgegen. Aber es fällt mir in Zürich schwer, die Stadtpolizisten, denen ich in den letzten Jahren in Zürich begegnet bin, respektvoll zu betrachten: Breitspurige, oft kahlrasierte Gestalten in Springerstiefeln, die einem den Gruss nicht abnehmen, grimmig in die Welt schauen und eher Abneigung als etwas Positives schaffen. Und ich bin kein Gegner dieser Leute.

  • Oli4 sagt:

    Woher nehme ich mir das Recht über die Ausschaffung von Menschen aus unserem Land zu Entscheiden?
    Besitze ich wirklich die Kompetenz die ganze Tragweite dieser Initiative abzuschätzen?
    Entbehrt es nicht meiner „schweizer Werte“ mich so massiv als Richter über andere zu positionieren?

  • Ro Küng sagt:

    Besten Dank für Ihre sachliche Perspektive, die sicher auch für die Mehrzahl der PolizistInnen und der Bevölkerung gilt, leider kaum für die knapp 30% SVP-WählerInnen, deren Urteilsvermögen von den medialen Dauerschlägen dieser Partei bereits schwer beeinträchtigt ist, bleibt nur die Hoffnung auf eine mutige Stellungnahme jener, die noch nicht der Gehirnwäsche der SVP zum Opfer gefallen sind.

  • Herbert Anneler sagt:

    Danke dem Tagi, dass er auch diese Stimme aus dem Kreis der Polizei zu Wort kommen lässt. Der Tagi zeigt so, dass dieselben Tatbestände sehr unterschiedlich erfahren und interpretiert werden können, dass also die Realität nicht entweder schwarz oder weiss ist. In gegenseitigem Respekt sollten wir vor diesem Hintergrund zum Kompromiss finden – einen Weg, welcher die Ängste der DI-Befürworter ernst nimmt und ihrem Sicherheitsbedürfnis entgegen kommt, aber auch die Ängste derjenigen, welche sich vor Automatismen in der Verfassung fürchten. Die AI-Gesetzgebung, die bereit zur Inkraftsetzung ist, trägt genau dem Rechnung, die DI hingegen nicht. Die AI-Gesetze berücksichtigen 80% der Interessen von DI-Gegnern und -Befürwortern. Sie ist für beide Seiten eine echt schweizerische Win-win-Situation.

    • Mark Keller sagt:

      Nur für die hier geborenen und aufgewachsenen Ausländer ist beides eine Lose-Lose-Situation! Spielt ja auch keine Rolle, sind ja eh bloss Ausländer.

    • Marianne Wissarjonova sagt:

      Ironie off

  • Oli4 sagt:

    Unsere Volkswirtschaft bereichert sich mit dem Export von Rüstungsgüter, mittlerweilen auch legal in Länder mit Verletzungen gegen die Menschenrechte. Ich nicke dies ab, mit der Begründung der Wettbewerbsfähigkeit, im Bewusstsein Gewalt, Unterdrückung und menschenunwürdige Zuständen direkt zu Fördern.
    Alles im Sinne meines eigenen Wohlstandes.
    Gleichzeitig erhebe ich mich in den Stand eines Richters um der Gerechtigkeit genüge zu tun und Sicherheit auf der Welt zu schaffen.
    In diesem Kontext steht es mir persönlich nicht zu über das Schicksal anderer in diesem Ausmaße zu bestimmen. Wenn ich mir dies, als Teil der Gesellschaft dieses Landes, anmasse verrate ich erneut meine ethischen und moralischen Grundsätze.
    Die bessere Welt entsteht in meinem Inneren und nicht an der Urne.

  • Gerhard Schweizer sagt:

    Bestes Beispiel ist das Tessin. Die Zahl der Einbruchsdiedstähle hat deutlich abgenommen, aber der Anteil von Ausländern als Täter hat sich erhöht. Mit anderen Worten: Früher begingen die Schweizer die Einbrüche selber, heute haben sie sich vom „Arbeitsmarkt“ verdrängen lassen. Es ist davon auszugehen, dass die Schweizer wieder die „Arbeit“ machen würden, wenn keine Ausländer mehr da wären. Aber vermutlich reicht das der SVP ja schon – Hauptsache Schweizer, ob kriminell oder nicht.

