Der Grillparty-Männerzirkel

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Gemütliche Männerrunde: Mit beneidenswerter Selbstverständlichkeit sezten Männer ihre Bedürfnisse durch. (iStock)

Letztens waren wir zu einer grossen Grillparty eingeladen. Ein fröhliches Fest mit vielen süssen Kindern und tollen Eltern. Moderne Väter, die mit ihren Kleinen ins Vaki-Turnen gehen und mehr als nur Ernährer sein wollen. Emanzipierte Mütter, die genau wie ihre Männer erwerbstätig sind und auch sonst auf Gleichberechtigung pochen. Dennoch kam es, wie es immer kommt an solchen Partys: Nach ein bisschen Herumgekicke mit den Kindern versammelten sich die Männer mit ihrem Bier in der Hand in einer Ecke. Sie stellten sich kreisförmig auf, Rücken gegen aussen, lachten, prosteten sich zu und blendeten alles aus, was sich ausserhalb ihres Männerzirkels abspielte.

Will heissen auch die Kinder. Denen rannten unterdessen die Mütter nach. Wischten ihnen den Mund ab, gingen mit ihnen aufs WC und zogen sie auf dem Bobbycar hinter sich her. Manchmal versuchte ein Kind, den Kreis zu durchbrechen mit Rufen, Stupsen und Zerren an den väterlichen Beinen. Doch keine Chance – «Später», hiess es jeweils, «ich komme später.»

Ich irrte eine Zeit lang auf der Wiese herum, unentschlossen, wo ich hingehörte. Hin wollte. Irgendwann landete ich drinnen bei einer befreundeten Mutter. Obwohl ich nicht vorhatte, mich an diesem Abend in die Rolle der alleinigen Kinderbetreuerin drängen zu lassen, sass ich schliesslich mit ihr auf dem Boden und spielte mit den Kindern, damit diese aufhörten, das Fussballtor draussen auseinanderzunehmen.

Wir kamen auf das Phänomen des männlichen Grillparty-Zirkels zu sprechen. Zuerst beklagten wir uns über die Männer, die sich ohne Absprache mit uns die Freiheit nehmen, trotz anwesendem Nachwuchs freizumachen. Und zeigten uns erstaunt, dass das auch hier und jetzt noch so ist, obwohl wir doch alle so gleichberechtigt sind. Dann schlug ich ihr vor, den Spiess beim nächsten Grilltreffen einfach umzudrehen: Wir würden uns demonstrativ in eine Ecke stellen, gemeinsam ein Gläschen trinken und die Kinderbetreuung durch pure Verweigerung an die Männer delegieren. Worauf sie meinte, dass die Idee schön und gut sei, aber illusorisch: «Wir müssten schon die Location wechseln, wenn wir das durchziehen wollen. Sonst können wir gar nicht anders, als doch wieder zu unseren Kindern zu rennen, wenn eines weint oder schreit.»

Vielleicht fehlt uns Frauen einfach diese Selbstverständlichkeit, mit der die Männer ihre eigenen Bedürfnisse durchsetzen. Und so sehr ich mich manchmal darüber aufrege, so sehr beneide ich sie auch darum. Denn ich bin zwar überzeugt, dass ich die Verweigerungshaltung einen Abend lang durchziehen könnte. Ich würde mich dabei aber wahrscheinlich nie so entspannt fühlen wie ein Vater, der völlig relaxed in seinem Männerzirkel steht und gar nicht auf die Idee käme, etwas anders machen zu müssen.

Der Vorschlag der anderen Mutter, die Frauenrunde gleich an einen anderen Ort zu bewegen, ist deshalb womöglich gar nicht so falsch. Es wäre zumindest interessant zu sehen, wie die Männer auf den plötzlichen Grillparty-Exodus ihrer Frauen reagieren würden.

Kennen Sie das Phänomen des männlichen Grillparty-Zirkels? Wie gehen Sie als Mutter damit um? Und rotten Sie, liebe Väter, sich bewusst zusammen, oder passiert das jeweils ganz von alleine?

