Meine Reise nach Lesbos

Liebe Leserinnen und Leser, Andrea Fischer Schulthess berichtet während zwei Wochen von ihrem Flüchtlingseinsatz aus Lesbos. Ihre Postings finden Sie hier im Mamablog unter #Flüchtlingshilfe. Die Redaktion.

Von oben sieht man nichts. Ich presse meine Nase ans Fenster des kleinen Fliegers, als er sich Lesbos nähert. Lichtpunkte auf der Insel und Wolkenfetzen, die rasch zwischen uns und dem nachtschwarzen Meer da unten vorüberziehen.

Ein schöner Anblick, wüsste ich nicht, dass auf dem Wasser unter uns Aberhunderte Menschen verstört und durchfroren durch die Nacht irren, Menschen, die nichts anderes wollen, als um etwas zu bitten, worauf sie das Recht haben: um Asyl. Um das Überleben. Denn bis sie sich entschieden haben, diese gefährliche Reise zu machen, haben die meisten ausser ihrem Leben gar nichts mehr. Nur noch ihre Kinder und manchmal eine ältere Mutter sind mit ihnen auf dem Boot. Einige Männer reisen allein.

Für die kurze Passage über die Meerenge zwischen der Türkei und der Insel haben sie meist das Letzte hingeblättert, was sie noch hatten, oder sich verschuldet. Diese paar Kilometer kosten sie 1000 Euro. Im Moment, nach einigen stürmischen Tagen, seien es derzeit sogar bis zu 1800. Nicht selten kostet die Fahrt sogar das Leben.

Sash holt mich vom Flughafen ab. Seit Monaten kümmert er sich für das private Berner Hilfswerk Ceriba um diese Menschen. Versucht, wenigstens ein bisschen von dem zu tun, was Europa tun müsste: sie willkommen heissen, Verantwortung übernehmen, menschlich sein.

Wir fahren kurz in die Unterkunft. Sie sieht aus wie ein praktisches Notquartier: Badetücher, Chips, Obst, Rucksäcke, Gummistiefel – was es eben so braucht, damit man zwischen der Arbeit kurz schlafen oder essen kann. Für die freiwilligen Helfer, die hier für Einsätze von zwischen 18 Tagen und unbestimmt kommen, gibt es Stockbetten.

Doch von Schlafen kann heute Nacht nicht die Rede sein. Schon knapp zwei Stunden nach meiner Ankunft müssen wir los. Es ist Mitternacht. Zum ersten Mal seit Tagen hat sich das Meer etwas beruhigt. Die Flüchtlinge werden nun zuhauf losgeschickt, hauptsächlich Syrer mit ihren Kindern, die sich in schäbigen Unterkünften auf der türkischen Seite der Meerenge versteckt halten mussten, oft mit wenig Wasser und Essen.

Sash rechnet daher mit einem Ansturm. Tatsächlich. Die erste Meldung über Whatsapp kommt rein: Zwei Boote sind unterwegs, noch etliche mehr werden kommen. Wir, ein Team aus Sash und fünf freiwilligen Helfern, fahren ins Lager, wo stapelweise Kartons mit Kleiderspenden stehen. Einiges konnten die anderen schon vorsortieren und in wasserfeste Boxen stapeln. «Socken Kinder», «Jacken Frauen», «Mützen» etc. steht auf Klebstreifen, damit wir schnell Nachschub holen können. Anderes packen wir noch rasch um. Nun beladen wir unsere beiden Autos mit Kisten voller Wolldecken, Isolationsdecken, Socken und Mützen, Bechern, dem Tank mit heissem Tee, Jacken, abgepacktem Gebäck und Wasser.

Warm anziehen können wir die durchnässten Menschen nicht. Dazu ist die Zeit zu knapp. Kaum schafft es ein Boot an Land, kommen die Busse des UNHCR und die Menschen müssen gleich weiterhetzen, registriert werden. Fast alle können wir wenigstens noch in eine der silbergoldenen Isolationsdecken hüllen. Man sieht diese Decken aus den UNHCR-Busfenstern glitzern, sie wehen über Strände, hängen in den Ästen der Bäume. Wäre es nicht so traurig, könnte es ein Kunstwerk sein.

