Best of: «Mein kleiner Maximilian-Jason kriegt noch MuMi»

Es sind Sommerferien, auch für unsere Autorinnen und ihre Familien. Deshalb publizieren wir während einer Wochen einige Beiträge, die besonders viel zu reden gaben. Dieser Papablog von Markus Tschannen* erschien erstmals am 25. Februar 2015.

Mamablog

Sehr, sehr besorgt und lieber auf der sicheren Seite: Die Forenmutti. Foto: Steve Debenport

Im Internet treffen Welten aufeinander und bieten dabei mehr Unterhaltung als das Privatfernsehen beim Niveaulimbo. Manch ein Forenbeitrag hat mich schon an den Rand eines Psychologiestudiums getrieben. (Den Rand, an dem das Studium beginnt.) Haustierforen seien besonders schlimm, hört man. Aber auch Babyforen bieten viel Komik.

Hätte ich eine Frage, würde ich die im Babyforum ungefähr so formulieren:
markus1234 (Neuling, 1 Beitrag) schreibt: «Mein Baby (10 Monate) kratzt sich seit 5 Tagen oft am Ohr. Ansonsten ist alles normal. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und weiss, woran das liegen könnte?»

Viel eher liest man in Babyforen aber das hier:
Biggylein78 (Profimutti, 39’518 Beiträge) schreibt: «Meine kleine süsse Maus (41W+4, korrigiert 39W+2) hat gestern den ganzen Tag normal gespilt (mit ihrer Rassel und den Holzbauklözzen, die mag sie am liebsten) am Nachmittag war sie etwas quengelig aber ich habe mir noch nichts dabei gedacht. Dan kamen meine Eltern zu Besuch (sie waren zufällig in der Gegend ) und meiner Mutter ist aufgefallen das sich Mia ( sie hat keinen ZN, wir finden das schöner) mehrmals am Ohr gekratzt hat . Ich habe es dann auch gesehen und war ziemmlich besorgt. Kann es eine Mittelohrenzündung sein? Oder etwas schlimmeres? Neurodermitis oder ein Krebsgeschwühr am Ohr? Wir sind natürlich sofort in den Kindernotfall vom KH gefahren und heute morgen gleich zum KiA. Beide sagten ich soll mir keine Sorgen machen wenn das Kind normal isst und zufrieden wirkt. Gelegentliches Kratzen am Ohr sei ganz normal !!! Dazu muss ich sagen, das Mia in der Nacht noch MuMi kriegt und tagsüber Brei. Sie hat gestern den MiB (Biokarotten und Pastinacken) nicht ganz aufgegessen (ca 130ml) den NaB (Mango-Apfel, Mia verträgt keine Bananen) und AB (Dinkelfloken mit MuMi) aber schon. Was soll ich tun? Ich konnte letzte nacht vor Sorgen kaum Schlafen. Mein ältester hatte das auch mal, als er 2Jahre alt war. Jack hat sich in der Nacht am rechten Ohr gekratzt und am Morgen ist es plötzlich abgefallen…»

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Selbst ist das Baby: Der Nachwuchs googelt schon einmal selbst.

Gut, am Ende gingen die Pferde mit mir durch, aber ansonsten entspricht das fiktive Beispiel durchaus der Realität. Beantwortet wird so ein Beitrag typischerweise von sieben weiteren Müttern, die ausnahmslos empfehlen, eine Dritt-, Viert- und Fünftmeinung einzuholen. Mit den Ohren sei bekanntlich nicht zu spassen, das wisse man ja. Ausserdem solle man einen Naturheilpraktiker beiziehen und zur Sicherheit schon mal Globuli geben. Die Stimmung kippt, als ein Vater schreibt, dass mit dem Kind bestimmt alles in Ordnung sei. Ihm wird umgehend Verantwortungslosigkeit vorgeworfen. Eine Mutter droht mit der KESB.

