Geschenke-Stress mit dem Ex

Ein Gastbeitrag von Christine Finke*

einhorn spielzeug_klein

Einhorn ist nicht gleich Einhorn. Aber wenns ein Geschenk vom Papa ist… Foto: Sascha Kohlmann/flickr.com

Wir haben hier ein ziemlich grosses weisses Einhorn. Das war, jedenfalls ansatzweise, auch das, was sich meine jüngste Tochter von ihrem Vater gewünscht hatte – allerdings in vier Nummern kleiner, und eigentlich hätte es auch Musik abspielen und rosa sein sollen, aber was solls, dem geschenkten Einhorn schaut man nicht ins Maul. Immerhin hatte es ein Geschenk gegeben vom Vater, das war nicht in jedem Jahr so, und mein Kind war glücklich.

«Ooooh, Mama, wie schön! Schau, was der Papa mir Tolles geschenkt hat!», freute sie sich und umarmte ihr Einhorn, das fast so gross war wie sie selbst. «Öh. Ja. Sehr schön», brachte ich schmallippig zustande und verkniff mir einen Fluch. Dann beschloss ich, mich mitzufreuen, weil mein Kind so glücklich war. Nur als sie dieses Einhorn mit in mein Bett schleppte, wo sie gelegentlich übernachtete, war bei mir wirklich das Ende der Toleranz erreicht. «Dieses Kuscheltier kommt nicht mit in mein Bett, bei aller Liebe», verkündete ich. Es war, als hätte mir der Ex ein trojanisches Pferd in meine Wohnung geschickt und wollte sich nun zurück in mein Bett schleichen. Die Jüngste schmollte kurz, verzog sich dann aber zum Kuscheln mit dem Einhorn in ihr eigenes Bett. Was mir sehr recht war. Im Endeffekt hatte der Kindsvater mir also einen Gefallen getan und dabei geholfen, mein Bett für mich zurückzuerobern. Auch gut.

Das Kinderzimmer hier in der Wohnung ist klein, und die Jüngste muss es sich mit dem Bruder teilen, was auch auf absehbare Zeit so bleiben wird. Insgeheim dachte ich, dass wir bald einen Anbau brauchen, falls der Vater sich zukünftig auf diese Dimension von Geschenken versteift, aber das war nicht nötig, denn in den darauffolgenden Jahren gab es nur schnöde Gutscheine für alle drei gemeinsamen Kinder, worüber die sich ungefähr so freuen wie ich mich über Socken zum Geburtstag, aber aus rein praktischen Erwägungen ist mir das lieber. Nur ist halt Liebe nicht praktisch, und für die Kinder zählt Zuwendung und das Gefühl, dass ihre Wünsche erhört werden oder sich jemand Gedanken macht. Und dahingehend haben viele Alleinerziehende jedes Jahr mächtig Spass mit den Kindsvätern, wenns um Weihnachten geht.

Erschreckend viele getrennte Väter schenken gar nichts zu Weihnachten, auch das hatten wir im Jahr direkt nach der Trennung – oft sind das diejenigen, die auch keinen Unterhalt zahlen oder sonst den Kontakt nicht halten. Für die Kinder ist das ein Stich ins Herz. Auch, weil Kinder untereinander vergleichen und erzählen, wer was von wem bekommen hat. Und wenn da der eigene Vater nichts schenkt, ist das nicht nur schmerzhaft, sondern auch den Freunden aus den «intakten» Familien schwer zu erklären.

Dann gibts noch die getrennten Väter, die mit Wonne Geschenke kaufen, zum Beispiel kompliziertes Lego mit x Teilen oder eine elektrische Eisenbahn, die sie bei sich behalten, mit der Begründung, dass das Kind beim Vater etwas zum Spielen haben sollte. Für das beschenkte Kind ist das eine ziemliche Enttäuschung, will es doch die Geschenke gerne mitnehmen und auch seinen Freunden zeigen. Und wenn es heimlich vermutet, der Vater wolle vielleicht selbst mit der Gabe spielen, wer kann ihm das verübeln?

Ramschgeschenke, auf denen noch «Reduziert!»-Aufkleber prangen, Geschenke, die überhaupt nicht altersgerecht sind, nerviger Elektronikkram – all das landet unterm Tannenbaum, berichten Alleinerziehende und rollen mit den Augen. Und sagen Sie jetzt nicht, die Frau habe selbst Schuld, das alte Argument, sie hätten sich den Vater für die Kinder schliesslich ausgesucht und müssten nun damit leben, wie er sei und auch wie er schenke. Denn manche getrennten Paare schaffen es ja doch, sich abzusprechen, was die Geschenke für die gemeinsamen Kinder betrifft. Und das ist prima – aber leider viel zu selten der Fall. Das nächste Einhorn kommt bestimmt. Vielleicht ist es dann ein echtes Pferd. Oder Meerschweinchen. Halleluja!

Christine Finke im Hof*Christine Finke bloggt als «Mama arbeitet» und lebt mit ihren drei Kindern (6, 9 und 15) allein. Sie ist Kinderbuchtexterin, Autorin und Stadträtin in Konstanz.

226 Kommentare zu «Geschenke-Stress mit dem Ex»

  • dres sagt:

    Einhorn, einfach typisch Macho. Das ist der Inbegriff von Sexismus, ein Pferd mit Schnäbi auf dem Kopf. Da würde ich auch durchdrehen. Und was der gute Mann für Gutscheine geschenkt hat, möchte ich lieber nicht wissen.

    • Julia von Bergen sagt:

      Mit Ihren Interpretationen und Unterstellungen stellen Sie sich selbst ein doch recht einschlägiges Zeugnis aus dres.

  • marusca sagt:

    Es gibt einfach Frauen (und es sind nicht wenige), denen man einfach nichts, aber auch gar nichts recht machen kann. Und diese hier hat zudem noch die äusserst unsympathische Eigenschaft, dass sie nichts auslässt, um den „Kinsdsvater“ bzw. Ex (übrigens unglaublich nüchterne Bezeichnungen für den Mann, mit dem man ein Kind hat und den man doch offenbar einmal geliebt haben muss) zu diskreditieren. Ich glaube kaum, dass sich dieser Mann wieder ins Bett dieser frustrierten Frau zurückschleichen würde und noch weniger glaube ich daran, dass es nur an ihm lag, dass die beiden Leutchen geschieden sind.

    • Samuel sagt:

      man kann sich bildhaft vorstellen, dass solche frauen auch abseits der geschenke jede gelegenheit nutzen werden, dem mann eins ans bein zu gingen. staatlich gefördert, natürlich.

  • Hans Hegetschweiler sagt:

    Dem Artikel fehlt es vor allem an Humor und Selbstironie (vielleicht hält die Autorin die Bemerkung, der Mann wolle sich über das Einhorn in ihr Bett schleichen, für lustig, ist aber nur sehr mässig originell). Hoffentlich sind die Bücher von Frau F. lustiger.
    Als Zeugnis fehlender Kommunikationsfähigkeit getrennter Eltern ist der Artikel interessant. Der Mann muss ein kleines pinkes Einhorn schenken, es darf kein grosses weisses sein, weils der Mutter nicht gefällt, auch wenn es dem Kind gefällt. Diese Versuche der Steuerung des Kontaktes des Kindes mit dem anderen Ehegatten durch den Obhutsinhaber/die Obhutsinhaberin sind leider sehr häufig.

  • Peter Martin sagt:

    Dieser Artikel ist eine absolute Frechheit. Da haben wohl alle Verantwortlichen beim TA geschlafen – oder es sind alles Frauen, die sich diesem pauschalen Rundumschlag anschliessen.

  • Sybille sagt:

    Super, vielen Dank Frau Finke für ihre immer sehr präzisen und pointierten Beiträge. Lassen Sie sich nicht von den auf patriarchischen Machterhalt erpichten Anwürfen hier kleinkriegen. Ihre Wählerinnen werden es ihnen danken.
    Finde es übrigens mutig, wie Sie im Artikel „Neue Schuhe sind Luxus“ ihre prekäre Lebenssituation in Euro und Cents transparent machen.

    • Carolina sagt:

      Sie sind also der Meinung, auch die Frauen hier sind ‚dem patriarchischen (sic) Machterhalt‘ verfallen, sind irgendwie gehirngewaschen und fallen reihenweise den bösen, bösen Männern auf den Leim? Dann schlagen Sie ja in genau dieselbe Kerbe wie CF und WS oben, die von ihren Geschlechtsgenossinnen unbedingte Solidarität verlangen, auch wenn sie Unsinn machen.
      Ausserdem lesen Sie selektiv: Die Mehrheit beschwert sich hier darüber, was diese Art von öffentlicher Zurschaustellung des Vaters ihrer Kinder wohl für die Kinder bedeutet. Denn egal, was in der Ehe vorgefallen ist, er ist immer noch der Vater. Oder wie würden Sie im umgekehrten Falle urteilen, wenn die Darstellung eines getrennten Vaters für die einzige bare Münze genommen würde?

      • Carolina sagt:

        Noch etwas: erst einen Blog zwangslesen zu müssen, um die ‚wahren Beweggründe‘ herauszufinden, ist ein Armutszeugnis (allerdings auch für die Red hier, die so ein einseitiges Pamphlet veröffentlicht). CF hat ein öffentliches Forum zur Verfügung, also sehr viel mehr als die meisten anderen Menschen, die in irgendeiner Weise vom Leben verletzt worden sind: wenn sie damit nicht umgehen kann, wenn der Leser dann noch sich Hintergrundwissen beschaffen muss, stimmt für meine Begriffe etwas mit dem journalistischen Verständnis nicht.

      • Widerspenstige sagt:

        Carolina, es wird keineswegs ‚unbedingte Solidarität‘ verlangt von Geschlechtsgenossinnen, nur mehr Ausgewogenheit, mehr auf die Hintergründe achtend für so ein doch sehr persönliches Ausbreiten der eigenen Familiensituation. Hier ist ein Medium, das dafür geeignet erscheint und die Redi hat sich sehr wohl dabei etwas gedacht. Sie hat geradezu ins Schwarze getroffen mit diesem Artikel kurz vor den Festtagen, die immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen in Familien herhalten müssen. Leider ist dem immer noch so und das wissen Sie wohl besser noch als ich, Carolina.

      • Carolina sagt:

        Du lieber Himmel, WS, das geht ja wohl glatt am Thema hier vorbei! Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass jemand, der ein öffentliches Forum hat, dieses dafür missbraucht, seine persönlichen Probleme mit möglichen Kollateralschäden für die Kinder (das ist für mich das Entscheidende) immer wieder für beispielhaft für alle oder viele Alleinerziehende darzustellen. Ueberlegen Sie doch mal ganz kurz, wie Sie mit so einem Verhalten (das einen schweren Mangel an Empathie vor allem ihren Kindern gegenüber zeigt) bei einem Mann umgehen würden – Sie würden ihn (völlig zu Recht) in Grund und Boden verdammen.
        Aber weil es eine Frau ist, haben wir Frauen solidarisch zu sein, uns in die Hintergründe einzuarbeiten und zu ignorieren, dass ihre emotionalen Befindlichkeiten schädlich sein können?

      • Martin Frey sagt:

        @carolina: wieder mal eine Punktlandung. 🙂
        Persönlich staune ich immer wieder wie unbesehen Positionen und wie unreflektiert stereotype Argumente eingenommen und auch eingefordert werden.
        Solange dieser Mechanismus auf beiden Seiten immer wieder derartig reflektorisch bedient wird, haben wir noch keine Normalität erreicht, meine ich.

      • Carolina sagt:

        Die Redaktion hat ins Schwarze getroffen mit diesem Artikel? In gewisser Weise wohl schon – allerdings anders, als Sie das darstellen! Ich persönlich meine, dass niemandem, der seine Kinder so (potentiell) mit in seine Kampagnen hineinzieht, ein öffentliches Forum verdient hat! Sie können doch nicht allen Ernstes etwas Positives daran entdecken, wenn Kinder die (kontroversen) Auseinandersetzungen und Ergüsse ihrer Eltern von ihren Gschpänli um die Ohren gehauen bekommen? Und da hier schon von FB die Rede war, ist das mit Sicherheit der Fall. Dafür habe ich null Verständnis.

      • Widerspenstige sagt:

        Carolina, ob der mögliche Kollateralschaden dadurch bei den Kindern schwerer wiegt als eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit ist ja die Frage, die im Raum steht.

        Und ich wiederhole meine Frage, die ich oben bei meinem Statement gestellt habe:

        Darf eine Frau dann nichts mehr darüber schreiben, nur um ihre Kinder zu schützen? Sie wollen das mit Vehemenz unterstützen, was durchaus bisher ja auch gut funktioniert hat und Frauen schwiegen sich aus und grämten sich leise.

        ABER: Was ist schwerer zu verkraften für ein Kind
        a) der Alltag mit einer leidenden Mama oder
        b) der Alltag mit einer sich schützenden und sich wehrenden Mama?

      • Alpöhi sagt:

        Was ist leichter für ein Kind:
        a) Ein Elter, der sich in den Problemen aus der Vergangenheit suhlt und sich dabei um sich selber dreht und die Zukunft kontaminiert?
        b) Ein Elter, der angesichts der Probleme aus der Vergangenheit seine Eigenverantwortung wahrnimmt und die Zukunft so positiv wie möglich gestaltet?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @WS: Ich habe Ihnen meine Meinung bereits weiter oben gegeben, sie haben jedoch nicht geantwortet: Es hat in beiden Artikeln viele verallgemeinernde und abwertende Bemerkungen über Männer und dies wird zu Recht von vielen (inkl. mir) als Sexismus empfunden. Da es bereits beim letzten Artikel so war, kann es kein Zufall sein. Eine bewusste Auseinandersetzung mit ihrem Männerbild würde der Autorin sicherlich sehr gut tun (Sie scheint in Abstraktionen zu leben) auch in Hinblick auf ihre 2 Töchter, ihren Sohn und ihr politisches Engagement. Sie schreiben jedoch auch über eine „Sensibilisierung der Gesellschaft“ und teilen dementsprechend das Männerbild der Autorin. Für was müsste man denn Gesellschaft sensibilisieren? Und bezieht sich das wirklich nur auf ein Geschlecht?

