Schluss mit der Dauerkritik

Mamablog

Mütter lästern gerne über andere Mütter. Dabei will jede bloss das Beste für ihr Kind. Foto: Keystone

Ich erinnere mich noch gut an die ersten Male, als ich mit meinem Baby unterwegs war. Wie irritiert ich anfangs war, dass wildfremde Menschen mir ungefragt ihre Babytipps aufdrängten, gerne begleitet von einem vorwurfsvollen Unterton. «Das Baby ist doch noch viel zu klein, um in einen Supermarkt zu gehen, all die Lichter und Geräusche!», zeterte eine ältere Frau, als wir mit dem zwei Wochen alten Kind das erste Mal einkaufen gingen und es genau dann aufwachte und zu weinen begann. Und das war erst der Anfang. Mal hatte meine Tochter angeblich Hunger, dann wieder war ihr zu heiss («Das eng geschnürte Tragetuch!») oder zu kalt («Die fehlende Mütze!)», wenn sie jammerte. Später wurden die direkt geäusserten Ratschläge seltener, lieber murmelten die selbst ernannten Erziehungsexperten ihre Weisheiten vor sich hin – natürlich immer laut genug, dass die zu belehrende Mutter sie auch sicher hören konnte.

Ich kann nachvollziehen, dass jemand sich seine Gedanken macht, wenn ein Baby schreit oder ein Kind tobt. Das tue ich selber auch. Und manchmal denkt man sich in solchen Momenten, dass man selber die Situation ganz anders bewältigen und – klar! – es viel besser machen würde. Solange man das alles nur still vor sich hin denkt, ist das auch kein grösseres Problem. Die Mutter, die sich sowieso schon in einer Stresssituation befindet, aber noch mit Vorwürfen oder tollen Tipps einzudecken, hilft gar nichts.

Manchmal scheint es mir fast zu einer Art Volkssport geworden zu sein, Mütter und ihre Lebensweise oder Erziehungsmethoden zu kritisieren. Langzeitstillerinnen? Krank! Fläschchenfütterinnen? Verantwortungslos! Die Mütter-Kritik ist so allgegenwärtig, dass es auf Englisch bereits einen eigenen Begriff dafür gibt: Mom-Shaming.

In den USA hat dieses Mom-Shaming die letzten Wochen eine weitere Stufe erreicht. Zwei Mütter wurden nämlich nicht bloss direkt kritisiert, sondern via Social Media vor der ganzen Welt blossgestellt. Die eine Mutter war in einem Restaurant beim Stillen fotografiert worden. Das Foto machte danach im Internet die Runde mit der Bemerkung, dass sie ihre Brüste gefälligst anständig zudecken solle. Der andere Fall betraf eine Mutter, die ihr fünfjähriges Kind in einer Rückentrage durch einen Laden trug. Die Geschäftsführerin selber schoss ein Foto und veröffentlichte es auf ihrem Facebook-Profil. Total empört darüber, dass man ein so grosses Kind noch herumtrage.

Beide Mütter erfuhren erst in dem Moment von der Kritik, als sie sich im Internet auf den Bildern wiedererkannten. Sie waren an den virtuellen Pranger gestellt worden, bloss weil jemand eine andere Meinung hatte und diese nicht für sich behalten konnte. Weder hatten  sie einen Fehler gemacht, noch jemandem etwas zuleide getan. Nur versucht, eine möglichst gute Mutter zu sein.

Diese krasse Variante des Mom-Shaming zeigt, wie schnell und unbedacht oft Kritik geäussert wird. Wie sehr gerade auch wir Mütter unsere eigenen Ansichten als die einzig richtigen ansehen, obwohl sie jeweils nur eine Möglichkeit von vielen darstellen. Erinnern Sie sich, wie weh es tut, wenn Sie Ihr Bestes geben, und dafür angegriffen werden? Ich will mir jedenfalls angewöhnen, ganz bewusst noch häufiger Komplimente und aufmunternde Worte zu verteilen. So wie die Frau, die mir an der Kasse einmal gesagt hat, dass ich es ganz toll mache mit meinen Kindern – obwohl (oder gerade weil) die Grosse gerade getobt hat. Da habe ich mich mit der unangenehmen Situation gleich nicht mehr so alleine gefühlt. Und bin trotz grossem Drama ziemlich glücklich nach Hause spaziert.

117 Kommentare zu «Schluss mit der Dauerkritik»

  • Dédé sagt:

    Tja, in der zivilisierten Welt gilt halt eben Meinungsäusserungsfreiheit. Das mag nervig sein, wenn man nicht derselben Ansicht ist, ist aber doch eine Grundlage der Demokratie. im Übrigen werden ja nicht nur Mütter mit guten Tipps eingedeckt, das Problem ist allgemeiner. Immer und überall wird versucht, einem vorzuschreiben, wie man zu leben hat (was man essen soll, wie viel Sport man zu treiben hat, wohin man in die Ferien geht, was für ein Auto man fährt, ob man heiraten soll oder nicht, ….).

    • Kat sagt:

      Meinungsäusserungsfreiheit ist ja das eine – aber blosstellen in „sozialen Medien“? Dann doch lieber die Mutter direkt ansprechen wenns denn unbedingt geäussert werden muss. Ansonsten denk ich aber eher: grad in Sachen Erziehung denkt doch jeder ein bisschen anders, vielleicht sollte man das auch einfach akzeptieren (solange es nicht ins Extreme abgleitet….).

      • Stranger sagt:

        Hierfür gibt’s hierzulande zum Glück Gesetze. Wenn jemand mein Bild irgendwo veröffentlicht, macht er sich im Allgemeinen strafbar. Ein Ladenbesitzer, der mich mit meinem Kind outet, dass ich bei ihm einkaufen war, macht etwas Falsches.

    • Carolina sagt:

      Es ist eine Grundlage der Demokratie, wenn man sich in der Oeffentlichkeit über andere erhebt und meint, alles besser zu wissen? Sie verwechseln hier Gesetze mit Sozialverhalten. Es beeinträchtigt die Demokratie bzw Meinungsfreiheit kein bisschen, wenn Menschen im öffentlichen Umfeld sich mit Respekt begegnen und sich bei ihren Meinungsäusserungen zurückhalten – aber natürlich gehört dazu die Einsicht, dass man selber auch nicht so behandelt werden möchte.
      Und mit Zivilisiertheit hat so ein Verhalten schon mal gar nichts zu tun – als zivil betrachte ich das Beispiel der Kassiererin, die

    • Franka E. sagt:

      Klar darf man seine Meinung frei äussern, man muss dann aber auch mit einer entsprechenden Antwort leben können. Und sich in das Leben anderer einzumischen hat mit Demokratie jetzt eher weniger zu tun, mehr mit Respektlosigkeit und Überheblichkeit. Was ist nur aus dem Grundsatz „Leben und Leben lassen“ geworden, insbesondere wenn es um Kindererziehung geht? Wir sprechen von der Einmischung von wildfremden Menschen auf der Strasse, wohlgemerkt.

      Wenn die „Tips“ wenigstens hilfreich wären! Aber in meiner Erfahrung sind sie meistens einfach nur unqualifiziert.

    • Christoph Bögli sagt:

      Das essentielle Grundrecht der Meinungsfreiheit als Rechtfertigung für jeden Unfug bis hin zu Belästigung und Beleidigung zu missbrauchen ist generell ein Missverständnis und untergräbt gerade all die Werte, wofür die Meinungsfreiheit eigentlich steht.

      Zumal es eigentlich trivial sein sollte, dass Grundrechte dort aufhören, wo sie mit anderen Grundrechten im Konflikt stehen und darum abgewogen werden müssen. Meinungsfreiheit legitimiert darum keineswegs pauschal das Anpöbeln Andersdenkender, das öffentliche Blossstellen von Eltern, Verleumdungen oder Hetzreden, etc., wie das manche meinen..

      • Carolina sagt:

        CB/FE: Merkwürdig, dass Sie auf meinen Post antworten können, ich aber meinen 2. Teil nicht platzieren kann – stimme Ihnen beiden aber komplett zu!