Als wir mitten in der Nacht an einem Strandabschnitt ankommen, für den eine Ankunft erwartet wird, sehen wir zuerst nur Gischtkronen. Doch dann, plötzlich wie eine Erscheinung, taucht dazwischen ein schwankendes Boot auf, voller Menschen. Im Scheinwerferlicht sehen alle gespenstisch blass aus, dabei ist den Helfern das Leuchten nicht mal erlaubt. Nur Lichtzeichen vom Ufer aus werden von Frontex geduldet. Gesteuert werden die Boote oft von einem Flüchtling, dem im Gegenzug die Passage erlassen wird. So bleiben von einer solchen Landung am äussersten Rand der EU nichts als ein Berg nasser Kleider, Schwimmwesten (manchmal Autoreifen, das ist billiger), ein gestrandetes Boot, leere Teebecher und silbergoldene Fetzen. Schlepper sind nicht darunter.

Nach unserem letzten Boot für heute, es ist bereits grauer Tag, räumen wir notdürftig alles zusammen. Die Schwimmwesten und schmutzigen Kleider werden später von anderen Teams gesammelt und gewaschen.

Auf dem Sand liegen ein Sack nasses Fladenbrot und ein paar Schwimmflügeli. Beides nutzlos. Das ist zu viel. Plötzlich kapiert etwas in mir, was vorher in der Hektik der Nacht nur Theorie war: dass eine Mutter das hier für ihre Kinder gepackt hat. Und entgegen all meinen Vorsätzen kommen mir die Tränen. Was für eine himmeltraurige Schande, wie die Welt diese Familien im Stich lässt.

Später erfahren wir, dass ein kleines Mädchen im Bus an Unterkühlung gestorben ist.

174 Kommentare zu «Meine Reise nach Lesbos»

  • Wildkatze sagt:

    Was mich in diesem Zusammenhang in den letzten Tagen schockiert hat war die Nachricht, dass in der Schweiz ankommenden Flüchtlingen ihre ganzen Vermögenswerte inkl. Bargeld bis auf CHF 1000.– abgenommen (= von unserem Staat geklaut) werden. Wie schäbig und armselig ist das denn!! Haben wir, als eines der reichsten Länder der Erde, das wirklich nötig? Ich schäme mich für mein Land.

    • Ulrich Gassner sagt:

      Warum? Wenn Sie als Schweizerin hilfsbedürftig werden, wird genau gleich verfahren: Bevor Sie Unterstützung bekommen, wird von Ihnen verlangt, Ihr Vermögen bis auf einen bestimmten Betrag aufzubrauchen. Weshalb sollten vermögende Flüchtlinge nicht dazu angehalten werden, Ihren Teil zur eigenen Unterstützung beizutragen?

    • Franz Vontobel sagt:

      Nun ja, wie man lesen konnte, so handhaben die Deutschen das ähnlich… und wenn man näher hinschaut, wohl noch einige andere Staaten…

    • Martin sagt:

      Es gibt ein Quittung und das Geld wird auch zurückerstattet wenn man die Schweiz wieder verlässt. Und ja es kommen nur die Reichen zu uns. die wirklich Notdürftigen müsste man direkt einfliegen. Wäre sicherer billiger und kontrollierter Mit der Flüchtlingspolitik a la Merkel unterstützt man nur kriminelle Banden.
      Aber das Debakel kann man jetzt nicht mehr ändern. Das alles fliegt uns schon sehr bald um die Ohren.
      Österreich macht dicht. Norwegen schickt 5000 Flüchtlinge darunter auch Mütter mit Kinder zurück nach Russland und das per Velo bei minus 20°C.
      Da ist die Schweiz noch sehr gnädig.

    • Gundel sagt:

      Na dann viele schöne Gefühle beim schämen. Geniessen Sie es. Sie können uns ja gleich noch verraten, für welches Land sie sich nicht schämen würden.

