Alleinerziehend, weil die Frau versagt hat?

Ein Gastbeitrag von Christine Finke*

ONE FINE DAY, Michelle Pfeiffer, 1996, TM & Copyright (c) 20th Century Fox Film Corp. All rights reserved.

Michelle Pfeiffer als alleinerziehende Mutter am Rande des Nervenzusammenbruchs in «Tage wie dieser…». Foto: Screenshot, Youtube.

«Alleinerziehende Mutter»: «Eine Frau, die bei Auswahl des Vaters oder beim Konfliktmanagement dokumentiert versagt hat. Oder glaubt irgendjemand, dass alle alleinerziehenden Mütter von fiesen Männern sitzen gelassen wurden?»

So stehts im Vorwurf-Sammel-Artikel von «Emil und der Ich» auf dem Fisch und Fleisch Blog. Da sind noch viele andere dumme Klischees zu lesen, die extra zu diesem Zweck zusammengetragen wurden. Es geht um berufstätige oder nicht berufstätige Mütter, ums Stillen und um die ganze Palette dessen, was deutsche Frauen in den Augen der Gesellschaft so falsch machen.

Das Erschütternde ist, dass viele Leute wirklich aus tiefstem Herzen so denken. Mir hat genau das, was oben einleitend steht, jemand kürzlich erst ins Gesicht gesagt. Ich habe versagt, hätte den Mann als nicht geeignetes Ehematerial erkennen müssen und niemals drei Kinder mit ihm bekommen dürfen. Schon gar nicht aber hätte ich ihn verlassen dürfen.

Das ist sowieso etwas, das in den Köpfen der meisten Leute gar nicht vorkommt, dass die Frau es ist, die sagt, mein Lieber, das geht so nicht, wir müssen getrennte Wege gehen. Sie tut es zum Schutz der Kinder, sie tut es aus Verzweiflung und sicher nicht aus einer Laune heraus. Aber es sind, zumindest in meinem Bekanntenkreis, ausschliesslich die Frauen gewesen, die ihre Ehemänner verlassen haben. Nicht eine, die ich kenne, wurde von einem fiesen Ehemann verlassen. Es war andersherum: Sie verliessen fiese Ehemänner. Betrügende, trinkende, lieblose, schlagende, spielsüchtige oder psychisch für ein Familienleben nicht mehr tragbare Ehemänner ohne jegliche Problemeinsicht.

Ich kenne, und das ist wirklich komplett gegen das Klischee, nicht eine einzige Alleinerziehende, deren Ehemann sie für eine Jüngere verliess. Ehemänner sind träge Masse, die bleiben lieber bei ihrer Frau, selbst wenn sie vielleicht nicht gelesen haben, dass verheiratete Männer im Schnitt zwei Jahre länger leben als unverheiratete. Während für Frauen die Ehe die Lebenszeit um ziemlich genau diese Dauer verkürzt.

Wieso, frage ich mich, soll eine Frau dafür verurteilt werden, dass sie sich und die Kinder in Sicherheit bringt? Weil das in der Vorstellungswelt der glücklich Verheirateten nicht vorkommen darf? Und dann muss man diese Frau, die ihr Bestes tut, damit die Kinder glücklich aufwachsen, auch noch mit unausgesprochenen Vorwürfen und Getuschel hinter ihrem Rücken strafen? Da ist es mir lieber, wenn die Leute offen auf mich zukommen und mir sagen, dass sie denken, ich hätte Mist gebaut. Dann kann ich wenigstens antworten. Und vielleicht das Bild der Alleinerziehenden ein bisschen gerade rücken.

Und überhaupt, Konfliktmanagement. Gut, bei der Auswahl des Partners war sehr wahrscheinlich Chemie im Spiel, da ist frau umnebelt und nicht ganz zurechnungsfähig, genauso wie der Mann. Aber das Konfliktmanagement, das kann ja wohl kaum das Ressort der Frau sein? Wie lange, überlege ich gerade, habe ich genau das getan, Konflikte aus dem Weg geräumt, für gute Stimmung gesorgt (oft genug unter Körpereinsatz, was mich heftig reut), den Hausfrieden gewahrt? Viel zu lange, viel zu oft. Das war der Fehler. Aber wenn ich das und so deutlich denjenigen gegenüber äussere, die mich dafür angreifen, dass ich den falschen Mann ausgewählt und obendrein die falschen Kinder bekommen hätte, dann schweigen sie. Es muss doch irgendwie die Schuld der Frau sein.