      • Franka E. sagt:

        Bei mir ging’s auch ne Weile. Bzw. ich musste zweimal posten, da meine erste Antwort wohl nicht durchgekommen ist.

      • Carolina sagt:

        Danke, Franka. Aber ich gebe jetzt auf! Habe nur einen Zwischenfall geschildert, bei dem alle wegschauten, plötzlich keiner an einer Meinungsäusserung interessiert war, wo sie aber dringend gefordert gewesen wäre. Deshalb hege ich den Verdacht, dass gerade Leute, die sich als Ober-Sheriffs und Einmischer präsentieren, in Situationen, in denen Einmischung dringend nötig wäre, wegschauen und plötzlich ganz leise sind. Hat mit Recht auf Meinungsäusserung und Zivilisation aber auch schon gar nichts zu tun!

    • Sama sagt:

      Sie verstehen Meinungsfreiheit vollkommen falsch: Meinungsfreiheit bezieht sich auf die Meinungsfreiheit gegenüber dem Staat -ich darf über die Regierung motzen, Regierungsvertreter ggf auch verklagen. Grenzen der Meinungsfreiheit sind demokratierfeindlichen Äusserungen und ich darf meinen Mitmenschen nicht grundsätzliche Rechte absprechen oder sie diskriminieren.
      Aber gute Ratschläge und Kritik am Verhalten einer Mutter durch andere, damit müssen auch die Mütter in Ländern leben, in denen es keine Meinungsfreiheit gibt.

      • Muttis Liebling sagt:

        Oder allgemein gesagt, Meinungsfreiheit richtet sich von unten nach oben. Auf der gleichen Ebene durfte man auch im absolutistischen Mittelalter alles niedermachen.

        Zu allen Zeiten sollte auf der gleichen Ebene, Nachbar zu Nachbar, Mutter zu Mutter, zurückhaltende Höflichkeit herrschen.

  • Papperlapapi sagt:

    Ich bin als „Teilzeithausmann“ oft mit den Kindern unterwegs. Kritik wie oben ausgeführt hörte ich bisher sehr selten. Ich erinnere mich an 2 Mal (in bald 10 Jahren), beide Mal, weil sich jemand vom Lärm, den meine Kinder verursachten gestört fühlten: 1. die damals 3 j. Tochter klappte im Zug 100 Mal das Tischchen auf und zu. Im Wissen, dass ein Verbot zu Geschrei führen würde und bei lediglich 10 minütiger Zugfahrt, liess ich sie gewähren, was einem Mitreisenden nicht gefiel. Das zweite Mal hat der 5-j.Sohn in der 8er Gondeln vergnügt gekreischt. Ich habe dem Herrn, der reklamierte

    • Papperlapapi sagt:

      empfohlen doch in der Mittelstation das nächste Gondelchen (Umlaufbahn, also ca. 30 sekunden hinter uns) zu nehmen und das nächste Mal (es hatte kaum Leute) nicht in eine Gondel mit Kindern einzusteigen. Uuhhh, hat er nicht goutiert.

    • Muttis Liebling sagt:

      Sie gehören ja auch nicht ins Schema des Blogs. Es ist die Rede von ‚Mütter lästern gerne über andere Mütter‘ und ich habe die leichte Vermutung, Mutter wird hier synonym für Frau benutzt.

      • Franka E. sagt:

        @PP: als Mann, der mit seinen Kindern unterwegs ist haben Sie wahrscheinlich „Welpenschutz“ 🙂 So nach dem Motto „ey, der kümmert sich sogar allein um seine Kids“.

  • Mara sagt:

    Na ja, diese Besserwisser und ewigen Nörgler, die gibt es überall und die werden nicht aussterben. Meine Enkel wissen ganz genau, vor welchem Gestell im Supermarkt es sich vielleicht lohnt, eine Terrorvorstellung zu geben, wir sind aber leider immun gegen die bösen Blicke und gehässigen Kommentare, oder wenn mein Nachbar immer besser weiss, wie ich meine Sträucher zu schneiden hätte, oder erst auf der Strasse…..wehe mir, wenn der Kampfwagen hinter mir nicht auf der Stelle überholen kann, und ich mich nicht sofort in Luft auflöse… aber ehrlich, die sind mir sowas von egal…

    • Franz Vontobel sagt:

      aber ehrlich, die sind mir sowas von egal…

      …und darum fahre ich auf der Autobahn immer ganz links mit 80! Weil ich das darf und mich die Meinung anderer nicht kümmert! 😉

  • Ylene sagt:

    Ich habe 2 Kinder, 7 und 5, wohne in der Stadt und wurde bisher noch nie von wildfremden Leuten kritisiert. Entweder mache ich für diese Lästermäuler alles richtig (kann man das überhaupt?) oder ich sehe mit meinen 1.80 m, Tattoos und schwarzen Kleider irgendwie zu ‚gefährlich‘ aus zum kritisieren. 🙂 Böse Blicke von ein paar wenigen kriege ich unabhängig davon, ob ich mit den Kinder unterwegs bin oder nicht.

    • mira sagt:

      Ich bin 1.70 und sehe ziemlich Normalo aus. Trotzdem werde ich nie kritisiert. Weder, als ich in der Stadt gewohnt habe, noch jetzt auf dem Land…

  • Katja sagt:

    Mutter kann doch eh nichts recht machen. Stillt sie länger, kann sie sich von ihrem Kind nicht lösen, stillt sie nicht, liebt sie ihr Kind nicht. Bleibt sie Zuhause, Ist sie zu faul zum arbeiten & Helikopter-Mami, arbeitet sie und bringt das Kind zur KiTa eine Rabenmutter. Irgendwo hab ich gelesen, das Problem wäre, dass Mütter zu viel auf ihr Äusseres achten würden (weil 1x ein Mami in Stilettos dem Dreirädli hinterherflitzt) anders heisst es, Mütter würden sich ab Geburt vernachlässigen – egal was, immer falsch. Daher gebe ich meinem Sohn das meiner Meinung Beste und kümmere nicht um andere.

    • Susanne Reich sagt:

      Ich glaube Ihre Einstellung ist allgemein ein gutes Rezept, ob es um Kinder geht oder nicht. Als ich hin und wieder Bemerkungen hörte, bezüglich meines Äusseren etc., war ich zuerst nur erstaunt. Irgendwann wirkt der Pfeil resp. der Widerhaken. Doch nach einiger – ziemlich langer – Zeit bin ich auch zu der Überzeugung gekommen: lass die Leute doch reden. Frage mich, ob solche Menschen andere kritisieren, um von sich selbst abzulenken? Allzu zufrieden können sie ja nicht sein. Ein guter Spruch: wenn jeder für sich schaut, ist für alle geschaut. Positives wird jedoch gerne entgegengenommen. 🙂

    • mira sagt:

      Kann ich nicht nachvollziehen. Wo genau werden ihnen denn diese Dinge vorgeworfen? Im Supermarkt? Oder von der Verwandtschaft? Freunde? Kollegen?

      • Reincarnation of XY sagt:

        gute Frage mira – ich glaube Katja hat all das in der virtuellen Welt gehört – diese so gewichtige Welt der „social media“, die – so scheint es – in erster Linie zu einer Läster- und Hater-Gesellschaft mutiert ist. Mit Likes- und Dislikes.
        Die grossen Debatten im Netz sind in der realen Welt meist gar kein (so grosses) Thema, mit diesen absoluten, verurteilenden Standpunkten.

