Respekt vor Frauen beginnt bei uns

Ein junger Mann arbeitet als Zivi in einer Flüchtlingsklasse. Er ist beeindruckt vom Lerneifer der jungen Männer. Seine Kollegin hat in derselben Woche Anzeige gemacht wegen sexueller Attacken im Ausgang – vermutete Täter: jugendliche Asylbewerber. Ein Lebensraum – zwei Realitäten. Beide stimmen und beide existieren nebeneinander. Das sollte uns dazu anhalten, nicht nach Erklärungen, sondern nach Ursachen der Taten in Köln, Hamburg und Zürich zu suchen.

Rassistisch ist nicht, wer transparent macht, wie viele mutmassliche Täter aus welchen Regionen stammen. Rassistisch ist auch nicht, wer sagt, dass traditionelle Interpretationen von Religion mit unserer freien Gesellschaft nicht vereinbar sind– schliesslich leben wir auch nicht so, wie es die Kurie in Rom vorschreibt. Rassistisch ist erst, wer Eigenschaften pauschal gewissen Ethnien oder Gruppen zuschreibt und damit deren Individualität verneint. Würden wir in der aktuellen Diskussion hie und da das Wort «Muslim» durch «Jude» ersetzen, dann sähen wir besser, wie gefährlich die aktuelle Debatte ist.

Männer respektieren die sexuelle Integrität der Frau nur im nüchternen Zustand.

Politblog

Nackte Haut ist keine Einladung zu grabschen: Tanzende Besucher an der Street-Parade in Zürich. Foto: Keystone

Sexuelle Gewalt hatte bis Silvester weniger mit dem Asylantrag als vielmehr mit dem Alkoholkonsum zu tun. Am Oktoberfest in München vor drei Monaten wurde mindestens eine Frau vergewaltigt. Es kam zu zahlreichen sexuellen Attacken und dies trotz 2000 Polizeieinsätzen. Und wenn in wenigen Wochen der Kölner Fasching die Stadt in den Wahnsinn treiben wird, werden sich Hunderte von Frauen begrabschen und sexuell bedrängen lassen müssen. Die Täter werden kaum alles junge Asylsuchende sein.

Die mobartigen Übergriffe in verschiedenen europäischen Städten scheinen hingegen dem Muster der Übergriffe auf dem Tahrirplatz in Kairo zu ähneln. Ich erinnere mich an ähnliche Szenen vor ein paar Jahren im syrischen Aleppo am Ende des Ramadan. In der Luft schien das Testosteron der jungen Männer zu flimmern. In der Situation von Flüchtlingen kommen zur weit verbreiteten Frauenverachtung Alkohol und Überforderung im Umgang mit Freiheit hinzu.

Frauenverachtung ist ein jahrhundertelang geduldetes Phänomen patriarchaler Wertesysteme. Noch in den 90er-Jahren wehrte sich die in der Zwischenzeit grösste Schweizer Partei dagegen, dass Vergewaltigung in der Ehe als Offizialdelikt gilt. Manchmal müsse man etwas nachhelfen, wenn die Frau Nein sage, wurde als Begründung zu Protokoll gegeben. Heute ist der Aufschrei gegen sexuelle Gewalt parteiübergreifend. Das ist eine Errungenschaft, die wir nicht mehr aufs Spiel setzen dürfen.

Die Ereignisse am Oktoberfest und in der Silvesternacht haben eines gemeinsam: Sie zeigen, dass die sexuelle Integrität erst im nüchternen Zustand respektiert wird. Besoffen können Männer aller Altersklassen und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu einer Gefahr für Frauen und Mädchen werden.

Die Ereignisse weisen aber auch einen grossen Unterschied auf: Die Silvesterattacken machen klar, dass wir die Wertediskussion in den Griff bekommen müssen. Dabei sind wir alle gefordert: Frauen und Männer, Linke und Rechte, Alteingesessene und Neuhergezogene. Die Gleichheit aller Menschen ist nicht verhandelbar. Der Körper gehört der Frau allein. Ein Nein ist ein Nein. Integration heisst darum zwingend, sich in diesen Wertekanon einzufügen.

Wenn uns das gelingen soll, müssen wir auch selber in diesen Werten sicherer werden. Es braucht weniger politische Korrektheit und mehr tatsächliche Auseinandersetzung zum Geschlechterverhältnis. Hand aufs Herz: Welcher Vater hat nach der Berichterstattung zu Köln nicht die Angst gespürt, dass diese fremden, dunklen Männer seine Tochter rauben könnten. Diese Denkweise ist seit den Römern bekannt. Weil es in Rom kaum junge Frauen gab, raubten die Römer den Nachbarstädten die unverheirateten Mädchen, bekannt als Raub der Sabinerinnen. Mit dem Fantasiebild dieses drohenden Raubs sind auch wir am Ursprung des Problems: Frauen als Besitz und Kriegsbeute. Frauen als Objekt.

Sexuelle Gewalt ist, egal ob sie im nüchternen und betrunkenen Zustand ausgeübt wird, immer auch Ausdruck von Werthaltung und Fantasiebildern. Frauenverachtung ist dabei unbestritten Teil einer patriarchalen Gesellschaftsordnung. Diese ist bei uns auch erst seit kurzem überwunden. Wenn überhaupt.

200 Kommentare zu «Respekt vor Frauen beginnt bei uns»

  • Suter sagt:

    Ein erbaermlicher Versuch, Silvester Nacht pauschal allen Maenner, die ja nur stockbesoffen sein koennen, unterzujubeln. Das Oktoberfest besuchen Millionen und man las nichts von bandenmaessigen Belaestigungen und Diebstaehlen. Bei Millionen von Menschen am Oktoberfest ist es rein statistisch nachvollziehbar, das etwas passiert. Das sind voellig unterschiedliche Dimensionen, man darf diese Dinge nicht vermischen, sondern muss die bandenmaessig ausgefuehrte Kriminialitaet beim Namen nennen.

    • Eli Habegger sagt:

      Ich war einmal an einem Oktoberfest in München und nie wieder – vielleicht waren die Belästigungen nicht bandenmässig organisiert, aber sie kamen fast überall, in jedem Bierzelt oder auf der Wiese, jedenfall überall dort, wo ich mich aufhielt, statt. Ekelhaft. Es nützt doch nichts, wenn man die Übergriffe an Fasnacht oder Oktoberfest oder anderen Veranstaltungen begangen durch Männer aus „unserem kulturellen Umfeld“ verniedlich – wie sie dies tun, Herr Suter. Fehr hat recht – alle (ALLE!) Übergriffe sind zu verurteilen und zu ahnden – ich lasse mich auch nicht gern von Schweizern begrabschen.

      • Hannes Müller sagt:

        Bandenmässige Belästigung führt dazu, dass Männer, die der Frau helfen wollen, keine Chance haben. Das ging sogar der Polizei so. Das ist schon eine eigene Kategorie. Dazu gibt es übrigens im deutschen Recht auch eine eigene Strafkategorie (bis 15 Jahre Haft)

      • heinz brand sagt:

        ich gehe nun seit über 20 Jahren ans Oktoberfest, es wurde noch nie meine Begleitung oder meine Frau je belästigt, mit Köln lässt sich das nun wirklich nicht vergleichen

      • Margot sagt:

        @Habegger. Ich habe Verwandte in München und war daher schon unzählige male auf dem Oktoberfest. Ich habe nichts dergleichen wie Ihre Schilderungen erlebt?! Auch die Auskunft der Münchner Polizei zeigt: 2008 registrierten die Behörden auf dem Oktoberfest vier Vergewaltigungen, 2009 waren es sechs, 2014 zwei. Im vorigen Jahr gab es ebenfalls zwei Taten, bei sechs Millionen Besuchern an insgesamt 16 Wiesentagen. Auf dem Openair Festival „Wacken“ sind 75’000 Besucher, zusätzlich weitere tausende Helfer und Presseleute. 2015 gab es keinen einzigen Vorfall, lediglich 11 Anzeigen wegen Diebstahl.

        • Sofia Baffo sagt:

          @Margot: Am Wacken hat mich mal ein Deutscher fast erwürgt… Das Ausmass vom Kölner Fall ist schockierend, trotzdem finde ich, dass Eli Habegger recht hat: Einheimische Taten sind nicht zu verniedlichen.

          • Helmut Kohl sagt:

            Ach Frau Baffo dies haben Sie sicher zur Anzeige gebracht, oder? Ich konnte keinerlei Anzeichen auf derartige Gewaltverbrechen in den Statistiken ausmachen. Lügen auf Kosten Anderer finde ich auch ziemlich schlimm. Ohne NAmen zu nennen, Frau Baffo.

          • Sofia Baffo sagt:

            Klar finden Sie es nicht in der Statistik, denn ich habe es nicht angezeigt, ich war jung und habe mir nicht viel dabei gedacht. Ich kannte den betrunkenen Typ natürlich nicht, also kann ich auch keine Namen nennen. Wie erlauben Sie sich eigentlich mich der Lüge zu bezichtigen? Es wäre nett, wenn Sie sich bei mir entschuldigen, ich finde das eine ungeheuerliche Frechheit mir gegenüber.

      • Franziska Wirz sagt:

        Danke Frau Habegger!
        Ein Blick auf die boomende Sexindustrie und es wird klar: Auch bei uns wird die Würde der Frau mit Füssen getreten.
        Frauenhandel, Zwangsprostitution, der gesamte Rotlicht Branchenerlös wird vom Bundesamt für Polizei auf jährlich 3,2 Milliarden Franken geschätzt.
        Wenn es keine Nachfrage mehr gäbe, gäbe es kein Angebot.

        • Sofia Baffo sagt:

          Danke Frau Wirz. Sie sprechen hier eine grosse Baustelle der Gleichstellung in der Schweiz an. Freier können sich bei uns mit ruhigem Gewissen an Zwangsprostituierten vergehen. Ich möchte aber nicht mit solchen Männern leben (als Nachbar, Freund, Arbeitskollege). Mir wäre es lieber, wenn Vergewaltiger verwahrt werden.

        • Maja sagt:

          Mir kommt da auch in den Sinn, wie z.B. am Autosalon die Autos zusammen mit mehr oder weniger leicht bekleideten Damen präsentiert werden – für mich ist das richtig widerlich, wie da die Frauen zu Objekten gemacht werden. Und keinen juckts. Ist also schon nicht nur ein Problem der Gesellschaften „dort im Süden“. (Bevor jetzt wieder jemand sagt, das sei was anderes, es geht mir nicht um einen Vergleich mit Köln sondern um das Frauenbild ganz generell)

  • Hans - Ulrich Vogt sagt:

    Unsere tägliche Relativierung gib uns heute und befasse Dich nicht weiter mit den Tatsachen. Es gibt an der Gewalt gegen Frauen in Europa nichts schön zureden. Frau Fehr aber greift, wie es nach Köln in rot/grünen Kreisen üblich geworden ist, zum Äpfel-/Birnenvergleich. Sie vergisst, dass das Vorgehen bei den Übergriffen in Köln, Hamburg Zürich etc eine Dimension angenommen hat, die in Europa bisher unbekannt war. Das der Islam den Frauen eine zweitranige Stellung einräumt ist nicht von der Hand zuweisen. Die Probleme mit dessen Einstellung zu Frauen waren schon bei der Balkan-Welle sichtbar.

    • Andreas Kaufmann sagt:

      „Die Probleme mit dessen Einstellung zu Frauen waren schon bei der Balkan-Welle sichtbar.“ – Und sie haben seither weitgehend gelöst werden können, durch Polizei, Integrationsbemühungen, Wertediskussionen überall. So wird es auch im aktuellen Fall ablaufen. No Problem.

      • Maciej Pietrzak sagt:

        Es wurden keine Probleme gelöst. Die meisten Gefängnisinsassen in der Schweiz sind die Ausländer oder Schweizer-Immigranten. Bei der häuslicher Gewalt geht es fast ausnahmslos um Personen von islamischem Kulturkreis.

        • Fabio Marti sagt:

          Herr Pietrzak, Ihre Aussage ist nicht korrekt. Bei häuslicher Gewalt sind sehr, sehr viele Schweizer die Täter. Und damit meine ich nicht die Eingebürgerten. Und die Dunkelziffer ist horrend: Frauen werden von Schweizer Männern geschlagen oder misshandelt und danach massiv bedroht, dass sie diese Gewalt nicht zur Anzeige bringen. Es ist falsch zu glauben, dass nur Ausländer gegenüber Frauen gewalttätig sind. Ja, es gibt viele Übergriffe von ausländischen Personen, aber auch viele von Schweizern. Wir meinen es nur, aber wir sind keinen Deut besser. Auch wir haben Nachholbedarf.

          • Ruthild Auf der Maur sagt:

            Wenn man es doch weiss, warum wird nichts dagegen unternommen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Nachbarschaft, Verwandtschaft, Freundeskreis nichts mitbekommen!

          • Kurt Hauser sagt:

            Herr Marti da verwechseln sie doch sicher etwas, sogar die Frauenhäuser bestätigen, dass die meisten schutzsuchenden Frauen aus ausländischen Beziehungen stammen (gemäss Koran ist es ja erlaubt, die
            Ehefrau zu schlagen).

