Ex-Frauen nehmen Männer nicht aus

asdasd

Wer betreute vor einer Scheidung hauptsächlich die Kinder? Foto Keystone

Gewisse Dinge irritieren mich immer wieder. Es geht um Vorurteile und einen hässlichen Geschlechterkampf, sobald es hier um getrennte Eltern, alleinerziehende Eltern oder neue Partnerschaften (Patchworkfamilien) geht. Dann schlagen insbesondere Männer mit aller Wut und Kraft zu. Sie beschimpfen Frauen in der Kommentarspalte als eine Spezies, die den Männern

a) bei einer Trennung am liebsten die Kinder vorenthalten
b) deren Bankkonto in Form von Alimenten schröpfen
c) gerne unerwünschte Kinder unterzujubeln versuchen
d) auf der Tasche liegen, um mit dem neuen Lebenspartner in Saus und Braus zu leben

Aussagen wie «ausnehmen», «auf meine Kosten leben» und «Samenklau» fallen in solchen Diskussionen immer wieder. «Müssten die Frauen mit 3 Kindern aus verschiedenen Beziehungen Alimente bezahlen und die Kinder wären bei ihren Vätern: Glaubst du, die wären schon bei Kind 2 angelangt?», giftelte etwa Enrico beim Posting «Das hören nur getrennte Eltern».

Die armen Männer in der Rolle der Opfer also: Sie sind am Boden, weil ihre Frau, die Kinder, das Haus, ihr Geld und ihre Ehre – scheinbar alles weg.

Gewisse Männer mögen so empfinden. Eine Scheidung oder Trennung kann für alle Beteiligten schlimm sein, keine Frage – auch, weil die gemeinsamen Kinder involviert sind. Und ja, es wird womöglich richtig eng: Beträgt der Monatslohn der Eltern gemeinsam weniger als 6000 Franken, ist es nur schwer möglich, damit zwei Haushalte zu finanzieren.

Dennoch sind solche Aussagen, wie oben erwähnt, gar simpel. Ich möchte gewisse Fakten in Erinnerung rufen. Erstens: Es sind die Gerichte (und nicht die Frauen), die aufgrund der Lohn- und Lebensverhältnisse der Familie entscheiden, wie viel Alimente zu bezahlen sind und wie genau die Betreuungszeiten sind. Und zweitens: Einen sehr grossen Teil der Arbeit und Belastung tragen bei einer Trennung oder Scheidung in der Regel die Mütter. Sie machen 90 Prozent der Alleinerziehenden aus. Dabei gehören ein Drittel der erwerbstätigen Alleinerziehenden zu den Working Poor.

Wenn nun Männer die vorherrschende Rollenverteilung beklagen, dass die Kinder bei den Müttern leben und die Väter dafür Kinderalimente oder gar Unterhalt für die Ex-Frau bezahlen, dann hat das seine Gründe: Die Eltern lebten meist bereits vor der Trennung nach dem entsprechenden Modell. Man kann davon ausgehen, dass die Mutter schon damals

a) hauptsächlich die Kinder betreute
b) nicht das Haupteinkommen verdiente
c) sich das Paar damals bei der Familiengründung für dieses Modell gemeinsam entschied

Selbstverständlich gibt es auch andere Modelle: Etwa jenes, bei dem die getrennten Eltern die Erwerbsarbeit und die Kinderbetreuung hälftig untereinander aufteilen. Für solche Lösungen ist es allerdings etwas spät, wenn man erst bei einer Scheidung damit beginnt. Und dafür braucht es von allen Seiten Flexibilität, Wille, Offenheit und Respekt. Nicht aber, dass man sich gegenseitig zur Schnecke macht.

304 Kommentare zu «Ex-Frauen nehmen Männer nicht aus»

  • Tamara sagt:

    Was bitte wäre denn für die ungerecht behandelten Ex Männer eine Lösung?

    Die Kinder aufteilen wie ein Kuchen erachte ich nicht als gerecht. Zudem kenne ich ganz wenige Väter, die ihre Karriere oder die Führungsposition aufgeben wollen, zu Gunsten der Familiearbeit.

    Wie sollte den die Alimenten- und Unterhaltszahlung gestaltet oder aufgeteilt werden?

    Geht eine Frau Teilzeit arbeiten, was ich ab einem gewissen Alter der Kinder durchaus sinnvoll finde, fallen noch Betreuungskosten an, was – wer kinder hat weiss – nicht wenig ist und meist einen grossen Teil des zweiten Erwerbs auffrisst.

    Aber ich wäre sehr interessiert an eine ernsten konstruktiven Lösung, wo auch Väter finden, das ist eine gute Lösung nach einer Scheidung!

    • Hans Hintermeier sagt:

      Z.B. Wechselmodell/ alternierende Obhut
      http://www.wechselmodell.ch/rechstgrundlagen.php#sidebar

      • Pat Widmer sagt:

        Das habe ich vorgeschlagen, hat aber die Richterin 0 interessiert obwohl sie erst Mitte 30 ist und selber 3 Kinder hat.

      • Christoph Schnyder sagt:

        @Tamara: Die Lösung heisst Wechselmodell, wie schon von Hans Hintermeier ausgeführt. Nicht geeignet für die von ihnen genannten reinen Karriereväter, aber für jeden, der bereit ist, auf 80% zu reduzieren, schon. Wenn Sie das nun als „Kinder aufteilen“ empfinden, dann die Gegenfrage: warum ist es für Sie offenbar nicht nur ok sondern sogar notwendig, dass familienexterne Betreuung während der Arbeitszeit der Frau anfällt und finanziert werden muss? Was wäre schlechter, wenn in diesen Zeiten der Vater betreut? Warum wäre das dann plötzlich schlecht für die Kinder („aufteilen“)?