      • Carolina sagt:

        Na ja, R of XY: Nur weil man selber etwas anders erlebt hat, heisst das ja nicht, das andere Standpunkte automatisch ‚Nörgeln‘ oder ‚Negativsehen‘ sind. Es kann auch bedeuten, dass man eine andere Wahrnehmung hat bzw manchen Situationen gar nicht ausgesetzt ist. Ich sehe das schon, dieses Abschätzige, dieses Vor-/Beurteilen, bezeichne mich aber als ausgesprochen positiven Menschen.
        Und noch etwas: auch wenn es klischiert klingt: mein Mann, der Halb-Hausmann war/ist, sagt dasselbe wie Sie – er kenne so etwas gar nicht. Ich glaube tatsächlich, dass Frauen/Mütter einen anderen Blick haben, dass

      • Carolina sagt:

        /2 viele Frauen eher Wert auf die Meinung anderer legen; dass sie darauf achten, nicht anzustossen. Davon kann man halten, was man will, man kann durchaus auch mal sagen, dass wir das langsam abstellen könnten, dieses Allen-alles-recht-machen-wollen – es existiert aber sehr wohl. Und vor allem hat JK Recht damit, dass positive Kommentare, freundliche Unterstützung, echtes Interesse, nicht scheinheilige Einmischung unsere Leben enorm positiv beeinflussen könnten – immer mal wieder darauf hinzuweisen, finde ich völlig legitim.

      • Katja sagt:

        @mira: Als Mutter, die nicht genug Milch hat, um ihr Kind voll zu stillen und damit zufüttert, hören Sie das von der Pflegerin in der Geburtsklinik, der Hebamme zur Nachsorge und von „guten Bekannten“, die meinen, ihre Meinung sei wichtig. Sind Sie zusätzlich noch 41 Jahre alt, bekommen Sie den Satz „was, so spät noch?“ von diversen Leuten zu hören: Kollegen, Verwandte, Bekannte. Arbeiten Sie auch noch weiter und schicken das Kind 2 T in die KiTa, geht es flächendeckend weiter, bis hin zu Schwager/Schwägerin, Schwiegermutter. Schön, wenn Sie dies nicht kennen. Ich mache seitdem, was ich denke.

      • Katja sagt:

        @R of XY: bei meinem letzten Kommentar (Mütter wollen zu gut aussehen) haben Sie Recht. Das kam aus irgendeinem Artikel, den ich nicht mehr finde. Der „Rest“ ist real erlebt und leider nicht virtuell (das liesse sich leichter abschalten). Aber nochmals: Inzwischen lache ich darüber, weil ich immer mehr erkenne, dass diejenigen, die alles besser zu wissen meinen, eben auch nur mit Wasser kochen. Direkt nach der Geburt meines Sohnes war es jedoch zugegeben schwierig.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Katja – danke für die offene Antwort
        Carolina – ja, da haben sie sicher recht. Bitte lesen sie meinen ersten Post, ich stimme grundsätzlich mit dem Imperativ überein. Mira hat mit ihrem Post nur den Verdacht in mir geschürt, dass man einerseits gerade in solchen Foren Themen aufbauscht, in dem man ständig auf Geschichten aus dem Netz greift.

        Grundsätzlich wäre es konstruktiver, wenn man einen Blogbeitrag mit positiven Beispielen machen würde. Denn wir alle neigen dazu, dass wir den einen negativen Kommentar weniger vergessen, als die vielen positiven Begegnungen im Alltag.

      • mira sagt:

        Katja, das tut mir leid für Sie. Ich kenne sowas überhaupt nicht, im Gegenteil, ich freue mich immer, wenn jemand überhaupt etwas sagt. Kürzlich hatte ich eine interessante Diskussion mit einem Vater einer Freundin meiner Tochter. Er ist der Meinung, dass eine Mama-Vollzeitbetreuung besser für ein Kind sei, als eine Kitabetreuung. Ich bin da anderer Meinung, wäre aber niemals auf die Idee gekommen, das als Kritik zu werten. Im Gegenteil, wir hatten einen interessanten Austausch. Ich glaube, viele Dinge können ins Positivie verkehrt werden, wenn man sie als Anregung und nicht als Kritik nimmt.

      • mira sagt:

        Katja, sie schreiben noch, dass sie das machen, was sie für richtig halten: Das ist doch die natürlichste Sache der Welt! Weiter so!

  • Melanie sagt:

    Ich als Mutter von zwei kleinen Mädchen bin ehrlich gesagt jedes Mal froh, wenn ich ein Kind irgendwo in einem Laden oder auf der Strasse trotzen und schreien sehe, weil ich dann weiss: Ich bin nicht alleine 🙂 Nicht nur meine Kinder machen das. Und wenn irgendjemand erzählt, dass Kinder dass nicht machen (sollen), ist die Person entweder kein Elternteil oder schon senil und hat vergessen wie die eigenen Kinder getan haben.

  • mira sagt:

    Ich, Mama von 2 Kindern (3+6) wurde noch NIE wegen sowas kritisiert. Durchaus mal auf etwas angesprochen, meistens entwickelte sich dann ein netter, kleiner Austausch daraus (zB Tragetuch und Atmen). Ich bin aber auch eher der selbstbewusste Typ und werte Fragen/Anmerkungen als Interesse und nicht als Kritik. Ich freue mich, wenn unsere doch sehr unpersönliche Gesellschaft manchmal etwas menschlicher wird. In anderen Ländern wäre das kein Problem!

  • Reincarnation of XY sagt:

    Schluss mit Nörgeln! Das ist der richtige Imperativ.
    Es gibt ja nichts scheusslicheres als die Klatsch-Tanten-Nörgelei.

    Wir selbst wurden allerdings selten Opfer solcher Nörgel-Attacken. Ich kann mich an weit mehr positive Beispiele erinnern.
    Warum nicht mal einen Blog darüber machen? Aufsteller – die man als Mamma oder Papa mit Kindern erlebt hat?
    Würden wir uns mehr auf unsere positive Erlebnisse besinnen, wäre damit mehr getan, gegen die Nörgler Kultur.

  • mooth sagt:

    Na ja, schreiende Kinder sind ja immer häufiger anzutreffen, daneben hilflose Eltern. Wer das nicht süss findet, nicht im Zug, nicht an der Supermarktkasse und auch nicht im Schwimmbad, hat halt schon mal Grund zu reklamieren. Bei den Eltern natürlich. Schliesslich ist ja auch nicht der Hund an seinem Dauerkläffen schuld.

    • Papperlapapi sagt:

      Oft sind die lieben Kinder ja friedlich und ruhig. Manchmal verfallen sie aber in einen „schlechte Laune-Nörgel-Schrei-Nerv-Modus“, der schwer zu durchbrechen ist. Manchmal ist es Hunger, dann hilft ein Traubenzucker, eine Portion Pommes frites,…. Manchmal ist es Müdigkeit, dann hilft abwarten bis der Schlaf kommt. Manchmal bleibt der Grund unklar. Was nicht hilft sind dann Diskussionen, Streitereien (jetzt sei endlich ruhig,.. sonst gibts heute kein Fernsehen…….). Alles schon x-fach versucht. Man kann nur das Ende des Modus abwarten. Die andern müssen es aushalten, sorry.

      • Papperlapapi sagt:

        Nebenbei: Sie können reklamieren oder es bleiben lassen, ändert am Geschrei letzlich auch nichts.

      • mooth sagt:

        Es besteht ja meist die Möglichkeit, mit dem Schreihals eine Runde zu drehen, z.B. im Eingangsbereich des Zugwagens. Einige Eltern tun das und oft hat das Geschrei ein Ende, andere kümmert das Geschrei nicht und sie bleiben ungerührt sitzen…

  • Eine Frage, aus aktuellem Anlass: Christian Kast hat erfolgreiche seine zwei Kinder (2- und 7-jährig) aus den Fängen der KESB befreit und zusammen mit ihrer Mutter nach den Philippinen verfrachtet.

    Die Kinder wurden den Eltern weggenommen, weil sie alleine draussen spielten.

    Ich erinnere, wie ich als zweieinhalb Jähriger alleine draussen spielte. Situation: Mehrfamilienhaus, Eingang auf der Nordseite, Rasen mit Sandkasten auf der Südseite. Wohnung mit Mutter beim Kochen im dritten Stockwerk. Ich war fähig, alleine Hilfe zu holen, als die grossen Buben mir meine Brille wegnahmen.

    • So wie ich in den 60er Jahren aufgewachsen bin, war das normal. Kleine Kinder spielten draussen alleine?

      Sind Kinder von heute dümmer, mehr gefährdet, wenn sie alleine im Garten sind?
      Werden Mütter von heute vom Staat, von den Nachbarn, Passanten drangsaliert, kontrolliert, schikaniert, terrorisiert, wenn ihre kleinen Kinder draussen spielen?