Ich will keinen Geschlechterkrieg heraufbeschwören. Aber wer Babyforen liest, stellt fest, dass darin fast ausschliesslich Mütter aktiv sind. Auch nicht jede Art Mutter, sondern nur der Typus «Forenmutti»:

  • Sie ist stets sehr, sehr besorgt. («SOFORT zum KiA!!! »)
  • Ihr Mitteilungsbedürfnis ist bemerkenswert. («Thorben LIEBT Schwarzwurzeln»)
  • Sie mag Abkürzungen. («Dustin war schon während der SS sehr aktiv»)
  • Abgesehen vom Namen ihres Kindes schreibt sie kein Wort richtig. (Beim Namen weiss man es ja nicht: Entweder heisst das Kind tatsächlich Bényamïnn, oder die Familienkatze jagte den Goldhamster über die Tastatur.)

Die Forenmuttis stören mich übrigens nicht. Ich habe sie gar ins Herz geschlossen, denn sie unterhalten mich, und ihre Beiträge sind durchaus nützlich. Immerhin verbringen Forenmuttis ihre Freizeit beim Kinderarzt und schreiben dessen Diagnose zu jedem erdenklichen Babyproblem nieder. Ich wundere mich allerdings über die komplette Abwesenheit aller anderen Elterntypen. Weshalb sind Väter und sachlich schreibende Mütter in Foren nicht vertreten? Ich habe zwei Theorien:

  1. Sie lesen nur passiv mit, weil die Forenmuttis schon alles geschrieben haben, was man nur schreiben kann. Das Baby bieselt nach der Erkältung in einem leicht dunkleren Gelbton? Irgendeine Forenmutti war damit bestimmt bei fünf Ärzten.
  2. Die Forenmuttis schrecken andere mit ihrem Schreibstil ab und ziehen Gleichgesinnte an. Es findet eine virtuelle Ghettoisierung statt (oder Gentrifizierung, je nach Blickwinkel).

An mir selber kann ich beides beobachten: Ich lese gern Babyforen, aber selber aktiv bin ich in diesem Umfeld nicht. Die Welt der «süssen Mäuse», «kleinen Motten» und «mein Kurzer» ist nicht meine Welt. Oder wie es die geschätzte Twitterkollegin @MmeDisaster kürzlich formuliert hat:

Vielleicht erzähle ich in meinem nächsten Papablog davon, wie das Baby vom Sofa fiel, während ich daneben sass. Es soll ja niemand denken, ich würde mich für etwas Besseres halten.

tschannen*Markus Tschannen lebt mit Frau und Baby wochenweise in Bern und Bochum. Unter dem Pseudonym @souslik nötigt er auf Twitter rund 8000 Follower, an seinem Leben teilzuhaben.

44 Kommentare zu «Best of: «Mein kleiner Maximilian-Jason kriegt noch MuMi»»

  • Tina sagt:

    Ha, ha!! Selten so gelacht!!!! Genau so ist es!!!! Ich lache immer noch!!

  • Stranger sagt:

    Dass ein Säugling einmal aufstösst nach dem Schoppen, ist normal. Unser Baby görpst aber zwei Mal! Ich bin sehr beunruhigt, auf http://www.oneandonlybabysite.com las ich, dass das Zeichen ist von Alzheimer, Parkinson, Krebs oder Erkältung. Ich möchte meinem Kind dieses Schicksal ersparen. Was kann ich nur tun? Ist es schon zu spät? ich bin der Verzweiflung nahe. Hier hilft sicher nur erweiterter Suizid.

    • Muttis Liebling sagt:

      Wenn es erst einmal so weit ist, hilft nur die pragmatische Lösung. Beide, Mutter und Kind, werden fürsorgerisch untergebracht, die eine in der Akut- Psychiatrie, das andere im Kinderheim. Die FU der Mama wird erst aufgehoben, wenn sie den Stresstest besteht: Sie ist in der Lage, das Schreien eines gesunden Kindes 10 min ohne nennenswerte und mehr als initiale Veränderung der Pulsfrequenz zu ertragen.
      Prophylaktisch hingegen sperrt man Frauen ab Bestätigung der Schwangerschaft sowohl den Internetzugang, die Bibliotheks- und Kreditkarte und den Umgang mit Freundinnen mit weniger als 5 Kindern.

