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Mehr Geld für Petkovic? Nein!

Ueli Kägi am Freitag den 19. Februar 2016

Vladimir Petkovic, Schweizer Fussball-Nationalcoach, weiss, was er will und wie viel er will. Rechts guckt Peter Stadelmann, Delegierter des Verbandes für die Nationalteams. Foto: Keystone

Haben Sie kürzlich besonders gut gearbeitet auf der Baustelle, als Tramchauffeur oder auf Ihrem Zahnarztstuhl? Sind Sie vielleicht Lehrer, der den Kindern in den ersten Schuljahren mit Erfolg das ABC beigebracht hat? Oder haben sie ihrem Kunden gerade ein schönes Möbel geschreinert? Dann wäre es jetzt Zeit, mehr Lohn zu verlangen. Sprechen Sie bei Ihrem Chef vor. Sofort! Und nicht nur 10 Prozent mehr sollen es sein. Sondern mindestens 20. Und eher 50.

Nein? Das möchten Sie nicht? Weil Sie es unverschämt finden würden? Weil Sie glauben, dass Sie nur Ihren Job erledigt hätten? Dann muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie fürs Fussballgeschäft völlig untauglich wären. Im Fussballgeschäft ist es nämlich so: Hat jemand die Erwartungen erfüllt, sei es ein Spieler, Trainer oder Manager, erwartet er mehr Lohn. Ungeachtet dessen, wie hoch die Erwartungen überhaupt gewesen sind. Manchmal sind sie ja von Beginn an recht tief. Dann und wann genügt es beispielsweise schon, nicht schlechter gewesen zu sein als alle anderen, um die Ziele zu erreichen.

Vladimir Petkovic ist auch im Fussballgeschäft. Er hat einen ziemlich guten Job als Schweizer Nationaltrainer: Rund 800’000 Franken Jahreslohn und ordentlich Freizeit, Dienstwagen, an der Arbeit oft in kurzen Hosen, schöne Hotels, gutes Essen, grosszügige Spesen.

Als Petkovic die Schweiz im Sommer 2014 als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld übernahm, kündigte er an, wie die Auftritte des Teams unter ihm sein sollten. Er sagte zum Beispiel, die Mannschaft solle Fussball als Spiel begreifen, «die Begeisterung muss erkennbar sein», die positive Energie müsse spürbar sein.

Nun gut: Die Schweiz hat sich dann durch die EM-Qualifikation gekämpft. Oder auch recht häufig: gequält. Sie war gegen England chancenlos, sie stolperte in Slowenien und korrigierte ihren Fehlstart gegen Fussballzwerge wie Estland, Litauen und San Marino nicht immer ohne Mühe.

Aber immerhin: Am Ende stand sie auf Platz 2. Deshalb ist sie im Sommer an der Euro dabei. Petkovics aktueller Vertrag läuft noch bis dahin. Der Verband würde gerne mit ihm verlängern. Petkovic hat auch Interesse. Es gibt gegen eine weitere Zusammenarbeit auch nichts einzuwenden. Der Trainer hat ja nicht schlecht gearbeitet. Er ist auch nicht unsympathisch aufgetreten. Allerdings hat er auch nicht besonders gut gearbeitet. Oder beim Publikum mit seinen Auftritten und Aussagen Bonuspunkte gewonnen. Petkovic hat die Schweiz viel eher recht unberührt gelassen.

Trotzdem will er jetzt die Vertragsverlängerung unbedingt mit einer Lohnerhöhung verknüpfen. Er wünscht sich in erster Linie höhere Erträge mit Werbepartnern des Fussball-Verbandes, weil er sich in dieser Beziehung mit seinem Vorgänger vergleicht. Dabei verkennt er einige Dinge. Petkovic hat nicht die Vergangenheit, nicht den Ruf und nicht die Strahlkraft des Welttrainers Hitzfeld. Deshalb würde es ihm gut anstehen, den Vertrag einfach zu verlängern. Zu den gleichen Grundkonditionen, vielleicht mit einer hübschen Prämie, sollte sich die Schweiz für die WM 2018 in Russland qualifizieren. Das wäre eine sehr gute Leistung, die im Gegensatz zur EM-Qualifikation nicht einfach so erwartet werden darf.