      • Tamara sagt:

        Diese Modelle kenne ich und könnte ich mir für mich gut vorstellen…. jedoch scheitert es meiner Meinung nach an den Kosten! 3 Wohnungen finanzieren!
        und sind dafür die männer bereit? ich glaube meiner nicht… er müsste seine 100% Job aufgeben, für hohe Kosten, eine z.b. 60 % suchen und im Beruf einen abstieg on kauf nehmen….

      • Tamara sagt:

        @Christoph
        ich gehöre zu den Frauen, die es auch unfähr finden, dass die Väter, selten die Mütter nur noch ein Besuchsrecht haben. Aber mir fällt keine andere Möglichkeit ein. Das Nestmodell wie schon gesagt, kann sich eine Familie nicht leisten. Das Wechselmodell bleibt für mich ein hin und her für die kinder. die Kinder wollten die Trennung nicht und müssen es ausbaden, das geht für mich nicht. ich glaube eben dass sie Nest brauchen und leider nicht zwei. Meine langejährige Erfahrung zeigt mir, das wir diese Belastung den kindern nicht zumuten sollten. Und nein es geht nicht um mich, ich hätte nichts gegen mehr Freizeit und mit meiner Ausbildung finde ich schnell einen Job und kann für mich sorgen….

      • Sportpapi sagt:

        @Tamara: Wesentlich für mich ist, dass a) der Lebensmittelpunkt bestehen bleibt, also die Mutter mit den Kindern nicht plötzlich weit weg zieht. Und b) dass die Kinder den Vater (im gleichen Dorf?) jederzeit besuchen dürfen und er an ihrem Leben teilhaben kann (und soll).
        Ausserdem sollte auch bezüglich Obhut vermehrt der Vater zum Zuge kommen, gerade wenn die Mutter sich beklagt…

      • Tamara sagt:

        @Elbe
        ja das stimmt, es gibt sicher Frauen, die sich gerne zu hause bleiben und vom unterhalt und Alimenten leben… da müssten sie ein Schritt mit der Veränderung „Scheidung“ vorwärts gehen. In meinem Umfeld sind Frauen, die studiert haben oder sonst gut ausgebildetet sind, Freude an der auswärtigen Erwerbsarbeit haben. aber deren männer zeigen aber leider wenig interesse an der Arbeit zu hause. sprich sie wollen nicht wenige arbeiten und mehr Verantwortung übernehmen… aber bitte weniger zahlen!

        je 50% arbeiten fände ich gut, aber die kinder 50 % pendeln lassen, jede Woche über Jahre, dass fände ich als erwachsener schon streng und das möchte ich meine kIndern nicht zumuten…

      • Sportpapi sagt:

        Tamara, irgendjemand muss auch Geld verdienen. Im gleichen Ausmass, wie die Väter unwillig sind, teilzeit zu arbeiten und zu Hause zu betreuen sind es vielfach die Mütter, wirklich für das Familieneinkommen Verantwortung zu übernehmen. Aber mit zunehmendem Alter ist es nun mal so, dass die Kinder auch nicht mehr von früh bis spät betreut werden müssen – da ist eine hochprozentige Erwerbsarbeit beiden Elternteilen zumutbar, wenn nötig.

      • Christoph Schnyder sagt:

        @Tamara: Zweimal die Woche die Wohnung wechseln machen in der Schweiz tausende Kinder ohne dass eine Scheidungssituation vorliegt, z.B. Familie fährt jedes WE ins Ferienhaus, Kind wird zeitweise von den Grosseltern betreut etc etc. Da sagt niemand was, und vor allem nennt das niemand „umziehen“, „hin und her schieben“ etc. Und bei einer Scheidung – was ist die Alternative? Genau, dass das Kind auf einen Eltern Teil weitgehend verzichten muss. Wenn man Kinder am Anfang des Trennungsprozesses fragen würde „Was ist Dir wichtiger: regelmässig mit Mama UND Papa sein, oder jede Nacht im gleichen Bett schlafen?“ – was wäre wohl in den meisten Fällen die Antwort?

    • Elbe sagt:

      @Tamara
      Warum muss der Mann alleine für drei Wohnung aufkommen?

      • Tamara sagt:

        nicht mann… man! wer wieviel habe ich gar nicht geschrieben…. aber teuer bleibt es!

      • Tamara sagt:

        @sportpapi
        das klingt vernünftig und sollte meiner Meinung kein Problem sein. schwierig wird es in Kampfscheidungen und da ist meine Erfahrungen, mann und Frau beide gleich bereit sind und dreckige wäsche waschen um den anderen zu schaden… mit solch eltern arbeite ich und versuche noch zu retten was geht… aber leiden tun dann meist alle (mann, Frau, kinder) … das macht mich traurig!

      • Elbe sagt:

        Nun ja, Sie haben die Frage gestellt, ob Männer denn „dafür“ bereit seien. Wie steht es denn um die Bereitschaft der Frauen? Ein wenig einseitig, finden Sie nicht auch?

        Ich kann natürlich auch nicht beurteilen, ob die Zweifel an der Bereitschaft Ihres Ex-Manns, ein solches Modell mitzutragen, berechtigt sind oder nicht. Interessanterweise müsste er sein Pensum Ihrer Ansicht nach aber um 40% reduzieren. Wie sähe es denn bei Ihnen aus? Er 60, Sie 40%? Warum nicht je 50%?

      • Sportpapi sagt:

        Tamara, es wird alles immer schwierig, wenn man sich nicht einig ist… Aber da ist es eben dann noch schwieriger, wenn eine Seite alle Trümpfe in der Hand hält, und die andere trotz Streit auf Wohlwollen angewiesen ist…

      • Tamara sagt:

        @sportpapi
        ja da gebe ich Ihnen recht… die Frau hat die Trümpfe… das erlebe ich in der Praxis auch… wenn Mütter die kinder nicht rausrücken, dass wird es schwer…. da habe ich schon alles Wüste erlebt… aber Kinder lassen sich nicht teilen…. hätte der mann alle Rechte, gäbe es den Missbrauch der rechte auch…

      • Sportpapi sagt:

        Nein, teilen kann man die Kinder nicht. Aber man kann einem Elternteil die Obhut entziehen, wenn es den Kontakt des anderen mit den Kindern verhindert. Da sollte man viel schneller und klarer eingreifen.