      • Alex Kramer sagt:

        Sehr pragmatisch, ich muss schon sagen. Abgesehen vom ursprünglichen Beitrag der erste wirklich gute Ansatz zum Problem…:))

    • Valeria sagt:

      Mhhh… vielleicht liegt es an den Schwangerschaftshormonen, aber ich finde Ihren Kommentar total daneben. Postpartale Depressionen/Psychosen sind ein leider immer noch totgeschwiegenes Thema und einige wenige Mütter entscheiden sich im Rahmen einer solchen Erkrankung tatsächlich für diesen Weg. Und nehmen manchmal auch noch ihr Kind mit in den Tod. Das ist schlimm und nicht lustig.

      • Muttis Liebling sagt:

        Den Begriff der postpartalen Depression kennt inzwischen jeder. Es gibt schon lange keine totgeschwiegene Themen im Trivialbereich. Aber das ist selten, sehr selten. Von postpartalen Psychosen habe ich noch nie etwas gehört. Ich kann mir posttraumatische Belastungsstörungen vorstellen, aber dazu muss eine Geburt erst mal ein Trauma sein. Möglich, das es so empfunden wird, nur liegt der Grund ausschliesslich darin, dass eine Frau > 30 schlicht zu alt für ein erstes Kind ist. Was eine 20- jährige nicht mal bemerkt, wird für eine 30- jährige, die ihren Wertekanon schon aufgebaut hat, zum Problem.

      • Nele sagt:

        Ach neeeeeee, nicht schon wieder ein Mann, der weiss, wie sich eine über 30jährig Erstgebärende fühlt!

      • Stranger sagt:

        Doch, Valeria, man darf sich lustig machen über den Alarmismus unserer Gesellschaft. Dass es Leute gibt, die wirklich Probleme haben, ist bekannt, aber sie leiden eigentlich nicht unter diesem Alarmismus. Und ML: Diese Probleme wegen des Wertekanons sind mir natürlich bekannt, sind aber kein Grund, auf eine Schwangerschaft zu verzichten. Es gibt nämlich auch viele gute Gründe für eine Schwangerschaft älterer Frauen, etwa die gestandenere Persönlichkeit, die sehr nützlich sein kann. Ich glaube, dass eine Gesellschaft, wo ALLE Mütter 30 sind, profitieren würde (ich will das natürlich weder for-\

      • Stranger sagt:

        dern noch vorschreiben wollen)

      • Valeria sagt:

        @ ML:
        Eigentlich schön, dass es auf dieser Welt Dinge gibt, von denen Sie noch nie gehört haben… Ich könnte Ihnen da noch viele hübsche Krankheiten aufzählen, da würden Sie nur so mit den Ohren schlackern. :)) Eine posttraumatische Belastungsstörung aufgrund einer Geburt? Ne, eher nicht. Aber eine Anpassungsstörung wäre durchaus möglich.

      • Muttis Liebling sagt:

        Valeria, wir wollen uns hier nichts ins Fachliche verlieren. Dass es in der Psychiatrie neben 2-3 harten Diagnosen (mehr sind es nicht) einen bunten Blumenstrauss von deskriptiven Zustandsbeschreibungen gibt, welche die Kriterien einer Diagnose nicht erfüllen (Hinweise auf Pathogenese, Ätiologie und Therapie), ist ja allgemein bekannt. Genauso hört sich ‚akut-polymorphe psychotische Störungen‘ an. Reine Worthülse.
        Einen ganz guten Überblick zum Thema bekommt man in ‚Der Begriff der psychischen Krankheit‘ von Andreas Heinz, 2014. In der SAEZ gab es Anfang Jahres eine umfängliche Rezession.