          • Eli Habegger sagt:

            Wenn häusliche Gewalt in muslimischen Haushalten häufiger vorkommt, wieso hat sich dann die SVP schweizweit vehement dagegen gewehrt, dass diese als Offizialdelikt und mit strengeren Strafen geahndet wird? In ihrer Logik, um Muslime einen Freipass zu verschaffen? Kaum – es ging der SVP darum, dass sie (Schweizer) Männern die Macht im eigenen Heim erhalten wollten – auch um den Preis von Gewalt und Vergewaltigungen.

          • Urban Zuercher sagt:

            Ausländer=Islam, CHer=CHristen oder was?

            Wenn die Frau bei der Heirat nicht mehr Jungfrau ist, „so soll man sie heraus vor die Tür ihres Vaters Hauses führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen,“ 5. Mose 22:13-21

            Dann unterstellen Sie mir also indirekt, dass ich gewalttätig bin, nur weil ich in einer christlichen Umgebung aufgewachsen bin? (gemäss Bibel ist es ja erlaubt, Frauen zu töten)… Da Sie sicher auch einer sind, der dauernd fordert, Muslime sollen sich von Extremisten distanzieren: Ich als Schweizer distanziere mich ausdrücklich vor Ihren Gedankengängen.

          • Maciej Pietrzak sagt:

            Herr U.Zuercher WAS wollen Sie eigentlich mit Ihrer Aussage übermitteln? Das die Juden vor ein Paar Tausend Jahren ähnliche sozialen Zustände, wie die Muslime bis heute hatten? Das Christentum basierte auf Neuen Testament. Christliche Fundamentalisten in Nachen Osten und Nordafrika haben sich nicht gegen die islamische Eroberung verteidigt, die wollten die Menschen nicht töten. In keinem europäischen Land dient das Christentum als Staatsdoktrin und kein König regiert aus Gnade Gottes; im Gegenteil zu den islamischen Ländern bis heute. Wir leben in einer kapitalistischen Demokratie, die genauso unvereinbart mit dem Christentum als auch mit dem Islam ist.

          • Hugo Knüsel sagt:

            @Marti: Was mich immer so fasziniert an sog. „Dunkelziffern“: KEINER kennt die genaue Zahl, aber jeder WEISS trotzdem GANZ GENAU, dass sie höher oder tiefer ist, als jemand anders behauptet… Stammtisch pur.

          • Urban Zuercher sagt:

            @Maciej Pietrzak: Das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder?
            – „Das Christentum basierte auf Neuen Testament.“ Das ist schon mal kreuzfalsch. Das Alte Testament ist genauso Grundlage des Christentums wie das Neue. Gehen sie wieder mal in den Religionsunterricht.
            – „Das [sic!] die Juden vor ein Paar Tausend Jahren ähnliche sozialen Zustände, wie die Muslime bis heute hatten?“
            Das eine xtausendjahre alte Buch ist also ein nettes Geschichtlein über die damaligen Zustände, das andere tausendjährige Buch beschreibt „die Zustände, wie die Muslime [sie] bis heute hatten“? Momoll, was für Wertmassstäbe!

          • Richard Marti sagt:

            Lieber Herr Zürcher, tut mir leid, aber Sie scheinen wohl eher derjenige zu sein, der im Religionsunterricht nicht wirklich aufgepasst hat. Es stimmt, dass das AT die Grundlagen sind aber was das Christentum ausmacht und das etwa vom Judentum unterscheidet, steht im NT. Oder warum meinen Sie sind Beschneidung oder etwa Kaschrut keine einhaltende Gebot der Christen. Übrigens taugen „kreuzfalsch“ und „Momoll“ nicht als Argumente und scheinen vor allem Ihr Halbwissen beszüglich Religionen lautstark vertuschen zu müssen, nicht?

      • Hans - Ulrich Vogt sagt:

        „Und sie haben seither weitgehend gelöst werden können“. Da mache ich im Bauumfeld noch heute ganz andere Erfahrungen, Herr Kaufmann. Die aktuelle Statistik der Frauenhäuser spricht auch eine deutlich andere Sprache. Die Gewalttäter, die ihre Partnerinnnen ins Frauenhaus prügeln, sind, nach Eigendeklaration der Frauenhäuser, zu 2/3 Ausländer (Bevölkerungsanteil 23.8%). Es gibt Statistiken, die sprechen sogar von ca 75%, aber es frisiert ja heute jeder die Zahlen wie er kann. Mir persönlich ist schon der Drittel Ch-Prügler zuviel. Darum ist mir die Annahe der DSI sehr wichtig

        • David Bossert sagt:

          Herr Vogt, es ist billig und durchschaubar wie sie und ihre SVP die Ereignisse in Köln für den Wahlkampf missbrauchen. Die Übergriffe auf Frauen sind nicht schön zu reden und fordern uns auf Integration nicht nur anzubieten sondern auch einzufordern. Bei der DSI geht es jedoch weder um die Sicherheit in der CH, der wird mit der Ausschaffungsinitiative genüge getan und schon gar nicht um Frauen oder deren Rechte sondern ist platte Ausländerfeindlichkeit. Die Annahme der DIS verstösst massiv gegen unsere Rechtstaatlichkeit. Erstaunlich, dass sie das noch nicht begriffen haben….

          • Roger Gruber sagt:

            Herr Bossert, die Ereignisse in Köln und überall sonst in Europa sprechen für sich, da wird gar nichts missbraucht. Ich schlage Ihnen vor, einmal in sich zu gehen und die eigene Einstellung zu hinterfragen. Immer mehr kommt ans Tageslicht, was bisher aus Gründen der political Correctness verschwiegen werden musste. Neu an Köln war lediglich das Ausmass, nicht aber das Geschehen. Solche Dinge geschehen schon längst überall in Europa, nur sollten wir davon möglichst nichts erfahren. Lesen Sie den heutigen Artikel in der NZZ, Thema Rutherford. Integration ist weitgehend ein Polit-Märchen!

          • David Bossert sagt:

            Herr Gruber, lassen sie doch bitte die Verschwörungstheorien bleiben, was soll aus welchem Grund verschwiegen werden? Tatsachen sollen beim Namen genannt werden und für politische Zwecke weder vertuscht noch aufgebauscht und missbraucht werden. Und nochmal, der SVP geht es nicht um die Sicherheit der Frauen, sonst hätte ihr Führer nicht sich aktiv gegen die Gleichheit von Mann und Frau in der Ehe eingesetzt (und damit den Missbrauch in der Ehe legitimiert). Gehen sie doch mal in sich und überprüfen sie welchen nationalistisch-populistischen Manipulationen sie schon auf den Leim gegangen sind.

          • Dieter Sprenger sagt:

            Werter Herr Bossert,die Vorfälle während der Silvesternacht in verschiedenen deutschen und auch anderen Städten in Europa haben nichts mit einem von der SVP missbrauchten Wahlkampf oder mit Ausländerfeindlichkeit zu tun,sondern beruhen auf wahren Gegebenheiten. Kaum ein Zufall mit den Zusammenhängen dass die gleichen Ereignisse der sexuellen Übergriffe auf Frauen während dem Arabischen Frühling so z. Bsp. auf dem Tahir Platz in Kairo auch stattfanden. Bis vor kurzem waren hier solche Vorfälle eher selten. Doch inzwischen befinden sich viele Migranten aus diesen Macho Kulturen hier in Europa !

          • Roger Gruber sagt:

            Herr Bossert, ich habe verstanden. Sie sind derart in Ihrer Ideologie verfangen, dass nichts Ihre Einstellung ändern kann. Sie haben wohl damit recht, dass es der SVP nicht darum geht, spezifisch Politik für Frauen zu machen. Dafür gibt es ja schon die SP und die Grünen. Der SVP geht es um den Erhalt der Schweiz, was Ihnen als Links-ultra schon Grund genug ist, sie zu verspotten. Wir wissen ja, dass das linke Spektrum nichts mehr hasst als das eigene Land. Das sieht man auch daran, dass rot/grün heimische Männer in Generalverdacht stellt, ausländische Männer aber grundsätzlich in Schutz nimmt.

        • Christina sagt:

          Dass die meisten Frauen in Frauenhäusern Ausländerinnen sind, kommt davon, dass einheimische Frauen ein viel besseres Netzwerk und Finanzmittel haben und privat unterkommen können.

        • Martin Heidegger sagt:

          Herr Vogt, Gewaltkriminalität hängt weniger damit zusammen, ob jemand Ausländer ist oder nicht. Gewaltkriminalität korreliert sehr stark mit dem Bildungsniveau. Bildungsferne kommet bei Ausländern statistisch gesehen öfters vor als bei Schweizern. Aber es gibt ja auch bildungsferne Schweizer, und die wählen statistisch gesehen dann wieder SVP, welche in erster Linie Bildungsferne (oft keine abgeschlossene Berufsbildung, Realschüler) und Rentner mobilisiert. Das ist alles überprüfbar, Herr Vogt.

      • Urban Zuercher sagt:

        -„Christliche Fundamentalisten in Nachen Osten und Nordafrika haben sich nicht gegen die islamische Eroberung verteidigt, die wollten die Menschen nicht töten.“ Im Ernst, jetzt? Wahrscheinlich sind die Kreuzzüge ein Produkt der Lügenpresse, oder?
        -“ In keinem europäischen Land dient das Christentum als Staatsdoktrin“. Präambel unsrer Verfassung: Im Namen Gottes des Allmächtigen…, und mit dem Beispiel Vatikan wird auch diese Aussage ziemlich wackelig…
        -“ kein König regiert aus Gnade Gottes“. Nicht nur den Religions-, sondern auch Geschichtsunterricht besuchen! Alle Könige machen genau das!

        • Urban Zuercher sagt:

          Sorry, ist verrutscht. Das wäre der 2te Teil der Antwort an Maciej Pietrzak.

    • Peter Meier sagt:

      Es ist noch gar nicht lange her, da hatten auch in unserer abendländischen Kultur die Frauen nur eine zweitrangige Stellung. Wo wurde zuletzt das Frauenstimmrecht „am Volkswillen vorbei“ eingeführt. Man beachte dabei, dass damals „das Volk“ nur die Männer waren. In englischen Edelgolfclubs gab es noch vor 3 Jahrzehnten Schilder am Parkplatz mit der Aufschrift „no dogs, no women“. Sie haben nicht verstanden, was Frau Fehr uns mitteilen möchte: Frauenverachtung ist ein Problem in patriacharlen Gesellschaften. Das ist ein Problem im Islam, aber wir haben es auch noch nicht so ganz überwunden.

      • Hans - Ulrich Vogt sagt:

        „aber wir haben es auch noch nicht so ganz überwunden“ Richtig. Die „die Andern aber auch Argumentation“ wie Sie und Frau Fehr betreiben ist ja jetzt sehr beliebt. Ich sehe trotzdem keinen Grund die massiven Übergriffe zu beschönigen und unserer Gesellschaft durch Anpassung an unser Gäste ins Mittealter zurückzuführen

        • David Bossert sagt:

          Da haben sie recht , Herr Vogt, es ist nicht richtig unsere Gesellschaft ins Mittelalter zurückzuführen. Genauso falsch ist es unsere Gesellschaft in die dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückzuführen.

          • Gregor Flamm sagt:

            Richtig, Herr Vogt und die SVP stehen für eine Tendenz, wir wir in den 30er-Jahren beobachtet haben: Angst schüren, Zwietracht sähen, Richter entmachten (DSI), Gewaltentrennung aufweichen, Gegner, Regierung und Medien verspotten, Menschenrechte beschneiden (Vogt-Initiative), CH-Institutionen zerstören (all die institutionellen Initiativen) ,und die SVP selber wird ent-demokratisiert (Präsi-Wahl). Das ganze wird geschmückt mit Plakaten, die denjenigen der völkischen Parteien des 3. Reiches, aber auch von Franco-Spanien gleichen. Zwei Ziele hat die SVP: Macht und Pfründe für die Reichen sichern.

      • Koller Peter sagt:

        Also wären wir wieder soweit, dass wir eigentlich selber SCHULD sind!?!?

      • Roland K. Moser sagt:

        Die 2. Rangigkeit der Frauen bei uns und das kranke Verhältnis zur Sexualität, wurde uns durch das Christentum aufgewungen. Und das Christentum wollten wir auch nciht freiwillig.

        • andersen sagt:

          wer ist uns?

          • Roland K. Moser sagt:

            Die Menschen in Europa wollten das Christentum nicht. Es wurde ihnen aufgezwungen. Sowohl das Christentum als auch der Islam konnten sich nur mit Gewalt ausbreiten, weil diese beiden Ideologien menschenfeindlich sind. Als Christ müssen Sie das wissen.

        • Blanche Wu sagt:

          Die 2. Rangigkeit der Frau ist aber nicht nur von der Sexualität abhängig. Das ist eine Werthaltung. Ich kann aus dem verklemmtesten Elternhaus kommen und Frauen respektieren und ich kann aus dem freizügigsten Elternhaus kommen und Frauen wie Dreck behandeln. Wenn man die Ungleichbehandlung der Frau auf die Sexualität reduziert, dann diskriminiert man. Sex und Frau sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. Das Problem liegt doch darin, dass viele Männer glauben sie können Macht über Frauen ausüben und sie haben Angst wenn die Kontrolle entgleitet. Danach Gewalt und oft in Form von Sex.