      • Tamara sagt:

        @sportpapi
        theoretisch gebe ich Ihnen recht
        praktisch ist es nicht umsetzbar… niemand wird hingehen und die Kinder der Mutter entreissen, auch die Polizei und keine Behörde wird das umsetzen.
        weil:
        die kinder bei der Mutter bleiben wollen
        die kinder loyal sind mit den Eltern, egal wie schlecht sie behandelt werden
        die Kinder beinflusst wurden
        die kinder dem Vater entfremdet wurden
        usw.
        also kann man die umteilung auf dem Papier machen, aber mehr nicht
        es gibt Ansätze wo man der Mutter mit Busse droht… wo nichts ist, ist nicht zu holen…. dann gäbe es noch Gefängnis und ich hoffe da geben sie mir recht, dass dies nicht im Sinne des Kindes ist…
        aber mit der gemeinsamen sorgerecht bewegt sich etwas…

      • Widerspenstige sagt:

        Tamara, ich weiss nicht, wie lange Sie hier mitgelesen haben, wenn es um solche Themen ging. Falls öfters dürfte es Ihnen doch nicht entgangen sein, dass theoretisch alles mögliche gefordert wird vor allem von Sportpaps, aber praktisch nicht anwendbar ist wie zB Polizei soll Kind zum Papa bringen aus den Fängen der Mama etc. Das ist doch einfach absurd und an solchen weltfremden Argumenten scheitert auch der Alltag der Betroffenen. Wie ich mehrmals eingeworfen habe, ist das sog. gemeinsame Sorgerecht ein Rohrkrepierer sondergleichen, wenn sich zerstrittene Paare nicht einigen können. Da hilft mE am besten eine Mediation mit entsprechender Befugnis für Besuchsrechte, damit keine Traumas entstehen bei Kindern. Das hin- und herschieben von Kleinkindern ist eine Zumutung.

      • Sportpapi sagt:

        Tamara, das ist eine Bankrotterklärung des Rechtsstaats!
        Natürlich kann man die Kinder dem Vater zuteilen, wenn die Mutter nicht kooperiert. Schliesslich ist der Vater für die Kinder nicht weniger wert als die Mutter. Ansonsten können wir uns die ganzen Diskussionen sparen, dann gehören die Mütter wieder nach Hause und die Väter an die Arbeit.
        Ich gehe zudem davon aus, dass dies nicht häufig passieren würde, wenn der Tarif mal bekannt ist.

      • Widerspenstige sagt:

        Quatsch, das IST SO in einem Rechtsstaat und nennt sich Verhältnismässigkeit, Sp! Was Dir vorschwebt ist ein Polizeistaat sprich eine Diktatur! Bist Du jetzt von allen guten Geistern verlassen worden oder wo hapert es bei Dir zur Zeit? 😡

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss schon, WS. Carte Blanche für die Mutter, auch wenn sie sich noch so daneben benimmt. Und egal, was sie den Kindern und dem Vater damit antut.

      • Sisifee sagt:

        Man müsste doch in einem solchen Fall mal die Kinder anhören????? Ich kenne Fälle, da klappt Wechselbetreuung bestens, andere, da geht’s mit zwei Wohnungen in einem Haus, was ja wunderbar tönt, überhaupt nicht. Das eine Kind dreht durch. Ich denke, da sind die Strukturen zu unklar und dieses Kind wäre mit wechselndem Wohnsitz glücklicher.
        3 Wohnungen kann sich in der Tat kaum einer leisten… Ausser wenn sich die Ex-Partner eine 1-Zimmerwohnung teilen. Unrealistisch.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @WS: Verhältnismässigkeit? Wenn den Männern die Kinder entzogen werden, dann ist es immer verhältnismässig, wenn man den Frauen die Kinder entzieht ist es immer unverhältnismässig? Klar sollte man auch die Kinder fragen, nur die sind bereits oft stark manipuliert/entfremdet… Mir ist beruflich ein Fall bekannt, da war die Mutter in psychiatrischer Behandlung (u.a. Borderline) und hatte trotzdem die Obhut für die Kinder, erst als sie ins Ausland abhauen wollte, konnte per KESB notfallmässig eingegriffen werden, weil das Kindswohl (Verwahrlosung) stark gefährdet war, es braucht in der CH wirklich extrem viel, bis der Vater die Obhut bekommt, normalerweise hat er keine Chance…

      • Mann mittleren Alters sagt:

        Ein Einwurf vom rechten Spielfeldrand:

        Was, wenn man tatsächlich die Einhaltung von Besuchsrechten (z.B.) an die Alimentzahlungen koppeln würde? Wenn das Nichtbeachten von Besuchsrechten Minderzahlungen zur Folge hätte, und das ganze im administrativen Verfahren erfolgen könnte, ähnlich wir Parkbussen? Im Wiederholungsfall mehr?

        „Gebt dem Mann ein Recht an seinem Kind.“ (frau meint ja, sie hätte so ein Recht, und zwar das alleinige.)

  • Enrico sagt:

    Frage von Enrico
    Frau Braun,
    bin fast schon geehrt, dass Sie mich zitieren. Also machen wir mal bei Ihnen einen Charaktertest, einverstanden ?
    Frage: ein Elternteil arbeitet 100 Prozent und verdient 8000 Franken. Der andere Elternteil sorgt für die beiden Kinder und macht den Haushalt
    A. – darf der sich um die Kinder sorgende Elternteil ausziehen und die Kinder mitnehmen ? Hat sich ja um die Kinder gekümmert !
    B – und muss der Karriereteil dem andern, sagen wir mal 4500 Franken monatlich, überweisen und darf die Kinder all zweites Weekend sehen ? Hat sich ja vorher auch nicht um Kinder gekümmert?
    C – Oder müssen Sie zuerst noch wissen, hinter welcher Person Mann, Frau steht?
    Tippe mal auf C, weil wäre Frau die Karriereperson, ist es natürlich etwas ganz anderes.
    Bitte um Antwort

    • alam sagt:

      Ganz einfach Enrico. Die beiden – egal ob Mann oder Frau oder zwei Männer oder zwei Frauen – setzen sich zusammen an einen Tisch, pfuttern erst mal heftig miteinander, realisieren dann aber, dass sie gemeinsam Lösungen finden müssen, raufen sich zusammen und ringen sich zu einem anständigen Umgangston miteinander durch. DAS ist Charakter.