      • Muttis Liebling sagt:

        Stranger, es soll ja keine Frau auf Schwangerschaften verzichten, nur eben zur Zeit und nicht kurz vor dem Klimakterium. Das ist wie mit der Adventszeit. Lange freut man sich drauf und plötzlich

        Wenn das 5. Lichtlein brennt
        hast Du Weihnachten verpennt.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ Die Relation passt: Wenn man die Lebensdauer einer Frau proportional auf 1 Jahr abbildet, schrumpft die zum Gebären geeignete Zeit auf 5-6 Wochen. Die Reservezeit 30+ zählt da nicht zu, schon weil erst seit 3-4 Generationen Frauen überhaupt eine mittlere Lebenserwartung > 30 erreichen. Es gab also keine Chance einer evolutionären Gestaltung dieser Lebensphase. Schwangerschaft ist ein biologischer Prozess, der braucht keine psychologische Eignung!

        Die wiss. Bibliotheken sind zwar voll von Büchern alter Männer. Nobelpreisarbeiten aber werden um 30 geschrieben. Mit 40 ist man dafür zu alt.

      • Franz Vontobel sagt:

        In der SAEZ gab es Anfang Jahres eine umfängliche Rezession.

        Tatsächlich? Eine eigene kleine Rezession bei der Ärztezeitung? Na, dann aber schnell Zahngold kaufen!

      • Stranger sagt:

        ML, dass psychische Krankheiten nicht klar und eindeutig sind, dass ihre Herkunft meist sehr unklar ist, dass sie sich sehr unterschiedlich auswirken, das sagt ja alles nicht aus, und ich hoffe ernsthaft, dass Sie mir hier zustimmen, dass es sie nicht gibt. Es GIBT Depressionen, bipolare Störungen, Borderlinestörungen und so weiter. Dass Sie damit keine persönliche Erfahrung haben, ist sicher gut für Sie, sagt aber ansonsten über die Existenz der Krankheiten NICHTS aus.

      • Muttis Liebling sagt:

        Stranger, ich habe nicht von Krankheiten, sondern von Diagnosen und der Begrifflichkeit von Krankheit gesprochen. Dahingehend auch mein Literaturtipp.
        Es gibt das Symptom Depression, aber ob es auch eine Krankheit Depression gibt, ist keineswegs sicher. So weit ist die Psychiatrie noch nicht. Fieber ist auch keine Krankheit.
        Vielleicht ist es (Manfred Lütz) so, dass der Stoffwechsel von >40 Botenstoffen unzählige Muster kennt, welche sich in verschiedenen Symptomen veräussern. Manche davon waren beim Jagen und Kriegführen von Vorteil (manische Psychose), behindern aber Büroarbeit und Schule.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Hier wird ja klüger gesch… als ein Kita mit Norovirus! Ihr nehmt Euch aber nicht wirklich ernst, mit euren pseudpathologischen Anamnesen? Das einzige was noch schlimmer ist als Kampfmuttis, sind Besserwisser die unter Muttis Rock hervorspähen …

    • Katja sagt:

      @ Stranger: ich schlage vor, Sie gehen umgehend in die Notaufnahme der Kinderklinik und morgen früh dann punkt 8:00h zum KiA, um noch eine Zweitmeinung einzuholen. Beides posten Sie bitte unter Berücksichtigung jeglichen Details (die Zusammensetzung des MoB und NaB nicht vergessen) hier um Forum. Man wird Ihnen dann das SOFORTIGE Einholen von Dritt-, Viert- und Fünftmeinungen (Kinesiologin, Kräutertante und allenfalls noch Wahrsagerin) empfehlen. Bitte vergessen Sie auch nicht eine ordentliche Anzahl an Rechtschreibfehlern, wie es dem „Forenvati“ gebührt (Mist, die hab ich jetzt vergessen …)

      • Stranger sagt:

        auf dem Laufenden halten.