Nicht einmal habe ich erlebt, dass ein getrennt lebender Vater vorwurfsvoll gefragt wurde, was denn schiefgelaufen sei in der Ehe. Eher werden sie bedauert, diese Exemplare. Dass sie nun den Alltag ohne ihre Kinder erleben müssen, sie schrecklich vermissen und auch so furchtbar viel zahlen. Als ob das ein Gesetz wäre. Niemand muss den Kontakt zu seinen Kindern verlieren nach der Trennung. Das Vermissen ist gegenseitig. Und zahlen müssen alle, besonders aber die Alleinerziehende, die weniger Zeit hat als andere, weniger Geld und viel mehr Arbeit mit den Kindern und gleichzeitig fast keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt.

Ihr solltet euch schämen, ihr Leute mit dem Klischee im Kopf, wir hätten die falschen Kinder mit den falschen Männern bekommen – und das sei alles unsere Schuld. Aber lieber beschämt ihr uns. Und die Kinder gleich mit. Die Versager, das seid ihr. Ihr versagt uns Solidarität und Anerkennung. Weil es so schön bequem ist zu glauben, es sei alles die Schuld der Frau. Die habe schliesslich die Familie zusammenzuhalten. Und genau da ist der Denkfehler. Familie, das ist Aufgabe aller Angehörigen. Sogar wenn sich die Familie auflöst oder neu strukturiert. Nein, gerade dann. Denkt mal darüber nach.

Christine Finke im Hof*Christine Finke bloggt als „Mama arbeitet“ und lebt mit ihren drei Kindern (6, 9 und 15) allein. Sie ist Kinderbuchtexterin, Autorin und Stadträtin in Konstanz.

191 Kommentare zu «Alleinerziehend, weil die Frau versagt hat?»

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Es gibt tatsächlich Frauen, die alleinerziehend sind weil sie versagt haben, häufig bei der Auswahl. Das sind dann meisten die Frauen, die im Fernsehen oder in Zeitschriften als arme Alleinerziehende dargestellt werden, dabei sind sie einfach dumm. Es gibt aber vermutlich ebenso viele, die haben eigentlich alles richtig gemacht bei der Auswahl und irgendwann ist dann trotzdem schiefgegangen, aber eben, das ist nur ein Teil.

  • mboeni sagt:

    schade….. früher gab es Mütter…….. heute gibts nur noch Frauen und KIKAS Kinderabgabestellen; bin 59 Jahre und es tut wehh !

  • Hans-Jakob Hürlimann sagt:

    Hihi.. Schämen Sie sich mit ihren Klischees im Kopf!

    Offenbar verlassen Männer ihre fiesen, betrügenden, trinkenden, lieblosen, schlagenden, spielsüchtigen oder psychisch für ein Familienleben nicht mehr tragbare Ehefrauen ohne jegliche Problemeinsicht weniger häufig, nicht einmal für jüngere Klischeegeliebte.

    Seit wann ist eigentlich „träge Masse“ zu sein in einer Ehe nicht mehr wünschenswert?

    Auch die Lebenserwartung lässt sich doch ganz einfach (und ganz klischeehaft) erklären: Verheiratete Männer trinken & rauchen weniger, und ernähren sich gesünder – während verheiratete Frauen weniger Sport treiben und übergewichtiger sind (auch oder gerade weil sie nicht mehr fürchten verlassen zu werden.)

    Amüsant und sehr, sehr bezeichnend Frau Finke. Am meisten gelacht habe ich allerdings über das ‚denkt mal darüber nach‘, wirklich fabelhaft.