      • Enrico sagt:

        Sie weichen einfach der Frage aus, das ist alles.
        Sorry, aber Sie haben doch einfach nicht den Mut darauf zu antworten.
        Übrigens, zusammensitzen ist ja gut, aber dazu bräuchten beide die gleichen Rechte. Bei mir war das bei der Mediation so, als die Ex merkte, dass Sie dadurch jährlich rund 25000 Franken weniger hätte, war ich plötzlich allein beim Mediationspaar ! Übrigens betreute ich Kinder bis dahin 50 Prozent, spielt aber vor dem Gesetz keine Rolle.
        Diese Gesetzeslage wird von 100 Prozent der links grünen Parlamentarierinnen mit aller Macht und Ausreden verteidigt.
        Trennungsvereinbarungen bei Kinderplanung, die das Obhutsrecht regeln, sind rechtwidrig.
        Wieso die Sklaverei abschaffen, die Neger müssen halt mit den Weißen reden, ist wohl mit anderen Worten Ihre Ansicht ?

      • alam sagt:

        Quod erat demonstrandum.
        Den Kindern zuliebe über seinen eigenen Schatten zu springen, wenns sein muss hundert mal, auch mal Hand zu reichen für die Idee eines anderen, das braucht wirklich Mut. Reiche jammern am besten.

      • Enrico sagt:

        Sie meinen 100 mal die Väter und sicher nicht die Mütter. Wann springen Frauen wie Sie über ihren Schatten und geben Vätern die gleichen Rechte?

      • Pat Widmer sagt:

        Ja so sollte es sein, wäre perfekt. Leider geht das nicht wenn sie eine Partei weigert vernünftig zu diskutieren und nur über einen Anwalt kommunizieren will. Ich wollte eine Meditation und das ganze so lösen, leider bin ich vor Gericht gelandet, hatte CHF 15’000 Anwaltskosten, dummerweise meinen Job verloren und bin beim Sozialamt gelandet aber meine Frau (sie will sich nicht scheiden lassen) hat CHF 300’000 geerbt und quetscht mich trotzdem aus. Ich darf meine Tochter jede Woche 3 Tage betreuen und sollte für diese Tage Kleider bekommen, macht sie aber nicht, obwohl es eigentlich gesetzlich so verankert ist. Musste mir einen Kleiderstock anschaffen was aber niemanden interessiert. Sie wohnt in der bisherigen Wohnung für CHF 2150 und ich darf max 1350 für ne Wohnung zahlen lautGericht.

      • alam sagt:

        @Enrico: Mein Ex HAT die gleichen Rechte. Er jammert NICHT. Wir springen BEIDE über Schatten. Wir sind Freunde.
        Sie merken nicht mal, wie festgefahren Sie sind. Wenn Sie Ihrer Exfrau so zuhören (bzw. lesen) wie mir, wundert es mich nicht, dass Sie keine guten Lösungen finden.

      • Christoph Schnyder sagt:

        @alam: Ihr Ex hat nicht die gleichen Rechte. Er bekommt nur was er will, solange Sie es zulassen, was glücklicherweise im moment der Fall zu sein scheint, und das spricht sehr für Sie. Aber wenn Sie einmal nicht mehr wollen, steht er dumm da. Es sind also in Wahrheit keine „Rechte“, sondern nur guter Wille ihrerseits.

      • alam sagt:

        Doch. Natürlich hat er die gleichen Rechte, sogar schwarz auf weiss. Wir hatten ja keine Kampfscheidung mit einer Minimallösung, sondern eine einvernehmliche. In der Vereinbarung haben wir festgehalten was WIR wollen, also ER UND ICH. Er könnte die Obhut auch 100% übernehmen, möchte er aber nicht. Er könnte mir auch ständig Anwälte auf die Bude hetzen, so wie ihm das „Freunde“ anfangs empfohlen haben. Tut er aber nicht. So viel zum guten Willen seinerseits.
        Wir sind erwachsen und haben schlicht besseres zu tun, als uns gegenseitig mit Schlamm zu bewerfen.

    • Sportpapi sagt:

      Die Frage ist berechtigt. Tatsächlich gibt es auch hier ein paar Frauen, die unbedingt der Meinung sind, das Kind gehöre zur Mutter, auch wenn die Betreuung hälftig ist oder gar mehrheitlich vom Vater bestritten wird.
      Und in der Realität reicht 50:50 auch nicht aus, um neben Sorgerecht auch weiterhin obhutsberechtigt zu sein. Als Mann. Wenn sie nicht will. Vielmehr kann sie auch noch ihren Job aufgeben, weil sie ja nun Kinder zu betreuen hat.

      • Mann mittleren Alters sagt:

        „Ein Wunsch, der erfüllt wird, kriegt augenblicklich Junge.“ So scheint mir das auf weiblicher Seite zu laufen, wenn es ums Kinderkriegen und um die finanziellen Mittel zum Leben geht.

        Es gibt da einfach keine Grenzen – jedenfalls habe ich in all den Jahren keine Instanz gefunden, die einer Mutter gesagt hätte: „Damit musst Du nun auskommen,“ solange der Vater des Kindes noch irgendeinen Besitz hatte. Solange er nicht auf Existenzminimum abgereichtert ist, wird er ausgepresst.