      Ist es heutzutags Standard, dass Kinder bis 12-jährig, tag und nacht, rund um die Uhr von Erwachsenen bewacht, kontrolliert, gefördert, bewertet werden?

      Seit wann sind diese Zustände zur Norm geworden? 80er, 90er, 00er, 10er Jahre?

    • Widerspenstige sagt:

      Das ist doch wohl ein Witz und sollte nicht hier diskutiert werden, wenn die Hintergründe so spärlich bekannt sind. Ich kann es mir kaum vorstellen, dass die KESB wegen alleine draussen spielen lassen eingeschaltet wurde. Da müssen trieftige Gründe vorliegen u deshalb ist Vorsicht vor solchen Pauschalurteilen das Mass der Dinge. Wie beim Fall ‚Anna‘ aus Mexiko vor ein paar Wochen, der gar nicht so in den Medien vorgestellt wurde, wie er im Bundesgerichtsentscheid detailiert einsehbar war. Das Gegenteil von der öffentlichen Berichterstattung war dort der Fall und das Kind ist wieder in Mexiko!

      • @Widerspenstige,

        Bitte machen Sie sich doch die Mühe und beantworten meine Frage. Ich habe nämlich etwas anderes gefragt:

        Ist es heutzutags normal, wenn dreijährige Kinder alleine draussen spielen, oder werden Eltern drangsaliert, die das zulassen?
        Müssen heutzutags Kinder bis 10- oder 12-jährig tag und nacht von Erwachsenen beobachtet, bewacht werden?

        Seit wann ist das so geworden?

      • NB.

        Was den konkreten Fall betrifft:

        Christian Kast ist für mich der Held des Jahres.

        Er hat getan, was richtige Männer tun.

        Er ist für seine Famile eingestanden, hat Frau und Kind in Sicherheit gebracht. Darum BRAVO.

        Ich sehe im übrigen nicht, was daran witzig sein soll, wenn unsere Behörden zur linken Stasi werden, die den Familien vorschreiben, wie sie zu leben haben. Da ist ein Föteli im Facebook, wieoben beschrieben, harmlos dagegen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Jup, Brechbühl, es ist nach wie vor normal, wenn 3jährige alleine draussen spielen – meine taten das auch.
        Nein, Kinder müssen auch heutzutage nicht bis 10- oder 12-jährig Tag und Nacht von Erwachsenen beobachtet und bewacht werden – mach ich mit meinen auch nicht.
        Es war noch nie so, ihre Wahrnehmung der Realität scheint arg verschoben.

      • @Franz Vontobel
        Ich gehe nicht von meiner Wahrnehmung aus. Ich wohne auf dem Land, direkt an einer vielbefahrenen Kantonsstrasse. Hier geht es vor allem darum, den Kindern sehr früh das Rayon einzuprägen, wo sie spielen dürfen und wo nicht.

        Ich nahm zum Anlass, dass in dem Fall der Familie Kast die Meldung an die KESB damit begründet wurde, dass eine 2-jährige zusammen mit ihrer 6-jährigen Schwester allein draussen spielen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Bzw. das war das, was man in den Medien als Begründung lesen konnte – war ja wohl keine offizielle Verlautbarung der KESB.

        (Zudem hiess es, die Kinder hätten zu oft alleine draussen gespielt – was immer das heisst…)

      • Franz Vontobel sagt:

        WS! Vorsicht! Steine! Glashaus! Nicht werfen!

      • Stranger sagt:

        Kinder sollen in der Anwesenheit von Steinen nicht mit Glashäusern um sich werfen. Ich meine, wer dagegen verstösst, der hat die KESB zu Recht am Hals.

      • Widerspenstige sagt:

        JB, ich habe es bereits geschrieben u nehme mir vielleicht mehr Mühe als Sie es anscheinend können oder wollen. Der Vater ist bereits ein Held in Ihren Augen und hat das einzig Richtige getan?! Ich muss schon sagen, dass mich das mehr als irritiert wie Sie u Ihresgleichen diesen Fall breittreten u Ihren Verdruss über Sozialstellen vorverurteilen. Mich wundert einfach das Vorgehen dieses Vaters u wie er sich ‚freikaufen will‘ von allfälligen Alimenten. Er sprach fast nur von den Kindern, kaum von seiner Frau etc. Diese wurde mE von ihm zuwenig unterstützt bei der Kindererziehung!

      • Widerspenstige sagt:

        Wieso ging dieser Vater nicht selber an Elternabende, wenn seine Frau damit Mühe hatte? Wieso übernahm nicht er einfach mehr Verantwortung in diesem Haushalt? Es ist seine Aufgabe, sie zu begleiten, zu unterstützen, wo sie als Philippina nicht klarkam. Aber nein, er wäscht seine Hände in Unschuld u beschuldigt seine Frau, sich zuwenig angepasst zu haben hier in Helvetien u setzt sie u die Kinder kurzerhand in ein Flugzeug! Was sind das für Leute, die sowas nicht mehr hinterfragen, was die wahren Gründe sind? Hier muss er Alimente bezahlen, auf den Philippinen meinens Wissens nicht oder kaum!

      • Gundel sagt:

        ws- gehe mit ihnen einig was die kesb betrifft. So ein Fall kann man sicher nicht via Zeitungsbericht beurteilen. Allerdings können manche Beamte auch ziemlich unangemessen handeln. Tochter einer Freundin rannte mal beim Spiel in eine Tür und verletzte sich, da gab es schon abklärungen bez. Vernachlässigung der Aufsichtspflicht

      • Felix Stern sagt:

        Der Vater entführt die Kinder aus der Obhut der KESB, um sie zu seiner Frau auf die Philippinen zu bringen und das alles nur, um den Alimenten zu entrinnen? Na, dann war er ein Idiot! Wenn einer schon einmal KInder hat und keine Alimente zahlen möchte, ist die Obhut der KESB wohl einer der besten Wege, um dieser Verpflichtung zu entrinnen. Selbst wenn die Frau auf den Philippinen ist, kann sie den MAnn in der Schweiz vor den Kadi ziehen und abzocken.

  • Eisenbahner sagt:

    Schön wären jetzt natürlich noch Beispiele aus der Schweiz (oder meinetwegen D, F, I, A) gewesen, die unterstreichen, dass das hier im zivilisierten Europa überhaupt von Relevanz ist.

  • Ich habe es schon als Frage gemeint und würde wirlich gerne die Erfahrungen der Mütter und Väter wissen. Dürfen kleine Kinder von heute alleine draussen spielen?

    • plop sagt:

      Ja, meine (3 und 6) jedenfalls schon… Wohnen aber an einer Quartierstrasse, ziemlich ungefährlich und andere Kinder hat auch. Da wo ich wohne sieht man die Kinder „frei“ in der Altstadt und den Kinderfreundlichen Quartieren.

      • Stranger sagt:

        Du Rabenmutter. Dieses „Draussen“, das ist doch der Ort, wo man hinkommt, wenn man aus der Wohnungstür geht, ohne Dach drüber und so. Neneee. Das geht gar nicht, ist viel zu gefährlich.