      • mila sagt:

        „ABER: Was ist schwerer zu verkraften für ein Kind
        a) der Alltag mit einer leidenden Mama oder
        b) der Alltag mit einer sich schützenden und sich wehrenden Mama?“

        WS, Gewalt in der Partnerschaft wurde im ersten Beitrag bestenfalls am Rande angedeutet. Wenn es ein Problem in der Beziehung war, dann wäre es für mich das zu diskutierende (Haupt-)Thema gewesen, damals wie aktuell. Stattdessen stellvertretend über missliebige Einhörner zu schreiben, scheint mir wie ein Hohn angesichts solch schwerwiegender Partnerschafts- und, ja, Alleinerziehendenkonflikte. Bitte also kein Neben-Raunen über Gewalt, wenn diese stattgefunden hat – niemand hier hat Lust oder Zeit, in einem anderen Blog Details nachzurecherieren. Ein ‚Medienprofi‘ wie Frau Finke sollte das eigentlich wissen.

      • mila sagt:

        Selbstredend nutzen aber gerade die CB-Autorinnen und -autoren den MB als Traffik-Fläche, dies sei ihnen auch freigestellt. Aber eben: das befreit sie nicht von der Verpflichtung, einen Beitrag so zu verfassen, dass er ohne weitere Zusatzinformation für sich selbst steht. Dies ist Frau Finke, zumal den Leser-Reaktionen nach zu urteilen, bei beiden Artikeln gründlich misslungen. Im Sinne, dass es ihr, umgekehrt, ‚gelungen‘ ist, statt Verständnis nur Ablehnung für ihre Seite der Darstellung zu erzeugen (die Gründe dafür wurden vielfach benannt, und betreffen weit mehr die persönliche Ebene, als ihre ‚professionelle‘ Rolle als Familienpolitikerin, über die ich mangels Informationen gar nicht urteilen wollen würde – und es auch nicht getan habe).

      • mila sagt:

        Den ’schwarzen Peter‘ dafür kann sie keinem anderen zuschieben.

        Kurzum: Ich habe hier nicht das gesellschaftspolitische Votum einer Familienpolitikerin gelesen, sondern ein persönliches Armutszeugnis. Dass einzelne hieraus weitergehende Schlüsse ziehen, lässt sich in einem öffentlichen Diskurs nicht vermeiden. Es hätte aber sicherlich geholfen, wenn die Autorin Stellung bezogen hätte, statt sich hinter der ‚Freundes‘-Schutzmauer vorgeblich ‚patriarchalischer Verurteilung‘ zu verschanzen. Darum geht es hier mE zuallerletzt – ich als Frau würde es mir daher auch entschieden verbitten, mich derart instrumentalisieren zu lassen. So, wie es auch einige Alleinerziehende und Scheidungskinder dezidiert getan haben.

      • Carolina sagt:

        Mila: Klares, sauber formuliertes Schlusswort! Exakt!
        (Für 04.18 eine Meisterleistung 🙂

    • Widerspenstige sagt:

      Sybille, diese Meinung teile ich ebenso und sie beschreibt ja ihre Lebenssituation als Familienpolitikerin. Das wär eigentlich die Aufgabe von allen Politikern, sich den Sorgen und Nöten seiner WählerInnen anzunehmen und diese lösungsorientiert anzugehen. Über die Methoden sind sich noch nicht alle einig wie man hier schön nachlesen kann. Aber wir leben nun mal in einer Internetgesellschaft, die sich empören darf/kann/soll/muss, je nach Brisanz des Themas.

      • Carolina sagt:

        Was ist denn genau lösungsorientiert daran, immer und immer wieder jegliche Schuld bei ‚den Männern‘ zu suchen; ihre persönliche Situation (von der wir ja immer nur ihre Seite der Dinge hören) verallgemeinern zu wollen (lesen Sie Tina oben, die es sich verbittet, in denselben Topf geworfen zu werden); ihre Kinder in aller Oeffentlichkeit an der Debatte gegen ihren Mann, deren Vater zu beteiligen? Das nenne ich das exakte Gegenteil von lösungsorientiert, nämlich problem- und vergangenheitsorientiert. Ich würde weder Mann noch Frau wählen, die in aller Oeffentlichkeit ihre privaten Probleme diskutieren, ohne Rücksicht auf die Empfindungen ihrer Kinder.

      • Julia von Bergen sagt:

        Frau Finke nimmt sich m. E. nicht primär der Sorgen und Nöte von Wählern an, sie monetarisiert das ihr vermeintlich zugefügte Leid und ihre Opferrolle konsequent auf Kosten der Privatsphäre ihrer Kinder. Mir kommt derlei fast vor wie eine Kombination aus Münchhausen-Syndrom und Münchhausen-Stellvertretersyndrom, ohne dass ich auf die Distanz eine Diagnose abgeben möchte. Unverkennbar aber braucht Frau Finke Hilfe, für sich und im Interesse ihrer Kinder.

      • Widerspenstige sagt:

        Schade. Ich habe mir eingebildet, dass da mehr in den Aussagen der Gastautorin erkennbar ist, als nur ‚plumpe‘ Aussagen einer ’schmallippigen Xanthippe‘, die solche Foren missbraucht für ihren schnöden Rachefeldzug gegen ihren Ex-Mann.

        Dass damit die finanzielle Notsituation, in welcher sich die Gastautorin mit ihren drei Kindern befindet, nicht vom Tisch ist, lässt wohl völlig kalt.

      • Widerspenstige sagt:

        Das finde ich, gelinde gesagt, ein Armutszeugnis von allen, die das einfach negieren und Schuldzuweisungen wegen ihres Verhaltens in ihrer Notsituation verurteilen. Das hilft ihr in keiner Weise u ich kann verstehen, wieso sie hier nicht mitkommentieren will.

        Das ganze entrüstete Verhalten kommt mir vor wie bei Flüchtlingsströmen wo bei Interviews gefragt wird, wieso sie sich aus dem Staub gemacht haben aus ihrem Heimatland…!

      • Katharina sagt:

        WS, Dir sollte ja klar sein, was ich mit ‚Die Dekonstruktion der über ‚eine gewisse durchschimmernde Haltung‘ empörten Selbstgefälligen‘ meinte.

        Ins gleiche Muster fallen Aussagen, die ‚proaktiv‘ Hinweise auf Mobbing als Inszenierung einer Opferhaltung brandmarken.

        Dennoch: siehe oben meine Antwort, was ich über den Text denke: Er ist schlecht. Und als politischer Aktionismus sogar noch schlechter, falls das die Intention war.

        Schlecht ist aber auch, dass der gelegte Köder aufgenommen wurde.

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist mir völlig klar, Katharina, und hätte ich Dir oben bestätigen sollen. Ich sehe halt sofort aus meiner langjährigen Erfahrung mit feministischen Anliegen, wo die Emotionen von Betroffenen brachliegen u welche dann leider einmal mehr sehr individuell in der Öffentlichkeit ausgebreitet werden. Da gibt es einfach keine Richtlinien und Betroffene von Missständen handhaben das einfach sehr subjektiv aus ihrer Situation heraus. Der Köder wurde mE bewusst so gelegt.

      • Alpöhi sagt:

        WS, Feminismus ist doch nicht, wenn man auf einen Mann eindrischt, der sich von einer rechthaberischen Xanthippe scheiden liess. Ich hätte Ihnen mehr Sorgfalt zugetraut.

      • mila sagt:

        WS, es gab in meiner Jugend Zeiten, in denen meine Mutter abends, nach eigentlich getaner Arbeit, zusätzlich Büros putzen ging, weil sie sonst nicht gewusst hätte, wovon sie uns neue, passende Winterstiefel hätte kaufen sollen. Während mein Vater im Tessin Geld mit der aktuellen Geliebten verprasste, das er eigentlich nicht hatte. Meine Mutter hätte darob wohl mit einigem Recht eine verbitterte Person werden können, und ich sage ganz und gar nicht, dass sie diese ‚Kröten‘ immer nur ’stillschweigend‘ geschluckt hätte – aber sie hat sich getrennt, aufgerappelt, ist ihren Weg gegangen, hat uns durch unsere Studien und Lehren gebracht, und das ohne schmutzige Wäsche über unsere Köpfe hinweg in der Öffentlichkeitzu waschen.

      • mila sagt:

        Konkret: Ich bin mir sehr im Klaren darüber, wozu mein Vater phasenweise fähig war – aus vielerlei Gründen wie Erziehung und Umfeld, sowie fehlender persönlicher Reife. Er war nie der Vater, der er hätte sein können, und noch heute stimmt es mich traurig, dass ich nicht sagen kann, dass er die (oder auch nur eine) Person wäre, bei der ich in schwierigen Situationen Rückhalt oder Rat suche. Das käme mir nie in den Sinn. Und doch bin ich meiner Mutter dankbar, dass sie ihre eigene Verletztheit soweit überwunden hat, dass sie sich hinstellen und sagen konnte: er ist trotz allem euer Vater, der euch liebt. Und ihr habt nur diesen einen. Ebenso wie sie, im Rückblick, sehr wohl auch über eigene Fehler nachgedacht hat –

      • mila sagt:

        und damit meine ich nicht die einzige ‚Einsicht‘, zu der so manche Betroffene kommen, nämlich dass sie sich besser schon viel früher getrennt hätten (oder gar nie zusammengekommen wären).

        Die reflektierte Weise meiner Mutter hat mir als Tochter geholfen, nicht in denselben (Beziehungs-)’Kreislauf‘ zu geraten, wie das nicht selten in solchen Konstellationen der Fall zu sein scheint. Meine beiden langjährigen Partner waren/sind in vielerlei Hinsicht ein Gegen-Modell von meinem Vater, nicht eine Kopie. Und dies nicht (gerade nicht!) deswegen, weil ich meinen Vater ablehnen würde – sondern weil ich ihn irgendwann mit all seinen Schwächen, aber auch vorhandenen Stärken, als Mensch zu akzeptieren gelernt habe.

        Ich frage mich deshalb,

      • mila sagt:

        wie Frau Finkes Kinder eines Tages über dies Ganze (nicht zuletzt auch die öffentliche Zurschaustellung des Privaten) denken werden. Und hoffe natürlich, wie ich das für alle Kinder, die in lieblos/destruktiv/desolaten Elternbeziehungen in Mitleidenschaft geraten, dass sie einen guten Weg in die eigene Zukunft finden. Ebenso, wie ich das auch Frau Finke wünschen würde.

  • Katharina sagt:

    Eigentlich gibt es hier nichts zu sagen. Der Verlauf erinnert an Spiess Hegglin. In dem Sinn hat sich die R schon etwas überlegt, denn es geht wohl um den Jahresendspurt für Quoten.

    Die Dekonstruktion der über ‚eine gewisse durchschimmernde Haltung‘ empörten Selbstgefälligen – die solche Empörung immer dann verlauten lassen und dazu nur Konsens dulden, wenn es vielleicht doch etwas mit patriarchalen Strukturen zu tun hat, die sich nebenbei als liberale Feministen betiteln (‚It is all choice‘) – mag beabsichtigt sein, liest sich vielleicht amüsant, aber ich kann es nicht ernst nehmen. Dies zu ‚konstruktiv‘ und ‚ernst zu nehmen‘.

    • Katharina sagt:

      Ich erinnere mich gut an ihren vorbeitrag. Der Hinweis auf gewalt in jener beziehung wurde vehement als ‚das steht nicht da‘, und ’so habe ich das nicht gelesen‘ runtergehauen, obwohl es klipp und klar da stand.

      abgesehen davon ist heute wirklich ein ’schmutzige wäsche in publico waschen‘ beitrag. das ist politisch und charakterlos. den kindern gegenüber… billig und herzlos.

    • Widerspenstige sagt:

      Du siehst es ähnlich wie ich, Katharina, und erwähnst den Fall aus Zug. Das beruhigt mich zwar nur mässig und ich frage mich, ob ich auch zögern würde wegen eigenen Kindern, sowas an die Öffentlichkeit zu tragen. Aber was ist der bessere Weg, um eine breite Öffentlichkeit darüber zu informieren und vorallem Betroffenen mehr Mut zu machen, darüber zu reden?

      Darf eine Frau dann nichts mehr darüber schreiben, nur um ihre Kinder zu schützen? Was ist schwerer zu verkraften für ein Kind

      a) der Alltag mit einer leidenden Mama oder
      b) der Alltag mit einer sich schützenden und sich wehrenden Mama?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @WS: und dafür braucht es den Rundumschlag an alle Männer? Bereits in ihrem letzten Artikel hat sie sich sehr verallgemeinernd und herablassend über Männer geäussert, in diesem Artikel nun schon wieder. Dies stört.

      • Widerspenstige sagt:

        HH, es ist kein Rundumschlag gegen ‚alle Männer‘, sondern die Stadträtin schreibt ‚viele getrennte Väter‘ etc. Bitte lesen Sie genauer, was geschrieben steht.

        Und zu meinen obigen Fragen haben Sie nichts zu sagen, was schlimmer ist für ein Kind?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @WS: ihr Männerbild trieft einem halt aus jeder Zeile entgegen und dies wird zu Recht von vielen (inkl. mir) als Sexismus empfunden. Da es bereits beim letzten Artikel so war, kann es kein Zufall sein. Eine bewusste Auseinandersetzung mit ihrem Männerbild würde der Autorin sicherlich sehr gut tun (auch in Hinblick auf ihre 2 Töchter und ihren Sohn).

      • Alpöhi sagt:

        Eigentlich wollte ich mich nicht äussern, tue es jetzt wegen WS doch. Aus meiner Sich ist die Gemeinsamkeit zwischen CF und JSH das Folgende: Beide Personen sind der Meinung, alle anderen seien schuld, nur sie nicht. Damit gehen sie an die Öffentlichkeit und demontieren sich da eigenhändig, so dass es nur schon vom Zuschauen schmerzt.

        Allerdings: Was ist wirklich die Wahrheit? Das weiss niemand.

      • Katharina sagt:

        WS: Der Bezug zu Zug ist zweifach: Einerseits daraus für Quoten schamlos Nutzen zu ziehen, ohne dass die Fakten wirklich klar sind. Das betrifft Macher solcher Gefässe wie hier.

