Ihr sprecht nicht für mich!

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Ein Brett vor dem Kopf: Karnevalteilnehmer in Düsseldorf. Foto: Rolf Vennenbernd (Keystone)

Im Sommer ist es so weit: Mit dann mittlerweile vier Kindern werde ich mich für das Familienverdienstkreuz qualifiziert haben. Für den völkischen Männerschlüpfer, das schwarz-rot-goldene Ansteckspermium oder was die Partei Alternative für Deutschland (AfD) sonst für Preise an fertile Menschen vergibt, die aus ihrer Sicht ihrer Fortpflanzungsbürgerpflicht nachkommen. Als tüchtige Frau hat man ja heutzutage gegen die Islamisierung des Abendlandes anzugebären. Und für Männer gilt dazu analog eben «Pimpern für das Vaterland».

Die AfD, das ist der politische Arm der Pegida-Bewegung. Angetreten als eurokritische Alternative zum starren Festhalten am Euro hat sich diese Partei mittlerweile von ihren bürgerlichen Mitgliedern getrennt, um radikaler sein zu können – und fährt damit in Wahlumfragen ein zweistelliges Ergebnis ein. Gegen Gleichberechtigung, Geflüchtete und Europa. Für völkisch-rechtskonservatives Privilegiengeglucke. Weisse, biodeutsche Grossfamilien passen da gut ins Bild. Vielleicht lädt man mich deshalb sogar dazu ein, auf einer «Demo für alle» ein paar Sätze zu sprechen. Da könnte ich dann ein bisschen vom Leder ziehen, gegen «Genderismus» wettern, mich über Männer lustig machen, deren Verhalten unverschämterweise nicht meinen stereotypen Erwartungen entspricht, und die Idee für einfach lächerlich halten, dass Frauen in der Lage wären, einen LKW zu fahren.

Kurz: Ich könnte einfach alles und jede/n mit meiner Gesinnungsscheisse beschmeissen, der oder die mir nicht in meinen weltanschaulichen Kram passt. Aber das wird natürlich nichts. Mit meinem «Gender-Sprech» habe ich mich ja schon als Gutmensch verraten. Als einer, der sexualisierte Gewalt gegen Frauen als gesellschaftliches Problem angehen und durchgehend strafbewährt sehen möchte und nicht dazu instrumentalisieren will, rassistische Stimmung gegen geflüchtete Menschen zu machen. Als jemand, der es bizarr findet, wie sehr man Flüchtlinge als den nordafrikanischen, jungen, bildungsfernen, gewaltbereiten Mann stereotypisiert und problematisiert und dann überhaupt nichts dabei findet, diesem Klischee noch nicht einmal durch Familiennachzug entgegenzuwirken. Im Sinne von: Wenn die wirklich alle so wären, dann müssten wir uns doch ein Familienzusammenführungsprogramm nach dem anderen auflegen, weil die Chance auf eine gelingende Integration dadurch viel wahrscheinlicher wird.

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Nazi-Familienpolitik: Ab vier Kindern gabs für die Mütter ein Verdienstkreuz. Foto: Bundesarchiv/Wikimedia

Und was ich als Vater davon halte, dass man das grauenhafte Verbrechen einer Kindesvergewaltigung dafür benutzt, um mich zu manipulieren, und mein Mitgefühl für vermeintliche Opfer und Angehörige in Ablehnung von anderen pervertiert, geht weit über das hinaus, was ich mit nicht justiziablen Begriffen zu beschreiben in der Lage bin.

Was mache ich denn jetzt?! Mit vier Kindern habe ich mich augenscheinlich in den Dunstkreis der AfD fortgepflanzt, könnte aber politisch kaum weiter von diesen Menschen und ihren Ideen entfernt sein. Da helfen wohl nur klare Ansagen. Deshalb an dieser Stelle und in aller Deutlichkeit: Ihr sprecht nicht für mich! In meinem Namen werdet ihr nicht über «umgekehrten Rassismus» und «Deutschenfeindlichkeit» schwafeln, wenn ihr um Unterstützung für euren K(r)ampf um Privilegien werbt.

Nur weil ich zufällig in einer heterosexuellen Langzeitbeziehung mit mehreren Kindern lebe, werde ich euch nicht gestatten, mit Verweis auf mich andere Lebens- und Familienmodelle zu entwerten und zu delegitimieren. Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit und ohne Kind, Wahlverwandtschaften, Patchwork-Clans, Co-Elternschaft – ich begrüsse alle Formen menschlichen Zusammenlebens, in denen Individuen füreinander Verantwortung übernehmen. Das Gegenteil von einer vielfältigen Gesellschaft ist und bleibt nämlich eine einfältige.