Will Petkovic aber partout mehr Lohn, müsste der Schweizer Verband Abstand nehmen von der Idee einer gemeinsamen Zukunft. Es gibt genug Trainer, die ebenso fähig wären für diesen Job. Und mit weniger Geld zufrieden.

Ueli Kägi

Ueli Kägi

Gerüchten zufolge wurde der Ausdruck «Bierdeckel-Radius» für ihn erfunden, die mangelnde Laufbereitschaft verhinderte eine grosse Karriere beim FC Glattfelden. Im richtigen Fussball gehört sein Herz ewigen Verlierern wie Schalke.

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54 Kommentare zu “Mehr Geld für Petkovic? Nein!”

  1. V.Reich sagt:

    Wenn man 800.000.- und noch vieles mehr als Jahreslohn bekommt ist ja schon unglaublich. Eigentlich müsste man dann nur noch jeden Tag am arbeiten sein.
    Wenn das aber offenbar nicht genug sein sollte, dann ist das reine Geldgier, undankbarkeit und und und. Solche sollte man nicht 2.Mal Bitten sondern Good Bye.
    Eine Frechheit, Arroganz sondergleiche nfinde ich das !!!
    Als er als Nati Trainer angefangen hatte, war er ja immer schön gebräunt, aber nicht vom arbeiten wie die Bauarbeiter. Nein buchstäblich vom herumliegen!

  2. U.Bütikofer sagt:

    Unsere Fussballer und Trainer sollte Fussball spielen? Und nicht immer um Honorare “sprich Lohn” zu diskutieren? Es geht nicht mehr um Sport?Sondern immer um das Liebe Geld?

    • F.Müller sagt:

      Der SFV tut gut daran, Eile mit Weile in Sachen Petkovic aufzutischen: Schauen wir mal zuerst, ob die Nati in F an der EM diesen Sommer die Gruppenphase übersteht, oder vorher schmählich ausscheidet? Sein Honorar? Wenn er mit seinen Kickern auftrumpfen kann, dann liegt eine Lohnerhöhung ohne Frage sicher drin. Wenn nicht, dann halt tschüs und einen schönen Tag. Es stehen ein paar interessante Männer bereit, für mich ist Lucien Favre der klare Favorit, sogar noch vor Koller.

  3. Gugelsohn sagt:

    Hitzfeld hat wahrscheinlich einiges mehr verdient, obwohl die Schweiz unter ihm wesentlich schlechter gespielt hat als jetzt.

  4. Bruno Froehlich sagt:

    Sollte er die Nati weiterbringen, ins internationale Geredefenster stellen, wie etwa der FCB in England gefuerchtet ;-), also erreichen EM Final, gar den Titel, dann waere ihm ein Bonus zu goennen. Seine Forderung jetzt der falsche Zeitpunkt und in meinen Augen unverschaemt. Der Verband ist in guter Position, viele hervorragende Trainer mit Leistungsausweis sind im Moment frei, bedeutet Forderung ohne wenn und aber ablehnen, ihn ziehen lassen. So schnell findet er nicht neuen Arbeitgeber der 800 Tausend plus lockeres Pensum und viele Zugaben offeriert.

  5. Bruno Froehlich sagt:

    Sollte er die Nati weiterbringen, ins internationale Gerefenster stellen, wie etwa der FCB in England gefuerchtet ;-), also erreichen EM Final, gar den Titel, dann waere ihm ein Bonus zu goennen. Seine Forderung jetzt der falsche Zeitpunkt und in meinen Augen unverschaemt. Der Verband ist in guter Position, viele hervorragende Trainer mit Leistungsausweis sind im Moment frei, bedeutet Forderung ohne wenn und aber ablehnen, ihn ziehen lassen. So schnell findet er nicht neuen Arbeitgeber der 800 Tausend plus lockeres Pensum und viele Zugaben offeriert.

  6. Georg Stamm sagt:

    Wenn der Herr Nationaltrainer das nächste Mal im Restaurant isst, dann soll man ihn fragen, ob es gut war. Wenn er ja sagt, soll der Kellner sagen, es koste jetzt 20% mehr !! Das wäre dann das System Petkovic … . Der Fussballverband darf sich nicht erpressen lassen. Keiner ist unersetzlich, auch Petkovic nicht.