    • Erich Ed. Müller sagt:

      Leider haben Sie es verpasst, in die Moderne einzusteigen und pflegen immer noch das Bild der gütigen Mutter, liebenden Gattin usw. Der Vorwurf, Clichés zu kolportierne fällt somit an Sie zurück.
      Hingegen angesichts der Anzahl alleinerziehender Mütter, von eimem Cliché zu sprechen, ist schon etwas eigenartig. Dass die Mehrzahl der Männer, weder gewalttätig, noch kriminell onsder sonstwas hässliches ist, kann wohl nicht behauptet werden. Und mittlerweilen stellen sogar Fachleute – darunter durchaus auch Frauen – fest, dass der allgerösste Teil der Trennungen, die übrigens fast immer von der Frau ausgehehen, missbräuchlich ist und nicht selten eien egoistischen hintergrund aufweist.

      • lolarennt sagt:

        Wie kann denn eine Trennung missbräuchlich sein? Eine Trennung ist eine Entscheidung die jeder autonom treffen kann und darf. Und was heißt egoistisch? Ein Mensch, der aus einer nicht mehr beständigen Beziehung geht, sorgt letztlich gut für sich, das ist kein Egoismus, sondern Selbstfürsorge und Selbstschutz. Und Menschen mit Kindern trennen sich nicht leichtfertig, das ist ein Klischee. In meinem beruflichen und privaten Umfeld kenne ich niemanden, der ein Beziehungsende „gewürfelt“ hat. Es war immer ein langer Weg in die Partnerschaft wieder Ruhe und Liebe reinwachsen zu lassen. Und ein noch schmerzhafterer Prozess, das Beziehungsende anzuerkennen und zu durchleben. Und das sind keine schönen Lebensphasen, die jemand missbräuchlich oder egoistisch gewählt hat.

  • ABC sagt:

    Diese Art der Argumentation mag ihre Berechtigung gehabt haben – ist aber mMn nicht mehr angebracht.
    Als frisch geschiedene eines gar nicht fiesen aber betrügenden Ehemannes, musste ich mich eher dafür rechtfertigen, dass ich auch mir einen Teil der Schuld zuschreibe, ihn nicht hasse und bei der Scheidung nicht ‚das Maximum‘ rausholen wollte sondern eine für alle – und vor allem das Kind – sinnvolle Lösung zu finden.

    Aber ich habe nicht jahrelang ausgeharrt und auf Besserung gehofft – darum hat sich wohl auch nicht so viel Frust und Enttäuschung angesammelt und ich fühlte mich nach kurzer Leidens – und Hoffenszeit wieder selbstbetimmt und -bestimmend.
    Vielleicht ist das der Erlebensunterschied und nicht die andere Generation.

    Das Schwarz-weissmalen war zum Aufbrechen der Strukturen wohl nötig. Bringt aber niemandem wirklich etwas – am wenigsten den Kindern.

    • Felix Stern sagt:

      Sie haben also nicht „das Maximum“ für sich heraus geholt? Das sagen alle. Wieso? Bei den Alimenten gibt es keine Grenzen. Egal, wo man sich einigt, die Frau hätte noch mehr haben können, wenn sie noch mehr gestritten hätte. Genau das hat ja das Bundesgericht vor kurzem festgehalten: wenn eine Frau nur hartnäckig genug streitet bekommt sie immer, was sie will.

    • Hans Hintermeier sagt:

      @ABC: „Diese Art der Argumentation mag ihre Berechtigung gehabt haben – ist aber mMn nicht mehr angebracht….“Das Schwarz-weissmalen war zum Aufbrechen der Strukturen wohl nötig. Bringt aber niemandem wirklich etwas“
      Sehr gute Analyse. So kann/sollte man heute wirklich keinen Dialog mehr über Gleichberechtigung führen.

    • Sportpapi sagt:

      Ausharren und auf Besserung hoffen wäre hier ja typisch männlich – träge Masse halt…

      • ABC sagt:

        😉
        Ich wage die These, dass auch diese Aussage der ‚trägen Masse‘ aus einer ganz bestimmten Konstellation entstanden ist. Eine in der sich frau nicht selbstbestimmt fühlt und es je nach Gesellschaftsform auch nicht ist/war. Da passt sie sich an und ist unglücklich, während das dem Mann kaum bewusst ist und sich für ihn die Ehe als zumindest ok anfühlt.
        Ob er damit glücklich ist wage ich zu bezweifeln – aber das Motto mag sein: es ist halt wie es ist.