Ihr könnt also davon ausgehen, dass wir uns bei der einen oder anderen Gelegenheit sehen. Eine von diesen Veranstaltungen, auf denen ihr immer wieder zeigt, dass ihr nicht verstanden habt, «dass wir für die Freiheit planen müssen und nicht für die Sicherheit, wenn auch vielleicht aus keinem anderen Grund als dem, dass nur die Freiheit die Sicherheit sichern kann».

Ich bin dann der Typ mit den vier Kindern, der bei den Anderen™ steht und die offene Gesellschaft gegen ihre Feinde verteidigt. Und die Feinde, das seid ihr.

345 Kommentare zu «Ihr sprecht nicht für mich!»

  • Albert Baer sagt:

    Ich wette seine Frau ist „konservativer“ als er.
    😉

  • Angelika Maus sagt:

    Ich bin ein bisschen ratlos darüber an wen konkret sich diese unzähligen Anti-Rechtsextremismus Artikel richten, die in der momentanen Medienlandschaft wie Pilze aus dem Boden schiessen. Ich habe in der Schweiz noch nie eine rechtsradikale Kundgebung gesehen und der einzig rassistische Mensch den ich kenne, ist über 70 Jahre alt. Alle anderen habe eine differenzierte Meinung, mal mehr links, mal halt mehr rechts, nie extrem. Warum gerade „die Linken“ mit diesem Spektrum nicht leben können, ist mir schleierhaft, schreiben sie sich doch Vielfältikgkeit und Freiheit auf die Fahne.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Wow Herr Pickert – sie überraschen mich immer wieder. Anhand ihrer bisherigen Artikel hätte ich jetzt tatsächlich gedacht sie seien ein Sympathisant dieser Gruppen.

    In der Schweiz sind wir vor solchen Protestgruppen übrigens weitgehend verschont. Zudem definieren sich die wenigsten Leute über eine Anti-Haltung.
    Manchmal beschleicht uns das Gefühl, in D sei das Bedürfnis viel grösser sich im Kollektiv zu definieren, entweder in einem Pro oder Anti- Kollektiv.
    Doch schön und erbaulich, dass sie sich zu den Gegnern zählen – wenn auch überraschend.

    • Muttis Liebling sagt:

      Politik ist nun mal ein Gruppengeschäft und Individualisierung ist eine erfolgreiche Strategie, Politik die Existenzgrundlage zu nehmen. Deshalb ist die Schweiz ja weitgehend Politik bereinigt, während es die in der BRD noch gibt.

      Trotzdem weise ich noch einmal darauf hin, dass Herr P. MB- konform die Tatsache ins Blickfeld rückt, dass Frau Petry ihre 4 Kinder politisch instrumentalisiert und er, trotz auch 4 Kinder, sich davon distanziert.

      ‚Ihr sprecht nicht für mich!‘

      Das ist lobenswert, aber keine politische Aussage oder Wertung.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Nun, dann sind Sie ja der Oberschweizer ML – denn ihre Meinung geht auch nie mit einem Kollektiv konform.
        Ich glaube, darum fühlen Sie sich unter uns Individualisten so wohl.

        Aber wissen Sie, als unbedarfter Schweizer, wenn ich so über den Zaun schaue, dann kommt es mir stets so vor, als würden sich diese verfeindeten Gruppen innig lieben, als hätte jede Gruppe eine Riesenfreude, wenn die Anderen wieder mal ne Demo machen, weil sie dann endlich wieder einen Grund haben, sich ebenfalls zu manifestieren. Der Feind wird so zum identitätsstiftenden Element.
        Solche Leute gibt es natürlich auch in CH – es scheint mir hier einfach weniger ausgeprägt. Ist das „politisch“? Mir scheint dies mehr ein psychologisches Defizit zu sein.

  • Felix Frei sagt:

    Na ja in Europa zähl man die SVP schon zu AfD, Front National und Co. von dem her würde ich jetzt nicht so laut raus schreien was diese Protestgruppen angebelangt…

    • Reincarnation of XY sagt:

      Sie haben mich nicht verstanden, Herr Frei. Natürlich gibt es in jedem Land ein Spektrum von Meinungen Konservativ – Liberal – Sozialistisch – Nationalistisch und alle möglichen und unmöglichen Mischungen davon.

      Aber davon habe ich nicht geredet, sondern davon dass Menschen ihre Identität in einem Anti-Kollektiv finden („Ich gehöre zu denen, die gegen die und die sind.“) und jeweils den Kick bekommen, wenn sie wieder einmal gegen die „Feinde“ Stellung nehmen können. Natürlich gibt es das auch in der Schweiz. Auch hier im MB gibt es solche Leute. Aber in D scheint mir diese Identitätsfindung in einem Anti-Kollektiv einfach sehr ausgeprägt zu sein.
      Der Nutzen ist meistens nur, dass man den Feind in seinem Sendungsbewusstsein stärkt.