        Andererseits erinnert mich der Verlauf, also die Ver-, Be-urteilung charakterlicher Eigenschaften und der Situation an sich, ohne die Fakten zu kennen, an Zug. In Zug kam noch eine Indiskretion der untersuchenden Behörde dazu, die nie belangt wurde.

        Es werden somit sowohl die Kommentierer als auch die Beteiligten der Situation selber ausgenutzt. Ich sehe es also NICHT als Teil politischer Arbeit. Dazu ist der Text zu persönlich, plump und von der eigenen Situation gefärbt.

        Ob a oder b zutrifft, kann ich nicht sagen, denn ich kenne die Situation ja gar nicht.

      • Katharina sagt:

        WS,2: ‚um eine breite Öffentlichkeit darüber zu informieren und vorallem Betroffenen mehr Mut zu machen, darüber zu reden‘ sehe ich nicht. Nicht in dem Ton, wie dieser Text hier klingt. Ihren eigenen Blog habe ich nicht konsultiert. Dazu ist mir das angesprochene zu Deutsch (geografisch). Aber in dieser Art würde ich meine Familie nicht in den öffentlichen Raum zerren, wenn ich ein politisches Amt hätte. Mir ist aber bewusst, dass Politiker ohne Klasse dies oft tun, wenn es den Anschein macht, dienlich zu sein.

  • Supernova sagt:

    Die interagierende Gruppe regt sich gemeinsam über eine Frau auf, die im schlimmsten Fall ein paar kritische Bemerkungen über ihren Ex-Mann gemacht hat. Dies gilt als carte blanche um diese Frau heftig zu kritisieren, ihre politische Rolle in Frage zu stellen und ihre Fähigkeiten als Mutter zu bezweifeln. Ohne die geringste Information zu den Hintergründen Ihres Beitrages, ohne einen Funken Menschlichkeit. Wohl aus eigener Verbitterung heraus. Ein grosses Bravo an Sie alle!

    • Tejano Jose sagt:

      @Supernova, ich habe mich auch am Beitrag der Frau Finke gestört. Habe mir aber die Mühe gemacht ihren Blog etwas quer zu lesen. Verstehe nun etwas besser warum sie ihren Ex nicht so positiv sehen kann.

      Übrigens, Frau Finke’s Blog ist nur halb so negativ wie ihr heutiger MB Beitrag und meiner Meinung nach beinhaltet er zum Teil gute Gedanken. Einfach mal nachlesen.

  • Anya Mueller sagt:

    Hmm, interessant dass hier „Alleinerziehende“ automatisch Frauen sind. Sind es zwar wohl meistens, aber doch sicher nicht immer, oder?

  • Axel Schmidt sagt:

    Meine 3 Kinder leben bei der Mutter und ich bekomme vorgeschrieben, was die Wünsche wären. Bei den eher seltenen, von der Mutter zugestandenen Treffen mit den Kindern, sehen die Wünsche dann ganz anders aus. Frau Finke, Sie sollten sich was schämen, für das, was Sie Ihren Kindern öffentlich antun. Einen Bärendienst erweisen Sie sich, wie Anderen, -im Sinne der Gleichberechtigung-, für die in gleichem Maße, um das Wohlergehen der Kinder bemühten, getrennt lebenden Eltern, außerhalb Ihres dann wohl doch persönlich eher eingeschränktem Sichtfeldes. Schade, wo Sie doch sonst mehr zu bieten hätten.

  • Malena sagt:

    Ein Beispiel für die masslose Selbstgerechtigkeit, in die Menschen bereits in einer Beziehung und erst recht gegenüber dem Ex-Partner verfallen können. Derart unfähig zur Selbstkritik ist die Mehrheit wohl nicht. Trotzdem lohnt es sich, ab und zu mal die Perspektive zu wechseln und sich zu hinterfragen. Schützt vor Verkrustung!

  • Christoph Bögli sagt:

    Kommt dann morgen als Replik ein möglichst gleich polemischer und dümmlicher Beitrag irgendeines „Männeraktivisten“ darüber, welche unlustige/ schäbige/übertriebene/fehlende Geschenke die Ex jeweils den Kindern gibt? Einfach bloss damit die wöchentliche Quote von sexistischem Unfug erfüllt ist..

    • Sybille sagt:

      Die Männer sind nicht unterdrückt wie die Frauen. Es ist gut, dass auch die Opfer der Unterdrückung mal zu Wort kommen. In dem Sinn gebührt diesem Beitrag ein grosses Dankeschön, er zeigt die frauenfeindlichen Defizite unserer Gesellschaft auf.

      • Martin Frey sagt:

        @Sybille: worin genau erkennen Sie „frauenfeindliche Defizite“ bei dieser Diskussion? Und wie kommen Sie darauf, in der Autorin ein Opfer von Unterdrückung zu sehen?

      • Muttis Liebling sagt:

        MF, das darf man doch nicht fragen. Warum sollte man sich begründen, wenn doch allen Internpersonen alles klar ist.

        Wir kennen dieses System der sich selbst und gegenseitig bestätigenden Dummheit seit Jahrzehnten in der Medizin und der Wissenschaft. Nun erreicht es auch die mentalen Flachgewässer.

  • Marco sagt:

    Kein Wunder, lebt sie mit ihren drei Kindern „allein“….. 🙂

  • Mike Müller sagt:

    Ich bin wohl naiv oder bereits in Weihnachtsstimmung… Aber warum können sich gewisse Eltern nicht für die Kinder zusammenreissen und ihrem EX-Partner fair behandeln? Na dann schenkt er Ihnen halt weiss ich was… solange die Kinder Freude daran haben ist es doch egal…. und oft freuen sich selbst Erwachsene noch über die Geschenke die Ihnen ihr Vater als Kind gemacht hat,,,, ich kenne ein paar Erwachsene Frauen die noch ein Andenken aus der Kindheit von ihrem Vater haben…. ja selbst 30 Jährige Frauen haben zum Teil noch einen Plüschbären von Papi als sie Kind waren….. (was natürlich nie jemand zugeben würde 😉

  • scheidungskind sagt:

    Liebe Frau Finke
    Ich bin sicher dass es ihen Kindern wehtut wenn der Vater ihnen nichts schenkt oder nicht alle ihre Wünsche erfüllt werden Aber ich bin mir auch sicher dass es ihren Kindern noch viel mehr wehtun würde wenn sie wüssten wie Sie über ihren Vater denken bzw. schreiben.

    Ausserdem sind liebevolle Eltern viel wichtiger als irgendwelche Weihnachtsgeschenkte, also hören sie auf den Vater ihrer Kinder schlechtzumachen. Ich kann nur hoffen dass sie ihn mehr als alle 2 Wochen sehen dürfen…

  • Kate sagt:

    Ich kenne auch eine andere Variante, die sich seit 2 Jahren hier abspielt :Als Mutter von 3 Kindern (19,11 und 9) von 2 Vätern werde ich kontinuierlich von den beiden kleinen fern gehalten. Die Geschenke, die ich mache,wenn die Kinder hier sind, kommen das nächste mal Retour, weil er sie nicht haben will in seinem Haushalt. Solch ein Verhalten finde ich erbärmlich und die Kinder leiden darunter. Es ist mittlerweile ein ausspielen seiner Macht,obwohl wir gemeinsames Sorgerecht haben. Rückblickend weiß ich nicht, ob ich die Entscheidung so noch einmal fällen würde. Die Thematik war bei der Trennung: ich musste und wollte arbeiten und mir eine Wohnung mit 3 Kindern suchen , die bezahlbar ist? Die Betreuung war auch nicht gesichert (Schichtdienst).Aber am 24 sind wir erst einmal alle zusammen

    • Marco sagt:

      Naja, man sucht sich schlussendlich die Konstellation, in der man lebt, auch ein wenig selber aus, nicht wahr?
      Ich meine, drei Kinder von zwei Vätern tönt nun halt leider mal nicht allzu unproblematisch……

  • Hitz sagt:

    Christina Finke hat ein Problem mit ihrem Ex, eine äusserst unsympathische allgemeine Haltung dazu und findet es ein Riesendrama, wenn ihre kleine Tochter zu ihr ins Bett will mit dem Einhorn, das vom Ex geschenkt wurde.
    Ich sehe durchaus, dass Frau Finke Probleme hat (vermutlich vor allem mit sich selbst, was sie aber bequemerweise externalisiert), aber wieso muss man das als Artikel veröffentlichen?

  • Widerspenstige sagt:

    Huch! Sie haben es schon wieder getan, werte Frau Finke! Dabei schlägt Ihnen doch so viel Häme entgegen, so viel Unmut über solch‘ ein Tun in aller Öffentlichkeit. Haben Sie denn noch immer nicht verstanden, dass sich so was nicht geziemt für eine Lady von Konstanz?! Mässigen Sie sich bitte und leben Sie Ihren Groll gegenüber Ihrem Ex-Mann anderweitig aus wie z.B. beim Pfarrer, beim Sozialamt, beim Gemeinderat (ja, dort können Sie sich ausweinen während einer Sitzung über Alleinerziehende ganz legal und mit viel Mitgefühl der anderen Gemeinderatsmitglieder oder wollen die auch nichts davon wissen?).

    Wegen der Absprache von Weihnachtsgeschenken ist das so eine Sache: schenken ist ein Liebesbeweis oder eine Anerkennung. Kann aber weggelassen werden und man schenkt sich Redezeit…

    • Widerspenstige sagt:

      …Sie wollen nicht mehr reden mit Ihrem Ex-Mann über Weihnachtsgeschenke für die gemeinsamen Kinder? Das kann ich verstehen, denn das war vielleicht ja ein Punkt, der auch während der Beziehung nicht so recht klappen wollte. Er schenkt seinen Kindern genau das, was die sich wünschen und so den Papa ganz fest lieb haben. Das möchten Mamas eigentlich auch, aber die fuchst meistens der erzieherische Gedanke dahinter, dass so ein Geschenk pädagogisch wertvoll, aus fair-trade-Produktion, nicht in Pink(!) und zudem gefallen sollte. Schwierige Sache das…

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Widerspenstige

      ich schätz mal die wollen auch nichts davon wissen,
      oder sind im gegenteiligen Fall schon eifrige Bl0g-MitleserInnen…

      … und es steht nicht nur Ladies aus Konstanz eher schlecht an…

    • Widerspenstige sagt:

      Brunhild, die sollen einfach am Besten schweigen und ihre grosse Klappe halten, nicht wahr? Wie ich schon in ähnlich gelagerten Themen schrieb: Mann macht, was er will und Frau soll es dulden wie zu Gotthelfs Zeiten ….

      • DDM_Reaper20 sagt:

        Ach was. Wenn meine Frau mit mir ein Problem hat, zieht sie mir die Hammelbeine lang. Problem geloest.
        Sie geht damit NICHT an die Oeffentlichkeit und heult ‚rum. Das empfaende sie a) als kindisch, b) als ineffektiv und c) noch als schaedlich gegenueber unseren Kindern.

        Waeren wir getrennt, wuerde sie es nicht anders handhaben. Meine Frau ist eine starke Frau, die sich nicht scheut, ihre Meinung zu vertreten und zu sagen, von Angesicht zu Angesicht.

        So tun das Erwachsene. In einem blog ueber andere laestern, das ist kein Niveau, nicht mal Nivea.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige

        Du lieber Himmel! Es ist Ihnen wohl wirklich nicht bewusst wie Sie sich nun selber grad ein paar Beine gestellt haben?

        Allen Ernstes rufen Sie zur Verteidigung mittels eher schlecht gewähltem Stilmittel, indem Sie die effektiv Ernstzunehmendem mit dem Vorwurf „die wollen bloss dass man die Klappe hält und Misstände nicht benennt“ zudecken?

        Sie sollten eigentlich stolz drauf sein dass sich die Mehrheit Ihrer Geschlechtsgenossinnen nicht mehr so einfach instrumentalisieren lässt, und die andere Geschlechtshälfte zur Mehrheit ebenfalls ausgewogen Stellung bezieht.

      • Widerspenstige sagt:

        Diese Frau ist Stadträtin für Familienpolitik in Konstanz und ‚heult‘ hier nicht einfach rum. Sie erwähnt in ihrem Blog klar und verständlich, was sie dazu veranlasst hat, es öffentlich zu machen. Es ist ihr ganz und gar nicht leicht gefallen, aber über Gewalt in einer Beziehung lässt sich nun mal nicht länger der Deckel des Schweigens rüberstülpen. Sie ist tatsächlich ein Opfer und lässt das ebenso Betroffene wissen, dass sie sich nicht länger damit abfinden müssen, sondern sich wehren sollen! Klar, es gibt subtilere Methoden, dies zu tun, sie aber hat sich als Stadträtin dazu entschieden mit allen Konsequenzen für ihre eigene Person. Das ist mutig und ja, fast schon selbstzerstörerisch. Sie findet jedoch Unterstützung bei diversen Medien. Nachzulesen in ihrem Blog.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @WS: und dafür braucht es den Rundumschlag an alle Männer? Bereits in ihrem letzten Artikel hat sie sich sehr verallgemeinernd und herablassend über Männer geäussert, in diesem Artikel nun schon wieder. Dies stört (zumindest mich sehr!).

      • Widerspenstige sagt:

        HH, wo steht, dass sie ‚alle Männer‘ damit meint? Sie schreibt ‚viele getrennte Väter‘ und erwähnt dabei einfach verschiedene Situationen, welche ihr bekannt sind aus anderen Familien. Sie wird ja geradezu überhäuft mit Informationen darüber via Social Media, E-Mails an sie von Betroffenen etc. Steht alles in ihrem Blog und sagt Frau Finke im Interview mit Frau TV etc.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @WS: ihr Männerbild trieft einem halt aus jeder Zeile entgegen und dies wird zu Recht von vielen (inkl. mir) als Sexismus empfunden. Da es bereits beim letzten Artikel so war, kann es kein Zufall sein. Eine bewusste Auseinandersetzung mit ihrem Männerbild würde der Autorin sicherlich sehr gut tun.

