Der väterliche Beschützerinstinkt

Liam Neeson rettet im Film «Taken» seine entführte Tochter.

Für seine Tochter geht er über Leichen: Liam Neeson spielt im Film «Taken» (2008) einen frühpensionierten Geheimagenten, der mit Entführern kurzen Prozess macht.

«Ich bin vor wenigen Monaten Papi geworden», schrieb Leser Gino Ramsch vor zwei Wochen in einem Mamablog-Kommentar, «und fühle mich unwohl, weil ich insgeheim hoffe, dass die Kleine eines Tages eine Freundin nach Hause bringt. Ich will einfach nicht daran denken, dass mein Mädchen mit einem Mann Sex haben könnte.» Zugegeben, der Kommentar war ziemlich extrem formuliert. Doch er spricht ein Thema an, das viele Väter umtreibt. Fast alle Mädchen-Papas, wage ich zu behaupten.

Ich war selber noch kinderlos, als ich zum ersten Mal einem Vater begegnete, der offen über solche Ängste redete. Seine Tochter war damals gerade mal vier Jahre alt, ihre erste Liebesbeziehung noch in weiter Ferne. Doch der Papa fürchtete sich schon so sehr vor dem Tag, an dem sie zum ersten Mal einen Mann nach Hause bringen würde, dass er immer und immer wieder darüber redete. Oft zog er das Ganze selber ein bisschen ins Lächerliche, machte Sprüche, dass er sie einfach zu Hause einsperren oder ins Kloster schicken würde. Doch alleine die Tatsache, dass ihm das Thema keine Ruhe liess, zeigte, dass er selber es alles andere als lustig fand.

Letzte Woche kam ich mit einem anderen Freund auf solche Ängste zu sprechen. Er ist Vater einer Tochter und eines Sohnes und sagte, dass sein Beschützerinstinkt der Tochter gegenüber deutlich ausgeprägter sei. Ich war überrascht. Immerhin ist der Sohn drei Jahre jünger, weshalb ich es eher umgekehrt erwartet hätte. Doch sein Sohn sei eben ein Mann, wenn auch noch ein ganz kleiner, und folglich weniger schutzbedürftig.

Mir als Mutter ist diese Denkweise fremd. Ich habe selber auch eine Tochter und einen Sohn, aber das Gefühl, beide Kinder gleich intensiv beschützen und begleiten zu müssen. Und so habe ich mich gefragt, woran es liegen könnte, dass Männer gerade bei ihren Töchtern so häufig extrem Mühe haben, sie frei und auf andere Männer zu zu lassen. Ist es eine Mischung aus Neid und Verlustangst, weil man plötzlich nicht mehr der einzige Mann im Leben der Tochter sein wird? Oder haben die Väter Angst um ihre Mädchen, weil sie selber am besten wissen, wie mies sich Männer gegenüber Frauen verhalten können?

«Es ist tatsächlich so, dass es mich stört, dass irgendwann ein anderer Mann an ihre Seite treten wird», gab mein Freund zu. Ausserdem könne und wolle er sich nicht vorstellen, dass seine Tochter eines Tages ein Sexualleben haben werde. «Wenn sie einen festen Freund hat, bedeutet das aber unweigerlich, dass dem so ist.» Das ganze Thema sei für ihn grundsätzlich sehr verwirrend, «vielleicht deshalb, weil meine Beziehung zu ihr komplett asexuell ist. Womöglich erwarte ich unbewusst, dass alle anderen Männer sich ihr gegenüber auch asexuell verhalten. Und ja, mir ist durchaus klar, wie absurd diese Haltung ist.»

Dass Männer seine Tochter schlecht behandeln könnten, befürchte er hingegen weniger. «Sicher besteht eine gewisse Angst, dass ihr etwas passieren kann», sagte er, «aber ich glaube, dass die Mütter diesbezüglich noch ängstlicher sind.»

Bei seinem kleinen Sohn hingegen fühle sich alles viel natürlicher an. Auch die Vorstellung, dass er eines Tages erwachsen und sexuell aktiv sein werde. Deshalb scheut er sich beim Sohn auch nicht davor, mit ihm über Beziehungsthemen zu reden und ihm Tipps zu geben: «Selbstverständlich werde ich ihm klarmachen, wie man anständig mit Frauen umgeht.»

Erkennen Sie sich wieder? Oder empfinden Sie als Vater Ihrer Tochter gegenüber genau gleich wie gegenüber Ihrem Sohn? Und wie sieht es bei den Müttern aus?

300 Kommentare zu «Der väterliche Beschützerinstinkt»

  • Philipp M. sagt:

    Siebzehn Jahre allein mit Tochter, als Vater, auch Freund, oft als Zuhörer, aber Angst oder Bedenken, ihr könnte was zustossen, nicht eine Sekunde…… wieso auch?

  • Freddy sagt:

    …so, so …“eine bestimmte Gruppe“…und ihre Tagesstimmung , oder der Juckreiz ihrer Pusteln bestimmen jeweils , wie gross die Problematik ist ?!
    Es ist hier die Rede von einer beschriebenen Beschützerrolle , welche die meisten Eltern erst Mühe haben abzulegen .
    Sie brauchen hier nicht gleich ihre Pädo-Ängste in die „Tele-Linse“ zu nehmen um simple Stimmung zu machen

  • Sofia sagt:

    Der angeblich so männliche Beschützerinstinkt kann aber auch einem Teenager (und der erwachsenen Person, die daraus entsteht) das Leben VERSAUEN. Durch hirnrissige Ausgangsverbote, Riesenszenen beim Entdecken von angeblichen «Spuren» (es könnte ja tatsächlich sein, das die über16-Jährige mal Sex hat), Mädcheninternat und andere elternpolizeiliche Massnahmen. Diese Väter sollen bitte mit ihrer Paranoia selber klarkommen, die Töchter aber gefälligst in Ruhe lassen. Wir brauche hier sicher nicht noch Patriarchen, die sich über die Asexualität des süssen Mädchens (das längst keine Windeln mehr trägt) definieren.

    • Freddy sagt:

      Ich würde „das krankhaft Überbesorgt sein „nicht als typische männliche Eigenschaft sehen wollen. In meiner Umgebung sind es , wenn schon, die Frauen , die Riesenszenen bauen oder auf der Suche nach Spuren sind .. 🙂

      • Sofia sagt:

        Vielleicht ist es bei Ihnen so. Bei mir war es aber im sexuellen Bereich vor allem der Vater. Also bitte respektieren Sie das und kommen Sie mir nicht immer mit diesem Frauen-sind-schlimmer-Reflex. Ja, und es war nicht lustig. Das Resultat davon, ist nicht zuletzt, dass ich, während ich diese Zeilen schreibe, aufgrund von STD bedingten Pusteln fast nicht sitzen kann. Auch ein Folge der auf Asexualität des unschuldigen Dauermädchens ausgerichtete Erziehung (promisker Lebenswandel als Rebellion).

      • Freddy sagt:

        … nur dürfen sie aus IHRER Geschichte keine allgemeinen Urteile bauen ( davon kriege ich nämlich Pusteln..)

      • Sofia sagt:

        Es geht ja gar nicht um allgemeine Urteile, sonder um eine bestimmte Gruppe (in diesem Artikel Männer, aber dieselbe Problematik in weiblicher Form wird – und wurde wahrscheinlich schon – an anderer Stelle diskutiert), die solche Gefühle hat. Ich fordere diese Männer (mit Betonung auf „diese“) dazu auf, selber mit diesen Komplexen klarzukommen. Denn ansonsten richten sie damit Schaden an.
        Eine STD ist übrigens kein lustiger Scherz, also ersparen sie mir bitte Ihre vulgäre Ironie.

      • Sportpapi sagt:

        Sofia, vielleicht hat der Vater ja auch eine ensprechende Erziehung erlebt und kann gar nichts dafür…
        Ich bin ehrlich gesagt der Meinung, dass auch Jugendliche und Erwachsene in erster Linie selbst für ihr Handeln verantwortlich sind.

      • Sofia sagt:

        Wenn es um die Verantwortung für das eigene Handeln geht, bin ich natürlich einverstanden. Mir geht es aber eher um die Suche nach Ursachen. Und ja selbstverständlich war da zuerst eine sehr katholische Erziehung. Trotzdem bin ich sicher, dass in so manchen Fällen diese Vorstellung der eigenen Tochter als Heilige eben doch eine Rolle spielt. Die im Artikel erwähnten Väter sind sich zumindest ihren Gefühlen bewusst, was schon mal ein gutes Zeichen ist.

  • Lia sagt:

    oder das genaue Gegenteil ist der Fall, dass die Väter ihren Töchtern gegenüber eben sehr wohl sexuelle Gedanken hegen, wenn auch unbewusst, und die Tochter deshalb nicht mit einem anderen Mann teilen wollen.

    • Widerspenstige sagt:

      Pssst Lia, das ist ein Tabu und gehört in die Psychoanalyse!

    • Zufferey Marcel sagt:

      Genau: Sie haben es erfasst! Hinter jedem Vater steckt eben doch ein potentieller Vergewaltiger / Missbraucher, wie immer wieder behauptet wird! Zum Glück gibt es da noch die Mütter, sonst könnte das bös‘ enden..! Nun wollen wir aber ganz schnell die vielen Mama’s Boys vergessen, die, in der Regel nach dem Tod des Vaters (oder seinem sonstigen Abgang) den Sohn emotional so stark an sich binden, dass er forever bei ihnen leben bleibt..! Diese Mütter wollen doch ganz bestimmt auch, dass ihren armen Söhnen nichts Böses passiert, nicht? Norman Bates aus dem Film „Psycho“ wäre hier als filmisches Extrembeispiel zu nennen. Oder Ödipus, Sie wissen schon, das war der, der seinen Vater getötet hat…

  • Freddy sagt:

    Zwischen „beschützen wollen“, und…. „nicht vorstellen können , dass ein Mann Sex mit ihr haben wird „, finde ich einen grossen Unterschied.
    Letzteres gehört meines Erachtens schon fast in die Psychopathologie…

  • Peter Zaugg sagt:

    Liebe Mitväter, warum regen sich einige von euch so auf? Ich kenne ebenfalls Väter von Mädchen, die das so fühlen (habe selbst aber nur Buben). Fr. Kuster hat nicht gesagt, dass alle Väter das so fühlen, und Männerbashing ist das wirklich nicht.
    Was mich an der Haltung der betreffenden Väter stutzig macht: Ein kleiner Junge ist ein kleiner Mann und kann sich darum selbst schützen? Das ist natürlich Unsinn. Es bedeutet umgekehrt formuliert, dass man für kleine Jungs weniger sorgt als für kleine Mädchen. Das ist leider in unserer Gesellschaft so: Da Jungs angeblich bald Männer werden, erhalten sie weniger elterliche Unterstützung und Zuneigung. Dort wurzelt der Unterschied zwischen Männern und Frauen in Bezug auf die Empathie.

  • tina sagt:

    mir ist kürzlich passiert, dass ich mich erwischte, wie ich mir sorgen machte, wie wohl ein mir unbekanntes mädchen nachhause kommt, nachdem es mit meinem sohn im ausgang war. ich bat ihn, sie nachhause zu bringen. und das, obwohl ich 1. weiss dass jungs gefährdeter sind im ausgang, 2. selber nie heimgebracht wurde und das auch nie erwartete und 3. eher männer heil heimbrachte. woher kommt das nur!? ich habe keine ahnung! und musste mich bei meinem sohn entschuldigen für die völlig irrationale haltung.

    • Katharina sagt:

      ‚ich 1. weiss dass jungs gefährdeter sind im ausgang‘ how so?

      • tina sagt:

        weil männer eher männer prügeln als frauen, weil frauen weniger als männer männer prügeln, weil weniger frauen gewaltopfer von männern sind als männer gewaltopfer von männern. das ist keine einschätzung sondern fakt

      • Katharina sagt:

        was den ausgang betrifft, tina: kommt drauf an wo und in welchen kreisen. in einer auf autos ausgerichteten stadt wie la ergibt sich solche exposure wohl weniger. aber ich unterschreibe nicht, dass frauen weniger zulangen oder zuschlagen. the abbey und robertson blv in weho sprechen da eine andere sprache. auch die hieseigen arest records betreffend häusliche gewalt zeigen eher numerische parität.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @tina

      man könnte das ja auch ganz entspannt als Gentleman-Verhalten ansehen, ich finde sowas ein schöner Zug 🙂

      (okay, der war zwar ferngesteuert, aber falls er das ins Verhalten übernimmt würde ich mir da keine Sorgen machen, dass das nun entstand, weil ich mir mal Sorgen machte und den Sohn deshalb bat etc usw…)

      • k. miller sagt:

        @tina
        Grundsätzlich schätze ich „Gentleman-Verhalten“, solange es meine Freiheit nicht einschränkt. Insofern hatte ich mich als junges Mädchen sogar gewehrt, wenn man mich nachhause bringen wollte. Ich wollte immer selbst entscheiden, wann und wie ich nach hause komme. Hat auch gut geklappt. Manchmal mit Glück, und manchmal vielleicht auch eine Gelegenheit verpasst 😉
        Bei Punkt 3 musste ich lachen, kommt mir sehr bekannt vor!

      • tina sagt:

        ja, ich glaube das mit dem „schönen zug“ hat sich mein sohn auch wirklich selber überlegt 🙂 (er sah mindestens so aus).
        jemanden zu nötigen wäre dann aber natürlich wieder kein schöner zug k.miller 🙂

    • Laurence sagt:

      Ihr Sohn wird mit diesen guten Manieren ein Leben lang punkten! Ist überhaupt nicht irrational von Ihnen.

      • tina sagt:

        🙂
        irrational war es, weil die tatsachen eher dafür gesprochen hätten dass sie ihn heimbringt ;-). ich habe dann (nachdem mir meine seltsame haltung aufgefallen ist) auch angeboten sie heimzufahren.
        habe meinem sohn schon auch gesagt dass es vermutlich ganz gut ankommt, wenn er es wenigstens anbietet.
        dass sie unterwegs gegenseitig aufeinander aufpassen war mir immer ein anliegen, soweit ist mir meine denke selber ja nachvollziehbar.
        aber – und darum schrieb ich das ja hier – mir ist wirklich schleierhaft warum ich mir gedanken darum machte, dass das mädchen nachts sicher heimkommt, anstatt dass ich mir solche gedanken über meinen sohn machte. das ist genau dann passiert, als ein mädchen ins spiel kam. früher habe ich mir noch sorgen um meine jungs gemacht 😉

  • k. miller sagt:

    Noch was zum „Männerbashing“, oder auch „Väterbashing“… und den „Feministinnen“. Kann es nicht einfach sein, dass manche Männer diese Ängste verspüren? Und nur, weil einem selbst diese Angst fremd ist, und man keinen in seiner Umgebung kennt, der diese Ängste hat (vielleicht hat man einfach auch nie darüber geredet…), gibt es das einfach nicht? Was ich nicht kenne, existiert nicht? Also Blog = Mannenbashing? Geht eigentlich auch mal ein Blog, ohne dass manche Kommentatoren diese Keulen heraus holen müssen? Menschen sind unterschiedlich, haben unterschiedliche Wahrnehmungen. Unterschiedliche Sozialisationen, Wertvorstellungen usw., die Liste ist lang. Die verschiedenen Meinungen sind spannend, auch ohne das gender-getue.

    • Carolina sagt:

      Danke, k.miller. Es ist, finde ich, auffallend, dass Männer, die kein Bashing hier finden und ihre Aengste zugeben, sogleich von den üblichen Klagenden heruntergemacht werden. Ich persönlich bin dankbar, wenn ich mit meinem Mann über dieses Themen (und andere emotionale) sprechen kann und er diese Aengste auch mit mir bespricht. Hätte er es nötig, mich oder andere Männer dafür herunterzuputzen und zu Weicheiern zu erklären, dass sie Gefühle zeigen, wäre er nicht mehr der Mann, den ich liebe.

      • Katharina sagt:

        das hier kein bashing ablaufe, ist nun wirklich eine kognitive Dissonanz.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Katharina: Ich hatte genau diese 2 Wörter (kG)den ganzen Nachmittag auf der Zunge. Ich gebe es zu, ich habe mich aber nicht getraut sie zu schreiben.

      • Hans Hintermeier sagt:

        ui vertippt, meinte natürlich (kD).

      • Brunhild Steiner sagt:

        @HH

        fragt sich jetzt bloss was Katharina genau gemeint hat, wer da wen basht…,
        und das ums verworgen nicht sehen will.

      • Katharina sagt:

        BS: Ich blieb bewusst kryptisch.

    • Hans Hintermeier sagt:

      @k.M. sicherlich mag es einige Männer geben, die unter diesem Problem leiden. Aber muss man deshalb einen ganzen Artikel lang, den Männer nur nachteilige Stereotype/Eigenschaften zuschreiben/andichten? Hätte man wirklich eine Diskussion zum Thema führen wollen, hätte man auch ausgewogener Schreiben können.

  • k. miller sagt:

    Ein guter Freund, Vater von vier Töchtern, hat vor vielen Jahren ähnliche Ängste geäussert. Mit der Begründung: Er weiss, wie (manche) Männer sein können. Drastisch ausgedrückt: (Manche) Männer denken mit dem Schwanz.
    Er weiss selbst, dass es etwas irrational sei, diese Angst. Aber die Sexualität der Töchter sei der Teil in deren Leben, wo er keinen Einfluss mehr hat, wo er sie als Vater nicht mehr beschützen kann. Wo er sie in die absolute Selbstständigkeit entlassen muss. Wo er – weitaus stärker als bei vielen anderen Themen – darauf vertrauen muss, „dass es schon gut kommt“.
    Mittlerweile sind die älteren Töchter verheiratet, und er ist mehr als froh, dass sie „gute“ Männer haben. Die jüngeren Töchter wachsen gerade erst aus der Pubertät raus, er darf da also noch mal durch…

    • Christoph Bögli sagt:

      Nicht nur (manche) Männer können so sein, sondern auch (manche) Frauen, also primär mit den Geschlechtsorganen und Sexualhormonen zu „denken“. Das Problem liegt darum eher darin, dass ersteres gerne als Naturgesetz begriffen wird, während man letzteres den Frauen nicht zutrauen bzw. zugestehen will. Denn nur dann werden die „schwanzgesteuerten“ Männer einer „Gefahr“, die das unschuldige Mädchen „auszunutzen“ drohen und damit gar ihre „Ehre“ beschmutzen. Wenn man hingegen akzeptiert, dass „schwanzgesteuerte“ Männer manchmal für eine Frau genau das Richtige sind, um etwas Spass zu haben, und der Tochter somit keine Schuldkomplexe eintrichtert, dann erübrigt sich das Thema grösstenteils..