  • Kusi sagt:

    In keinem islamischen Land ausserhalb von Europa gibt es so etwas wie Demokratie, Gleichberechtigung, Meinungs- und Religionsfreiheit. Dass dem so ist liegt an den Menschen in diesen Ländern, ihrer Religion, ihrer Kultur, ihrer Denkweise, ihrer Geschichte. Wenn Herr Pickert wirklich glaubt, Integration gelinge, wenn wir massenweise Familienzusammenführungsprogramme durchführen und noch mehr Menschen aus diesem Kulturkreis und damit auch ihre Lebensweise importieren, dann ist das nicht nur dumm und naiv, sondern gesellschaftlicher Selbstmord. Es ist erstaunlich und bedenklich zugleich, dass ausgerechnet die sogenannt intellektuelle Linke nicht in der Lage ist, das Flüchtlingsproblem differenziert zu betrachten. Das ideologische Brett vor dem Kopf scheint dies zu verhindern.

    • Hanspeter Müller sagt:

      Na ja, das Frauenstimmrecht hatten aber die meisten Staaten viel früher als wir. 1963 Marokko, Iran und Afghanistan, 1962 Algerien, 1956 Aegypten und Pakistan, 1955 Indonesien, 1948 Irak, 1946 Libanon, 1934 Türkei. In der Schweiz kam es 1971, respektive im Appenzell 1990 zwangsweise durch ein Bundesgerichtsurteil. Ich finde es so ermüdend die ewigen Behauptungen über die unziviliserten Moslem und die ach so zivilisierten Schweizer. Aber Sie wissen ja, das Brett vor dem Kopf des Anderen ist der Balken im eigenen Auge.

      • Peter L sagt:

        Und wie genau ist das mit dem Christentum? Wer hat da wieviel Mitspracherecht und Freiheit?
        Katholische Frauen haben da auch nicht viel zu lachen…..seit vielen Jahrhunderten Unterdrückung und bis heute kaum Verbesserungen.

  • Anh Toàn sagt:

    @alle Verteidiger „unserer Werte“

    Ich habe gemeint, „unsere Werte“ seien so ganz grob christliche Nächstenliebe und Vergebung, kategorischer Imperativ, universelle Menschenrechte, soziale Wesen und individuelle Freiheit und so. Die scheint Ihr nicht zu meinen, also was sind Eure „unsere Werte“, die Ihr verteidigen müsst?

    • Zufferey marcel sagt:

      Ganz einfach: Sich an die Sitten und Gebräuche dieses Landes halten, sämtliche Gesetze befolgen und sich an die in der Bundesverfassung festgeschriebenen Grundsätze halten (Meinungs- und Religionsfreiheit, etc.). Jodeln müssen Zuzüger nicht können. Und Härdöpfel mit Chäs müssen sie auch nicht mögen.

      • Hanspeter Müller sagt:

        Mit den gleichen Argumenten („Sich an die Sitten und Gebräuche dieses Landes halten“) wurde seinerzeit gegen das Frauenstimmrecht, gegen die Einführung der AHV und für das Projekt „Kinder der Landstrasse“ argumentiert. Sie stehen da in einer guten Tradition.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ja, bei den Sitten und Gebräuchen habe ich zuerst auch gestockt, da vage und relativ frei interpretierbar. Dann wollen wir das doch lieber durch Sekundärtugenden ersetzen- oder erweitern.

      • Anh Toàn sagt:

        Also wir legen die Werte beiseite, und verlangen die Übernahme unserer angeblichen Sekundärtugenden: Um sich zu integrieren muss man fleissig und sparsam und ordentlich sein?

      • Zufferey Marcel sagt:

        Anh Toàn: Wir leben in einem christlich-jüdischen Kulturkreis. Dieser bildet den normativen Rahmen. Daraus lassen sich durchaus auch Werte ableiten, auch wenn diese eher informeller Natur sein dürften. Ansonsten verweise ich auf die Akzeptanz der Bundesverfassung und die Einhaltung der Gesetze. Mehr erwarte ich von einem Zuzüger nicht, nein.

        P.S. Als gebürtiger Asiate sind ihnen die Sekundärtugenden sicher auch ein Begriff. Ihren schlechten Ruf haben sie hierzulande v. a. den Achtundsechzigern zu verdanken. Doch das muss ja nicht a priori so bleiben. Zu Ihrer Beruhigung: Auch ich stehe ihnen eher kritisch gegenüber. Und was das Jodeln undso anbelangt: Das war metaphorisch gemeint. Ich erwarte von Zuzügern keine bedingungslose Unterwerfung!