      • Stranger sagt:

        gez. Ihre KESB

      • Muttis Liebling sagt:

        Gesunde Kinder kann man ruhig auch auf einer belebten Strasse spielen lassen. Mama sollte nur nicht vergessen, vorher die Organspendeausweise auszufüllen UND zu unterschreiben.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Auch ich kann diesem sinnlosen Mütterbashing nichts Positives abgewinnen, im Gegenteil! Ich frage mich, ob die „Einmischer“ und „Fertigmacher“ mit ihrem Leben und Familienmodell unzufrieden und selber unsicher sind und sich mit der Besserwisserei ihr angeknacktes Ego aufmotzen wollen… Die anderen, die mit sich und ihrem Lebensentwurf im Reinen sind, haben so Gifteleien schlichtweg nicht nötig! Nichts gegen echtes Interesse und anständige Fragen, aber bitte nicht in einem verletzenden, rechthaberischen und belehrendem Unterton! Ich lebe und handle seit je nach dem Motto „Leben und leben lassen“ und fahre sehr gut damit. Egal ob noch Teilzeit erwerbstätig oder nicht, ob die Kinder geimpft sind oder nicht, gestillt oder geschöppelt, im Kinderwagen oder im Tragetuch transportiert, mit Stoff- oder Plastikwindeln gewickelt werden oder ob sie im Familienbett oder im eigenen Bettchen schlafen: Eltern sitzen alle im gleichen Boot und versuchen täglich ihr Bestes! Mit etwas mehr gegenseitigem Respekt, Rücksicht, Verständnis, Offenheit, Unterstützung und Hilfsbereitschaft statt Anfeindungen, Kritik und Vorurteilen wäre das Zusammenleben noch eine Spur leichter, einfacher und besser 🙂

    • Lea sagt:

      @Andrea: Gebe Ihnen ganz recht… Leben und leben lassen. Da passt aber „impfen oder nicht impfen“ nicht ganz hinein- aber ich will dieses Thema hier jetzt nicht breitschlagen, das wurde ja schon oft diskutiert. Es lässt sich für mich nur nicht gleich einreihen wie „Tragetuch / Kinderwagen“ etc, weil die Konsequenzen ein anderes Ausmaß tragen.

  • Anna Meier sagt:

    Ehrlich gesagt nerven mich schreiende Kinder z.B. in ÖV auch. Die Babys sind ja noch ok, da kann ich die Flucht ans andere Ende des Trams ergreifen, sobald eine dieser hipen Grossstadtmütter mit ihrem LKW-Kinderwagen einsteigt. Wenn der Bengel aber aus reinem Verwöhnt-Sein rumquengelt, dann hört mein Mitgefühl auf. Oft gibt das gevervte Mami das Tram dann praktisch als Spielplatz frei. Und ja, dann kann ich mir ein Lachen nicht verkneifen wenn das Tram dann halt mal eine Vollbremsung macht und der kleine Goldengel auf dem Hosenboden landet. Naja, wenigstens weiss er dann, wieso er heult 😀

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Wow, lachen, also Schadenfreude zeigen, wenn ein Kleinkind hinfällt und sich wehtut – doch, Hammerleistung :(! Sorry, aber ab diesem Kommentar kann ich bloss den Kopf schütteln. Statt hämisch zu grinsen, könnte man auch als „gesunde“ jung gebliebene Person dem Kleinkind mit den noch wackeligen, schwachen Beinen den Sitzplatz anbieten. Aber eben, Anstand und Empathie ist halt nicht jedermanns/jederfraus Sache :(.

  • Felix Stern sagt:

    Gerade die Feministinnen, die sich hier aufregen, wenn sie kritiert werden, kritisieren ihrerseits Frauen, die sich anders verhalten, als es von den Feministinnen geduldet wird. Frauen, die Hausarbeit machen: nicht modern. Frauen mit Kopftuch: Pfui! Prostituierte und Darstellerinnen im Porno-Gewerbe: Die haben ja kein Selbstwertgefühl. Die Feministinnen merken ja gar nicht, dass der ganze Feminismus nur darauf aus ist, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben und was verboten werden muss. Aber wehe, wenn man die Feministinnen selber kritisiert…

    • Carolina sagt:

      Ach menno, Stern, könnten Sie nicht mal eine andere Platte auflegen? Ist ja wirklich gäääähnnnneeeennnnnd langweilig, Sie immer mit Ihren Feministinnen. Solange Sie uns nicht endlich mal definiert haben, was genau das eigentlich ist, bleibt der Eindruck, sie gebrauchen das Wort F synonym zu Frauen…. Dann sind Sie halt schon ein armseliger Tropf.

    • Felix Stern sagt:

      Wer sind die Feministinnen? Vertreterinnen des Feminismus. Das sind nicht alle Frauen. Wenn man sich genau anschaut, was im Feminismus gefordert wird, dann wird die Zahl der Vertreterinnen immer kleiner. Sie dürfen die Leuite, die im Mamablog schreiben nicht mit der Bevölkerung schlechthin verwechseln. Der heutige Feminismus befasst sich ja mit dem Sichern von Privilegien für Frauen auf Kosten von Männern. Es geht bekanntlich um „Frauenrechte“ und nicht um Gleichberechtigung (das war nur Heuchelei und die Gleichberechtigung hat man ja schon vor nunmehr fast 30 Jahren erreicht).

    • Felix Stern sagt:

      Nachdem in unseren Gesetzbüchern Frauen alle Rechte von Männern besitzen (und dann noch ein paar Privilegien darüber hinaus geniessen – zB ein einsitiges Eherecht) befasst sich der Feminismus heute damit, die Menschen in die Richtung zu polen, wo die Feministinnen gerne die Menschen sehen möchte. Also sagen die Feministinnen heute: eine moderne Frau muss arbeiten gehen, sonst ist sie keine moderne Frau. Das ist den Frauen gegenüber, die das nicht tun wollen, ziemlich ungerecht. Das ist den Feministinnen aber völlig egal.

    • Felix Stern sagt:

      Genauso sagen die Feministinnen, dass in gewissen Berufen (vor allem den Attraktiven Führungspositionen) Quoten einzuführen seien, die einigen Quotenfrauen den Vortritt vor besser qualifizierten Männern geben sollen, weil man glaubt, dass Männer und Frauen partout die gleichen Lebensentscheide zu gleichen Anteilen treffen müssen. Das ist freilich Quatsch. Männer und Frauen sind von Natur aus verschieden. Hier sollen die Männer zu Lasten von ein paar Ideologen benachteiligt werden.

    • Felix Stern sagt:

      Die modernen Feministinnen haben auch ein Problem mit der Sexualität der Frau. Sie finden, wenn eine Frau sich als sexuel attraktiv präsentiert, dann ist das ein Problem, weil man damit die Frauen auf ein „Objekt“ reduziere. Also, seien Werbung und Filme, die attraktive Frauen als attraktive Frauen darstellen, zu verbannen und tot zu schreien (per „Aufschrei“ oder vergleichbaren Aktionen). Schlimmer noch sind natürlich die Frauen, die sich für Sex bezahlen lassen – als Prostituierte oder im Porno Geschäft. Die werden rundum für unmündig erklärt. So etwas gehört verboten.

    • Felix Stern sagt:

      Das ist der moderne Feminismus und die Vertreterinnen diese Denke sind die Feministinnen (und die Fifis). Klar ist: es geht nicht um irgendwelche RECHTE und erst recht nicht um Gleichberechtigung. Es geht darum, die Menschen in eine Lebensweise hinein zu zwängen, die optimal erscheint, wenn man davon ausgeht, dass Männer und Frauen in ihrer Art und ihrem Tun gleich wären. Sobald man akzeptiert, dass Männer und Frauen verschieden sind, entpuppen sich diese Ziele als reine Zwängerei.

      • Franz Vontobel sagt:

        Genau! Und angefangen hat die ganze Misere am 7. Februar 1971! Der Grundstein allen Übels!

      • mila sagt:

        @Merci beaucoup, Franz!

      • Felix Stern sagt:

        Der 7 Februar 1971 war in etwa der letzte Termin, als es tatsächlich um FrauenRECHTe ging. Dabei sollte man festhalten, dass es eine Mehrheit von Männern waren, die den Frauen das Stimmrecht zusprachen. Wäre die Geschichte anders gewesen, hätten Männer auf eine Mehrheit von Frauen hoffen müssen, um das Stimmrecht zu erlangen, dann hätte es ein Stimmrecht für Männer nie gegeben. Es gab zig Abstimmungen, bei denen eine Mehrheit von Männern Privilegien zu Lasten von Männer und zu Gunseten von Frauen verabschiedet haben. Das Gegenteil fand kein einziges Mal statt.