        Das führt dann natürlich dazu, dass „Ich mach ein Kind, und wenn’s schiefgeht, lass ich mich aushalten“ zum Lebensmodell werden kann.

        Aber auch dort, wo eine Beziehung nach langem ehrlichen Mühen scheitert, hat Mann danach kein Leben mehr. Und auf dem Weg dorthin auch nicht 😉

      • Pat Widmer sagt:

        Aja und heute morgen hat mir meine 5-jährige Tochter gesagt: Mami sagt dass Du nicht arbeiten willst damit Du Mami nichts zahlen musst…. (bin grad an der 180igsten Bewerbung)

      • Sportpapi sagt:

        @Pat Widmer: Vielleicht hätte Ihre Ex auf dem Arbeitsmarkt ja mehr Chancen? Wenn Sie ihr die Kinderbetreuung abnehmen würden. Bieten Sie das doch mal an…

      • Pat Widmer sagt:

        @ Sportpapi
        Gute Idee 😉 Aber leider setzt sie seit der Trennung alles daran dass ich unsere Tochter so wenig wie möglich sehe. Die 3 Tage / Woche, wo die Tochter bei mir ist, tun ihr schon extrem weh.

    • vaterunser sagt:

      tamara, sie reden hier von einem extremfall, wenn ich sie richtig verstehe. nämlich davon, dass die mutter zwar nichts dagegen hat, wenn die kinder zu vater wollen. und der vater würde sie auch gerne nehmen, aber die kinder wollen nicht. hier müssten vater und mutter verstehen, warum nicht. entweder ist die mutter manipulativ bzw die kinder wollen ihr gegenüber loyal sein und den kontakt zu ihm ihrzuliebe abbrechen. oder der vater behandelt sie wirklich nicht gut (abweisend etc). in beiden fällen müssen die eltern ihre position attraktiver machen: mutter akzeptiert, dass sie zum vater viel kontakt haben oder vater gibt sich echte mühe.
      auf jeden fall muss man daran arbeiten, dass die kinder bei beiden zuhause sind: der vater gibt sich richtig ab und mutter ermuntert die kids…

      • Tamara sagt:

        @Vaterunser
        nein das habe ich nicht gemeint… Weiss aber nicht mehr wo das missverständnis zu Stande kam
        ich erlebe viele Kinder, welche sich kein hin und her wünschen, sondern Stabilität.
        und ich höre viele Kinder, die nicht zum Vater wollen, weil es die Mutter nicht will… sie sind oft beeinflusst, aber trotzdem haben sie sich aus den Erzählungen der Mutter ein bild gemacht und das ist ihre eigene Wahrheit.. gegensteuern find ich wichtig, aber den kinderwillen brechen, find ich dramatisch….
        aber um kalr zu stellen, meiner Meinung nach brauchen kinder eine verlässliche Mutter genauso wie ein verlässlicher vater. und Eltern gestalten mit einbezug der kinderwünsche das Besuchsrecht, aber das sollten die kinder nicht entscheiden! wenn alles gut läuft, gern mitgestalten!

  • Enrico sagt:

    Oder andere Frage: Frau hat sich doch auch nicht ums Geld gekümmert, warum wollen Sie jetzt auf einmal Geld ? Weil der Mann sich ja nicht um Kinder gekümmert habe, darf er Kinder nur 10 Prozent sehen ?
    Machen Sie weiterhin den Haushalt des Exmannes ? ( war ja Vereinbarung der Ehezeit )
    Ich habe den Charakter zu meinen Aussagen zu stehen, aber Sie, Frau Braun, wo stehen Sie ?
    Oder bei meinem ex WG Freund dürfte die Frau ihr 30 Prozent Pensum kündigen, ( Bundesgericht, wegen Kindeswohl bis 10 Jahre, ist Arbeit für Frau nicht zumutbar) 150 km weggezogen wegen neuem Freund, in dessen Haus Sie wohnte, Alimententechnisch war er der Vermieter und „wohnte“ nur im Dachgeschoss. Auto kosten würden aufgerechnet, obwohl Sie vorher kein Auto hatten etc , etc ,,,,,Frage: macht Sie das Stolz ?

    • alam sagt:

      Ich bin nicht Frau Braun, antworte aber trotzdem: Nein ich mache nicht den Haushalt meines Exmannes, aber er isst manchmal hier, bringt auch mal was zum flicken aber auch mal selbstgemachte Gomfi (mmmh!), repariert oder montiert hier aber auch mal ein Gerät oder Möbel. Wir zählen da nicht so genau nach. Stolz sind wir nicht darauf. Das ist für uns einfach normal. So waren wir schon vorher. Natürlich haben wir auch gestritten, aber gemerkt, wann wir aufhören mussten. Wir schreiben uns gegenseitig nicht vor, wieviel wir zu arbeiten/betreuen/zahlen haben. Wir diskutieren vielleicht darüber, aber immer mit dem einzigen Ziel, eine gute Lösung für alle zu finden. Ob ich das mit so einem Kampfvater auch könnte? Würde vielleicht auch weit wegziehen und sähe es nicht als Verlust für die Kinder…

      • Enrico sagt:

        Schön, das Sie Väter, die für ihre Kinder kämpfen, als Rabenväter sehen. Dürfen Sie denken.
        Aber warum ziehen Sie jetzt die Kinder mit rein…..,..,

      • alam sagt:

        Ich habe ja keinen Kampfvater als Ex und muss nicht flüchten. Mein Ex ist ein lieber, charakterstarker Mann mit Ecken und Kanten. Sie kämpfen nicht für sondern um die Kinder.

      • Sportpapi sagt:

        Wie wird aus einem Vater ein Kampfvater? Weshalb muss sich ein Vater auf allen Ebenen für seine Rechte einsetzen (und scheitert vielfach dabei)? Weil beide Elternteile vernünftig an den Tisch sitzen und faire Lösungen suchen? Ich hoffe allerdings sehr, dass dies der Normalfall ist. Aber wenn nicht, ist dann der schuld, der sich wehrt?