      • Hanspeter Müller sagt:

        @ Zufferey: „Sekundärtugenden“ sind weniger vage und interpretierbar?
        @ AT: Ich muss gestehen, ich hatte da eine Wissenslücke und musste den Begriff nachlesen. Offenbar stammen diese von den von Friedrich II. für seine Soldaten herausgegebenen Preussischen Tugenden ab. Da halte ich es lieber mit meinen welschen Vorfahren: „Être Prussien est un honneur, mais pas plaisir. “ Zum Glück sind wir in der Schweiz von verschiedenen Kulturen geprägt. :-)))

      • Anh Toàn sagt:

        Ich bin gebürtiger Schweizer, Asiaten haben mir später einen asiatischen Namen gegeben, weil sie sich meinen deutschen weder merken, noch ihn aussprechen können. Ein Asiate würde kaum Fleiss als Sekundärtugend beschreiben, unsere Kardinaltugenden stehen bei denen tiefer am Totempfahl, Gerechtigkeit steht unter Harmonie, Verständigkeit unter der Achtung der nicht zu kritisierenden Vorfahren z.B.,

        Gibt es mehr als 43 in der Schweiz, die Ausländern erlauben möchte, sich nicht an unsere Gesetze zu halten?

        Wenn Sie sagen, Bundesverfassung und ich universelle Menschenrechte, so deckt sich das noch, es gibt aber nicht wenige, die das ändern wollen, finden das Schweizervolch sei unser oder gar der Wert an sich und stehe über den wertlosen Menschenrechten.

    • Zufferey Marcel sagt:

      @ Zufferey: „Sekundärtugenden“ sind weniger vage und interpretierbar?

      Definitiv, ja.

  • Eduardo sagt:

    Na schön, dann soll der linke Herr Pickert halt mit der kommenden Islamisierung Europas samt ihrem ultrakonservativ-reaktionären Familienideal glücklich werden. Es sei ihm gegönnt 😉

    • Zufferey Marcel sagt:

      Islamisierung Europas, Eddie: In der Schweiz leben ca. 350’000 Muslime bei einer Bevölkerung von 8 Mio. Was meist du, was die alles unternehmen müssen, bis sie einen gesellschaftlich relevanten Anteil an der Gesamtbevölkerung ausmachen? Sorry, aber das mit der viel beschworenen Islamisierung ist wohl ein Witz, oder?

    • Anh Toàn sagt:

      Wären Sie irgendwo in Ägypten oder Pakistan aufgewachsen, was würden Sie dann sagen, wenn Miley Cyrus und das Conchita Wurst auf dem Handy Ihrer 10 jährigen Tochter wären?

      Statt „Islamisierung des Abendlandes“ wäre dann die „Kalifornisierung ihrer Welt“ das Problem.

  • gabi sagt:

    Gibt es denn überhaupt irgend einen Punkt, an dem es legitim ist, sich Sorgen zu machen?
    Und ich meine jetzt nicht jene Angst, dass Putins Proteges, von Strache bis zur grosszügig unterstützten LePen die nächsten Wahlen gewinnen – denn die sitzt mir sowieso schon im Nacken und wird durch derlei Beiträge nur noch gesteigert.
    Sondern ich meine die Angst eines Vaters vor zunehmender Verrohung

    • gabi sagt:

      und vor Gefahren, die zunehmend konkreter werden. Dafür hätten mir die Erzählungen unserer Teennachbarstöchter ev. schon gerreicht, die davon erzählen, wie unverhohlen sie schon jetzt – in dicken Wintersachen – das Flüchtlinsheim passieren müssen.
      Leider hat’s das Schicksal nun aber so eingerichtet, dass der erste, von mir durchaus erwartete, Fall einer Kindesvergewaltigung durch einen 20jährigen Iraker (unter Mitwirkung eines 15jährigen Kollegen!) ausgerechnet in meinem Bezirk stattfinden musste…

      • gabi sagt:

        Im Hallenbad, in welchem mein Kind zwei Mal die Woche, am späten Nachmittag, Sport treiben geht. Ganz selbstständig und alleine, vom Hort bis ins Becken, wo ich oder die Mama ihn am Schluss wieder, angezogen, vor der Kassa, abholen.

        Wie darf ich mich jetzt fühlen? Wie gut lässt sich die Mama jetzt wohl überzeugen, dass wir uns nicht von Angst leiten lassen und zu Helikoptereltern mutieren dürfen?

      • gabi sagt:

        Doch; ich meine, ich komme ganz gut klar damit. Sage mir und ihr, dass die Bademeister, die Trainer und die Aufsicht dort nun wirklich ganz genau aufpassen werden, wo dieser schreckliche Vorfall eben erst geschah.
        Aber mit ein Bisschen Gendersprech und ein Wenig PC-Gefloskle werde ich hier trotzdem niemanden darüber hinweg täuschen, wie schnell und wie massiv hier was ins Ungute kippt.

      • gabi sagt:

        Seöbstverständlich sind dadurch nicht alle Flüchtlinge bereits Unholde. Aber ich kann doch nicht die Augen davor verschliessen, dass schon nur die Anzahl der Belästigungen durch männliche Flüchtlinge signifikant in die Höhe schnellt. Worunter – da widert mich das PC-Gewinde immer ganz besonders an – doch gerade auch Flüchtlinge selber zu Opfern werden.
        Wie gehts denn Schwulen, schutzlosen Kindern oder Frauen unter ihnen?
        Warum müssen in Deutschland jesidische und christliche Flüchtlinge verschiedenenorts schon von der muslimischen Mehrheit getrennt werden?