    • Felix Stern sagt:

      Zurück zum Anfang: Die Ziele des heutigen Feminismus lassen sich ja nur durch Vorschriften, Verbote und Kritik an denen, die nicht in die gleiche Richtung ziehen (wer den Haushalt macht, ist doof), erreichen. Und genau die, die diese Kritik gegenüber anderen Frauen lauthals ausüben, die regen sich nun auf, wenn das eigene Verhalten von anderen Frauen kritisiert wird. Jetzt wird plötzlich Toleranz eingefordert. Wie sieht es aber mit der Toleranz gegenüber den Müttern aus, die die Heimarbeit erledigen oder gar in der Prostitution arbeiten? Fehlanzeige. Das ist Heuchelei.

      • Franz Vontobel sagt:

        Wie sieht es aber mit der Toleranz gegenüber den Müttern aus, die die Heimarbeit erledigen oder gar in der Prostitution arbeiten?

        Und vor allem den Müttern, die Prostitution als Heimarbeit erledigen?

    • Widerspenstige sagt:

      Schön auswendig gelernt, brav Felix! Und jetzt nochmals das Ganze mit eigenen Gedanken und vielleicht – aber das ist eher für Fortgeschrittene I – mit einem Stöckelschuh links am Fuss und einer schmucken Handtasche rechts im Armwinkel sich als Frau fühlen? Noch etwas Mascara auftragen, Eyliner nicht vergessen für den Lidstrich, Liner für die Lippenkonturen damit es einen echten Schmollmund gibt und erst dann tiefroten Lippenstift auftragen. Die Haare locker toupieren und mit etwas Hairspray festigen, einen Schritt vom Spiegel zurück treten und Lächeln. So. Sind Sie bereit, Felix?

      • Franz Vontobel sagt:

        Mal abgesehen davon, dass sich (zumindest mir) die grundsätzliche Folgerichtigkeit dieses Posts nicht wirklich erschliesst: Warum soll Stern nur links einen Stöckelschuh tragen, um sich als Frau zu fühlen?
        Anders gefragt: die mit Stöckelschuhen an beiden Füssen, sind das keine Frauen? Seltsam…

      • Felix Stern sagt:

        Ich scheine mit meiner Blosstellung des heutigen Feminismus ins Schwarze getroffen zu haben. In der Regel würden die Feministinnen hier laufend posten. Es ist aber niemandem gelungen, irgendeinen Punkt, den ich hier dargstellt habe zu widerlegen. Die Dinge scheinen also zu zu treffen. Die Stöckelschuhgeschichte ist inhaltsleer und die Bemerkungen von Vontobel sind wie immer infantil und haben mit der Sache nichts zu tun.

        Das ist auch das typische an den Feministinnen: wenn man ihnen den Spiegel vorhält und man sie mit ihrer Heuchelei konfriontiert, können sie nichts erwidern.

      • Franz Vontobel sagt:

        Sternlein, dass ihnen ausser dem infantilen Vontobel und der durchgeknallten Widersinnigen niemand antwortet hat genau zwei Gründe:
        a) Ferienzeit
        b) sie und ihre Gebetsmühle langweilen nur noch…

        Sorry, aber jemand musste es ihnen mal mitteilen.

      • Felix Stern sagt:

        Das wäre erstaunlich, Vontobel. Dass keiner meine Meinung teilt, ist OK. Damit kann ich leben. Dass es aber niemandem gelingt, einen einzigen Punkt, den ich angebracht habe, ernsthaft zu kritisieren oder zu widerlegen, ist doch schon bemerkenswert. Ich habe da eine reihe von Behauptungen in den Raum gestellt, die man doch mit leichtigkeit zerpfücken können sollte, wenn man mit der Gebetsmühle fertig machen wollte. Aber Nope, Fehlanzeige! Gelingt niemandem. Und wieso? Weil selbst die Feministinnen wissen, dass ich im Kern recht habe. Deshalb getrauen sie sich nicht.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich möchte Felix Stern nicht überfordern mit dem Anspruch, an beiden Füssen Stöckelschuhe gleichzeitig zu tragen und damit auch noch ein paar Schritte ohne fremde Hilfe zu gehen. Er könnte sich dumm verletzen beim Straucheln…hihi…oder anders formuliert: don’t judge me till you walk a mile in my shoes or live a day in my life!

        P.S. Sie haben ins Schwarze getroffen mit Ihrer Analyse, Franzl. Keine weiteren Einwände meinerseits erforderlich…

      • Felix Stern sagt:

        Meine erste Antwort hängt. Egal. Nicht sehr überzeugend, Vontobel. Es mag ja gebetsmühlenartig sein, was ich schreibe. Deswegen ist es nicht falsch. Im Gegenteil. Gegenargumente lassen sich keine finden. Wenn Sie denken, dass ich die Dinge falsch darstelle, dann sagen Sie mir doch: wo? Was ist an meiner Beschreibung des heutigen Feminismus nicht treffend? Habe ich den Feministinnen etwas unterstellt, was sie nicht tun? Nein. Habe ich etwas vergessen, was die Feministinnen auch vertreten? Wahrscheinlich. Etwas wichtiges? Wohl kaum.

      • Franz Vontobel sagt:

        Falsch / richtig sind keine Kategorien, in die ihre Posts passen – sie scheinen sich aus persönlichen? leidvollen? Erfahrungen einen riesigen Popanz aufgebaut zu haben und haben dem das Etikett „Feminismus“ angeheftet. Gegen den ziehen sie nun bei jeder Gelegenheit zu Felde, wie weiland Don Quichotte, und fechten ihren heroischen Kampf…

        …alle anderen stehen etwas gelangweilt und ratlos herum, einige belustigen sich über sie, und noch ein paar andere erzählen von ihren eigenen Kämpfen gegen Riesen.

        Darum, Herr Stern, lässt sich niemand mehr ernsthaft auf sie ein.

      • Gundel sagt:

        Herr Stern – ihre Definition von feminismus ist falsch. Selbst in einer Partei sind nicht alle gleich, gibt es Rechte und linke Flügel und eine Mitte. So unterscheiden sich die Ansichten von Feministinnen noch stärker untereinander. Sie hingegen zeichnen ihr eigenes Bild das sie dann stimmig verurteilen können. Dort die Bösen, sie der Gute. Dann mischen sie noch willkürlich Sachen durcheinander.

      • Felix Stern sagt:

        Ich denke, ich bin der einzige in dem Forum, der sich mit dem Thema „Feminismus“ ernsthaft auseinander setzt. Das ist den anderen Teilnehmern peinlich, weil man den Begriff gerne positiv besetzen möchte und sich dann ärgert, wenn jemand daran Kritik übt. Ich bin aber der einzige, der überhaupt wagt, zu beschreiben, worum es beim Feminismus geht. Die andern Teilnehmer beschränken ich ja darauf, dass es eine tolle Sache ist und dass all diejenigen, die sich heutzutage noch getrauen, die Geschichte zu kritisieren, dumme Trolle sein müssen, die sich wohl aus übler persönlicher Erfahrung austoben.

      • Felix Stern sagt:

        @Gundel: Meine Definition ist falsch, weil es im Feminismus verschiedene Ansichten gibt und ich suche mir die heraus, die mir gefallen, um die Welt in Gute und Böse zu unterteilen? Ich bin einverstanden, dass es bei Feministinnen unterschiedliche Meinungen gibt. Und klar, ich suche mir die Heraus, die für mich das Bild des Feminismus heute darstellen. Wenn das falsch sein sollten, dann müssten Sie sagen, welche meiner Beschreibungen nicht von den Feministinnen geteilt wird oder welche wichtigen Positionen ich unterschlagen habe, um ein vollständiges Bild abzugeben.

      • Carolina sagt:

        FV: Danke vielmal! Habe dem nichts mehr hinzuzufügen – ist ja doch völlig sinnlos. Irgendwie kriegen Sie, Stern, immer wieder die Kurve dahin, wohin Sie sie haben wollen, so eine Art Perpetuum Mobile Absurdum…..
        Ach so, ja: ich gehöre übrigens zu denen: ‚…… alle anderen stehen etwas gelangweilt und ratlos herum….‘ (FV 15:57).