  • Marek sagt:

    Möche noch gerne von den Gutmenschen wissen was sie dazu sagen, dass mehrere Asylanen ein 13 Jähriges Mädchen vergewaltigt haben. Einzelfall oder ev. nur eine Einbildung des 13 Jährigen Mächenn, dessen Zukunft wohl hinüber ist? Gerne dürft Ihr eure Meinung dazu äussern!

    • maia sagt:

      Ich denke da genau das Gleiche, wie wenn mehrere Fussballspieler eine 15jährige vergewaltigen! Einzelfall, oder nur Einbildung des 15 jährigen Mädchens?

    • Ulrich Gassner sagt:

      Das ist ein abscheuliches Verbrechen, aber das wussten Sie ja selbst schon. Was wollen Sie den hören?

    • Jana sagt:

      Im Juli 2009 ist vor Oslo in einem Naturschutzgebiet der Frachter „Full City“ auf Grund gelaufen. Dabei liefen c.a 1000 Tonnen Diesel aus. Schlimm, diese Bootsunglücke. Das hat jetzt zwar nicht unbedingt etwas mit dem Thema zu tun, ist aber auch schlimm. Und es hatte was mit nem Boot zu tun. Die Flüchtlinge im Mittelmeer sitzen auch auf Booten….
      -sarkasmus off- Niemand hier findet eine Vergewaltigung lustig (ausser die, die so einen Vorfall für ihre eigenen politischen Zwecke ausbeuten oder gar erfinden – sagen Sie, war das einer dieser wirren geteilten Facebookberichte?), egal von wem an wem und warum. Statistisch gesehen passieren die meisten Vergewaltigungen innerhalb von Familie/Beziehung/Betreuungsverhältnis. Was sagt das über unsere Werte aus?

      • Marek sagt:

        Schön, wie sie eine Vergewaltigung verharmlosen und im gleichem Atemzug auf andere zeigen. Noch besser ist natürlich wegschauen. Wir brauchen keine solchen Verbrecher bei uns, es hat schon ohne Asylanten genug.

      • Franz Vontobel sagt:

        Richtig lustig finde ich schon, dass das Vergewaltigungsargument v.a. aus der Ecke kommt, die normalerweise gerne KO-Tropfen-Witze macht…

    • Christoph Bögli sagt:

      Von welchem Fall reden Sie? All die angeblichen 13jährigen Vergewaltigungsopfer, die durch das Internet und Pegida-Ansprachen kursieren, haben sich als Gerücht erwiesen oder wohl besser gesagt als mutwillige Erfindung zwecks Hetze.

      Aber selbst wenn, dass unter tausenden Flüchtlingen auch der eine oder andere potentielle Vergewaltiger, Gewalttäter oder Idiot zu finden ist, dürfte klar sein. Unter tausenden Schweizer gibt es ja genau so einen entsprechenden Prozentsatz. Mit solchen Einzelfällen Stimmung zu machen ist und bleibt darum billig.

      Übrigens, in Thun stehen gerade Fussballer vor Gericht, die ein Mädchen vergewaltigt haben sollen. Muss man deswegen jetzt auch alle Fussballer präventiv einsperren und Fussball verbieten?

      • Marek sagt:

        Oh, hab eich ja ganz vergessen, sämtliche Vergewaltigungen durch Asylanten wurde ja durch die rechten erfunden und sind ja nur Einzelfälle… Wetten, im Frühling und Sommer, da wird es erst richtig Krachen in Europa. Jetzt sind die meisten Asylanten drinnen in der Wärme, aber im Sommer kommen sie raus und dann ist niemand mehr sicher vor Ihnen. Dann stehen solche Gutmenschen wie sie draussen und schauen zum rechten, hoffe ich!

      • Marcel Breu sagt:

        Hier geht es um Menschenleben. Wer hier mit irgendwelchen Vergewaltigungs-Geschichten kommt macht sich eigentlich der Menschen-Hetze strafbar. Die meisten solcher Horror-Stories sind nicht mal wahr.
        Bitte keine Hysterie, spendet besser ans Rote Kreuz um Kinder zu retten.