      • gabi sagt:

        sorry, weiter oben, bei den Nachbarstöchtern, hätte es natürlich heissen sollen, wie unverholen sie belästigt werden, wenn sie das Flüchtlingsheim passieren müssen.

      • Sportpapi sagt:

        Was ist denn nun das Fazit, gabi? Natürlich sollst du Angst um deine Kinder haben, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass sie Opfer eines Verbrechens werden, nach wie vor sehr gering ist. Und es gibt vermutlich mehr Verbrechen, wenn Tausende Flüchtlinge ins Land kommen, vielfach junge Männer, die bei unseren Frauen nicht landen können.
        Aber die Flüchtlinge fliehen aus einem Land, in dem Bomben fallen. Sie kommen unter akuter Lebensgefahr übers Meer. Sie müssen dann bei uns Angst haben, dass ein aufgestachelter Mob oder irgendein Depp ihre Unterkunft abfackelt. Also: was ist zu tun?

      • Anh Toàn sagt:

        @sportpapi: „Und es gibt vermutlich mehr Verbrechen, wenn Tausende Flüchtlinge ins Land kommen, vielfach junge Männer, die bei unseren Frauen nicht landen können.“

        Die grösste Befürchtung ist doch, dass die bei „unseren Frauen“ landen können.

      • gabi sagt:

        Verwechsle Dein Fazit doch bitte nicht mit meinem.
        Und über die Wahrscheinlichkeit zu sinnieren, die – noch – gering sei, um im selben Moment damit zu rechnen, dass sie wohl steigen wird, stimmt mich kaum froh!
        Ja, klar müssen plötzlich auch alle anderen Flüchtlinge, die vor Bomben fliehen, Angst vor einem aufgestachelten Mob kriegen: logische Folge, dieser Pauschalisierung, die zu Unrecht nur immer der einen Seite angelastet wird.

      • Sportpapi sagt:

        gabi, hör auf zu schwafeln, und gib uns einen Tipp, was denn nun zu tun ist. Unter Einbezug von Flüchtlingskonvention und Asylgesetzgebung.

      • gabi sagt:

        Denn um nicht Anderes handelt es sich bei der Verkürzung: Fliehen alle vor Bomben = haben alle unsere Hilfe verdient.
        Im Moment, wo Du da eben auch alle einrechnest, welche auf die Werte und Regeln der Gesellschaft spucken, deren Hilfe sie in Anspruch nehmen, paschalisierst Du zu Lasten aller, die diese Hilfe dankbar und im Bewusstsen um deren Wert annehmen.

      • Sportpapi sagt:

        „Fliehen alle vor Bomben = haben alle unsere Hilfe verdient.“ Hm. Eigentlich heisst es eher: Kommen als Flüchtlinge, stellen Asylantrag, wird überprüft. Wer sich strafbar macht, wird ausgewiesen. Sofern das geht. Oder siehst du eine Alternative?

    • Hanspeter Müller sagt:

      Wow 12 Postings, das nenne ich Monolog. Es ist immer wirkungsvoll mit unschuldigen Kindern zu argumentieren. Es ist bei jedem einzelnen Misbrauchsfall tragisch und schlimm. Aber nicht vergessen: Pro Jahr gibt es rund 1400 Misbrauchsfälle in der Schweiz. In 4/5, d.h. ca 1120 Fällen ist der Täter oder Täterin ein Familienangehöriger. Und es kommt in den besten SChweizerfamilien vor. Schreiben Sie da auch 12 Postings am Stück?

      • gabi sagt:

        Ah. Super. Passiert bei mir ganz konkret. Nicht in irgendeiner abstrakten Statistik, sondern im Hallenbad um die Ecke.
        Nachdem die Diskussion um Badeverbote aufgrund glimpflicherer Vorfälle derselben Richtung in und um Wien mit ähnlichen Allgemeinplätzen, wie den Ihren, „beruhigt“ wird.
        Was wollen Sie eigentlich damit ausdrücken, wenn Sie schreiben, dass es immer wirkungsvoll sei, mit unschuldigen Kindern zu argumentieren?!

      • gabi sagt:

        Mein eigenes Kind ist nicht irgend eine anonyme „Argumentiermasse“. Es ist unser Ein und Alles, das ich so angstfrei und selbstständig wie möglich erziehen will.

        Wenn Sie, H.Müller, nun allen Ernstes das konkret und begründet gestiegene Bedrohungsgefühl im ÖFFENTLICHEN Raum mit Missbrauch in der Familie – welcher sich der naturgemäss jeder Öffentlichkeit entzieht – vergleichen wollen, dann ist mir sonnenklar, dass Sie noch nicht einmal erahnen können, wieviel Wasser Sie damit auf die Mühlen der Pegida & Co. leiten.