 

203 Kommentare zu «Der Grillparty-Männerzirkel»

  • Sweet sagt:

    ich meinem Mann das Kind oder was es gerade zu tun gibt delegiere so à la „ich würde jetzt auch gern mal 5 Minuten mit Anna und Sophie reden, würdest du inzwischen dem Nachwuchs den Schokoladenmund abwaschen gehen. Danke.

    Meistens finde ich dieses Delegieren aber zu anstrengend. Frauen hoffen wohl oft darauf, dass Männer selbst auf die Idee kommen und vorschlagen „Schatz, jetzt habe ich ja eine Halbestunde mit den Jungs gequatscht und du inzwischen den ganzen Abwasch… komm ich übernehme mal, dann könnt ihr Frauen auch mal in Ruhe ein paar Sätze wechseln und ein anständiges Gespräch führen.“

    • mila sagt:

      Ich würde in diesem Zusammenhang eben gerade nicht von ‚Delegieren‘ sprechen, sondern von geteilter Verantwortung. Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass Sie ihrem Mann die Verantwortung ‚abnehmen‘, wenn sie im Zweifelsfall (oder respektive eher, im Normalfall) die gesamthafte Verantwortung für das Kind tragen? Man kann sich als Frau bewusst dafür entscheiden. Oder eben auch nicht. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass ein Partner sehr wohl die Bedürfnisse des anderen achtet, wenn der andere ihm diese klar signalisiert. Statt zu erwarten, dass sie ihm in dem einen oder anderen

    • mila sagt:

      Kontext blind abgelesen werden. So gesagt hängt vieles von der Grundhaltung ab, die man erst mal sich selbst gegenüber einnimmt: als Mensch, Frau und Mutter. Beziehungsweise, wie wichtig man die eigenen Bedürfnisse, im (familiären) Beziehungsgeflecht, nimmt. Grummeln und es dann doch in der Regel selbst tun, wird jedenfalls nicht weiterhelfen.

    • Sportpapi sagt:

      Ich finde ja Frauen (und Männer) anstrengend, die nicht in der Lage sind, ganz anständig aber klar ihre Bedürfnisse anzumelden. „Könntest du bitte schnell…“ ist doch kein Problem.

    • Christoph Bögli sagt:

      Im Idealfall ergänzt man sich natürlich ohne viele Worte. Bloss ist die Realität nicht ideal und das ach so romantische Von-den-Augen-ablesen funktioniert darum auch meist mehr schlecht als recht. Und wenn es ohne Worte nicht geht, dann muss man halt kommunizieren. Wenn das zu „anstrengend“ ist, dann ist man selber Schuld.
      Im übrigen sollte man sich in solchen Fällen auch fragen, ob man generell falsche Signale ausgesendet hat. Es gibt z.B. Elternteile, die alle Aufgaben an sich reissen (weil der/die andere zu inkompetent?), aber dann erstaunt sind, dass der/die andere nichts mehr macht..

      • mila sagt:

        Bezüglich ‚Romantik‘ habe ich so meine skeptischen Ansichten. Oft genug ist es so, dass Frauen auf den wildromantischen Abenteuertypen abfahren, der ihnen im ersten Überschwang der Gefühle mit grossen Gesten das Blaue vom Himmel verspricht. Und dann zieht der Alltag ein, und sie merken, dass sie eigentlich mit einem Kind zusammenleben. Nur: weshalb mit diesem Kindskopf auch noch ein Kind haben? Die ‚wundersame‘ Wandlung zum verantwortlich handelnden Erwachsenen, der die Bedürfnisse seines Umfelds genauso ernst nimmt wie die eigenen, wird durch die Geburt eher selten eintreten. Kurzum:

      • mila sagt:

        ich führe lieber von Beginn weg eine Beziehung mit einem verlässlichen, achtsamen Erwachsenen, als darauf zu warten, dass der einstige Traumprinz endlich sein Peter Pan-Stadium hinter sich lässt. Vielleicht kriege ich dadurch den einen oder anderen Blumenstrauss weniger – dafür findet sich aber die Milch für den Morgenkaffee zuverlässig im Kühlschrank ein, wenn ich selbst vergessen habe, sie zu kaufen und eine Not-SMS absetze. 😉