      • gabi sagt:

        Ah… Putintrolls schon im Mamablog!?

        Die 13Jährige also. Von der die deutschen Behörden so nichts, aber „Ostukrainer“, noch im letzten Kaff, das russischen Propagandadreck empfängt, alles wissen!

        Nur weiter so. LePen for President!

        Schon nur, damit sie die saftigen Kredite und Zinsen dereinst dem grosszügigen Gönner im Kreml abbezahlen kann…

  • Martin sagt:

    Der Einsatz in Lesbos bringt doch rein gar nichts. Die Leute dort werden ja sofort vom UNHCR abgeholt. Und wenn so ein Boot untergeht kann man vom Strand aus gar nichts machen.
    Helfen könnte man in der Türkei und im Libanon, damit die Leute sich gar nicht in Gefahr begeben.
    Oder auch in der Schweiz wo erste Helferinnen frustriert aufgeben und Einwanderungkritische Meinungen bis weit ins Bildungsbürgertum immer verbreiteter werden.

    • hans huber sagt:

      Bin ich absolut einverstanden.
      Oder das Geld, welches für den Flug aufgewendet wurde, einer Hilfsorganisation überreichen, die es wohl effizienter einsetzt.
      Ich bin absolut für Hilfe und denke, dass wir reichen Schweizer viel mehr aufwenden müssen um notleidende Menschen in diesen Kriegs- und Krisengebieten zu unterstützen, aber von solchen „egozentrischen Selbstverwirklichungs-Missionen“ halte ich reichlichwenig.

      • Muttis Liebling sagt:

        Grundsätzlich sollte es im Humanitären KEINE privaten Initiativen geben. Von der Portion Narzissmus, welche dabei im Spiel ist, mal völlig abgesehen.

        Für die Flüchtlingshilfe gibt es das UNHCR und wer helfen will, soll die UN- Hilfswerke, aber keine privaten, stark machen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Muttis Liebling

        das würde so funktionieren, wenn das UNHCR auch tatsächlich so handlungsfähig und agil wäre wie es die verschiedensten Krisengebiete erfordern.

        Zur Zeit ist es das aber nicht, und sich einfach auf seine politische Überzeugung abstützen mag Ihnen als der richtige Weg erscheinen, anderen nicht, und diese sind deswegen nicht unbedingt die „unaufgeklärteren“ Menschen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Deswegen schrieb ich ja, man muss das UNHCR stark machen und nicht auf Nebengleisen nach Alternativen suchen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Muttis Liebling

        ich wüsste nicht wie man diesen Apparat in vernünftiger Frist stärken und auf Effizienz trimmen könnte, da geht soviel in administrativen Abläufen verloren, wo es hingegen gerade die Stärke privater Initiativen sein kann dass die Wege sehr kurz, der Geldverlust in Bürokratie sehr gering ist.

        Ich möchte nicht ohne UN und deren Abteilungen leben müssen, aber ohne die privaten gehts trotzdem nicht, eine optimale Ergänzung/gegenseitiges Unterstützen in den Leistungen fände ich nicht die schlechteste Lösung.

      • Muttis Liebling sagt:

        Brunhild, schon die Wahl Ihrer Begriffe entlarvt:

        ‚… auf Effizienz trimmen könnte, da geht soviel in administrativen Abläufen verloren‘

        Das sind Begriffe aus der Wirtschaft, die brauchen wir im Sozialen nicht. Die müssen weg, für alle Zeiten und ewig.

        Es gibt eine Welt der Menschlichkeit und eine der Wirtschaft. Im besten Fall dürfen die nie überschneiden. Die privaten Hilfsorganisationen gehören zum Bereich der Wirtschaft, denn sie wettbewerben um Spenden und arbeiten mehr am Selbst- als am Fremderhalt. Die müssen vollständig weg und durch humane Strukturen ersetzt werden. Ohne Spenden, ohne Betriebswirtschaft, ohne das scheusslichste Wort aller Zeiten, das Wort ‚Geld‘ auch nur zu erwähnen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Muttis Liebling

        ich würd eher sagen Ihre Replik „entlarvt“, im Sinne von „es beginnt schon mit unterschiedlichem Verständnis über den Inhalt von Begrifflichkeiten“, da wir uns hier nicht in einem akademischen mit vorgegebener Begriffsdefinition befinden bleibt die Möglichkeit des aneinander-vorbeiredens grösser.