  • Josef sagt:

    Jede Trennung hat ihre eigene Ursache. Bei mir war es die (noch) nicht diagnostizierte Borderline-Persönlichkeitsstörung meiner künftigen Ex-Frau. Auf diese Ursache kam ich erst, als ich meinem Psychiater das Herz ausschüttete. Und plötzlich machte Alles Sinn: Die Dramen und Tränen, die Geldverschwendung mit gleichzeitigem Vorwurf man sei selbst die Ursache für Geldsorgen, die sofortige und sinnlose Triebbefriedigung, das Durchsetzen und Verteidigen einer unnützen Weiterbildung, die permanente Leere und Trennungsangst, das Einfordern permanenter Liebesbeweise, die Erschöpfung nach der Rückkehr von Geschäftsreisen, die Emotionalität. Gestern noch der liebste Knuddelbär, das Goldlos, der perfekte Partner. Heute mit dem Spruch „wir sind zu verschieden“ zur Familienwohnung hinausgejagt, weil man den Wohnungsumbau der Frau besprechen wollte. Kein Alkohol, kein Seitensprung, keine Gewalt, keine Geldsorgen, keine Vernächlässigung. Pure Langeweile, und die Vergötterung der kürzlich geschiedenen besten alleinerziehenden Freundin, und der Hass auf ihren Exmann. Ihre Emotion hat sie nach Hause gebracht und auf mich projiziert, und nun bin ich der Bölimaa. Soviel zur These, dass alle alleinerziehenden Frauen sich selbst und ihre Kinder vor fiesen Ehemännern schützen wollen. Wer schützt meine Kinder jetzt vor dieser Frau?

    • Heinz Karrer sagt:

      Oje, ich kann Ihnen sehr gut nachfühlen. War auch mal in einer solchen Beziehung. Ist der reinste Horrortrip und die erlebten Demütigungen wirken wohl ein Leben lang nach. Glücklicherweise war ich nicht verheiratet und konnte rechtzeitig die Notbremse ziehen.

  • fabian sagt:

    haha, da schimpft eine gegen „dumme Klischees“, um dann noch viel die dümmeren Klischees zu bemühen. Fiese Ehemänner und dergleichen. Ja, tut mir leid, aber das ist was vom dümmeren, das ich die letzte Zeit gelesen habe. Und ich bin mir einiges an femini stischem Schwac hsinn gewohnt.

  • Hans sagt:

    Hehehe, Klischees bekämpft man nicht, indem man noch mehr Klischees bemüht… dämlicher Artikel.
    „Niemand muss den Kontakt zu seinen Kindern verlieren nach der Trennung. “ Schön, schön, in ihrer Welt gibts wohl keine Mütter, die Kinder als Druckmittel benutzen mit dem Argument: „Wenn du nicht spurst, siehst du die Kinder nicht mehr!“ In meiner Bekanntschaft gibts zwei Fälle… Ponyhof!

  • Sportpapi sagt:

    Einmal mehr bedaure ich es, dass eine Blo g-Auto rin nicht mitdiskut iert, wenn sie doch schon die Komme ntare verfolgt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Sportpapi

      was gibt Ihnen Anlass zur Vermutung dass sie (wenigstens) am mitlesen ist?

      Da hätten wir doch immerhin die Hoffnung dass auch was hängenbleiben könnte…

      • Sportpapi sagt:

        Dsa habe ich gesehen, als ich über ihre Homepage auch auf dem FB-Profil gelandet bin.