  • Manuela sagt:

    Liebe Christine,
    Nimm’s nicht persönlich. Wer dir schon lange folgt, der weiß dass du keine böse Hexe bist, sondern sehr reflektiert und immer guten Willens. Und dein Ex ist wohl eher aus der Kategorie ‚blöd tun, wo’s ungestraft geht‘. Und da ist er gar nicht allein damit… Leider.
    Dieser Blog hier ist nur nicht grad das Forum, für reflektierte Diskussionen. Hier sind immer alle Opfer.
    Ich wünsche Dir schöne Weihnachten!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Manuela
      tja, dann folgen Sie offenbar dem Gefäss hier nicht lange genug, wenn Sie zu solche einer absurden Schlussfolgerung kommen… .
      Einer reflektierten Diskussion entzieht sich Ihre Verteidigte ja mit Bravour höchst selbstständig…

      • Reincarnation of XY sagt:

        Brunhild – es reicht auch ein Tag…. Leute wie Manuela, welche einfach schwarz für weiss verkaufen und weiss für schwarz – wären auch nach einem Jahr immer noch von ihrer Meinung überzeugt.

        Auch wenn es schmerzt – bei solchen Leuten ist nichts mehr zu machen. Ein weiser Mann, den Sie kennen sollten, sagte einmal über solche: „Lasst sie.“

      • Katharina sagt:

        ‚Leute wie Manuela, welche einfach schwarz für weiss verkaufen und weiss für schwarz – wären auch nach einem Jahr immer noch von ihrer Meinung überzeugt‘ – das ist aufgrund eines Beitrages von ihr nun wirklich eine massive Impertinenz.

  • Miriam sagt:

    Die Mehrheit der hier geäußerten Kommentare sind so unglaublich abwertend und undifferenziert, dass mir hier tatsächlich fast „die Spucke wegbleibt“ (wie so viele äußerten).
    Sich anhand eines hier veröffentlichten Textes anzumaßen, über die erzieherischen Fähigkeiten, die berufliche Qualifikation oder das Stadtratsamt von Fr. Finke zu urteilen, zeugt nicht gerade von gutem Stil.
    Man kann einen Text nicht gut finden und anderer Meinung sein. Doch eine Person derart auseinanderzunehmen, hat nichts mit Kritik zu tun.
    Im Übrigen entspricht die von Fr. Finke dargelegte Situation leider tatsächlich dem Alltag vieler Alleinerziehender. Dies zu äußern, ist ihr gutes Recht.
    Was sich Frau Finke und viele Alleinerziehende statt Einhörnern und Co wünschen, ist eine Absprache zwischen Eltern.

    • Sportpapi sagt:

      Es geht ja eigentlich nicht um Textkritik, um einen mehr oder weniger gut geschriebenen Beitrag. Sondern um die Grundhaltung, die aus jeder Zeile trieft.
      Dass die Autorin von ihrem Fankreis auf FB umgehend Trost erhält und Beifall, hilft vermutlich nicht weiter. Aber sie könnte sich ja auch hier der Diskussion stellen, statt sich andernorts über die Argumentationsweise hier negativ zu äussren.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi

        🙂

        „statt sich andernorts über die Argumentationsweise hier negativ zu äussren.“
        @Miriam
        und das wäre dann der vorbildlich gute Stil? Sorry, aber sie hätte es wissen können, wenn sie auf der Schiene fahren möchte muss sie (und ihre Fans) halt mit deckungsungleichen Passagiermeldungen rechnen…

      • Reincarnation of XY sagt:

        Miriam – wenn ich mir eine Absprache wünsche, rufe ich einfach an und spreche es ab. Ich verfasse sicher nicht einen Blog in dem ich über Drittpersonen öffentlich ablästere.
        Eine erwachsene Person, die so etwas tut, hat sich selbst disqualifiziert. Einer solchen Person mangelt es immer, an Selbstbeherrschung, Sozialkompetenz, Intelligenz und Empathie (gegenüber den eigenen Kindern).

        Die Krone dieser Charakterlosigkeit besteht meist noch darin, dass solche Personen, die öffentlich über Dritte herziehen, sich als Mobbing-Opfer sehen.

      • mila sagt:

        Ich pflege in solchen Situationen zu sagen: wer derartige ‚Freunde‘ hat, braucht keine Feinde. Respektive, würde gut daran tun, dem ‚Feind‘ ein Ohr zu leihen. Auch wenn’s im Vergleich zum wohl(ig) klingenden Freundeszuspruch weh tut.

    • Carolina sagt:

      Miriam: schon mitgekriegt: es geht hier nicht um Textkritik! Es geht darum, dass eine Frau, die – leider – ein öffentliches Forum benutzen darf, ihren Kindern in dieser Oeffentlichkeit den Vater/die Väter schlechtredet, sich selbst als Opfer darstellt und dann diese Haltung auch noch als allgemeingültig darstellt. Das ist – und das wird mit Recht hier kritisiert – eine Ohrfeige für all die Alleinerziehenden, die sich bemühen, den Kindern zuliebe mit dem Ex-Partner ein Auskommen zu finden, die diese Kinder über ihre reichlich primitiven und peinlichen Rachegedanken stellen können.
      Nun darf sie sagen, was sie will, aber wir dürfen/müssen feststellen, dass die Kinder einem nur leid tun können.

      • Hans Hintermeier sagt:

        Ich bin dankbar um Eure Kommentare zum Artikel und finde es schade, dass solche Artikel überhaupt veröffentlicht werden (wie ist das möglich?). Krass fände ich solche Artikel ohne Kommentarfunktion.

    • Widerspenstige sagt:

      Miriam, das sind schnöde Frechheiten von Alleinerziehenden, die sollen ihre grosse Klappe halten und sich in Demut üben. Das sehen Sie und Frau Finke einfach zu eng, denn es ist doch Weihnachtszeit. Die Zeit der Stille, der Einkehr, des Friedens sprich das Fest der Liebe… Sie haben das alles falsch verstanden und sollten sich mässigen in Ihrer Wortwahl (Ironie off).

      • mila sagt:

        WS, Ihnen scheint zu entgehen, dass sich die Voten der ernstzunehmenden (und sich ansonsten selten einig seienden) Kommentierenden keineswegs pauschal gegen (bzw. an) ‚Alleinerziehende‘ richten – sondern ganz konkret gegen Frau Finkes Beitrag. Respektive, ihre spezifischen Äusserungen. Sie stossen also, wenn schon, ins falsche Verteidigungshorn. Und auf die Deppen, die immer etwas zum Verallgemeinern finden, sollten Sie nicht zuviel geben.

      • tina sagt:

        ….keineswegs pauschal? hust
        aber der blogtext war ja auch futter dafür. na danke der autorin.

      • Widerspenstige sagt:

        mila, Ihnen scheint grad auch vieles zu entgehen, was da ‚Voten der ernstzunehmenden Kommentierenden‘ gerade in aller Öffentlichkeit eines MB abläuft. Was in ein paar Sätzen im Artikel erwähnt wird von der Gastautorin reicht also, um munter auf ihr herumzureiten und wie Miriam erwähnt? Ich weiss (noch) nicht, wer gerade Schlimmeres hier macht. Auch tina fühlt sich ziemlich betroffen und reagiert entsprechend.

      • tina sagt:

        nein, betroffen fühle ich mich gar nicht. aber ich habe leider das gefühl, dank solcher texte wie den von dieser autorin, lande ich mit ihr in einem topf, nur weil ich auch alleinerziehend bin. sie tut mir damit keinen gefallen.

      • mila sagt:

        Erinnern Sie sich vielleicht noch, wie ich auf den ersten Beitrag der Autorin reagiert habe, WS? Mich hat sie mit dem zweiten eines Besseren belehrt, ganz eigenhändig.

        Sehen Sie irgendwo, dass die Leute, die auch Sie sicher ernster zu nehmen pflegen als einen fabian etc., Alleinerziehende allgemein verurteilen oder kritisieren würden? Ich nicht. Und dieses ‚Ei‘ hat die Autorin sich nicht nur selbst gelegt, sondern damit auch anderen einen Bärendienst erwiesen – es wurde ihr nicht untergeschoben. Soviel scheint auch tina zu sehen, wenn ich sie nicht völlig falsch verstehe.

      • tina sagt:

        weil ich nun mit ihr in einem topf lande, allein wegen dem umstand alleinerziehend, werde ich von nicht wenigen als männerhassende feministin betrachtet, die sich vom staat durchfüttern lässt. ich habe gerade eine strenge zeit hinter mir und kanns einfach nicht mehr hören oder lesen, wie die leute sich rausnehmen einem die welt erklären zu wollen oder einen zu tätscheln oder einem rat zu geben, die es nie auch nur annähernd so streng hatten. und dann kommt jemand der ein politisches amt hat und textet, und damit natürlich – wen wunderts – ihre familie nicht ernähren kann, und stellt sich als sprachrohr für mich hin. ich kann das schwer in worte fassen, sorry

      • tina sagt:

        genau mila

      • mila sagt:

        tina, mir käme es nie in den Sinn, so einen Text auf eine andere Person ‚zu beziehen‘ als exakt auf die, die ihn geschrieben hat. Und ich denke schon, dass es dem Kommentarverlauf zufolge den meisten hier drinnen gleich geht. Sollte mich mein Eindruck täuschen, und Sie die mehrheitliche ‚Stimmung‘ anders empfinden, dann würde dies sicher daran liegen, dass meine Wahrnehmung als Nicht-Betroffene (Nicht-Alleinerziehende) ggf. anders ausfällt.

      • tina sagt:

        mila, nicht „mehrheitlich“. aber da fallen schon sätze und es zeigen sich haltungen, die nicht nur auf die autorin bezogen sind. es ist wie wenn öl ins feuer gegossen wurde durch den blogtext und die stimmung gegen alleineziehende etwas gekippt ist. das üble dran ist, dass das im gegensatz zum vorschlaghammertext subtil ist, aber halt solchen wie mir das leben nicht leichter macht. als alleinerziehende musst kommst du eh fast nicht aus der ecke, in die du gestellt wirst. ach ich hätte hier heute einfach gar nicht lesen sollen. dann putze ich doch lieber die wohnung 😉

      • mila sagt:

        Ich vergesse immer, dass wir ja beim ‚Du‘ waren… Sorry dafür.

        Die Einseitigen, die Ignoranten, die Pauschalisierer wird es leider immer geben. Wir erleben das hier im Grunde täglich, bei so gut wie jedem Thema. Nicht zuletzt deswegen habe ich mich gefragt, was sich die Redaktion dabei gedacht, so einen Beitrag zu veröffentlichen. Konstruktiv trägt er nichts zum Thema bei, destruktiv beflügelt er oben erwähnte Geister. Ich hätte mir insofern (noch) Schlimmeres erwartet, aber das spricht wiederum ebenfalls nicht für die Veröffentlichung als solche.

      • Carolina sagt:

        Aber Tina, mir scheint, dass gerade der heutige Text mit überwältigender Mehrheit genau das feststellt: dass Alleinerziehende von der Autorin alle in einen Topf geworfen werden; dass sie ihre eigene Miesepetrigkeit, ihre (ich gebrauche das Wort sehr ungern) fast schon Hass zu nennende Abneigung gegen den EX auch noch Allgemeingültigkeit zuschreiben will; dass sie überhaupt nicht über die Folgen für durchaus lesefähige Kinder nachgedacht zu haben scheint; dass sie eben genau all denen, die den Kindern zuliebe Kreide fressen, sich zusammenreissen und nicht irgendwelche Abneigungsattacken gegen deren Vater fahren (und schon gar nicht öffentlich!), also solche Leute wie Sie (nehme ich jetzt mal an) versucht, ins Boot zu holen und meint, im ‚Namen aller Frauen‘ zu sprechen.

      • tina sagt:

        ja stimmt eigentlich schon, mila und caroline :). bin wohl auch etwas dünnhäutig was diese thematik betrifft

    • Wilhelm Salch sagt:

      Na wer solche Freund(inn)e(n) hat der braucht sich auch dann noch nicht zu fürchten wenn die gesamte Autobahn durch eine unüberschaubare Zahl von Verirrten und von Geisterfahrern zu einem Hort des Risikos geworden ist … „Alles ist gut!“. Man frägt sich ob das Ganze nicht ein von ein paar Männern ausgeheckter Spaß ist der einerseits recht plump daher kommt und andererseits gezielt eine/die Frau(en) ‚diskresitieren‘ soll.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Tina – sch…..n sie auf die Meinung von Leuten, welche sie wegen solchen Frauen mit denen in einen Topf werfen. Am besten sch…..n sie auf diese Leute gleich selbst.

        Niemand dessen Meinung auch nur einen kleinen Wert hat, wird sie in einen Topf schmeissen weil sie Alleinerziehend sind. Alle vernünftigen Menschen beurteilen Menschen nicht aufgrund ihres Statuses, sondern aufgrund dessen was sie tatsächlich sind.

      • Reincarnation of XY sagt:

        und WS – sehen sie, Tina sagt selbst, dass mila völlig recht hat.
        Ihre Wahrnehmung ist einmal mehr völlig an der Realität vorbei, bei 20:1 Zeugen, die alle sonst völlig verschiedene Meinungen haben.

        Mit ihrer vermeintlichen Solidarität schaden sie sogar denen, denen sie helfen wollen.

        Lernen Sie doch bitte,bitte diese einfache Wahrheit: genauso wenig wie jemand einfach „schuldig“ ist, bloss weil er eine „Frau“ oder „Alleinerziehend“ ist, genauso wenig hat er wegen diesen Vorzeichen einfach automatisch immer recht.

        so schwer ist das nun wirklich nicht zu verstehen. Unsere Kinder gehen in die Unterstufe und verstehen das ohne Probleme.

  • Peter Pisawotzki sagt:

    Geht es in dem Beitrag nicht vor allem um das Absprechen der Geschenke für die Kinder? Eigentlich doch nur am Beispiel von Alleinerziehenden und Ex-Partnern.
    Ich finde auch die Argumente nachvollziehbar. Wenn uns die Verwandtschaft ungefragt einen Ein-Meter-Zwanzig-Teddy in die Wohnung bringen würde, der mehr Möbelstück als Kuscheltier ist, dann wären wir auch nicht erfreut.