      • Christoph Bögli sagt:

        @mila: Guter Punkt. Ich finde es immer schön, wenn sich Menschen dessen bewusst sind und „nachhaltiges“ Beziehungsverhalten schätzen. Meine Partnerin findet zum Glück Blumensträusse genau so unsinnig wie ich und schätzt ein Frühstück, Abendessen oder anderweitig einfach erledigte Dinge auch wesentlich mehr als irgendein alljährliches Schmuckgeschenk. Aber das ist wohl eine Grundsatzfrage, wenn man sich also irgendeinen kleinen Pascha oder verantwortungslosen Faulenzer ins Haus holt, im Glauben, dass sich der schon noch ändert/verändern lässt, dann hat man sichs effektiv selber eingebrockt.

  • Lea sagt:

    Mich stört und iritiert es, wenn Erwachsene an Familien anlässen den Kindern mehr beachtung schenken als den Erwachsenen. Ich bin überzeugt, dass es für Kinder wichtig ist, auch mal ohne Erwachsene zu spielen und Probleme lösen zu können.
    Bei Unfällen halte ich mich meist an die 5 Sekunden Regel. Bagatellen (Kind fällt, steht auf und spielt weiter) haben sich danach oft erledigt und bei extemgem gefährlichem (Kindbricht durchs Eis) habe ich Zeit für einen groben Überblick und kann deshalb überlegter handeln.

  • dres sagt:

    Fazit bis heute um 14.08: Die meisten Familien können offenbar nicht einmal Grillpartys geniessen. Brave new world…

    • L. M. sagt:

      …und dass es einem zum Vorwurf gereicht, wenn man sich an einer *Party* amüsiert! Der Wunsch „sich jetzt auch mal 3 Sätze lang mit Freundinnen entspannen dürfen“ ist ein Oxymoron und kann nicht erfüllt werden. Weil schau: das hier ist jetzt die Party. Wenn Du trotzdem noch Hilfe brauchst, um Dich zu amüsieren, erinnert mich das an das Kind, welches beim Anblick des Eiffelturs entäuscht ist, dass er das jetzt ist und ausserdem nicht höher. (Sie dürfen jetzt mit Polemisieren beginnen, wer sich wann, wie lange und vor allem *auf wessen Kosten* amüsieren darf, womit die Party halt schon wieder vorbei ist.)

  • lex sagt:

    Das ist ein spezifisches ein-kind-status-symbol Problem. Urbane Paare, die sich neben den Yoga-Stunden, dem Fixie und 2 x 80% Jobs, noch ein Kind zulegen. Keine Sorge, wenn das Kind dann 4 oder 5 ist, kümmert sich der Kindergarten, Hort, Grossmutter und die Babysitterin darum, dass beide wieder den gleichen Lebensstil pflegen können wir vorher. Bei 3 Kindern stellt sich diese Problematik nicht mehr.

    • Nele sagt:

      nicht zu vergessen: von 4 Monaten bis 4 Jahre kümmert sich die Kita. Bezüglich Status habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass ich mit meiner Rolex und meinen Designertaschen (bezieht sich aber nur auf Frauen) besser angeben kann als mit meinem Karlchen.

  • babuschka miro sagt:

    Da ich die Kollegen meines Mannes auch sehr gut mag,geselle ich mich jeweils auch zur „Männerrunde“.Das muss ja nicht der ganze Abend sein,aber immerhin…so kommen die Kinder bei Bedarf zu diesem Grüppchen und mein Mann und ich können abwechselnd übernehmen.Wenn wir Männer & Frauen separat stehen kommen die Kinder eher zu mir.Vielleicht,weil ich auch zu Hause präsenter bin…Arbeit 100%/25%

  • Philipp Rittermann sagt:

    diese frage ist aber doch wohl etwas schwierig hier – in der emanzenrunde – zu beurteilen – oder täusche ich mich da? männer-grillzirkel sind selbsterklärend legitim und bedürfen keinerlei weiterer fragen. oder täusche ich mich da? und die gefühlten 20% mütter im forum, die nicht (selbstverschuldet) alleinerziehend sind, geniessen es wohl auch, wenn der mann mal äh-kurz ausser haus ist. oder täusche ich mich da?