      • Katharina sagt:

        ‚dass „schwanzgesteuerte“ Männer manchmal für eine Frau genau das Richtige sind, um etwas Spass zu haben‘

        klar…. male entitlement at its best.

      • k. miller sagt:

        Christoph, ich habe den Kommentar dreimal lesen müssen, bis ich das positive darin sah 😉
        Ja, viele (auch ich) sind noch in diesen gesellschaftlichen Normen gefangen. Der Sohn darf, da ist man u. U. sogar stolz drauf („dem habe ich mit 18 einen Puff-Besuch bezahlt“), aber das Prinzesschen… never ever…
        Was unabdingbar ist – und in deinem letzten Satz leicht missverständlich rüberkommt – gegenseitiger Respekt!

      • Christoph Bögli sagt:

        @Katharina: Vielleicht erstmal die Bedeutung verstehen, bevor Phrasen gedroschen werden. Mit „male entitlement“ hat das gar nichts damit zu tun. Sondern damit, dass jede Frau das Recht hat, frei über ihren eigenen Körper zu entscheiden und ihre Sexualität nach eigenem Gusto zu leben. Also, falls sie will, auch nach Belieben sexuell aktiv sein kann, ohne dass sie deswegen zur „Schlampe“ o.ä. wird. Auch Frauen können/dürfen an Sex Spass haben. Und moderne Femministinnen würden mir da allemal recht geben..

      • Katharina sagt:

        tia, Christoph, das kommt wohl von so viele Wörtern in Apostrophen setzen. Es konnte wirklich auf die eine Art (also Ihre, nun nach Ihrer Replik klaren Art) gelesen werden, oder auf meine, und da muss ich zugestehen, dass ich als Lesbe auf ‚…Männer manchmal für eine Frau genau das Richtige sind…‘ allergisch reagiere.

        Dennoch wäre das Thema Male Entitlement im Impulstext näherer Betrachtung würdig. Nur: Die in den Raum gestellte Frage ging an Väter und hätte auch an überbehütende Mütter gehen sollen. Nun denn, einige Väter haben dazu ja Stellung bezogen. Diese Stellungnahmen kann ich so stehen lassen. Weil, so dramatisch ist es wohl wirklich nicht wie im Impulstext.

  • tststs sagt:

    Ich danke einmal mehr meinen Mitdiskutierenden für den kurzweiligen Nachmittag und wünsche einen schönen Abend 🙂 (tststs muss auch noch ein wenig arbeiten…)

  • Katharina sagt:

    Naja… Wir kennen ja das Beuteschema unserer Trottoirschwalben. Und siehe da: Sie schnattern prompt wie vom Fuchs aufgescheuchte Gänse(riche).

    Wohl well done.

    Etwas vertieft hätte durchaus eine Reflexion betreffend Besitztum und Male Entitlement das Thema gewichtiger werden lassen, denn: Vati befürchtet, Tochter könnte ja gleich behandelt werden wie er in Jugendjahren einige Frauen zumindest in Gedanken behandelte, daher wohl die Angst. Und umgekehrt soll Sohnemann, weil Mann, weniger Obut nötig haben. Weil auch ein erst gerade geschlüpftes Kücken, weil männlich, den Elementen nur so strotzt.

    Ist das nun negativer oder positiver Confirmation Bias? oops. Ein Anglizismus. Kann ich mir nicht verwehren. Hauptsache, es sind ganze Sätze, sogar mit Nebensätzen.

  • Lea sagt:

    Ich haben noch nie ähnliche absurde Befürchtungen gehört. Jedoch hatten ich während der Kindheit in der Region und Nachbarschaft viele religiöse Familien, die Voreheliche Beziehungen (sogar Küssen!) strickte Ablehnten, besonders bei den Töchtern (bei Jungs/Männern war dies nicht die gleiche „Schande“). Dies ging sogar so weit, dass meine Sandkastenfreundin, von der Familie verstossen wurde, weil sie mit 17 schwanger wurde.
    Da in diesen Familien der Vater das Oberhaupt war, klagten meine Spielkammeradinnen vor allem über die Väter und weniger über die Mütter. Die die Regeln zwar mittrugen, aber nicht machten und nur bestraften, wenn es für den Vater zu heikel wurde (zB. der pubertierenden Tochter auf den nackten Po schlagen).

    • Lea sagt:

      Ich schätze, dass meine jetzigen „normalen“ Bekannten sich etwa gleich viel Sorgen machen, um schlechten Umgang für ihre Söhne und Töchter. Wobei asexuelle Bezugspersonen (strenge Lehrer, fremdenfeindliche Eltern von Gspändli, missionierende Lehrmeister und vor allem süchtige/verruchte/unsportliche Kollegen…) weit mehr Sorgen bereiten als mögliche Sexualpartner. Bei letzterem, weiss ich nur von einem Fall, wo beide Eltern ihrem Sohn nachdrücklich von einer Beziehung zu einem bestimmten Mädchen warnten.

  • eddyhauser@gmail.com sagt:

    Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber das Themea, worum es geht, ist die Angst der Väter, sich speziell ihre Töchtern in die Erwachsenwelt zu entlassen.
    Dazu gehört auch das eigene Leben (auch Sexleben). Ich bin selber Vater von drei Töchter, 13, 3, 2.
    Meine Angst gilt eher der Zeit, wo scho heute unschuldige Mädchen und Frauen auf offener Strasse angegrabscht und überfallen oder noch schlimmeres werden. Ich würde mich freuen, hätte in Zukunft einen guten Mann an der Seite meiner Töchter, wo ich weiss, dass sich dieser gut um meine Tochter kümmert.
    Loszulassen ist nicht immer einfach, aber ich vertraue auf die Erziehung und mein Blut, dass in ihren Adern fliesst, dass sie ihr Leben zu meistern wissen.

    • tststs sagt:

      Sehr geehrter Herr Hauser, ich erlaube mir, mich hier ein wenig in Ihre Erziehung einzumischen:
      „ich würde mich freuen, hätte in Zukunft einen guten Mann an der Seite meiner Töchter“
      Erziehen Sie Ihre Töchter zu selbstständigen Wesen (natürlich auch die Söhne), die für ihr Glück und Sicherheit nicht auf das andere Geschlecht angewiesen sind. Diese Mädchen zeigen nämlich später den Grapscher mal an!
      „dass sich dieser gut um meine Tochter kümmert“ Den zweiten Teil finde ich hingegen mehr als legitim! Wünschen wir uns nicht für alle unsere Kinder einen wohlwollenden Partner?!

  • Gino Ramsch sagt:

    Hoppla mein Beitrag schlägt aber Wellen! Denke man solite nicht alles auf die Goldwage stellen….. Ich wünche mir dass meine Tochter ein Starke und selbstständige Frau wird. Sexuell soll sie auch machen was sie will. dennoch habe ich dieses schutzgefühl und der gedanke an ein Sexleben gefällt mir nicht. Ich bin einfach Ehrlich….. Was eben nicht heisst dass ich dann meine Gefühle zur seite lege für ihr wohl. Vielleicht werschwinden die Gefühle auch wenn sie wächst und ich eine Frau in ihr sehe (sie ist knapp ein Jahr alt!)

    • tststs sagt:

      Ich prophezeie: Nope, werden Sie nicht. Sie wird auf ewig ihr kleines Mädchen sein. Genauso wie vllt ein zukünftiger Sohn immer der Sohnemann bleiben wird.
      Und das ist ja auch gut so!
      Ich glaube es geht in diesem Blog auch nicht darum, dass man diesen Beschützerinstinkt abschalten sollte!
      Die Beziehung Eltern-Kind hält ein Leben lang. Sie wird einer Beziehung Freund-Freund vllt mit der Zeit mehr Platz einräumen, aber das Urkonstrukt lässt sich nicht ignorieren.
      Bestes Beispiel: Ich nenne meine Eltern immer noch „Mama“ und „Papa“. Sie schaffen es dafür, mir immer noch den Kosenamen aus Kindertagen zuzurufen; gerne auch laut und öffentlich 🙂

    • Katharina sagt:

      Mr. Ramsch: Ihre Tochter wird nicht lesbisch. Sie ist es oder nicht. So einfach.

      https://www.facebook.com/RevDerekTerry/videos/506307132890783/

      In dem Sinn frage ich mich schon etwas, ob hinter Ihrer Hoffnung nicht eine Art Besitzanspruch ist. So in etwa entlang dem Gedanken, dass einige von uns Lesben nur Virgins wollen, also welche die nie mit einem Mann.. Sie wissen schon.

      • Gino Ramsch sagt:

        Nein Katharina kein Besitzanspruch, nur ein Gedankenspiel um eine Zukunft auszumachen….. ich mache gerne solche Gedanken, z.B was wäre wenn ich im lotto gewinne? Übrigens ist auch das Szenario Lesbisch suboptimal da ich auch mal Enkel möchte. Und eben, nicht zu ernst nehmen

  • Stefan Moser sagt:

    Ach herrjeh all diese Jammerlappen, die nun gleich losheulen, Frau Kuster betreibe Männerbashing und die Feministinnen seien ja sooo böse.
    Ich werde den ersten Freund meiner Tochter (jetzt zum Glück erst 5) tüchtig ins Gebet nehmen, die Schrotflinte geladen neben dem Sofa hinstellen und ihm nach erfolgreicher Wesensprüfung ein Bier anbieten. Ist doch logisch, oder?

    • tststs sagt:

      Hehe, securo!
      Und wer zwingt den Burschen zum Gebet auf die Knie? Wer lädt die Flinte? Und wer holt bei bestandener Prüfung das Bier? Mama
      😉

    • adrian wehrli sagt:

      Schrotflinte mit Steinsalz laden. Dem Jungen die eingetrockneten Blutflecken des Vorgängers am Treppenende zeigen . Und dann ein Bier anbieten.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Wenn der gleiche Text über Frauen geschrieben worden wäre (einfach mit anderen Vorzeichen), dann würde man auch nicht nur darüber diskutieren, wie die Frauen das Thema persönlich erlebt haben, sondern man würde auch zurecht über die Art des Textes sprechen. Bei Männern scheint es hingegen ein manifestes Tabu zu sein. Ist es denn wirklich zu viel verlangt, auch über Männer respektvoll und ausgewogen zu schreiben? Über Frauen wäre so ein Text undenkbar. Warum ist das über Männer möglich? Oder wer glaubt, dass der gleiche Text auch über Frauen möglich ist?

      • tststs sagt:

        So en Seich. Mindestens die Hälfte der Frauen würde in Frauen-Bashing verfallen, das sich gewaschen hat, und sich mit Beispielen aus dem eigenen Bekanntenkreis zu überbieten versuchen. Ein Viertel würde sich über die Männer her machen und ihren noch viiiiel ausgeprägteren Beschützerinstinkt ankreiden und ein Viertel würde sich nur noch OT zu Sexualerziehung, Schrotflintenladungen und politische Einstellung äussern!
        Bei den Männern sehe ich eine ähnliche Verteilung 😉

      • Hans Hintermeier sagt:

        @tsts: und warum gibt es dann Ihrer Meinung nach keine solchen Texte über Frauen in den Medien (Ich Rede vom Tagi)?

        Dass ausgerechnet Sie sich über sexistische Klischees/oder Artikel, welche solche verbreiten lustig machen, befremdet mich ein wenig (muss wohl daran liegen, dass es Männer betrifft). Sonst sind Sie die Erste, die sich aufgrund von Klischees echauffiert.

    • tina sagt:

      ui jetzt mache ich mir aber doch sorgen um meine söhne. bitte seien sie ein bisschen nett mit den zukünftigen ihrer tochter

      • tina sagt:

        und als tochter kann ich also sagen, dass ich mässig erfreut gewesen wäre wenn mein vater so gehandelt hätte 😉

  • Franz Pfister sagt:

    Ein möglicher Grund für die „falsch zwischen Junge und Mädchen aufgeteilte“ Sorge ihres Freundes um seine Kinder könnte die Gehirnwäsche sein, dass Mädchen weil weiblich eher Opfer werden und ganz generell als solche zu betrachten sind während für den Jungen kein besonderer Schutzbedarf besteht (der ist ja ohnehin eher Täter).
    Mir erscheint es dann auch nicht als Väterproblem, mMn ticken die Mütter genauso falsch nach Schema „den Mädchen muss man mehr Sorge tragen“.
    Manchmal wird der gutgemeinte Schutz wohl zum Käfig..

    • tststs sagt:

      Herr Pfister, das ist genau meine Meinung!
      Wir erziehen unsere Kinder in ungefähr so, wie wir erzogen wurden (das eine oder andere versuchen wir besser zu machen).
      Und ja, es betrifft Väter und Mütter. Buben wird im allgemeinen mehr zugetraut (Können, Wehrhaftigkeit, etc. „Klettere noch höher“) als Mädchen („pass auf das schöne Kleidchen auf“).
      Aber ich muss hier auch festhalten, dass wir uns immer weiter davon entfernen! Und ich bin voller Zuversicht, dass die jetzigen Kinder ihre Kinder geschlechtsneutral (also ausser dort wo nötig) erziehen!

      • Sportpapi sagt:

        Die Zuversicht teile ich nicht. Weiss auch nicht, ob das erstrebenswert ist. Letztlich orientiert sich Erziehung aber vor allem doch auch – im Sinne einer rollenden Planung – an den aktuellen Bedürfnissen der Kinder. Und ich glaube keineswegs, dass Mädchen und Jungen da gleich ticken.

      • tststs sagt:

        Individuelle Erziehung – ja; eine generelle Methode für je Mädchen und Jungen – nein!
        Vllt begründet sich meine Zuversicht darauf, dass ich in einer Grossstadt leben und hier – man erlaube mir den leicht arroganten Unterton – schon so einiges gang und gäbe ist, dass anderswo noch kopfschütteln auslöst. (Und ja, vllt ziehe ich auch falsche Rückschlüsse; aber bei Eltern, wo auch der Vater das Baby am Dienstagmorgen zum Einkaufen mit einem Tuch von der letzten Zentralafrikareise an sich bindet, gehe ich davon aus, dass auf Geschlechterklischees grösstenteils verzichtet wird.)

      • Sportpapi sagt:

        Sie leben nicht in der Schweiz?
        Nun ja, es gibt auch bei uns „auf dem Land“ Väter, die am Dienstag morgen mit den Kindern unterwegs sind – ich gehöre auch dazu (übrigens auch mein Vater, der doch mittlerweile über 70 ist). Warum man aber ein Kind umbinden soll, wenn man es bequem im Kinderwagen haben kann (da schwitzt mann weniger! – und Männer können den Kinderwagen auch ins Tram/Zug heben…). Und weshalb man ein Tuch verwenden soll, wo es doch praktische Traghilfen gibt, das entgeht mir ganz.

      • tststs sagt:

        Hihi, SP, bitte nicht wieder zu viel Ernsthaftigkeit hineinlegen, wo ich mich der Klischeekiste bemühe (das mit „auf dem Lande“ ging dann aber mir sogar zuweit und ich habe es extra weggelassen 🙂 )
        Und ja, ich muss jetzt meine Erfahrung zur Tatsache erhöhen: ein Spielplatz auf dem Lande ist immer noch anders durchmischt als in der Stadt…

      • Sportpapi sagt:

        Auf dem Land gibt es doch gar keine Spielplätze. Da sind die Kinder mit den Müttern auf dem Feld!

      • tststs sagt:

        Und dänn gfelligscht mitem Appezellertüechli uf de Rugge bunde 😉

  • Martin sagt:

    Mein Onkel hat meiner Cousine verboten an ihren Parties Jungs einzuladen bis sie gefuehlte 18 war. Ich fand es extrem, kein Verstaendnis. Das war vor einigen Jahren. Wenn es soweit ist, wuerde ich es eher meiner Frau uebergeben. Sie kann es mit der Menstruationsgeschichte verbinden.

    • tststs sagt:

      „Sie kann es mit der Menstruationsgeschichte verbinden.“ Hahaha, was denn bitte? Die Einlasskontrolle an der Privatparty für Minderjährige?! Tampons als Verhütungsmittel?!?
      Nei ehrli…ich schmeiss mich weg… Made my day! 🙂 🙂 🙂

      Aber jetzt noch ein wenig ernsthaft: Ja, ich kann verstehen, dass es für Männer/Väter unangenehm ist, über solch Frauengschmäus (inkl. Sexualität) zu reden. So wie auch manche Mutter nicht weiss, wie man „feuchte Träume“ buchstabiert.
      Aber dies zeigt doch, dass wir hier noch einen weiten Weg vor uns haben! Erst wenn beim Sonntagsbrunch über Sexualität so offen gesprochen werden kann, wie über die Gipfeli, den Terror in Syrien oder die Absage des Riesenslaloms haben wir diese Revolution geschafft!

      • Sportpapi sagt:

        Sexualität ist Frauengschmois? Vermutlich werden Mütter und Väter gleichermassen wenig Lust haben, allzu konkret darüber zu sprechen. Ich finde das auch nicht nötig, und begleite Sie folglich nicht auf Ihrem Weg. (Stelle mir aber gerade die Gespräche beim Sonntagsbrunch vor, wenn irgendwelche Vorlieben oder Stellungen, usw. diskutiert werden)

      • tststs sagt:

        Neeeein…Sie sind so fiiies 🙂
        Eben, ich kann verstehen und nachvollziehen, weshalb Eltern nicht so gerne, resp. so locker, mit ihren Kindern über Sexualität und körperliche Entwicklung sprechen, und mit dem Gegengeschlecht wirds vllt noch viel schwieriger.
        Aber ich bin der festen Überzeugung, dass uns diese Scham nicht angeboren, sondern anerzogen ist.
        Und hey, ein „können“ generiert noch kein „müssen“. Es geht nicht darum, dass beim Brunch nur noch darüber geredet wird; es geht darum, dass man es könnte, wenn Notwedigkeit besteht!

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Ich sehe einen Unterschied, ob man über Sexualtät im Allgemeinen spricht (=Aufklärung), was von mir aus auch am Esstisch passieren darf. Oder über Wünsche oder Probleme im Speziellen, also um konkret Erlebtes, Erträumtes mit der neuen Freundin/dem neuen Freund. Ich finde ja allgemein, solche Beziehungsthemen sollten eigentlich auch in der Beziehung bleiben.