      • Felix Stern sagt:

        @Carolina: Die Kurve verläuft dorthin, wo die Logik des Argumentes sie hinführt. Das ist dann nicht dort, wo Sie die Diskussion gerne haben möchten, aber das ändert nichts an der Stichhaltigkeit. Sie haben mich x-fach um eine Defnition des Feminismus gebeten. Sie haben mir immer wider vorgeworfen, dass ich den Begriff Feministin stellvertretend für Frau einsetze. Nun habe ich dargestellt, dass ich das nicht tue. Ich habe eine Definition geliefert (was Sie ja bislang schuldig geblieben sind). Und nu? Sie können nicht mehr antworten. Sie mögen ja gelangweilt sein. Argumente fehlen aber.

      • Carolina sagt:

        Stern, wenn Sie sich mal klar und ohne Widersprüche ausdrücken könnten, wäre das extrem hilfreich. So verstricken Sie sich immer wieder in einem merkwürdigen Konvolut von Wutreden, Widersprüchlichkeiten, Definitionsmissgriffen und (das nehme ich jetzt mal an) persönlicher Betupftheit. Es sind dann z.B. doch immer weniger Feministinnen lt Ihnen, bei Ihrem nächsten Post werfen Sie aber mal wieder alle in den gleichen Topf. Irgendwie scheint es in ihre schwarz-weisse Welt nicht hineinzupassen, dass die allermeisten Menschen (das hat mit Geschlecht überhaupt nichts zu tun) nicht eine

      • Carolina sagt:

        /2 nicht einer einzigen Ideologie/politischen Richtung huldigen, sondern einzelne Aspekte annehmen, wieder verwerfen, eventuell die Partei wechseln, kurzum keineswegs gradlinige Feministinnen/Patriarchen/SVP-/SP-Anhänger etc von der Wiege bis zum Sarg sind. Sie treffen nicht etwa einen Nerv, weil Sie so wahnsinnig recht haben, sondern weil sie sozusagen der halben Menschheit unterstellen, sie sei zu dumm, zu reflektieren, abzuwiegen und Konsequenzen zu ziehen.

      • Carolina sagt:

        ‚…Ich denke, ich bin der einzige in dem Forum, der sich mit dem Thema “Feminismus” ernsthaft auseinander setzt…‘ Das ist z.B. so ein Witz! Sie setzen sich doch nicht ernsthaft auseinander – Sie postulieren jedes Mal wieder den gleichen undifferenzierten Unsinn, um dann, wenn Sie damit konfrontiert werden, dass man Sie nämlich für einen Troll hält, zu behaupten, wir würden Sie alle nicht verstehen. Das nennt man Catch 22! Und Diskussionen erübrigen sich mit so jemandem wirklich….. Einen schönen Abend in Ihrer Wuthöhle.

      • Felix Stern sagt:

        @ Carolina: „Wutreden, Widersprüchlichkeiten und Definitionsmissgriffe“? Ach so? Wo? Ich habe mir die Mühe gemacht, eine Defiition für Feminismus zu liefern und klar gestellt, dass ich die Vertreter dieser Position als Feministinnen. Und von denen spreche ich dann im weiteren Verlauf, nachdem ich den Begriff sauber defniert habe. Klar sage ich auch: die Gruppe derer, die da dazugehören, ist gar nicht einmal so gross. Wenn Sie behaupten, die Menschen ändern ihre Meinung und wechslen mal die Partei, dann steht das ja auch nicht im Widerspruch zu meinder Definition der Feministinnen.

      • Felix Stern sagt:

        @Carolina: Wenn ich von Feministinnen spreche, dann meine ich nicht notwendigerweise SIE. Ich habe ganz klar dargestellt, wen ich als solches bezeichne. Da können Sie sich dazu zählen oder nicht. Nur, ich bin hier der einzige, der sich um eine Defeinition übetrhaupt bemüht hat. Alle anderen Blog Teilnehmer weichen der Frage ja aus. Und ausser Gundel hat auch niemand einen ernsthaften Kritik-Versuch gemacht (und selbst Gundel war nach erster Rückfrage wieder weg). Sie haben letztlich auch kein sachliches Argument geliefert.

      • Felix Stern sagt:

        Deshalb halte ich auch ganz entspannt an meiner Behauptung fest: ich bin der einzige, der sich ernsthaft mit dem Thema „Feminismus“ auseinander gestezt hat. Ich habe immerhin eine Definition geliefert. Wen Sie meinen, das sei ein Witz, dann zeigen Sie es doch: machen Sie es besser! Liefern Sie eine Definition. Was jetzt in Ihrem Magen grummelt ist nicht ich-mag-nicht-mit -dem-Troll diskutieren. Es ist der fehlende Mut.

      • Gundel sagt:

        Herr Stern – da geben sie in einem Satz zu, dass es wohl verschiedene Strömungen des Feminismus gebe, behaupten sie hätten ihn ernsthaft studiert und reden dann wieder einheitlich von dem Feminismus. Widersprüchlicher geht es nicht mehr.

        Herr Stern sie pflegen ein undifferenziertes Feindbild. Das ist alles.

      • Franz Vontobel sagt:

        Stern, wenn man bei etwas „der Einzige“ ist, ist das meist ein sehr guter Hinweis darauf, dass es auf der Autobahn eben nicht wimmelt von Geisterfahrern…

      • Felix Stern sagt:

        Gundel: Nur weil es im Feminismus unterschiedliche Strömungen gibt, heisst das nicht, dass ich nicht mit meiner Definition des Feminismus weiterargumentieren kann. Da ist doch nichts Widersprüchliches dabei. Ansonsten wäre die Tatsache, dass es verschiedene Strömungen gibt, lediglich eine Ausrede, dass man das Thema nicht diskutieren darf. Sie wollten mir aber noch erklären, an welcher Stelle meine Definition des Feminismus nicht zutreffend ist. Welche Punkte habe ich dem Feminismus zugedichtet, die micht zum Feminismus passen und welche habe ich vergessen, um die Vielfalt zu zeigen? Nein?

      • Felix Stern sagt:

        VT: Ich bin kein Lemming. Nur weil icjh der einzige ist, der eine Position vertritt, heisst das niocht, dass ich ein Geisterfahrer bin. Ich bin bloss kein Lemming. Und ich habe auch ein Argument, warzum ich mich als einzigen darstellen kann: ich habe eine Definition geliefert. Haben SIe den Mut, eine bessere Definition zu liefern? Nein?

      • Felix Stern sagt:

        Manchmal kommt mir der Feminismus vor, wie eine neue Religion. Der Begriff ist positiv besetzt und alle sehen sich als Anhänger. Sobald man aber konkreter nachfragt, was denn damit gemeint ist und man die Leute auf die Widersprüche aufmerksam macht, dann reagieren alle gekränkt und agressiv, weil keiner in seinem Glauben hinterfragt werden möchte. Aber eine sachliche Gegenargumentation ist nicht zu haben.

      • Franz Vontobel sagt:

        Stern, den Feminismus gibt’s gar nicht – Wikipedia listet allein 9 verschiedene „Feminismen“ auf, deren Ideen und Ziele sich teilweise sogar widersprechen. Sie dürfen da gerne noch ihre eigene, hausgemachte Definition dazustellen…

        Aber das ist gar nicht der Punkt. Der Feminismus, von dem sie sich so bedroht fühlen (also gemäss Sternscher Definition) ist etwas, das in Realität gar nicht existiert. Aber da sie ähnlich geschraubt sind wie ein Verschwörungstheoretiker (bzw. wohl auch einer sind), ist jeder Widerspruch Bestätigung ihrer These.

      • Franz Vontobel sagt:

        Wenn aber niemand widerspricht, bestätigt das die These ja offenbar ebenfalls.

        Allein, weil sie etwas 180° anders sehen als der Rest der Welt, macht es nicht automatisch wahr.

      • Felix Stern sagt:

        VT: Laut Wikipedia gibt es den Feminismus schon. Lesen Sie einfach den ersten Satz. Der beschreibt den Feminismus als eine akademische als auch politische Bewegung. Dass es unterschiedliche Strömungen darin gibt, bedeutet nicht, dass sich der Feminismus damit in Luft auflöst oder sich jeglicher Kritik entzieht, weil man ja von „Feminismus“ gar nicht reden kann. Ob meine Definition den Feminismus trift oder nicht hat doch nichts damit zu tun, ob ich die <schullehre der Strömungen nachzitiere, sondern ob ich die Ziele richtig darstelle.

