Die Schmach, ein dickes Kind zu haben

In this photo taken on Tuesday July 19, 2011, Anghella Torres, 4, plays at a park near her home in Mexico City. Anghella, who at 66 pounds (30 kilos), weighs twice what she should, is following a modest diet and exercise program established for her by a nurse at a local public hospital earlier this year. Mexico, which claims to have the fattest kids in the world, is encouraging others to lose weight. Schools are banning junk food and requiring more physical education. (AP Photo/Alexandre Meneghini)

Ein vierjähriges Kind spielt in Mexiko-Stadt mit einem Ball, um Gewicht zu verlieren. Foto: Alexandre Meneghini (Keystone)

Sind Kinder dick, haben die Eltern versagt. So der Tenor. Und zwar egal, ob die Eltern selbst dünn sind oder ebenfalls übergewichtig.

Das klingt alles simpel und sehr selbstgerecht obendrein. Die Realität ist wesentlich komplexer. Darum so viel vorweg: Eltern mit dicken Kindern sind keine Versager. Denn sicher: Es gibt sie, die sorglosen Kindermäster und Couch-Potatos. Aber die meisten Eltern wollen ihren Job wirklich gut machen, auch in Sachen Ernährung. Nur ist das eben nicht immer so einfach, wie man glauben könnte, wenn man entsprechenden Kampagnen glaubt.

Klar, es ist Fakt, dass, wer viel isst und sich wenig bewegt, dick wird. Das weiss heute buchstäblich jedes Kind. Aber warum sind dann trotzdem so viele dick? Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass viele Eltern es unsäglich peinlich finden, wenn das Teuerste, das sie sich je angeschafft haben, sichtbare Mängel hat? Denn längst nicht alle übergewichtigen Kinder lassen sich den bildungsfernen Schichten zuschreiben, ergo kann ihnen nicht Unwissenheit in die Schuhe geschoben werden.

Es gibt nun mal Kinder, die von Natur aus extrem gern und viel essen. Auch in Familien, die sich gesund und bewusst ernähren. Die heutige Zeit macht ihnen das unsäglich leicht. Ihnen Essen mit Ermahnungen zu vergällen, ist kein gangbarer Weg. Nicht weil die Kinder toben würden, sondern weil unsere Eltern das schon bei uns erfolglos probiert haben. Mit der Folge, dass wir fortan ständig ein schlechtes Gewissen und Körpergefühl hatten, Ahornsirupkuren machten und ansonsten einfach heimlich weiterassen und später auch noch kotzten oder joggten, bis wir leer geschwitzt waren.

Denn wer der Generation der daueressgestörten 80er angehört, wie sehr viele von uns Teeniemüttern, weiss: Das Thema Essen und Gewicht ist so unsäglich heikel, dass alles, was dazu gesagt wird, lebenslange Folgen haben kann. Mütter, die selbst Essstörungen haben oder hatten, können ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, sein Kind schlank zu halten, ohne ihm eine Essstörung anzureden.

Was also tun, wenn das eigene Kind anfängt, einen Speckgürtel anzusetzen? Wegschauen? Nein! Es ihm sagen? Nein! Zumindest nicht unüberlegt und ohne umfassende Vorbereitung.

Denn sonst können Sie Gift darauf nehmen, dass Ihr Kind ernsthaft anfängt, sich in seinem Körper unwohl zu fühlen. Falls es das nicht ohnehin schon längst tut – und die Chance dafür ist heute sehr gross, selbst bei schlanken Primarschülern. Je nach Charakter wird das Kind versuchen, diesen Frust wegzumampfen, wegzuhungern oder sich sonst ein Verhalten aneignen, das wenig bringt ausser jahrelangem Schaden.

Anders ist es, wenn Ihr Kind auf Sie zukommt und um Rat fragt. Dann können Sie ein vernünftiges Gespräch über gesundes Essen führen und mit ihm gemeinsam das Verhalten ändern. Sagt das Kind jedoch von sich aus nichts, sollten Sie weder wegschauen noch sich Vorwürfe machen, sondern dringend Ruhe bewahren und sich gut von einer entsprechenden Fachstelle oder dem Kinderarzt beraten lassen – bevor Sie auch nur ein Wort sagen, das sich wie ein Pfeil für immer in die Seele ihres Kindes bohren kann, während Sie es vielleicht schon längst wieder vergessen haben. Zurücknehmen geht in diesem Fall nämlich nicht. Worte lassen sich nicht wie Speck wieder abnehmen.

170 Kommentare zu «Die Schmach, ein dickes Kind zu haben»

  • Martin sagt:

    Oder wie wär’s mal mit einem Blog: „Von der Schmach, der korrupten und inkompetenten Schweizer Behörden.“ Vor allem im Justizsystem! Man, was man da alles ertragen muss! Sind diese Richter/Innen alle so doof? Sind die korrupt? Geistig unterbelichtet? Oder Polizisten, die sich plötzlich selber Kompetenzen geben, von denen sie eigentlich meilenweit entfernt sind? Oder „via sicura“, welche eigentlich illegal ist? Aber ein „dickes Kind“. Na, dann soll es halt Fussball spielen gehen, rennen, Fahrradfahren?

    • Michael sagt:

      Sie können wirklich selbst entscheiden, welche Blogs Sie anklicken um zu lesen. Es gibt auch Google, da können Sie die von Ihnen genannten Schlagwörter eingeben und finden dann Ihren Interessen entsprechende Artikel und Blogs..
      Das funktioniert wirklich.
      Freundliche Grüsse

  • Leila sagt:

    Ich habe eine Tochter (6), die liebend gerne den ganzen Tag ungesundes essen würde – und sie ist eine gute Futterverwerterin. Ich thematisiere am Familientisch schon mal, was gesundes Essen ist – wir besprechen v.a., wie viel Schoggi, Chips etc. im Verhältnis zu Gemüse und Obst gesund ist, was die Zähne brauchen, was es braucht, um gesund und fit zu sein. Also kein Schwarz-Weiss, sondern dass man halt von der Schoggi ein begrenztes Stück etc. nimmt. Es gibt keine Diät – aber wer nach 1 -2 Portionen noch Hunger hat, stillt diesen erst mal mit Wasser, Gemüse oder Obst. Gesunde Ernährung und eine gesunde Einstellung zum Essen, zum Genießen…. zu thematisieren sehe ich insbesondere bei Kindern, die zu Molligkeit neigen, als wichtig an. Eben auch gerade deshalb, weil sie auswärts oft die Möglichkeit haben, ungesünder als zu Hause zu essen. Unsere Tochter berichtet nun hin und wieder, dass sie auswärts extra Wasser statt Sirup nahm..

  • Fred Wieser sagt:

    Der sog. BMI bildet nicht die Normalität ab, sondern eher ein sog. Ideal. Ursprünglich entwickelt für die Einteilung junger Rekruten. Aber die Mode- oder Stylindustrie u.a. verdienen sehr gut damit. Den Leuten ein ’schlechtes Gewissen‘ machen. Es gab schon immer Dünnere, Mittlere, Dickere. Das entspricht der weiten Normalität. Ich lehne ‚Norm-Menschentum‘ entschieden ab.

    • Brürrk sagt:

      der bmi hat den vorteil, dass er eine grosse Bandbreite von „Normalität“ angibt. Bei einer grösse von 180cm ist die bandbreite 20 kg oder sogar mehr. Das ist viel bessser, als das „Idealgewicht“, auf 2-3kg genau, das früher propagiert wurde.
      Ausserdem ist es eine messgrösse, die langfristige statistische vergleiche ermöglicht… (so dass wir sehen können, dass wir mit zunehmendem alter immer fetter werden)

  • Hanspeter Müller sagt:

    @ Marco Gallati: Was Sie über den Stoffwechsel schreiben mag heutzutage für das Gymi reichen, das Fachwissen ist aber inzwischen viel komplexer. Die Darmflora spielt wie von ML geschrieben tatsächlich eine grosse Rolle. Wenn man Dicken die Darmflora von Dünnen verabreicht nehmen sie ab. Allerdings nur vorübergehend, dann kehrt die Zusammensetzung wieder zum urspünglichen Zustand zurück. Wie das funktioniert ist noch nicht bekannt. Auch findet die Fettsynthese nicht nur in der Leber statt. Ihre These mit den „faulen Dicken“ ist längst überholt, diese Zusammenhänge sind längst wiederlegt. Leicht Uebergewichtige leben zudem gleich lang wie Normalgewichtige und haben die besseren Ueberlebenschancen zB bei Herzinfarkt als Normalgewichtige. Untergewichtige verkürzen sich ihre Lebenserwartung ähnlich lang wie stark Uebergewichtige. Und wenn wir schon bei der Wissenschaft sind: es gibt eindeutige Zusammenhänge zwischen zu frühen Diäten, dem ganzen Modelwahnsinn in den Medien und der Zunahme von Essstörungen. Und diese wiederum führen zu ziemlich kostspieligen Folgeschäden bis hin zum vorzeitigen Tod des Erkrankten.

  • Paul Moser sagt:

    Die hier in Kommentaren immer wieder durchscheinende so total mechanistische Ansicht, in Fragen von Beziehung und Erziehung liesse sich alles bei entsprechendem Input einfach so steuern, stört mich gewaltig. Der Mensch ist nun wirklich keine Maschine, der menschliche Körper und Geist sind kein Computer. Es gibt viel zu viele Faktoren und Einflüsse von innen und aussen, die mitspielen und die nicht einfach so „berechnet“ werden können.

    • Muttis Liebling sagt:

      Eigenartiger Weise sind Wissen über die eigene Psyche und Physis bei den meisten Menschen nur rudimentär ausgeprägt. Ich kann mir das nur als Selbstbetrug erklären. Ein Mensch, der einem Beruf nachgeht und sich selbst die Schnürsenkel binden kann, der kann doch nicht so derart ungebildet sein, wie es die Mehrheit der Kommentare nahelegt.

  • Mauro sagt:

    Am besten erzieht man durch das eigene Vorbild. Deshalb braucht sich nicht über die Fettleibigkeit des Nachwuchses zu beklagen wer selber dick ist.
    Wer auf die Gesundheit achtet und trotzdem ein dickes Kind hat der hat entweder von Anfang an etwas falsch gemacht oder aber das Kind hat eine Krankheit.

  • Dieter Neth sagt:

    Passend zum obigen Bild sind unsere 3 plus die Gattin ebenfalls in Mexiko geboren. Die Kleine vom Bild hat höchstens ganz wenig Uebergewicht. Ein rundes Gesicht mit vollen Backen ist dort so typisch wie das deutsche „Axtgesicht“ hierzulande. Auch der Körperbau ist nicht bei allen Leuten gleich. Bei uns ist die Aelteste eine „gute Futterverwerterin“, die Mittlere wollte gar nichts essen und die Jüngste war pflegeleicht. Gut und viel essen und Mexiko sind unzertrennlich, und selbst mit lauter Früchten kann man sich Uebergewicht anfuttern. Wichtig ist, die Kalorien zu verbrauchen, und da hilft nichts so gut wie das Auto zu verkaufen. Mit meiner Aeltesten ging ich jahrelang 15 min zu Fuss zur Schule. Alleine gehen lassen war nicht praktikabel, unser Wohnort an der Grenze war nicht gerade ideales Terrain für junge Mädchen und Frauen. Hierzulande sollte man den Verkehr aus den Quartieren rausbringen, dann löst sich das Uebergewichtsproblem von selbst. Kinder können sich draussen wunderbar selbst beschäftigen sobald es keine Autos mehr hat.

  • alam sagt:

    Wir ernähren uns durchschnittlich gesund, bewegen uns, aber nicht übermässig und sind alle schlank. Ein Mitschüler meines Sohnes ernährt sich viel gesünder als wir, hat mindestens ebenso viel Bewegung und ist doch nicht schlank. Im Gegensatz zu ihm haben wir wie die meisten von uns doch einfach Glück gehabt.