  • Lea sagt:

    Ich halte im Kries stehen/sitzend für eine gute Methode um als Gruppe das geschehen rund herum zu beobachten und dabei gegen aussen abwesend, deeskalierend zu wirken. Bei Politischen Aktionen oder hochrisikio Sportveranstalltungen hat sich diese Methode meiner Meinung nach sehr bewährt.

  • Mann sagt:

    Ich bin ja so froh und dankbar, dass ich keine Kinder und somit auch kein Mami zuhause habe. Frauen scheinen nur ohne Kinder glücklich zu sein.

    • Anita sagt:

      Dennoch genug Zeit und Musse um den a) den Mamablog zu lesen und b) auch noch konstruktiv zu kommentieren… Spannend.

      Soweit ich den Blog sowie all die Kommentare gelesen habe geht es nicht darum, dass Frauen nicht glücklich sind mit Kindern sondern dass wir eine gleichberechtige Erziehung und Verantwortungsbewusstsein wünschen von beiden Elternteilen und nicht nur von der Mutter. Aber gut möglich, dass Sie etwas anderes gelesen haben.

      • Mann sagt:

        Ganz so, als ob die Männer gegen eine gleichberechtigte Erziehung wären uns sich verweigerten.
        Ganz so, als ob die Männer kein Verantwortungsbewusstsein hätten.

        Wann hört es denn mal auf mit diesen ewiggestrigen Clichées?

      • Irene sagt:

        Dann, wenn sie aufhören, sich zu bewahrheiten

  • Herbert Kühnis sagt:

    Ich als häufig an Grillabenden teilnehmender Mann wehre mich gegen diese völlig grundlose, diskriminierende Verallgemeinerung. Häufig ist es nämlich so, dass einfach alle zusammen die Grillsachen vorbereiten, sich abwechslungsweise um das Grillgut kümmern und überhaupt gar nichts von diesen oft medial beklagten Genderdingen stattfindet – übrigens auch bei anderen Gruppen, die ich jeweils beobachte. Aber klar, über die sehr viel entspanntere Realität lässt sich natürlich kein Zeitungsartikel schreiben.

    • Lichtblau sagt:

      Ganz bei Ihnen, Herbert. Wer würde es sich schon antun, sich in einer dermassen unentspannten Gesellschaft zu amüsieren? Zumal dies rein familienbedingt auch nicht täglich vorkommt.

  • Geniesser sagt:

    Die meisten von euch seit „Riesegrossi Jammericheibe“ wie man in Bern sagt.
    Es gibt Leute die keine Kinder kriegen können! Ihr habt diese Situation, die ja so hart und mühsam ist selbst gewählt!
    Also hört auf zu jammern und geniesst besser die Zeit mit den Kindern und überlasst an einem treffen mit Kollegen einmal die Kinder sich selber ohne das ganze zu Über -Dramatisieren….
    Ciao Zäme

  • Jogger sagt:

    Sie bewegen sich auf den falschen Partys…

  • Sportpapi sagt:

    Ich verstehe Frau Kuster und ihre Aufregung nicht.

    Sind wir als Familie unterwegs, ist die Kinderbetreuung Sache meiner Frau – so wie zuhause auch. Egal, ob beim Einkaufen, beim Ausflug oder auf Familienparties.

    Wieso soll mir mein ungestörtes Bier im Kreise von guten Kumpels vergönnt sein, nur, weil ich mich um die Racker kümmern soll? Meine Frau kann das viel besser, und so ist das wohl in den meisten Familien.

    • Sportpapi sagt:

      Hm. Wer hat das wohl meinen guten Namen gekidnappt? Wenn er/sie wenigstens etwas Vernünftiges geschrieben hätte…

      • Annabelle sagt:

        @Sportpapi

        Suspekt waren deine freiberuflich-intensiven Kommentarergüsse schon immer, aber dass du dich jetzt auf so skurrile Weise selbst veleugnest, schlägt dem Fass den Boden aus.