      • alam sagt:

        Ich finde Enrico ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen soll. Es braucht eine positive Grundhaltung und eine wohlwollendes Verhalten dem Expartner gegenüber. Damit muss einer anfangen. So fängt Frieden an. Dann geht streiten gar nicht mehr. Klar geht das meist nicht von Beginn weg, aber wer das Beste für die Kinder will, muss irgendwann damit anfangen.

      • Enrico sagt:

        Alam,
        Lesen vor belehren.
        Habe geschrieben ,das ich nach 4 Sitzungen plötzlich alleine beim Mediationspaar saß, nachdem diese einen Finanzplan aufstellten.
        Ca 25000 jährlich weniger hätte Sie ,also raus, Kinder mit, und jammern über doch viel zu wenig.
        Sie sind schon ein vorzüglicheres Beispiel an verdrehtheit. Habe Sie heute zum Mittagessen zitiert, auch zwei Frauen anwesend, waren richtig genervt ab Ihnen. Gut, die andern kennen mich, die Kinder und die Ex, was die Betrachtungsweise beeinflusst.

      • alam sagt:

        Dann kennen ja die zwei genervten Frauen bestimmt bessere Lösungen! Ich hätte mir ernsthaft gewünscht, dass Sie mir richtig zuhören bzw. lesen und den Versuch wagen…
        Nun ja, ich stehe Ihnen jedenfalls weder als weitere Gegnerin noch als Verbündete zur Verfügung. Auch lächerlich machen funktioniert bei mir nicht.
        Ich hoffe wirklich, dass Sie doch noch eine gute Lösung hinbekommen. Viel Glück!

      • Anh Toàn sagt:

        @Enrico

        Um es unter Männern ganz deutlich zu sagen, wenn sich Ihre Frau wie eine Nutte verhält, es der nur noch um die Kohle geht, und Sie wollen etwas für Ihre Kinder tun, dann geben Sie ihr halt die Kohle und Ruhe ist. Wenn eine Nutte etwas hat das Mann will, muss Mann zahlen. Vielleicht ein bisschen feilschen, aber ohne zahlen wird es nichts. Und falls sie doch keine Nutte ist, hilft vielleicht bitten und betteln, sich entschuldigen kostet nichts, auch wenn man glaubt, es nicht zu müssen. Was hilft es ihren Kindern, wenn der Streit nicht aufhört, dass Sie im Recht sind? Sie haben mit der und jetzt müssen Sie es lösen mit der, im Interesse Ihrer Kinder und von Ihnen, eine andere Wahl haben Sie nicht.

      • Anh Toàn sagt:

        @Enrico

        Wenn Sie, statt zu streiten und zu kämpfen für Ihr Recht, Ihre Energie darauf verwenden Geld verdienen, werden Sie alles was Sie noch wollen von Ihrer Ex von ihr kaufen können. Das kostet Sie weniger als streiten, ist befriedigender für Sie und besser für Ihre Kinder.

        Hat Ihre Ex völlig unrealistische Vorstellungen, suchen Sie jemanden dem sie vertraut, und der ihr erklärt, dass sie damit nicht gewinnen kann.

        Es lohnt sich nicht, um etwas einen Krieg (Kampfscheidung ist Krieg) zu führen, dass man kaufen kann. Die Risiken eines Krieges sind unkalkulierbar. Unkalkulierbar ist teuer. Vor Gericht und auf hoher See, sei man alleine Gott ausgeliefert, heisst es.

      • Enrico sagt:

        Anh Toàn
        Danke für Ihre Antwort.
        Habe eine Zeit in der ich mich mit Energie für Gleichstellung einstehe. ( was viele Frauen, wie die Blogleiterinnen , hassen und fürchten wie der Teufel das Weihwasser )
        Habe aber mehrheitlich mein Privatleben, in der ich lebe und schätze was ich habe.
        Danke und Ihnen einen schönen Frühling !

  • fabian sagt:

    „Selbstverständlich gibt es auch andere Modelle: Etwa jenes, bei dem die getrennten Eltern die Erwerbsarbeit und die Kinderbetreuung hälftig untereinander aufteilen.“
    Gemäss aktuellem Bundesgerichtsentscheid hat die Mutter auch bei solchen hälftigen Erziehenden das Recht auf alleiniges Sorgerecht, wenn sie sich einer einvernehmlichen Lösung verweigert, d.h. ein Dauerstreit der Eltern herrscht. Bitte bei der Wahrheit bleiben, gell. Wenn Frau will, kriegt sie das alleinige Sorgerecht. Beispiele gibts zuhauf, ich sage mal: Zoe Jenny.

    • Enrico sagt:

      Danke Fabian
      Glauben Sie Frau Braun hat den Mut dazu Stellung zu beziehen ?
      Aber mich mit abschätziger Bemerkung als Blogleiterin zu zitieren, dazu reichts.
      Nur weil ich für gleiche Pflichten und Rechte für alle einstehe !

  • Christoph Schnyder sagt:

    Für mich ist es unterste Schublade, wenn vom hohen Mutterross herunter darüber doziert wird, dass es schon ok sei, dass jährlich tausenden Väter ihre Kinder weggenommen werden (ja, 14-tägiges Besuchsrecht ist „wegnehmen“). Und dass Väter es selbst in der Hand hätten, das zu vermeiden, wenn sie doch nur die richtige Rollenverteilung wählten, stimmt oft nicht:
    1) Beziehung endet schon während Schwangerschaft oder Stillzeit
    2) Frau während Beziehung unverschuldet arbeitslos
    3) Frau reduziert/pausiert gegen den Willen des Mannes
    4) Es wurde vereinbart, dass Frau nur temporär während der Babyjahre reduziert und nachher wieder voll arbeitet, aber Trennung kommt dazwischen
    5) Frau hat wenige Stellenprozente weniger gearbeitet
    6) Richter(in) findet, Kinder sollen im Zweifelsfall zur Mutter

    • alam sagt:

      Wer anständig mit den Müttern ihrer Kinder umgeht, kann sie jederzeit besuchen, betreuen, Zeit mit ihnen verbringen, natürlich immer in Absprache, weil die haben ja auch noch ein Leben mit Schule, ev. Sport, Musik, Freunden…

      • maia sagt:

        @alam: „Wer anständig mit den Müttern…..“ – einerseits haben Sie wirklich keine Ahnung und anderseits: Wer bestimmt, was „anständig“ ist?