  • Jean Josef sagt:

    Dieser Artikel tut gut. Vielleicht könnte er noch etwas weiter gehen in dem Sinne, dass die Ausländerfeindliche Politik der SVP darauf abzielt, von den sozialen Problemen abzulenken, welche durch die Politik der SVP mit dem des Abbaus des Sozialstaates verschärft werden. Es soll damit erreicht werden, dass der aus der Ohnmacht erwachsende Zorn und die Wut der immer ärmer werdenden Bevölkerungsschichten sich in Form von Ausländerhass entladen kann. Dass die SVP mit dieser Politik zur Arbeiterpartei wurde ist kein Zufall, denn ihr historisches Vorbild war nicht nur eine nationalistische sondern eine nationalsozialistische Partei.

    • Reto Stadelman sagt:

      Der Vergleich zwischen der SVP und der NSDAP ist nicht nur polemisch, er ist für Sozialisten auch sonst nicht gerade unproblematisch. Denn wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen… Recherchieren sie mal. Suchen sie nach „Opfer des Sozialismus“. Da läuft es einem kalt den Rücken herunter.
      Darum machen sie bitte keine Kommentare DIESER Sorte. Man kann auch ohne fragwürdige historische Vergleiche diskutieren.

  • Oli4 sagt:

    Ich denke wir tun uns auch gut daran die rechte Mehrheit, insbesondere die SVP, nicht immer in einen Topf zu werfen. Auch dort stehen Menschen mit ihren Bedürfnissen und Ängsten im Hintergrund welche nicht par tout unlautere Absichten verfolgen. Diese Frontenbildung fördert extremistisches Gedankengut, ist Wasser auf die Mühlen aller Parteistrategen und verhindert den Dialog zur gemeinsamen Lösung, welche die Flüchtlingsthematik für Europa unbestritten fordert.
    Diese Lösung kann unmöglich Abschiebung und Ausgrenzung als Leitmotiv beinhalten.
    Ich wünschte mir eine Gesellschaft welche nach den Werten und Prinzipien im grossen agiert, welche sie ihren Kindern glaubt vorzuleben.

  • Jean Josef sagt:

    Es tut mir Leid: Ich kenne die Regeln des Diskurses nach Habermas aber bitte studiert die Argumentationsweise der Herren Mörgeli, Köppel, Amstutz, Blocher und Co. Ich bin ein bekennender Gutmensch und habe Befürchtungen. Der von der SVP als Partei betriebene Abbau des Sozialstaates bewirkt Not. Die Not bewirkt gerechtfertigte Empörung, ohnmächtige Wut und blinden Hass. Je grösser diese Not desto wirksamer die Umlenkung auf den Fremdenhass und damit der Zulauf zur SVP. Das hatten wir doch schon einmal und das Erwachen, das kam damals schon viel zu spät,

  • Mike Müller sagt:

    Ein Polizist hat die Erfahrung gemacht, dass ein respektvoller Umgang auch Respekt hervorruft. Das ist erfreulich. Nur: Ich habe in zahlreichen Interviews mit Polizisten das genaue Gegenteil gelesen bzw. gehört. Nämlich, dass Polizisten erst mal einfach beschimpft und bespuckt werden, teils sogar angegriffen. Und dabei geht es nicht mal um Ausländer; Schweizer zeigen mitunter auch nur Hass und Verachtung gegenüber der Polizei, besonders in links- und rechtsextremen Kreisen. Ich bin zwar nicht Polizist, aber ich finde es bedenklich, wenn eine schlichte Personenkontrolle nicht mehr durchgeführt werden kann, nur weil sich die oder der Betroffene renitent verhält. Und dass es in Europa Bezirke gibt, in denen sich die Polizei nicht hereintraut, ist nicht hetzerisch, sondern Tatsache.