          • Hans Hintermeier sagt:

            Dies ist ein menschliches Problem und nicht nur ein männliches. Es gibt genausoviele Frauen, welche die Kontrolle über ihren Mann (erhalten) wollen. Nur die Mittel sind dann oft (nicht immer) anders, es ist aber immer traurig, egal ob Mann oder Frau betroffen sind.

          • Roland K. Moser sagt:

            Natürlich.
            Haben Sie mich anders verstanden?

        • Marc sagt:

          Die Zweitrangigkeit der Frau, wie Sie das nennen, ist älter als das Christentum. Die war schon in der Antike zu beobachten und ich würde jede Wette eingehen, dass es in der Steinzeit nicht anders war. Das kranke Verhältnis zur Sexualität, wie Sie das nennen, ist ein patriarchaler Auswuchs. Wer eine Frau besitzt, kann ihr gar nicht auf Augenhöhe begegnen. Dann wird auch seine Sexualität besitzergreifend sein, der Mann muss sich die Frau unterwerfen, in jedem Lebensbereich.

    • Victor Brunner sagt:

      Lieber Vogt, wie kommen sie zu der Behauptung verwerfliche Uebergriffe auf Frauen in Zürich härtten die gleiche Dimension wie in Köln oder Hamburg? Liefern sie Fakten oder hören auf in bekannter dümmlicher SVP-Manier die Stadt Zürich schlecht zu reden! Sowie Täter, Herkunft auch Religion benannt werden darf/muss sind auch sie in der Pflicht Fakten zu liefern! Ich bin gespannt!.

      • Hannes Müller sagt:

        Es gab Berichte im Tagi und 20min

        • David Bossert sagt:

          Und da stand etwas von vergleichbaren Zuständen wie in Köln? Herr Müller, sie sollten wirklich die Geschehnisse in Köln nicht derart beschönigen.

          • Hannes Müller sagt:

            Es gab Berichte über dasselbe Einkreisungs-Phänomen. Köln war eine andere Grössenordnung, da bin ich einig.

    • Martin Heidegger sagt:

      Lieber Herr Vogt, da geben Sie aber ziemlichen Stuss von sich: „Das der Islam den Frauen eine zweitranige Stellung einräumt ist nicht von der Hand zuweisen.“ Hat denn nicht die SVP bis zum Schluss gegen das Frauenstimmrecht gekämpft? Allen voran Dr. Blocher! Und war es nicht die SVP, welche sich dagegen wehrte, dass Vergewaltigung in der Ehe ein Offizialdelikt wird? Doch! Es war die SVP! Aber Hauptsache, man kann auf irgendeine Art Anti-Islam-Hetze betreiben, gell? In Tat und Wahrheit unterscheidet sich das Frauenbild Ihrer Partei und dasjenige der Salafisten nicht grundsätzlich.

  • TamTam sagt:

    „Männer respektieren die sexuelle Integrität der Frau nur im nüchternen Zustand.“ das ist ein dumm dreister Satz, der so in keinem Fall stimmt. Ein Wort mehr um zu differenzieren wäre Intelligent gewesen, aber so wird alles wieder zu einem hirnlosen Gender-BLABLA. Und jetzt ein Satz der an Dummheit und Dreistheit kaum zu übertreffen ist: „dies ist eine Frage der Erziehung und die wird weitest gehend von Müttern getätigt.“ nur mal so zum nachdenken Fr. Fehr.
    die Taten sind unentschuldbar und so etwas darf in keinem Fall tolleriert werden und ich hoffe das die Täterschaft bestraft wird.

    • Lea sagt:

      Dann lassen sie mal ein 16 Jähriges Mädchen abends allein an die Fasnacht oder ein Dorffest gehen. An Dorffestern wurde mir schon Sperma an die Hose geschmiert, zwischen die Beine gefasst, etc. und das alles von Schweizern. Das soll nichts relativieren, aber die Schweiz ist nicht Köln oder Stuttgart und Alkohol kann durchaus für Junge Frauen gefährlich werden. ob sie ihn nun selber trinken oder nicht. Ich würde keine Tochter (und auch keinen Sohn) allein in den Ausgang lassen ohne eine Gruppe Freunde denen ich traue.

      • Blanche Wu sagt:

        Was haben Sie getan? In so einem Fall sofort die Polizei alarmieren, Veranstalter informieren und wenn es geht ein Bild des Täters machen. Im Nachhinein nützt das Klagen nichts mehr, wenn man sich als Frau nicht wehrt. Ja es ist hart und wirklich nicht lustig für eine Frau. Aber wenn wir etwas ändern müssen, dann müssen sie nicht nur die Männer ändern, sondern wir Frauen müssen uns auch wehren lernen. Ausserdem wird immer so getan, als würden nur Männer Gewalt anwenden, aber Frauen wenden auch Gewalt an, oft auf der psychologischen Ebene und das kann einen Mann provozieren Gewalt anzuwenden.

        • Lea sagt:

          Einfach durch die Menge gegangen und an einem perversen vorbei, oder durch tanzende an der Fasnacht gelaufen. viel passiert ist nie, da ich immer in Gruppen unterwegs war. Aber alleine würde ich niemals in ein Bierzelt gehen, besoffene können einfach zur Gefahr werden. habe übrigens auch schon angezeigt (erfolgreich), aber das ändert nichts daran, dass ich nicht alleine in den Ausgang gehen würde. Würden sie ihre 16 Jährige Tochter einfach so in den Ausgang lassen ohne zu wissen mit wem sie unterwegs ist? Jungs sind übrigens auch gefärdet durch Alkohol, prügeleien gibts auf jeder Dorfete…

          • gabi sagt:

            Aber auch diese schlechten Bsp. schlecken es nicht weg:

            Männer dies angetrunken generell zu unterstellen ist widerwärtiG?

            Ja. Es gibt genug Menschen, die einmal alkoholisiert peinlich bis unangenehm werden. Frauen zählen da nicht minder dazu (der als Adoleszenter Ibizaerfahrene spricht).

            Zu behaupten, dass ALLE Männer angetrunken – mindestens – zum Grapscher würden ist daneben und beleidigt jeden einzelnen meiner engsten Freunde, die dies nur darum werden können, weil ich weiss, dass ich mich auch nie für sie würde schämen müssen, wenn sie stockbetrunken sind.

          • Lea sagt:

            @ Gabi Das steht auch nirgends. es steht nur, das alle Nationalitäten und Schichten betroffen sind. Es steht nirgends ALLE Männer werden zu Tätern. Im Artikel steht“…zum Täter werden können..“.

  • Schleierhaft sagt:

    Ein Beitrag mit ein paar wenigen klugen Aspekten und sehr vielen Dummheiten oder zumindest selektiver Blindheiten. Da wehrt sich Frau Fehr energisch gegen die Pauschalisierung von Muslimen um dann ein paar Zeilen weiter ohne mit der Wimper zu zucken sozusagen die Mutter aller Pauschalisierungen hinaus zu trompeten: „Besoffen können Männer aller Altersklassen und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu einer Gefahr für Frauen und Mädchen werden.“ Verstehe wer will. Und mit Verlaub: ich hatte während meiner Studentenzeit ein paar mächtige Räusche beieinander und auch heute kann es zwischendurch an einem Fest mal das berühmte Glas über den Durst geben. Habe ich dabei je das Nein einer Frau nicht respektiert? Geschweige denn eine Frau bedrängt oder begrabscht? Nein, nein und nochmals nein. Würde ich die Hand dafür ins Feuer legen, dass ich das niemals tun werde? Mich dafür verbürgen, dass mein männlicher Freundeskreis auch beschwipst nicht einmal annähernd auf eine solche Idee kämen? Ja und nochmals ja. Und das obwohl gemäss Frau Fehr in mir und meinen Geschlechtsgenossen ausnahmslos ein ungezügelter Sexualstraftäter schlummert, dessen unkontrollierbare Lüsternheit nur darauf wartet, durch Alkohol erweckt zu werden.
    Nun ja – Frau Fehr darf diese Meinung haben, die einiges über sie aussagt. Was jedoch ideologisch motivierte Pauschalisierungen mit dem Ziel, eigene Denkweisen ja nicht durch unbequeme Fakten hinterfragen zu müssen, zur Lösung der aktuellen Probleme beitragen können, bleibt schleierhaft.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Besser kann man es nicht formulieren. Da erübrigt sich ein Beitrag von mir.

    • ben harper sagt:

      Besten Dank für Ihren Beitrag!

    • Karl Grob sagt:

      Deutsch lernen wäre manchmal angebracht. „Besoffen können Männer aller Altersklassen und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu einer Gefahr für Frauen und Mädchen werden.“ bedeutet keineswegs „alle Männer“ und ist auch keine Paschalisierung. Genauso wenig wie „Autofahrer können Unfälle verursachen“. Es ist lediglich der Hinweis darauf, dass Besoffene Hemmungen verlieren.

    • Emil Eugster sagt:

      “Besoffen können Männer aller Altersklassen und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu einer Gefahr für Frauen und Mädchen werden.” Steht da. 1. Alkohol enthemmt. Das ist wissenschaftlich bewiesen und kann bei uns als Allgemeinwissen betrachtet werden. 2. „… können … zu einer Gefahr … werden.“ nicht „werden zu einer Gefahr“ schreibt Fehr und damit verallgemeinert sie gerade eben nicht.
      „Verstehe wer will.“ oder was sie zu sagen scheinen „Ich will nicht/falsch verstehen“, denn das Geschriebene ist klar und präzise.
      Der Rest ihres Kommentars ist ein reines Strohmann Argument.

      • Jürg sagt:

        Leider falsch,. Ihrer Interpretation gemäss hat die Aussage null Erkenntniswert und ist daher sinnlos, ausser eben, man unterstellt Männern, wenn sie Alkohol trinken, eine latente Gefährlichkeit. Dann wiederum ist es eine Pauschalisierung. In meinem Umfeld kenne ich keinen einzigen Mann, der unter Alkoholeinfluss Frauen begrabschen oder verbal sexuell belästigen würde. Der eigentliche Punkt ist die patriarchale-frauenverachtende Grundhaltung. Dass diese unter Alkohol enthemmt augelebt wird, scheint mir viel eher eine angemessene Aussage zu sein. Diese Adjektive sollten vor ‚Männer‘ stehen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        Grob & Eugster: Man beachte den Kontext, z.B. das Zitat:“ Männer respektieren die sexuelle Integrität der Frau nur im nüchternen Zustand.“

    • KA sagt:

      liebe Männer: leider ist es wirklich so, dass wir Müttern unseren Mädchen lernen müssen, sich vor betrunkenen Männer in Gruppen in acht zu nehmen. so wie wir sie vor den Gefahren des Strassenverkehrs warnen, warnen wir sie als Teenager vor den betrunkenen Männern. Tut mir leid für euch, aber die Vorsichtsmassnahmen beruht leider auf der langjährigen Erfahrung unzähliger Frauen 🙁

  • Kurt Oertli sagt:

    Da haben wir sie wieder, die Pauschalisierung. Die Unterstellung, Männer die etwas zu viel getrunken haben, seien alle potentielle Vergewaltiger, ist absurd! Ich verurteile jede Form von Gewalt an Frauen (und Männern), Frau Fehrs Aussagen aber gehören in die feministische Mottenkiste.

    • KA sagt:

      lieber K. Oertli: stellen sie sich vor, sie wären Vater einer 17-jährigen Tochter und sie sähen sie im Ausgang mit einer Gruppe besoffener Jugendlichen. Würden sie sie da alleine lassen?

      • Fritz sagt:

        @KA: Ja natürlich, waren Sie nie besoffen im Ausgang? In unserem Bekanntenkreis gings mit Alkohol, Kiffen mit 16 los, bei einigen früher. Und natürlich waren die Frauen an vorderster Front… Und nein, es gab tatsächlich, entgegen den „Erwartungen“ gewisser Schreibender nie eine Vergewaltigung. Stellen Sie sich vor!

    • Hans Neuenschwander sagt:

      Nun auch wenn es eine Pauschalisierung ist, hat Frau Fehr auch nicht ganz unrecht. Es stimmt, das Alkohol die Hemmschwelle senkt. Es stimmt auch, dass Männer statistisch gesehen mehr zu Gewalt, Straftaten und auch zu Misshandlungen (sexuell oder nicht) neigen. Diese Kombination führt unweigerlich dazu, dass Männer (vor allem jüngere), Frauen im „Suff“ mehr als Lustobjekt denn als menschliches Wesen sehen und so etwas führt auch unweigerlich zu Übergriffen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um Ausländer oder Schweizer handelt.

      • Jürg sagt:

        Lieber Herr Neuenschwander, Ihre Prämissen führen keineswegs ‚unweigerlich‘ zu Ihrer Konklusion. Vielleicht sollten Sie sich mal Gedanken über Ihren Freundeskreis machen. In meinem werden Frauen weder in nüchternem, noch in betrunkenen Zustand als Lustobjekte gesehen, geschweige denn belästigt. Ich wurde im Gedanken der Gleichberechtigung und des Respekts erzogen. Gilt die Frau aber bereits vor dem Alkoholkonsum als rechtloses Objekt, dann kann die Enthemmung tatsächlich schnell zu Übergriffen führen. Die Schlussfolgerungen überlasse ich Ihnen (vielleicht klappt’s ja dieses Mal).