      • Brunhild Steiner sagt:

        interessant, nun stehen die Chancen wohl 50 zu 50 dass der Verlauf als Anlass zu einem weiteren Ar tikel, mit Schwerpunkt es habe sich immer noch gar nichts geändert, genommen wird-

        oder im besseren Fall vielleicht das Eine und Andere überdacht wird. Persönlich hoffe ich auf Letzeres…

      • Sportpapi sagt:

        Wenn ich da die Rückmeldungen so lese, dann zweifle ich. Da ist viel Zustimmung aus dem Fankreis.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi

        hm, bleibt wohl nichts anderes übrig als sich in Bescheidenheit zu üben und einfach dankbar zu sein, dass es den Fankreis (noch?) nicht hier reingeschwemmt hat…, schätzungsweise klang es bisschen nach „wehe wenn sie losgelassen…“?

  • Kiri sagt:

    Die Weisheit, das Menschen sich nicht ändern ist so alt wie der Mensch. Die Frage ist nicht warum man den trinkenden, betrügenden Mann am Schluss nicht mehr wil, sondern warum man ihn denn wollte. Die richtige Auslese ist bei Trauben und Männern das Wichtigste wenn man am Schluss reinen Wein will und nicht saure Töpfe.
    Anbei ist das Angebot genau der selben Frauen Frauen auf paarship und elitepartner so gross, dass sich dieselben Idioten nach der Scheidung problemlos auch wieder bedienen können nur dann ohne Verantwortung und Alimente.

  • Heulsuse sagt:

    Alleinerziehend, weil die Frau versagt hat? Bei mir voll und ganz! Aber nicht im geschilderten Sinne des Textes. Heute bin ich als Mann die rare Spezies des alleinerziehenden Vaters dreier Jugendlicher. Und das bereits seit einigen Jahren. Und das auch, weil die Frau versagt hat, und zwar auf ganzer Linie. Am Scheitern der Ehe sind natürlich wir beide gleichenmassen Schuld. Aber der Rest?…mein lieber Herr Gesangverein. Dafür reicht hier der Platz leider nicht. Aber es steht völlig im Gegensatz zum obigen Text

  • Alder sagt:

    Wozu eigentlich noch heiraten? Beim derzeit geltenden Eherecht kann es im Regelfall nur eines geben: nicht heiraten. Denn jeder Partner kann jederzeit die Ehe verlassen. Einen Grund braucht es dazu nicht. In der Regel tun dies, wie der Artikel zutreffend aufzeigt, die Frauen. Bis anhin musste, ob Gütertrennung oder nicht, die Hälfte der zweiten Säule an die Ehefrau und umgekehrt gehen. Neu können die Frauen auch hier mehr als die Hälfte abräumen. Die Gesetzesänderung tritt demnächst in Kraft. Wenn ein Mann heiratet, was kann man da noch tun? Der KESB anrufen, damit sie Massnahmen einleitet, um dies zu verhindern? Wird nichts nützen, denn die KESB lebt und wächst nur dank Problemfällen. Eine Ehevertrag schützt güterrechtlich nur schwach. Der wichtigeste Schutz, um finanziell nicht ruiniert zu werden, ist die Nichtheirat. Es lässt sich heute jedenfalls kein Grund mehr nennen, um zu heiraten. Niemand weiss, wie die gesetzlichen REgeln im Laufe der Ehe geändert werden. Das Bundesgericht hat in seiner unerschöpflichen Weisheit, wobei niemand weiss, woher es diese hat, neuerdings entschieden, dass das gemeinesame Sorgerecht ohne weiteres von der Ehefrau unterminiert werden kann. Im Blog ist die Frage nicht beantwortet: Wozu heiraten?

  • Georg sagt:

    Wenn ich gewisse Kommentare von gewissen Männchen lese, begreife ich gewisse Weibchen, dass sie von solchen so genannten Männchen nichts mehr wissen wollen: Welche Frau bleibt denn freiwillig bei einer Heulsuse von Buben, einem Jammerlappen, einem Schwächling, der ständig den Schwanz einzieht und sich vor einer Auseinandersetzugn mit der jämmerlichen Ausflucht drückt, er wolle ja nur das Beste für das Kind…. Ha! – PS. Nein, beruhigen Sie sich. Das ist kein Aufruf für dumpfe Machogewalt.

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