  7. Peter Salvisberg sagt:

    Als Petkovic als YB-Trainer amtete, war er bei der U-21 nie (!) zu sichten. Ich habe schon gestaunt, dass einer mit dieser Haltung Naticoach wird. Sein Lohnpoker zeigt: Abgehoben! Sollte sich vielleicht einmal seiner Wurzeln erinnern und wieder etwas demütiger werden.

  8. Roli sagt:

    Petkovic macht in etwa die Arbeit eines durchschnittlichen Super League Trainers. In diesem Rahmen sollte er auch entlohnt werden. Ich wünschte mir für unsere Nati-Elf einen Trainer mit mehr Esprit und einer Identifikation, die mit unseren Werten besser übereinstimmt.

  9. Paul Kaegi sagt:

    Warum soll ein Trainer separat bezahlt werden. Die Spieler müssen den Trainer bezahlen, je grösser der Erfolg der Spieler, desto höher das Einkommen des Trainers. Leistungslohn für Profifussballer/Trainer. Der Verband bezahlt nur noch Amateure.

  10. Miroo sagt:

    Wir dürfen nicht vergessen das heute im Fussball die finanzielle Orgie gibt!!! Was Betreff CH Nationalmannschaft soll man sich eine frage stellen: ist das wirklich eine CH Nati??? Oder “Balkan FN”. Ich frage mich, welcher Schweizer identifiziert sich mit solche Mannschaft. Die letzte wahre WM wahr in 1990 in Italien, Punkt!!! Alles was wir jetzt im Fussball haben hat nicht mit dem schönen Fussball (auch Klub) zu tun. ES ist viel zu viel Geld im Spiel. Und für die Jüngere “Stars” sind oft wichtiger was für Friseur oder Tatu sie haben. Heutiger Fussball ist leider zu beneiden!!!!

  11. Werner Guntli sagt:

    Ich finde, er mache seine Arbeit recht; nicht mehr, auch nicht weniger. Aber ganz klar, dafür gibt es keinen müden Stutz mehr.

  12. Urs Graber sagt:

    Danke für diesen Artikel, stimme voll mit Herrn Kägi überein. Und wenn wir schon dabei sind: nicht nur ist es eine Frechheit, bereits jetzt höhere Bezüge zu fordern, sondern der Fussballverband sollte sich auch die Frage stellen: was ist, wenn die Nati an der EM nicht überzeugt und nach dem Turnier ein Favre oder ein Marcel Koller anklopft? Will man dann wirklich weitere Jahre an Petkovic gebunden sein? Eine Verlängerung sollte es erst nach dem Turnier geben, es besteht überhaupt keine Notwendigkeit, das vorzeitig zu tun!

  13. Negoslav Knezevic sagt:

    Aus meiner Sich sind die meisten
    Profifussballer und Trainer überbezahlt.
    800 000 Franken Jahreslohn in der Schweiz…das ist viel.
    Und etwas wirklich bewegt hat er ja nicht…wobei Hitzfeld auch nicht besser war.
    Trotzdem als Nati-Trainer sollte man nicht das Geld im Vordergrund gaben sondern Ehre, Stolz und Herzblut.
    Ofenbar fehlt ihm das…

  14. Nicolas Richard sagt:

    Diese Mannschaft zu führen und mit ihr Erfolg zu haben, ist alles andere als einfach. Die ganze Offensivabteilung besteht aus überschätzten und sich selbst überschätzenden Spielern, von denen kein einziger in seinem Club als Torschütze bezeichnet werden kann. Etliche sind nicht Stammspieler, spielen höchstens ein paar Minuten oder gar nicht. Man schaue sich nur mal unsere Bundesliga-“Stars” an. Wären sie etwas bescheidener in ihren Ansprüchen, würden sie z.B. in Frankreich spielen, wo sie auch mehr Spielzeit hätten. Obwohl kein Fan des Trainers, bezweifle ich stark, dass ein anderer mehr aus diesen Spielern herausholen würde. Favre etwa ist klar ein Clubtrainer, keiner für die Auswahl.

  15. Wilfried Toll sagt:

    Wenn ein Favre wirklich zu haben wäre, dann wäre wohl klar wer der nächste Trainer sein soll. Sogar ein Wechsel als Motivationsspritze vor der EM könnte positiv sein.