        Bspw Ihr Vorwurf der Eigenerhaltanstrebenden Hilfswerken. Ich habe genug Gegenteiliges erlebt. Menschen die sich nicht um ihre eigene finanzielle Absicherung kümmern/nie genug kriegen können, sondern ihre Kräfte, Zeit, Finanzen im Rahmen des Möglichen/Verantwortbaren dem Nächsten (hier oder in ferneren Ländern) zur Verfügung stellen.

        Und das stellt die Möglichkeiten einer UN nun mal wirklich sehr in den Schatten.

        Im Idealfall ergänzen und unterstützen sich m&w…

    • Nico Nanu sagt:

      Ich war im November eine Woche auf Lesbos. Doch, die vielen Volunteers sind sehr hilfreich. Sie sind unendlich viel flexibler als das UNCHR, welches es auch braucht, denn es hat mehr Geld zur Verfügung. Aber ohne die Volunteers würde es den Flüchtlingen noch mieser gehen, das UNHCR hat viel zu wenig Leute. Es war eindrücklich zu sehen, wie sich die Volunteer Teams immer wieder neu verteilt und zusammen gearbeitet haben. So etwas Effizientes und die Nachschublinien und PR über Internet/Facebook organisiert, habe ich noch nie gesehen, deutlich besser als alles, was wir im Militär jeweils angestellt haben. – Aber einverstanden, Hilfe in der Türkei und die Leute vor diesen Reisen abhalten, wäre noch besser. Wenn alle kommen, die das gerne wollten, dann Gnade uns.

  • Marek sagt:

    Solches wird dann normal sein:
    Aus einem Schreiben des Zwickauer Ordnungsamtsleiters Rainer Kallweit an seinen vorgesetzten Dezernenten Bernd Meyer geht hervor, dass es in Zwickauer Schwimmhallen mehrere erste Vorfälle mit Flüchtlingen gegeben hat.

    So soll ein Flüchtling „im Whirlpool onaniert und in das Becken ejakuliert“ haben, was von Überwachungskameras aufgezeichnet wurde. In einer Sauna sollen Flüchtlinge Frauen belästigt und sie am Zutritt zur selbigen behindert haben. Zudem hätten sich Flüchtlinge lachend geweigert, das geforderte Entgelt für die Benutzung der Sauna zu entrichten. Am 9. Januar sollen Flüchtlinge in ein Nichtschwimmerbecken gekotet haben. „Einheimische Gäste haben sofort das Bad verlassen“, heißt es in dem Schreiben.

    • Jana sagt:

      joa, die Leute nehmen das Risiko in Kauf, im Mittelmeer zu ersaufen, damit sie in unsere Schwimmbecken ejakulieren können.

      -gähn- Ich empfehle regelmässige Besuche im städtischen Hallenbad als Tampon-Rausfischer und Kacke-Entferner. Solche Leute werden gesucht! Da brauchen Sie auch keine Angst mehr haben, dass ihnen ein Asylbewerber ohne Deutschkenntnisse und Zeugnis ihren Arbeitsplatz wegnehmen kann.

      • Marek sagt:

        Hier noch ein aktueller Bericht aus Hamburger Nachrichten, aber man kann auch alles ignorieren: Nachdem die Schulleiterin der Gewerbeschule W4 mehrere Vorfälle der sexuellen Belästigung gemeldet hatte, erhöht die Polizei nun mithilfe der Bereitschaftspolizei die Präsenz rund um die Schule. Es sind mindestens acht Fälle momentan bekannt.