        • Hans Neuenschwander sagt:

          Lieber Jürg, wo haben Sie in meinem Text etwas über meinen Freundeskreis gelesen? Ich denke mal nirgendwo. Ausserdem merkt man, dass Sie offenbar nicht so oft im Nachtleben anzutreffen sind. Sie sollten mal wieder in einen Jugendclub gehen um ein wenig zu tanzen. Dort sehen Sie, dass Frauen ständig von diversen Männern angetanzt, angemacht und angegrabscht werden. Von Ausländern, sowie von Schweizern. Ausserdem höre ich immer wieder von Freundinnen, dass sie gar nicht mehr in Discos gehen wollen, da sie dort nur noch als Freiwild angesehen werden. Von Ausländern, sowie von Schweizern!

          • Jürg sagt:

            Lieber Herr Neuenschwander, ich habe mehrere Jahre als Türsteher in Zürich (Geroldstrasse) und danach als Jugendarbeiter gearbeitet. Heutzutage bin ich regelmässig als Gast im Zürcher Nachtleben anzutreffen. An den Orten, die ich frequentiere, kommen solche Belästigungen normalerweise nicht vor. Und Alkohol wird dort genügend getrunken. Die Gäste stammen dort aber auch vorwiegend nicht aus Kulturkreisen, welche die Frau grundsätzlich objektivieren und als rechtlos betrachten. In welchen ‚Jugendclubs‘ Sie unterwegs sind, weiss ich allerdings nicht, ich kannte bisher nicht einmal den Begriff.

  • Franz Süss sagt:

    Der Titel heisst „Respekt vor Frauen beginnt bei uns“. Das klang so gut, dass ich gerne weiterlesen wollte. Nur, dann kam nicht mehr viel; nichts ausser ein paar seichten, niveaulosen Pauschalaussagen, die man sich hätte sparen können. Schade, dass im Text nirgends auf den so einladenden Titel eingegangen wird. In der Schule hätte das gehiessen „Thema verfehlt – durchgefallen“.

    • Stevens sagt:

      Ist mir genauso gegangen. Hab den Text gelesen und war verwirrt. Ein hin- und herspringen zwischen Köln, Aleppo, der Schweiz, dem Oktoberfest
      Zwischen Rassismus, Flüchtlingen, politischer Korrektheit, Werten.
      Zwischen aktuellen Ereignissen, den 90er Jahren und dem Rom in der Antike
      Und natürlich darf auch die SVP nicht fehlen.

      Ich würde aber nicht sagen: Thema verfehlt. Sondern: Quantität hiesst nicht Qualität.

      • Hansli sagt:

        Ich kann mich dem nur anschliessen. Das richtige Thema gemäss Titel, danach ohne nachzudenken irgendetwas zusammengeschrieben.

        • Helmut Kohl sagt:

          Auch ich schliesse mich hier an, Platitüden aneinandergereiht. Eben typische Politik.

  • sepp z. sagt:

    Die gewohnte Verharmlosung der Köln-Vorfälle durch die Linke und den Feminismus. Leider an der Tagesordnung. 99% der Männer in der Schweiz benehmen sich korrekt, und lassen sich nicht mehr so pauschal als Bösewichte beschuldigen. Wer so politisiert und den Kopf in den Sand steckt, muss sich nicht wundern, wenn die DSI angenommen wird und die Wähler mehr rechts wählen.

    • Urban Zuercher sagt:

      „99% der Männer in der Schweiz benehmen sich korrekt“. In Deutschland auch?. Wo ist also das Problem? Dass von Ihnen und der SVP wegen 1% Verbrechern eine Hetze auf die 99% Korrekten veranstaltet wrid. Und zwar nur, weil sie Ausländer sind.

      • Emil Eugster sagt:

        Präzisierung; nur, weil sie Ausländer mit wenig Geld sind.
        Ein reicher Ausländer der Bungabunga Parties mit Minderjährigen veranstaltet wurde von der Partei nie kritisiert. Er ist Vorbild und Freund.

  • Leon sagt:

    Der Respekt vor Frauen wird sich nie einstellen, so lange man jede Religion akzeptiert. Es beginnt schon bei den Katholiken, die nicht merken, dass Sie ein Patriarchat unterstützen. Beim Islam hat man dann gleich beide Augen zugemacht. Religionen sind heilige Kühe, die sich in ihren ‚Statuten‘ sogar Mord und Totschlag leisten dürfen, ohne dass sie verboten werden. Der Westen handelt ziemlich dumm, weil er unfähig ist über seinen eigenen religiösen Schatten zu springen.

  • LuPi sagt:

    «Nackte Haut ist keine Einladung zu grabschen» steht im bildkommentar zu fehrs artikel, das stimmt nicht! nackte haut gibt kein recht zu grabschen, aber eine einladung ist es. wenn dem nicht so waere, wie arm waere unsere sexualitaet. es ist sogar ein zentrales element der evolution, dass die schönsten und staerksten und schlauesten ihre DNA weitergeben. da wird gezeigt und geblufft, was das zeug hält. wir menschen fühlen uns immer so erhaben über die natur. etwas mehr bescheidenheit und Ehrlichkeit wäre in manchen situationen angezeigt. wer nicht mehr weiss, wies geht, schaue sich auf youtube

  • LuPi sagt:

    Fortsetzung: wer nicht mehr weiss, wies geht, schaue sich auf youtube balztaenze an. das hat stil! jetzt besteht natürlich das Risiko, dass mir jemand vorwirft, ich sei auf der stufe der balztaenze stehen geblieben. da erinnere ich nur an den einleitungssatz. ich mache einen unterschied zwischen einer einladung und dem grabschrecht; und der besteht auch bei über nullkommaacht.

    • m. müller sagt:

      @LuPi: Wach und klar benennen Sie die Dinge hinter den Dingen – danke für Ihren Beitrag.

    • SiGw sagt:

      Selbst wenn dem so wäre, an Silvester wurde wohl kaum viel nackte Haut gezeigt.
      Ausserdem grenzt diese Argumentation der Schuldumkehr – sehr beliebt in der muslimischen Rechtsanwendung.
      Die vergewaltigte Frau wird angeklagt und hart bestraft, weil sie den Mann zu seiner Tat „verführt“ habe. Ist doch Blödsinn!!

  • Andreas Tase sagt:

    Und hier ist sie wieder, die Oktoberfest-Relativierung! Frau Fehr, schauen Sie sich mal die Verhältnisse an: 6 Millionen Besucher über drei Wochen im Gegensatz zu 1000 Personen an einem Abend. Die FAZ hat die Mär der Oktoberfest-Vergewaltigungen übrigens bereits sehr treffend widerlegt.

    • Ruthild Auf der Maur sagt:

      Etwas anderes erwartet? Die Lieben und Netten nehmen jede Gelegenheit wahr, um auf den Zug der Linken und Grünen in D aufzuspringen. Diese Links/Grün-Hetze in D wird übrigens u.a. über eine Stiftung gesponsert, deren Vorsitzende, zu den Linksradikalen zählt.
      Sollte sich Frau Fehr dafür interessieren, kann sie sich gerne bei mir melden!

    • Emil Eugster sagt:

      Wie viele waren an Sylvester in der Kölner Innenstadt?
      Die 1000 werden als Feiernde oder Gewaltbereite beschrieben (von Zeitung, Polizei) sind aber nicht gleich Straftäter. Straftäter sind nicht gleich Asylbewerber, Asylbewerber sind nicht gleich Muslime.
      Laut Polizei im Wikipediaartikel zum Thema sind von 31 Verdächtigen sind 29 Ausländer und von denen 18 Asylbewerber.
      Bis zum 5.1.2016 gab es 90 Anzeigen.
      516 Strafanzeigen (Stand 10.1.2016) bedeuten nicht 516 Straftäter.
      Das soll keine Relativierung der schwere der Straftaten sein, sondern ihre Zahlen in die richtige Relation bringen.

    • Lichtblau sagt:

      @Andreas Tase: Zudem wird das Oktoberfest – auch die Variante bei uns – von immer mehr Frauen frequentiert. Ich wage zu behaupten, dass die in Köln auf solch widerwärtige Weise belästigten Mädchen nicht so bald wieder am Hauptbahnhof Silvester feiern werden.

  • heinz brand sagt:

    die linken werden mit diesen unsäglichen Vergleichen weitermachen, was nicht sein darf, darf einfach nicht sein, Augen zu und durch! Einmal würde ich gerne hören, es tut mir leid, wir waren ein wenig gutgläubig durch die vielen Aufnahmen von Wirtschaftsmigranten, Aufgenommenen, vorläufig Aufgenommene die auch bleiben, ist das ganze ein wenig aus den Fugen geraten. Nein fleissig werden immer mehr aufgenommen, mit den Auswüchsen dürfen dann die Bürger selber fertigwerden. Es wird schlimmer und niemand tut wirklich etwas dagegen. Was das alles kostet, frage ich schon gar nicht.

    • Sportpapi sagt:

      Hm, sie merken aber schon, Heinz Brand, dass „die linken“ eigentlich das Gleiche machen wie „die rechten“, nämlich völlig aus den Augen zu verlieren, was da passiert ist. Wie kann es sein, dass Sie wegen ein paar Hundert Männern, die straffällig werden, Hunderttausende, Millionen von hilfesuchenden Menschen ihrem Schicksal überlassen wollen?
      Und als nächstes wehren wir Männer uns wieder gegen pauschale Verdächtigungen, weil einige wenige übergriffig werden. Ausserdem: Lösungen sind gesucht. Augen zu und Grenzen schliessen hilft vermutlich auch nicht weiter!

      • heinz brand sagt:

        nehmen wir die auf die es wirklich brauchen, es ist an der Zeit zwischen wirklichen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten zu unterscheiden und so hart es tönt auch Leute zurückzuweisen oder gar aus zu schaffen. Verbrecher brauchen wir keine zusätzlichen.

      • Alain Herter sagt:

        „“Augen zu und Grenzen schliessen hilft vermutlich auch nicht weiter!““
        Augen auf und dann Grenzen schliessen hilft hingegen mit Sicherheit.

  • s.frei sagt:

    linkspoliitiker wissen (..) wieder mal wie die welt funtionieren „sollte“. somit sind also die freizügigen jungen frauen schuld am vergreifen der migranten ? armlänge abstand könnte von links noch hinzugefügt werden. sicherlich haben bei uns frauen privilegierte und selektivere rechte der gesellschaft gegenüber. und man staunt dann, wenn da „eine“ mit ihrem schwarzafrianer rumzieht ! insofern ,bleibt für uns, angestammte,klar mehr rechte zu fordern wie den neu dazugestossenen. so wie bei dessen zu hause….logisch.

    • Blanche Wu sagt:

      Man muss es aber noch detaillierter Betrachten: in Europa ist es normal, dass Frauen freizügig herum laufen. Unsere Männer sind sich das gewohnt, die Frauen auch. Aber diese Männer von der arabischen Welt sind sich solche Freizügigkeit nicht gewohnt. Wie soll jetzt so ein Mann reagieren, wenn er bsp. nur Frauen in Burkas, etc. sieht und sich im Hinblick von Nackigkeit nicht angewöhnen kann? Die biologische Natur eines Mannes darf man nicht ausblenden und darf sich aber auch nicht verteufeln. Sie ist nun mal da.
      Ich schreibe dies nicht zum Relativieren, sondern um auch darüber nachzudenken

      • Silvio Burch sagt:

        Doch Blanche Wu, für mich tönt dies sehr stark nach einer relativierung. „Die kennen die Frauen nur in Burkas, also lasst sie doch.“ Exakt so tönt Ihre Aussage für mich. Mier ist himmelherrgott nochmal so was von egal von wo eine Person kommt, welcher Kulturellerhintergrund er hat etc. Gesetzte sind Gesetze und fertig. Keine relativierungen mehr!
        „man muss aber noch detaillierter Betrachten..“ NEIN muss ich nicht. Dies ist nicht mein Problem wenn Sie die Frauen nur unter einer Burka kennen. Ich mag das „Man muss sich mit dem Islam auseinander setzen“ nicht mehr länger hören.

  • Maria Port sagt:

    Frau Fehr, die Lüge der Oktoberfest-Vergewaltigungen ist unterdessen nur noch peinlich, und gerade einer Frau würde es gut anstehen, die Opfer (die gab es nicht nur in Köln!!) nicht zu verhöhnen und die Taten zu relativieren, sondern Solidarität mit den betroffenen Frauen zu zeigen. Aber eben… lieber fremden Männern zujubeln als die eigenen Frauen schützen.

  • Anton Keller sagt:

    Interessanterweise setzen sich SP Frauen für Kopftuchträgerinnen ein, die das unerwünschte Verhalten und die unerwünschte Werte ihren Kindern eindoktrinieren.