      • Hanspeter Müller sagt:

        @gabi:Mit „wirkungsvoll“ meine ich,dass man in gewissen Kreisen die natürliche Angst um Kinder missbraucht um gegen Asylbewerber/Ausländer/Migranten/Moslem/wasweissichnochalles Stimmung zu machen.Kinder in der Schweiz sind heute nicht gefährdeter vom bösen Fremden missbraucht zu werden als vor 20 Jahren.Weil kürzlich in Ihrer Nachbarschaft etwas passiert ist heisst das nicht,dass die allgemeine Gefährdungssituation in der Schweiz in irgend einer Art gestiegen ist.Und die darauf folgende Hysterie schadet womöglich den Kindern mehr,als die reale Gefährdung.Sicher hingegen schadet die darauf folgende Hetze den Ausländern/Asylbewerbern und vorallem deren Kindern.Zulauf bekommt die Pegida nicht wegen vernünftigen Diskussionen, sondern wegen dieser verzerrten Angstmacherei in 14 Postings.

      • gabi sagt:

        „verzerrten Angstmache“ ???

        Das ist aber wirklich der Gipfel des Zynismus.

        … Aber, na klar, …. so lange es Sie nicht betrifft, ist alles nur Angstmache und Hysterie.

        Bravo. Irgend jemand anders kümmert sich – in „vernüntigen Diskussionen“, die aber keinesfalls von der Schilderung realer Vorkommnisse ausgehen sollten! – dann schon drumm.

        … Bloss die Pegida bitte nicht.

      • Carolina sagt:

        HM: Falsch!
        Der Reflex, ja, das Mantra, dass Flüchtlinge nichts mit Islamismus zu tun haben, dass sie unsere Kultur und Wirtschaft nur bereichern, dass alle, die Angst haben und merken, dass das Ausdrücken dieser Angst von Sprechverboten belegt ist, die haben zu Pegida und der Stärkung einer AfD geführt. Die Polarisierungen, für die eine grosse Koalition in Deutschland verantwortlich ist, die es unter politisch korrekten Vorzeichen verbietet, sich dagegen auszusprechen, dass alle ins Land gelassen werden, die ist für Pegida verantwortlich. Die unglaubliche politische Kurzsichtigkeit, das, was an Befürchtungen und Bedenken im Volk nun mal da ist, einfach zu ignorieren und dreist dagegen anzulügen (alles Bombenopfer, alles Gebildete, führt direkt in die innere Emigration und wird

      • Carolina sagt:

        /2 weiter dazu führen, dass sich ein grosser Teil der Deutschen illusioniert vorkommt. Gehen Sie mal ins Land und reden Sie mit Menschen: auch die völlig Unverdächtigen, die Gebildeten usw reden hinter vorgehaltender Hand (soweit ist es schon) davon, dass die Dinge längst entgleist sind.
        Das Schlimme ist, dass diese Gemässigten (für die Pegida und AfD bäh sind) gar nicht mehr dazu kommen zu erklären, dass nämlich die meisten der Meinung sind, jede vom Krieg bedrohte Familie muss unbedingt Schutz in Deutschland/Europa finden. Da geht schon das Geschrei los.
        Auch die Vertreter/-innen eines gemässigten Islam (Necla Kelek, Jasmin El Sonbati) beklagen, dass der Islam, von dem die meisten zu uns kommenden geprägt sind, von der offiziellen westlichen Politik romantisiert und verklärt wird.

      • Carolina sagt:

        /3 Gabi hat völlig Recht: wir tun denen, die unsere Hilfe verdient haben und dringendst brauchen, den syrischen Familien, unrecht damit, auch in grossem Stil alleinstehende junge Männer ins Land zu holen, die denen, die wirklich unsere Hilfe benötigen, Ressourcen und vor allem Goodwill wegnehmen!
        Wenn nicht die Politik – und das sind letztlich wir alle – anfängt, die rosarote Brille abzusetzen und damit aufhört, alles zu relativieren und vor allem Denk- und Redeverbote durchzusetzen, werden noch viel mehr Menschen, die eigentlich nur Menschen mit normalen Aengsten sind, den Populisten nachlaufen und sich von ihnen instrumentalisieren lassen.

      • Carolina sagt:

        Teil 2: desillusioniert natürlich……..

      • gabi sagt:

        Uff. Danke Caro.

        Hatte schon das Gefühl, meine Beiträge wären in der Schweiz nur auf kyrillisch oder so zu lesen.

        Zu den von Dir aufgeführten will ich gerne noch S.Keller-Messhali anfügen, mit der ich mich so oft deckungsgleich erlebe.

        Wir könnten doch gopferdelli locker den Rat und die Hilfe von Personen dieses Kalibers annehmen, anstatt uns jede berechtigte Sorge immer bloss zur Islamfeindlichkeit umdeuten zu lassen.