        In der unmittelbaren Umgebung der Gewerbeschule W4 kam es zu mehreren Übergriffen auf Gruppen von Schülerinnen. Sie wurden belästigt und zum Küssen aufgefordert. Eine Schülerin wurde an eine Wand gedrückt und bedrängt. Der Schulweg glich „einem Spießrutenlauf“.

        Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut übereinstimmender Zeugenaussagen sprachen die Täter kaum bis kein Deutsch und kamen aus dem Nahen Osten oder Nordafrika.

  • Christoph Vetter sagt:

    Liebe Flüchtlings(+Hilfe)-Skeptiker,

    Es ist leider (niemand hat Spass daran) unsere Pflicht den Flüchtlingen, die lebendig bei uns ankommen, zu helfen.
    Auf Überlebenshilfe sofort (humanitäres Völkerrecht) und auf ein Asylverfahren (Flüchtlingskonvention) haben sie Anrecht..
    Unsere Regierungen können gar nicht anders Handeln. Scheinbar schaffen sie das auch nicht immer, darum braucht es die freiwilligen Helfer..

    Fluchtursachen bekämpfen können/dürfen wir selbstverständlich auch aber nicht exklusiv oder vorgängig..

    Dazu müssten wir uns aber sowieso/zuerst mal einig werden wo und wie. Hier im Forum, in der Schweiz, europaweit und dann wahrscheinlich auch noch Global (kompliziert).

    Bis dahin sind wir verpflichtet zu helfen ausser wir würden unsere Gesetze ändern.

  • Mel sagt:

    Letztendlich geht es um Einfühlungsvermögen, die anscheinend gewissen Menschen auf ihren bequemen Sitzen abhanden gekommen ist. Einfach mal angenommen, in der Schweiz würde eine Katastrophe wüten, euer Geld weg, kein Essen mehr in Sicht.. Was würde nicht jeder von uns geben, wenn eine helfende Hand, auch weit weg von zuhause, uns ein wenig Nahrung, Kleidung, Hoffnung geben würde. Aber sich dies vorzustellen vermag nicht jeder, und somit bleiben Nächstenliebe, Erbarmen, Demut nur Worte, ohne Bedeutung. Die Herzen hier sind noch kälter als der eisige Wind draussen…

  • Nickel sagt:

    Es gab eine Zeit, da haben die Nationen zusammengefunden und beschlossen, dass das Grauen des Krieges nun gebannt werden soll, dass sie einstehen wollten für Frieden, Menschenrechte und das Recht auf Unversehrtheit. Ganz genauso wie Antibiotika nicht nur für die Menschen des Westens erfunden wurden, sollten die Menschenrechte gelten für alle, egal welcher Herkunft, Wirtschaftsklasse, Religion. Was wir erleben, ist ein regelrechter Backlash, angeheizt von nationalistischen Vögten, die das Volk für dumm verkaufen und vor fremden Vögten warnen. Darum auch die vielen Kommentare, die sich für das Ignorieren der Not der Menschen im Krieg aussprechen. Man möchte ihnen zurufen, ihr werdet aufgehetzt, instrumentalisiert und merkt es nicht mal; und, ihr verratet die Ideale eurer Väter.

  • bcn sagt:

    liebe frau fischer
    ich wünsche ihnen viel kraft – sie sind bewundernswert. aber schalten sie bitte diese kommentarfunktion aus! oder lesen sie sie einfach nicht. es ist beschämend wie leute denken.

  • Eduardo sagt:

    Dumm nur, dass die von Schleppern nach Lesbos Gebrachten (weit überwiegend junge, gesunde Männer; die Medien manipulieren ganz übel mit Familien- und Kinderfotos) alles keine Flüchtlinge sind, sondern illegale Einwanderer, denn in der Türkei waren sie bereits vor Krieg und Verfolgung völlig sicher. Frau Fischer-Schulthess engagiert sich also für eine alles andere als gerechte oder gar edle Sache.

  • Charlotte sagt:

    Einfach nume Chapeau für d’Frou Fischer! I wünsche Ihne ganz vill Chraft debi.

Kommentar

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