  • Hannes Müller sagt:

    Wir hatten ein Mädchen in der Primarklasse, das dick war, und als ixh sie mit 60 sah, war sie schlank und sah gepflegt und blendend aus. Ich hätte sie am liebsten gleich ausgeführt, aber ich bin ja schon glücklich verheiratet.

  • clados sagt:

    Ich würde meinem Kind niemals sagen, dass an seinem Körper etwas falsch ist, ausser es handelt sich um eine eventuelle Krankheit (zb Hautveränderungen, Geruch, Störungen beim Gehen etc) was man natürlich abklären muss.

    Meinem Kind will ich Anstand und Mitgefühl beibringen UND schauen, dass es gut in der Schule ist! Die Wahlmöglichkeiten nehmen im Leben vor allem mit der Bildung zu – und zwar stark! Oder glauben Sie ernsthaft den Mathematiker vom MIT kratzt es, ob er nun IN ist- dieses Problem haben die Leute, die in der Schule nicht aufgepasst haben und bei Gott man will doch VIEL lieber eine Maryam Mirzakhani als eine Kim Kardashian oder Miley Cyruss ein!

    Ich will, dass mein Kind einmal Chancen hat, deshalb will ich, dass es fleissig, diszipliniert und wissbegierig und eben auch mitfühlend mit anderen ist – und nicht herummobbt – denn für ein solches Verhalten würde ich mich tatsächlich als Mutter schämen. Ich bin selber untergewichtig, so wie die Laufstegmodels – d.h. für die meisten Menschen wirke ich sogar „anorektisch“. Ich wurde fast 15 Jahre wegen dem herunter gemacht (was mir aber nicht sonderlich geschadet hat). Wenn mir nun aber meine Eltern in den Rücken gefallen wären, wäre ich sicher nicht so zufrieden rausgekommen.
    Nun habe ich bald einen MINT-Abschluss und kann auswählen. Ich muss mir definitiv keine Sorgen darüber machen, dass ich für andere optisch gesehen politisch unkorrekt bin, denn mein Wissen ist wenig verbreitet und so habe ich schon in jungen Jahren ein grosses Mitspracherecht – was etwas sehr Schönes ist.
    Nach wie vor glaube ich das Wissen und Geld immer noch die grössten Machtinstrumente sind und nicht die schnell zerfallende Schönheit. Mit dem Pummelig oder Dicksein wird es sich gleich verhalten – ist komplett egal solange man etwas kann – für mich wäre es eine Schmach ein gemeines und ignorantes Kind zu haben.
    Eltern sollten ihre Kinder unterstützen – natürlich auch mit gesundem Essen, Wanderungen, Besuch von Museen, gemeinsames Basteln/Werken etc. aber meiner Meinung nach nicht mit Bemerkungen gegen das Aussehen.

  • Katharina sagt:

    Ich ass heute eine Banane.

    Jetzt muss ich drei Sojabohnenwürfel an Rasenmähersauce runterbeten.

  • Reto sagt:

    Die Evolution hat den Homosapiens nicht auf 2 Beine gestellt um 120 Kg zu tragen, dann könnte er auf allen vieren gehen. Die Gesellschaft ist mittlerweile zu bequem und zu faul geworden weil einem alles hingeschissen wird. Überall gibt’s Helferlein um die Anstrengung auf einem Minimum zu beschränken.
    Kinder können nichts dafür, dass sie sind wie Sie sind, denn sie wissen schlicht nicht wie man sich gesund ernährt, die Gesellschaft geht ja als „gesundes Beispiel“ voran.
    Wie kann es denn sein dass 8 Jährige nicht mal wissen wie eine Karotte aussieht….und mir soll niemand sagen dass sich jemand mit Fettleibigkeit noch wohlfühlt, dies wird schlicht weggeblendet und man vegetiert dann mit einer Lüge vor sich hin.

  • Bethli sagt:

    „Denn wer der Generation der daueressgestörten 80er angehört, wie sehr viele von uns Teeniemüttern…“
    Interessant, dass sich niemand an diesem Satz gestossen hat, der von vorneherein Eltern Jg 80-89 abstempelt als krank und zu jung und demnach eh alles falsch machend…
    Und nein ich gehöre nicht zu dieser Generation, aber mein Kind…

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Bethli
      ich hab den Satz eher so verstanden: Mütter von jetzigen Teenagern, und das von diesen Müttern ein Teil in die Altersgruppe gehört welche sich mit „eine Diät wechselt die andere ab“ sehr gut auskennen, auch wenn nur weil überall drüber gesprochen worden ist und gar nicht mal selber praktiziert.

  • Lia sagt:

    eines stört mich: es wird die ganze Zeit das Wort „schlank“ verwendet. Schlank ist dünner als normalgewichtig. Die Autorin impliziert so, dass nicht das Normalgewicht erstrebenswert ist, sondern eben ein dünnes, schlankes Kind, und genau da fängt das Problem doch an: was normal ist, wird schon als zu dick erachtet. Vielleicht sollte man einfach mal da ansetzen, dass man heute das als schön ansieht, was eigentlich schon zu wenig ist.

    • Valeria sagt:

      Unsere Tochter bewegt sich seit der Geburt auf der 50.
      Perzentile, mit kleinen Abweichungen nach oben und unten. Bzgl. Gewicht und Grösse ist sie damit durchschnittlichster Durchschnitt. Trotzdem finden wir z.B. in der H&M-Mädchenabteilung keine passenden Hosen. Das ist krank.

  • cyan jaeger sagt:

    Es ist schon überzogen den Eltern von übergewichtigen Kindern komplettes Versagen vorzuwerfen. Klar erscheint es so, dass der Ernährung oder Sport nur ungenügend Aufmerksamkeit gewidmet wurde aber die Eltern gleich als Versager zu betrachten geht zu weit.
    Raucht ein Jugendlicher werden die Eltern ja auch nicht gleich als Alleinschuldige zur Verantwortung gezogen. Ein bisschen mehr Nachdenken und weniger mit Worten/Fingern auf andere zeigen, würde den meisten Kommentatoren gut zu Gesicht stehen.

    • Laura sagt:

      Naja, wenn ein 6jähriges Kind raucht, dann sind sehr wohl die Eltern die Versager. Genauso beim dick-sein.

      • Hotel Papa sagt:

        Nein. Nicht da, wo „dick“ Sein heute anfängt. Wer keine Modelmasse hat, wird als Beleidigung fürs Auge eingestuft. Vor allem von denen, die sich über Ernährung noch nie Gedanken machen mussten. (Die anderen wissen, womit die „Dicken“ kämpfen.)

  • Für alle, die nicht begreifen, worum es hier geht: dick = schlecht trichtern wir unseren Kindern/anderen Menschen ein. Da käme kein Kind selber drauf, sie sind ja einfach wie sie sind. Solange gesund, ist dick sein nur eine Form-Sache. In jedem Sinn.

    • Sportpapi sagt:

      Klar. Cola schlecht, Schokolade schlecht, Verhalten schlecht, in der Schule schlecht. Alles egal. Da käme ja kein Kind von selbst drauf. Aber hauptsache, heute (noch) gesund und zufrieden.

    • Brürrk sagt:

      da bin ich mir nicht so sicher…. Kinder sehen Abweichungen und haben Tendenz, sie zu thematisieren… Insofern kann ich mir durchaus vorstellen,, dass Kinder Dicke, Dünne, Brillentràger etc. hänseln, auch ohne dass es ihnen von den Erwachsenen vorgemacht oder eingeredet wird…

  • Stephan Iten sagt:

    Ein dickes Kind hat man nicht, ein dickes Kind macht man.

    • Leo Stern sagt:

      Das ist jetzt ein ganz grosser Stuss, den sie da schreiben. Haben sie überhaupt Kinder? Unsere Grossmutter selig hatte 12 Grosskinder und wenn wir alle zusammen waren, sah man es deutlich: 7 waren vom Stamme schmal, 5 vom Stamme breit. Und zwar über alle Familien verteilt. Da haben die Gene gnadenlos zugeschlagen, beim einen so, beim anderen anders. Wobei sich der eine oder andere schmale Wurf sich sein Polster angefressen hat, schlussendlich sieht am an der Postur, und nicht am Gewicht, wer welche Gene erwischt hat.

    • Mami sagt:

      ich habe drei mädels. eine ist durchschnittlich-, eine unter- und eine eher übergewichtig. alle drei essen dasselbe. die dünnste fast am meisten! wir essen ausgewogen, nie fertig food aber auch mal ein eis oder ein guetzli. den speck hat meine rundliche im fall seit sie zwei monate alt ist. damals war sie voll gestillt. das verhältnis grösse/gewicht ist viel besser geworden, aber sie hat einfach eine andere verwertung als die beiden anderen…

  • marianne sagt:

    Oh, bei uns ist es anders rum und das ist auch eine ganz schön belastende Situation. Unsere Tochter (9 Monate) ist und war immer zu dünn. Im Krankenhaus fing’s schon an, sie musste dort bleiben weil zu leicht. Bis heute werden wir vom Kinderarzt (Zb bei den Kontrollen und den Impfterminen) gerügt und ermahnt. Unser Kind ist -anders als wir, ein schlechter Esser. Aber sonst putzmunter. Mich bringt das auch zur Verzweiflung, ich fühle mich extrem unter Druck gesetzt von den Ärzten. Ich hoffe mein Kind trägt deswegen keinen Schaden davon, ich hab deswegen definitiv einen davongetragen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @marianne
      eines unserer Kinder bewegte sich immer an der unteren Perzentile, als er im Schulalter die unterste Linie verliess, haben wir in eine Abklärung auf Wachsstumsstörung eingewilligt (Handröntgen, Hormontest etc), raus kam eine Wachstumsverzögerung von ca 2 Jahren (bisschen mühsam, denn der jüngere Bruder konnte so für lange gar nichts „nachtragen“ da fast immer dieselbe Kleidergrösse-, stelle ich mir bei gleichgrossen Zwillingen ähnlich vor) welche wir dann unbehandelt liessen (Alternative wäre eine „Anschubdosis“ für Pubertätstart gewesen).
      Heute ist er im Klassenverband immer noch der Kleinste, aber immerhin schon mindestens 1 Schuhnummer grösser als ich (und mächtig stolz dadrauf, zum mich-überragen reichts noch nicht ganz 😉 )

      Ich dachte und denke mir ebenfalls, solange die Kinder aktiv sind, sie nicht aufgrund „körperlichem nicht der Normkurve entsprechen“ auch offensichtlich Schwierigkeiten haben, muss man nicht gleich alle Hebel bewegen- im Auge behalten ja; aber vielleicht nicht grad die Megamaschine anwerfen.

      • Katharina sagt:

        was ist eine Anschubdosis?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina
        eine Hormongabe zwecks Ankurbelung der Pubertät, also keine Wachstumshormontherapie, sondern eine Einmaldosis um „das System zu wecken“-, das Risiko, dass er, falls die Therapie einschlägt und es losgeht, mit den Prozessen überfordert ist und wir das nicht abfedern können, war mir zu hoch und deswegen plädierte ich sehr dafür, dass er seinem Körper die Zeit gibt, welche er offenbar benötigt.
        Ich glaub ich hätte auch bei grossem Widerstand nicht eingewilligt, da wir ja dann mit den Konsequenzen zu tun gehabt hätten, und diesbezüglich muss ich schon genug abfedern etc.

      • Brunhild Steiner sagt:

        test

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Ka tharina
        irgendwas klemmt

  • Noemi sagt:

    Der Titel allein ist „gschämig“. Für ein Kind ist es schlimm genug, wenn es dick ist und sich als Aussenseiter fühlt, aber noch schlimmer ist es, von den Eltern als Schmach bezeichnet zu werden. Die Eltern sollten sich wirklich schämen, aber nicht wegen des Kindes.