  • Silvio Burch sagt:

    Das bzgl. dem Oktoberfest stimmt nachweislich nicht. Der Polizeidirektor hat diese Zahlen von 2000 Anzeigen stark dementiert, aber trotzdem wird es immer weiter geschleift. Ich verstehe nicht warum. Waren in Köln einfach die falschen Leute die Täter? Passt dies einfach nicht in das Weltbild der SP?

    • Sportpapi sagt:

      Nachweislich? „Waren in Köln einfach die falschen Leute die Täter?“ Es gab jedenfalls für einmal einen Grund, eine Anzeige zu machen. Etwas, was am Oktoberfest sicher nicht so häufig passiert.

      • Kevin sagt:

        Spekulation oder Haben Sie Beweise? Bei der Anzahl der Oktoberfestbesucher müssten zehntausende Perosonen beraubt worden sein, wäre die selbe kriminelle Energie vorhamden wie in Köln an Silvester.

        • Sportpapi sagt:

          Es ist reine Spekulation meinerseits, dass üblicherweise eine belästigte Frau keine Anzeige macht. Weder am Oktoberfest, noch an irgendeiner Schweizer Veranstaltung.

    • Silvio Burch sagt:

      Die FAZ hat ein Interview mit dem Polizeikommandant, in welchem er diese Zahlen widerspricht. Googeln sie mal danach (ich nehme an, dass ich hier keine Links Posten darf).
      Es wird wieder mal die Augen verschlossen und auf billige Art und weise versucht aus dieser ganzen Thematik ein allgemeines Männerproblem zu machen.

  • Silvio Burch sagt:

    Ein paar Fragen: Frau Fehr sagt, man dürfe nicht alle Muslime in einen Topf werfen, macht dies aber 2 Sätze weiter unten mit den Männern.
    Die Oktoberfest Lüge wird hier wieder weiter verbreitet. Nachweislich Wiederlegt.
    Genau mit solchen aussagen gewinnen die Rechten so an zustupf. Und die Linken merken dies nicht einmal. Immer nur relativieren, relativieren, relativieren. Was nicht sein darf kann nicht sein.
    Die SP hat jahrzehnte lang für die Rechte der Frauen gekämpft – jetzt werfen sie die ganze Errungenschaft mit diesem relativierungsblödsinn wieder über den Haufen. Ich verstehe es einfach

    • Marco Meier sagt:

      Exakt der richtige Kommentar, perfekt! Den Linken werden die
      Wähler weiterhin scharenweise davonlaufen, ich auch übrigens, bin masslos entäuscht!

  • Maria Port sagt:

    Frau Schwarzer hat viel erreicht für die moderne westliche Frau und sie ist gegen die islamische frauenfeindliche Kultur. Frau Fehr hält hingegen an der Lüge der Oktoberfest-Vergewaltigungen fest, Einer „linken“ Frau würde es gut anstehen, die weiblichen Opfer (nicht nur in Köln!!) nicht zu verhöhnen und die Taten zu relativieren, sondern Solidarität mit den betroffenen Frauen zu zeigen.

    • Chris Müller sagt:

      Ich mag mich daran erinnern als vor einigen Jahren Frau Schwarzer in einer Talkshow-Sendung von stolzen und selbstbewussten Musliminnen sprach, die aus voller Überzeugung das Kopftuch trügen…

      Kann leider die Sendung nicht mehr nennen, ist wirklich schon einige Jahre her. Nach meinem Geschmack war mir die damalige Aussage zu verständnisvoll für alles und jedes.

      Madame schein Ihre Aussage demnach etwas relativiert zu haben.

      • Hannes Müller sagt:

        Frau Schwarzer ist seit mehr als 30 Jahren Islamgegnerin, da dürfte Ihre Erinnerung den Kontext vergessen haben.

    • Luzia Keller sagt:

      Das Kopftuchtragen ist in verschiedenen Kontexten zu sehen:

      a) im traditionellen/religiösen Sinn
      b) als modisches Accessoire
      c) als politisches Statement

      Wieso a) oder b) oder c) mehr Gültigkeit für die tragende Frau hat, ist alleine ihr zu überlassen. Auch eine Vorzeigeemanze der ersten Stunde wie eine Alice Schwarzer kann sich in ihrer Argumentationskraft irren. Und es zeigt auch, wie unterschiedlich dieses Kopftuchtragen unter Frauenrechtlerinnen umstritten ist. Es bleibt Ansichtssache.

      • Martin Frey sagt:

        Nur eines ist die Kopftuchfrage in aller Regel nie, Fr. Keller, auch wenn es ständig behauptet wird: ein freier, individueller, unbeeinflusster, persönlicher Entscheid.
        Damit sollte die Haltung des feministischen Lagers demgegenüber eigentlich klar sein. Ist es aber nicht, wie man auch aus Ihren Voten schön erkennen kann.

  • Max Weber sagt:

    Das übliche Verharmlosen und Verschweigen der Tatsachen wie es die Linken und Grünen schon immer betrieben. Ich kann nicht Verstehen, wieso die Links/Grünen so grosse Freude an Verbrechern zeigen, sie in unserem Land hätscheln und umsorgen und sich weder für friedliche Bürger noch für die Opfer interessieren.

  • André Wey sagt:

    Hat nicht die SVP in Luzern gewarnt vor diesen Asylanten mit Moslemischen Hintergrund mehr Sicherheitspersonal einzusetzen.
    Dies wurde von den Frauen als übertrieben und fremdenfeindlich abgetan. Jetzt soll es der Alkohol sein!!
    Für Moslem sind die Frauen einen Gegenstand den man nimmt und benutzt! Das wollen wir natürlich nicht wahr haben!
    Meine Tochter mit 15 Jahren kommt von der Schule und berichtet wie ihre Kollegin in die Türkei gebracht und verheiratet wird.
    Ihr Lieben Politiker und Frauen wann wollt Ihr euch den zur Wehr setzen! Macht es euch einfach und schiebt es dem Alkohol zu!

  • Heinz Burri sagt:

    Die unsäglichen Versuche die Silvesternacht zu relativieren entspringt meiner Meinung nach einem einfachen psychologischen Reflex, der Problemverdrängung. Es ist doch einfacher ein unangenehmes Ereignis zu relativieren, zu verdrängen oder einfach zu negieren, als sich der Realität zu stellen und zu realisieren, dass es ein Problem gibt. Dieses Problem ist zu lösen ist natürlich unangenehmer als es zu verdrängen oder zu relativieren. Es ist jedoch lösbar, es braucht den Willen der politisch Verantwortlichen. Der Wille der Wählerschaft ist schon da.

    • Hans Neuenschwander sagt:

      Herr Burri, Sie sprechen von einem Problem. Sie sprechen auch, davon ein Problem zu verdrängen, oder ein Problem zu lösen. Können Sie ein wenig genauer darauf eingehen? Was meinen Sie mit Problem und was meinen Sie mit verdrängen und lösen?
      Gruss
      Hans Neuenschwander

      • Heinz Burri sagt:

        Meiner Meinung nach liegt das gern verdrängte Problem in Anwesenheit von Menschen mit einer Sozialisierung, Mentalität und zu häufig auch mit tiefsten Bildungsniveau die sich nie und nimmer an unsere Gesellschaft auch nicht in der 3. oder 4. Generation anpassen werden. Und die Menge der bereits in Mitteleuropa anwesenden Personen wird wahrscheinlich unsere Kultur nachhaltig ändern und ist irreversibel. Es werden lieber Artikel über den Mann das Tier geschrieben als etwas tiefer zu graben und die wirklichen Gründe der Silvesternacht zu thematisieren.

        • Hans Neuenschwander sagt:

          1. Ich arbeite mit mehr als 100 Asylsuchenden zusammen, kenne diese also persönlich ziemlich gut und 90% davon könnte sich vom Anstand und Benehmen her, trotz niedrigem Bildungsniveau sofort in unsere Gesellschaft einfügen, und sogar „anständiger leben“ als so einige Schweizer die ich kenne. Meiner Erfahrung nach besteht das von Ihnen erwähnte Problem wenig bis gar nicht.
          2. Die Schweiz ist, durch Waffenverkäufe, Blutdiamantenkäufe, Kleiderherstellung in 3. Weltländer usw. auch mitverantwortlich am Flüchtlingsstrom. Wer unfair Profit machen will, muss auch mit den Konsequenzen leben!

  • Sieglinde Lorz sagt:

    Sehr guter Titel! Aber Pauschalisierung zu verurteilen und sie dann zu verwenden? Vielleicht ist die Pauchalisierung das Problem. Sie kann nur dort angewendet werden, wo Anonymität herrscht. Menschen verhalten sich widersprüchlich im Bezug auf anderen Menschen. Situationen in denen sie die Einen verteidigen, würden sie bei Anderen eher angreifen/übergreifen. Sobald ich einem Menschen als Person begegne und nicht als Fremder, undefinierter Anderer, verändert sich mein Verhalten von der Gleichgültigkeit, Vorurteilen, Klassifizierung und Pauschalisierung hin zum Respekt des Individuums.

  • Kevin sagt:

    Ich würde gerne ein Interview mit dem Zivi lesen. Aber ich habe den Verdacht dieser ist eine Erfindung der Autorin. Kürzlich erschien auf WELT-Online ein Artikel von einer Flüchtlingshelferin unter dem Titel: „Extrem fordernd, unzuverlässig und aufdringlich“

  • Anton W. sagt:

    Frau Fehr schreibt:
    „Rassistisch ist erst, wer Eigenschaften pauschal gewissen Ethnien oder Gruppen zuschreibt “

    Dann weiter unten:
    „Sie zeigen, dass die sexuelle Integrität erst im nüchternen Zustand respektiert wird“
    „Besoffen können Männer aller Altersklassen und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu einer Gefahr für Frauen und Mädchen werden.“
    Frage: verstehe ich das falsch, wenn dieser Satz ein Verhalten pauschal einer Gruppe von Menschen unterstellt?

    • Heinz Burri sagt:

      Natürlich sehen sie das falsch. Es gibt eine Hoheit über die Definition von Rassismus und diese ist auf keinem Fall in der Mitte des politischen Spektrums zu finden.

  • Dani sagt:

    Die verschiedenen Übergriffe in Deutschland und der Schweiz wecken in mir den Verdacht, dass sie geplant und koordiniert waren.

    • ben harper sagt:

      was sie aber nicht besser, sondern im Gegenteil noch gefährlicher macht, da hier jemand zu orchestrieren scheint…wahrscheinlich wieder mal die SVP… 🙂

  • Mody Bühler sagt:

    Pauschalisiert betrachtet sehe ich im Ausgang auch wenig Respekt der Frauen den Männern gegenüber. Die Feministen müssen endlich aufhören, das Feindbild vom „bosen Mann“ aufgrund von Einzelfällen weiter zu verbreiten, denn damit praktizieren sie selbst genau das, wogegen sie kämpfen.

    • Alain Herter sagt:

      Richtig Und die Feministinnen torpedieren damit-in wahnhafter Verblendung- die Solidarität der Männer mit den Frauen (Zivilcourage femistisch zerstört).

    • Blanche Wu sagt:

      Schlussendlich, aber auch da gibt es etliche Abstufungen, muss die Frau respektvoll mit dem Mann umgehen und umgekehrt. Das heisst: Beide Seiten sollen schauen, dass sie den anderen nicht reizen, provozieren, etc. Es gibt nicht den bösen Mann und nicht die böse Frau. Gleichzeitig ist Frau nicht immer Opfer, sondern kann auch Täterin sein. Ich persönlich kenne Frauen welche im Streit so extrem ausrasten können, sodass der Mann Angst vor ihr kriegt. Da geht man dann mit Messer und Gabel aufeinander los oder stichelt so lange, bis dem Mann die Hand ausrutscht. Ja solche Frauen gibt es eben auch.

  • Patrik Wohlwend sagt:

    Ein interessanter Beitrag, welcher wesentliche Aspekte und Schlussfolgerungen dieser nun wirklich zu genüge-diskutierte Silvesternacht auf den Punkt bringt. Sexuelle Gewalt ist niemals zu tolerieren. Nicht in München, nicht in Köln oder sonst wo. Die Haarspalterei wer, denn wann und wo wie viel vergewaltigt hat, ist zynisch und unsachlich. Sexuelle Gewalt ist kein kulturbedingtes Phänomen, sondern kommt in jeder Kultur, oftmals mit Männern in der Täterrolle vor. Dieses Problem muss die Gesellschaft gemeinsam angehen. Wer in dieser Diskussion nach Sündenböcken sucht, disqualifiziert sich selbst

  • Alex Zatelli sagt:

    Mam braucht sich nur die Kommentare unserer aufrechten Abendländer zur KO-Tropfen-Affätre anzuschauen (ganz egal, was wirklich passiert ist). Selbst ein kand. Bundesrat findet es luschtig, da mitzumachen. Dieser frauenverachtende Offizierskasino-Ton ist da nicht so weit weg im Geiste von den Nafris.