      • Alex Kramer sagt:

        @ Katja: Ich denke, dass in Ihrer Aufzählung der Kern der Wahrheit liegt, was schon in „Asterix bei den Schweizern“ deutlich dargelegt wird. Dort heisst es nämlich, dass die Anzahl Aerzte (Fachpersonen) stets kleiner sei als die der Meinungen. Dazu seien sie im Rudel tödlicher (wirkungsvoller) als jedes Gift…
        Komplettes Meinungschaos also. Wie soll jemand, die orientierungslos und in stetiger Angst um ihren kleinen Blankoscheck herumirrt, sich da noch normal verhalten sollen?
        Angst ist das beste Argument für ein gutes Geschäft! – Der Grundsatz jeder Versicherung.

      • Stranger sagt:

        Zen sieren ja. Aber richtig. Bitte.

      • Stranger sagt:

        Jetzt habe ich grad herausgefunden, mit 3 Minuten heftigem Studieren, was MoB, MiB, NaB und AB heissen. Ohne Google. Ich bin qualifiziert als Passivmutter.

  • Nele sagt:

    @ Beat Bannier: „….Karriere-Muttis….Die meisten Frauen haben heutzutage eben vor ihrem ersten Kind mit 35 noch nie einen Säugling in den Armen gehalten, geschweige denn irgendwelche tieferen Erfahrungen gesammelt.“

    Wie eindrucksvoll, dass Sie aus den Beiträgen ableiten können, dass es sich um über 35jährige Karrieren-Muttis handelt. Respekt, Respekt. Und dass diese über keinerlei tieferen Erfahrungen verfügen. Wie machen Sie das bloss, Herr Bannier?!

    • Beat Bannier sagt:

      Erfahrung, Frau Nele, man hat doch Augen und Ohren, Frau, Tochter Schwester und Bekannte, kennt Lehrerinnen und Psychologinnen.

      • Juliana sagt:

        @Bannier: Karriere-Muttis kriegen im Gegensatz zu jenen Foren-Muttis in der Regel einen geraden Satz hin. Offenbar haben Sie es einfach nicht so mit dem Kombinationsvermögen. Macht nichts.

    • Adrian Wehrli sagt:

      @ Bannier: Und gleich nochmals zwei! Lassen Sie die wieder frei oder brigen Sie die zum Präparator für Ihre Wohnzimmerwand?

  • Beat Bannier sagt:

    Lustig ist das allerhöchsten aus der Distanz. Wenn man mit dem Kind alle 2 Wochen notfallmässig zum Arzt MUSS, wegen irgendeinem Hafenkäse, gehen die Karriere-Muttis ganz schön auf den Geist und ans Portmonaie.
    Die meisten Frauen haben heutzutage eben vor ihrem ersten Kind mit 35 noch nie einen Säugling in den Armen gehalten, geschweige denn irgendwelche tieferen Erfahrungen gesammelt.

    • Widerspenstige sagt:

      Gemach Beat, neugeborene Mütter verhalten sich so, wie frischgebackene Väter sich verhalten. Das Muttersein ist nicht automatisch bei allen Müttern gleich stark vorhanden ab Geburt. Auch hier gibt es grosse Unterschiede beim sich-dem- Baby-annähern und richtigen Einschätzung für den Grund des Wimmerns, Weinens, Schreiens, Tobens des Babys erst mit der Erfahrung.

      Oder waren Sie als Vater grad in Vaterseinstimmung?

      Und ja, es wohnt nicht mehr die ganze Sippe im selben Haus und Hof und betreibt Selbstversorgung vom Omi bis zum Enkel…

    • Swissgirl sagt:

      @ Bannier: welche „tieferen Erfahrungen“ sollten Frauen denn sammeln bevor sie Kinder kriegen? Und haben Sie schon mal daran gedacht, dass evt. die allgemeine Hysterie von heute dazu beiträgt, dass eine Mutter sehr schnell unsicher wird? Vorallem wenn’s das erste Kind ist?