      • tststs sagt:

        @SP: Jaja, da bin ich auch ganz bei Ihnen! Die Eltern sollten nicht die Freunde ersetzen (also im Sinne von: gewisse Themen bespricht man besser mit seinen Freunden).
        Aber von einem offenen Gespräch – und darunter verstehe ich auch, dass man das eigene Ich einfliessen lässt – sind wir doch noch eher weit entfernt. (Also wenn schon eine Plüschscheide und ein Holzpenis solch ein Terz provozieren…). Unter „das eigene Ich einfliessen lassen“ meine ich dann aber schon deutliche Schilderungen der eigenen Erfahrung (z.B. als Vater „unter Alkohol ist abspritzen schwieriger, manchmal klappt es bei mir gar nicht mehr“, z.B. als Mutter „Sperma darf man schlucken, ich mache es nicht so gerne“)

      • Sportpapi sagt:

        Da reicht doch: „unter Alkohol ist abspritzen schwieriger“, und: „Sperma darf man schlucken, einige/manche machen das aber nicht so gerne“)

      • Sportpapi sagt:

        Ausserdem müsste man da ja erst noch erklären, wie das Sperma in den Mund kommt…
        In der neutraleren Form kann Mutter/Vater übrigens auch gleich Sohn und Tochter informieren bei Bedarf.

      • Alpöhi sagt:

        Das mit dem Sonntagsbrunch… Guter Punkt!

        Und ja: Damit das gelingt, sollte man mit dem Thema beginnen, wenn die Kinder noch klein sind. Dann redet es sich ganz normal und natürlich über Sexualität – vor allem dann, wenn die Kinder Fragen haben und beim Sonntagsbrunch ehrliche (altersgerechte) Antworten bekommen.

  • Walter sagt:

    Früher oder später werden alle Mütter und Väter als wichtigste Bezugspersonen ihrer Kinder entthront – und das ist gut so! Denn nur so reifen die Kinder zu eigenständigen Erwachsenen heran.
    Dass Mann diese Entthronung bewusst wahrnimmt, macht den konstruktiven Umgang mit dieser Kränkung erst möglich. Mann (oder auch Frau im Bild der bösen Schwiegermutter, welcher die Schwiegertochter den Sohn wegnimmt) kann natürlich auch bei dieser Kränkung stehen bleiben, da ist jeder seines Glückes (oder Unglückes) Schmied!

  • tststs sagt:

    Aaaalso vorab zu den Kommentierenden: Das hier ist kein MÄNNER-Bashing! Wenn schon, denn schon VÄTER-Bashing!
    Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Ich kenne wirklich kaum eine Familie, in der Väter und Töchter locker vom Hocker über Sexualität allgemein und über die erwachende Sexualität der Töchter im Speziellen diskutieren. Mein Papi: Du kannst mit mir über alles sprechen. Kiffen, Minderjährig in den Club, etc alles kein Problem, aber als ich ihm mitteilte, dass ich jetzt auch zu den sexuell Aktiven gehöre (ca. 16jährig), war Ende Feuer. Und er sagte es mir auch offen: Ich dachte, ich könne das, aber ich will doch nicht darüber reden, ich will nicht einmal bescheid wissen, ich gehe jetzt davon aus, dass du als Jungfrau in die Ehe gehst, so in geschätzen hundert Jahren! 😉

    • tststs sagt:

      Ich reite deshalb darauf herum, weil auch Frau Kuster deutlich diesen Aspekt des Beschützerinstinkts (Sexualität) herausstreicht.
      (Ansonsten gehört der Beschützerinstinkt gegenüber den Kindern beiden Geschlechtes wohl zu den elterlichen „Pflichten“)

    • Felix Stern sagt:

      Es ist also Väter-Bashing und nicht Männer-Bashing…na dann ist ja alles in Ordnung.

      • tststs sagt:

        Naja, wer die Feststellung eines Beschützerinstinks (INSTINKT! INSTINKT!) als Bashing versteht…

      • Papperlapapi sagt:

        Ich kann mit meiner Frau nicht locker vom Hocker über unsere Sexualität sprechen, geschweige den kann (und will) ich das mit unseren Kindern (Knabe wie Mädchen). Klar: sie sollen Bescheid wissen, die Gefahren kennen. Aber grad „locker vom Hocker“ ist für mich ein zu hoher Anspruch. Selbstverständlich sollen sie ihre Erfahrungen machen, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Ich muss da nichts Genaues darüber wissen, aber verbieten tue ich ihnen sicher nichts (würde ja auch nichts nützen). Über das Sexualleben meiner Eltern und meiner Kinder möchte ich einfach nichts Genaues wissen.

      • tststs sagt:

        @Papperlapapi: ja, „locker vom Hocker“ ist das utopische Endziel und mir ist auch klar, dass es wohl ewig ein wenig „komisch“ bleiben wird.
        Aber der doch noch etwas krude Umgang mit Sexualität führt doch zu Beispielen wie in diesem Blog; oder zu Teenagerschwangerschaften, oder falschen Schamgefühlen, oder…
        Und wie ich schon an anderer Stelle schrieb: „können“ impliziert kein „müssen“. Ich glaube, Sie könnten sofort mit Frau und Kindern über richtige Ernährung sprechen (auch einer unserer Urtriebe und lebensnotwendig), tun es aber trotzdem nicht die ganze Zeit…

      • Felix Stern sagt:

        tststs: Sie selbst haben es als Väter-Bashing dargestellt…und so getan, als sei dann alles in Ordnung.

      • tststs sagt:

        Herr Stern, ich habe geschrieben, „wenn schon, denn schon“ 😉
        Dass ich den Artikel nicht bashend lese, habe ich anderer Stelle geschrieben.
        Aber vllt noch folgendes dazu: Ich glaube, was einige hier als bashend erleben, würde ich als Klickprostitution betiteln; Titel und Aufmachung sind reisserisch, damit eine möglichst hohe Klickrate generiert wird. Und ja, das Thema könnte auch bashend (oder von mir aus bashiger) geschrieben werden. Aber eigentlich stehlt Frau Kuster nur einen Zustand fest (den es IMHO auch wirklich gibt) und sucht nach Erklärungen.

    • adrian wehrli sagt:

      Die Sexuelle Aufklärung sollten die Mütter bei den Töchtern und die Väter bei den Söhnen machen. Und nein, wir Väter müssen nicht wissen ob, wann, wo unsere Töchter sexuell aktiv sind, und wir haben auch keinen Anspruch Ihnen das zu verbieten.

      • tststs sagt:

        Aufklärung über den Köper (wo ist was und wie funktioniert es) klappt innerhalb desselben Geschlechts sicher besser (Mama kennt Tampon, Papa kennt ungewollte Erektionen).
        Aber was ist mit der Aufklärung über den eigentlichen Akt und seine Spielereien? Kann ein Mann einem Mädchen/Frau nicht viel eher beibringen, wie man z.B. einen Penis berührt, was vllt nicht so angenehm ist (gilt natürlich umgekehrt auch für Frauen und Söhne). Natürlich ist es ein heikles Thema und es verlangt viel Überwindung. Aber man erhält dann dafür sexuell glückliche Kinder. (Und ich erkenne gerade einen „Denkfehler“: dies steht natürlich unter dem Label, dass man seine Kinder in diesem Bereich auch zu freien, selbstständigen Wesen erziehen möchte)

      • Sportpapi sagt:

        „ann ein Mann einem Mädchen/Frau nicht viel eher beibringen, wie man z.B. einen Penis berührt, was vllt nicht so angenehm ist (gilt natürlich umgekehrt auch für Frauen und Söhne).“
        Ich glaube, das ist dann eher etwas für Learning by doing, und für das Paargespräch. Die Eltern können aber allenfalls mit ihrer Beziehung beitragen, dass darüber gesprochen wird.

      • tststs sagt:

        Auch hier bin ich ganz bei Ihnen, SP! Nur erkenne ich eine deutlich Tendenz: Der Umgang mit Sexualität im Elternhaus (Gesprochenes und Vorgelebtes) zieht sich weiter in die Beziehung. Und es ist verdammt hart als Erwachsener, noch eine „freie“ Sexualität zu erlernen!
        Ich weiss, in den kurzen Posts komme ich so rüber, als wolle ich gar erlterliche Aufklärung mit Anschauungsunterricht! Dabei geht es mir nur um einen gelösten Umgang mit der natürlichsten Sache der Welt. Aber hey! So einfach ist das nicht, wenn man es nicht zuhause gelernt hat!

  • SrdjanM sagt:

    Ich vermute hier mehrere unterschiedliche Gründe: Einerseits die immer noch weit verbreitete Meinung vieler Eltern dass ihre Kindern ihnen quasi gehören würden und sie sie deswegen sehr lange nicht als eigenständige Personen anerkennen.
    Dazu kommt die bei Männern verbreitete possessive Einstellung gegenüber Frauen.

    Beides ist nur schwer zu korrigieren…
    Und vielleicht wissen es die Väter als Männer wirklich besser, was da alles auf die Tochter zukommen könnte.

    • Dreifachpapi sagt:

      Soso: „Bei Männern verbreiete possessive Einstellung gegenüber Frauen“. Woher sehen Sie sich berechtigt, solche sexistischen generalisiernden Aussagen zu machen? Haben Sie eine Studie, welche zeigt, dass Männer mehr Besitzanspruch gegenüber ihren Frauen hegen als Frauen gegenüber ihren Männern?
      Sie vermuten, sie glauben, sie nehmen an.
      Wie bereits gesagt: dumpfes Männerbasching fördert nicht das Gegenseitige Verständnis. Es erzeugt höchstens Verletzungen oder gar erzeugt Wut.

      • Carolina sagt:

        DP: Als Frau hat man wirklich manchmal das Gefühl, Männer beherrschen das sich-selber-im-Weg-stehen genauso gut wie Frauen: SM darf also seine Befindlichkeiten, seine Meinungen, seine Beobachtungen nicht hier mitteilen, weil Sie andere haben?
        Ich persönlich halte es für einen echten Fortschritt, dass es heutzutage Foren gibt – auch wenn sie anonym sind -, in denen Frauen und Männer solche Aengste, Beobachtungen und Meinungen teilen können. Das hat es früher nicht gegeben und es ist besser als gar keine Kommunikationsmöglichkeit.
        Und Nachdenklichkeit (ich glaube, ich vermute, ich nehme an) ist mir immer noch lieber als dogmatisches ‚ich weiss‘. Das lässt nämlich noch Spielraum für die Akzeptanz anderer Meinungen.

      • tststs sagt:

        Schön geschrieben, Carolina 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Caro, wenn man eine Meinung äussert als sei es eine unumstösslicht Tatsache, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es darauf eine Reaktion gibt. Und hier habe ich durchaus Verständnis dafür.

      • SrdjanM sagt:

        „Woher sehen Sie sich berechtigt, solche sexistischen generalisierenden Aussagen zu machen?“

        Ich bin ein Mann und habe selber Kinder, ich bin schon einigen Männern, auch Vätern, begegnet und begegne Sie täglich… Für die Studien, das können Sie mal in aller Ruhe selber googeln.
        Beweisen Sie mir doch das Gegenteil?

        Männer-Bashing?
        Oh je, mir kommen die Tränen, wen sich gerade die männlichsten aller Männer schon von einer abweichende Meinung und Erfahrung „gebasht“ und bedrängt fühlen.
        Sehr merkwürdig, dieses „männliches „Selbstbildnis“ welches Sie und HH hier vorführen.

      • Carolina sagt:

        SP, wenn Du damit JK meinst und den heutigen Blog, kann ich nur sagen, hast Du den Text nicht richtig gelesen.
        Ausserdem: wenn Du diese Reaktion so gut verstehen kannst, kannst Du sicher auch gut diejenigen verstehen, die Deine Einlassungen für ein rotes Tuch halten, oder?

      • Sportpapi sagt:

        Ich meine diesen Satz, Caro, über den hier im Wesentlichen diskutiert wird: „Bei Männern verbreitete possessive Einstellung gegenüber Frauen“.
        Ansonsten sehe ich vor allem, dass HH von der versammelten Runde in die Ecke gedrängt wird, was nicht nur mit dem zu tun hat, was er tatsächlich schreibt. Das könnte man ja auch einfach stehen lassen und zur Kenntnis nehmen. Und das habe ich hier tatsächlich auch schon erlebt.

      • Felix Stern sagt:

        Im Mamablog gehört es dazu, gemobbt zu werden, wenn man nicht brav das Feministinnen-Mantra daherbetet. Deswegen wird HH hier in die Ekce gestellt. Keiner setzt sich ernsthaft oder intelligent mit seinen Äusserungen auseinander. Niemand kann ihm wirklich ein logisches Argument entgegen halten. Aber schlechtreden können die Feministinnen alles.

      • tststs sagt:

        Herr Stern, jetzt machen Sie den Herrn Hintermeier als mehr zum Opfer, als er ist, und den Rest zu mehr Feministen, als sie sind!
        Und jetzt ganz ehrlich: Wer hat recht(er)?
        Die Männer, die hier schreiben, dass alles diene nur dem Männerbashing (und es sei nicht wirklich so und es werden nur Beispiele und Zitate des Bashing wegens herangezogen)?
        Oder diejenigen Männer, die schreiben, dass sie sich selber oder andere Väter im obigen Text wiedererkennen?

      • Carolina sagt:

        SP: Du beklagst, dass HH in eine Ecke gedrängt wird? Gleichzeitig ermahnst Du aber SM, dass er seinen ach-so-kontroversen Satz gefälligst als Meinung verkaufen soll, dann wäre das ok?
        HH macht den ganzen Tag über nichts anderes als einfach seine Befindlichkeiten, Behauptungen und seine fast schon Verfolgungswahn zu nennende Texte in Endlosschleife zu wiederholen, aber das verdient Deine Solidarität? Verkehrte Welt!
        Interessant, dass niemand auf SrdjanM’s Zeilen geantwortet hat:
        ‚Oh je, mir kommen die Tränen, wen sich gerade die männlichsten aller Männer schon von einer abweichende Meinung und Erfahrung „gebasht“ und bedrängt fühlen.
        Sehr merkwürdig, dieses „männliches „Selbstbildnis“ welches Sie und HH hier vorführen.‘

      • Felix Stern sagt:

        TSTS: JK unterstellt Zitat: „fast allen Mädchen-Papis“ die Ängste, die Gino Ramsch da geäussert hat. Und sie gibt auch noch gleich die Erklärung für diese Ängste mit: Männer behandeln Frauen schlecht, sie wissen dies und deshalb haben sie Angst um ihre Tochter. Das ist die klassische Feministinnen Mantra (und ich kann mir gut vorstellen, dass es in JK’s Freundeskreis vor allem Typen gibt, die sich diese Mantra zu eigen gemacht haben) – und es ist klassisches Männer-Bashing. Gibt es Typen, die dem Zustimmen? Natürlich! Ich glaube, der radikale Feminismus hat mehr männliche als weibliche Anhänger. Es baut auf einem Weltbild auf, wonach die Beziehung zwischen Männern und Frauen grundsätzlich schlecht sein muss und dies grundsätzlich der Mann zu verschulden hat.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Carolina: „HH macht den ganzen Tag über nichts anderes als einfach seine Befindlichkeiten, Behauptungen und seine fast schon Verfolgungswahn zu nennende Texte in Endlosschleife zu wiederholen“.
        Von Ihnen hätte ich wirklich mehr erwartet. Auch schade, dass Sie nie auch nur auf ein einziges Argument eingegangen sind (das zeigt ja auch Ihre eindrückliche Zusammenfassung von meinem angeblichen Texten). Was nicht sein darf, darf wohl nicht sein, da kann man noch so viele Beispiele bringen

    • SrdjanM sagt:

      Doch, „Sportpappi“, ich vermute ganz ernst dass es hierzulande immer noch eine „…verbreitete possessive Einstellung gegenüber Frauen“ gibt.

      Zählen Vermutungen auf Grund von Erfahrungen nicht für den Meinungsaustausch?
      Ich würde auch sehr viel lieber auf einige Zahlen und Fakten zurückgreifen, doch leider liefert das BfS nur im Bereich „Häusliche Gewalt“ einen Ansatzpunkt.
      Wollen wir wirklich die Diskussion in diese Richtung fortführen?

      • Sportpapi sagt:

        Hätten Sie Ihre Aussagen als Meinung deklariert, hätte es kaum diesen Widerspruch gegeben.

    • tststs sagt:

      „Bei Männern verbreitete possessive Einstellung gegenüber Frauen“.
      Wissen Sie, SP, ich finde diesen Satz auch hart an Grenze und würde ihn in seiner Verallgemeinerung sicher nicht unterschreiben.
      ABER (bitte den unterstellenden Anteil beachten!) es sind sehr oft dieselben Leute, die einerseits finden, dass sich die Ausländer gefälligst unserer Kultur anpassen sollten (vor allem was die Rechte der Frauen betrifft), andererseits aber völlig in Abrede stellen, dass es auch bei uns noch solches Denken (und wenn auch nur noch die letzten Überbleibsel) gibt!

  • Verena Schurter sagt:

    Ich finde den Artikel berechtigt. Könnte ein dickes Buch schreiben über den Besitzanspruch von meinem Vater, aber auch von meinem Ehemann an seine Töchter. Obwohl er deshalb bei meiner Bekanntschaft vor 50 Jahren wegen meines Vaters sehr leiden musste, tat er sich bei seinen Töchtern, im Gegensatz zu mir sehr, schwer. Was ich von meiner Mutter nicht sagen kann. Meine Mutter erzählte mir dasselbe von ihrem Vater. Dieser Artikel ist nicht nur an den Haaren herbeigezogen.

    • Dreifachpapi sagt:

      Meine Grosstante blieb ledig, weil ihre besitzergreifende Mutter jeden potentiellen Mann mit perfiden Tricks aushebelte: Z.B. hat sie eintreffende Liebesbriefe heimlich vernichtet, der sehnsüchtige wartenden Tochter aber vorgegaucket, Ihr Freund wolle offenbar nichts mehr von ihr. Und ausgehende Liebesbriefe gar nicht auf der Post abgegeben, sondern verbrannt.
      Für jedes noch so schreckliche Verhalten lassen sich ein paar exotische Beispiele auftreiben, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Im Mamablogg wirds dann aber systematisch zum „Männerbasching“ misbraucht.