        Es gilt das geschriebene Wort, auch für dich. Sonst lass es doch bitte einfach bleiben hier und suche dir einen neuen Zeitvertreib.

      • Sportpapi sagt:

        Annabelle, ich weiss sehr wohl, was ich schreibe. Und wenn Sie meine skurilen Texte so lesen würden, wie Sie behaupten, wüssten Sie, dass ein solcher Text auf keinen Fall von mir stammen kann.

      • Franz Vontobel sagt:

        Haha, zuerst dachte ich ja: Wow! Sportpapi! Zwar etwas plump, aber immerhin, ein Versuch in Ironie… Aber dann fiel mir wieder ein, wie absolut humorfrei sie doch sind, und obiger Text garantiert NICHT aus ihrer Tastatur stammen kann. 😀

      • Stranger sagt:

        Ich dachte gleich, dass das irgendwie so gar nicht nach Dir tönt.

      • Sportpapi sagt:

        Vontobel, Sie wissen doch, dass Ironie von Kindern nicht verstanden wird. Und von den Lesern hier meist auch nicht. Also verzichte ich. Es gilt das geschriebene Wort 🙂

      • Franz Vontobel sagt:

        Sie wissen doch, dass Ironie von Kindern nicht verstanden wird.

        Das ist nicht wahr – klar, sie verstehen sie nicht von Natur aus, aber man kann das mit ihnen üben. Das Risiko ist natürlich, und hier spreche ich als Leidgeprüfter, dass man plötzlich ebenfalls zum Opfer ironischer Sprüche wird… 😀

      • Stranger sagt:

        Ironie ist im Internet generell etwas Schwieriges. Wenn man eine Site betreibt wie den Postillon, wo einfach alles ironisch gemeint ist, geht es natürlich, sonst naja…

  • Thomas sagt:

    Das Problem ist, dass ihr immer alles sofort aufgeräumt und geputzt haben wollt – und das in Perfektion. Wenn ich sage „Schatz, lass gut sein, ich mach’s dann später“, kann sie es nicht sein lassen. Und verpasst mir dazu ein schlechtes Gewissen, weil sie es alleine tun musste, weil ich ihr nicht geholfen hatte. Sie hatte aber die freie Wahl sich noch zu uns zu setzen, mit uns zu plaudern, trinken, lachen. Sehr gerne hätte ich die ganze Chose aufgeräumt – nachdem mein Freunde gegangen wären. Aber klar, ich/wir Männer sind halt an allem schuld!

  • cocolabelle sagt:

    mein persönliches lösungswort: Akzeptanz. Es ist nun mal wie es ist. Ich bin Mutter und das ist mein Job. Es ist viel mehr als das. Ich habe es akzeptiert und bin zufrieden damit und mein Mann soll sich seine Männerrunde gönnen inklusive einem verwöhnenden Kuss (und mehr) von mir am Ende der Party.

  • Chris sagt:

    Zum Glück habe ich keine Frau. Und keine Kinder.

  • Philipp Mayer sagt:

    Nur fürchte ich dass andersrum KEINER der Beteiligten ein rechte Freude hätte weil sofort allgemeines Chaos auf der Veranstaltung ausbrechen würde 😉

  • Dieter Neth sagt:

    Da ist wohl schon was dran. Aber die Männerrunde ist nur dann eine Runde RICHTIGER Männer, wenn diese auch gemeinsam fürs Essen sorgt. Am Grill natürlich, mit Bier in der Hand. Fleisch, keine Würste ihr Geizhälse! So wurde das bei uns im Lande der Machos gemacht im nördlichen Mexiko. Und die lieben Kleinen? Die können sich bestens selber unterhalten, zumindest unsere Rasselbande konnte es. Nach dem Essen dann Männlein und Weiblein in ihren Runden schön getrennt den Familienklatsch durchnehmend. Abwasch? Macht man am Schluss mit ein paar Helfern im Nu, und es gibt ja Einmalgeschirr.