      • Sportpapi sagt:

        Das ist nun einfach blauäugig.

      • Mann mittleren Alters sagt:

        I-A, I-A

      • Mann mittleren Alters sagt:

        Nein ernsthaft: „Anständig behandelt werden wollen“ kann alles bedeuten – und ist auch nur eine andere Legitimierung von Willkür.

        Falls einen am Mann etwas stört, dann spricht man ihm eben die ungeschützte Stellung als Vater der Kinder ab, und sperrt den Zugang.
        „will mich emotional nicht belasten“
        „ist besser für das Kind“
        Latente Gewaltvorwürde sind sehr verbreitet, und auch groteskeres hört man oft wie z.B.
        „Habe sie geboren, sie sind mein.“ (sic)

        Junge Mütter heute: Zickig, verzärtelt, nicht belastbar, anspruchsvoll, ungerecht, riesige Selbstwertprobleme.

        Sehe nicht ein, wieso ich das unterstützen sollte.

      • alam sagt:

        Wisst ihr wirklich nicht, was Anstand bedeutet? Ui da habe ich ja wirklich Glück mit meinem Ex, und er mit mir?

      • Mann mittleren Alters sagt:

        Ich freue mich wirklich ernsthaft für Sie, wenn Sie das zusammen hinbekommen. Bleiben Sie dran, und viel Glück dabei!

        Aus Ihrer Antwort strahlt mir aber ein häufiger, offenbar sehr weiblicher Trugschluss entgegen: „Meiner Erfahrung nach ist es gut so, also kann es prinzipiell keine Probleme geben.“

        Ich übertreibe? Ein Beispiel:

        Diskussion auf Radio SRF über Vergewaltigungsvorwürfe nach dem Ausgang. Sozialarbeiterin: Gehört immer angezeigt. Vorwürfe dieser Art würden i. E. nie unberechtigt erhoben. Ein Richter widerspricht: Das sei in der Tat nicht so selten (mit Illustrationen), und der Vorwurf sei selbst schon fast vernichtend.

        Geschlechterdiskussion ohne männliche Perspektive ist und bleibt einfach Murks.

      • maia sagt:

        @alam: es gibt eben auch Mütter, die nicht wissen, was Anstand bedeutet. Für die ist es z.B. schon „unanständig“ wenn ein Vater sein Kind sehen möchte.

  • André Dörflinger sagt:

    Ab 2000 ist es für ehebrecherische Frau, die nie lohnarbeitete, ein leichtes geworden, binnen 2er Jahre geschieden zu werden und mit neuem, schon lange bekannten Mann in bisheriger Wohnung zusammenzuleben und sich hinter dem *neumodischen Slogan „Minderjährige Kindswohl geht vor“ versteckend, genügend Alimente zusammen mit der Hälfte der Rentensumme des betrogenen Ehemannes einzuklagen. Dieser muss ausziehen, wenn er Frau mit Unmündigen keinen gleichwertigen Ersatz bieten kann und selber schauen, wie & wo er mit halbem Lohn weitervegetieren kann. D a s ist die Wirklichkeit, von welcher ich nie lese. Auch darf er noch ihren Rechtsanwalt gegen sich zahlen. Kein Wunder, flippen da Balkani, Arabi u.a. völllig aus.

  • Sportpapi sagt:

    Wenn jemand aus Wut und Zorn wegen negativen Erfahrungen sich pauschal über „die Frauen“ äussert, ist das zwar nicht richtig. Aber vielleicht verständlich. Wenn aber eine professionelle Autorin im Kampf gegen solche Pauschalisierungen auf ebensolche Pauschalisierungen zurückgreift, ist dies für mich völlig unverständlich. Gibt zwar viele Wortmeldungen, aber sicher nicht mehr Einvernehmen.

    • Mann mittleren Alters sagt:

      Natürlich nicht. Schuldig im Sinne der Anklage.

      Aber „uns Männer“ nimmt man ja auch pauschal in Haft, und auch Frau Brauns Blog geht ja vom Titel weg davon aus, „wir Männer“ sähen es falsch, und „die (Ex-)Frauen“ machten es schon richtig.

      So eine Sülze.

      Meine Erfahrungen aus mehrfacher Elternschaft in mehreren Ehen mit gleichaltrigen Frauen: Der weibliche Horizont, das weibliche Kollektivhirn, hat es verlernt, Männer wirklich mit einzubeziehen. Die Krönung davon: Bei allem was Mann tut oder lässt, insbesondere in Bezug auf Kinder, wird eine Art weibliches Generalveto postuliert. Mann macht es a priori immer falsch, Familie ist Weiberwirtschaft, und das Mittun (und das Finanzierendürfen) ist der Gunsterweis von Astarte.

      Auch eine Form von Neopaganismus …

  • Christoph Schnyder sagt:

    Ich bin von den in letzter Zeit wiederholt väterfeindlichen Aussagen in Artikeln im Mamablog enttäuscht. Hier wird z.B. suggeriert, dass Väter, die ihre Kinder nicht sehen dürfen (und am Existenzminimum leben, um diesen Zustand zu finanzieren), grundsätzlich oder zumindest grossmehrheitlich selber schuld seien. Das ist für mich eine inakzeptable Aussage. (Es hat mich übrigens auch geärgert, dass in letzter Zeit mehrfach klar väterfeindlichen Bloggerinnen aus Deutschland eine Plattform geboten wurde.) Ich dachte, Väter seien auch eine Zielgruppe für den Mamablog? Warum sonst ständig Papablog-Artikel, warum sonst immer wieder väterfreundliche Aussagen und Väterthemen? Leider wird dies durch Artikel wie diesen grad wieder kaputt gemacht. So gesehen war die Ära Binswanger besser, sorry.