  • Christoph Bögli sagt:

    Über manche Vergleiche kann man sicher streiten, aber entscheidend ist doch, dass die eigene Vergangenheit zeigt, dass Frauenrechte auch bei uns lange keine Selbstverständlichkeit waren, diese aber über einen relativ kurzen Zeitraum erkämpft werden konnten und nun bei einer Mehrheit (auch der Männer!) völlig selbstverständlich sind. Man erinnere sich, wann bei uns etwa das Frauenstimmrecht eingeführt wurde oder wie vielerorts Vergewaltigung in der Ehe immer noch als Bagatelle abgetan wird. Was halt entsprechend überall innerhalb von ein zwei Generation möglich sein dürfte.

  • Thierry Blanc sagt:

    Die allgemeine Annahme, dass Frauen bei uns einen höheren Status haben sollen als in östlichen Kulturen während gleichzeitig das Bild der Frau als Sexobjekt weiter genährt wird (insbesondere in der Werbung), entlarvt sich als Doppelmoral. Denn es besteht eine grosse Diskrepanz zwischen einer idealisierten Gleichberechtigung als Werte des Westens und den tatsächlichen Gegebenheiten. Gleichberechtigung ist bei uns bei Weitem nicht vollständig umgesetzt. Der Aufschrei ist daher heuchlerisch, da die Westliche Gesellschaft Übergriffe gegen Frauen (cf. US Universitäten) selber nicht im Griff hat.

    • Reto Stadelman sagt:

      Die Heuchelei ist der Politik und bis zu einem gewissen Grad jedem Menschen inherent. Suchen sie da bloss nicht nach Logik oder sogar einer klaren Linie. Sie werden phänomenal scheitern.
      Die Doppelmoral die sie erkennen, kann auch ich problemlos sehen. Die Frage ist, wie damit umgegangen wird. Im Westen besteht für westliche Doppelmoral eine recht breite Akzeptanz. Menschen aus anderen Kulturkreisen haben diese nicht. Und das gleiche gilt in umgekehrter Richtung. Voila, das sind Werte und Kultur. Nicht unbedingt logisch und immer im Wandel.

  • Lala sagt:

    Wer schon mal betrunkene arabische Austauschstudenten sah, wundert sich hier nicht gross.
    Die waren nüchtern wunderbar, gaben sich Mühe und hielten sich an die hiesigen Sitten, aber Betrunken sind Ihnen dann ab und an die Sicherrungen durchgebrannt (worauf wir Sie dann nach Hause brachten). Wenn das schon die „Bildungselite“ kaum in den Griff bekommt, wie sollen dann Asylanten ohne irgendeinen gesellschaftlichen Rückhalt oder „Zweck“ das schaffen.

    Jetzt tut man so, als hätte man das nicht voraussehen können und gibt pauschal allen Männern die Schuld… Sehr naiv und sehr dumm.

    • Blanche Wu sagt:

      Es geht ja nicht um den Mensch an sich. Der kann ein netter Kerl sein. Aber Erziehung, Kultur, etc. prägen nun mal und es ist ein Fakt, dass die Lebenswelt zwischen uns und dem arabischen Raum anders ist. Wenn ich nun sage, dass eine höhere Gefahr im Umgang mit Frauen von Muslimen ausgeht, dann meine ich nicht den Menschen an sich, sondern die Werthaltung, die Kultur, etc. welche sie zu uns tragen und nicht auf einen Tag auf den anderen abschütteln können. Ja und die Kultur kann auch negative Aspekte haben, welche wir hier nicht haben möchten. Vielleicht fänden uns Araber auch nicht toll.

      • Reto Stadelman sagt:

        Sie finden uns nicht toll. Und das ist auch in Ordnung so. Eine Gemeinschaft soll so leben wie es ihr passt. Der Unterschied ist, dass sie ihre Werte verteidigen. Wir hingegen… Naja, sehen sie selbst… Und nein, die US Angriffskriege gelten hier nicht als Gegenargument.

  • Michu sagt:

    „Würden wir in der aktuellen Diskussion hie und da das Wort «Muslim» durch «Jude» ersetzen, dann sähen wir besser, wie gefährlich die aktuelle Debatte ist.“

    Hä?

    Wenn also alles Juden an den Vergewaltigungen beteiligt gewesen wären, dürfte man das in dem Fall so nicht schreiben?

    Was wäre bei Italienern, FCZ-Fans, Jodlerchörli? Wo ist da die Grenze?

    PC at its best!

  • Alex Zatelli sagt:

    „Der begehrende Mann ist nicht mehr zurechnungsfähig.“, schreibt Herr Köppel …. in der Weltwoche.“
    Unser frischgebackener Star-Nationalrat hat es deutlich vorweggenommen, warum wir alle sehr nachsichtig sein müssen mit den armen Kerlen von Köln. Sie waren alle unzurechungsfähig, mithin also schuldfrei.

  • Hans sagt:

    Es braucht so viele Flüchtlinge, dass endlich auch die SVP Frauenrechte entdeckt, aber mehr nicht. Frauen verachtende Idioten haben wir hier selbst genug. Und es ist nunmal Fakt, dass der Anteil an sehr patriarchal orientierten Männern im arabischen Raum noch grösser ist als hierzulande.

    • Reto Stadelman sagt:

      Sie sprechen das Problem an, sehen es aber nur durch das linke Auge.
      Sie haben absolut Recht. Auch hier leben Möchtegern-Patriarchen. Und die werden auch zu Recht angeprangert.
      Wo bleibt aber der Zeigefinger bei den Männern aus anderen Kulturkreisen? Die lässt man walten und schalten wie sie wollen.
      So wie die SVP das Thema Frauenrechte erst jetzt aufgreift, haben SP oder Gründe das Thema Integration bisher bewusst nicht aufgegriffen. Und ginge es nach der SP oder den Grünen würde das Thema auch wieder klammheimlich unter den Teppich gekehrt…
      Wer im Glashaus sitzt…

  • Paul Kaegi sagt:

    Nun ist die Zeit gekommen um nach den Vorfällen in Köln,dass den linken Frauen ein Licht aufgehen. Es bringt jetzt nichts am Problem wieder vorbeizureden und mich als Mann wieder zu diffamieren und kulturell auf die selbe Stufe wie die Kriminellen aus Köln zu drücken. Warum verlangen sie nicht von ihren Paerteigenossen, eine Frauenquote in der Flüchtlingsaufnahme, wie auch in allen anderen Bereichen der Gesellschaft. Vermute, dass die Konkurrenz für sie zu gross würde..

  • Olivia Brunner sagt:

    Ich schäme mich als Frau für das dreiste Ablenkungsmanöver von J. Fehr. Die bösen Männer sind alle so, wehe man gibt Ihnen Alkohol… Als Feministin wirft uns so ein Blödsinn ca. 100 Jahr zurück.

  • Kevin sagt:

    Immerhin liest man jetzt von SP-Politikerinnen Sätze wie „Es braucht weniger politische Korrektheit“. Nun muss dies auch umgesetzt werden.

  • Oliver STeiner sagt:

    Frau Fehr relativiert Köln wie folgt: „In der Situation von Flüchtlingen kommen zur weit verbreiteten Frauenverachtung Alkohol und Überforderung im Umgang mit Freiheit hinzu“. Offenbar traut sie den Flüchtlingen herzlich wenig zu – trotz striktem Tagesablauf im Asylantenheim sind sie von der Freiheit überfordert. Bei europäischen Männern setzt die gleiche Frau dann gleich ganz andere Masstäbe an. Ich kann diese romantisierende Verklärung wirklich nicht nachvollziehen.

    • J. Bischof sagt:

      Das ist zwar sehr scharfsinnig gesagt, doch ich fürchte, dass Ironie an dieser Stelle selten verstanden wird.

  • Bruno Bänninger sagt:

    Anstand ist Respekt vor der Würde des anderen, geschlechtsunabhängig.
    Anstand lernt man in der Kinderstube und später in der Schule oder eben nie.
    Wenn der Mensch Mensch werden soll, muss er gebildet werden, Deshalb sollten die Schulen die Jungen wieder vermehrt zu Menschen ausbilden.

  • Marcel Zufferey sagt:

    „Rassistisch ist erst, wer Eigenschaften pauschal gewissen Ethnien oder Gruppen zuschreibt.“

    „Die Ereignisse am Oktoberfest und in der Silvesternacht haben eines gemeinsam: Sie zeigen, dass die sexuelle Integrität erst im nüchternen Zustand respektiert wird. Besoffen können Männer aller Altersklassen und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu einer Gefahr für Frauen und Mädchen werden.“

    Nun noch einmal zurück zu Zitat eins, mit einer weiteren Variation: Sexistisch ist erst, wer Eigenschaften pauschal einem Geschlecht zuschreibt! „Die Hölle, das sind die anderen.“ Jean-Paul Sartre

    • Reto Stadelman sagt:

      Danke Marcel Zufferey. Zuerst einen so guten Einstig nur um danach die Schuld pauschal auf alle Männer abzulenken.
      Ich persönlich habe jedenfalls noch nie eine Frau nach dem Konsum von Alkohol sexuell belästigt…
      Es ist wieder das gleiche Muster wie immer. Noch mehr fordern bei aufgeklärten Männern und nicht aufgeklärte Männer, sofern sie aus einem anderen Kulturkreis kommen, trotz ihres Verhaltens in Schutz nehmen. Die perfekte Verbindung zwischen Feminismus und Sozialismus. Beides an sich wäre ja nicht negativ. Aber wenn man es auf diese Art und Weise pervertiert…

  • Walter Kuhn sagt:

    Frau Fehr begibt sich auf die Suche nach den Ursachen der Kölner (Hamburger, Zürcher etc) Übergriffe durch überwiegend junge männliche Nordafirkaner. Sie findet die Hauptursache im Alkohol. Wenn sie gleichzeitig Fälle massenhaften Frauenmissbrauchs aus Kairo und Aleppo anführt, dann dürfte der Alkohol d o r t kaum eine Rolle gespielt haben. Hiesige Massenbesäufnisse führen auch nicht organiseirten zu Massenmissbräuchen. Die wirkliche Ursache ist der männliche orientalische Besitzanspruch, den sie wie nebenbei auch nennt. Dieser drückt sich auch im Schleier- und Kopftuchgebot aus.

  • Evi sagt:

    Ich muss auch mal etwas schreiben. Habe diese Artikel durchgelesen. Muss aber sagen, die Schweiz hat sich schon verändert.
    Ich bin jetzt bald 60. und weiblich. Ich hatte ein schöne Jugend, musste keine Angst haben vor Männer. Ich hatte eine hohe Anziehungskraft. Aber alle blieben höchst anständig, ich wurde nie begrabscht. Aber heute habe ich angst allein nachts draussen zu sein, in meinem Alter, das ist ja traurig.Die Ausländer fressen einem fast auf mit den Blicken Was soll dann eine junge Frau sagen.Ich beobachte das immer wieder. Natürlich sind die Schweizer nicht heilig.Aber anständiger.

  • Roger Gruber sagt:

    Für mich als Mann ist es unerträglich und zutiefst beleidigend, dass diese Ereignisse nun als Problem der Männer allgemein umdeklariert wird. Nun wird über häusliche Gewalt diskutiert und dass es das ja auch sonst gäbe (natürlich ohne den Vermerk, dass auch immer mehr Männer Opfer von häuslicher Gewalt sind). Fakt ist: viele der Neuzuzüger verachten unsere Frauen genau so wie unsere Männer, genau so wie unsere Kultur insgesamt (vielleicht teilweise zurecht). Viele wollen Europa islamisieren, viele wollen hier nach der Scharia richten. Solche Nebelkerzen wie diese hier bringen uns nicht weiter.

  • Hannes Müller sagt:

    „Muslim“ durch „Jude“ ersetzen? Wann und wo haben Horden von Juden Frauen eingekreist und ihnen in alle Körperöffnungen gegriffen? In welchen jüdischen Land geschieht das regelmässig?

  • Jenne Helmut sagt:

    Mit oder ohne Alkohol. Frauenverachtung ist im Islam normal. Dort herrscht das Mittelalter. Und diesen importieren wir nun massenweise und machen schon erste Zugeständnisse. (Kopftuch). So wird Integration sicher nicht gelingen. Alle Parteien sollten gemeinsam konsequente Forderungen an Muslime stellen, die sich hier niederlassen wollen. Diesbezüglich ist Toleranz nicht zu verantworten.

    • Blanche Wu sagt:

      Genauso tolerieren Muslime uns auch nicht einfach so, wenn wir in ihre Länder einreisen. Wir müssen uns dort auch den Regeln beugen. Was macht der Europäer: meistens passt er sich an, aber andere sollen sich uns nicht anpassen? Schon eine verkehrte Welt. Nicht?

  • andersen sagt:

    Egal, von woher die Männer kommen, sind Übergriffen an Frauen nicht zu dulden.
    Die Männer, die das macht, wissen es und die Frauen soll nicht schweigen.
    Sondern Anzeige erstatten und sich nicht waschen, damit ein Untersuchung eingeleitet werden kann.

  • Christine sagt:

    Frau Fehr, hören Sie endlich auf,alles wie SS schönzureden,und schlussendlich noch uns Frauen die Tat in die Schuhe schieben zu wollen.Dauernd diese unmöglichen Ausreden.Wieso lässt man eine Kultur zu Massen in unser Land bzw. eh nach Europa.Diese Männer,bes. aus Afrika,wurden seit Jahrhunderten als Machos erzogen,man sagte ihnen,nur sie hätten was zu sagen..Solche Leute bringen Unruhe nach Europa.Auch Sie werden die Veränderungen in der Schweiz noch spüren,auch wenn Sie jetzt wie Ihre Parteikolleginnen alles verharmlosen wollen.Ich habe Angst um Kinder und Grosskinder,speziell die Mädchen!