  • Benjamin sagt:

    Wenn Erziehung so funktionieren soll, wie die Autorin beschreibt, wie sollen Kinder dann lernen, was gut, was weniger gut etc. ist? Heikle Themen müssen doch angesprochen werden, sonst hat das Kind ja keine Entscheidungsmöglichkeit, ergo keine Orientierung. Wenn alles vermieden wird aus Angst heraus, Kinder könnten Schaden erleiden, machen Eltern GARANTIERT aus den Kids Opfer einer falschen Erziehung. Konflikte sind ein Teil des Lebens, es ist Aufgabe der Eltern, ihren Kindern dabei zu helfen, damit umzugehen. D.h. also, „MIT“ den Kindern einen Weg zu gehen, und nicht, sich selbst zu schonen. Es gibt immer einen Grund, wenn ein Kind übergewichtig ist. Findet man ihn heraus, zeichnet sich oft schon die Lösung ab.

    • Wieso ist dick sein denn nicht gut? Solange das Kind gesund ist, liegt das Gute nur im Auge des Betrachters. Wir sind doch die, die Menschen das Gefühl geben dick=schlecht!

      • Sportpapi sagt:

        Weil dicke Kinder eine grosse Chance haben, zu dicken Erwachsenen heranzureifen, sie in ihrem Alltag behindert werden und später mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erleiden haben. Insofern ist das heutige „gesund“ nur begrenzt relevant. Übrigens sind übergewichtige Kinder ab ca dem 10 Altersjahr auch im Sport benachteiligt, was dann wieder zu weniger Bewegung führt. Diesen Teufelskreis gilt es zu unterbrechen, wenn irgendwie möglich.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Na thalie Sa ssine
        was genau verstehen Sie unter „dick“?
        Erleben Sie stark übergewichtige Kinder welche Ihre Kriterien „solange gesund“, (gehört zu gesund auch gesehen auf den Durchschnitt einigermassen beweglich und nicht schnell ausser Atem?) erfüllen?

  • Martha Hübner sagt:

    Sonderbarer Artikel. Man soll also einfach wegsehen, wenn das eigene Kind fett wird? Und nur eingreifen, wenn das Kind selbst einen auf das Problem anspricht?

    Der Artikel macht den Fehler, Erziehung zu gesunder Ernährung mit dem erhobenen Zeigefinger gleich zu setzen. Dabei geht es bei dem Thema vielmehr um aktives Vorleben und das Geben eines guten Beispiels. Und zwar nicht ein extremes Beispiel mit Extremdiäten, sondern das Kochen ganz normaler ausgewogener und gesunder Nahrung, keine Fertiggerichte etc. Beim Essengehen kein Fast Food, sondern normale Restaurants… drei geregelte Mahlzeiten anstatt ständigem Snacking … ist das so schwierig?

    Auch bei Süssigkeiten lassen sich einfache Wege finden. Schoggi eben nicht als ständig verfügbares Grundnahrungsmittel handhaben, sondern nur in bestimmten Situationen und wohldosierten Portionen, z.B. als Belohnung für gutes Verhalten.

    • Esther Müller sagt:

      Bravo! Wie doof muss man sein um sein Kind zum Frustfresser zu erziehen?
      Denn genau so werden Süssigkeiten zum Tröster und Aufsteller gemacht.
      Besser mal mit einem Ernährungsberater reden als solchen Blödsinn von sich geben.

    • alam sagt:

      „Normale Restaurants“ können und wollen wir uns nicht leisten. Auswärts gibts gerne mal Junk food oder Mitgenommenes. Zuhause wir dafür richtig gekocht, meistens jedenfalls, aber auch hier liegt hie und da mal ein Fertiggericht drin. Ich mag aus dem Essen keine Religion machen.

  • Anna sagt:

    Was Worte bei einem kleinen Kind auslösen können habe ich erst gerade mit Schrecken beim Kind meiner Schwester festgestellt. Sie war nicht dick sondern hatte, wohlgemerkt im Kindergartenalter, halt noch ein bisschen Babyspeck bis irgend ein erwachsener Vollpfosten sie darauf aufmerksam machte, dass sie schon ein bisschen dick sei – seid da verweigert sie zum grossen Teil das Essen – was speziell bei kleinen Kindern ja nicht wirklich gesund sein kann…. Also ihr Terrormütter und -väter, bringt eure Kritik von mir aus bei den Eltern an, aber NIEMALS beim Kind selber.

  • Markus Schneider sagt:

    Der Wohlfühlfraktion ist es also nicht recht, wenn man einem dicken Kind sagt, dass es dick ist – das es sich sonst in seinem „Körper nicht wohlfühlt.“ Kurz gesagt ist es also das Beste, wenn man allen Dicken klipp und klar sagt, dass sie dick sind, denn es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, dass sich irgendjemand in einem dicken Körper wohlfühlen müsste.

    • Melanie sagt:

      Warum soll man sich in einem dicken Körper – Grösse 48 – nicht wohlfühlen? Ich habe kein Problem damit, mache Sport, bin fit und beweglich. Ich esse keinen Junkfood und bin nie krank – da bedankt sich meine Krankenkasse. Dafür gönne ich mir meine zwei Gläser Wein am Abend. Bei mir pendelt das Gewicht immer mal wieder hin und her (zwischen Grösse 42-48 halt), bei Stress gibts Polster, nachher gehen sie wieder weg. Selbstbewusstsein und Gelassenheit ist alles. Mit dem Konformsein hatte ich es nie so. Übrigens mag ich auch dünne Menschen.

      • Hotel Papa sagt:

        Dies im Gegensatz zu Markus Schneider. Der mag überhaupt keine Menschen.

      • Georg sagt:

        Herr „Hotel Papa“, wie kommen Sie darauf, Herr Schneider möge „überhaupt keine Menschen“? Weil er klipp und klar sagt, was ist? Weil er ehrlich ist? Weil er vielleicht der einzige im Umfeld eines fetten Kindes ist, der diesem fetten Kind sagt, es sei fett? Deshalb soll er keine Menschen mögen?

      • Hotel Papa sagt:

        Weil er grundsätzlich mit Posts nach dem Muster „Neben mir ist Ekel Alfred ein Wonneproppen“ auftritt.

    • Sandra sagt:

      Find ich toll diese Einstellung – bestimmt gehen Sie auch mit einem Lächeln durchs Leben. Das Wohlfühlgewicht sagt ja aus, dass man/frau sich „wohl fühlt“. Und Sie merken selber, wann die Hose zwickt 😉 Meine Kinder waren beide „kugelirund“ als sie Babys und später Klein(st)kinder waren. Ja, sie waren Schoppenkinder (aus medizinischen Gründen). Mit der vielen Bewegung (draussen spielen / MuKi-Turnen / später Sport in der Schule gemeinsame Ausflüge in der Natur/Wandern/Schwimmen, etc.), dem Wachstum und einer gesunden Ernährung (Juhuii: sie essen beide ALLES und JA, sie lieben auch Schockolade) sind sie heute als Jugendliche schlank mit natürlichen weiblichen Teenager-Formen. Das hat sich wie von selber ergeben. Habe nie auf die Warnungen und erhobenen Mahnfinger des Umfeldes gehört, sondern bin meinem Instinkt gefolgt. Ich hoffe für sie, dass auch sie wie Melanie eine gesunde Einstellung entwickeln – egal, ob sie dann später mal 1 oder 2 kg über dem sogen. Normalgewicht liegen …

  • Nadja sagt:

    Als ich den Titel des Artikels las, standen mir schon die Haare zu Berge. Die armen, armen Eltern, die sich schämen müssen…
    Ok, es ist nicht einzig und allein das Versagen der Eltern. Mehrere Faktoren beeinflussen Übergewicht. ABER es liegt in der Verantwortung der Eltern sich um das Wohl der Kinder zu kümmern und sich auch Gedanken um deren Zukunft zu machen.
    Ich war selbst als Kind übergewichtig und habe mich ab 15 langsam aber stetig selbst aus dem ‚Dreck‘ gezogen. Ja, es hat mich niemand gezwungen zu viel zu essen, aber bei meinen früheren Versuchen abzunehmen bekam ich auch null Unterstützung. Die Vorstellung meiner Familie mich zu motivieren war die, mich ständig am Tisch und bei anderen Gelegenheiten verbal fertig zu machen (die männlichen Mitglieder) und meine Mutter stand schweigend daneben oder gab Kommentare zum Essen ab wie: Ich mag es dir ja gönnen, aber… – oder: Wenn du abnimmst, höre ich auf zu rauchen. War sehr hilfreich.
    Ich glaube, sie hat sich sehr für mein Übergewicht geschämt, aber etwas zu unternehmen war dann zu viel Aufwand.
    Meine Meinung ist es, dass man sehr wohl mit Kindern/Teenager darüber reden soll, was sie in der heutigen Welt/Gesellschaft mit Übergewicht erwartet: grösstenteils Nachteile – Aber blöde, verletzende Sprüche und Bemerkungen sind nicht hilfreich.

  • Independent sagt:

    Ich habe nie gewusst dass Kinder haben sowas von ober-schwierig, kompliziert und ganz offensichtlich auch noch gefährlich („können ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, sein Kind schlank zu halten, ohne ihm eine Essstörung anzureden“) ist….

    na dann lieber ohne Kinder, da versaust du dir mindestens nur selber das Leben 🙂

  • Franziska sagt:

    Die Ansprüche sind hoch: Schlank wie eine Gazelle und sportlich muss das Kind sein, intelligent. leistungsbereit und sozial kompetent. Nur die absolut Idealen schaffen es in unserer Gesellschaft. Hart, das schon als Kind vermittelt zu bekommen. Vielleicht ist man aber einfach nicht hochintelligent, neigt von Natur aus zu Pummeligkeit (spreche nicht von krankhaft dick, das muss man abwenden, klar) oder ist introvertiert – alles absolute No Gos heute. Ihr werdet die perfekten Menschen und die perfekten Kinder vielleicht mit Genmanipulation in ein paar Jahren bekommen. Schöne neue Welt …

    • Heidi K. sagt:

      @Franziska: Der beste Beitrag heute. Individualität ist heute nicht gefragt. Nein, selbst die Kinder müssen in die Norm passen. Alles, was ausserhalb ist, wird gnadenlos bekämpft. Nur nicht anders sein. Ich lasse mich nicht bestimmen und ich lasse es auch nicht zu, dass dieser Wahn meine Kinder trifft. Ich unterstütze sie in ihrer Individualität und unterstütze sie in allem, was sie beschäftigt, auch wenn es Hinz und Kunz nicht passt. Wir Menschen sind halt individuell, ob dick oder dünn, weiss, gelb, rot oder braun. Da kann man doch schon etwas tolerant sein oder?!

    • Hotel Papa sagt:

      Jup. Die Fat-Shamer haben Hochkonjunktur.

      Das hat Andrea jedenfalls richtig erkannt.

  • Brürrk sagt:

    Die Medien machen so viel Theater um das Übergewicht bei den Kindern & Jugendlichen. Die Realität ist: Je älter man wird, desto fetter. 66% der Männer über 45 haben übergewicht, 50% der Frauen dieser Altersklasse, und je höher man in der Alterspyramide steigt, desto höher werden die Prozentsätze…
    Die Medien sollten lieber die Bevölkerung mittleren Alters dazu animieren, sport zu machen und gesund zu essen. Lasst die Kinder inRuhe, die sind schon OK…

  • Brürrk sagt:

    Es ist oft kontraproduktiv, zu viel Theater um’s Essen zu machen, und heute wird zu viel Theater gemacht. In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Mutter, die super-„gesundheitsbewusst“ (und super-restriktiv) mit dem Essen war. Resultat:
    1) Die Kinder stehlen Süssigkeiten (oder Geld, um Süssigkeiten zu kaufen)
    2) Das erste Kind entwickelte eine Magersucht
    3) Das zweite Kind ist übergewichtig…
    Da lobe ich mir die Eltern der 70er-Jahre, die mit diesem Thema unbefangen umgingen und die Kinder ohne viel Theater zu gesundem Essen erzogen (Obst & Gemüse zur freien Verfügung, Kinder essen mit Eltern mit, kein Theater).