      • Verena Schurter sagt:

        Das ist noch harmlos. Wieso fühlen sie sich betroffen? Es sind nicht alle wie sie und trotzdem melden sie sich. Bin Dreifachmami und Grossmami, meine Beobachtung die selbe wie die der Autorin. Es geht um Tatsachen. Es gibt noch viele Kulturen, die noch immer so ticken, weil sich die Frauen alles gefallen lassen müssen.

      • Verena Schurter sagt:

        Das ist noch harmlos. Wieso fühlen sie sich betroffen? Es sind nicht alle wie sie und trotzdem melden sie sich. Bin Dreifachmami und Grossmami, meine Beobachtung ist die selbe wie die der Autorin. Es geht um Tatsachen. Es gibt noch viele Kulturen, die noch immer so ticken, weil sich die Frauen alles gefallen lassen müssen.

      • adrian wehrli sagt:

        Ich finde den Baschi auch schrecklich, aber hier gets um „bashing“. Also die Männer vermöbeln, da gibts sogar welche die dafür bezahlen. Nun alle aber in die SM-Ecke zu stellen, wäre dann wohl wieder so ein Männer-Baschi.

  • Dreifachpapi sagt:

    Frau Kuster. Ich bin Vater von zwei Töchtern und einem Sohn. Solche Gefühle kenne ich nicht, weder gegenüber meinen Töchtern noch gegenüber meinem Sohn. Und ich kenne auch keinen Vater von Töchtern, die solche zwanghafte Ängste plagt. Ich frage mich ernsthaft, ob das Ziel des Mamablogs ist, systematische Männerbasching zu betreiben. Jedes noch so absurde Thema gegen Männer wird hier pauschalisierend ausgebreitet: Beschützerinstinkt zu paranoider Besitzanspruch umgedeutet. Engagierte Väter zu aufgeblasesnen Superpapis, Vatergeschenke zu unbrauchbarem Müll, etc. Ein ernsthafter Diskurs soll gegenseitiges Verständnis fördern. Dieser Blog erreicht das Gegenteil.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Danke, Sie sprechen mir aus der Seele.

      • Dreifachpapi sagt:

        Nein Frau Kuster, da widerspreche ich Ihnen. Sie stellen extreme Aussagen in Ihren Artikel ins Netz und fragen dann. Die Stossrichtung ist klar. Warum stellen Sie nicht ebenso extreme Aussagen von Frauen ins Netz und fragen dann?

      • tststs sagt:

        1. Dreifachpapi, bekommen Frauen, resp. Mütter hier genauso ihr Fett weg.
        2. Lässt sich nunmal einfach nicht wegleugnen, dass es solche Väter gibt.
        3. Ich finde es toll, Dreifachpapi, wenn Sie mit Ihrer Tochter offen über Sexualität sprechen, dabei Wörter wie Klitoris in den Mund nehmen und nachfragen, ob der Partner der Tochter auch zärtlich/wild/versaut genug ist. Aber bitte bedenken Sie, dass dies nicht allen so leicht fällt und es manchmal bequemer ist, sich die eigene Tochte/Sohn als asexuell vorzustellen 😉
        Und übrigens: Das macht weder Männer noch Frauen schlechter (so wie sie den Text lesen), sondern einfach menschlicher… (also ich lese nirgends im Text, dass Fr. Kuster solche Väter schlecht/falsch/dumm findet)

    • SrdjanM sagt:

      Haben Sie die angesprochenen Kommentare (siehe erster Abschnitt) nicht gelesen?
      Und „paranoider Besitzanspruch“ wurde hier nur den Männern angedichtet welche sich zuerst entsprechend geäussert haben.

      Ich fühle mich jedenfalls nicht „angefahren“… Haben wir vielleicht nicht den selben Text gelesen?

      • Dreifachpapi sagt:

        Ja ich habe ihn auch gelesenen. Ein simpler journalistischer Trick: Schreibende zitiert eine Dritte Person, um selber nicht zu Rechenschaft gezogen werden.

      • Jeanette Kuster sagt:

        Das ist doch kein Trick. Und das ist heute auch kein Beitrag, in dem ich meine eigene Meinung äussere, sondern ich frage vielmehr nach Meinungen&Erfahrungen der Leser.

      • SrdjanM sagt:

        Ein Trick also… Wieso sollte das nicht in Ordnung sein, die Reaktionen der Leserschaft einzubeziehen und auf ein dort angesprochenes Thema einzugehen? Normalerweise wünschen sich das viele Leser.

        Mir ist dieser Kommentar damals auch aufgefallen.
        Ich war zuerst amüsiert, später dann etwas befremdet. Und dann habe ich mich an ähnliche Väter in meiner Umgebung erinnert…
        Da haben anscheinend einige ihre Mühe damit.

    • Donald Kammerer sagt:

      Danke an Dreifachpapi. Es geht mir auch langsam auf den Geist, sich entweder nicht betroffen fühlen zu dürfen aber trotzdem immer angedeutet mitgemeint zu sein und dann irgendwie doch den Negativbeweis erbringen zu müssen (ohne Betroffensein). Mein Töchter sind frei, auch wenn ich sie mit meinem Leben beschütze (wie beim Sohn). Schliesslich habe ich sie auch mit der Tochter eines Mannes gezeugt. Dieses Glück will ich meinen Töchtern nicht verderben, noch nicht mal den Gedanken daran hatte ich. Der vorgehaltene Gedanke ist mir so fremd, dass mir die Phantasie der Frau Kuster krank vorkommt. Aber eben: Diskutieren kann man ja alles. Besitzergreifende Mütter?? Kenne ich. Es geht nicht um Mutter/Vater, sondern um falsche Besitzansprüche. Die Sache so am Vater aufzuhängen ist tendenziös.

      • tststs sagt:

        Toll, Herr Kammerer, wie Sie uns allen einen IQ von geschätzten 35 zutrauen. Wir wären ehrlich nie auf die Idee gekommen, dass es auch Mütter einen Beschützerinstinkt haben. Oder dass es Väter gibt, die keinen einengenden Beschützerinstinkt haben.
        Vielen, vielen Dank für Ihre Aufklärung! Ich glaube, ich bin gerade noch dieser hochansteckenden Feminititis entkommen!

      • tststs sagt:

        Aber jetzt mal ernsthaft Herr Kammerer, fühlen Sie sich automatisch jedes Mal betroffen, wenn von Vätern/Männern die Rede ist?
        Sehen Sie, ich werde hier regelmässig bei den Feministinnen mitgemeint; und es geht mir so was von am A**** vorbei! Ich weiss, dass ich keine Feministin sondern eine Emanze bin und die Menschen in meinem Umfeld nach ihrem Charakter und nicht nach ihrem Geschlecht schubladisiere! Und wenn andere finden, ich müsste mich jetzt von diesem und jenem betroffen fühlen…so what?!
        Entweder Sie fühlen sich betroffen und mitgemeint, oder eben nicht! Und jetzt tönts fieser, als ich es meine: Dann müssen Sie aber an sich arbeiten und nicht mit dem Finger auf die anderen zeigen!

      • roy sagt:

        @tststs gleich Troll Was hat denn der Artikel mit einem versauten Sexleben/ Klitoris und so zu tun??Mussten einfach noch den kleinen Schocker anbringen, Idiotischer Troll

      • Brunhild Steiner sagt:

        @roy

        ach ja, die Einmalautaucher, wer wenn nicht diese sind qualifiziert und tüv-geprüft für die Labelverteilungrunde…

      • Donald Kammerer sagt:

        @Tststs: Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit, doch ich finde in meinem Post keine Bemerkung, dass Mütter einen oder keinen Beschützerinstinkt haben, ich schrieb von Besitzergreifung resp. Besitzansprüchen. Mein Verweis aufs andere Geschlecht zeigte auf die Einseitigkeit des Aufhängers dieses Artikels. Ihr dissonanter Schreibstil in zwei Posts zeigt allerdings ein waidwundes Geschöpf, um mich Ihren persönlichen Angriffen anzugleichen. Das war hingegen exakt so gemeint.

    • fabian sagt:

      danke dreifachpapi. das sind genau meine gedanken.

  • Miguel de Antoni y Maura sagt:

    Als Vater eines Jungens und eines Mädchens ist meine Frau immer froh, dass ich einen ausgeprägten Beschützerinstinkt habe. Sie hat akzeptiert, dass sie nicht nachvollziehen kann, wie schnell ich gefährliche Situationen analysiere und weshalb ich dann statt auf Panik lieber auf „stille Vorsorge“, bereits einige Schritte im Voraus, schalte. Es hat u.a. damit zu tun, dass wir aus versch. Kulturkreisen stammen (meine Eltern haben den 2. WK knapp überlebt, was auch mich geprägt hat). Diese Stärke habe ich zu meinem Beruf gemacht und erarbeite für meine Kunden Analysen und Strategien auf diversen Gebieten. Freunde meiner Kinder wissen von meiner Eigenschaft und akzeptieren den Umstand, dass ich ihnen immer einen Schritt voraus bin. „Schlaumeier“ trauen sich daher gar nicht in unsere Nähe.

  • Alpöhi sagt:

    Ich verstehe den im Blog zitierten Vater: Da wurde einem dieses zierliche, anschmiegsame, verletzliche Geschöpf mit den schönsten Augen der Welt anvertraut, da möchte man unter allen Umständen, dass die Tochter glücklich wird… und eben nicht in falsche Gesellschaft kommt.

    Als ich ankündigte, ich werde dereinst die heimgeschleppten Kandidaten einer „Gesichtskontrolle“ unterziehen, hat mich meine Frau ausgelacht. Mit recht.

    Aber Mann kann sehr wohl etwas tun! Ich denke, das Beste was ich für meine Töchter tun kann, ist: sie als Vati ganz fest lieb haben. Also mit ihnen achtsam umgehen. Das schliesst eine gute, massvolle, natürliche Art von Zärtlichkeit mit ein. Dann wissen die Töchter, wie es ist wenn es „gut“ ist, und werden „ungute“ Kandidaten selber wieder ausalden.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Alpöhi

      die beste Prophylaxe ist wohl besonders auch Ihr Umgang mit Ihrer Frau, an dem Ihre Tochter ablesen kann wie Respekt, Wertschätzung und Wohlwollen, gemeinsames-vorwärtsgehen gelebt und ausgedrückt wird. Was gute, stabile Freundschaft fürs Leben quasi beinhaltet.

      • Alpöhi sagt:

        BS, stimmt.

      • Alpöhi sagt:

        Der achtsame Umgang mit der Frau ersetzt aber nicht den achtsamen Umgang mit den Töchtern (und Söhnen). Es braucht beides.

        Dort, wo die Väter im Leben der Töchter „fehlen“, schmeissen sich diese später dem erstbesten Typen an den Hals. Und dann geht es fast sicher schief.

      • tststs sagt:

        @Alpöhi: Kann mich den anderen nur anschliessen: Schön, dass Sie so offen darüber schreiben!
        Hier möchte ich aber Kontra geben: „Dort, wo die Väter im Leben der Töchter „fehlen“, schmeissen sich diese später dem erstbesten Typen an den Hals.“ Töchter/Frauen suchen nach einem Partner, nicht nach einem Vaterersatz, egal ob und wie präsent der eigene im Leben war. 😉
        (Und natürlich gibt es auch die Ersatzsucher, hüben wie drüben, aber das sind dann die Fälle für die prof. Hilfe.)

      • Alpöhi sagt:

        ts,
        das mit der Partnersuche kommt erst in einem zweiten Schritt. Vorher kommt noch die Suche nach Bestätigung. Und wenn man diese von Mutti und Vati nicht (oder nur ungenügend) erhalten hat, dann sucht man sie halt auswärts.

        Mädchen schmeissen sich dann einem Typen an den Hals (oder ins Bett).
        Und Jungen werden dann karrieregeil.

        Und ja, die Übergänge sind fliessend.

    • Carolina sagt:

      Danke, Alpöhi! Einfach nur dafür, dass Sie dazu stehen, dass es Aengste und Befürchtungen gibt, die (ihrem Wesen nach) irrational sind, aber eben trotzdem da. Das muss nicht jede/r so empfinden und natürlich gibt es individuelle Unterschiede, aber das Bewusstsein dafür, wie ich meine eigenen Aengste in Bezug auf meine Kinder so kanalisiere, dass sie selbstbewusst und eigenverantwortliche Erwachsene werden, halte ich für lobenswert.

  • Erich sagt:

    Früher dachte ich, dass dieser Blog eine positive Diskussion auslösen kann.
    Aber was diese Geschlechter-Rassistischen Dauerbeiträge durch Frauen sollen, dürften höchstens Psychiater belustigen. Der Autorin mein Beileid und dem Blog Tschüss für immer.

  • Besserwisser sagt:

    Hat eigentlich mal jemand, der Deutsch kann, den Anriss zu diesem Artikel auf der Hauptseite gelesen?
    Mamablog Allein der Gedanke, die Tochter in den Armen eines anderen Mannes zu wähnen, bringt viele Väter um den Verstand. Zum Blog

    • Hans Hintermeier sagt:

      „Allein“ …. „viele Väter“…“um den Verstand“.

      Sie dürfen es doch nicht so lesen wie es dort steht und es auch nicht so verstehen (denn Sie kennen ja den Mamablog, der würde nie unvorteilhaft über Männer schreiben, Sie müssen es in diesen Kontext einordnen). Dies ist auf keinen Fall verallgemeinernd/nachteilig geschrieben für Männer (es ist ein Kompliment an alle Männer!), falls Sie es trotzdem so lesen, dass hier viele Männer unvorteilhaft dargestellt werden, ist dies Ihrer Überempfindlichkeit geschuldet. Verstanden! Gut.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Oh Mannomann Herr Hintermeier, die Titel sind immer so gesetzt dass sie möglichst viele zum anklicken bringen, das klingt dann halt anderes als ein Unterkapitel-Titel aus nem Soziologiebuch und geht den Frauen nicht anders.

        „Sie müssen mich jedoch so lesen, und vorallem schlucken, wie es steht, und sich nicht an Details aufhalten (denn Sie kennen ja den HH, der ist auf seinem „seht endlich die mediale Verschwörung-Aufklärungszug“, Sie müssen es in diesen Kontext einordnen). Dies ist auf keinen Fall verallgemeinernd/nachteilig geschrieben für Männer (es sei denn diese sähen das auch nach meinem freundlichen Zureden nicht!), falls Sie es immer noch nicht kapieren dass hier viele Männer unvorteilhaft dargestellt werden, ist dies Ihrer Ignoranz geschuldet. Verstanden! Gut.“

      • Muttis Liebling sagt:

        Brunhild, der MB- Stereotyp lautet im Klartext:

        „Wie immer habe ich zum Thema keine Meinung, also auch nichts dazu zu sagen. Dennoch nutze ich diese (jede) Gelegenheit, um zu betonen:

        1. a. Das Männer die Verlierer der Emanzipation sind. und/ oder
        1.b. Alle Männer Schweine sind.

        und/ oder

        Man kann sich auch in die Tatstatur übergeben, Hauptsache es kommt vom Herzen und ist mit Liebe gemacht.

        und/ oder

        Der Mitdiskutant abc, aber vor allem ML, hat einen an der Waffel/ schwafelt, …“

        Alles ist im Stereotyp erlaubt, nur keine fundierte Diskussion des Blog- Themas. Um das Thema wird ein Bannkries gezogen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Muttis Liebling

        also solange sich Mitdiskutant ML nicht auf Linie 1.a. und/oder 1.b. einschiesst, sich zudem rechtzeitig ins Bad zurückzieht; bin ich einigermassen ohne Sorgen,- wobei, also vielleicht könnte man ein ganz klein wenig an der „Liebe“ arbeiten, auch wenn Herz&Liebe (so ich Sie richtig verstehe) Diskussionen nicht beeinflussen sollten?

  • Walter sagt:

    Als Mutter wie als Vater wird man entthront: Mutter und Vater verlieren früher oder später ihre Bedeutung als wichtigste Bezugspersonen der Kinder – und das ist gut so! (sonst blieben die Kinder infantil und würden nicht erwachsen).
    Wenn Mann und Frau dieses Kränkungspotential wahrnehmen, welches mit dem Verlust dieser Position einhergeht, finde ich das nur gesund. Das eröffnet erst die Möglichkeit angemessen damit umzugehen.

  • Hector Camacho sagt:

    Als Vater zweier Kinder mache ich mir auch meine Gedanken. Eltern müssen ihre Kinder für Risiken, sei es der Strassenverkehr, der Umgang mit Suchtmitteln oder andere Gefahren sensibilisieren.

    Für mich ist es ein Faktum, dass Frauen – auch junge Frauen – einem erhöhten Risiko für gewalttätige Übergriffe und Verletzungen ihrer sexuellen Integrität ausgesetzt sind.

    Mit der geschulten Sensibilität kann man jedoch schon als Jugendliche diesen Risiken begegnen, indem man das eigene Verhalten an die Gefahrenlage anpasst. Diese Kompetenz möchte ich bei meinen Töchtern stärken. Ihr Selbstbewusstsein wird dadurch gestärkt, weil die Gefahr nicht etwas diffuses darstellt sondern klar benennt und damit umgegangen werden kann. Das reduziert ganz nebenbei auch Ängste und Ohnmachtsgefühle.

  • Mehliger sagt:

    Lustig. Ich hege ähnliche Gefühle für meinen Sohn. Ich wurde von Frauen mehrmals betrogen und will nicht, dass er sich ebenfalls die Finger verbrennt. Aber er muss eben die Erfahrung machen, dass Frauen oftmals uns Männer hinsichtlich der emotionalen Intelligenz überlegen sind und daher wir zum Spielball ihrer Stimungen werden.

  • Christoph Bögli sagt:

    Das scheint mir ein absolut abgenudeltes Klischee auf dem gleichen Niveau der ach so bösen Schwiegermutter, der keine Frau je gut genug ist für ihren kleinen Prinzen. Insofern ist es eher fragwürdig, dass man so etwas hier überhaupt thematisiert und dann erst noch in so einseitig und pauschalisierend, als wäre das irgendein Massenphänomen oder gar „typisch Mann“.