  • max sagt:

    Kann es sein, dass ich in den falschen Kreisen verkehre oder am falschen Ort in den Ausgang gehe oder die falschen Sportarten treibe oder die falschen Geschäfte frequentiere oder die falschen Städte auswähle oder die falschen Verkehrsmittel nutze?

    Ich habe noch nie, wirklich nie in meinem langen ereignisreichen Leben, beobachtet, dass ein Mann einer fremden Frau an die Brüste greift oder zwischen die Schenkel, sie begrabscht wie man so sagt. Bei uns unter unseresgleichen gehört sich das nicht und ich kenne augenscheinlich nur anständige Männer.

    • Evi sagt:

      Bravo Max, an so einem schönen Ort möchten viele leben. Vielleicht verkehren Sie nur in der 1. Liga Klasse, dort wo alle
      Politiker und GUT Menschen leben. Und nicht sehen wollen, was wirklich abläuft. Es kann doch nicht sein, dass wir in der Schweiz angst haben müssen. Ich habe auch mit meinen Leuten einen guten Umgang und sind keine asoziale Leute, alle die im Berufsleben stehen und auch eigene Geschäfter haben, wie ich auch.Aber 90% regen sich auf ab dieser Entwiklung.
      Es ist schade, was unsere Kinder und Enkel einmal in vielen Jahren mitmachen müssen.Siehe heute schon in der Schule.Viel
      Glü

    • Reto Stadelman sagt:

      Das was sie beschreiben Max, nenne ich Segregation. Einige schaffen das recht gut, andere können oder wollen das nicht. Gehen sie mal am Abend in Zürich in den Ausgang in einen Club.
      Persönlich habe ich das „Glück“ fast jeden Abend an einer Gruppe junger Männer vorbei zu müssen, die Bierchen trinken und um ihre Autos herumstehen. Wie viel Dreck und Lärm die machen, muss ich wohl nicht sagen. Es handelt sich um eine der Gruppen, bei denen man genau weiss: Nicht anschauen, nicht reden, sonst wird’s ungemütlich.
      So was wollen sie erleben? Ist nicht sexuelle Belästigung, aber Belästigung an sich.

  • maja sagt:

    dann waren die also schon bei der Planung besoffen! Dümmlicher geht’s nun wirklich nicht. Natürlich gibt es auch Schweizer, die sich nicht benehmen können aber mir ist es noch nie passiert, dass mehrere CH-Männer mich gleichzeitig belästigt hätten.
    Wir sollten uns trotz diesen abscheulichen Vorfällen nicht dazu verleiten lassen, Flüchtlinge generell als gefährlich zu betrachten.
    Wir sollten auch da aufgeklärt genug sein, um zu merken, dass es Feiglinge gibt, die hinterhältig die Fäden ziehen.

  • Martin Bär sagt:

    Sexuelle Übergriffe sind absolut tabu, keine Frage!
    .
    Nur, haben wir hier nicht schon genug davon? Müssen wir das noch weiter importieren? Lesen Sie doch einmal von den Übergriffen in den Flüchtlingsunterkünften, die kommen fast nie in die Medien. Im Islam ist die Frau ein Besitz, Gleichheit gibt es da nicht, dass kann man auch nicht einfach „integrieren“.
    .
    Fazit: Mit den Flüchtlingsströmen kommen zu den bereits vorhandenen Problemen, massiv neue dazu!

    • Evi sagt:

      Genau so ist es. Aber sollen die, die dafür sind, solche aufnehmen.Und auf eigene Kosten. Da verdienen sich wieder einige dumm und dämlich daran. Schöne Zukunft.

  • Reto Schwarzer sagt:

    Ein weiterer Versuch von der eigentlichen Frage abzulenken, Schönzureden und die eigene Ideologie durchzudrücken. Habe selber im Asylzentrum und Erziehungsheim gearbeitet und bin ABSOLUT überzeugt, dass das wir aktuell erleben erst der Anfang ist. Europa wird zunehmends in Krawallen versinken, weil man Kulturen und Ideologien die nicht miteinander einhergehen, zusammen führen möchte.

  • Walter Kuhn sagt:

    Bedenklich stimmt die Aussage etlicher Opfer solcher Übergriffe, sie wollten nicht mehr ohne Begleitung nachts nach draussen. Damit haben sie diesen Teil der Scharia verinnerlicht und für sich übernommen, mitten in Mitteleuropa. Das war wohl nicht die Intention der rudelweise auftretenden Kleinkriminellen, aber die Wirkung ihres Handelns. Darauf deutet auch die Erfahrung vom Tahrir-Platz, dass dort auch Niqab-Tragende in keiner Weiser verschont blieben. Die verquere Message ist: Wer seine Tochter, Frau oder Schwester allein herauslässt, ist selbst schuld an ihrer Belästigung.

  • Martin Frey sagt:

    Nachdem man die Umstände nicht mehr länger totschweigen kann, hat nun die Stunde der Kölnrelativierer geschlagen. Anstatt dass ein berechtigter Aufschrei durchs Land gehen würde (wie es selbstverständlich damals ob eines einzigen zotigen Spruches (!) eines betagten deutschen Liberalen der Fall war) sucht man mehr oder weniger sinnfreie Argumente um (Variante a) die Vorfälle implizit der Gesamtheit der Männer in die Schuhe zu schieben oder (Variante b) ansonsten Vergleiche mit Vorfällen an Volksfesten anzustellen, wo über Wochen Millionen von betrunkenen Frauen auf betrunkene Männer treffen.

    • Martin Frey sagt:

      Hauptsache, man darf keine anderen Umstände als ursächlich verantwortlich finden als die, die der eigenen festgefahrenen Ideologie entsprechen. Derartige Artikel geschehen dann, wenn man sich mehr Sorgen um etwaige Stereotypen und Aengste der Wahlbevölkerung macht als um die körperliche und seelische Integrität von Frauen (von Männern ist bezeichnenderweise bei der Autorin nicht die Rede, obwohl auch Männer Opfer von sexuellen Uebergriffen wurden und werden).
      Seit Galilei ist bekannt, dass es gefährlich wird, wenn die political correctness das Denken vernebelt und das Handeln bestimmt.

    • Luzia Keller sagt:

      @Martin Frey
      Sie benützen Pauschalisierungen wie „Gesamtheit der Männer in die Schuhe zu schieben“, statt genauer zu lesen, wie es geschrieben wurde im Artikel. Da steht nämlich „Besoffen können Männer aller Altersklassen und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu einer Gefahr für Frauen und Mädchen werden.“ Das Wort „können“ relativiert doch beträchtlich Ihre Aussagen. Das ist unlauter Texte zerfleddert zum Zweck der Verunglimpfung und Ausländerhetze.

      • Martin Frey sagt:

        An sich guter Einwand, Fr. Keller, im letzten Satz untergraben Sie jedoch Ihre eigene Glaubwürdigkeit mit einer niveaulosen Unterstellung. Schade.
        „Frauenverachtung ist dabei unbestritten Teil einer patriarchalen Gesellschaftsordnung. Diese ist bei uns auch erst seit kurzem überwunden. Wenn überhaupt.“
        In einer Gesamtschau mit dem von Ihnen erwähnten Satz wird eben doch implizit eine Kollektivtäterschaft unterstellt. Denn zumindest in meinem Fall ist dies nicht der Fall. Ich kann noch so betrunken sein und würde so etwas nie tun. Und genau darum sind solche pauschale Unterstellungen unzulässig

      • Luzia Keller sagt:

        Fühlen Sie sich deshalb betroffen, weil Sie „dabei unbestritten Teil einer patriarchalen Gesellschaftsordnung“ einbezogen werden? Ansonsten sehe ich Ihre Empörung nicht, Herr Frey, wenn Sie sich ja davon ausklammern. Ich fühle mich nicht betroffen übrigens, was Sie über meinen letzten Satz bemerkt haben. Sehen Sie nun, wie Ihre Argumentation sich langsam in Luft aufzulösen beginnt?

        • Martin Frey sagt:

          Sie wissen selber wie das gemeint ist, Fr. Keller. Gemäss feministischer Lesart leben wir ja in einer patriarchalen Gesellschaftsordung. Die Autorin ist politisch viel zu sehr mit allen Wassern gewaschen um sich zu eindeutigen sexistischen Aeusserungen hinreissen zu lassen. Trotzdem merkt mann die Absicht und ist verstimmt, auch wenn Sie an dieser Stelle natürlich Beifall klatschen.
          Notabene fühle ich mich persönlich in keiner Art und Weise betroffen, selbst Ihre persönlichen Angriffe lassen mich kalt. Denn in der Regel sind das immer untrügliche Anzeichen dass die Argumente ausgehen.

        • Luzia Keller sagt:

          Nein, ich fürchte Sie nicht ganz zu verstehen. Oben unterstellen Sie der Justizdirektorin Befangenheit wie:“ Derartige Artikel geschehen dann, wenn man sich mehr Sorgen um etwaige Stereotypen und Aengste der Wahlbevölkerung macht als um die körperliche und seelische Integrität von Frauen“ um dann selber sich gängigen Stereotypen zu bedienen wie „Anstatt dass ein berechtigter Aufschrei durchs Land gehen würde“… Auf welcher Seite wollen Sie stehen, Herr Frey? Auf Frauenrechtsseite stehen Sie nicht mit solchen Aussagen, sonst würden Sie meine Argumente und diejenigen von Fehr unterstützen.

          • Martin Frey sagt:

            Was ist daran stereotyp, wenn ich an den Hashtag #aufschrei auf Twitter erinnere der bei Brüderle wegen einer vergleichsweise Lappalie zu einem wahren Shitstorm geführt hat, aktuell aber keinerlei auch nur im Ansatz vergleichbare Reaktion zeitigt? Ich habe auf diese, gelinde gesagt, widersprüchliche Haltung hingewiesen, mehr nicht. Persönlich sehe ich mich grundsätzlich auf der Seite der Opfer, egal um wen es sich handelt. Aber gerade darum vermisse ich aktuell eine der Situation entsprechende klare und kräftige Reaktion in der Oeffentlichkeit. Sie nicht, Fr. Keller?

          • Martin Frey sagt:

            Frau Fehr hat ein paar gute Ansätze in ihrem Text. Aber sie bleibt dann doch widersprüchlich, man merkt ihre Befangenheit, ihre innere Zerrissenheit bei dem Thema. Was vergleichbar auch bei der öffentlichen Diskussion in D zu beobachten ist, dies nur nebenbei.

    • Sportpapi sagt:

      @Martin Frey: Relativieren ist das eine, jegliche Differenzierung ablehnen das andere. Ausserdem sind Sie bisher ja auch gute Lösungsansätze schuldig geblieben. Wir haben: a) Flüchtlinge, die das recht auf ein rechtsstaatliches Verfahren haben. Die flüchten nicht zum Spass, auch wenn hier immer wieder der Anschein erweckt wird. b) sie sind da, und wir sind offensichtlich nicht in der Lage, sie abzuhalten (oder wollen Sie die Armee an die Grenze stellen?) und c) wir können sie meist auch nicht zurückschieben, da entsprechende Verträge fehlen. Also was?

      • Martin Frey sagt:

        Wenn ich das Ei des Kolumbus gefunden hätte würde ich in die Politik gehen, Sportpapi. Habe ich aber nicht. Wobei dann noch die Frage wäre ob irgendeine politische Seite überhaupt Interesse an nachhaltigen Lösungsansätzen hätte…
        Sie haben natürlich mit Ihrer Aufzählung recht. Andererseits beobachten wir gerade in D dass das Dogma geschleift wird, dass Intensivtäter unter den Flüchtlingen ihren Aufenthaltstatus verwirken können. Ich denke, wir werden nicht darum herumkommen, uns darüber auch Gedanken zu machen. Persönlich bin ich dafür, rechtlich ist dies prinzipiell nicht unmöglich.

      • Martin Frey sagt:

        Die fehlenden Rücknahmeverträge sind ein Unding und auf fehlende Priorisierungen der Aussenpolitik zurückzuführen. Eine Korrektur dessen ist natürlich ein langfristiges Projekt. Was wohl eher kein Weg ist: der Sommarugasche Partnerschaftsversuch, der nachweislich gescheitert ist. Interessanterweise hat auch Gabriel diese Tage die Rücknahme mittels einer Verquickung zur Unterstützungszusammenarbeit priorisiert.
        Wenn Köln & co etwas gutes bewirkt haben, dann der Umstand, dass bisherig angeblich undenkbares plötzlich zur Diskussion steht.
        Was denken Sie, was die Lösungsansätze wären?