    Wir geben der Verwandtschaft deshalb inzwischen Tipps. Ein Kind spielt gerne Frau Doktor? Ein Arzt-Koffer wäre passend.
    Oder Spielzeuge, mit denen wir sie woanders gerne spielen gesehen haben.

    Den grundsätzlichen Gedanken, Kinder-Geschenke mit den Erwachsenen abzusprechen, die mit den Kindern zusammenleben, kann ich nur unterstützen. Egal in welcher Lebenssituation die Eltern leben.

  • Irene feldmann sagt:

    Traurig einfach traurig……man muss differenzieren zwischen dem Vulkankrater der noch Jahre aktiv sein wird und ihren 3 wunderbaren Kindern, an denen er ja beteiligt war. Ich weiß es ist hammerhart doch später können sie echt stolz auf sich sein und die Kidds werden es Ihnen danken. Schöne Weihnachten!!

  • Anna sagt:

    Ha, ha! Das erinnert mich an die Rakete, die mein Ältester von seinem Vater zum 7. Geburtstag geschenkt bekommen hat. Ich dachte erst, es handle sich wieder mal um ein kompliziertes Modell, dass ich als alleinerziehende Mutter in stundenlanger Arbeit für ihn zusammenbauen muss. Darum beeilte ich mich, den Bub zum Spielen mit seinem Raketenbausatz in den Garten zu schicken, (in der Hoffnung er würde ein paar wichtige Teile im Gras verlieren).
    Erst Wochen später liess ich mich überreden beim „Spielen“ zu helfen.
    Dabei stellte ich fest, dass es sich um ein Modell für Erwachsene handelte, das theoretisch 500m hoch fliegen sollte.
    Sprengsatz inklusive…

    • Widerspenstige sagt:

      Anna, das fände ich nicht lustig, sondern ein Fall für die KESB oder härtere Gangart. So etwas kann ganz böse enden!

      • Sybille sagt:

        Ja, wir brauchen eine härtere Gangart gegen die Väter. Gebe da der Widerspenstigen vollkommen recht.

      • Anna sagt:

        Ach, das ist doch schon 20 Jahre her. Ein Schwank aus dem letzen Jahrhundert. Damals musste man sowas selbst regeln.

  • Christoph Mathis sagt:

    Geschenke sind immer wieder ein Problem (kein Geschenk, unpassendes Geschenk, geschmackloses Geschenk, doppeltes Geschenk etc).
    Aber sich darüber aufzuregen, dass der Vater ein riesiges Einhorn schenkt, über das die Tochter sich unbändig freut, ist dermassen kleinkariert, dass man es kaum glauben kann. Und dann die Begründung, über das Einhorn „schleiche“ sich der Vater wieder in das Bett der Mutter! Ich kann es kaum fassen.

  • Father Love sagt:

    Ich durfte als Vater an Weihnachten nicht mal telefonieren, die Mutter war mit unserer 5jährigen Tochter für 5 Wochen in die Ferien abgehauen. Ich konnte nur ein MMS von den Geschenken senden und hoffen dass sie es dem Kind zeigt. Ohne irgendwelchen Kontakt zur Tochter whrd 44 Tagen erhielt ich unser Kind nach Rückkehr für 36 h zu Besuch. Darum muss ich dem nun vor Gericht ein Ende setzen. Zuviel Schmerz und Traurigkeit ist sonst bei unserer Tochter und auch mir die Konsequenz.
    Es gibt rachsüchtige Frauen genauso wie es gleichgültige Väter gibt. Aber es gibt auch liebende Väter, welche von Mütter ohne Rücksicht auf das Kindswohl bekriegt werden

  • Andi Messerli sagt:

    Hier ist fast schon eine Gefahrensmeldung an die KESB angesagt. Die Kinder leben bei einer Mutter, die mit sich selbst schon mehr als genug zu tun hat. Die Kinder sollten nicht unter diesem psychologischen Terror der Mutter leiden und durch sie ein negatives Weltbild vermittelt bekommen. Kinder sind nicht blöd und bekommen das sofort mit. Der arme Vater wird nie etwas richtig machen können. Respekt an ihn das er sich, obowhl er die Kinder wohl über alles liebt, von ihr getrennt hat. Fällt solcher Psychoterror nicht auch schon unter Gewalt?

  • Tina Balmer sagt:

    Hmm, liebe Frau Finke, das finde ich jetzt alles ein bisschen hart formuliert. Bin selber ein Scheidungskind, mein Vater ist der totale Anti-Schenker, respektive der Über-Schenker, je nach Lage, meine Mutter fand es hochgradig unpassend, als ich statt etwas „praktischem“ mal mehrere Quadratkilometer Regenwald geschenkt bekam (war dort grad in der Teenie-Weltrettungsphase) aber das tangierte sie nicht so wie ein grosses Einhorn, das ist klar. Ich glaube viele Männer (oder Menschen überhaupt?) sind generell nicht so bedarft mit Schenken und fühlen sich bei dieser „Jagd“ mit geringer Treffsicherheit sehr unwohl. Das hat nichts mit Ex-Mann oder Jetzt-Mann zu tun. Wenn man aber die Verbitterung zwischen Ihren Zeilen liest, erstaunt mich die fehlende Absprache absolut nicht.

  • Jane Bissig sagt:

    Als Scheidungs“kind“, inzwischen selber Mutter, muss ich sagen, Sie tun Ihren Kindern nicht nur keinen Gefallen sondern tun Ihnen regelrecht etwas zuleide. Wenn Sie das Einhorn in Ihrem Bett als Versuch Ihres Ex, sich so wieder in Ihr Bett zu schleichen verstehen, dann liegt das einzig an Ihren eigenen Problemen mit der Trennung. Ihre Tochter freut sich. Ist doch super! Das soll sie auch dürfen, ohne Ihre Ablehnung auf sich zu ziehen. Genau solches Verhalten hat mir meine Kindheit versaut. Ich durfte mich nie offen an meinem Vater freuen und konnte nur punkten, wenn ich die Kritik an ihm unterstützte, die zum Teil ebenso absurd und gesucht war wie hier in dem Blog. Bin grad echt sauer.

    • Tina Balmer sagt:

      Sehr richtig, sehe ich auch so. Wobei meine Eltern wirklich eine ganz hässliche Scheidung hatten und viele üble Dinge passiert waren, da verstehe ich die Schwierigkeit der Neutralität absolut. Dennoch, die Zeilen von Frau Finke klingen mehr nach unerfüllten Erwartungen als Schlimmerem. Wenn ich mich täuschen sollte, dann ist es wichtig, professionelle Hilfe zu holen, damit das eigene Trauma nicht jenes der Kinder wird.

      • Jane Bissig sagt:

        Schon erledigt :-). Und immer aufmerksam bleiben, damit man nicht in dieselben Fallen tappt.

  • Ina sagt:

    Ou Frau Finke, das war leider nichts, der Text lässt eher vermuten dass Sie sich neu oder weiterhin professionelle Unterstützung holen sollten. Das kann tatsächlich helfen, um den bösen Ex etwas weniger zu hassen. Täte den Kindern vielleicht auch ganz gut. so als nächstes Weihnachtsgeschenk?

  • KT sagt:

    Lieber Mamablog, dieser Beitrag ist deiner nicht würdig. Das kannst du besser. Try again next year.

  • Wilhelm Salch sagt:

    Hallo Frau Finke*, mag ja sein daß es in unserer Kultur legitimer ist nach einem offenen physischen Bruch in die Notaufnahme einer Klinik zu gehen als nach psychischen Brüchen… Das bedeutet aber noch lange nicht daß das eine nur mit fremder Hilfe verheilt wohingegen das andere quasi ‚von alleine‘ verheilt. Kommentar hin oder her, hier ist ‚das Problem des richtigen Weihnachtsgeschenks‘ wohl eine Art Weihnachtsgeschenk an Sie, … Tip: So präsentiert allenfalls ein Satiriker oder ein Comedian sein Kind in einem Printmedium.

  • Alpöhi sagt:

    Wenn man das Männer-Bashing der frustriert geschiedenen Autorin weglässt, bleibt eine interessante Frage übrig: Was schenken wir den Kindern zu Weihnacht, wenn keine gute Idee das ist?
    [ ] Irgend ein Plastik- oder Elektronikschrott aus der Spielzeugabteilung
    [ ] Irgend etwas aus der Kategorie „grösser, schwerer, schneller, lauter“ (denn grosses Paket bedeutet grosse Liebe)
    [ ] Einen Gutschein für irgend einen Plastik- oder Elektronikschrott
    [ ] Bargeld
    [ ] Kleider (die man gerade braucht, aber auch ohne Weihnacht bekäme)
    [ ] Einen sehr persönlichen, von Hand geschriebenen Brief
    [ ] Nichts
    Suchen Sie sich was aus. Mehrfachnennungen sind möglich.

    • Reincarnation of XY sagt:

      ihre Kinder haben keine Idee?

      Oder gefallen ihnen die Ideen ihrer Kinder nicht?

      • Alpöhi sagt:

        Dieses Jahr haben sie keine Idee. Erstaunlich, ja. Aber Hand aufs Herz: Wir (also wir alle) haben doch eigentlich schon längst alles. Und wenn wir etwas brauchen oder wollen, dann wird es JETZT gepostet. Warten bis Weihnacht ist mega out.

        Und dann kann es halt an Weihnacht ein Problem geben.

      • Alpöhi sagt:

        Eine Idee wäre noch, das ganze Haus mit LAN zu verkabeln. Das ist das was sie wirklich wollen (und Papa auch), aber das wird nicht fertig bis Weihnacht und das kann man auch nicht unter den Weihnachtsbaum legen 😉

    • Topolino sagt:

      Schenken Sie den Kindern einen sogenannten „Wunschwähltag“, wo sie den ganzen Tag immer wieder wählen und so neu gestalten können. Damit schenken sie ihnen gemeinsame Zeit für irgendeine Unternehmung. Und dann lassen Sie sich mal überraschen, was die Kinder (sofern sie natürlich etwas grösser sind) sich selber für diese gemeinsame Zeit ausdenken. Zum Beispiel beginnt es mit einer Zugfahrt irgendwohin in eine grössere Stadt, dann wird dort umgestiegen in Tram, Bus, Schiff, ein Restaurant, Imbiss gewählt, eine Aufführung etc. Alles einfach aus dem Moment heraus entschieden, ganz spontan jeweils . Ohne vorheriges genau festgelegtes Programm und Ziel. Einmal wählt dieses Kind (zB das Tram), dann das andere (den Bus), dann den Marronistand, dann das Eisfeld usw……. Viel Vergnügen 😉

    • Michu sagt:

      Gute Brett- oder Kartenspiele.
      Auf die Personenanzahl achten!

    • Lichtblau sagt:

      Ich habe „grosses weisses Einhorn“ gegoogelt und da war eines dabei, das hätte mich als Kind einfach nur begeistert. Von Schrott keine Rede, eher in der Qualität des Steiff-Tigers fast in Lebensgrösse, den meine Tochter mal bekam und der immer in Ehren gehalten würde. Das Einhorn mag pädagogisch wenig wertvoll sein, aber den Vater, der an Weihnachten damit ankäme, würde ich vollmundig loben und nicht schmallippig tadeln. Warum sehe ich jetzt Hugh Grant im Schneegestöber vor mir?

  • 13 sagt:

    Wow, eine Ohrfeige direkt ins Gesicht aller getrennten Frauen und Männer, die sich jeden Tag, Jahr für Jahr zusammenreissen und den Kindern zuliebe versuchen, mit dem/der Ex so gut wie möglich, klar zu kommen. Und dazu eine schöne Vorlage für die frauenverachtenden Stimmen hier drin von fabian und co. Ein tolles Weihnachtsgeschenk haben Sie hier präsentiert. Da wäre mir persönlich ein Einhorn lieber gewesen…

    • mila sagt:

      Letzteres hab ich mir auch gedacht, 13. Then again: dass man Kommentierende wie fabian und co. mehrheitlich umschifft, zeigt mE, dass die umgekehrte Haltung ebensowenig vom Gros der Leser ‚goutiert‘ wird. Ich halte mich mit solchen Gestalten jedenfalls nicht mehr auf. 😉

    • fabian sagt:

      ich erkenne im text nur eine ohrfeige ins gesicht der getrenntIebenden männer. die ohrfeige die sie, frau 13, empfinden, ist wohl die, dass ihre männerfeindIiche femi nistische haltung so geradIinig entIarvt wird.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Herr Fabian – wie kommen sie darauf dass 13 eine Männerfeindin ist?
        Ich bin mit ihr bestimmt nicht immer einig, aber sie vertritt hier meistens eine intelligente und ausgewogene Meinung.

        Ich bin ein Mann, männlicher als jede Memme hier, die nicht mit verschiedenen Meinungen umgehen kann, die sich als Opfer einer (welch auch immer gearteten) Verschwörung sieht, die die Welt in gut und böse einteilt, oder einfach nur plump auf die Person schiessen kann, ohne sachliche Argumente.
        Und ich habe 13 noch nie als Männerfeindin hier erlebt.

      • Carolina sagt:

        RoXy: Bravo! Schliesse mich an!

      • 13 sagt:

        @ Roxy
        Danke schön 😉

        @ Fabian
        Da ich nicht getrennt bin, fühlte ich die Ohrfeige gar nicht. Würden Sie meine Beiträge lesen, wüssten Sie, dass als jemand, der es täglich mit Trennungen und Scheidungen zu tun hat, ich viel öfters die Seite der Männer einnehme, als diejenige der Frauen und ich das Scheidungsrecht stark als männerfeindlich kritisiere. Nur mag ich einseitige Polemik nicht, sondern bleibe lieber bei den Fakten im einzelnen Fall. Dass Sie jedoch nicht sehen (wollen), dass durch Leute wie Frau Finke, und wer ihren Blog kennt, weiss, dass das nicht der erste Beitrag dieser Art ist, alle diejenigen, die sich wirklich bemühen, unschuldig in Verruf kommen, zeigt klar, dass Sie offensichtlich zur Abstraktion nicht fähig sind. Schade.

      • Carolina sagt:

        13, Sie müssen sich in keiner Weise vor den fabians dieses Blogs rechtfertigen! Wer nicht über sein eigenes Jammertälchen hinausschauen kann, immer und immer wieder Frauen als ‚alle‘ mies und Männer als ‚alle‘ Opfer darstellt, ist ja letztlich gleichen Kalibers wie die Autorin. Und dann noch nicht mal lesen können ……….