  • Brürrk sagt:

    Das ist ganz schlimm (und äusserst kontraproduktiv), was manche Lehrer (und auch Bekannte) da im Zusammenhang mit dicken Kindern veranstalten, im naiven Glauben, dass gut gemeinte Ratschläge auch gut sind…

  • daniela sagt:

    Auf Spiegel-TV gibt es eine gute Doku über Menschen, die trotz ständiger Diäten übergewichtig waren. Eine grosse Rolle spielt die Verdrängung, zB der Fall einer Frau, die beim Kalorienzählen auf ca. 1700 cal/Tag kam (womit sie eigentlich hätte abnehmen sollen). Weil sie jedoch die kleinen Zwischenmahlzeiten nicht mitrechnete, kam sie in Wirklichkeit auf etwa 3000 cal. Merke: auch ein zwei Äpfel können schon 200 cal ausmachen – und erst recht die vielen „gesunden“ Müsliriegel, Fruchtsäfte, usw. Ein wichtiger Faktor ist zB die Grösse des Tellers.

    • Anastasia sagt:

      Das ist das sich selber Belügen. Auch kleine Mahlzeiten haben Kalorien und müssen mitgezählt werden. Aber das Verdrängen Viele und behaupten sich würden Diät machen. In Wahrheit essen sie weit über ihren tatsächlichen Verbrauch.

      • sonic sagt:

        Wir reden hier von Kindern! Nicht von diätgeschädigten Erwachsenen.

      • daniela sagt:

        @Sonic: ja, aber das funktioniert wohl auch bei übergewichtigen Kindern so. Die Eltern stellen ausgewogene Mahlzeiten bereit mit einer Kalorienzahl leicht unter der benötigten (das Kind soll ja langsam und konstant abnehmen, ohne zu starkes Hungergefühl) – und hintendurch isst es Schokolade, Chips usw. Anscheinend (ist auch mE) hält das Sättigungsgefühl bei pürierter Nahrung länger vor (zB eine dicke Gemüsesuppe am morgen: wenig Kalorien, aber wärmend und satt machend). Dasselbe gilt für Vollkornprodukte. Die gleiche Menge Nahrung auf einem kleinen Teller vermittelt eher das Gefühl, satt zu sein. Psychologie, eben! Hilft sicher auch bei übergewichtigen – und damit meine ich wirklich dicken! – Kindern!

  • Widerspenstige sagt:

    Da kommen aber die wirklichen Verursacher des Zeitgeistes schön weg, liebe Frau Fischer. Sie haben vergessen zu erwähnen, dass u.a. die Nahrungsmittelhersteller alles unternehmen, um ihre Produkte vorteilhaft und mit entsprechender Werbung plaziert in den Läden anzupreisen. Angefangen bei den süssen/pikanten Versuchungen neben der Kasse, wo sich erfahrungsgemäss die quengelnden Kinder in der Warteschlange die Augen wund sehen. Ja klar, das ist dann wieder Aufgabe des Erziehungsberechtigten, diesen Versuchungen zu widerstehen etc.

    Nein, so einfach ist die Sache nicht, wie es hier sofort tönt: Die Eltern sind dafür verantwortlich. Sie sind für diese Schlangenbeschwörer aus der Nahrungsmittelindustrie zuwenig gewappnet! Ich empfehle deshalb mehr Online einzukaufen und nur wenig für den täglichen Bedarf mit Kleinkind im Laden selbst.

    • dres sagt:

      Irgendjemand Externes ist auf jeden Fall immer schuld… Ich habe kein Problem beim Einkaufen. Es braucht schlicht und einfach ein sicheres Auftreten und eine gesunde Autorität. Ab und zu gibt’s die Glace, meistens nicht. Dito für Kindereier ähnlichen Quatsch.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ganz genau. Ich habe auch überhaupt kein Problem beim Einkaufen.
        Es ist doch vielmehr so: Wer selbst ständig nascht, der kann natürlich auch der Versuchung weniger widerstehen, seinen Kindern diese „Freuden“ auch zu gönnen.

        Das eine ist Vorbild, das andere Erziehung.
        Weder die Konzerne, noch die Gesellschaft müssen unser Privatleben bestimmen. Wir selbst bestimmen unser Privatleben. Ich kann für meine Labilität oder Unvernunft nicht die anderen Verantwortlich machen.
        Es ist völlig legitim, dass der Schokoladenhersteller möglichst viel Schokolade verkaufen will und der Schnapsverkäufer möglichst viel Schnaps. Als mündige Wesen müssen wir das verstehen und lernen, damit sinnvoll umzugehen.

      • Muttis Liebling sagt:

        ‚Es ist völlig legitim, dass der Schokoladenhersteller möglichst viel Schokolade verkaufen will und der Schnapsverkäufer möglichst viel Schnaps.‘

        Nein, das ist nicht legitim. Eine vernunftbegabte Gesellschaft verhindert das und schiebt die Verantwortung nicht auf den Einzelnen ab.

      • Hans sagt:

        Richtig. Und wenn man dem Kind von Anfang an sagt, dass man das jetzt nicht kauft und das nicht das Kind bestimmt, was im Einkaufswagen landet, sondern die Eltern, so gibts auch kein Gestürm. Auch nicht an der Kasse. Ich hatte mal mit meinem Kind einen heftigen Zwischenfall mit Toben, Wutanfall, etc. wo ich auch ziemlich laut wurde, das Kind wurde laut und dann sind wir nach Hause gegangen (natürlich ohne die Chips, welche das Kind wollte) und es gab nie mehr ein Gestürm an der Kasse. Ende der Diskussion.
        Aber es ist halt einfacher, dem Kind zu geben, was es wünscht, statt eine Situation auf einen (lauten) Konflikt rauslaufen zu lassen und dem Kind die Grenzen aufzuzeigen. Schuld ist dann übrigens der Schokoladenhersteller…

    • Widerspenstige sagt:

      Keine Bange, ich bin davon weitgehend immun, aber sehe es beim Einkaufsverhalten von Müttern wie Vätern mit Kindern, was da alles im Einkaufswagen landet. Es einfach ausschliesslich auf die Verantwortung der Eltern abzuladen, ist einfach zu kurz gedacht.

      Ich möchte das auch gerne so vereinfachend sehen wie Sie beide, dres und XY……jajajajaaaaa!

      ABER: der Einfluss von Dritten ist unberechenbarer als angenommen. Tja. Sonst würden ja die Millionenbeträge in Werbung/Marketing sich niemals rechnen mit den Produktionskosten. Das ist schlicht und ergreifend BWL, meine Herren. Nicht tragsich nehmen, aber ich bin Geschäftsfrau und dreifache Mutter.

      • Reincarnation of XY sagt:

        WS – ich übernehme für mein Leben Verantwortung
        und ich bringe meinen Kindern bei, das auch zu tun. Für mein Handeln bin ich verantwortlich und nicht die anderen.
        Wer stets die anderen verantwortlich macht, erzieht die Menschen dazu, so zu denken. Und nichts ist schädlicher als das.
        Es führt kein Weg daran vorbei. Wir müssen mündig werden. Die Alternative ist ein Verbots- und Repressionsstaat, von dem ML träumt. Die Menschen werden wie Vieh zu ihrem „Glück“ gezwungen, bzw. zu dem was eine selbstherrliche Elite unter „Glück“ versteht.

        Nein, ich muss nur mündig werden. Und dann werde ich kein Alkoholiker auch wenn ich unbeschränkt und zu jeder Tageszeit Schnaps kaufen kann. Man sieht es immer wieder: unfreie und gegängelte Gesellschaften haben weit weniger Kompetenzen entwickelt, mit „Versuchungen“ umzugehen.

      • Hans sagt:

        @Widergespenstige: Genau, verdammte Cailler-Hersteller. Mir einfach so Schokolade unterzujubeln, so dass ich gar nicht nein sagen kann. Und dann muss ich die Schokolade noch zur Kasse schleppen, aufs Förderband legen, bezahlen, einpacken, zuhause auspacken und essen und in keinem einzigen Moment kann ich nein sagen… sowas aber auch!
        Ausreden, nichts als Ausreden.

        Zu ihrer Info: es gibt keine einzige Studie oder wissenschaftliche Arbeit, die den Effekt von Werbung belegen könnte. Nichts gibt es!
        Derjenige, welcher herausfindet, wie man grossflächig Leute ganz gezielt zum Kauf von einem Produkt anstiften kann, der wird die Welt beherrschen (er wird dann übrigens auch ganz nutzlose Produkte verkaufen können). Über die Wirkungsweise und die Effizienz der heutigen Werbung auf die Individuuen weiss man nichts. Ist alles nur Annahme und die Millionenbeträge werden verschleudert, weil es das Management so will und es Spass macht, Werbung zu erschaffen. Das ist der Punkt.

      • Widerspenstige sagt:

        Ach ja? Es gibt keine Studien die belegen können, dass Werbung einen ziemlich guten Effekt auf das Kaufverhalten der Zielgruppe auslöst? Aha. Die verjubeln aus reinem Spass am Gewinnmargen reduzieren die Einnahmen und stellen lieber Arbeitnehmende auf die Strasse? Aha.

        (Ich gehe mal mein schnellstes Pferd satteln….)….

      • Widerspenstige sagt:

        Das Thema handelt um Kinder, die noch nicht mündig sind, XY, und die das Verhalten von Erwachsenen und vorallem der Werbebotschaften zwischen der Märchenstunde im TV oder sonstwo aufsaugen wie ein Schwamm. Aber ich gebe zu, mit s/w-Denkern habe ich etwas Mühe mit dem Verstehen.

        Hier noch etwas über Colagetränke: ‚Die grüne Coca-Cola ist eine Zuckerbombe‘ einfach g00geln. Viel Spass!

      • Hotel Papa sagt:

        @Hans: Und deswegen mixt man die Rezepte des ganzen Fertigfutters so, dass sie Sucht erzeugen. Werbung hintenrum, sozusagen. Zucker, wo man ihn nie erwarten würde. Salz, Natriumglutamat, die richtigen Fette.

        Habe gerade gestern die zwei Begriffe „craveability“ und „snackability“ gehört. Sagt alles.

    • Sportpapi sagt:

      Klar. Und an Bewegungsmangel sind diese Autoverkäufer schuld.

      • Katharina sagt:

        das stimmt sogar. Los Angeles hatte früher einmal Trams. Eine Autofabrik aus Detroit kaufte die Firma, die diese betrieb. Nur um das ganze einzustampfen. Heute leben wir auf dem grössten Parkplatz des Planeten, es gibt wenig Trottoirs und als Fussgänger kommst Du echt nirgendwo hin. Die neue U-Bahn, in einem Erdbebengebiet sowieso fragwürdig, reichte in ZH im massstab vom Hb nach Stadelhofen.

        Alle neuen Städte in Südwesten (PHX, SAT, HOU, DFW) sind nach dem gleichen Muster gebaut wie LA.

      • Katharina sagt:

        (wobei SAT genaugenommen einer der ältesten Städte Nordamerikas ist. Der Kern ist aber sehr klein)

  • Peter sagt:

    Immer gleich zur Fachstelle oder dem Arzt rennen, anstatt selber Verantwortung zu übernehmen.

  • Lorena sagt:

    Man muss es dem Kind sagen, uns zwar bevor es schon zu spaet ist. Ich sagte meinem Sohn, als er etwa 10 Jahre alt war, er muesse aufpassen, er bekaeme langsam einen „Ranzen“. Das hatte genuegt, er hatte die Message verstanden und heute ist er schlank und rank. Kinder verlieren Gewicht auch viel schneller als Erwachsene, es ist nicht der gleiche Kampf.