      • Felix Stern sagt:

        Wenn Sie sagen, dass meine Definition so nicht existiert, dann erklären Sie mir, welche der Charakteristiken, die ich aufgeführt habe, nicht zu trifft oder was ich unterschlagen habe, um den heutigen Feminismus als akademische und politische Bewegung, wie sie ja in WIkipedia definiert ist, zu beschreiben. Versuchen Sie dabei, sich einmal eigene Gedanken zu machen als nur auf WIkipedia zu verweisen. Lesen Sie meine Darstellung und erarbeiten Sie eine Kritik daran, die aus Ihrem eigenen Hirn stammt. Versuchen Sie es einmal.

      • Franz Vontobel sagt:

        Stern, wenn mir jemand haarklein „erklärt“, wie AH 1945 nicht Selbstmord beging, sondern in seine Eisfestung nach Neuberchtesgaden flüchtete, um von dort aus immer mal wieder die Welt mit „Reichsflugscheiben“ heimzusuchen, so werde ich mir auch nicht die Mühe machen ihm zu beweisen, dass das kompletter Unfug ist.
        Sondern ich werde mir an die Stirn tippen und ein paar Witze reissen – insofern haben sie’s tatsächlich geschafft, dass ich mich ernsthafter mit ihren kruden Ideen auseinandergesetzt habe, als Paranoiker und Verschwörungstheoretiker ihres Kalibers es eigentlich verdienen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Mir ist schon klar, dass sie meine Unlust, mich auf ihren Unfug näher einzulassen, als „Beweis“ für die Richtigkeit ihrer „Thesen“ werten werden – das machen die Eisfestungs- und anderen Verschwörungstheoretiker auch – aber damit kann ich leben…

      • mila sagt:

        Köstlich, Franz – selbst wenn dem Stern kein Lichtlein aufgehen wird: für uns Gelangweilten und Ratlosen war das Unterhaltung vom Feinsten. Und somit nicht gänzlich verlorene Liebesmüh… 😉

      • Felix Stern sagt:

        VT: Sie sind letztlich unfähig ein sachliches Argument zu liefern. Das hat nichts mit Verschwörungstheorien oder sonmst etwas zu tun, sondern liegt einfach daran, dass Sie keine Argumente haben und letztlich über infantiles Geschwätz nicht hinaus kommen. Sie zeigen einfach Ihre Feigheit, sich einer sachlichen Diskussion zu stellen und weichen auf „Verschwörungstheorien“ und sonstigen Unsinn aus. Wenn meine Behauptung eine Verschwörungstheorie wäre, wo ist dann der Haken? Der müsste doch evident sein? Das müsste man doch leicht erklären können. Sie können es aber nicht.

      • Franz Vontobel sagt:

        @mila: Danke – es war mir ein Vergnügen! 😉

        @Stern: jaja, so wird’s wohl sein, ich kapituliere vor ihrer brillanten und unwiderlegbaren Argumentation. Passen sie einfach auf, dass sie nicht von so einer Reichsflugscheibe entführt werden – sie wissen schon: anal probing is a fact! 😀

      • Franz Vontobel sagt:

        Ach du meine Güte, Stern! Sie scheinen wirklich recht zu haben! Habe im Netz doch tatsächlich ein, wenn auch leicht verschwommenes, Bild einer „Feministin“ gefunden!!!

        http://farm3.static.flickr.com/2739/4176743750_a81b0b3a33.jpg

      • Carolina sagt:

        Franz: 🙂

  • Felix Stern sagt:

    @Widerspenstige: Ich will doch gar nicht SIE beurteilen. Ich kenne SiE gar nicht und habe auch gar nicht vor, SIE kennen zu lernen. Es geht mir um die Positionen, die SIE als Feministin vertreten. Und die kann man beurteilen und durchleuchten, ohne dass man in Ihren Schuhen um die Häuser gezogen ist. Man kann an einer Forderung erkennen, ob die nun im Sinne einer Gleichberechtigung oder im Sinne von Gleichmacherei oder gar im Sinne von Eigennutz aufgstellt wird. Dazu kann ich meine eignen Schuhe anlassen.

    • Widerspenstige sagt:

      Da fängt es ja schon an, wie wenig Sie von Aussagenlogik verstanden haben, Felix. Ich meinte damit mitnichten mich selber, sondern als Metapher gedacht, um eine Sache anschaulicher zu machen. Wenn Sie nicht mal das abstrahiert in Ihre Gedankengänge über Feminismus einflechten können, dann wird es einfach mühsam, überhaupt sich verständlich ausdrücken zu können.Sie werden es nicht verstehen, was mit Gleichberechtigung gemeint ist, wo noch Defizite klaffen im Alltag, wo Männer immer noch Privilegien haben, die Frauen vorenthalten werden. Sie würden am Ende Ihre Phrasen dreschen wollen.

      • Felix Stern sagt:

        Und welche gesetzlich verankerte Privilegien sollen das sein? Frauen geniessen gesetzlich verankerte Privilegien im Eherecht, bei der AHV und beim Militär. Jetzt Sie, Widerspenstige. Welche gesetzlich verankerte Privilegien geniessen die Männer? (Wenn Sie beim nächsten Mal eine abstrakte Metapher benutzen wollen, dann schreiben Sie es auch so, egal, jetzt habe ich das verstanden). Ach so: Frauen können Männer ins Gefängnis setzen lassen. Es braucht lediglich eine Anschuldigung der Vergewaltigung – ohne Beweise oder einer Stichhaltigen Beschreibung von Ereignissen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Haha, ihr beide habt euch wirklich gegenseitig verdient… 😀

      • Franz Vontobel sagt:

        „Aussagenlogik“, WS, wirklich? Fehlt nur noch der Hinweis auf die olle Anne… 😀

      • Widerspenstige sagt:

        Herr Stern, Sie dürfen uns hier erzählen, was Ihnen widerfahren ist. Wir sind hier in einem Therapieraum der besoneren Art, der sich rein zufällig Mamablog nennt. Sie scheinen ein Trauma von selbst Erlebtem durch eine Furie von Frau durchzustehen auf Ihre Art es hier gebetsmühlenartig auszubreiten. Sie wurden beschuldigt – unverschuldet? Es fehlen für solche Fälle stichhaltige Beweise u deshalb ist eine falsche sexuelle Anschuldigung immer zu ahnden. Nur, welches Gericht will sich da in die Nesseln setzen u überlässt die Beweiserbringung einem psychologischen Gutachter. Oder liege ich falsch?

      • Felix Stern sagt:

        WS: In unserem Rechtsstaat gilt grundsätzlich „Im Zweifel für den Angeklagten“ und das Prinzip, sich vor Vorverurteilungen zu hüten. Das gilt im Falle von Vergewaltigungsanklagen nicht. Da reicht die Andeutung schon aus, um jemanden hinter Schloss un Riegel zu bringen. Sie können sich sicherlich an die verlogen Grüne erinnern, die an einer Feier ein Tächtel-Mächtel mit einem SVP Politiker hatte und dann eine Verschwörungstheorie hinsichtlich Vergewaltigung auftischte. Inhaltlich: nur Lug und Trug von der Grünen. Aber: Der SVP-Politiker sass im Gefängnis.

      • Widerspenstige sagt:

        Sie erwähnen tatsächlich ein Fall, der nur Fragen aufwarf u eher aus politischem Kalkül in den Medien so breitgetreten wurde? Was hat die Parteizugehörigkeit mit dem Fall zu tun? Nichts. Was hat der Fall mit Gerechtigkeit zu tun? Noch weniger, weil a) wir nicht dabei waren beim Geschehen und b) ein Gericht wie ich geschrieben habe, eine äusserst schwierige Sachlage im Nachhinein ohne ausreichende Beweise zu beurteilen hatte. Solche Fälle eignen sich sehr schlecht, um dafür Feminismus verantwortlich zu machen. Anschuldigungen sind Charaktersache u deshalb völlig am Thema vorbei, Felix Stern.

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