    • Mann mittleren Alters sagt:

      @ChS

      Ich finde ja eigentlich, dass man die Themen des Blogs diskutieren sollte, nicht das Forum selbst. Wenn ich aber – wie bei diesem Artikel – so ungezwungen bedenkenlos aus vollen Rohren schimpfen kann, dann stellt sich in der Tat auch die Qualitätsfrage.

      Die Stärke dieses Blogs war es von Anfang an, unseren Erziehungsschatz gegen den Strich zu bürsten. Die besten Artikel waren immer die „voyeuristischen“, wo reale Erfahrungen und Wünsche zu Tage traten und imaginäre Ansprüche verhandelt wurden. Wo verletzliche und neugierige Menschen sich vorantasteten. Wo man den Schablonen entkam.

      Dieser Artikel war all das nicht. Und Betupftheit hat im Mamablog m.E. nichts verloren.

      Andrea Fischer: Hut ab!

      • Blog-Redaktion sagt:

        @Mann mittleren Alters: Die Frage ist, wer hier genau betupft ist. Ich bin es nicht. Weder im Posting noch jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen. /gb

      • Enrico sagt:

        Von Enrico
        An die Blogredaktion:
        Wenn Sie mich schon in einem Beitrag zitieren und mich als voll daneben empfinden., dann zeigen Sie doch mehr Charakter ! Wieso verstecken Sie sich ? Ich habe habe Ihnen am 29. März um 21.03 eine ganz einfache geschlechterneutrale Frage gestellt.
        Wieso weichen Sie aus. Charakterprobleme ? Würde Ihr riesiger Geschlechter Rassismus entblösst ?
        Bitte antworten Sie und beiweisen mir das Gegenteil, damit ich mich in aller Form bei Ihnen entschuldigen kann, oder ziehen Ihren Hut,

    • Mann mittleren Alters sagt:

      @GB

      Ob Sie das nun „irritiert“ nennen, oder „zur Schnecke gemacht“: In dem Artikel wird eine aufgeraute Seelenlage zur Schau getragen, verbunden mit ostentativem Unverständnis für die Seelenlagen Anderer.

      Sätze wie: „Dann schlagen insbesondere Männer mit aller Wut und Kraft zu.“ sind:
      a. pauschalisierend („die Männer“)
      b. stark überzeichnet (present company excluded.)
      c. wohlfeiles Feindbild (gewalttätiger Mann)
      d. Schuldzuweisung („die, nicht wir, sind schuld“)
      e. Blick-Schlagzeile.

      „Ich möchte einige Fakten in Erinnerung rufen“ klingt in meinen Ohren schulmeisterlich, und pardon, selbstgerecht: Die dargestellten Fakten sind durchaus diskussionswürdig.

      Ich nenne das betupft – bin aber offen für bessere Vorschläge.

  • Sepp sagt:

    75% der Scheidungen sind von Frauen initiiert, wenn ich mich richtig erinnere. Offenbar wollen die Männer länger versuchen die Ehe aufrecht zu erhalten (was für Gründe auch immer). Vor diesem Hintergrund ist es doch irgendwie schon verständlich, dass sich die Männer ausgenommen fühlen, oder? Sie wollten das Chaos von Besuchszeiten, Nestmodellen, alleinerziehend und working poor gar nicht.

    • fabian sagt:

      Wahrscheinlicher ist eher, dass Frauen/Mütter bei Scheidungen/Trennungen gewinnen, und Männer und Väter dabei verlieren. Und deshalb kommen die Trennungen mehrheitlich von der Frau aus.
      Die Fälle die man aus der Bekanntschaft kennt sind ja primär die, wo die Frau mit Kindern im Einfamilienhaus bleibt, und den Lebensstil wie bisher weiterführt: 2 Autos, Ferien im Ausland etc. Das Leben des Mannes und Vaters endet meist in einer kleinen und billigen Mietwohnung.

    • Rosa Grün sagt:

      Was heisst „von Frauen initiiert“. Fällt der Fall, wo der Mann jahrelang fremdgeht, die Frau ihn schliesslich einmal erwischt und die Scheidung einreicht auch unter „von frauen initiiert“?
      Das Verfahren wurde in so einem Fall vielleicht von der Fau initiiert, aber der, der die Ehe zuerst aufgegeben hat war der Mann… er dachte halt nur, dass er den fünfer und das weggli haben kann, was sich dann langfristig zu seiner grossen Enttäuschung als Irrtum herausstellt. Ach, wie schlecht ist doch die Welt!

      • Susi sagt:

        Nun, ja, vielleicht gab es ja einen Grund für das Fremdgehen? Da sollte frau sich vielleicht mit diesem auseinandersetzen, anstatt grad die Scheidung einzureichen.

      • Mann mittleren Alters sagt:

        @RG

        Fremdgehen und Verlassen ist nicht das Gleiche.

        „Wenn er fremdging, lass Dich scheiden“ ist eine sehr kurze Schliesse. Häufig ein Kurzschluss, Riesenlichtbogen inklusive.

        Frauen wird heute eingeredet, den Mann und die Beziehung verlassen zu müssen, wenn etwas schiefliegt.

        So eine Haltung konnten die Mätressen des Sonnenkönigs pflegen – der fand das vielleicht spannend.

        Die Begriffe „Beziehung“ und „Partnerschaft“ nimmt man aber nicht ernst, wenn beide nur bis zum ersten ernsthaften Problem gelten sollten.

        Und Männer kommen nun mal nicht aus dem Ikea-Katalog.

        I

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