  16. Karl Eigenmann sagt:

    Offenbar hat man schon wieder vergessen, was für ein Fussball die Nati unter Hitzfeld gespielt hat – Angsthasenfussball fand ich noch die schönst mögliche Bezeichnung. Auch vergessen gegangen ist offensichtlich, dass die Nati vor vier Jahren zu Hause bleiben musste. Schon klar dass Dank der Aufstockung an der EM 2016 mehr Teams teilnehmen und die Quali somit relativ einfach war – vergisst man dabei aber auch gerne, dass sich die Nati gerade gegen sog. einfache Gegner immer wieder mal sehr schwer tut! Mir gefallen die Auftritte der Nati seit von Petkovic trainiert deutlich besser – lieber mit wehenden Fahnen verlieren, als solch beschämende “Siege” wie gegen Spanien 2010!

    • Richard Meier sagt:

      Gut gesagt. Über eine Lohnerhöhung könnte man bei ausserordentlichen Leistungen nachdenken, eine solche wäre zum Beispiel ein Vordringen in den Halbfinal. In der Qualifikation war nur England ein wahrer Prüfstein und die Ergebnisse gegen diesen Gegner waren jämmerlich. Das ist allerdings nicht Petkovics Problem, sondern der Tatsache geschuldet, dass unsere “Führungsspieler” im internationalen Vergleich eben keine Leader sind, sondern höchstens Mitläufer. Vielleicht mit Ausnahme von Xhaka, der sich aber gnadenlos überschätzt und zu selbstgerechten Racheaktionen neigt.

      • Thomas Fischer sagt:

        Petkovic muss den Leistungsausweis an der EM erst noch erbringen. Er muss die Mannschaft kämpferisch, taktisch und spielerisch so wie Hitzfeld hinbekommen. Hitzfelds Mannschaft hat in Brasilien ein hervorragendes Turnier gespielt. Das Spiel gegen Argentinien war klasse. Bei guten Ergebnissen an der EM kann man über eine Lohnaufbesserung sprechen. Aber doch nicht vorher.

    • Mario Monaro sagt:

      Der Sieg gegen Spanien war nicht beschämend finde ich. Das was nachher kam war es.

  17. Paul Meier sagt:

    Das Ziel wurde schon erreicht – aber wie?? Nicht aus Stärke, sondern weil die Gegner wirklich keine Gradmesser waren (ausser die Engländer, da waren die Schweizer chancenlos)…..Fürs Losglück darf er nicht bezahlt werden. Zeit für einen Wechsel!!

  18. Albin Rohrer sagt:

    Herr P. kann doch denken und sagen, was er will. Das ist nicht wirklich das Problem. Problematisch aber ist, dass der Verband offensichtlich noch nicht gemerkt hat, dass Herr P. eine komplette Fehlbesetzung war und ist. Ein 7:0 gegen San Marino ist ja weiss Gott kein Leistungsausweis – von der Wirkung auf das Publikum und auf die Öffentlichkeit ganz zu schweigen…

  19. Tomtom Christen sagt:

    HERR PETKOVIC, HALLOOOO, lesen Sie den Tagi und diese Kommentare? Also bitte sofort ihre Forderungen zurückschrauben oder gehen. Und tschüss …

  20. Franco Swiss sagt:

    Dieser unsympatischen Lachnummer noch mehr Geld in den A… zu schieben, halte ich für absolut grotesk. Aber hier zeigt sich sein Charakter; und so was will Nati-Trainer und Vorbild für die Jugend sein!

  21. guido bachmann sagt:

    Hochmut kommt vor dem Fall!

  22. Jara Bells sagt:

    Nichts anzuwenden gegen die bisherigen Kommentare,…bis auf die ziemlich unfaire Aussagen betreffend der Sprachkenntnisse. Siehe auch Thema “Icehockey”?!

  23. Martin sagt:

    kann es auch sein, dass unsere Erwartungen einfach zu hoch geworden sind? Nicht unschuldig daran sind die Medien, die unsere “Stars” jahrelang ueberbewertet und hochgejubelt haben. Beim Nati Zusammenzug wurde einfach ein Sieg gefordert. Und siehe da, oftmals haben wir tatsaechlich meist “glueckhaft” gewonnen und uns fuer ein grosses Tournier qualifiziert. Oder anders gefragt, waren unsere Trainer bisher besser als das vorhandene Spielermaterial?