    Klar mag es manche Eltern geben, die sich aus verschiedenen Gründen vor der Sexualität der Kinder und/oder deren Beziehungen mitsamt allen potentiellen Schwierigkeiten fürchten oder denen zumindest Unwohl ist beim Gedanken daran, erst recht wenn der/die Kleine noch im Kinderwagen sitzt. Aber pathologisch dürfte das letztlich nur bei einer winzigen Minderheit werden. Und selbst wenn, verhindern können auch die nichts..

  • Hannes Müller sagt:

    Die Männer mit diesen Instinkten geben zu, dass sie die haben, und sie finden das selber schräg. Ich denke, da trifft eben unsere Programmierung auf unseren Verstand. Und wenn man das reflektiert, ist das ok.

  • Mamivon4 sagt:

    Mein erster Gedanke war: Was hat dieser Papa denn für ein Bild der Männerwelt? Eigenreflektion?
    Wir haben drei Mädchen, aber solche Gedanken hat der Papi gegenüber seiner Töchter nicht. Ich glaube, er macht sich eher Sorgen darüber, dass sie rauchen, trinken oder auf dem Heimweg angepöbelt (was durchaus auch von Frauen sein kann) werden könnten.
    Auch ich als Tochter habe nie solche Besitzansprüche von meinem Vater wahrgenommen. Im Gegenteil.
    Ich denke, dass sind ein paar wenige, die total überreagieren und dazu noch ein schlechtes Männerbild haben.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Nichts gegen den Beschützerinstinkt. Aber wer eine solche Extrem-Meinung vertritt, wie besagter Blogteilnehmer, der darauf hoffte(!), dass sein Töchterchen dereinst les bisch wird, damit nicht „ein andrer Mann, sie einmal sein eigen nennt“ – der ist wirklich ein Fall für Onkel Sigmund.

    Wie es Brunhild schon sagte, dass man so einen solchen Spi..er zum Anlass nimmt einen Text zu verfassen, ist etwas zu viel der Ehre.

    Ich habe bis jetzt nur einen Papa kennengelernt, der sich extrem schwer tat, sein Töchterchen „herzugeben“, aber der war auch ein Macho erster Güte. Als Kumpel ganz lustig, aber genaugenommen ein Charakter-A….

    • Reincarnation of XY sagt:

      kurz: total überzeichnete „Beschützerinstinkte“ sind ganz klar Besitzansprüche

    • 13 sagt:

      „Ein Mann, sie einmal sein eigen nennt“?

      Ok, ich bin gnädig, es spricht für Sie, dass das in Anführungs- und Schlusszeichen steht 😉

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ho,ho, ho – kennen sie denn nicht den Schlager von den Flippers?
        „Dich gibt’s nur einmal für mich“ – der grauenvoll perfekte Schmalz

        Ich lach mich jedes Mal tot – wenn ich an diesen Refrain denke. Als ich ein Kind war, haben das „die Alten“ in der Juke-Box noch gewählt, war ein richtiger Hit.

      • 13 sagt:

        Nein, als Migrantenkind bekam ich zu Hause keine deutschen Schlager zu hören.

        Aber trotzdem schüttelt es mich bei der Formulierung und ich hoffe sehr, meine Kinder so erzogen zu haben, dass es ihnen gleich geht 😉

      • Reincarnation of XY sagt:

        unbedingt mal hören 13 – auf Spotify z.B.

        das Lied ist kult – sozusagen, des Spiessbürger-Schlagerfuzzis kulturelle Vergangenheit – ich musste es neulich meiner Frau (wie Sie, in ihrer Kindheit von solchen Dingen verschont geblieben) vorspielen.

        Es hat wohl dazu beigetragen, dass ich Schlagermusik nicht ertragen kann – deshalb ist mir auch die ganze Fasnacht zuwider. Selbst wenn ich mir Mühe gebe und tolerant sein will – ich kann es nicht ertragen. Ausser zu Satirezwecken.

  • Stevens sagt:

    Bin ich der einzige der findet, dieser Artikel schreibt über ein absolutes Nullthema?
    Wenn ich an die Zukunft mit meinem Sohn denke, gibt es vieles, was mir in gewisser Weise Angst macht (wobei Angst je nach Thema vielleicht das falsche Wort ist).
    Dass er einen bösen Unfall hat, in der Schule gemobbt wird, schlechte Freunde hat, Drogen nimmt, mit 13 raucht undsoweiterundsofort.
    Und ich glaube, hätte ich eine Tochter, das wäre etwa dasselbe, vielleicht wären diese Ängste etwas anders gewichtet.
    Und dennoch freue ich mich auf alles was kommt.

    Solche Ängste sind ganz normal, aber halt unangenehm. Leben halt.
    Und man muss doch nicht zu allem, was normal ist, im Blog schreiben…

    • Zufferey Marcel sagt:

      „Bin ich der einzige der findet, dieser Artikel schreibt über ein absolutes Nullthema?“

      Nein, Sie sind nicht der Einzige. Aber die erst im letzten Abschnitt beschriebene Angst, nämlich, dass ein Mann meine Tochter schlecht behandeln könnte, die kenne ich. Nicht, dass ich deswegen Panik bekäme und schon beim leisesten Verdacht hysterisch werde, aber…

      • Sportpapi sagt:

        Ah, Zufferey, finden Sie eigentlich immer noch, gute Demokraten müssten mit der AFD zwingend an einen Tisch sitzen?

      • Zufferey Marcel sagt:

        Ja, finde ich. Weil ich als Liberaler der felsenfesten Überzeugung bin, dass eine starke Demokratie in der Lage ist, schwache Exponenten (automatisch) zu absorbieren. Versuchen Sie mir etwa, eine extreme Gesinnung unterzujubeln..? Nicht im Ernst, oder? Ach ja, hier noch die neusten Entwicklungen: http://goo.gl/bTLSQp
        Offenbar gibt es doch noch Demokraten, die meine Überzeugung ebenfalls teilen. Alles andere wäre ehrlich gestanden äusserst zweifelhaft, finden Sie nicht auch? Die FAZ hat dazu einen schönen Begriff formuliert: Schönwetterdemokraten.

      • Sportpapi sagt:

        Ich juble Ihnen gar nichts unter. Ich kann nur Ihre Kritik nicht teilen. Und nein, man ist nicht Schönwetterdemokrat, wenn man auch in der Politik seinem Gewissen folgt. Mit liberaler Gesinnung hat das gerade gar nichts zu tun.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Dann vertreten wir einfach unterschiedliche Standpunkte, sportpapi. Das ist die Essenz einer gut funktionierenden Demokratie und der Meinungsfreiheit: Vielfalt, statt Einfalt!

      • Sportpapi sagt:

        Klar, Zufferey: Aber als liberaler Mensch und freier Bürger darf ich für mich entscheiden, mich mit Menschen, die auf Flüchtlinge schiessen lassen wollen, nicht an den gleichen Tisch zu setzen. Ausser ich muss. Im Parlament ist es dann etwas anderes.

      • Martin Frey sagt:

        Und der Zusammenhang zum heutigen Thema liegt nun genau worin, Sportpapi?
        Aber eben, wir leben in einem freien Land. Man darf alles.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Vielleicht noch abschliessend, weil’s so schön themenfremd ist: Ich kann mit AfD und Konsorten absolut nichts anfangen und werde in Zukunft auch keinen Fuss mehr auf dunkeldeutschen Boden setzen. Ich habe 2008 schon genug Mühe damit gehabt, meiner Frau Sinn und Zweck der Einbürgerungsinitiative anhand der Wahlplakate von der SVP zu erklären.

    • Sportpapi sagt:

      „Solche Ängste sind ganz normal, aber halt unangenehm. Leben halt.
      Und man muss doch nicht zu allem, was normal ist, im Blog schreiben…“ Ui – dann käme hier aber wohl nur noch einmal in der Woche, oder sagen wir einmal im Monat ein neues Thema.

      • Stevens sagt:

        Klar dreht man sich manchmal im Kreis und gewisse Themen kommen doppelt vor oder immer wieder oder was auch immer.
        Aber es sind „Themen“.

        Aber ich finde, das hier ist gar kein „Thema“, hier geht es um gar nichts

      • Mamivon4 sagt:

        das glaube ich auch @stevens

      • Jeanette Kuster sagt:

        Ich finde sehr wohl, dass das ein Thema ist, @Stevens. Warum? Weil ich Ihre geschilderten Ängste alle auch kenne als Mutter. Die im obigen Text beschriebenen hingegen sind mir völlig fremd. Und tatsächlich habe ich solche Ängste immer nur von Mädchen-Vätern gehört, nie von Jungs-Müttern. Das finde ich persönlich schon sehr spannend.

      • Martin Frey sagt:

        Ich denke dass das teils etwas sonderbare Verhalten von Jungs-Müttern einfach etwas anders gelagert ist als bei Mädchen-Vätern, Fr. Kuster, da auch die Beweggründe etwas anders gelagert sein dürften. Das Motiv dürfte weniger „Abwehr“ und Schutzinstinkt sein, sondern vielmehr eine nicht selten zu beobachtende tiefsitzende Ueberzeugung, dass die Frau, die weiss was für den eigenen Sprössling gut und richtig ist, erst noch geboren werden muss.

      • Stevens sagt:

        @Jeanette: Das kann man natürlich so sehen.

        Ich finde halt, jede noch so kleine Randgruppe erhält ihre Aufmerksamkeit und der Blick fürs Wesentliche geht verloren.
        Aber gut, man hat wieder was zum diskutieren…

      • Carolina sagt:

        Stevens: ich bin immer wieder erstaunt, wenn Leute hier darüber diskutieren, ob ein Thema diskussionswürdig ist…… Bleiben Sie doch einfach weg oder sagen Sie Ihre Meinung und gut ist!
        Ich finde, es ist ein Thema – was mir am Artikel nicht passt, kann ich anständig vorbringen; wenn mir das Thema nicht passt, nehme ich mal frei vom MB.

  • Sportpapi sagt:

    Muss ich jetzt froh sein, keine Töchter zu haben? Und wie geht es eigentlich meiner Frau dabei? 🙂

    • Brunhild Steiner sagt:

      … die wird wohl innerlich beinah am verzweifeln drüber sein, dass sie mal nicht mehr die einzige Frau im Leben ihrer Söhne sein wird… 😉

    • plop sagt:

      Ihre Frau wird dann mal mit den Freundinnen Gefällen und sich über Frauen im Haus freuen….

      Bis dahin kann sie z.B. auch geniessen, dass sie alle „Männerdinge“ auf Sie, Paps, abschieben kann –

      – oder ab und zu die Töchter von Freunden hüten… (Ich mach das so)

  • reiner windmüller sagt:

    Als Vater von 3 Söhnen beneidete ich frühr die Väter von Mädchen. Mädchen sitzen Stunden lang am Tisch und malen, spielen, singen , Lesen und machen das was Mädchen halt machen.
    Nun meine Jungens ( 11,11 und 13) sind in der Lage aus allem einen Wettkampf zu machen. Wer isst oder rennt am schnellsten, wer geht als letzter ins Bett, wer steht als letzter auf . Nichts was irgendwie einen Vater in such ruhen lassen könnte.
    Ich hatte ja das „Optimum“ vor Augen, mein Nachbar hatte 4 Mädchen, und strahlte immer eine solche Ruhe aus, keine Wettkämpf nur Frieden.
    Das was mich dann immer aufbaute war der Gedanke:
    Wenn unserer Kinder 16/17 Jahre alt sind und Abends Aus gehen, dann Ruhe ich, während mein Nachbar schlaflose Nächte hat. Sorry aber bei 3 Jungs muss man sich motivieren 🙂

    • Brunhild Steiner sagt:

      … seltsame Motivation, vielleicht werden Sie dann regelmässig zur Notfallstation gerufen weil einer Ihrer Jungen zusammengeschlagen oder aufgrund ungünstigem Substanzgebrauch irgendwo zusammengelesen werden musste?

    • Alpöhi sagt:

      Tipp: „Wer kann am längsten Zähne putzen?“ 😉

    • 13 sagt:

      „Mädchen sitzen Stunden lang am Tisch und malen, spielen, singen , Lesen und machen das was Mädchen halt machen.“

      Als Mutter von zwei Töchter und einem Sohn, kann ich Ihnen sagen, dass sie eine sehr verklärte Meinung dessen haben, was Mädchen so machen. Bei uns ist es neben dem Malen und Lesen, v.a. schreien, weinen, alles als unfair abstempeln, Türe schletzen, hauen, stundenlang beleidigt herumschleichen…also eigentlich genau das Gleiche, wie unser Sohn auch.

      • Carolina sagt:

        13, da stimme ich Ihnen zu. Die Zeiten, als unsere Mädchen stundenlang am Tisch malten, spielten und sangen (!), kann ich an zwei Händen abzählen – das geschwisterliche Konkurrenz- und Wettbewerbverhalten (wenn es das denn war), war bei Ihnen genauso ausgeprägt wie bei ihrem Bruder.

  • Thomas Bollinger sagt:

    Also ich kann das in keinster Weise nachvollziehen. Eifersucht ist das Gegenteil von Liebe. Welche Splittergruppe von Vätern beschreibt dieser Artikel?

    • Martin Frey sagt:

      Achtung. Dass der väterliche Beschützerinstinkt auf Eifersucht beruht fusst auf dem Erklärungsnotstand der Autorin.

    • Carolina sagt:

      Ich habe zwei (fast erwachsene) Töchter und einen 10-jährigen Sohn – und mein Mann ist der erste, der zugibt, dass er ganz andere Aengste hatte, als seine Töchter noch klein waren. Natürlich waren sie nicht so extrem wie oben beschrieben, aber er hat schon oft erzählt, dass er sich in einer Weise, die ihn selber verwundert hat, vor dem Aelterwerden der Töchter gefürchtet hat, dass ihm der Gedanke, dass eines Tages andere Männer in ihren Leben wichtiger sein könnten als er, viel mehr belastet habe als jetzt beim Sohn.
      Schnee von gestern, die Töchter haben längst Freunde, der Vater ist hineingewachsen und immer noch liebender Vater und verschwendet keinen Gedanken mehr daran.
      Allerdings war er nie ein Fall für die Psychiatrie und ich halte all das auch für natürlich.

      • Martin Frey sagt:

        Das mit der Psychiatrie weiter oben sollten Sie nicht allzu ernst nehmen, Carolina. Insbesondere da es zwar akzentuierte Persönlichkeitsszüge, aber eigentlich keine derartig benannte Persönlichkeitsstörung gibt…

      • Carolina sagt:

        Das ist mir schon klar, MF. Kommt hinzu, dass gerade ML ja immer wieder dagegen wettert, dass jeder Befindlichkeit und jedem “akzentuierten Persönlichkeitszug‘ heutzutage Krankheitswert zugesprochen wird. Es ärgert mich ein wenig, dass ein Thema, das natürlich medial ûbertrieben wird, aber in meiner Erfahrung trotzdem durchaus öfter vorkommt, gleich mit so einer merkwürdigen Geht-nicht-gibts-nicht-Keule abgetan wird.

      • Jeanette Kuster sagt:

        Carolina, und wie wars denn bei Ihnen selber? Haben Sie bei sich einen Unterschied zwischen den Ängsten um die Töchter und den Ängsten um den Sohn bemerkt? Fänd ich spannend zu wissen.

      • Carolina sagt:

        JK, leider bin ich wirklich keine gute Referenz: ich bin ein schreckliches Muttertier, sorge mich um alles und jeden und es macht überhaupt keinen Unterschied, ob Junge oder Mädel…. Ich arbeite seit vielen Jahren dran 😉

  • Markus Künzli sagt:

    Hätte ein Mann einen so verallgemeinernden Artikel über Frauen geschriebn… Uiuiui, da wären die Feministen in Scharen in den Kommentaren vertreteb.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Ja, als Mann darf man nicht über Frauen schreiben (finde ich auch richtig so). Als Frau jedoch ungehemmt über Männer. Die ganze sogenannte Männerforschung ist auf diesem feministischen Hintergrund entstanden. So hat sich z.B. Prof. Raewyn Connell, der die Theorie der hegemonialen Männlichkeit entwickelt hat, konsequenterweise zur Frau umoperieren lassen. Seine Werke gelten jedoch als Standardwerke bzgl. der Soziologie des Mannes. Sie können sich ja vorstellen, wie objektiv er schreibt. Bias?

      • Lichtblau sagt:

        Dass die Blogautorin mit so viel Erstaunen auf den von ihr beschriebenen Vater reagiert? Diesen Typ gibt’s doch oft (auch in Literatur und Film) und er ist mMn ungleich sympathischer als der Vater, der seine Töchter kaum beachtet und damit viel mehr Schaden anrichtet. Mein Vater hat mich auch vergöttert (seine Formulierung), viel zu meiner tollen Kinderzeit beigetragen und sich später problemlos mit meinen Freunden arrangiert.
        Das von HH erwähnte Doris-Lessing-Zitat – die Frau ist immerhin eine Ikone des Feminismus – gibt aber schon zu denken. Mir fällt auch immer wieder diese seltsame Art mancher Frauen auf, Männer per se als irgendwie lebensuntüchtige grosse Buben zu diskreditieren (gerne „humorig“, aargh!). Woran machen die das nur fest?

    • 13 sagt:

      Ja, vermutlich. Und bei einem solchen Text kommen all die bekennenden Anti-Feministen aus ihren Löchern hervor. Wo genau ist der Unterschied?

      • Martin Frey sagt:

        Die beiden Seiten brauchen, ja bedingen sich eben offenbar gegenseitig, 13. Wahrscheinlich sind sie ab und an sogar identitätsstiftend.
        Mir persönlich kommt dieses gegenseitige Verhältnis manchmal etwas gar neurotisch vor.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @13: Sie machen es sich auch einfach mit Ihren Sprüchen „aus den Löchern gekrochen“ ???

        Inhaltlich haben Sie nichts beizusteuern? Wenn Männer sich gegen extreme feministische Positionen verteidigen, ist das völlig aus der Luft gegriffen, entbehrt jeglicher Grundlage (der Text steht schwarz-auf-weiss oben)?. Das müssen bestimmt Loosertypen sein, die aus den Löchern gekrochen kommen (zu viele Zombiefilme gesehen?), sehr einfaches Weltbild!

      • Hans Hintermeier sagt:

        okay, „gekrochen“ haben Sie nicht geschrieben (ist sonst das Standardmantra, um sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen), habe ich falsch memoriert, macht es aber auch nicht besser, ich glaube nicht, dass man aus einem Loch aufrecht laufen kann.