      • 13 sagt:

        @ carolina
        Ich bin eine unverbesserliche Optimistin und hoffe immer noch, dass man ihn bekehren kann ….oder ich kann einfach nicht widerstehen 😉

      • Carolina sagt:

        13: Oder man könnte es auch so sehen: Angesichts der überwältigenden Einigkeit über den heutigen Beitrag von CF könnte man auch sagen, es braucht einen oder zwei fabians, damit es nicht allzu langweilig wird;-)

  • Brunhild Steiner sagt:

    🙂
    ah, wie wohltuend, nach langem wieder mal so ein richtig seelenerwärmender Beitrag, endlich endlich die Zweitausgabe- und bestimmt dürfen wir doch auf weitere hoffen???
    (Liebe Redi, bitte enttäuschen Sie uns da nicht!)

    Schliesse mich den Meisten an und empfehle meinerseits: nutzen Sie die schon ins Spiel gebrachte fb-Möglichkeit und ergänzen Sie die stattfindende Umfrage…

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/ verehrte Schreiberin, ich bin ebenfalls Scheidungskind, und ausser dem erwähnten Meerschweinchen hab ich von meinem Vater nie was bekommen, weder zu Weihnachten noch Geburststag.
      Aber ich kann mich echt nicht erinnern dass dies je ein diskussionswürdiges Problem gewesen wäre- aber zu diesem Punkt, resp sachverwandtem Hinweis, haben Sie sich ja schon beim letzten Beitrag vornehm ausgeschwiegen.

  • Steve sagt:

    Na da habe ich ja Glück, konnte 2 ferngesteuerte Spielzeug Panzer ergattern!
    Stellt euch mal die leuchtenden Auge der Mutter vor beim öffnen der Geschenke!- unbezahlbar

    • fred sagt:

      Steve, bitte nicht vergessen, dass die Durchschnittsschreckschraube komplett ironiefrei daherkommt. Also überfordere sie nicht. Emanzipation ist ein viel zu ernstes Thema, als dass man darüber Witze machen kann. Zehntausende von Frauen fühlen sich von Ihrem verächtlichen Beitrag verletzt. Sie führen die jahrhundertelange Unterdrückung der Frau einfach weiter. Pfui!!
      Ich erwarte mindestens, dass Sie sich sofort selbst in aller Öffentlichkeit verabscheuen und zur Strafe den Rest Ihres Lebens sogar im Wald im Sitzen pinkeln.

      • Tina Balmer sagt:

        Steve, das ist dann aber eher ein Geschenk für Sie, oder? Macht nichts, solange Sie zusammen mit den Kindern damit spielen, ist aus Kindersicht der schönste Aspekt von „interaktiven“ Geschenken eigentlich erfüllt. Mir wars recht egal, wenn ich von Vati absolut nicht altersgerechte Dinge bekam, die dann gemeinsam gespielt wurden, ich genoss es einfach, meinen sonst so ernsten und gestressten Vater mit der Kontrolleurmütze auf dem Kopf und strahlenden Augen auf dem Boden sitzen zu sehen, während wir „isebähnlet“ haben. Die Bahn habe ich heute noch bei ihm im Schrank, eigentlich sollten wir wieder mal ein Revival machen – zum Spielen ist man nie zu alt. Und seine Eltern hat man inkl. alle Schwächen und Macken eben auch nicht ewig. In dem Sinne – carpe that f***ing diem.

  • Brige sagt:

    wie ers macht, es ist falsch… so einer Frau kann man nichts recht machen. Tragisch. Die Leidtragenden sind wie immer die Kinder, denn die spüren diese Verachtung und diesen Hass gegenüber dem Kindsvater… Einfach nur tragisch dass man so jemandem auch noch eine Fläche bietet um den Vater ihrer Kinder derart runter zu machen… Was werden die Kinder fühlen wenn sie dies lesen? – „Damals hatte ich so Freude an dem Einhorn, aber jetzt hats mir Mama definitiv versaut.. „. Ja. Und dann noch wundern wenn die Kinder den Vater plötzlich lieber mögen. Und weshalb es kein Mann mit ihr aushält.

  • fred sagt:

    Frau Finke, sollten Wie wirklich so drauf sein, tun mir Ihre Kinder wirklich leid.
    Haben Sie niemanden, der Ihre Beiträge vorher liest, um Sie vor der Veröffentlichung solcher Beiträge zu schützen?
    Natürlich dürfen Sie Ihren Groll gegen Ihren Ex rauslassen – aber machen Sie das doch einfach bei Ihrem Therapeuten. Der sagt Ihnen zwar- wie die Kommentatoren hier – ebenfalls die Wahrheit, aber unter vier Augen und eventuell etwas schonender.

  • Mike Müller sagt:

    Und da haben wir ihn wieder… den üblichen Frauen sind die Opfer und Männer die bösen Täter Texte… dieses Märchen höre ich nun seit 38 Jahren jeden Tag…… Kein Wunder sind solche Frauen immer „alleinerziehend“….

  • DDM_Reaper20 sagt:

    Mann fragt sich, warum ueberhaupt was geschenkt werden soll, wenn zum Dank so draufgehauen wird.

    Jaja, Maenner sind Schweine, sind ja immer an allem Schuld, an der Frau bleibt alles haengen, bla, bla, bla. Wenn sie dann schon so weinerlich sagt, bei manchen Ex-Paaren wuerde es ja klappen, frage ich mich, ob sie schon mal darueber nachgedacht hat, WARUM das so ist.

    Ich habe da so eine Theorie: Es soll Menschen geben, die ihre Ex-Partner NICHT in der Oeffentlichkeit schlecht machen, auch nicht ihren Kindern gegenueber (kann sie mir nicht erzaehlen, dass sie ihre Kinder nicht „impft“), und dann, Oh Wunder, klappt es nicht nur mit der Kommunikation, sondern auch mit der Erziehung. It takes two to tango, sagen unsere transatlantischen Verbuendeten — im Guten wie im Schlechten.

    • DDM_Reaper20 sagt:

      Bevor mir hier einer unterstellt, frauenfeindlich zu sein: Nein. Allerdings geht es mir schwer auf den Senkel, wenn einer in aller Oeffentlichkeit so auf den Ex-Partner eindrischt.

      Das muss einfach nicht sein. 1. ist es schlicht ungehobelt, 2. sagt es mehr ueber einen selbst aus, als ueber den Ex-Partner, 3. schadet es direkt den Kindern, denen ja klar wird, dass sie Papi — das Schwein! — nicht liebhaben duerfen (wer so in der Oeffentlichkeit ueber den Ex herzieht, wird privat sicherlich kein Blatt vor den Mund nehmen). Fuer Kinder ist das eine Seelenqual, die man ihnen nicht zufuegen darf (gilt umgekehrt natuerlich ganz genauso!).

      Kinder sollten Kontakt zu beiden Eltern haben duerfen, und Erwachsene heissen so, weil sie sich NICHT wie Kinder benehmen.

  • fabian sagt:

    Gratulation an die MB-Redaktion. Ein typischer Mamablog-Beitrag, der die Frauenprobleme wie immer auf den Punkt bringt. Danke für euer Engagement gegen die Unterdrückung durch die Männer.

    • Fabian Scherer sagt:

      Zuerst dachte ich, dass Sie mit geballter Ironie schreiben… so langsam dämmerts mir aber, dass Sie das wohl echt im ernst meinen…
      Sitzt da hinter der Tastatur nicht etwa eine Fabienne? Vielleich sogar aus Konstanz und in der nähe der Finken?

  • Ylene sagt:

    Irgendwie habe ich das Gefühl, die Geschenke passen nur Ihnen nicht.
    Also das Einhorn war zu gross für Sie, was Sie wahrscheinlich Ihrem Ex bis ca. Ende November noch unter die Nase gerieben (mit einem rhetorischen Schlagbohrer) haben. Der arme hat dann völlig verzweifelt einen kleinen Gutschein geschenkt, damit sich ‚die Kinder‘ (aka. Sie) was völlig spassloses, dafür pädagogisch extrem wertvolles, garantiert fair-trade-mässiges aussuchen können. Aber das war ja auch total falsch von ihm…
    OK, Ihr Ex hat Sie mit Ihrer Mutter, kleiner Schwester und bester Freundin gleichzeitig betrogen und ist mit Ihrem Vermögen abgehauen, während Sie in den Presswehen lagen – anders kann ich mir als Frau Ihren Hass und völlige Verachtung gegenüber Ihrem Ex wirklich nicht erklären.

  • Ulrich Gassner sagt:

    Wie sich wohl ihre Kinderbücher lesen?
    Die schmallippige Gans Gundel erzählt allen Tieren des Biotops, was für ein Idiot ex-Gänserich Gunther doch ist?

  • ABC sagt:

    Ich schliesse mich so einigen KommentatorInnen hier an. Was genau soll ein Vater denn nun tun? Grosses Geschenk = „trojanisches Pferd“/ übertrieben, kleines Geschenk = knausrig, tolles Geschenk für bei mama = siehe grosses Geschenk, tolles Geschenk für bei Papa = unfair etc. Die einzige Lösung die dieser Beitrag zulässt, ist, dass der Vater brav die Mutter fragt, was sie möchte dass er den Kindern schenkt? Oder wohl eben Gutscheine damit die Mama kaufen kann was sie für richtig hält?
    Mein Sohn hat bereits begriffen, dass gewisse Wünsche die Mama nicht schenken will, von Papa erfüllt werden und es ist sein gutes Recht dich das von ihm zu wünschen und ich freu mich mit ihm ;-).

  • Papperlapapi sagt:

    Ärgerlich, wenn sich die Kinder über das Rieseneinhorn vom Papi mehr freuen, als über das perfekte, durchdachte, altersgerechte, pädagogisch wertvolle Geschenk vom Mami….. Wirklich ärgerlich, dass es für Kinder einen Papi braucht, der doch nur die perfekte Erziehung vom Mami behindert. Die ideale Vermehrungsform wäre das Klonen von Frauen, dann hätte man den ganzen Ärger mit dem männlichen Geschlecht nicht mehr.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Ist ja schon echt traurig wie sie hier in aller Öffentlichkeit über den Vater ihrer Kinder herziehen. Haben Sie sich je gefragt, wer davon einen Nutzen haben soll?
    Denken Sie doch wenigstens an ihre Kinder.

    Schon mit ihrem letzten Beitrag haben Sie nur sich selbst beschmutzt, und so ist es auch mit diesem. Echt traurig.

    • mila sagt:

      Ist leider wirklich so, Roxy. Beim letzten Mal hatte ich noch so etwas wie ansatzweises Rest-Verständnis. Diesmal bleibt auch mir die Spucke weg. Und ich muss somit zugeben, dass die anderen Kommentierenden, die mit der Autorin schon damals sehr kritisch ins Gericht gingen, wohl (allzu) recht hatten.

      • Reincarnation of XY sagt:

        mila – ja, sie räumt hier wirklich die letzten Zweifel aus. Man kann es beinahe nicht glauben.

        Dein Gedanke bezüglich der Verantwortung der Redaktion habe ich mir auch gemacht.
        Wenn sie die Frau schon nicht vor sich selbst schützen will, sollte sie doch wenigstens an die Kinder denken. Die sind schon alt genug, dass sie das alles hier mitlesen können (und deren Klassenkameraden auch).

      • Carolina sagt:

        Was ist denn das für eine dumme Milchmädchenrechnung? Weil ich eine Frau bin, wähle ich automatisch eine Frau? Ungeachtet ihrer politischen Übrrzeugungen? Weil die ‚Frauenanliegen‘ vertritt, renne ich automatisch hinter ihr her? Meine Güte, denken Sie doch mal nach, Mann!

      • Carolina sagt:

        Oh Mann, das gehört unter den Post von fabian 08:34….

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Reincarnation of XY

        „Die sind schon alt genug, dass sie das alles hier mitlesen können (und deren Klassenkameraden auch).“

        Hm, das wär doch mal ein Thema!
        Wie geht es den internetgewandten Kindern/Jugendlichen von bl0ggenden Müttern und Vätern???

  • Hans Hintermeier sagt:

    Aufgrund des Artikels und ihrer Homepage kann man extrapolieren wie wohl ihre „Familienpolitik“ für die Männer aussieht. Familienpolitik ist ja ihre Hauptinteresse gemäss Homepage.

    • fabian sagt:

      Naja, sie vertritt Fraueninteressen in der Politik. Da hat sie 50% der Wähler – die Frauen – auf sicher. Und sicher noch ein paar femi nistische Männerstimmen. Und ist damit gewählt.

      • Martin Frey sagt:

        fabian, die Frau verliert ihr Gesicht in hohem Masse, was von mindestens so vielen Frauen wie Männern kritisiert wird. Und wenn den Wählern und Wählerinnen (!) von Konstanz bekannt wäre wie hochnotpeinlich sie sich äussert, würde sich dann noch die Frage stellen ob sie je Stadträtin geworden wäre.

      • fabian sagt:

        martin, die frau wird mit gutem resultat wiedergewählt werden. ist eine sogenannt starke, emanzipierte, fortschrittliche feministische vorzeigefrau. ich glaube, sie kennen den politischen mainstream in deutschland nicht wirklich – das ist die mehrheitsfähige familien- und genderpolitik.

      • Martin Frey sagt:

        Kennen Sie die Frau näher, fabian? Und schwingt da nicht bei Ihnen auch das eine oder andere stereotype Feindbild mit?
        Ich würde die öffentliche Meinung und auch die Wähler nicht unterschätzen, und denke, dass es auch in Konstanz genug kritische und anständige Geister gibt.
        Fakt ist aber, dass bereits gewählte Politiker in aller Regel wiedergewählt werden, bei uns wie in D.