  • Muttis Liebling sagt:

    In einer Zeit, in der Wissen auf der Strasse liegt, nimmt es über so viel Unwissen zu einem zentralen Thema, wie es das Körpergewicht ist, wunder.
    Das Körpergewicht wird zu 50% (epi-) genetisch, 40% durch Bewegung und nur zu 10% durch die Ernährung bestimmt.

    Was aus zugeführten 1000 kcal wird, hängt in erster Linie von der Darmflora und dann von der Enzymausstattung ab. Manche bekommen nur 500 kcal davon ab, andere 1500, weil die Darmbakterien langkettige Kohlenhydrate spalten und damit der Ernährung zuführen können.

    Hinzu kommt, das wir keine wissenschaftliche Grundlagen für Normgewicht haben. Alles deutet aber darauf hin, das leicht mollig die beste Chancen hat, zufrieden alt zu werden. Unser Schönheitsideal, geboren aus Überversorgung mit Nahrungsmitteln, bedient eher ungesunde Typen. Spitzensportler haben eine um 20 Jahre niedrigere Lebenserwartung.

    • Anastasia sagt:

      Da kann ich nur den Kopf schütteln. Wieder so eine Ausrede, dass Übergewichtige angeblich älter werden als Schlanke. In den Meisten Fällen ist Übergewicht angegessen. Dies bestätigen mir auch immer wieder die Beobachtungen in meinem Umfeld. „Ooooch…wenn ich den Kuchen nur schon anschaue nehme ich zu. Dabei schaue ich sooo was ich esse.“ …..Ja klar, der heimlich gefutterte Nussgipfel schlägt sich ja nicht auf die Hüften nieder. Wer einen Tagesbedarf von 2000 kcal hat darf halt nicht 2500kcal essen, der Rest setzt sich dann halt eben an den Hüften oder wo auch immer an.

      • Stranger sagt:

        Ja, aber über die Darmbakterien hast Du jetzt gar nix gesagt. Kann ja sein, dass die Dir zu hoch sind, aber dann darfst Du Dich eigentlich gar nicht so äussern.

      • Muttis Liebling sagt:

        Sag ich doch, vollständige Unkenntnis zur Ernährungsphysiologie. Das leicht Übergewichtige länger leben, ist seit 40 Jahren bekannt. Unser Schönheitsideal des Hungerhakens ist biologisch nur haltbar, weil es keine Nahrungskrisen gibt. Würden mal für 1 Woche alle Nahrungsquellen ausfallen, wären wir die los. Es ist biologisch sehr sinnvoll, Reserven für 3-4 Wochen am Leib zu tragen.

    • Stranger sagt:

      Naja, aber nicht, weil sie schlank sind, sondern weil sie sich sonst relativ ungesund verhalten. Mir ist es klar: leidlich schlank zu sein ist gesund. Gesund, nicht richtig oder wertvoll oder einzig anzustreben. Jenes sind gesellschaftliche Normen. Die mich, entschuldigt bitte, nicht interessieren.

      • Muttis Liebling sagt:

        Gesundheit ist ein kultureller Begriff, kein medizinischer. Man kann gleichzeitig gesund und krank sein. Die meisten Menschen sind das. Psychische Krankheiten treten häufig reziprok zum Körpergewicht auf. Es gibt wenig fette, aber viele magere Psychotiker. Das wusste schon Ceasar ‚Lasst Dicke um mich sein‘.

        Der heute präferierte Typ des Geschäftsmanns ist sportlich, schlank und manisch. Ist gesund im Sinne unserer Kultur und krank im psychiatrischen Kontext.

    • Hans Graf sagt:

      Absoluter Blödsinn und ein hilfloser (wenn auch nett pseudowissenschaftlich verpackter) Versuch, die Eigenverantwortung der Gesellschaft zuzuschieben. Die vielfach übertriebene Überbehütung der Kinder führt dazu, dass Eigenverantwortung und Disziplin nicht mehr gefragt sind. In der Erziehung ist es anstrengender, als dem Kind den geforderten Riegel oder die Chips zu reichen.

      • Anastasia sagt:

        @ Muttis Liebling: Ja klar, alle Übergewichtigen sind glücklich, ausgeglichen und zufrieden, alle Schlanken sind krank und psychotisch.

        @ Stranger: Nein, das mit den Darmbakterien ist mir nicht zu hoch, ich denke mit der Intelligenz gewisser Aussagen kann ich locker mithalten. Ich halte das Ganze für wenig bis nicht relevant und sehe auch aufgrund meines Umfelds, dass das meiste an Übergewicht angegessen und sonst gar nichts ist. Die Faulheit der Menschheit sich zu bewegen und wie Hans Graf geschrieben hat, das Abschieben der eigenen Verantwortung auf andere.

      • tina sagt:

        kürzlich brachte arte einen dokumentarfilm, der mich begeisterte: wir schleppen ja milliarden von darmbakterien herum (es gibt im universum nicht so viele sterne wie jeder einzelne von uns bakterien herumschleppt. man kann sich so gesehen also abschminken dass man „ich“ ist, sondern im grunde ist man ein bakterientransporter), die dafür sorgen, dass das was wir essen für uns verwertbar wird. unser darm hat so viele nervenzellen wie ein hundegehirn und 80% der kommunikation zwischen darm und gehirn läuft von unten nach oben. darm und gehirn sehen sogar irgendwie ähnlich aus :D. sie funktionieren auch ähnlich. dann liegt es doch nahe, dass das was was wir unterbewusstsein nennen, unser ähm bauchgehirn ist

      • Hotel Papa sagt:

        @tina: Like

      • Muttis Liebling sagt:

        @Anastasia, es gibt keine gültige Aussage, welche man mit ‚Alle…‘ einleiten kann. Aber wenn man es korreliert, haben die Menschen mit leichtem Übergewicht, eben so etwas mollig, die besten psychologischen und physiologischen Parameter. Biologisch und mental sind sie fitter.

    • Sportpapi sagt:

      „Spitzensportler haben eine um 20 Jahre niedrigere Lebenserwartung.“ Dazu gibt es wohl auch Daten, oder? Aber bitte nicht die DDR-Sportler anführen, da spielen noch ein paar andere Faktoren entscheidend mit.

      • Muttis Liebling sagt:

        Ich habe das selbst mal untersucht, aber eben in der DDR. Weil ich mit dem Schlagmann des Achters befreundet war, der 1978 Weltmeister und 1980 Olympiasieger wurde. Dadurch kannte ich ganze Nationalmannschaft. Davon sind einige bereits tot. Allerdings halte ich da weniger Doping für verantwortlich, sondern das mangelhaft Abtrainieren. Es dauert ein paar Jahre, bis man ein Sportlerherz auf Norm runter trainiert.

    • Katharina sagt:

      Hier interessierte mich, wie Du auf die Gewichtung der drei Einflussfaktoren kommst. Die Einflussfaktoren erscheinen mir plausibel, vielleicht nicht vollständig.

      • Muttis Liebling sagt:

        Ich habe meine Promotion zum Thema ‚Gesunde kindliche Entwicklung‘ geschrieben und habe die Zahlen noch so in Erinnerung, weil ich sie mehrfach gelesen habe. Erscheint mir auch plausibel.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Wir gehören eher zu den Dünnen und lange dachte ich, dass niemand etwas für sein Gewicht kann.
    Aber irgendwann fiel mir auf, dass das was die Leute punkto Ernährung sagen und das was sie tun, zwei Welten sind.
    Es werden extrem viel Süssigkeiten gegessen. Ich staune immer wieder. Es ist ein Suchtverhalten. Zucker macht süchtig. Und die Süchtigen verhalten sich eben wie Süchtige. Man redet den Konsum klein, man leugnet ihn usw. – dann werden auch noch regelmässig so „gesunde Sachen“ wie Apfelsaft oder Orangensaft getrunken, die mehr Zucker enthalten als Cola oder man meint, dass man mit einem vegetarischen Mittagessen, das alles kompensieren könne.
    Ich staune immer wieder, da machen die Leute Diäten und Joggen und geben sich so viel Mühe – dabei müssten sie einfach mal ihre Zuckersucht in Angriff nehmen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Auch Null Punkte. Glukose unterscheidet sich von allen anderen Nahrungsstoffen durch die unmittelbare Verfügbarkeit. Ohne Glukosezufuhr gibt Ihr Hirn nach kurzer Zeit den Geist auf.

      Die Glukosesucht ist essentiell für Leben. Man sollte immer mal wieder am Rande erwähnen, dass wir ein über Jahrmillionen ausgeklügeltes Ernährungsregime erworben haben, welches allen Herausforderungen gewappnet ist, aber für Bagatellränder wie leichtes, normales Übergewicht keine Strategie hat, weil das weitgehend bedeutungslos ist.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Das ist jetzt mal ein völliger Tiefpunkt ML. Vor Jahrmillionen gab es weder Schokoladeriegel mit Caramelschicht, noch irgendwelche Zuckerstangen etc. – und bis vor wenigen Jahrzehnten, waren solche Dinge noch ein Luxusgut. Für unseren natürlichen Glucosebedarf benötigen wir nicht diese ständigen „Naschereien“. Also echt jetzt – sie als Dr. Supergelehrt sollten, das jetzt unterscheiden können und nicht einfach widersprechen um des Widersprechens willen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Es bleibt bei Null Punkten. Klar braucht man keine Naschereien. Aber die Existenz von ernährungsphysiologisch kontraproduktiven Sachen hat ja nur etwas mit Marktwirtschaft zu tun. Da diskutiere ich nicht über Glukose. Hätten wir eine vernünftige Welt ohne Markt und Demokratie, gäbe es keine Überraschungseier.

      • Reincarnation of XY sagt:

        „Da diskutiere ich nicht über Glucose“ – dabei sind sie der einzige der angefangen hat über Glucose zu reden. Herrlich!

      • Hotel Papa sagt:

        Wir essen aber nicht nur Glukose, sondern viel Fructose. Die, um verfügbar zu werden, erst mal in der Leber in Fett umgewandelt werden muss. Was der Körper dann bevorzugt für schlechte Zeiten zurücklegt, wenn man ihn nicht zwingt, es gleich zu verbrennen.

      • tina sagt:

        warum nicht süsses als treibstoff brauchen? ich mache das täglich und finds nicht verkehrt

      • Hotel Papa sagt:

        @tina: Kann man eine Zeitlang machen. Wenn du Pech hast, entwickelst Du aber ob der Hormon-Bocksprünge, die das auslöst, eine Insulin- Resistenz.

        Ganz allgemein gilt:
        Wer körperlich aktiv ist, kann sich mehr leisten.
        Wer genetisch bevorteilt wurde, kann sich mehr leisten.
        Wer jung ist, kann sich mehr leisten.

        The rest of us muss genauer auf seine Ernährung achten. Oder mit den Konsequenzen leben.

    • lenalina sagt:

      Genau, es ist echt krass.. Überall ist Zucker drin!! Und es scheint fix in den Köpfen der Menschen zu sein, dass Kinder Zucker-Zeugs brauchen? Kommt man irgendwo mit Kindern an, Tischen die Leute Sirup, Saft, Kekse, Farmer etc auf… Und nur weil man den Mist überall kaufen kann, denkt Mensch das ist ok und normal. zb in Zürich in der Bäckeranlage, ein Treffpunkt für familys und kids, zum Zvieri gibt es da zu kaufen: Kuchen, Torten, Brownies, und noch ein Teller mit „Pro-Forma“-Früchten. Sonst nix!!

      • Reincarnation of XY sagt:

        lenalina – es sind ja nicht nur die Kinder, die das Zeugs in sich reinstopfen. Die Erwachsenen stehen meist in nichts nach. Zu Hause jede horten sie Menge davon, wie der Alki seinen Stoff.