      • Carolina sagt:

        Meine Güte, HH, welche Laus ist Ihnen denn heute über die Leber gekrochen……
        Dieser – doch alles in allem recht harmlose – Artikel muss sie ja ungeheuer gereizt haben. Sie kennen die meisten von uns doch jetzt wirklich lange genug, um zu wissen, dass wir keine marodierenden Feministinnen sind, oder? Da ist dieses ständige Ausspielen der Karte ‚Feminismus‘ eben dann irgendwann einfach nur noch lächerlich.
        Benennen Sie in G.ttes Namen die Probleme, die Sie mit dem heutigen Thema haben, aber lassen Sie doch die Schlagworte mal weg.
        Künzli: viel blöder könnte die ‚Diskussion‘ ja nicht werden.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina

        machen Sie nicht den Fehler Kunstfiguren zu unterschätzen, deren Fähigkeiten sind zuweilen erstaunlich…, und dass sie irgendwann sich-repetierend erscheinen und ihnen bloss ein Satz reicht um den ganzen Katalog darzulegen fast schon Gesetz.

      • Reincarnation of XY sagt:

        HH – natürlich sind wir alle Kunstfiguren wie es ML postuliert. Aber eigentlich sind wir auch genau das, was wir hier öffentlich inszenieren. Sie (und auch ML) sind also genau das, was sie hier schreiben.
        Und das ist in ihrem Fall schon ziemlich absonderlich, wie sie sich als Mann ständig angefeindet und diskriminiert vorkommen in unserer Gesellschaft.
        In der Gesellschaft hatte ich aufgrund meines Geschlechts noch nie Probleme und in diesem Blog und habe vielmehr Frauenbashing gelesen, als Männerbashing. Es gab 1 oder 2 solcher Kampfemanzen (sind mittlerweile verschwunden), dafür aber eine ganze Flut von verbitterten Frauenhassern, die regelmässig ihre Ohnmacht und Wut und Verschwörungstheorien hier kund tun.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Carolina: meine Güte, Sie beobachten aber auch sehr tendenziös. Sie sind doch Paarberaterin, nicht (oder ist das tina?)? Wo ist Ihre „Allparteilichkeit“/Objektivität geblieben? Ich muss mir anhören, aus einem Loch (gekrochen) zu kommen und werde dann dafür kritisiert, wenn ich das nicht auf mir sitzen lasse?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Roxy: „diskriminiert vorkommen in unserer Gesellschaft“. Ich komme mir höchstens/vor allem in den Medien diskriminiert vor (und da bin ich nicht der Einzige, wie dieser Artikel beweist, man kann dieses Problem also nicht einfach nur Individualisieren/Pathologisieren) und da weise ich darauf hin. Feministische Ideologie ist eben wie Gender eine Querschnittthema geworden, das durch viele Artikel (mal mehr, mal weniger subtil) durchschimmert und da sind immer die Männer die Deppen!

      • Carolina sagt:

        Das bin ich, HH. Und eine ziemlich gute dazu……
        Ich habe nie von Allparteilichkeit geredet, schon gar nicht von Objektivität! Sondern davon, dass ich ein von Aengsten und Sorgen geprägter Mensch bin, der daher persönliche Befindlichkeiten dieser Art bei anderen 10 Meilen gegen den Wind riecht……. (und übrigens viel Verständnis dafür aufbringt).

      • Reincarnation of XY sagt:

        genau das HH – sie und ihre Gesinnungsgenossen fühlen sich stets diskriminiert, zum Deppen gemacht, finden in jedem zweiten Satz männerfeindliche Tendenzen etc. –
        All das, was sie vorzugsweise den Feministinnen nachsagen, sind sie selbst.

        Ich finde es äusserst seltsam, dass wir einseitige Geschlechter-Kritik hier zu 95% von Männern lesen, wobei eben genau diese Männer ständig sagen, die Frauen würden das nonstop tun (und sie würden sich nur wehren).

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Roxy: Aber Sie lesen die Artikel schon und nicht nur die Kommentare?

      • Reincarnation of XY sagt:

        den Artikel habe ich gelesen und auch kommentiert 8:49 und 8:57

        Aber „Männerfeindlichkeit“ dahinter zu entdecken, wie sie und andere das tun. Also echt, wären sie ne Frau, würde ich sie etwa in die Ecke einer „Wildkatze“ stellen, die hier mal einst herumgeisterte.
        Sie sind genau das, was sie den Kampfemanzen vorwerfen. Pikiert, übereifrig, in jedem noch so harmlosen Satz eine generellen Sexismus feststellend. Man (frau) kann über gar nichts mehr reden, ohne dass sie nicht ihre „feministische-Gender-Verschwörung“ bestätigt sehen.
        Ist jemand nicht ihrer Meinung leidet er gar am „Stockholm-Syndrom“.
        Denken sie einfach mal darüber nach.

      • tststs sagt:

        @RoXY
        Vllt ist der Wildkatze ein Schnäbi gewachsen 🙂 🙂 🙂

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Roxy: Ja, ich wünsche mir tatsächlich, dass man gleich sensibel und respektvoll über Männer Artikel schreibt, wie über Frauen, das haben die Feministinnen wirklich (zu Recht) erreicht und das müssen wir auch für die Männer schaffen. Insofern sind die Feministinnen diesbezüglich wirklich mein Vorbild 🙂

      • Sportpapi sagt:

        „vielmehr Frauenbashing gelesen, als Männerbashing“. Diese Meinung teile ich nicht.
        Ausserdem hat HH grundsätzlich recht. Er macht genau das, was Feministinnen seit Jahrzehnten tun, die sprachliche Probleme da sehen, wo wir Normalos nicht einmal auf die Idee kommen. Da scheint es mir logisch, dass man auf die Idee kommen kann, Texte auch mal aus der anderen Perspektive abzuklopfen.
        Langweilig ist es trotzdem. Aber sagt das doch auch mal der anderen Seite. Und damit sind keineswegs Leute wie die Wildkatze gemeint, die so radikal war, dass es schon wieder amüsant war, mit ihr zu diskutieren. Aber ich erinnere mich auch an eine Poppi, die immer viel Unterstützung erhielt hier.

      • 13 sagt:

        @ HH
        Nein, inhaltlich habe ich noch nicht soviel dazu beizutragen, da weder mein Mann noch ich uns zum heutigen Zeitpunkt Gedanken über die zukünftige Sexualität unserer Kinder machen, das gilt für den Sohn gleich wie für die Töchter.
        Ich reagierte nur auf die Unterstellung, dass wenn hier ein Pauschalurteil über Frauen gefällt werden würde, viel mehr die Hölle los wäre, als es jetzt der Fall ist. Das glaube ich kaum. Die Reaktionen wären nicht schlimmer, als sie heute sind, eventuell andere Akteure 😉 Ob eine derart heftige Reaktion auf einen solchen Artikel angemessen ist, v.a. wenn man bedenkt, darüber urteile ich nicht.

      • Reincarnation of XY sagt:

        tsts – manchmal vermisst man den weiblichen Supermacho fast

        HH – danke, dass sie es zugeben. Sie sind also bewusst das männliche Pendant zu Kampfemanzen. Ebenbürtig in pikiertem Aufbrausen, hinter jedem nicht bös gemeinten Satz abgrundtiefen Sexismus nachweisend. Und was soll der Sinn davon sein? Wird so die Welt besser? Nein, das fördert nur die Kampfemanzen, die sich in ihren Worten bestätigt sehen, genauso wie sie sich in deren Worten bestätigt sehen.
        Alle friedliebenden Menschen die konstruktiv miteinander reden wollen, können nicht mehr den Mund aufmachen, ohne eine dieser Predigten zu hören.
        Wollen sie wirklich Orchideen giessen? Ich glaube ihnen würde etwas fehlen, wenn sie nicht einen „Feind“ hätten, gegen den sie „kämpfen“ können.

      • Brunhild Steiner sagt:

        „Alle friedliebenden Menschen die konstruktiv miteinander reden wollen, können nicht mehr den Mund aufmachen, ohne eine dieser Predigten zu hören.“

        🙂

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Roxy: Wie lange schreiben Sie schon politisch korrekte Beiträge? Hat sich irgendetwas geändert dadurch? Ich bin der Meinung, dass man die Sachen beim Namen nennen muss, auch wenn es politisch nicht korrekt ist. Für mich ist es einfach unverständlich, dass beinahe täglich solche Artikel (und noch schlimmere) ganz selbstverständlich veröffentlicht werden können. Das spaltet die Gesellschaft enorm und immer nur gute Miene zum bösen Spiel zu machen bringt da nichts (war auch mal so ein nice guy!). Trotzdem schönes Plädoyer für Verständigung (wie gesagt schreibe ich nur Repliken auf einseitige Artikel). Und nein, ich brauche das nicht für mich, ich widme mich gerne meiner Familie und alten Sprachen (aber das Problem muss ja in mir liegen und hat keine objektive Basis, what else!)

      • Reincarnation of XY sagt:

        Politisch Korrekt? Sie sind es doch, der genau das durchsetzen will. Wie die Hardcore-Feministinnen vor ihnen. Man darf keinen kritischen Satz mehr sagen, ohne gleich der Männerfeindlichkeit verdächtigt zu werden. So ist p.c. entstanden, durch genau solche Leute wie sie, die hinter allem Diskriminierung witterten.
        Dann habe ich auch keinen so starken Weltveränderungsdrang. Ich schreibe hier zum persönlichen Spass und Zerstreuung. Und um etwas zu lernen. Ja, ich lerne nicht nur wie andere denken, ich lerne auch mich klarer auszudrücken, klarer zu denken und dann und wann sogar meine Meinung zu überdenken und zu revidieren.
        Die Welt wird sich nicht verändern – aber ich kann mich verändern (verbessern).

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Roxy: Sie sind ein waiser Mann. Ich glaube dies wird ihre letzte Geburt sein.
        Sehen Sie, wenn politische Korrektheit nicht so einseitig wäre, fände ich sie z.T. auch sehr schön. Ist doch schön, wenn wir in unserer Sprache darauf achtet, andere nicht zu verletzen. Genau das möchte ich auch für die Männer, für unsere Söhne, für alle Menschen.
        Sie haben mir immer noch nicht gesagt, wer Sie im letzen Leben waren. Aufgrund Ihrer mäeutischen Fähigkeiten tippe ich auf Sokrates

      • Reincarnation of XY sagt:

        HH – Tatsache ist, dass ich mich an meine letzte Existenz nicht erinnern kann. Deshalb ist auch nicht gesichert, ob ich bereits eine Existenz hatte. Nun denn … wir müssen das Beste aus diesem Leben machen. Alles weitere bleibt Spekulation.

        Nun, im Gegensatz zu ihnen bin ich nicht so der p.c. Fan. Ich finde es gut, wenn wir sagen können, was wir denken. Auch Vorurteile, Ressentiments sollten zur Sprache dürfen kommen und vor allem natürlich Blasphemie jeglicher Art. Klar wäre es jetzt noch gut, die Menschen wären zudem vernünftig und wüssten mit dieser Freiheit Massvoll umzugehen. Das würde ich auch bevorzugen – aber auch wenn das so ist, plädiere ich für den mühsamen Weg der Freiheit und Aufklärung.

  • Malena sagt:

    Finde es auch bemerkenswert dass Frau Kuster nur negativ gefärbte Gründe findet. Immerhin ist „Frauen und Kinder zuerst“ ein Gebot im männlichen Ehrenkodex, von welchem Frauen schon oft profitiert haben.

    Habe mich mal gefragt: Gibt es eigentlich einen weiblichen Ehrenkodex? Und was steht drin?

    • Sportpapi sagt:

      Vielleicht: Du solltest den männlichen Ehrenkodex nicht beliebt ausnutzen. Auch wenn du könntest?

    • Martin Frey sagt:

      Fr. K. sagt ja selber dass ihr diese Denkweise fremd ist. Männlichen Ehrenkodex hält sie whs. für ein antiquiertes Relikt welches allenfalls für Hollywoodfilmen taugt. Wo all das dann whs. wieder ganz ok ist. 🙂
      Mit der Frage nach dem weiblichen Ehrenkodex legen Sie, Malena, natürlich einen Finger direkt auf einen u. U. schmerzhaften Punkt. Eigentlich müsste uns die Damenwelt nun erläutern was darin steht. Wir sind auf jeden Fall vorab schon mal gespannt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Ma rtin Fr ey

        interessanter Punkt, vorab wär mal zu klären woher der männliche Ehrenkodex stammt, aufgrund welcher Verhältnisse, lokal/global, für alle Schichten gültig oder wurden Frauen/Kinder da nochmal aufgeteilt?
        Was macht heute noch Sinn und was gehörte entsorgt?

        In meinen „persönlichen weiblichen Ehrenkodex“, den ich auch meiner Tochter vermittle, gehört auf jeden Fall dass ich die Wirkung von Kleidung anerkenne, und, um es mal sehr altmodisch auszudrücken, dem männlichen Geschlecht gegenüber einigermassen sittsam auftrete.

        Da fehlt mir bei meinen Geschlechtsgenossinnen schon teilweise massiv ein Gespür für Respekt und Achtsamkeit, und wir würden unsere Weiblichkeit durchaus nicht verraten wenn man nicht unsren halben nackten Hintern oä sieht…

      • Sportpapi sagt:

        Was ist gegen einen halbnackten Hintern einzuwenden, BS?

      • Martin Frey sagt:

        Sittsames Verhalten also. Und „angemessene“ Bekleidung (worüber sich bereits die Geister streiten dürften). Nicht dass ich das für falsch halten würde, aber das sind weitgehend Aeusserlichkeiten, Dinge die die Fremdwahrnehmung betreffen. Aber ist da nicht noch mehr? Gibt es ideelle Werte, hehre Prinzipien die wenn möglich nicht verletzt werden dürften? Bei den Männern, auch wenn selbstredend lange nicht bei allen, gibt es ja bekanntlich das eine oder andere ungeschriebene Gesetz.

      • Reincarnation of XY sagt:

        @sama
        es muss ja nicht immer gleich um Leben und Tod gehen.
        Zweitens bedeutet ein Ehrenkodex nicht, dass sich alle, oder die Mehrheit daran hält. Nur eben Ehrenmänner, Männer die im Alltag positiv auffallen.

        @Brunhild – züchtig Kleidung, gehörte sicher zum damaligen Ehrenkodex der Frau. Die Ehefrau/Tochter sollte ja nicht einem anderen Gefallen (Besitzanspruch), während Mann selbst gerne weniger „ehrenhaften“ Damen hinterherhechelte.

        Ich denke, wir sollten uns heute besser überlegen, welche Art von Respekterweisung vom anderen Geschlecht wirklich auch geschätzt wird.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Ma rtin Fr ey

        das kommt für mich aus einer inneren Haltung, und ist deshalb eben keineswegs bloss „eine Äusserlichkeit“.

        @Sportpapi
        ich verweise auf MZ und was er diesbezüglich als Mann schon geäussert hat- es ist mir abgesehen davon nun echt zu blöd eine Diskussion über die verschiedenen Reizleitungen und deren Wirkungen zu führen.

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Eine solche Diskussion würde ich auch nie führen wollen. Aber wenn ich weiss, welche Wirkung ich erziele, und damit umgehen kann, dann darf ich (fast) alles. Und es ist meine persönliche Entscheidung, da brauche ich keine Umwelt, die mir die Regeln vorgibt (ab einem gewissen Alter, natürlich).

      • Martin Frey sagt:

        „das kommt für mich aus einer inneren Haltung, und ist deshalb eben keineswegs bloss „eine Äusserlichkeit“.“
        Das bezweifle ich in Ihrem Fall auch nicht, Fr. Steiner.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:

        „Du solltest den männlichen Ehrenkodex nicht beliebt ausnutzen. Auch wenn du könntest?“

        also was nun, aufs „ausnützen“ verzichten, oder:
        „Aber wenn ich weiss, welche Wirkung ich erziele, und damit umgehen kann, dann darf ich (fast) alles. “

        Zumal für mich hier der Schwerpunkt beim „ich“ liegt. Es geht eben gerade nicht immer und überall nur um mich und ob ich damit klarkomme. Sondern auch um die anderen und wie etwas auf sie wirken kann, wie sie damit klarkommen. Ich spreche da übrigens beide Geschlechter an, denn wir Frauen haben auch eine Vorbildfunktion für die nächste Frauengeneration, empfinde das jedenfalls so.

        Rücksichtnahme bedeutet nicht zwangsläufig dass mann/frau sich willkürlichen Regeln unterwirft und seine persönliche Freiheit aufgibt.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Aber Brunhild, sittsam ist doch allein kulturbedingt definiert. Es gibt Länder da ist ein unbedecktes Haupt eine sexuelle Provokation, oder ein nackter Ellbogen oder Fussknöchel. Das hat dann kulturbedingt(!) zusätzlich Wirkung auf einen Mann.
        Grundsätzlich hat eine Frau Wirkung auf einen Mann – die Art der Bekleidung spielt nur im kulturellen Kontext eine zusätzliche Rolle. Will heissen: alle sittsam gekleideten Frauen profitieren von denen, die ein zwei Schritte über die Norm gehen. Denn ohne diese, wäre die heutige „anständige“ Norm, eben schon „unanständig“ (was sie ja zu anderen Zeiten auch war, bzw. in anderen Kulturen heute immer noch ist).
        Es besteht also mit diesem „Ehrenkodex“ durchaus auch die Gefahr, andere Frauen zu diskreditieren.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Reincarnation of xy

        erstens mal hab ich „einigermassen“ noch davor gesetzt, zweitens: wer sonst, wenn nicht wir, soll definieren was diesbezüglich bei uns gilt, resp wer, wenn nicht wir, sollte ungünstige Tendenzen benennen? Ist ja irgendwie interessant, ich kenne einige Schulhäuser die eine Kleiderordnung eingeführt haben (Unterhosen sind nicht sichtbar, nicht schulterfrei uä), warum wohl??? Und schadet das wirklich unserer Freiheit wenns auch ausserhalb so praktiziert wird? Damit kommen wir doch nun weiss G ott nicht in die Nähe einer Ganzkörperverhüllung (welche dann ohnehin für beide zu gelten hätte)…

      • Reincarnation of XY sagt:

        ich weiss Brunhild und wahrscheinlich würde jeder von uns, das „einigermassen“ auch für sich gelten lassen. (Ich gehe auch nicht oben ohne einkaufen).
        Ich glaube, sich angemessen kleiden gehört zu einer normal entwickelten Sozialkompetenz.