      • Carolina sagt:

        fabian, ist Ihnen eigentlich nicht klar, dass Sie auf Ihre Weise genauso bekloppt ‚argumentieren‘ wie diese Frau? Sie unterstellen permanent ‚allen‘ Frauen alles Böse, ‚alle‘ Frauen sind so dumm, eine solche Frau zu wählen etc etc. Sie machen exakt dasselbe wie CF, nur mit anderen Vorzeichen… Ist halt nur blöd, dass für einmal alle hier ziemlich einig darüber sind, dass es sich hier um eine Provokation handelt, die alle verurteilen. Das gilt dann im Umkehrschluss wohl auch für Ihre ewig einseitigen Posts…..

  • hago sagt:

    Liebe gedemütigte Mütter und Väter, die verlassen wurden
    Sind die Geschenke das Problem oder dass das Kind den/die Ex gerne hat, während ihr ihm/ihr die Pest an den Hals wünscht und hofft, dass das Kind solidarisch mit euch dasselbe verspürt?
    Geht zum Psychiater, lernt die Demütigung abzulegen und sprecht mit dem Ex, sofern die Geschenke wirklich Anpassungsbedarf haben. Denn mit eurem „ich will das hier nicht haben“ wälzt ihr eure Probleme auf die Kinder ab, und die sind in jedem Alter definitiv zu klein um (gesund) damit umgehen zu können.

  • Susi sagt:

    Die vom Vater geschenkte elektrische Eisenbahn darf nicht bei ihm bleiben? Kein Problem, da soll er doch einfach alles doppelt kaufen, das kann er sich nebst der Alimente für die Kinder und der Unterhaltszahlung für die Ex sicher noch leisten.

  • Martin Frey sagt:

    Ich frage mich allen Ernstes was Sinn und Zweck dieses Beitrages sein soll. Ergab sich einfach mal die Gelegenheit, den MB zu einer Diss-Plattform weihnächtlich gehörnter Ex-Ehefrauen, die unverdient in kleinen Wohnungen darben müssen, umzunutzen? Der Mann mag tausend Fehler haben, aber er wird wohl kaum so genüsslich (Augenroll!) über etwaige Defizite, über die die Autorin zweifelsohne auch verfügt, vor einem Millionenpublikum herziehen.
    Umgekehrt gefragt, woher kommt dieser Drang vieler (zum Glück nicht aller) Angehörigen des weiblichen Geschlechts, so wonnevoll und hemmungslos über Partner, Ex-Partner und auch ganz viele andere Personen herzuziehen die sich mangels Anwesenheit nicht wehren können? Ist das womöglich irgendwas genetisches? Oder doch was persönliches? Fragen über Fragen..

    • mila sagt:

      Martin, auch Männer sind durchaus zu solchen Rundumschlägen gegen Ex-Partnerinnen und andere missliebige Personen fähig… Aber ich gebe Ihnen insofern recht, als auch ich mich ernsthaft frage, was die Redaktion mit der Veröffentlichung eines solchen Beitrags bezweckt. S. dazu auch meinen Kommentar weiter oben.

      • Martin Frey sagt:

        Natürlich gibt es solche Männer zweifelsohne, mila, persönlich kenne ich einfach keine solchen. Und das andere sehe ich gehäuft. Was natürlich wiederum nichts beweist. Mein Beitrag war zugegebenermassen auch nicht ganz polemikfrei…

      • mila sagt:

        Die (öffentliche) Diffamierung, bis hin zum sozialen Tod, ist vielleicht tatsächlich ein eher ‚weibliches‘ Mittel. Die existentielle ‚Auslöschung‘ von Partnerin und Kindern ein eher ‚männliches‘. Ausnahmen auf beide Seiten belegen jedoch, dass bei beiden Geschlechtern alles möglich ist (dies auch nicht ganz polemik-frei).

        So oder so: das unermessliche Leid, das dadurch angerichtet wird, ist ein kollektiv-menschliches. Ungeachtet, ob es die Beteiligten selbst, die Kinder, oder die Hinterbliebenen betrifft.

      • tina sagt:

        übrigens meinte ich das hier mila

      • mila sagt:

        tina, auch bei mir hinterliess dieser Kommentar einen zwiespältigen Eindruck, besonders die Formulierung ‚vieler (zum Glück nicht aller) Angehörigen des weiblichen Geschlechts‘. Ich habe daher in derselben ‚Polemik‘ zu antworten versucht.

        Dennoch würde ich MF, so wie ich ihn bislang kennengelernt habe, zugute halten, dass er damit ziemlich sicher nicht eine Mehrheit der Alleinerziehenden in diesen spezifischen Topf werfen wollte. Aber erklären kann er sich ja selbst, wenn er dies nachliest und antworten möchte.

      • Martin Frey sagt:

        Um Himmels Willen, das lag mir völlig fern. Falls ich diesen Eindruck erweckt haben sollte, entschuldige ich mich dafür.
        Eigentlich wollte ich darauf hinaus, was mila whs. treffender folgendermassen formulierte: „Die (öffentliche) Diffamierung, bis hin zum sozialen Tod, ist vielleicht tatsächlich ein eher ‚weibliches‘ Mittel.“
        Dabei ging es mir tatsächlich nur um Stilmittel, wobei mein ganz persönlicher Eindruck der ist, dass es dabei tendentiell geschlechterspezifische Unterschiede gibt. Dies kann man anders sehen.
        Mir geht es um die Art und Weise wie Menschen miteinander umgehen, und wo sie ihre Grenzen des Anstandes und Respektes ziehen auch wenn sich wie im aktuellen Fall Gelegenheiten zur Machtausübung bieten. Aber an Alleinerziehende habe ich dabei nicht mal gedacht.

      • Martin Frey sagt:

        @tina: Darf ich fragen, weshalb Sie sich durch meine Worte angesprochen fühlten? Und weshalb Sie sich mit der Autorin in einen Topf geworfen fühlten?
        Selbst wenn diese (wie es scheint) für sich in Anspruch nimmt, allgemein und pauschalisierend alleinerziehenden Mütter (Väter gibt’s bei ihr nicht) das Wort zu reden, ich verstehe Ihre Betroffenheit im Zusammenhang mit meinen Aussagen zugegebenermassen nicht ganz.

      • tina sagt:

        dein beitrag, MF, zeigte halt dass solche blogtexte die leute dazu bringen extreme positionen zu beziehen ohne dass sie das zu merken scheinen. sie denken, sie bringen persönliche statements, aber wenn viele solche persönlichen statements bringen, ist es zusammen das, was die gesellschaftliche haltung ist. oder raushängt. egal, denn der effekt ist eine verschlechterung der situation, insofern sind reaktionen wie die von fabian genauso nachvollziehbar. ich weiss nicht recht wie ich das umschreiben kann. hast du nicht bemerkt, dass ohne mit der wimper zu zucken getrenntlebende vätern wie auch alleinerziehende müttern mieseste charaktereigenschaften angekreidet werden? es sind diese pauschaurteile, von leuten, die keine ahnung haben von den einzelsituationen, die zu einer stimmung führen

      • Martin Frey sagt:

        Sie meinen die spürbare Polemik, tina, bei der oft vieles auf der Strecke bleibt. Derartige Beiträge läuten iaR die Stunde der Populisten ein, die Marktschreier haben halt dann oft Hochkonjunktur. In finde aber, dass auch unter dieser Prämisse der Diskussionsverlauf erstaunlich zivilisiert war, die meisten Kommentatoren bemühten sich, zumindest nach meinem Verständnis, um die Sachlichkeit und Differenzierung die die Autorin vermissen lässt. Insofern ist deren Rechnung wohl nicht ganz aufgegangen, was sie in ihrer Opferhaltung zwar bestärken mag. Aber das ist egal, finde ich.
        Vielen ging es völlig zurecht um die Instrumentalisierung der Kinder, ich wollte meinerseits etwas mehr die Stilebene thematisieren was mir wohl nicht so gelang. Persönlich halte ich das für zwei verschiedene Ebenen.

      • mila sagt:

        Martin, von meiner Seite: mir war die ’stilistische‘ Intention klar. Und ich denke, wir alle kennen solche teils sehr genüsslich-zelebrierend ‚zustechenden‘ Giftspritzen (genauso, wie wir die verbitterten Jammeris kennen – das männliche Pendant, wenn Sie so wollen, denn bei beiden geht es darum, dass selbstredend der/die andere an wirklich allem Schuld ist). Nur: viele? Ja, viele Menschen (Mann wie Frau) lassen sich in einer Situation chronischer Verletztheit oder Trennung zu harschen Kommentaren hinreissen. Aber die meisten finden nachfolgend einen weniger ‚destruktiven‘ (Kompromiss-)Weg, zum eigenen wie, insbesondere, zum Kindswohl.

      • mila sagt:

        Ich würde daher statt von vielen von einzelnen sprechen, wenn es um das von Ihnen beschriebene ’stilistische‘ Extrem geht.

        So, und jetzt schau ich mal, ob ich doch noch eine weitere Mütze Schlaf finde… 😉

      • mila sagt:

        Vielleicht sollte ich es doch noch etwas pointierter fassen: es ist eine Binsenwahrheit, dass die Extreme stärker ins Auge zu stechen pflegen als das ‚allzu-menschlich‘ Normale. Woran ich mich störe ist, wenn bestimmte Klischees, die auf einzelne zutreffen, allzu allgemein auf eine bestimmte ‚Gruppe‘ übertragen werden. So, wie die Mehrheit der Frauen keine Xanthippen (und Schlimmeres) sind, finden sich auch unter der Mehrheit der Männer keine Dauer-Jammeris (und Schlimmeres).

      • Martin Frey sagt:

        @mila: 04:28? Meine Güte. Aber bei Ihnen ist es demnächst soweit wenn ich mich recht erinnere. Ein Weihnachtskind sogar?
        Dafür laufen Sie um diese Zeit anscheinend zu Hochform auf:
        „Kurzum: Ich habe hier nicht das gesellschaftspolitische Votum einer Familienpolitikerin gelesen, sondern ein persönliches Armutszeugnis.“
        Das ist perfekt.
        Von meiner Seite alles Gute.

      • mila sagt:

        Here we go again… Wenn einem die Augen zwischen neun und halb zehn einfallen, verschieben sich die ‚Relationen‘ ein wenig. 😉 Und ja, es liegt alles drin: vom Weihnachtskind bis zum Dreikönigsbaby, wobei wir eigentlich, im Sinne der Kleinen, auf einen ’neutralen‘ Tag hoffen. Vielen Dank für die guten Wünsche!

      • Sportpapi sagt:

        Sportlich gesehen müsste das Kind natürlich besser im neuen Jahr auf die Welt kommen… 🙂
        Wünsche auf jeden Fall doch noch ein paar Stunden Schlaf bis dahin und alles Gute für das neue Leben zu dritt!

      • mila sagt:

        Hihi – angesichts dessen, wie zugkräftig sie auf zunehmend begrenztem ‚Raum‘ (immer noch) kicken kann, erwarte ich einen weiblichen Beckham. Oder Messi. Oder doch wenigstens einen glatten Sport-Sechser im Zeugnis. 😉

        Auch Ihnen lieben Dank für die guten Wünsche, SP.

  • Franziska sagt:

    Da hat die Journalistin (hoffe, keine professionelle, sondern Gelegenheits-…) ihre abgrundtiefe Verachtung für ihren Ex auf Geschenke übertragen. Dürfte auch schwer für Männer werden generell: Die schenken halt mal gerne Technisches und auch Zeugs, die Frau (aber nicht Kind!) eigentlich überflüssig finden. Sie sind in der Regel das verspieltere Geschlecht. Und das ist gut so! Meinen Alltag wird durch meinen Mann so aufgelockert, weniger verbissen und verbiestert. Frohe Weihnachten, unverbiesterte!

  • Christoph Schnyder sagt:

    Einfache Lösung: die Kinder beim Vater leben lassen. Dann ist das Einhorn in Papas Bett, das Lego in der „richtigen“ Wohnung, und die Frau müsste sich nicht als Alleinerziehende arbeitende Mutter selbst bemitleiden und über die Geschenkauswahl nörgeln. Und der Vater könnte dann einen Papablog über seine Zufriedenheit mit der Geschenkauswahl der Mutter an die Kinder schreiben.

  • Stefan sagt:

    Ich kenne Sie nicht persönlich, Frau Finke, und kann mir nach so einem Artikel natürlich kein faires und angemessenes Urteil zu Ihnen erlauben.
    Aber ich muss schon sagen, dass der Artikel sehr zynisch und ein wenig verbittert wirkt, was ich persönlich sehr schade finde.
    Ich hoffe diese Haltung bekommen nur wir und Ihr Ex-Mann mit, nicht jedoch die Kinder…

    • Reincarnation of XY sagt:

      Stefan – spätestens seit heute bekommen ihre Kinder diese Haltung mit.
      Sie steht nämlich im Netz – unter offiziellem Namen, von einer Frau die Stadträtin ist.
      Selbst wenn die Kinder diese Ergüsse der Peinlichkeit nicht selbst googeln, dann werden es ihre Schulkameraden tun.
      Und das alles schön vor Weihnachten, am 18. Dezember. Damit sich so ein richtig wohliges Familiengefühl unterm Christbaum breit machen kann und die Kinder Geborgenheit und Liebe verspüren.
      Bei Monty Python wärs lustig. In der Realität der betroffenen Kinder einfach nur traurig.
      Eine solche Veröffentlichung ist verantwortungslos.

      • Caroline sagt:

        Einverstanden Reincar. Erträglich gemacht hätten es Humor und Selbstironie, aber beides fehlt völlig.

      • Topolino sagt:

        @RoXY: Genau! Das macht einfach nur betroffen. Mir tun ihre Kinder so leid. Was sie da an Schaden anrichtet, ist nicht auszudenken! Ehrlich, ein – in ihren Augen falsch gewähltes – Geschenk des Ex bzw. Vaters bzw. sogar ein vergessenes Geschenk hätte so etwas nicht anstellen können…… Wirklich nur traurig…

  • Fabian Scherer sagt:

    Pippilotta? Echt jetzt? *facepalm*

  • Luise sagt:

    Absprachen nach Trennungen sind schwierig und brauchen viel Grosszügigkeit. Ist man mit dem Ex zerstritten, kann er es eigentlich nur falsch machen. Er ist sozusagen ausser Kontrolle, deshalb ist er ja auch der Ex und schenkt das, was er für richtig hält. Was soll man da kommentieren? Die Alleinerziehende bemitleiden? Oder das Kind?