    • Adrian Wehrli sagt:

      Danke Herr Bannier, da sind Ihnen mindestens zwei prächtige Exemplare von ForenMuttis in Ihre schneidig geplante Falle gegangen. Exposed!

  • Neo sagt:

    Wunderbar geschrieben! Vielen Dank für die Erheiterung Ich lese ab und zu ebenfalls in diesen Babyforen mit und frage mich immer, ob diese Forenmuttis wirklich real sind… Der Unterhaltungswert ist auf alle Fälle sehr hoch.

  • Fabiola sagt:

    Sehr treffend geschrieben! 😀 Ist wirklich so.. bin auch in einem Forum angemeldet und lese sehr gerne mit. Manchmal hats gute Tipps. Zu Allererst ist es jedoch gute Unterhaltung! Danke für Ihren Text! Mein Grinsen geht gar nicht mehr weg.. 😀 Hammer!

  • Anna Meier sagt:

    «Dustin war schon während der SS sehr aktiv» Hahahaha, soooooo geil!

  • Rage sagt:

    Ich bin seit 10 Jahren aktive Forenmutti in einem Forum, etwa 5 davon als Moderatorin. Ihre Beobachtungen sind treffend und erheiternd, wenn auch etwas gar undifferenziert. Es gibt sie schon, die sachlichen Schreiberinnen. Sie haben sie vielleicht noch nicht getroffen weil sie a) sehr selektiv sind: wenn sie zu einem Thema nichts zu sagen haben, sagen sie auch nichts dazu; und b) sich kurz halten: vielleicht haben Sie ihre Beiträge einfach nicht gesehen (oder für den eines Mannes gehalten 🙂 )

  • mila sagt:

    Zu Beginn meiner Schwagerschaft habe ich auf der Suche nach Antworten solche Foren kurz gestreift. Ich dachte mir, dass es so schlimm nicht sein kann, und ich überhaupt meine Vorurteile abbauen sollte. Seitdem weiss ich: wo nötig, verlasse ich mich auf fachärztliche Auskünfte aus erster Hand. Und es ist schlimmer, als ich es mir dachte – lustig kann ich es nicht (mehr) finden.

  • Matt sagt:

    Vielen vielen Dank Markus!!
    Ich (Kinderloser Mittdreissiger) habe mich beim lesen dieses Blogs doch schon einige male gefragt ob Müttern in der Schwangerschaft der Bezug zur Realität komplett abhanden kommt.
    .
    und jetzt freue ich mich auf all die belehrenden Worte der Forenmuttis….

    • mila sagt:

      Nun ja: hier überwiegen die sachlichen Kommentatorinnen (und Kommentatoren) meinem Empfinden nach bei weitem. Noch. Das hält den Austausch lebendig, informativ, lustig und spannend. Sollte sich das einmal ändern, und die Befindlichkeitsmamis das Zepter übernehmen, werde ich schneller weg sein, als das Amen in der Kirche. 😉

    • Dem schliesse ich mich an. Hier im Mamablog sind durchaus auch einige Persönlichkeiten unterwegs, aber kaum Forenmuttis wie in den üblichen Schwangerschafts-, Baby- und Kinderforen.

    • Tina Straumann sagt:

      Frau ist eben im totalen Hormonrausch. Da setzen viele Fähigkeiten komplett aus ;). Das Pendant für Männer heisst da wohl so in etwas „Männer denken auch mit anderen Körperteilen, und damit ist nicht der Kopf gemeint“.

  • AzM sagt:

    Ich geniess es noch viel mehr, wenn dann noch die „Sanctimommies“ (v.A. in amerikanischen Blogkommentaren/Foren) auftauchen und die Zickereien losgehen…

  • Jennifer sagt:

    Wunderbar! Herzlichen Dank für diesen erheiternden Beitrag.

  • Hannes Müller sagt:

    Herrlich, wenn Ihnen die Pferde durchgehen! Jetzt werde ich den ersten Kaffee mit einem Grinsen trinken.

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