        Wenn es zu einem speziell weiblichen Ehrenkodex gehören soll, dann muss ich aber an diese ungesunden Mechanismen denken, die mehr Schaden als Nutzen angerichtet haben. Und ich finde, darüber muss man reflektieren. Ich hoffe Sie verstehen, was ich meine und werden darüber reflektieren.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Reincarnation of XY

        ach ja, diese mangelnde Reflektionsfunktion 😉

        es ging mir einfach um den Aspekt was sozusagen die Frauen als „Gegenleistung“ zur „männlichen Ritterlichkeit“ liefern könnten. Auslöser war ja der weiter oben ins Thema gebrachte Ehrenkodex. Und da finde ich, können wir Frauen den Männern und werdenden Männern sehr wohl ebenfalls entgegenkommen und auch ihnen das Leben ein bisschen entspannter gestalten.

        Die normal entwickelte Sozialkompetenz scheint eben nicht mehr so flächendeckend vorhanden zu sein, ich war als Schülerin jedenfalls noch nicht mit Kleiderordnungen konfrontiert.

      • Malena sagt:

        @RoXY und andere: Selbstverständlich bedeutet die Existenz eines Ehrenkodex noch nicht, dass alle Männer davon Kenntnis haben oder sich daran halten . Ich habe mich nur gefragt, inwiefern der Begriff der Ehre (Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Freundschaft…), der historisch eher für Männer geprägt wurde z.B. in der Form von Rittertugenden (Sittlichkeitsgebote für Frauen sind für mich nicht ganz analog), heute männliches Verhalten noch leitet, und was für Frauen anders ist. Ein moderner Ehrenkodex dürfte ja eigentlich nicht geschlechtsspezifisch sein, sondern müsste für alle gleich gelten.

      • Sportpapi sagt:

        „Ich war als Schülerin jedenfalls noch nicht mit Kleiderordnungen konfrontiert.“ Und ich dachte, das sei früher noch viel häufiger vorgekommen. Ich jedenfalls sehe das nur begrenzt als Rücksichtsnahme. Am ehesten noch im Schulumfeld, wo es dem Lehrer nicht erlaubt ist, genauer hinzuschauen. Aber auf der Strasse dürfen die Menschen von mir aus nac kt herumlaufen.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Brunhilde meint Respekt und Anstand, nicht mehr und nicht weniger- für beide Geschlechter, nota bene! Natürlich gibt es im Amazonasdelta Stämme, die heute noch nackt oder halbnackt unterwegs sind- genauso wie in Borneo, Afrika und anderen Weltregionen. Dass dieser „Kleiderkodex“ aber seit dem Neolithikum wieder verschwunden ist, dürfte seine berechtigten Gründe haben. Wäre Nackt- oder Halbnacktheit ein Erfolgsmodell, dann würde die Zürcher City heute wohl ganz anders aussehen, denke ich.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi

        ich rede von ausformulierten Vorgaben welche dann im Treppenhaus des Schulhauses hängen- gab es das als Sie noch Schüler waren?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @ZM

        ah, danke 🙂

        wobei, jetzt geht dann wohl die Diskussion über Definition von Respekt und Anstand los…, naja, ich bleib dabei, ein bisschen konservativer als halbnackt wird nicht der Untergang sein, und

        @Sportpapi, das wär Ihnen also, in Bezug auf Ihre heranwachsenden Söhne, also komplett sowas von egal?

      • Sportpapi sagt:

        Die heranwachsenden Söhne rennen tatsächlich vielfach halbnackt ums Haus herum, sobald die ersten Sonnenstrahlen das ermöglichen. Und vielleicht trainieren Sie später mit nacktem Oberkörper im Freien, wer weiss?
        Aber natürlich gibt es Situationen, wo eine entsprechende Kleidung erwartet wird. Und da schauen wir sicher auch darauf.

    • Sama sagt:

      Dieser angebliche Ehrenkodex ist ein Mythos – bei jedem Schiffs- oder Fulgzeugunglück zeigt sich: Wenn es ums eigene Überleben geht, dann rettet man seine eigene Haut zuerst und in der Regel sind die Stärkernen (meist Männer) die Gewinner.
      Allenfalls rettet man seine Angehörigen und nur sehr wenige Menschen verzichten auf den ergatterten Platz im Rettungsboot zugunsten einer fremden Frau oder eines fremden Kindes.

      • Madeleine sagt:

        Da kommt mir ein ganz tolle Film in den Sinn: https://outnow.ch/Movies/2014/Turist/

      • tststs sagt:

        In solchen Extremsituationen lässt sich beides beobachten:
        totaler Egoismus und „Respekt und Anstand“
        Für eines des grössten Unglücke gilt zweiteres. Während fast alle Frauen und Kinder (egal aus welcher Klasse) den Untergang der Titanic überlebten, waren es bei den Männern nicht einmal ein Viertel (und die auch nur aus den ersten zwei Klassen)!

      • tststs sagt:

        Sorry, kleiner Fehler, bei den Kindern waren es nicht die überwiegende Mehrheit

  • Hans Hintermeier sagt:

    „Ist es eine Mischung aus Neid und Verlustangst, weil man plötzlich nicht mehr der einzige Mann im Leben der Tochter sein wird?“

    Was Frauen alles über Männer wissen,da stauen ich immer wieder!!! Sorry, aber solche Männer gibt es extrem selten und sind mMn krank/Diven.

    „Oder haben die Väter Angst um ihre Mädchen,weil sie selber am besten wissen,wie mies sich Männer gegenüber Frauen verhalten können?“

    Sorry, ich habe auch Angst um meinen Sohn, weil ich weiss, wie fies und abwertend Frauen im Ausgang zu Männern sein können und das obwohl der Mann/Junge sich anständig verhält (aber natürlich sind da die Männer selber schuld!). Vielleicht sollte man mal auch darüber schreiben, was sich Jungs alles im Ausgang gefallen lassen müssen anstatt immer von den grundlos bösen Männern zu sch

    • Hans Hintermeier sagt:

      Sollte eigentlich eher heissen: „Was Frauen alles über Männer zu wissen GLAUBEN.“

      Dass dabei nur Negatives rauskommt (wie Malena richtig feststellt) ist sicherlich einer feministischen Hintergrundfolie geschuldet, mittels derer sie versuchen die reale Welt zu interpretieren. Ich habe mich heute Morgen z.B. zuerst über den Titel gefreut, bis ich den Artikel gelesen habe. Nur Negatives, null Gespür für die Lebensrealität heutiger Männer, nur Abstraktionen. Dass wir Männer auch oft den Kopf hinhalten, um unsere Familie zu beschützen wird nicht mal gesehen, oder wird als patriarchaler Besitzanspruch umgedeutet. Hauptsache maximal gegen den Mann ausgelegt. Schöne neue emanzipierte Welt, die vor allem eines kann: Männer unreflektiert abwerten, aber das ist ja politisch korrekt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina

        damit war aber zu rechnen, die Einseitigkeiten laufen eben auf beiden Geleisen…

      • Hans Hintermeier sagt:

        @BS: ja, es ist eben wichtig festzuhalten, dass dies auf beiden Geleisen läuft.
        Ja, dass ich auf so einen Artikel schreibe, war so sicher, wie das Amen in der Kirche. Ich sehe mich als eine Art Kunstfigur, die EXTRA auf JEDEN einseitigen feministischen Artikel eine Replik schreibt, um als eine Art „Vergrösserungsglas“ zu wirken, um eben diese Einseitigkeiten klar erkennen zu lassen, dabei bediene ich mich bewusst dieses Stilmittels und weiss, dass Hans nervt, um auch die Einseitigkeit solcher Artikel offen zu legen. Ich bin sozusagen, die Antithese (freue mich dann aber auf die Synthese des Miteinanders im hegelianischen Sinne). Sind diese einseitigen Artikel weg ist Hans Hintermeier auch weg und widmet sich wieder seinen Orchideen.

      • Martin Frey sagt:

        Kunstfigur, Hr. Hintermeier? Irgendwoher kommt mir doch das bekannt vor… Haben wir das im MB nicht schon zu Genüge?

      • Carolina sagt:

        Noch eine Kunstfigur? Ich weiss nicht, ob meine Nerven das verkraften….:-(

      • Papperlapapi sagt:

        Steht hinter ML und HH möglicherweise ein und dieselbe Person?

      • Hans Hintermeier sagt:

        Wenn diese Art von Artikel weiter zunehmen (Tendenz geht in diese Richtung),wird es noch viele Männer geben,die sich langsam anfangen gegen dieses Sexismus zu wehren.Wie Doris Lessing (Literaturnobelpreisträgerin) sagte:“Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern,die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist,dass sie kaum noch wahrgenommen wird.Es ist Zeit, dass wir uns fragen,wer eigentlich diese Frauen sind,die ständig die Männer abwerten.Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren, und niemand sagt etwas dagegen.Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.“ (Als Mann darf man das heute gar nicht sagen)

      • Muttis Liebling sagt:

        Im öffentlichen Raum gibt es nur Kunstfiguren, die man dann je nach Gegenstandbereich Inszenierung oder Marke nennt.

        Personen gibt es nur in der Privatsphäre. Bereits am Arbeitsplatz wird von der Person abstrahiert. Es ist allerdings ein standard- demagogischer Trick, in der öffentlichen Person bisweilen den Menschen sehen zu wollen. Nämlich für das miese Entschuldigungsszenario, ‚wir sind doch alles nur Menschen und Menschen machen Fehler‘.

        Wer es nicht schafft, sich vom Menschsein zu emanzipieren, ist für kein öffentliches Amt geeignet.

      • Sportpapi sagt:

        Ein Politiker, des es nicht schafft, auch Mensch zu sein, ist für ein öffentliches Amt ungeeignet.

      • Jeanette Kuster sagt:

        @HH, ich behaupte nicht, zu wissen, ich stelle nur Fragen (deshalb auch die Fragezeichen), weil ich die Denkweise nicht nachvollziehen kann. Und ich werte Männer doch dadurch nicht ab. Ich finde Männer nämlich ganz wunderbar (auch die im Text erwähnten Väter übrigens, beides ganz nette, tolle Männer). Tatsächlich haben mir aber schon Väter gesagt, dass sie sich Sorgen machen um ihre Töchter, weil sie anderen Männern nicht so ganz trauen. Zumindest denen nicht, die ihre Töchter umgarnen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @JK: ja, die Fragezeichen sind mir auch aufgefallen. Trotzdem stellen Sie nur negative Thesen/Interpretationsmöglichkeiten auf. Die Gesamtsumme macht es dann eben aus. Warum kommen Ihnen keine wohlwollenden Thesen in den Sinn? Ich glaube Ihnen sogar, dass Sie privat keine Probleme mit Männern haben, scheint eben der Zeitgeist zu sein (solche Artikel lassen sich wahrscheinlich gut verkaufen). Warum wählen Sie von all den vielen Kommentaren genau einen aus, der so quer in der Landschaft steht (ein Vater, der sich eine lesbische Tochter aus den oben genannten Gründen wünscht)? Zum Fragezeichen: Wie fänden Sie es, wenn ich folgende Frage formulieren würde: „Oder haben die Mütter Angst um ihre Söhne,weil sie selber am besten wissen,wie mies sich Frauen gegenüber Männern verhalten können?

      • Jeanette Kuster sagt:

        Ganz ehrlich @HH? Ich hätte kein Problem mit dieser Formulierung. Wegen dem Fragezeichen und dem „können“, die mMn deutlich machen, dass man keineswegs alle Frauen damit meint. Es ist eher eine diffuse Angst, dass genau das eigene Kind an jemanden geraten könnte, der sie/ihn mies behandelt.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @JK: Wie gesagt, ich glaube Ihnen das sogar, dass Sie privat so denken. Was denken Sie, weshalb war so ein Satz bis jetzt noch nie in der Zeitung zu lesen? Könnten Sie sich vorstellen einen ähnlichen Artikel zu verfassen, der auch das Verhalten von Frauen/Mädchen kritisch betrachtet (und sie nicht immer nur als heilige/reine Wesen ohne Makel darstellt, die immer Opfer der a priori bösen Jungs/Männer sind)?

      • tststs sagt:

        Herr Hintermeier, Ihnen ist schon klar, dass SIE dieses Bild „Väter haben Beschützerinstinkte“ also männer/väterverachtend darstellen!!!
        Frau Kuster erwähnt mit keinem Wort, dass sie dieses Verhalten schlecht/negativ findet. Sie fragt sich nur, woher es kommt!

      • tststs sagt:

        „Wenn diese Art von Artikel weiter zunehmen (Tendenz geht in diese Richtung),“ Behauptung oder belegbar?!?
        Und gerne möchte ich hierzu noch was schreiben: „schöne neue emanzipierte Welt“ Bitte verwechseln Sie nicht Emanzipierung mit Feminismus. Emanzipierung geht beide Geschlechter an. Und ja, man kann/darf den Frauen einen leichten Vorteil zuschreiben, da sie sich in den letzten paar Jahrzehnten aus div. Gründen (z.B. Wahlrecht) vom Patriarchat emanzipieren mussten. Für Männer bestand da keine Dringlichkeit/Notwendigkeit. Erst in den letzten Jahren, da sie volle Gleichberechtigung (z.B. Kindererziehung) fordern ist eine Emanzipierung aus dem Patriarchat ihrerseits nötig.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Männer müssen sich aus dem „Patriarchat“ emanzipieren?

      • tststs sagt:

        @SP. Aberschosicher!
        Nicht nur annähernd alle Frauen litten unter dem Patriarchat, auch die überwiegende Mehrheit der Männer fand das nicht so toll!
        Viele Männer wären vllt lieber zu Hause gelieben, als sich täglich krumm zu buckeln, ohne wirklich was davon zu haben. Viele Männer wären vllt lieber nicht ins Militär gegangen. Viele Männer hätten gerne beim Begräbnis ihrer Mutter/Kinder/Freund geweint…
        Ein emanzipiertes Leben ist für mich ein selbstbestimmtes Leben (so weit möglich); d.h. ich flüchte mich nicht in vorgefertigte Rollen, sondern definiere selber. Und das Patriarchat gab diese Rollen vor. Wobei man eben beachten muss, dass es nur einige wenige tolle/beneidenswerte Rollen gab, und die waren den reichen, weissen Männern vorbehalten (also einer winzig kleinen Elite)

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Das Patriarchat gab dieses Rollen vor? Oder wars doch umgekehrt?
        Glauben Sie denn, nur die Männer hätten den ganzen Tag hart gearbeitet? Ist das nicht letztlich eine Frage von steigendem Wohlstand, der Flexibilität in der Arbeitsaufteilung schafft? Männer im Militär ist ein anderes Thema. Ich lese nur selten von emanzipierten Frauen, die nun in diesem Bereich ihre Verantwortung übernehmen. Noch weniger als von Frauen, die die Rolle als Haupternährer der Familie ausfüllen. Vielleicht, weil diese Rollen halt doch auch eine biologische Basis haben?
        Wahlfreiheit ist etwas schönes (wobei die Männer das in einem Patriarchat doch schon immer hatten, oder?). Es ist aber auch eine Belastung. Sind Sie sicher, dass die Mehrheit damit glücklicher geworden ist?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @ts: Ihre Freunde, sagen Ihnen vielleicht nicht, was sie im Innersten wirklich denken, weil dies vielleicht sozial nicht erwünscht ist und sanktioniert wird. Sie sagen Ihnen, was Sie hören möchten. Ich beobachte heute einen grossen sozialen Druck auf die Männer öffentlich nur politisch Korrektes zu äussern. Innerlich sieht es oft ganz anders aus. Ja tsts, wir Männer müssen uns deshalb dringend emanzipieren, da haben Sie vollkommen Recht. Ich habe übrigens nicht für mich beansprucht für alle Männer zu sprechen, ich weiss aber, dass es einige/viele sind (die politisch überkorrekten hier im Forum sind gewiss auch nicht repräsentativ).

      • tststs sagt:

        „wobei die Männer das in einem Patriarchat doch schon immer hatten, oder?“ Nein, hatten sie eben auch nicht. Auch sie mussten gewissen Anforderungen genügen, ansonsten galten sie eben nicht als „richtige Männer“. Es gab die eine, richtige Rolle für den Mann. (okee, sie war vllt ein wenig „besser“ als die der Frau, aber wirkliche Wahlfreiheit war es auch nicht)

      • tststs sagt:

        „Ihre Freunde, sagen Ihnen vielleicht nicht, was sie im Innersten wirklich denken, weil dies vielleicht sozial nicht erwünscht ist und sanktioniert wird.“ Ähm ja, dies ist natürlich möglich; gilt dann aber andersrum genauso! (Also nicht, dass Ihre Freunde Ihnen etwas verheimlichen, sondern dass eben aus sozialem Druck das „alte Männerbild“ verteidigt wird; also dass Männer – notabene natürlich auch Frauen – nicht das sagen, was sie wirklich denken, sondern was in der – achtung Seitenhieb: patriarchalen- Gesellschaft akzeptabel ist…)

      • Sportpapi sagt:

        Ich wiederhole noch einmal: Meiner Meinung nach hat Wahlfreiheit nichts mit irgendeinem Patriarchat zu tun. Sondern mit Wohlstand und einer liberalen Gesellschaft.

      • tststs sagt:

        @SP, auch hier, bin bei Ihnen. Und das widerspricht sich ja auch nicht: Das Patriarchat ist eine mögliche Gegenform zu einer freien, liberalen Gesellschaft.

    • Carolina sagt:

      Meine Güte, da bin ich aber schon ein wenig überrascht, welche scharfen Reaktionen dieses Artikelchen hervorruft – hätte es nicht auch gereicht, darauf hinzuweisen, dass er voller Clichées ist und anscheinend die meisten Väter, wenn überhaupt, nur an einer kleineren Form eines übertriebenen Beschützerinstinkts Töchtern gegenüber ‚leiden‘? Dann gleich wieder mit der Gender-Kanone, der feministischen Keule am Montag morgen auffahren – manchmal enttäuschen Sie mich in Ihrer Widersprüchlichkeit, HH. Durchaus durchdachte und nachdenkenswerte Kommentare von Ihnen wechseln sich dann wieder ab mit solchen…… Es hätte doch gereicht, wenn die Männer hier einfach erklären, wie es ihnen selber ergeht, oder?