  • Sisifee sagt:

    Dieser Ex kann gar nichts richtig machen, das ist hier das Problem.

  • cyberbull sagt:

    Schon schlimm heute, diese Männer! Und diese Väter erst!! Schenken ihren Kindern tatsächlich etwas, das diese freut, wie Rieseneinhörner! Und nehmen dabei einfach stinkfrech Platzmangel der Exfrau in ihrem eigenen Bett in Kauf. Absolute Frechheit. Und diese doofen komplizierten Legos und bünzligen Eisenbahnen, also echt. Nur weil die Kinder gern damit spielen, hat die Exfrau im Fall noch lange nichts davon, was fällt diesen Männern bloss ein?

    Frau FInke, ich wünsche Ihnen, dass Ihr Exmann sie zu Weihnachten nicht wie umgekehrt in der Öffentlichkeit blossstellt, und dass Ihnen jemand etwas schenkt, das sie so glücklich macht, dass Ihre Mundwinkel im nächsten Jahr etwas weicher werden und das Bloggerfoto entsprechend weniger verbissen aussieht.

  • Topolino sagt:

    Musste grad schmunzeln ab Ihren Zeilen! Treffend formuliert. Ich bin zwar nicht in dieser beschriebenen Situation mit einem Ex, würde aber mit den Kleinen eine Wunschgeschenkliste basteln, schreiben, verzieren und diese dem Vater übergeben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich dann nicht daran hält. Oder das Kind darf selber mit dem Vater einen vergnüglichen Einkauf mit ihm und damit auch gemeinsame Zeit verbringen. Vielleicht happert es aber gerade daran, dass nämlich die Frau gerade das zu verhindern sucht. Und überhaupt, kommen nicht auch manchmal eigenartige Geschenke seitens Grosseltern, Gottis? Manchmal zählt doch einfach nur der Wille. Ok, bei den Vätern, die gar nichts schenken (auch keine gemeinsame Zeit) obwohl sie es finanziell könnten, das finde ich schon befremdlich.

    • Ein Vater sagt:

      tja, leider ist es nicht die Regel, dass ‚die Mutter‘ der ‚gemeinsamen Kinder‘ oder die ‚KESB‘ so denken wie Sie gerade beschrieben haben. Leider leider sehen viele Schicksale von Vätern heute ganz anders aus …
      Ich hoffe, dass wenn Sie mal in die beschriebene Situation kommen (was ich wirklich NICHT hoffe), so erinnern Sie sich an Ihren Beitrag in dem Blog.

    • Topolino sagt:

      Zur Info: Die ersten beiden Sätze beziehen sich auf den allerersten Kommentar von Hans Hintermeier von 6:30 und nicht etwa auf den Artikel der Journalistin selbst. Ich fand, er hat das so gut formuliert und getroffen. Sie hingegen scheint zutiefst verletzt von ihrem Ex zu sein. Denn anders kann ich mir sonst ihren Rundumschlag nicht erklären. Schade, denn das werden auch ihre Kinder und deren Freunde lesen…. Und was sie da an Schaden anrichtet, ist nicht auszudenken! Ein – in ihren Augen falsch gewähltes – Geschenk des Ex bzw. Vaters oder gar ein vergessenes Geschenk mag das nicht zu toppen.

      • Topolino sagt:

        @Ein Vater: Ich versuche das wirklich so zu leben. Bei meiner Arbeit, aber vor allem auch in meinem Umfeld bei Freundinnen, die getrennt bzw. geschieden sind. Und dort versuche ich stets zu vermitteln und den Standpunkt des Ex zu ersehen. Ich gebe zu, manchmal leider mit wenig Erfolg. Und ich muss Ihnen zudem auch dahingehend recht geben, dass es oft die Mütter sind, die die Kinder gegen den Vater instrumentalisieren. Indem sie zB im Vorfeld ganz bewusst Erwartungen beim Kind wecken, obwohl sie genau wissen, dass der Vater diese dann nicht erfüllen kann und das Kind traurig sein wird. Nach dem Motto: „Er kommt sicher zu deiner Theatervorführung“, obwohl sie genau weiss, dass er geschäftl. zZt. auslandsabwesend ist. ….. Tja, „Biester“ gibt es überall……..

  • Fabian Scherer sagt:

    Warum aber, muss man sich überhaupt der allgemeinen Gewohnheit, erzeugt durch Diktat der Konsumtempel, beugen und an Weihnachten jedem etwas schenken? Weihnachten feiert die Geburt Jesu und das ist Geschenk an die Menschheit genug, weshalb sollte ich jemandem der sich gar nicht für Jesus interessiert also etwas schenken? Gerne Schenke ich zur Geburtsfeier von Kind, Mutter und Freunden etwas, oder was noch viel intensiver einschlägt: Man beschenkt seine Liebsten mitten unter dem Jahr, was viel mehr Freude bereitet (versuchen sie’s mal). Man darf aber gerne weiterhin mit der Masse rennen und der Konsumwut von Kommerzialisierten Feiertagen folgen.
    Viel Spass dabei.
    Das war soeben mein Geschenk an Sie, wenn es keine Freude bereitet hat, dann haben Sie den Sinn des Geschenks nicht verstanden

  • Malena sagt:

    Wow, und was schenken Sie Ihren Kindrn zu Weihnachten? Schmallippige Hassgefühle gegen ihren Vater?

    • Carolina sagt:

      Danke, Malena! Kurz und bündig und exakt meine Frage! Eigentlich gibt es zu dieser vor Selbstgefälligkeit triefenden Kolumne gar nicht mehr zu sagen…….

    • mila sagt:

      Worüber ich mich zusätzlich wundere: ein früherer, ebenso ‚einseitiger‘ Beitrag derselben Autorin wurde ebenfalls ziemlich ‚eindeutig‘ (d.h. negativ-kritisch) vom MB-Publikum aufgenommen. Weshalb die Redaktion die Autorin nicht vor sich selber schützt, indem sie auf eine weitere Veröffentlichung verzichtet, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Ausser, es ginge tatsächlich ausschliesslich darum, möglichst hohe Klickraten zu generieren. Zumal dafür eignet sich ein solcher Text ausnehmend gut.

      • fabian sagt:

        mila, diese Frau ist im Recht. Sie weiss, dass Männer Frauen unterdrücken. Dass FrauenIöhne zu niedrig sind. Dass das Sorgerecht nicht dem Mann gehören darf. Irgendjemand muss schliesslich mutig die Wahrheit in einer diskriminierenden Gesellschaft verkünden, nicht?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @mila: ich glaube für die Autorin ist es zur Denk-Gewohnheit geworden die Fehler einseitig beim männlichen Geschlecht zu lokalisieren, bis jetzt konnte sie ja auch auf der feministischen Zeitgeistwelle mitreiten im Winde politischer Korrektheit und hat die Bodenhaftung nun ganz verloren (rezipiert wahrscheinlich zu viele feministische Studien). Ich frage mich nicht, wie sie geschützt werden kann, sondern die Männer vor ihrer „Familienpolitik“. Immerhin wird sie ja gewählt.

      • mila sagt:

        Das Familienpolitische ist das eine; mit/in ihrem eigenen Blog präsentiert die Autorin ihren Wählern regelmässig ihre Denkweise, so dass sich diese doch vermutlich ein gutes Bild davon machen können, wie es um ihre Einstellung tendenziell bestellt ist. Das andere das Familiäre – wie Roxy weiter unten zu recht bemerkt hat, insbesondere betreffend die Kinder der Autorin.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @mila: tant mieux! Dann ist ihre feministisch/ misandrische Haltung in Deutschland bereits mehrheitsfähig. Sie wird ja gewählt.

      • mila sagt:

        Na ja, wir wissen nicht, Herr Hintermeier, ob sich die Gewählte schon vor ihrer Wahl derart ‚exponiert‘ hat… Bei der nächsten Wahl wird dies sicher nicht unbeachtet bleiben, denn das Netz vergisst bekanntlich nie.

      • mila sagt:

        Ich selbst sehe hier jedenfalls, dass sich die MB-Kommentierenden querbeet durchs Geschlecht so ziemlich einig sind. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Reaktionen in Deutschland auf so einen Beitrag, in einem (über-)regional rezipierten Medium, derart anders ausfallen würden.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @mila: on verra bien

      • Reincarnation of XY sagt:

        mila – ich denke zwar genau gleich, aber manchmal bekomme ich schon Zweifel

        Oftmals landen genau die ungeeignetsten Menschen in „leitende“ Positionen.
        Ich erinnere mich an eine Oma, deren familieninterne Sozialinkompetenz auch durchs Band weg als fatal wahrgenommen wurde. Und diese war Chefredaktorin eines meinungsbildenden Elternblatts.
        Persönlich kenne ich eine Stadträtin, die ohne Scherz die Inkarnation eines Hausdrachens einer Satire-Soup sein könnte. Und eine Schulkatechetin, welche von der ganzen Nachbarschaft als Person ohne eine Spur von Nächstenliebe wahrgenommen wird.

        Und irgendwie kann ich mich nicht ganz dem Eindruck erwehren, dass die Frau von der Redaktion nicht so wahrgenommen wird, wie von uns. Denn sonst wüsste sie, dass ihre Beiträge dem Ruf des MB schadet.

      • mila sagt:

        Dieses Phänomen beschäftigt mich auch immer wieder mal, und beschränkt sich ja (beileibe ebenfalls) nicht aufs Geschlecht, oder eine bestimmte (politische/soziale/religiöse) Ausrichtung…

        Allerdings wissen wir nicht, ob Frau Finke ihren Auftrag als Stadträtin nicht weitaus besser (bzw. fairer) handhabt, als ihre Beiträge vermuten lassen. Solche ‚Diskrepanzen‘ zwischen Person und Amt gibt es, mal mit Ausschlag auf der einen, mal auf der anderen Seite – oder schlimmstenfalls auf beiden. Aber Amtsträger mit beidseitigem Manko halten sich tendenziell eher nicht langjährig in ihrem Ämtern auf – zumal, wenn diese auf einer Volkswahl basieren, und nicht auf internen Gremienentscheiden.

      • mila sagt:

        Und doch noch ein Zusatzgedanke: ich frage mich, ob es am Ende nicht insbesondere auch die Nicht-Wähler sind, die bestimmten zwiespältigen Figuren ‚Auftrieb‘ geben, welche aus welchen Gründen auch immer sehr gut darin sind, eine halbwegs solide Wählerbasis aufzubauen und den abstinenten Rest nicht allzu sehr zu verärgern. Dies würde dann auch so manche unerfindliche Wiederwahl erklären.

      • Reincarnation of XY sagt:

        und beschränkt sich ja (beileibe ebenfalls) nicht aufs Geschlecht, oder eine bestimmte (politische/soziale/religiöse) Ausrichtung…

        In diesem Punkt sind wir uns völlig einig.
        Wunderschön gesagt.

        Wer diesen Punkt nicht begreift… das sind echt die grössten Langweiler (auch hier im Blog). Genau genommen ist keine vernünftige Diskussion möglich, mit einem Menschen der nicht zu dieser Einsicht gekommen ist.

        So ich muss jetzt kochen.

      • Sportpapi sagt:

        Man muss nicht mehrheitsfähig sein, um gewählt zu werden. 30% sind auch nicht das Volk.

      • mila sagt:

        @SP: Ich hoffe, Herr Hintermeier nimmt Ihre Worte zur Kenntnis. Gegen meine ist er ja gelegentlich immun. 😉

      • Hans Hintermeier sagt:

        @mila: ich nehme auch Ihre Kommentare ernst und lehne sie nicht a priori ab, sondern denke darüber nach. Wie ist es bei Ihnen?

      • mila sagt:

        Ich denke, dass ich Ihnen mit (Gegen-)Argumenten antworte, zeigt, dass ich Ihre Kommentare ernst nehme – aber deren Stossrichtung deswegen inhaltlich nicht teilen muss (was allerdings durchaus auch schon punktuell vorgekommen ist).

  • Romea Studer sagt:

    Liebe Frau Finke, bei Ihrem Beitrag bleibt mir die Spucke weg. Sie beklagen sich, dass gemeinsame Absprache mit dem Ex so selten ist. Schon mal dran gedacht, dass das an Ihrer aus jeden Wort triefenden Ablehung gar Verachtung liegen kann? Wäre ich Ihr Exmann, ich hätte auch keine Lust auf Kommunikation.
    Übrigens: unter dieser ablehnenden Haltung leider Kinder viel mehr als unter einem Gutschein.

    • Julia von Bergen sagt:

      Genau das.
      Und unter dem im Netz omnipräsenten Gejammere von Frau F., mit welchem sie den Kindern immer wieder, ebenso unterschwellig wie öffentlich, die Schuld an ihrer ach so argen Situation gibt.

      • JuKu sagt:

        Wo hat die Autorin jemals den Kindern die Schuld an ihrer Situation gegeben? Das ist wirklich eine ungeheuerliche Unterstellung und stimmt einfach nicht.

  • René Hofstetter sagt:

    Ein wunderbares Stück „Hau-auf-den-Ex“-Journalismus. Gut braucht es für das Internet keinen Anbau.

  • Rudy sagt:

    Ach, wären wir doch alle auch Frauen, die Welt wäre sooooo viel besser! Doch halt: bei uns kauft die Grossmutter den „nervigen Elektronikkram“….

  • Hanspeter Dinner sagt:

    Hochgradig platt und undifferenziert über Männer herziehen… wow, eine bloggerische und intellektuelle Glanzleistung, der Gipfel der Emanzipation… Sie deklassieren sich selbst. Mit freundlichen Grüssen, Hanspeter Dinner.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Ja diese Männer! Was soll man da noch sagen? Wenn sie keine Frauen mehr haben, die ihnen sagen, was gut ist/was sie kaufen sollen, sind sie zu nichts mehr zu gebrauchen, machen nur Unsinn. Und wer leidet wieder mal unendlich unter den Männern: die Frauen (und Kinder). Kann man das nicht irgendwie nachhaltig lösen?

    • fabian sagt:

      diese Männer sind wirklich das hinterletzte. erstaunlich, dass es immer noch uninformierte Frauen gibt, die auf sie reinfallen.

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.