  24. Georg Langhart sagt:

    Georg
    Wenn ich lese was dieser Mann verdient im Vergleich dazu geleitet hat, frage ich mich, wieso wrd nicht ein Mann wie z.B. Lucien Favre eingestellt. Trainer die ihre Aufgabe mit Herzblut angehen, nicht sich in den Vordergrund stellen, was ja von Herr P. immer wieder getan wird. Die Nationalmannschaft hat Potential, besteht aus vielen Spielern mit entsprechenden Qualitäten. Es braucht jedoch einen Trainer, der diese führen, motivieren und begeistern kann. Das ist meiner Meinung nach nicht Herr P. Daher täte sich der Verband gut daran, zum jetzigen Zeitpunkt, den geeingneten Nachfolger zu suchen.

  25. Urs sagt:

    Petkovic sollte noch vor der EM abtreten/entlassen werden!!!. Dieser COACH hat NULL Ausstrahlung, kann sich nicht überzeugend ausdrücken!!! Kann mir nicht vorstellen, dass er mit dieser unprofessionellen Wort-Wahl und mit dieser negativen Mimik seine JUNGEN Spieler (= Y-Generation!!!) überzeugen und ERREICHEN kann!!! Die Spieler werden TROTZDEM Gas geben, weil SIE es möchten, und weil die Spieler ERFOLGreich sein wollen. Und ich hoffe, dass dieser COACH sie nicht dabei “stört”!!!
    WER einen solchen COACH weiterverpflichtet, der hat KEINE Ahnung von Profi-Sport!!!…und sollte AUCH entlassen werden!!!

  26. Dan Horber sagt:

    Nicht Petkovic hat die Vorgaben erfüllt, sondern Fortuna mit ihrer Gruppenzuteilung.
    Mit CHF 800’000.00 ist Petkovic schon heute für seinen früheren wie auch seinen aktuellen Leistungsausweis massivst überbezahlt.
    Deshalb: Absetzen.

  27. roberto sagt:

    Petkovic ein Nati-Trainer? Lächerlich. Eine Frechheit. diese Geldforderung. Ein Vorstand. der einen solchen Trainer überhaupt einstellt, gehört sofort mit dem Trainer entlassen. Gruss Fussballfan Roberto

  28. Markus Stutz sagt:

    Von mir aus kann er wieder gehen. Eine solche Einstellung passt mir gar nicht, passt aber zum Fussball.

  29. Svizzero sagt:

    Lohnerhöhung für was den bitte?? Substanziell ist die Schweiz im Moment sicher besser ein zu stufen als England und Pektovic hat es nicht fertiggebracht unsere Nati so zu motivieren wie man das erwarten darf ja muss. Eine ziemlich leblose Truppe obwohl gespickt mit vielen überdurchschnittlichen Spielern kann ein Trainer eigentlich nicht so viel falsch machen aber eine ganze Menge richtig, Herr Petkovic hat es definitiv verpasst. Also arriverderci Herr Petkovic, niemand wird Ihnen auch nur eine Träne nachweinen.

    • Leo Schmidli sagt:

      “Substanziell besser als England einzustufen”? Aber sicher nicht im Fussball! Der durchschnittliche Marktwert der Schweizer Nationalspieler beträgt EUR 5.6 Mio. Der der Engländer EUR 18 Mio. Das ist mehr als das dreifache!

    • Martin sagt:

      @Svizzero, schmunzel, also die Stossrichtung ihres Kommentars find ich ganz ok, aber das mit England? schauen wir doch die Quali an, wie steht der Score hier?

  30. Heiner Hug sagt:

    Echt ein Witz diese Forderung. Die Mannschaft hat bis jetzt alles andere als begeistert. Wenn sie es in Halbfinal der EM schaffen, das wäre etwas besonderes.
    Er kann auch nicht die Nation für die Mannschaft begeistern. Petkovic zuzuhören ist sehr anstrengend. Jetzt hat er so lange in der Schweiz gewohnt, verdient mehr als ein Bundesrat, hätte genug Zeit sein Deutsch zu verbessern, damit er nicht jeden Satz mit “Nein” beginnt, wie ein Gastarbeiter der erst seit 9 Monaten hier ist. Wenn so eine mittelmässige Einstellung vom SFV noch belohnt wird, setzt er ein schlechtes Zeichen.