      • Hans Hintermeier sagt:

        Solche Artikel bestätigen eben, was ich bisher geschrieben habe. War aber auch enttäuscht, weil der Titel vielversprechen war und dann das…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina

        bin offenbar verrutscht, siehe oben.

      • Kurt Normann sagt:

        Bitte morgen einen solchen Text über die Mütter von Söhnen, die die Freundin/Frau schlecht machen, ja mit diesen sogar konkurrieren wollen.

        Was? Wenn Frauen dumm dastehen, dann wird sowas nicht geschrieben?

      • 13 sagt:

        Genau das habe ich als erstes gedacht, Herr Normann.

        Wenn ich die vielen Seiten, die in Mütterforen (ja, steinigt mich) über die Schwiegermütter lese, dann bin ich nicht ganz sicher, ob es wirklich die Vater-Tochter-Beziehung ist, die auf übertriebenen Beschützerinstinkt gegenüber dem zukünftigen Partner basiert. Vielleicht ist eher die Vorstellung, solange die Töchter klein sind, etwas abstrakt. Wenn der Partner dann da ist, wird er zunächst kritisch beäugt, aber schliesslich wird dann doch schnell bei einem Bier die Friedenspfeife geraucht und gut ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13

        also dann kennen Sie doch Foren wo der Tonfall/Inhalt Fragen aufwirft? 😉

      • Dreifachpapi sagt:

        @ Jeannette Kuster: Das mit dem Fragezeichen hinter einer unhaltbaren Aussage erscheint mir als gar plumper Versucht sich reinzuwaschen. Ihr Artikel trieft vor sexistischen Unterstellungen, ein Fragezeichen heiligt da gar nichts.

      • Carolina sagt:

        Jetzt reissen Sie sich alle mal zusammen – ist ja unglaublich! Die meisten hier ‚kennen‘ sich doch nun lange genug und wir wissen alle auch, dass JK wirklich keine Sexistin, irre Feministin o.ä. ist…..
        Natürlich kann man über den Artikel diskutieren, man kann ihn auch auseinandernehmen, aber so dermassen betupft zu reagieren wie z.B. Sie, HH, ist ja schon fast merkwürdig.
        Wenn Sie der Meinung sind, Männer würden grundsätzlich nur noch beleidigt, in die Ecke gestellt und ignoriert, dann müssen Sie sich vielleicht auch fragen, was daran persönliche Befindlichkeit ist. Das muss ich auch – von der Opferhaltung so mancher meiner Geschlechtskolleginnen muss ich mich auch immer wieder distanzieren und mich hinterfragen.
        Man kann doch durchaus auch einfach sagen, dass der geschilderte Fall

      • Carolina sagt:

        /2 extrem ist, aber eben – auch als Mann, ohne sich einen Zacken aus der Krone zu brechen – vielleicht auch registrieren, dass es diese Aengste bei Männern sehr wohl gibt, warum auch nicht. Und Einsicht und vielleicht darüber sprechen ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.
        Und wenn irgendjemandem dieses Thema heute als Non-Thema erscheint, gibt es auch eine Möglichkeit: bleiben Sie einfach weg.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Carolina: Erstens: ich habe nicht das Gefühl, dass Männer überall benachteiligt sind (bitte unterstellen Sie mir das nicht, das habe ich nirgend geschrieben). Ich kritisiere konstant das Bild, dass über die Männer von den Medien verbreitet wird. Und da ist dieser Artikel ein Paradebeispiel. Da ich Sie bereits etwas kenne (und ich sie auch schätze), gehe ich davon aus, dass ich von Ihnen falsch verstanden worden bin (und es sich hier nicht um einen Strohmann handelt). Ich gebe Ihnen aber Recht, wenn man sich tatsächlich überall benachteiligt fühlt, muss man sich wirklich überlegen, was es mit einem selbst zu tun hat. Zweitens: mir ist es wichtig der oft verabsolutierten weiblichen Sichtweise, die oft männliche Lebensrealitäten nicht nachvollziehen kann, (m)eine männliche entgegenzuhalten.

      • Hans Hintermeier sagt:

        Ich vertrete hier also primär männliche Interessen (die ich in den Medien praktisch nicht vertreten sehe), was nicht heisst, dass ich mir nicht auch weiblichen Benachteiligungen bewusst bin (und mich auch in einem anderen Rahmen dafür/Gleichberechtigung einsetzte).

      • Carolina sagt:

        HH: Lesen Sie doch nochmals Ihre Kommentare von heute. Ein Schelm, wer…… Sie wissen schon!
        Ich sehe eher das Gegenteil in der Welt, in der ich lebe (inklusive Praxis!): die allermeisten Frauen und Mädchen haben mit den feministischen Kampfparolen von früher überhaupt nichts mehr am Hut und hier der MB illustriert mMn exemplarisch, wie sich Dinge verändern: früher, als ich hier anfing mitzulesen, war er ein Tummelgrund wirklich extremer sexistischer/pseudo-emanzipatorischer Männerhasserinnen – jetzt sehe ich, bis auf die üblichen Ausnahmen, eigentlich nur noch Menschen, die ihren Alltag versuchen, miteinander zu bewältigen und für die dieser angebliche gender war eigentlich etwas völlig Abstraktes ist, das wenig Bezug zu ihrem Alltag hat. Dazu gehört, dass Menschen – Männer und Frauen –

      • Carolina sagt:

        /2 auch Enttäuschungen miteinander erleben; dass es viele Missverständnisse gibt, dass es ein Prozess ist, miteinander auf eine Art und Weise umzugehen (auch im öffentlichen Raum), der von Respekt geprägt ist. Dazu gehört dann aber auch, dass Leute wie Sie und ich aufgerufen sind, zu abstrahieren und persönliche Befindlichkeiten immer wieder daraufhin abzuklopfen, ob sie eben nur genau das sind: persönliche Befindlichkeiten.
        Insofern traue ich Ihnen einfach sehr viel mehr zu.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Carolina: ich reflektiere dieses Thema oft, ich kenne den Unterschied zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung sehr gut. Finde es nur schade, dass sie lieber Individualisieren/Pathologisieren, anstatt auch einen inhaltlichen Dialog zu führen. Ich bin offensichtlich nicht der Einzige, der in den Medien oft ein mehr oder weniger subtiles Männerbashing wahrnimmt. Haben wir uns bereits so sehr daran gewöhnt, dass es uns nicht mal mehr auffällt, wie Doris Lessing diagnostiziert? Bitte reflektieren Sie auch nochmals im Gegenzug, ob Sie partout im heutigen Artikel keine (mehr oder weniger starke) unvorteilhafte Darstellung von Männern finden können. Wirklich nicht? Alles mein persönliches psychisches Problem? Keine Grundlage/Hinweise dazu im Text?

      • Carolina sagt:

        HH: Dann tun Sie mir doch den Gefallen und lesen Sie meinen ersten Post des Tages: dort habe ich angedeutet, was ich von dem Artikel halte!
        Was ich einfach für unreflektiert und tunnelblickig halte, ist das sofortige Ausdehnen einer individuellen Kritik zu gesellschaftlichem Problem – vor allem, wenn es dann noch Ihr Steckenpferd ist.
        Ich versuche im Gegenteil, von der Pathologisierung wegzukommen (weiss auch nicht, wo Sie die gefunden haben) – mein Mantra geht eher dahin, ganz simpel gesagt, dass jeder erst mal vor seiner eigenen Tür kehren sollte, bevor er jeweils gesellschaftliche Trends ausmacht und vor lauter Ueberempfindlichkeit den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
        Ansonsten schliesse ich mich RoXY um 11.44 an.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Carolina: ja, klar, es ist alles nur meine persönliche (Über)empfindlichkeit, das habe ich übrigens mit individualisieren/Pathalogisieren gemeint.

        Ihr sagt uns ja dann, wie wir am Dialog teilzunehmen haben. Wir dürfen nur darüber schreiben, wie wir das Thema persönlich erleben, aber ja nicht über den Text selbst schreiben. Das Thema und die Art, wie es zu diskutieren ist, ist von Ihnen klar vorgegeben und wenn man davon abweicht, dann wird gleich ein riesiger sozialer Druck aufgebaut. Wie gesagt, wenn ein gleicher Text über Frauen geschrieben worden wäre, dann würde man auch nicht darüber diskutieren, wie die Frauen dies persönlich erlebt haben, sondern man würde auch zurecht über die Art des Textes diskutieren. Hier scheint es hingegen ein manifestes Tabu zu sein.

      • tststs sagt:

        „Ich vertrete hier also primär männliche Interessen“
        Ich bin nicht ganz sicher, ob Sie dies ehrlich oder ironisch meinen.
        Falls ersteres: Äähmmm nö, tun Sie nicht. Sie vertreten Ihre eigene Meinung (von mir aus auch Interesse), die sich mit derjenigen von einigen Männern – aber auch Frauen! – deckt. Ich kenne mehr als einen Mann, der sich durch Sie ganz und gar nicht vertreten fühlt! Eher im Gegenteil!

      • 13 sagt:

        @ Brunhild
        Kennen schon, die Frage ist, ob ich auch da mitmache oder diesen Ton als allgemein gültig anschaue. 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tststs

        aber haben Sie das denn immer noch nicht verstanden, diese Männer welche sich angeblich nicht „vertreten“ fühlen, oder das so äussern, wollen eben Ihnen gegenüber bloss einem konstruierten Bild entsprechen, und getrauen sich aufgrund des sozialen Druckes nicht, zuzugeben dass sie am liebsten in HH’s Fahrwasser mitschwimmen würden.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13

        ah, nett dass Sie sich beim Schwiegermütter runtermachen nicht beteiligen 😉

      • 13 sagt:

        @ Brunhild
        Das könnte auch in erster Linie daran liegen, dass ich meine nie kennenlernen durfte 😉

    • SrdjanM sagt:

      Als Mann und Vater empfand ich den Artikel weder abwertend noch negativ. Solche Väter gibt es nicht wenige, ich persönlich kenne mehrere.

      Ich denke Sie müssten noch etwas am eigenen Selbstverständnis und Selbstwertgefühl (als Mann)arbeiten, wenn Sie sich so schnell bedrängt fühlen… Aus meiner Sicht liegt das Problem eher bei Ihnen und nicht bei den bösen Feministinnen des Tages Anzeigers.

      Abwertendes Verhalten von Frauen gegenüber den Männern erleb(t)e ich immer als eine weitaus seltener vorkommende Ausnahme als umgekehrt. Und meistens ist es eine verteidigende Reaktion.
      Denn vieles was Männer noch als „respektvolles Annähern“ bezeichnen ist schon wirklich sehr plump und aggressiv.
      Das war von 15 Jahren so, und heute ist es kaum wirklich anders.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @SM: und Sie sind sicher, dass Sie noch einen Zugang zu Ihrer Männlichkeit haben oder haben Sie die aufgrund Ihres Stockholmsyndroms (Sie sind ja Feminist) dissoziiert?

      • Carolina sagt:

        Meine Güte, HH, wie würden Sie es eigentlich finden, wenn jemand das zu Ihnen sagen würde? All Ihre Posts heute, in denen Sie versuchen, Ihre Angriffigkeit und Ueberbefindlichkeit zu erklären, sind mit so einem Satz null und nichtig – sehen Sie das nicht?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina

        sparen Sie sich die Nerven, ich hatte gestern (oder Sa) eine ähnliche Auseinandersetzung, finde den Herrn zunehmend unangenehm in seiner manipulierenden Art- jedenfalls nehme ich es so wahr. Eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Leben, was für mich eine Stärke des Mamabl0gs ist und bleiben sollte- wird so erfolgreich torpediert.

        Was früher die erwähnten Kämpferinnen mit Erfolg an die Wand gefahren haben, in dem ein authentisches Gespräch erschwert wurde, schafft heute ein HH mit links.

        Egal aus welcher Warte Sie’s angehen, er kriegts immer so hin dass Sie missverstanden, überreagiert, individualisiert, pathologisiert, nicht-reflektiert oa haben, versehen mit einem schulterklopfenden „eigentlich bin ich ja manchmal/öfters Ihrer Meinung und schätze Sie durchaus“…

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Carolina: Sie sehen aber schon, dass er mir zuerst mangelndes Selbstwertgefühl diagnostiziert hat (Individualisieren/Pathologisieren).

        Übrigens habe ich ihm nur eine Frage gestellt, wie JK auch nur Fragen stellt. Wenn er partout als Mann nicht das kleinste Fünkchen von etwas Männerabwertendem im Artikel sieht (wie so einige), ist die Frage doch legitim, wenn wir schon bei den Diagnosen sind.

      • tststs sagt:

        „Wenn er partout als Mann…“
        Achach Hr. Hintermeier… haben denn Männer eine andere Wahrnehmung als Frauen?!? Und falls ja, liegt es dann im Bereich des Möglich, dass Männer Frauen/Mädchen/Töchter anderes behandeln als andere Männer/Buben/Söhne?
        Und wenn dem so ist, ist die blosse Feststellung dieses Sachverhaltes bereits Männer/Väterbashing?
        Oder beginnt dies erst, wenn man nach Erklärung fragt?
        Oder erst, wenn man Erklärungen anbietet?

      • Franz Vontobel sagt:

        HH, sind sie wirklich so doof wie sie sich hier geben?

        (Nur eine Frage, wie sie sie hier auch stellen…)

      • Hans Hintermeier sagt:

        @ts: lange nichts mehr von Ihnen gehört. Habe Sie wirklich ein wenig vermisst.

        Ja tststs: Die Wahrnehmungen sind verschieden. Deshalb macht es auch Sinn, dass nicht Männer eine Soziologie der Frau schreiben und es wäre eigentlich selbstredend, dass auch Frauen nicht das Gleiche tun. Es ist heute ja nun wirklich bewiesen, dass nebst den Hormonen auch die Hirne verschieden sind. Verschieden, nicht besser/schlechter. Klar kann man noch mehr oder weniger unterschiedlich stark darauf reagieren, aber ganz „tabula rasa“ ist man/frau nun auch wieder nicht.

      • Carolina sagt:

        Sozuologie der Frau schreiben? Hallo? Sie wissen aber schon, wo Sie hier sind, oder? So langsam bin ich drauf und dran, Ihnen ein Ironie-Seminar bei ML zu empfehlen…..

      • Carolina sagt:

        Brunhild: es gibt ein Wort mit 5 Buchstaben, dass eigentlich alles umfasst, was Sie sagen (fängt mit T an)…. Ganz soweit bin ich noch nicht!

      • SrdjanM sagt:

        HH, Sie haben aber eine ganz besondere Vorstellung von “Männlichkeit“ (mit einer Prise misogynen Chauvinismus?) welche ich also ganz bestimmt nicht teile.
        Mit der Realität haben Ihre Aussagen also nicht wirklich viel zu tun, sind aber gute Beispiele für die Missstände welche hier im Blog schon öfter das Thema waren.

        Darüber hinaus erübrigt sich jeder weiterer Austausch mit Ihnen.
        Sie haben weder genug Anstand noch Absicht, hier ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen.

      • tststs sagt:

        Hmmmm, das ist aber eine gewagte Behauptung, Hr. Hintermeier.
        Wer kann eine Sache objektiver Beurteilen: der Spieler auf dem Platz oder der Zuschauer? Sollte Geschichte von Verlierern oder von Gewinnern geschrieben werden?
        Und wenn Männer über Männer so viel besser Bescheid wissen und sich hineinversetzen können, wieso sind dann nicht alle schwul?!
        Aber jetzt mal im Ernst, ich frage noch einmal: Wenn wir schon so unterschiedlich ticken, könnte es dann nicht sein, dass Männer dem Frauen/Töchter gegenüber einen anderen Beschützerinstinkt haben als Männern/Söhnen gegenüber? Uuuund: ist es sogar möglich, dass Frauen/Mütter (weil andere Gehirne und so) keinen so deutlichen Unterschied machen zwischen Söhnen und Töchtern?!

      • tststs sagt:

        PS: Miss you, too 😉
        Und so von wegen Kunstfigur; ich wusste es schon immer, sie sind eine akzeptable Form des Internettrolls.
        Schon Ihr Name verrät alles, HINTERMEIER! Sie tun so, als wären Sie voll der Hinterwäldner und wenn Ihnen gewisse Mitkommentierer machohaft die virtuellen Schultern klopfen, lachen Sie sich über deren Selbstdemontage ins Fäustchen… 😉

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Vontobel: …ich lasse mich eben durch politische Korrektheit/Denktabus nicht zensurieren, weder im Denken noch im Schreiben. Sozialer Druck ist mir (hier) herzlich egal. Deshalb schreibe ich frei von der Leber weg (manchmal auf vom Herzen). Und wissen Sie was, es macht mir sogar noch Spass!

      • Franz Vontobel sagt:

        Da gratuliere ich ihnen aber zu ihrem Mut, HH! – Ich meine, ist natürlich eine extrem risikoreiche Angelegenheit, in einem Forum unter Pseudonym irgendwelche Provokationen zu verbreiten! 😀

        Und es beruhigt mich, dass sie Spass haben dabei – ansonsten ihrem bizarren Furor doch etwas leicht sektiererisches und soziopathisches anhaften würde.

        Somit weiterhin „Happy Trolling“!

  • Muttis Liebling sagt:

    Dieser männliche Beschützerinstinkt bewegt sich eindeutig im Gültigkeitsbereich der Psychiatrie. Akzentuierte Persönlichkeitsstörung. Allerdings glaube ich kaum, dass mehr als 1% der Herren davon betroffen sind.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Was für eine Ehre für den Beitrag von Herrn Ramsch- bei dem ich dachte der HInweis „Ramsch“ sei schon deutlich genug als Wegweiser für kolportiertes Klischee zu sehen…

    • Brunhild Steiner sagt:

      „… ich will einfach nicht daran denken dass…“- ja, ist es denn Gesetz, dass Eltern sich das in allen Farben und 3D-mässig vorstellen müssen?

      Sind die verschiedensten Ängste/Sorgen welche das Aufwachsen/Begleiten unserer Kinder mit-umgeben nicht auch von unsrer Persönlichkeit, unserer eigenen Geschichte, unserem Umfeld geprägt und auf jedem Gebiet möglich? Was Beziehungen betrifft, Menschen können hinterhältig sein- und da wünsche ich für Söhne und Tochter genauso dass sie weise entscheiden und sich nicht Situationen aussetzen/hineinmanövrieren, in denen sie bis in die Tiefe verletzt werden können.

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