        Wer selbst wenig süsses isst, kommt gar nicht auf die Idee, dass es solche Unmengen davon braucht.
        Letzthin staunte ich in die Pizzaria, wie die Leute nach Salat und grosser Pizza noch locker einen Coup Dänemark oder einen Bananensplit verdrücken. Standard. Nach einer Mahlzeit, immer noch eine Nachspeise, obwohl die Mahlzeit schon weit mehr als den Bedarf abgedeckt hat.
        Ich muss immer wieder staunen, wieviel die Leute verdrücken können. Das kann man nur, wenn man gewohnheitsmässig sehr viel isst.
        Aber eben, es geht eigentlich nicht um die Menge, sondern einzig darum, was man in sich stopft.
        Im Fitnessstudio sehe ich Männer, die bauen in relativ kurzer Zeit 10-20 Kilo Gewicht auf, ohne fett zu werden. Ich sage nicht, dass das sinnvoll ist, es beweist aber, dass man sogar sehr viel essen kann, ohne fett zu werden. Es kommt nur darauf an, was man ist. (Das wegen dem Argument, man könne nichts tun, wenn das Kind gerne isst, oder ständig Hunger hat. Stimmt nicht! Ein Vielfrass muss einfach, umso mehr darauf schauen, WAS er isst.)

      • mila sagt:

        Es ist einiges Wahre dran an dem, was Sie beide schreiben, Roxy und lenalina. Wer meint, ein Farmer oder ein Fruchtzwerg seien eine ‚gesunde‘ Zwischenverpflegung, oder Kinder ständig mit Fruchtsäften etc. vollzuckert, hat sich einfach noch nie mit basalen Ernährungsgrundsätzen beschäftigt. Viele müssen es nicht tun, da sie (zumindest äusserlich) nicht ver-fettet sind – wobei es nochmals eine andere Frage ist, wie es innen um den Körper bestellt ist. Aber die Gedankenlosigkeit, mit der Zuckerhaltiges im Alltag konsumiert wird, erstaunt mich immer wieder. Obwohl ich selbst, gerade jetzt in der Schwangerschaft, ein Süsszahn bin. Allerdings ein bewusster.

      • Kathy sagt:

        Aber im Restaurant darf man sich doch auch mal was gönnen? Wer wir wir vielleicht alle zwei Monate auswärts isst, der kann es sich auch leisten, nach der Pizza noch den Coup zu nehmen. Und wegen der Menge „Für Dessert hat es immer noch Platz“ 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Eine Pizza ist doch nicht eine vollwertige Mahlzeit! 🙂

    • Widerspenstige sagt:

      XY, ein zuviel von weissem(!) Zucker in Reinform und in der Nahrung ist mehr zu achten. Da gebe ich Ihnen Recht. Schon wegen dem Kalziumraub am Knochenaufbau und noch anderen Einflüssen auf Körperfunktionen.

      ABER das ist zweifelhaft, was Sie da geschrieben haben: ‚Man redet den Konsum klein, man leugnet ihn usw. – dann werden auch noch regelmässig so „gesunde Sachen“ wie Apfelsaft oder Orangensaft getrunken, die mehr Zucker enthalten als Cola oder man meint, dass man mit einem vegetarischen Mittagessen, das alles kompensieren könne.‘
      Cola enthält auf einen Liter ca. 25 Würfelzucker! Soviel hat es nie und nimmer in einem Apfelsaft oder Orangensaft. Und noch was: Zucker ist nicht gleich Zucker, sondern es gibt ja diese gefährlichen chemischen Süssstoffe.

      Also ein Apfelsaft darf getrost getrunken werden, ob Naturtrüb oder als Apfelschorle, denn ich habe so einen Apfelsaft höchstpersönlich schon selber zusammen mit meinem Opa und Vater auf dem bäuerlichen Hof gemostet. Ein Erlebnis besonderer Art und ich durfte sogar die Apfelsorten selber zusammen mischen und in die Mosti füllen – ein nie vergessenes Erlebnis in jungen Jahren! Sehr zu empfehlen, sich im Herbst auf einen Bauernhof zu begeben und dem Biobauern zu helfen. Er dürfte begeistert sein von der Mithilfe beim Zusammenlesen der fallenden Äpfel und dem Mosten derselben.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Es darf auch Cola getrunken werden. Ich selbst habe als Kind auch schon Cola getrunken. Zusammen mit Vater und Mutter und meinen Geschwistern. Und herrliches Sprite mit Eiswürfeln zu einer Pizza. In Italien am Strand. Es ist alles eine Frage der Menge und was ich sonst noch tue und esse und trinke. Auch habe ich wundervolle Erinnerungen an einen Schulbesuch in der Mosterei, wo es dann ganz leckeren Naturtrüben Apfelsaft gab.
        Aber ihrer Sentimentalität zum Trotz: Apfelsaft hat mehr Zucker (120g/l) als Coca Cola (110g/l). Man ist sich einig, dass Menschen die zu Fettleibigkeit neigen, keine Fruchtsäfte trinken sollten. Das wundert mich jetzt echt, dass sie das nicht wissen.

      • mila sagt:

        Ein Apfelsaft ab und zu, dagegen hat niemand etwas einzuwenden (auch wenn der ganze Apfel im Vergleich immer noch voll-wertiger ist, und daher im Allgemeinen zu bevorzugen). Aber: ich kenne einige Eltern, die ihre Kinder nahezu nur Fruchtsäfte trinken lassen, kein Wasser. Und in manchen dieser Säfte ist zusätzlich zugefügter Zucker enthalten, ebenso Farbstoffe etc. So wahnsinnig viel gesünder als Cola etc. ist das dann auch nicht mehr, gerade im Hinblick auf die Zahngesundheit. 😉

  • Fritz Müller sagt:

    Herr Brändle tun sie das Ihrem Sohn nicht an. Spätestens in ein paar Jahren wird Ihr Sohn Sie dafür hassen. Er wird sich im Strandbad schämen, hat es schwerer im Beruf und bei den Frauen, nichts zu sprechen von der Gesundheit. Ich weiss wovon ich spreche.

  • dres sagt:

    „Sind Kinder dick, haben die Eltern versagt.“
    Genau. Da gibt’s nichts anzufügen. Und wir sprechen hier explizit von dick, nicht von Babyspeck.

    • tina sagt:

      der übergang ist aber der heikle punkt. von babyspeck kann man ins dicksein kippen. ich staune immer, dass der range für „normalgewicht“ offenbar für mich bei 65-80 (!!!) kilo liegen würde.

      • sitkos sagt:

        tina, errechnen Sie das „Normalgewicht“ anhand des BMI? Da es unterschiedliche Körperbautypen gibt, sollte der grosse Bereich nicht verwundern.

      • tina sagt:

        ah genau sitkos, ich meinte BMI. das habe ich ja gar nicht geschrieben, sorry.
        ja klar gibt es unterschiedliche körperbautypen. 15kg ist aber eine menge. das entspricht einem viertel meines gewichts. darum antwortete ich ja dres, dass es gar nicht so einfach ist zu sagen, wann babyspeck in dick kippt

    • dres sagt:

      In den Spiegel schauen hilft meistens schon. Zahlen spielen überhaupt keine Rolle. Ob Fett schwabbelt, sieht und spürt man bestens. Also bitte nicht hinter BMI und solchem Quatsch verstecken.

      • tina sagt:

        ich kenne dicke leute die schwabbeln überhaupt nicht.
        ich kenne dicke leute, die sehen auch wirklich gut aus, man kann sie sich in dünn gar nicht vorstellen.
        wann kippt denn babyspeck in dick? bmi ist eine krücke, klar.

      • mila sagt:

        Das könnte man noch weiter ausführen:

        Ich kenne dünne Leute, die alles andere als gesund sind – Stichwort Organverfettung und Bewegungsmangel.

        Und ich kenne, umgekehrt, etwas fülligere Leute, die topfit sind.

        Dazu gibt es Geschwister, die aufgrund unterschiedlicher Konstitution völlig anders ‚gelagert‘ sind, trotz derselben Ernährungsweise in der Kindheit/Jugend. Auf den BMI würde ich also nicht setzen, sondern – wenn schon – auf ein gesundes Körperempfinden. Dass jemand, der massiv übergewichtig ist, dieses nicht hat, steht ebenso ausser Frage wie bei einem zwanghaften ‚Orthoexier‘.

      • mila sagt:

        Sorry, es müsste heissen: Orthorexier. 😉

      • Benjamin sagt:

        genau, wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich Fülle, und die gehört ganz allein mir. Und wenn ich ein Skelett sehen würde, wäre ich ja tot. Aber ich bin und lebe, also sehe ich Fülle, und ……

      • Katharina sagt:

        BMI und dessen Messung wurde für einen spezifischen Zweck entworfen: Die Rekrutierung junger amerikansicher Rekruten. Es betrifft also eine eher enge demographische Gruppe und für ein sehr spezifisches körperliches Leistungsprofil. Das kann von da her nicht einfach auf die allgemeine Bevölkerung angewandt werden.

        Zudem reduzierte die WHO den Schwellwert des BMI betreffend Uebergewicht einmal um 25%. Obwohl vom Design des Messwerkes her der Schwellwert eigentlich erhöht werden müsste.

        Er kann dennoch als Messwert für die Gewichtsentwicklung (Zeitreihen) genommen werden, wenn was gesund oder nicht sein soll, nicht vom BMI anhängig gemacht wird.

        Bei Kindern würde ich betreffend BMI wegen der Aenderungen während des Wachstums sehr vorsichtig sein. Ich bin aber keine Aerztin.

  • Brändle sagt:

    Mein achtjähriger Sohn ist eine doppelte Portion im Vergleich mit seinen Klassenkameraden, na und. Er ist aber auch extra Gross ( mind. 1 Kopf grösser als alle in seinem Alter). Bei den Mädchen ist er super angesagt hat immer welche die sich mit dem Kopf auf seinem Teddybauch ausruhen wollen, Super. Er wollte letztes Jahr unbedingt von uns aus (Murtensee) nach Zürich radeln, wir beide schafften das in weniger als 2 Tagen und er war immer vorne weg, also er gab den Takt an. Er ist unglaublich aufgeweckt und will min. 2 x pro Woche mit mir den Vita machen. Dies schon seit er 3 Jahre alt ist. Er ist 146 cm und 55 Kg schwer, ein pfunds Kerl den man so wie er ist lieben muss. Denke dass etwa 20 % Babyspeck vorhanden ist, die ja noch wegfallen werden, denn ich weiss wovon ich spreche, unser erster Sohn ist nun 21 Jahre alt und ne Bohnenstange, nachdem er wie der Kleine ein Pummelchen war. Wir Eltern sind stolz auf unseren kleinen DICKEN, denn meine Frau und ich waren immer dünn und mussten frieren da das Fett fehlte. Wir lassen uns nicht durch die Versicherer sagen wie ein Kind auszuschauen hat nur damit die und andere Mitesser Profit machen und unser kl. Sonnenschein geplagt würde. Mental und körperlich sind unsere Jugendlichen eh nicht mit unserer Generation zu vergleichen. Beim kleinen in der Klasse sind nur Skelette, Haut und Knochen, die tun mir leid weil die oft Nerven Problem haben, unser Kleiner ist Budda in Person. Go, go meatloaf, we love you as you are.

    • Martin Frey sagt:

      Babyspeck mit acht Jahren? Nun ja, Sie wissen ja, wovon Sie sprechen… 😉

    • Heiris Marolf sagt:

      Schön, dass es auch noch gute Eltern gibt, die das Kind als Menschen ernst nehmen und alles für Ihr Wohlbefinden tun. Geist und Körper müssen im Einklang sein und wenn das Stimmt, ist alles gut, egal in welcher Grössenausführung. Hab oftmals das Gefühl, dass Eltern Ihre Kinder als Statussymbole und Prestigeobjekte in die Welt setzen aber Ihr Kommentar gibt mir Hoffnung, dass es auch noch Andere gibt.