  31. Martin sagt:

    stimme Hr. Kaegi zu.
    Man koennte meinen, hauptsache EM Quali geschafft. Nur wenn er vom Verband mehr Lohn will stellt sich halt doch die Frage, wie hat sie die Nati qualifiziert und was sind die Perspektiven. In der EM sind alle Mannschaften stark, das hindurchwursteln ist dann definitiv vorbei. Warum nicht warten, bis die EM vorbei ist, dann kann man ein definitives Fazit ziehen.

  32. sepp z. sagt:

    Man hat seiner Arbeit angesehen, dass ihm Geld wichtiger ist als Fussball.
    Ein Chnorz auf dem Spielfeld, Gezänke daneben.
    Lohnerhöhung, wenn er Europameister wird.
    Sonst schweizerisch bescheiden bleiben.

  33. Müllhaupt Ernst sagt:

    It is time to say goodbye!

  34. Pio sagt:

    Lasst ihn gehen, er bringt uns nicht weiter. Das Gehalt ist ohnehin eine Zumutung!

  35. Heinz sagt:

    Er hat das Minimal-Ziel erreicht: Quali für die Euro. Ok, erfüllt.
    Aber hat er das Team sportlich entwickelt, hat er etwas Nachhaltiges aufgebaut, ist das Team gefestigt? Man könnte noch verschiedene weitere qualitative Aspekte aufführen, die Antwort wäre stets dieselbe: nein, leider nicht!
    Das Bild welche die Nati in den vergangenen 2 Jahren abgegeben hat ist bedenklich. Ich sehe keinen Biss, keine Leidenschaft, von der spielerischen Qualität ganz zu schweigen. Hätten wir nebst England ein weiteres, nur halbwegs starkes Team in der Qualigruppe gehabt, wir wären wohl ausgeschieden! Zudem gab es noch nie so viele Streitereien und Diskussionen im Team und hier hat er versagt.

  36. Urs Kamber sagt:

    Herr Petkovic fühlt sich nicht genügend respektiert. Er ist zu stark Ich bezogen um sich reflektieren zu können und wird so immer der Verlierer sein, was er immer ja schon gewusst hat.

  37. Robert Haag sagt:

    Recht selbstsicher dieser beinahe titellose Uebungsleiter. Knapp die Quali geschafft, eigenartige Personalentscheide, schwer verständliche Taktik, herzlose Spiele aber mit breiter Brust Forderungen erhöhen…
    Hoffentlich zeigen sich die Verbandsfunktionäre ebenso selbstsicher.

  38. Natifan sagt:

    @Tom: Absolut deiner Meinung. Petkovic kann sich Punkto Strahlkraft nicht annähernd mit Hitzfeld oder Köbi messen. CHF 800’000 für – nicht despektierlich gemeint – einen Teilzeitjob, ist aus meiner Sicht schon jetzt zu weit oben. Petkovic lässt auch die Botschafterrolle, die er als Nati-Trainer einnehmen müsste, vermissen. Vielleicht müsste er mal bei Mäse in Wien einen Stage machen… Er macht es verdammt gut und wäre sein Geld auch wert.

  39. Stefan Telip sagt:

    Mindestanforderung knapp erfüllt und somit auch ohne Lohnerhöhung nicht weiter gesetzt!

  40. Tom sagt:

    Absolut meine Meinung!
    Petkovic hat die Mindestanforderung erfüllt, aber kein bisschen mehr. Die Schweiz spielt weder begeisternd noch ausserordentlich erfolgreich. Zudem ist er was Öffentlichkeitsarbeit angeht kein Sympathieträger, er beherrscht die verbreiteste Landessprache kaum. Angesichts des Leistungsausweis ist eine Lohnerhöhung überhaupt nicht gerechtfertigt.

    • Astrid Blum sagt:

      Astrid
      Jawohl, Sie haben recht. Wir haben genug Schweizer Trainer, die einen guten Leistungsausweis haben. Warum hat man Trainer Gross nicht genommen? – Diese Frage wurde nie geklärt. Ich bedaure das sehr.

      • roberto sagt:

        Weil der die Verbandsleitung nur Leute akzeptiert die ihnen “genehm” sind. Die Verbandsleitung müsste ausgewechselt und durch fachkundige und ehemalige Fussballer ersetzt werden, dann gäbe es diesbezüglich keine solchen Fehlentscheide mehr.

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