    • Nicolas Richard sagt:

      Genauso ist Tatsache, dass sich unsere jüdischen Mitbürger fürchten müssen. Und das hat nichts mit der SVP zu tun. In Frankreich werden Juden bedroht und attackiert, sodass Zehntausende nach Israel auswandern. Wir sind in Europa bald wieder so weit in den 30er-Jahren. Antisemitismus macht sich wieder breit. Und das hat auch nichts mit dem Front national zu tun. Jedermann weiss, woher das kommt. – Es ist eine freche Behauptung, Schweizer aus der Unterschicht seien genauso kriminell wieder Ausländer.

    • Mark Keller sagt:

      Mike Müller, es geht hier nicht um Europa! Es geht um die Schweiz.

      Es könnte sein, dass diese Leute sehr schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht hatten. Wenn Sie sich mal wegen einer Demoteilnahme auf einer Polizeiwache der erniedrigenden Prozedur des Nacktausziehens unterziehen mussten, dann schwindet wahrscheinlich auch bei Ihnen der Respekt vor der Polizei.

  • maurer sagt:

    Als SVP Sympathisant bin ich zwar ungebildet, aber jedes Märchen glaube auch ich nicht mehr.

  • Kusi sagt:

    „Die Ausländer sind kriminell, weil sie arm sind und wenn die Schweizer ihre Jobs machen würden und auch arm wären, würden sie diese Delikte begehen“. Es würde mich brennend interessieren, wie dieser Herr zu diesen Schlussfolgerung kommt. Diese Aussage ist eine reine, durch nichts belegbare und subjektive Behauptung, die lediglich seine politische Einstellung offen legt. Er merkt nicht einmal den Widerspruch in seinen Aussagen, wenn er auf der einen Seite die Simplifizierung Ausländer = kriminell kritisiert und dann gleich nachfolgend die Gleichung Niedriglohn = kriminell aufstellt. In den Kreisen der DI-Gegner muss sich wirklich die absolute Verzweiflung breit machen, wenn man den Fakten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik ein solches Interview entgegenstellt.

  • Marianne Wissarjonova sagt:

    Zitat:
    „Aufgrund mangelnder Bildung oder fehlender Sprachkenntnisse arbeiten Migranten oft in Niedriglohnberufen und stellen somit einen Teil der einkommensschwachen Bevölkerungsschicht dar. Wären diese Ausländer nicht hier, würden Schweizer Bürger an ihrer Stelle diese Gewaltstraftaten begehen.“

    WAASSSSSS? SOLL DAS?
    Weil jemand schlecht verdient, wird er automatisch zum Gewaltstraftäter?

    Wenn es keine Migranten mit schlechten Sprachkenntnissen und mangelnder Bildung gäbe,
    dann würden 20% der Schweizer auf einmal ihre Deutschkenntnisse verlieren und täten ihren Lehrabschluss am Schalter abgeben?

    • Marianne Wissarjonova sagt:

      Ich bin ja SVP-Wähler und folglich intelligenzmössig nicht so ganz vollständig ausgestattet. Aber jeden Schmarren lasse ich mir nicht andrehen.

  • Jane Weber sagt:

    Die berechtigte Ansicht das alle Menschen dieselben Rechte haben sollten, verführt uns oft zu glauben das alle Menschen auch gleich denken und handeln würden. Leider zeigt uns aber die tägliche Erfahrung das dem nicht so ist. Wir wissen es waren keine Jesuitenpriester die 2 Flugzeuge ins World Trade Center geflogen haben, und wir wissen auch über 60-jährige proportional weniger Straftaten begehen als unter 25-jährige. Die Statistik und die Wissenschaft zeigt uns klar auf in welchen Ländern welche Straftaten am häufigsten von welchen Tätergruppen verübt werden. Zu glauben das diese Tätergruppen durch Einwanderung in unserer Land ihr Verhalten automatisch ändern würden ist ein Ueberschätzung der Integrationskraft unseres Landes.