  • Stefan P. sagt:

    Schon der Untertitel des Fotos ist pure Manipulation. Vielleicht kann sich der Fotograf noch an die Situation erinnern, in der er das Kind ablichtete; aber das das Kind spielt um „Gewicht zu verlieren“ halte ich für ein Gerücht.

    • Blog-Redaktion sagt:

      @Stefan: Es handelt sich um ein Bild von Keystone. Die Legende dazu: Mexikanische Kinder gehören zu den Dicksten der Welt. Um Gewicht zu verlieren, muss das Mädchen Anghella täglich Übungen machen, unter anderem mit einem Ball. Die Redaktion.

      • Hotel Papa sagt:

        Und zu den Dicksten gehören sie, weil sie genetisch ein schlechtes Los gezogen haben. Die mesoamerikanischen Indianer haben da eine gwisse Grundlast.

      • Katharina sagt:

        Das blegt aber immer noch nicht, ob ‚Um Gewicht zu verlieren, muss das Mädchen Anghella täglich Übungen machen, unter anderem mit einem Ball‘ stimmt.

  • Romea Studer sagt:

    da bin ich aber gar nicht Ihrer Meinung, Frau Fischer. Mag sein, dass es Kinder gibt, die genetisch zu übergewicht neigen. Aber auch wenn Sie einen kleinen Vielfrass zuhause haben, kann dessen Hunger mit Salat, Gemüse oder Obst etwas gedämpft werden. Eine normale Portion Zmittag und wer noch Hunger hat, kriegt einen Apfel.
    Viel häufiger wird den Lieblingen jeder Wunsch gewährt (auch ich würde am liebsten nur Chips futtern) und die Bewegung ausser acht gelassen.

    • health queen sagt:

      bin auch nicht frau fischers meinung. was auf den tisch kommt und wie viel bestimmen die eltern. also sind sie für das gewicht des kindes verantwortlich. punkt. gesundes vorbild hilft- nicht nur in sachen essen. treppen statt lift, velo statt auto, frucht statt schoggi als snack, alles alltagssituationen, die eltern vorleben können. und tendenziell ist es eher so, dass dicke eltern dicke kinder haben, kein wunder. die reden den kindern auch ein, dass man sich dick wohlfühlen kann. alles lüge, wohl fühlt man sich nur mit normalgewicht, nur vergessen das die dicken oder wollen es nicht zugeben.

      • sonic sagt:

        So einfach ist es eben nicht. Wie Lenalina schreibt, ist der Einfluss der Eltern relativ begrenzt. Das Mühsame ist eben, dass nicht alle Kinder gleich viel vertragen. Was ich bei uns in einer sehr kinderreichen Umgebung beobachte ist, dass sehr viele Kinder sehr viel Süsses z Bsp zum ZVieri kriegen und dies gewichtsmässig problemlos wegstecken. Aber eben nicht alle. Und wie verhindert man, dass diese Kinder sich das Süsse, das sie zu Hause nicht kriegen, woanders holen?

      • Bellapastella sagt:

        Da bin ich genau der Meinung von „health queen“ Wer den Kindern zeigt, dass auch gesunde Ernährung spannend und fein sein kann, der hat auch weniger Probleme mit dicken Kindern. genauso ist es mit der Bewegung. Aber heutzutage ist es einfacher die Kinder an den PC und den TV abzugeben, als selber Zeit investieren und raus an die frische Luft! Ein Bummel durch Zürich, mit dem Velo in den Wald an den See etc… gegen Chips und Co. ist absolut nichts einzuwenden wenn es in überschaubaren Mengen konsumiert wird. Gesunde Ernährung besteht manchmal aus kleinen Aenderungen, Spaghetti aus Vollkorn und nicht Eierteigwaren, leichte Saucen und in eine Tomatensauce noch Gemüse rein passieren….für jeden einen kleinen Salat vorneweg….das ist kein Mehraufwand und schmecken tuts genauso gut….und wenn man 5 Tage schaut, dann darf es auch 1x pro Woche Chips und Kuchen geben.
        Ich war selber dick und NEIN – ich habe mich nicht wohlgefühlt..jetzt bin ich seit Jahren Normalgewichtig – eher schlank – und ich geniesse viel viel mehr. ich fühle mich auch einiges attraktiver und genau das Gefühl soll man seinen Kindern gönnen!!

      • Hotel Papa sagt:

        Nur so als Beispiel: Unsere Erste war als Stillkind ein ausgesprochen fettes Baby. So fett, dass es Kommentare ausgelöst hat. (Natürlich nur, wenn sich die Kommentatoren unbeobachtet gefühlt haben.)

        Sie neigt heute als junge Erwachsene immer noch zum Ansetzen, aber wenigstens an den richtigen Stellen.

        Ihr Bruder hat das genetisch grosse Los gezogen, ist lang und schlank, obwohl er sich himmeltraurig ernährt und so gut wie keinen Sport treibt. Als Baby war er aber ein Serbel, dauernd Gelbsucht, und auch später hat er keine Gelegenheit ausgelassen, krank zu werden, häufig Stoffwechselgeschichten.

    • The American sagt:

      Da kann ich nur zustimmen. Ohne jetzt gross die „Früher war alles besser“ Hymne anzustimmen fällt mir auf, dass es bei vielen Schülern im Lunchpack Schokolade dabei hat. Und wenn die Kinder hungrig nach Hause kommen gibt es ein Säcklein Chips. Als ich ein Kind war gab es nur am Sonntag Dessert, und als ich jeweils von der Schule nach Hause kam und nach Essen rief gab es Apfel und Brot – Ende der Diskussion, kein Verhandeln oder Bittibätti. Cola? Sprite? Fanta? Niemals zu Hause, allenfalls im Restaurant (oder bei meinem übergewichtigen Nachbarn). Und wenn das Kind dann ein langes Gesicht macht kann ich nur sagen: Ich habe es überlebt ohne Schaden zu nehmen oder meinen Eltern heute etwas vorzuwerfen.

    • lenalina sagt:

      Nun ja, die ersten paar Jahre, bis Kids in der Schule, kann man das ja noch einigermassen kontrollieren und steuern. Aber dann fängt es an, wenn die Kinder in Hort und/oder Tagesschule essen, das Essen dort ist leider nicht das gesündeste. Dann bekommen sie Taschengeld, kaufen sich Süssigkeiten, sind bei Kollegen auf Besuch, überall wird Sirup etc aufgetischt… Da ist dann einfach Ende mit Kontrolle!

      • tina sagt:

        genau. bei uns gabs nur sonntags einen winzigen dessert. also investierte ich mein sackgeld in guezli….

    • tina sagt:

      ich war ein vielfrass und bins noch. bis 18 war ich pummelig. nicht dick, einfach eine speckschicht rundherum, sogar im gesicht. dann fiel mir der babyspeck einfach runter. ich brauche einfach eine menge futter. ich hätte ein total gestörtes verhältnis zum essen, wenn man mich als kind gezügelt hätte. ab 22 bis jetzt, mitte 40, habe ich einen bmi von 19-21 und bin leistungsfähig, gesund, habe null körperliche beschwerden und weiss haargenau was mir gut tut und was nicht. ich kann mich nämlich drauf verlassen, dass ich lust auf dinge haben, die ich gerade brauche, und genau das esse ich dann auch. ich schreibe das hier als kontra zu denen, die behaupten, man solle kinder beim essen zügeln. natürlich sollen kinder nicht gemästet werden. aber ein bisschen reserve brauchen manche, davon bin ich überzeugt. leider weiss man vorher nicht, welche was brauchen, das stellt sich erst im nachhinein heraus, wie alles

      • mila sagt:

        @tina: Mir ging es sehr ähnlich, als Teenager hatte ich eine pummelige Zwischen-Phase, die sich mit etwa 19 verlor – allerdings fiel das überflüssige Gewicht nicht einfach so von mir ab, ich habe die Ernährung und meine Bewegung (wieder) konsequent umgestellt (für meine vorherige Gewichtszunahme konnte die ausgewogene ‚Küche‘ meiner Mutter nichts). Seitdem halte ich meinen BMI konstant um die 19 und habe wie Sie längerfristig ein natürliches Verhältnis zum Essen entwickelt. Nicht jedoch, ohne Anfang Zwanzig haarscharf (und, wie gesagt, trotz gesunder Ernährung) an einer Essstörung vorbeizuschlittern. Mich hat dies gelehrt, dass es nichts Schlimmeres gibt als durchgängige Restriktionen – entsprechend denke ich nicht, dass man irgendetwas anderes (oder besseres) machen kann, als seinen Kindern ein ungezwungenes Verhältnis zum Essen vorzuleben. Kurzum: All die ‚Ich-esse-vor-allem-gesunden-Salat-und-etwas-Gemüse‘-Mütter richten mehr Schaden als Nutzen an, wenn Sie mich fragen.

      • tina sagt:

        genau mila.
        ich finde, das wichtigste ist, fein zu essen, es zu geniessen. ich glaube auch, dass es richtig ist, seine kinder zu fragen, was sie essen möchten. sie sollen eben nicht nur einfach essen was auf den tisch kommt, sondern auf ihr gefühl hören, weil das ziel ist, dass sie wissen was sie brauchen. es erleichtert einem das leben sowieso, wenn man sich nicht alles selber ausdenken muss. ausserdem beugt es genöle vor, im gegenteil, einer freut sich dann ja mindestens. (natürlich koche ich nicht jedem sein wunschmenü, aber heute kann ich diesen wunsch berücksichtigen, morgen jenen usw)

      • mila sagt:

        Kann mich Ihnen wie gesagt nur anschliessen, und werde es als ausgesprochene Genussesserin bei unserem Kind genau so halten. 😉

    • sonic sagt:

      Mein Eindruck ist, die meisten Kinder werden mit viel zu viel Süssem und Ungesundem ernährt. Die meisten stecken es gut weg. Einige eben nicht. Natürlich liegt es in der Verantwortung der Eltern, etwas zu tun. Was aber genau, ist eben nicht so einfach. Meiner Meinung nach ist das einzige was machbar ist, ohne dass die Kinder Essstörungen entwickeln, das Erhöhen der körperlichen Aktivität. Immer und überall. Mehr zu Fuss, mehr raus, mehr Sport. Vorallem Alltagsbewegung bringts.

      • tina sagt:

        oh es gibt sehr gesunde süsse dinge 🙂
        heute mache ich apfelküchlein. daran ist genau gar nichts verkehrt.

      • The American sagt:

        @sonic: Ich bin mit der Bewegung natürlich total einverstanden. Man kann allerdings Kindern den zu häufigen Verzehr von Chips und Schokolade verweigern ohne dass sie Essstörungen entwickeln.

        @tina: Ich bewundere Ihre Hingabe zu gesunder Ernährung der Kinder. Ich vermute mal, dass die meisten KommentarschreiberInnen hier diesem Thema eine erhöhte Aufmerksamkeit zuwenden. Aber leider ist es vermutlich so, dass viele Eltern lieber die Schoggi austeilen als sich vermeintlich unbeliebt zu machen. Auch scheint Ihnen die „pummelige Phase“ nichts angetan zu haben. Das Problem sind nicht Zwischenphasen sondern Kinder, die mit 2, 3, 4 Jahren eindeutig Übergewichtig sind. Hier sind die Chancen sehr gross, dass sie den Rest des Lebens mit den Pfunden und deren Nebenerscheinungen (z.B. Diabetes) zu kämpfen haben.