        Wir haben X Menschen bereits hier bei uns, die sich selber als Muslime bezeichnen und doch vor genau dem warnen, dem sie selber entflohen sind. Dafürcleben die teilweise schon seit Jahren mit ganz konkrten Drohungen.

        Und zwar von derselben Klientel, welche eben auch syrische Flüchtlinge malträtieren, wenn sie etwa Christen, Jesiden, schwul oder weiblich und

      • gabi sagt:

        „beschützerlos“ sind.

        Dann trotzdem noch so zu schwaffeln, als ob doch auch die Täter bedenkenlos zu allen dazu gerechnet gehören, die unsere Hilfe verdienen, ist verantwortungslos.

        Und nur noch mal for the records: Meine wachsenden Ängste gelten nicht einfach nur dem immer intolleranteren Islam, sondern – gerade angesichts des immensen Aufwands, der W. Putin zu deren Stärkung betreibt – Siegeszug, der sich für die Rechten Europas abzeichnet.

      • gabi sagt:

        Da – grad eben, Pushnachricht von SPON:

        Russische Bodentruppen unterstützen Assads Bodenoffensive.

      • Sportpapi sagt:

        Ihr merkt aber schon, dass ihr euch nach wie vor davor drückt, Klartext zu reden, was denn zu tun ist.
        Noch einmal: Wer sollte dagegen sein, wenn jemand seine Ängste ausdrückt. Nur bleibts ja meist nicht dabei. Dann kommen die Forderungen. Die Politik soll etwas tun. Irgendetwas. Grenzen schliessen, zurückschicken. Natürlich nur die Bösen. Nicht die wirklichen Flüchtlinge. Wobei – die waren doch in der Türkei auch sicher. Wirtschaftsflüchtlinge!

      • Sportpapi sagt:

        Caro: Weshalb reitest du jetzt schon wieder darauf herum, dass man die Ängste der Bevölkerung nicht ernst nimmt? Wir hören doch auf allen Kanälen, dass diese Flüchtlingsströme eine Belastung sind, eine Herausforderung. Dass wir Probleme erhalten, auf die wir alle gut verzichten könnten. Nur: während die eine Seite auf Zweckoptimismus macht – wir schaffen das! – tut die andere Seite so, als ob das Problem quasi per Gesetz gelöst werden könnte.
        Was erfahren wir also, wenn wir mit den Leuten sprechen? Dass sie Angst haben? Dass Ihnen unwohl ist? Darf ich dann sagen, dass diese Angst von verschiedenen Interessensgruppen auch stark gschürt wird? Oder darf ich das dann wieder nicht?

      • Sportpapi sagt:

        Womit ich aber gar nicht leben kann ist das: „wir tun denen, die unsere Hilfe verdient haben und dringendst brauchen, den syrischen Familien, unrecht damit, auch in grossem Stil alleinstehende junge Männer ins Land zu holen, die denen, die wirklich unsere Hilfe benötigen, Ressourcen und vor allem Goodwill wegnehmen!“
        Im Klartext heisst das: diese Männer, pauschal, haben Hilfe nicht nötig und nicht verdient. Wir weisen sie ab, ohne sie einem ordentlichen Verfahren zu unterziehen. Nur weil sie Männer sind. Und holen dafür Familien ins Land. (wer macht denn das? Gehen wir hin und suchen sie uns aus? Oder wie soll das gehen)

      • Sportpapi sagt:

        Dabei ist es völlig egal, dass diese Männer vielfach von Familien geschickt wurden, die ihr Geld zusammengelegt haben. Um wenigstens ein bisschen Perspektive zu haben. Nicht weil sie Männer sind. Sondern weil sie am ehesten in der Lage sind, nach Europa zu gelangen und dort zu arbeiten, Geld zu verdienen.
        Es ist auch völlig egal, dass Deutschland beispielsweise im Moment den vorgesehenen Familiennachzug verunmöglicht, in dem es die dafür nötigen Papiere offenbar einfach nicht ausstellt. Schon ist die Rede davon, dies ganz zu unterbinden – mit der Konsequenz, dass künftig noch mehr ganze Familien auf die Reise gehen. Oder wirklich alleinstehende Männer.
        Und Caro, auch du wieder: Wer in Deutschland „HOLT“ die Männer ins Land? So kann man sich die Realität auch zurechtbiegen!

      • Sportpapi sagt:

        Caro: Hast du gesehen, dass mittlerweile offenbar eine Mehrheit der Flüchtlinge Frauen und Kinder sind? Warum? Offenbar weil der vorgesehene Familiennachzug überall nicht stattfindet, so dass sie nun auf eigene Faust zu ihren Männern reisen.
        Gabi, hast du gestern bei Hart aber Fair gehört, was Österreich plant, wenn die „Obergrenze“ erreicht wird? Man nimmt dann Asylgesuche entgegen, behandelt sie aber einfach nicht. Notfalls über Jahre…. Auch damit ist der Familiennachzug natürlich unterbunden.