  • Peter Gamper sagt:

    Es streitet ja niemand ab dass es z.B. auf dem Okt.-Fest zu Belästigungen etc. kommt. Gemessen an der Menge Alkohol und der vielen Festbesucher ist das Oktoberfest aber geradezu ein Ministranten-Treffen. Ich war selber an solchen Festen und habe Einiges im Ausgang erlebt früher. Ich habe aber kaum sexuelle Belästigungen im Ausmass wie „Köln“ erlebt. Es ist leider so, dass gewisse Volksgruppen durch ihre Sozialisierung und den kulturell/religiösen Hintergrund eher weniger Respekt vor Frauen haben. Unter Alkoholeinfluss artet es halt aus. Das ist die Realität mit der man sich befassen muss!

    • Hasler sagt:

      Was meinen Sie mit „gemessen an der Menge Alkohol“? Auch Alkohol ist kein Grund und keine Entschuldigung Frauen zu belästigen.

  • Sandra E. sagt:

    Meine drei Grabscher (und wohl auch mehr wenn nicht jemand zur Hilfe gekommen wäre) waren allesamt Schweizer und zwar sogenannte Eidgenossen, denn Schweizer kann ja gemäss so einigen jeder werden…

  • Luzia Keller sagt:

    Danke für diesen träfen Artikel zum leidigen Thema, geschätzte Justizdirektorin Fehr!

    Deutlicher kann man es kaum mehr vor Augen führen, was Sache ist:“Frauenverachtung ist ein jahrhundertelang geduldetes Phänomen patriarchaler Wertesysteme.“

    Es ist zu hoffen, dass sich die Spreu vom Weizen zu trennen weiss – damit meine ich gutgesinnte Frauen wie Männer – und Frauen mehr Unterstützung und Verständnis erhalten im Kampf um mehr Gleichwertigkeit auch hier in der Schweiz. Nach der bisherigen Empörungswelle in den Kommentarspalten zu urteilen, sind solche Artikel mehr als notwenig!

    • Jürg sagt:

      Was schlagen Sie konkret vor, Frau Keller? Vertreten in Ihren Augen die europäischen Männer das gleiche patriarchale Wertesystem wie die Männer aus den arabischen, islamischen Ländern? Wie soll die Unterstützung im Kampf um mehr Glechwertigkeit in der aktuellen Situation aussehen? Bin gespannt auf Ihre Vorschläge.

    • Luzia Keller sagt:

      Jürg, wären Sie wirklich an solchen Vorschlägen interessiert, dann empfehle ich Ihnen, sich differenzierter auszudrücken wie z.B. „Vertreten in Ihren Augen immer noch viele (die) europäische Männer (das gleiche) ähnliche Wertesysteme wie (die) Männer aus (arabischen) islamischen Ländern?* Im Leitartikel hat die Justizdirektorin Vorschläge zur Diskussion gestellt. Jetzt bleibt nur noch das Umdenken in den Köpfen und den Blick dafür zu schärfen – bei Frau wie bei Mann. Eine Frau ist kein Objekt etc. Ich mache übrigens immer wieder sehr gute Erfahrungen mit gutgesinnten Männern.

      • Domenico sagt:

        Frau Keller, sind die sog. „gutgesinnten Männer“ jene, welche vorbehaltlos Ihr Dogma mittragen wobei sämtliche andere „bösgesinnt“ sind?

      • Jürg sagt:

        Sie glauben also im Ernst, dass mindestens viele (oder eher alle, weshalb Sie wahrscheinlich die Klammer gesetzt haben) europäische Männer ein patriarchales Weltbild vertreten, das die Frau zum Objekt degradiert? Na dann, happy landing.

  • Max Blatter sagt:

    Dozenten-Treffen vor wenigen Jahren. Ein Referent sprach über Rhetorik. Er hatte Prospekte von weiterführenden Seminaren aufgelegt: eines davon zum Thema „erfolgreich Frauen verführen“ (genau so). Unter dem Titel „Schlagfertigkeits-Seminar“ könne dieses als berufliche Weiterbildung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden!!!
    Ich schrieb daraufhin einen Protest-Brief
    a) an den Referenten selbst (keine Reaktion),
    b) an den Direktor der Höheren Fachschule, die ihn als Referent eingeladen hatte (positive Reaktion, danke!),
    c) an die Steuerbehörde seines Geschäftssitz-Kantons ZH (keine Reaktion!)

  • coco sagt:

    Der bisher beste Beitrag zu diesem Thema findet sich im aktuellen Spiegel-Magazin: Slavoj Zizek „Ein Karneval der Underdogs“. Sehr lesenswert! Zizek ist der Ansicht, dass Lehrkurse für Muslime in Bezug auf die Stellung der Frau im Westen wenig bis gar nichts bringen, denn diese Männer wüssten sehr wohl, dass die Frauen, die sie belästigen, kein Freiwild sind, auch wenn sie leichtgeschürzt daherkommen. Es geht um den Spass, das Ausleben von Aggressionen dieser sich als Underdogs empfindenen Männer gegenüber Schwächeren – eine Energie, die sich in anderen Zeiten zB an Tieren austobte.

  • Gerhard Meier sagt:

    Ich bitte vom Verhalten von einzelnen nicht auf das Verhalten aller zu schliessen. Hier wird versucht das Fehlverhalten weniger Männer dazu zu nutzen alle Männer abzustempeln und in die Verantwortung zu nehmen.
    Wenn eine Frau sich falsch verhält werfen wir in der westlichen Welt nicht alle Frauen in den gleichen Topf. Das aber die Männer in den gleichen Topf geworfen werden wie diejenigen welche eine Straftat begannen haben zeigt, wie wenig die Männer in der westlichen Gesellschaft noch respektiert werden. Und das ist klar bedenklich.

  • Kuno Blaser sagt:

    Ein hilfloser Versuch von Frau Fehr, die Geschehnisse am Silvesterabend in Köln auf ein allgemeines Männerproblem (im Umgang mit Alkohol zum Beispiel) zu reduzieren. Der nächste Schritt wäre dann zu behaupten, die Vorfälle seien von rechts organisiert und inszeniert worden. Offenbar darf nicht wahr sein, was wahr ist…

  • Thierry Blanc sagt:

    Hier ein Artikel, der dem Titel 100% entspricht:
    http://www.woz.ch/1602/ubergriffe-in-der-schweiz/knallhart-zwischen-die-beine

  • Tobias Süess sagt:

    Ich weiss nicht wie frei die europäische Gesellschaft tatsächlich ist. Ängste, Begierden, ja sogar Süchte werden durch Werbung, gespickt mit vielen psychologischen Tricks, geschürt und ausgenützt gegen unsere Freiheit. Viele versuchen verzweifelt den Schönheitsidealen nach zu eifern, fürchten sich vor Zurückweisung wegen ihrem Aussehen und Verhalten und schränken sich dann in ihrer persönlichen Freiheit ein um dem Diktat der Moderne gerecht zu werden und Sanktionen, z.B Mobing, aus zu weichen. Wie viele sind latente Alkoholiker oder süchtig nach Waren die in ihnen nichts ausfüllen, eher noch mehr aushöhlen in unserer markt-orientierten Gesellschaft.

  • Dieter Sprenger sagt:

    Bei den Ereignissen während der Silvesternacht in verschiedenen deutschen Städten gibt es parallelen zu den Übergriffen auf Frauen während dem Arabischen Frühling z.Bsp. auf dem Tahir Platz in Kairo.Kaum ein Zufall ! Wenn nun Frau J. Fehr oder andere Politiker/innen versuchen diese jüngsten Vorfälle mit dem Oktoberfest und als allgemeines Problem von betrunkenen Männern darzustellen,bedeutet dies vielmehr ein Ablenkungsversuch von den Problemen welche vorab junge Migranten aus patriarchischen Verhältnissen wie diese in grossen Teilen der Arabischen Welt herrschen nun hierhin mit sich bringen !

    • Ruthild Auf der Maur sagt:

      Es ist nicht mal Ablenkungsmanöver, es ist klar und deutlich ein Versuch, einen weiteren Keil durch die bereits schon gespaltene Gesellschaft zu treiben!

  • Theo Sprecher sagt:

    Jacqueline Fehr erhebt den moralischen Zeigefinger und disqualifiziert sich dabei gleich selbst!
    Die Aussage „Männer respektieren die sexuelle Integrität der Frau nur im nüchternen Zustand“ ist nicht akzeptabel und klar diskrminierend. Denn – wie Fehr selber ausführt – wer Eigenschaften pauschal gewissen Gruppen zuschreibt und damit deren Individualität verneint, handelt rassistisch oder begeht – in ihrem Falle – eine sexuelle Diskriminierung!
    Eine Entschuldigung an die Männer wäre nun fälig, Frau Fehr!

  • Marianne (73) sagt:

    Kennt Frau Jacqueline Fehr die Studie. die in Zusammenarbeit mit vielen Universitäten erstellt wurde? Sie besagt: Männer und Frauen sind gleich gewalttätig. Die Frauen heben sich dabei gar bei psychischer Gewalt erheblich von den Männern ab. Natürlich negieren sämtliche gender- und linken Organisationen diese Studie. Es passt ja nicht in ihre Ideologie. Ich finde diesen Artikel männerfeindlich und verzerrend,

  • Walter Fischer sagt:

    Geht mit Frau Fehr nicht zu hart ins Gericht. Sie ist Politikerin. Das erklärt Vieles.

  • K. Hauser sagt:

    Respekt vor Frauen beginnt damit, die Grenzen zu bewachen, und Rapefugees schon gar nicht einreisen zu lassen.

  • andersen sagt:

    @K.Hauser

    Wenn Sie mit ein Spraydose an der Grenze stehen und somit der Schengen im Frage stellt, „um die Frauen zu schützen“, werde Sie die Probleme trotzdem nicht lösen.
    Sie verbreiten noch mehr Ängste und vergessen sie nicht, wer ihr Nachbar sind.
    Genau so, schaffen Sie ein Rechtsfreien Raum in Europa.
    Kein Grenzwächter ist Hellseher und wer wirklich die Täter war, wissen wir erst, wenn sie vor ein Gericht verurteilt sind.
    Abwarten und The trinken.

  • Tobias Meyer sagt:

    Frau Fehr, einmal abegesehen davon, dass ich einem Großteil des Artikels zustimmen würde, gibt es ein logisches Problem. Einerseits schreiben Sie: „Rassistisch ist erst, wer Eigenschaften pauschal gewissen Ethnien oder Gruppen zuschreibt und damit deren Individualität verneint.“ Wenige Sätze weiter steht: „Männer respektieren die sexuelle Integrität der Frau nur im nüchternen Zustand.“ Hier schreiben Sie den Männern als ein Kollektiv begriffen eine Eigenschaft zu, ohne Rücksicht auf das Individuum – was wiederum Ihre eigene Rassismusdefinition erfüllt. Haben Sie das tatsächlich so gemeint?

    • Tobias Meyer sagt:

      Ok, ich merke grad, dass ich nicht der erste bin, der’s gemerkt hat 🙂
      Aber als literarisches Stilmittel ist es doch allemal interessant: Der Text propagiert Prämissen, die er dann selber nicht erfüllt. Frau Fehr ist damit gleichsam Teil der literarischen Moderne 😉

  • Sofia Baffo sagt:

    Danke für dieses klare Statement. Ich finde den Text überhaupt nicht relativierend (zumindest wenn man lesen kann). Was das Thema «Schweizer Musterschüler» anbelangt, empfehle ich den Artikel «Zürcher sind Sextouristen» im Stadt-Blogg. Wie viele nette Nachbarn von nebenan nutzen hier in der Schweiz regelmässig Zwangsprostituierten aus? Diese Kriminaltouristen sind jetzt ein neues Phänomen, das wir den Grossmächten und sonstigen fanatischen Interventionisten zu verdanken haben. Man sollte aber dabei nicht vergessen, Gewalt gegen Frauen in seiner ganzen Dimension zu erfassen.

    • klaus müller sagt:

      ähm, hallo? alle männer sind sextouristen? wo leben sie denn? was für eine behauptung ist denn das? aber über köln darf man nicht sprechen? über die belästigungen in den banlieus von paris? da werden noch ein paar naive und feministische menschen bös auf die welt kommen, in den nächsten jahren…

  • Ulrich Konrad Schweizerulsw sagt:

    Es ist wieder so eine typische Vertuschung und eine Frechheit, dass man nun alle Männer pauschal verunglimpft. Gab es schon bei einer Streetparade, wo zig tausende zusammenkommen im Sommer auch leichtest bekleidet 700 Anzeigen wegen sexualler Belästigug ? Gab es schon bei einem Oktoberfest, wo Millionen über eine lange Zeit feiern so viele Anzeigen ? Und wenn, dann wäre wieder so ein typisches Beispiel wie Medien slektiv nicht informieren. Aber wenigstens in Deutschland hat sich das Blatt gewendet. Es kommen in den Medien Artilkel, welche man vor einem Monat nie veröffentlicht hätte.

  • B. Kerzenmacher sagt:

    Der deutsche Staat ist jetzt schon am Ende. Und das Beste an der Geschichte ist, dass das der Steuerzahler das noch alimentiert über die Sozialleistungen die jeder angebliche Flüchtling bezieht. Die Frauen bezahlen mit ihren Steuern sozusagen dafür, dass sie Freiwild sind und zu jeder Zeit vergewaltigt werden dürfen. Einmalig!

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