    • roger sagt:

      also in australien ist immer der gastgeber der grill zeremonienmeister, der umgeben von seinen mates, ein eisgekühltes bier nach dem anderen trinkt. die kinder sind meistens schon im bett und die frauen kümmern sich um die salate. sie trinken auch nicht so viel, damit sie ihre besoffenen männer wieder nach hause fahren können. schlussendlich sind alle happy und hatten ein tolles bbq.

      • Stranger sagt:

        Und Männer und Frauen sind von vorneherein unterschiedlich. Die ersteren können tun und lassen, was sie wollen und die letzteren haben sich anzupassen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Männer und Frauen sind von Natur unterschiedlich und deshalb spielt jeder/ jede die Rolle, die auf die Situation passt. Keiner ist in eine Rolle gezwungen, jeder nimmt sie freiwillig an. Mit 5% Irrtumswahrscheinlichkeit.

        Männer saufen, Frauen fahren besoffene Männer nach Hause. Wenn sich das Verhältnis in historisch extrem kurzer Zeit umkehrt, dann ist das soziale Rollenspiel artifiziell verletzt und dann lohnt es, nach den Ursachen zu schauen. Denn die Auswirkungen betreffen alle soziale Rollen.

        Es geht, wie immer nicht um die Symptomatik, sondern um das Phänomen.

      • Stranger sagt:

        Nee stimmt nicht, das mit der Rolle. Es gibt Standardrollen, Stereotype, in welche die Leute hinein gezwungen werden, ob sie es nun wollen oder nicht.

      • Stranger sagt:

        Hee, ML, hast Du jetzt mal Deutschland 83 geguckt? Blendend gemacht.

  • Franz Vontobel sagt:

    Lustig, dass hier alle offenbar diese Apartheid-Grill-Abende erleben… Ich kenne diese seltsame Segregation von Männlein und Weiblein jedenfalls nicht aus eigener Erfahrung – die Gesprächsrunden sind normalerweise buntgemischt. Was nicht heisst, dass sie auch mal nur aus Männern oder Frauen bestehen können, aber nicht als Regel.

    Und die Kinder sind so oder so meist bei dem, der das Feuer unterhält – und das bin meistens ich (nicht, weil ich muss, sondern weil ich will).

    • Stranger sagt:

      Ja so ein Feuer will unterhalten sein. Wie machst Du das heutzutags am einfachsten? Youtube? Etwas vorsingen?

      • Franz Vontobel sagt:

        Tja, Stranger, das mag jetzt für sie neu sein: „unterhalten“ hat durchaus auch die Bedeutung von „pflegen“ oder „aufrechterhalten“…

      • Stranger sagt:

        Tja, Franz, das mag jetzt für sie neu sein: im Mamablog gebe ich manchmal den Beschränkten, um die Beschränktheit in fremden Posts zu entlarven. Bitte nicht davon ausgehen, dass ich in der Tat beschränkt bin.

      • Franz Vontobel sagt:

        im Mamablog gebe ich manchmal den Beschränkten, um die Beschränktheit in fremden Posts zu entlarven.

        Ach? Und wo genau ist mein Post „beschränkt“?

  • Lila sagt:

    Hmmm, das ist mir auch schon genauso aufgefallen. Irgendwie zieht sich das auch sonst im Leben durch.
    Bei uns arbeiten beide er 100 %, ich 70 %. Meine Geschäftstermine lege ich aber wenn immer möglich, so dass es nicht meinen Part der Kinderbetreuung tangiert. Ich gehe auch nicht automatisch davon aus, dass mein Mann zur Verfügung steht, wenn er (in der Freizeit) keinen Termin angekündigt hat, ich frage ob es geht, wenn ich weg bin. Er ist da von Anfang an viel unbeschwerte und teilet seine Geschäftsreisen und Abwesenheiten einfach mit. Selten stört mich das, mehrheitlich ist es aber iO so.

  • fabian sagt:

    Ihr Frauen wählt euch eure Männer selbst und freiwillig aus.
    Also hört doch bittebitte mal auf, euch immer über sie zu beklagen.

Kommentar

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