  • gabi sagt:

    Der, in seiner Schlichtheit geradezu idiotische, Gemeinplatz, dass Frauen auch von „Eingeborenen“ belästigt würden (Oktoberfest mit Kölner Domplatte gleichzusetzen war so eine Peinlichkeit), kann doch wohl nicht noch als Argument hin halten, noch mehr und offenbar noch hemmungslosere von der Sorte in die Gesellschaft zu pumpen.

    • Sportpapi sagt:

      Ach, wer „pumpt“ denn da? Gehen wir hin und holen sie zu uns?
      Wer sollte irgendjemandem verbieten, sich Sorgen zu machen? Wer sollte irgendjemandem verbieten, die Zuwanderung nicht positiv zu sehen (wer in Europa freut sich schon über die Flüchtlingsströme?). Die meisten wünschen sich doch, dass wir in unserer heilen Welt möglichst in Frieden gelassen werden.
      Und jetzt? Sollen wir jetzt die Augen verschliessen und den Kopf in den Sand graben? Oder wider jeder Humanität und gegen das Asylrecht die Flüchtlinge ohne Prüfung zurückschicken, nur weil wir – Angst haben? Was sollen wir denn tun?

      • gabi sagt:

        Da hast Du semantisch natürlich Recht, Sportpapi: Wir pumpen natürlich nicht (Putin allerdings eindeutig schon), aber einen Plan, wo oder woe das ganze stoppt, seh ich nirgends. Dafür fällt mir auf, wie wir die Rückwärtsgewandtesten noch vor unseren „schlechten Einflüssen“ schützen. Sorge tragen, dass bei entsprechendem Unwillen keinesfalls eine Frau hilft oder – sollte die Gattin ein Mediproblem haben – wiederum nur eine Frau helfen darf. In Stuttgart werden Jesiden und Christen zu deren Schutz

      • gabi sagt:

        von Muslimen, die sie erniedrigen abgesondert, anstatt Letzteren klar zu machen, dass sie somit ihr Gastrecht verwirken.
        Leg mir also bitte nicht in den Mund, man müsse alle zurück schicken. Was wir dagegen wirklich nicht tun müssen, ist alle willkommen heissen. Angesichts der Zahlen werden wir schlicht nicht darum herum kommen, etwas weniger grossherzig zu werden. Insbesondere, wenn wir, wie in den erwähnten Fällen, doch von klar identifizierbaren Personen vollkommen unverhohlen serviert kriegen, dass sie unsere Gesellschaftsvorstellung nur verachten.

      • gabi sagt:

        Gerade, WEIL ein grosser Teil der Flüchtlinge unsere Hilfe verdient, müssen wir sie doch vor genau jenen Verhältnissen schützen, vor denen sie fliehen… Wenn sie denn tatsächlich wollen.
        Denn ansonsten pauschalisieren wir; d.h. wir mixen jene, denen wir helfen sollten mit jenen, die unsere gesamte Gesellschaft direkt in die Arme der „Konservativen Rechten“ vor Putins Gnade treiben!

      • gabi sagt:

        So zu tun, als könnten und müssten wir vollkommen unabhängig von der ungeheuren Anzahl alle bis zum StNimmerleinstag aufnehmen , ist der sicherste Weg in einen kaum reversiblen Rückschritt… bzw. Schrit hin zum Abgrund.

      • Sportpapi sagt:

        Hm, Gabi, dann präsentier uns doch mal einen realistischen Plan, wie das ganze gestoppt werden könnte. Ich denke, du könntest damit einen grossen Preis gewinnen!

  • gabi sagt:

    Wer sich im Ernst – und nicht nur als Attitüde – Sorgen darüber macht, dass unsere Gesellschaft in Extreme kippt und sich zunehmend „Philosophien“ eines „Vordenkern“ wie A. Dugin zuwendet, der für Putin die rechten Schäffchen Europas sammelt, während russische Soldaten in Alepo zeigen, dass sie seit der Pulverisierung von Groszny nichts verlernt haben, der hat die verdammte Pflicht, sich des Themas etwas ernster anzunehmen, als bloss darauf hin zu weisen, dass Pegida oder AfD blöd sind.

  • Franz Vontobel sagt:

    „…und eine Reihe von politischen Late Night Comedieans (Stewart, Colbert, Maher).“

    Ach ja, aber sicher, Stern, als wenn diese Leute auf ihrer Linie liegen würden. Nice try, das namedropping – wenn sie wirklich eine Ahnung hätten, so wüssten sie, dass Stewart aufgehört hat… Seit einem Jahr heisst der neue Mann bei der Daily Show Trevor Noah…

  • Hans Koller sagt:

    Selber intolerant gegenüber anderen und ein Besserwisser.

Kommentar

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