      • sonic sagt:

        @American. Kann man eben nur beschränkt. Die Kinder in unserer Umgebung haben sehr viele Freiheiten. Sie bewegen sich ziemlich frei zwischen vielen Freunden hin und her. Zu Hause kann ich meinen Kindern sehr wohl Chips und Schoggi verweigern. Kein Problem. Nur sind sie ja nicht blöd und wissen sehr genau, wo und wie sie sich diese Dinge selber organisieren können. (siehe auch Kommentar von Tina 🙂 Und nein, ich verbiete meinen (übrigens normalgewichtigen) Kindern sicher nicht den Umgang mit anderen, die mehr Süsses kriegen als unsere.

      • sonic sagt:

        @Tina: Versteh mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen Apfelküchlein! Ich staune nur wenn ich sehe, dass es bei einigen Nachbarn wirklich jeden Tag zum z’Vieri Kuchen gibt. Das finde ich nicht nötig (hab’s aber selber nicht so mit Desserts). Auch wenn die betreffenden Kinder dünn wie Bohnenstangen sind. Ich finde aber auch: Das Essen geniessen ist das Wichtigste! Essen muss Freude machen und darf nicht mit Zwang und Verzicht assoziiert werden!

      • Kathy sagt:

        Ich habe sehr schlanke Eltern, wobei der Vater schauen muss, dass er sein Gewicht hält. Meine drei Geschwister und ich waren als Kind alle normalgewichtig (dünn), obwohl wir jeden Tag Dessert erhalten haben. Einfach ein Reiheli Schoggi nach dem gesunden Mittagessen, geschadet hat es nicht. Wichtig ist doch, dass bei den Hauptmahlzeiten gegessen wird und die Snacks zwischendurch gesund sind.

      • tina sagt:

        danke american 🙂 meine hingabe gilt allerdings dem feinen essen. gesund ergibt sich daraus automatisch, und genau das ist mein statement.
        ich fragte vorhin meine söhne. ich denke, sie würden nicht täglich diese wabbelschaumgummikartonburger essen, wenn sie könnten (ist nicht verboten, ergibt sich nur nicht). sie grinsten. doch würden sie, sie mögen das zeugs halt. der haken sei nur, man werde davon nicht satt. genau das meine ich: sie merken ob es ihnen gut tut

      • tina sagt:

        sonic: ich brauche aber täglich süss, sonst fühle ich mich unterernährt ;-). im ernst. aber täglich süss muss nicht heissen dass man es total übertreibt und ungesund ist.

  • Sisifee sagt:

    Es ist alles andere als einfach, sich in Sachen Gewicht der Kinder NICHT unsicher zu fühlen. Das ewige Wägen und vergleichen fängt ja schon im Spital an. Als Mutter von drei dünnen Kindern – das dritte liegt unter allen Perzentilen – kann ich ein Lied davon singen, dass man sich auch dann als komplette Versager fühlt. Ich habe irgendwann meinen genetisch bedingt ausserordentlich dünnen Mann zum Wägen geschickt, die Kommentare haben sehr rasch aufgehört und mit ihnen der Druck. Und: Wir haben eine Hausärztin, die unsere Kinder sein lässt wie sie sind. Denn sie sibd putzmunter und sehr selten krank.

  • Marco Gallati sagt:

    Ich kann Sepp nur beipflichten: Der Artikel ist eine einzige Rechtfertigung für das Versagen der Eltern. Sogar die 80er-Jahre werden bemüht um die mangelnde Konsequenz in der Ernährung (und vermutlich auch im Rest der Erziehung) zu begründen. Anstatt sich selber zu bemitleiden sollte sich die Autorin mal über die gesundheitliche Komponente des Übergewichtes Gedanken machen. Wenn Kinder schon fett sind, dann werden sie häufig ein Leben lang mit Übergewicht kämpfen was die Lebenszeit massiv verringert. Abgesehen davon haben es dicke Kinder auch in der Schule schwer und sind häufig eine Zielscheibe der Mitschüler. Hinterlässt das keine psychischen Schäden wenn der täglich Gang in die Schule zum Horror wird? Wenn das Kind gesund ist und keine Stoffwechselkrankheit hat, dann ist das Gewicht eine simple Frage der Nettobilanz zwischen Energiezuführung und Energieverbrauch. Ich würde der Mutter raten ihre Verantwortung gegenüber dem Kind wahrzunehmen und ihr 80er-Jahre-Trauma beim Psychiater behandeln zu lassen, denn anscheinend hat sie das immer noch nicht überwunden.

    • Hotel Papa sagt:

      Aangesichts der ständig ändernden Empfehlungen, was die Ernährung angeht, schlicht ein Hohn, das den Eltern anzulasten. Gestern war das Fett vom Teufel, dann nur die gesättigten Fettsäuren, heute sind es die Kohlenhydrate

      Und die Rechnung der Energiebilanz greift zu kurz, weil sie unterschiedliches Sättigungsbedürfnis und nicht beeinflussbare Einflüsse auf der Verbraucherseite ignoriert. Von einem Kind Kalorienzählen zu verlangen ist ja wohl voll daneben. Die essen, bis sie genug haben. Oder eben auch, weil es befriedigend ist.

      • Anastasia sagt:

        Nicht Kalorienzählen sondern vielleicht einfach ein wenig mehr Zeit draussen verbringen, spielen, toben, sich bewegen und weniger vor dem Computer oder der Spielekonsole sitzen und sinnlose Spiele spielen.

      • Stranger sagt:

        He ja, nur erklärt das nichts und löst kein Problem. Die Betrachtung mit der Energiebilanz ist wohl so genau wie sonst keine – obschon nicht sehr hilfreich. Wer mehr In- als Output hat, der speichert den Input, das ist ziemlich straightforward, oder?

    • Muttis Liebling sagt:

      ‚eine simple Frage der Nettobilanz zwischen Energiezuführung und Energieverbrauch‘

      Null Punkte.

      • HansPeter Lechner sagt:

        @Muttis Liebling:
        Warum ‚Null Punkte‘? – Zumindest physikalisch ist dies doch absolut korrekt … – oder?

      • Muttis Liebling sagt:

        @HansPeter Lechner

        siehe unten. Der Mensch ist kein Kalorimeter, keine Physik. Wie viel wir von der aufgenommenen Nahrung tatsächlich abbekommen, entscheiden Darmflora und Enzymapparat.

      • Ewen sagt:

        Es ist in der Tat ein Hohn, den Eltern die Schuld in die Schuhe zu schieben, vor allem wenn man selbst nicht weiss, wie und warum der Körper Fett ansetzt oder Hunger meldet. Die Regel „zu viel rein und wenig Bewegung“ ist so was von veraltet und auch nur bei ganz wenigen Menschen wirklich der Grund für Fettleibigkeit. Schon mal etwas von Hormonen gehört, Leptin zum Beispiel? Und der aktuellsten Hirnforschung? Ich schlage Youtube vor, dann verstehen die Schwarz-Weiss-Denker es hoffentlich auch bald…

      • Marco Gallati sagt:

        @Mutti Liebling: Da fühlt sich wohl jemand ziemlich angegriffen. Sie scheinen überlesen zu haben, dass ich ausdrücklich erwähnt „sofern keine Stoffwechselkrankheit“ vorliegt. Es ist so, dass einzelne Kinder aufgrund einer Stochwechselkrankheit zu dick sind. Dies ist aber die absolute Ausnahme, denn die meisten Kinder konsumieren zu viel und bewegen sich zu wenig. Wer viel isst, der soll sich entsprechend viel bewegen. Aber in Bezug aufs Abnehmen ist es bei vielen Frauen einfach so, dass sie die Möglichkeit sich mehr zu bewegen gar nicht erst in Betracht ziehen. Will Frau abnehmen, dann immer nur über die Reduktion der Nahrungszufuhr. Aber gerade Kinder sollten sich viel und häufig an der frischen Luft bewegen und genau da liegt in 9 von 10 Fällen der Hund begraben. Im übrigen stimmen ihre biologischen Ausführungen auch nicht. Was stimmt ist, dass die Enzyme als Katalysatoren des Stoffwechsels und die Hormone als Steuerung eine Rolle spielen. Fakt ist aber, dass der Mensch dann Fett produziert, wenn er mehr Kohlenhydrate aufnimmt, als er benötigt. Die Kohlenhydrate werden im Mund und Dünndarm in Einfachzucker gespalten und gehen dann ins Blut. Insulin sorgt dafür, dass sie als Glykogen gespeichert werden und das Adrenalin und Glukagon dafür, dass das Glykogen bei Bedarf wieder ins Blut abgegeben wird. Wenn man aber mehr Zucker aufnimmt als der Körper braucht, dann wandelt die Leber den Zucker nicht mehr in Glykogen sondern in Fett um. Das ist der Stand der Wissenschaft heute, lernt man in jedem Bio-Kurs am Gymnasium oder im naturwissenschaftlichen Studium. Das mag den Eltern von dicken Kindern (bzw. dicken Menschen) vielleicht nicht passen, weil es bequemer ist sein Übergewicht oder das der Kinder auf die Enzyme, bzw. den Stoffwechsel zu schieben, aber es ist so.

      • Stranger sagt:

        ML, bitte, die Physik stimmt natürlich absolut. Man muss einfach Energiezu- und -abfuhr richtig messen. Die gleichen Nahrungsmittel führen bei unterschiedlichen Menschen auch unterschiedliche Energiemengen zu. Also: die Physik bescheisst uns nicht. Höchstens unsere unvollständige Art, sie zu begreifen.

    • Tina sagt:

      @Gallati: Moral und nochmals Moral. Abgesehen davon, merken Sie eigentlich, dass Sie genauso reden wie die Ernährungs-, Life Style- und Modeindustrie, die sich dumm und dämlich daran verdient, uns mit erhobenem Zeigefinger und bierernsten Aussagen zu befehlen, wie wir zu leben haben? Ich nehme an, Sie glauben wirklich, es sei so leicht die Probleme von Kindern zu lösen, die in irgendeiner Art anders sind als die anderen. Übrigens, nein, meine Kinder sind nicht übergewichtig und ich bin es auch nicht.

    • Anna sagt:

      Auch ein wenig dicke Kinder können gesund sein. Solange sie auch genug Vitame zu sich nehmen und an der frischen Luft sind, ist doch gut.

      Das Argument „dicke Kinder werden öfters gehänselt, deshalbt setzt eure Kinde auf Diät“ zieht nicht unbedingt. Kinder sind grausam, das stimmt.
      Aber genauso werden Kinder mit Brille oder „Bohnenstangen-Kinder“ gehänselt. Oder Kinder mit guten Noten (wir sagen ja auch nicht, sei schlechter in der Schule, damit nicht mehr alle Streber sagen…).

  • Claudia sagt:

    Wenn Kinder schon übergewichtig sind, ist es gut möglich, dass sie es bleiben. Das trifft rückblickend auf ehemalige Schulkollegen zu.
    Daher finde ich es schon wichtig, dass man sich damit beschäftigt.
    Ich habe erst ab 40 zugenommen, merke aber, wie schwierig es ist, abzunehmen.

    • Jasi sagt:

      Lustig, in meiner Schulklasse ist genau das Gegenteil passiert. Die 4 Pummelchen, die wir hatten, sind heute alle normalgewichtig und ein paar der damals Mageren kämpfen nun ohne Erfolg gegen ihr Übergewicht.

      • Luna sagt:

        Ich war als Kind immer dick. Heute mit 25 Jahren bin schlank. Und ich habe dafür keine Diäten machen müssen.

  • Sepp sagt:

    Der Artikel kling wie eine gut versteckte Rechtfertigung eines Elternteils für Ihr versagen dem Kind gegenüber.

    Anstatt sich mit dem Körpergewicht des Kindes zu beschäftigen würde es sich vielleicht für die Eltern mehr lohnen, sich mit der eigenen Unsicherheit zu beschäftigen.


    Es soll ja angeblich Leute geben, die Übergewicht haben und trotzdem ein schönes leben haben. Schon mal in Betracht gezogen?

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.