  • Martin sagt:

    Ein guter Artikel. Besonders gefällt mir Abschnitt 3. Das stellt einiges klar! Auch die Stelle mit den Menschenrechten finde ich gut. Ja, sie gelten auch für Schweizer in der Schweiz und sind kein Privileg der Ausländer. Doch etwas hat der Polizist vergessen: In keinem Land ist ein Ausländer mit einem Bürger gleich gestellt. Kriminelle Ausländer abzuschieben, verstösst gegen kein MR und eine automatische Abschiebung würde auch kein Gericht entmachten, da die Gerichte den Schuldspruch fällen. Wir müssen auch bei Ausländern „aufräumen“. Auch wenn man dadurch in die Nazi-Ecke gestellt wird. Es sollte nicht vergessen werden, dass in anderen Ländern bspw. Mörder, hingerichtet werden. Bei uns gibt es keine Todesstrafe.

  • J. Zahn sagt:

    Der mit Abstand unglaublichste Artikel. Empfehle JEDEM die Meinung derer anzufragen, die wirklich TÄGLICH betroffen sind und nicht die Meinung von „Schreibtisch-Polizisten“ für die „Wahrheit“ anzusehen. Fragt ruhig mal nach, wenn die Betroffenen offen & ehrlich reden dürfen. Ein JA zur Durchsetzungsinitiative ist Pflicht, auch weil die Polizei unsere Sicherheit schützt und täglich leidet unter der aktuellen Situation!

  • Andersen sagt:

    Der Rechtsstaat funktioniert in der Schweiz und wenn jemand Zeuge oder Opfer sind von ein Strafdelikt wird, kann jeder klagen und wer ein schwere Verbrechen begangen begeht, wird Ausgewiesen, aber das reicht der SVP nicht.

    Man darf aber nicht Richter in eigene Sache sein.
    Darum ist der DI nicht nötig.
    Sondern Bildung, die in der Elternhaus staatfinden muss, damit der Respekt und Anstand für die Polizeibehörden und die Mitmenschen erhalten bleiben kann.

    Ich, als nicht Eingebürgerte und EU-Mitglied zahle gerne meinem Steuern, damit solche Leute, wie zum Beispiel: Werner Ferrari Lebenslänglich hinter der Gitter bleibt.

  • Andersen sagt:

    Ich hoffe für die Schweiz, die ja auch zu Europa gehört, dass sie der nötige Ruhe in Stall schafft, weniger Stallgeruch und das der Kirche endlich im Dorf bleibt.

    Die Fragen bleiben trotzdem bei die Menschen offen, seit es Kant gibt:
    Was soll ich tun, was darf ich hoffen, wie soll ich Leben und was kommt danach?

    Um das geht es in Kern.

  • Urs Teiler sagt:

    Ich bin weder SVP Fan, noch DSI Unterstützer. Die DSI geht vermutlich wirklich zu weit aber jetzt mal ehrlich, wieso sitzen in unseren Gefängnissen so viele Menschen mit Migrationshintergrund? Also, ins Gefängnis reingefallen sind sie bestimmt nicht. Verlaufen haben sie sich auch nicht. Und ich weiss auch nichts davon, dass Gefängnisse jetzt auch als Asylankunftsmeldestellen umfunktioniert wurden. Dass wir ein Problem haben wissen alle. Solange man nie betroffen ist, wie ich übrigens auch, kann einem das egal sein. Wenn aber plötzlich etwas schlimmes passiert, dann ändern auch diese Leute ihre Meinung ganz plötzlich. Erstaunlich, nicht? Die Polizei sollte weniger Parkbussen austeilen und die richtigen Probleme lösen dürfen. oh, ja, es kommt dann weniger Geld in die Staatskasse.

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