Und ich bin wieder allein, allein

Wenn die Mutter arbeitet, schmeisst der Vater den Laden. Aber wie? Das zeigt ein durchschnittlicher Papatag mit drei kleinen Kindern.
Musik hilft fast immer: Arnold Schwarzenegger als Alleinunterhalter in der Komödie «Kindergarten Cop». Foto: PD

Musik hilft fast immer: Arnold Schwarzenegger als Alleinunterhalter in «Kindergarten Cop». Foto: PD

Sie ist weg. So, wie es die Fantastischen Vier singen, aber nicht ganz so, wie sie es meinen. Zum Glück: Die Mutter meiner Kinder kommt nach getaner Arbeit wieder. Seit dem Ende ihres dritten Mutterschaftsurlaubs ist sie zwei Tage pro Woche ausser Haus.

Das hat seinen Preis. Ich zahle jeden Donnerstag Lehrgeld als vorübergehend Alleinerziehender von drei Kindern im Alter zwischen 5 Jahren und 15 Monaten. Indem ich sie ohne Mamas Hilfe betreue. Zwei Hände für ein Halleluja!

Der Start in den Papatag ist dabei noch das Einfachste; dem immer selbstständiger werdenden Kindergärtler sei Dank. Und seiner Schwester, einem bald 4-jährigen Genussmenschen, der den Zmorge gerne auch etwas später in Angriff nimmt. Nicht zuletzt freut mich die Frohnatur des Jüngsten, der stets mit dem rechten Beinchen aufsteht. Kurz: Morgenstund hat zu Stress kaum Grund.

Das Vormittagsprogramm besteht je nach Füllstand von Küchen- und Kühlschrank aus Einkaufen oder zielloseren Schritten an der frischen Luft. An guten Tagen nehme ich auch schon mal den Wäscheberg in Angriff. Natürlich alles in Begleitung von zwei Haushaltshilfen, die ich als solche nie engagieren würde. Die aber laufend und spielend Hausarbeit beschaffen.

Gegen Mittag steigt meine Nervosität, weil bald gleichzeitig gekocht und gegessen und gespielt werden will – und zwar plötzlich. Dann macht das kleinste Maul das grösste Geschrei, bis es gestopft ist. Und diese Fütterung frisst Zeit, die ich nicht habe. Gut, dass sich der Jüngste inzwischen selber bedient.

Bis zu den Sommerferien war nach dem Zmittag vor der Zauberei: Ich musste den Ältesten in Richtung Musikschule begleiten, konnte aber seine Geschwister nicht wie Kevin allein zu Hause lassen. Voller Bauch durfte nicht studieren, sondern musste der ganzen Bande Beine machen. Mit dem zweiten Kindergartenjahr hat sich die Lage insofern entschärft, als der Grosse einfach wieder in den Chindsgi einrückt, während wir daheim so etwas wie Pause machen können.

Und wenn dann der Kleine seinen Mittagsschlaf macht und die Mittlere eine ruhige Beschäftigung gefunden hat, dann kommt erstmals das gute Gefühl auf: Du schaffst das! Deine Hand wäscht die anderen, dafür sind diese auch sauber. Du hast das letzte Wort, auch wenn es «Bitte!» ist. Du kommst nicht ins Schleudern, das überlässt du der Waschmaschine.

Und so neigt sich der Papatag irgendwann wieder in Vollbesetzung dem ersten Ende zu; Mamas Rückkehr in den Schoss der Familie. Alle freuen sich riesig auf diesen Moment, mich eingeschlossen. Ich bin stolz, dass mir im Lauf des Tages niemand abhandengekommen ist und alle unverletzt geblieben sind. Und ich bin zuversichtlich, dass ich auch die kommenden Papatage meistern werde.

Mit dieser Aussicht geniesse ich das zweite Ende des Tages – zu zweit.

85 Kommentare zu «Und ich bin wieder allein, allein»

  • Baldmama sagt:

    Ich verstehe das Problem nicht: Ist doch unterhaltsam, dass ein Elternteil (Ma oder Pa, ganz egal) den anstrengenden und freudebringenden Tag mit Kids mit all seinen Tücken darstellt. Wer kritisiert, Papatag wird zu gross gefeiert: andere Papas lesen evtl. gern von anderen Papas Erfahrungen. Das motiviert doch! Und ich finde jedes bisschen Motivation in diese Richtung tut gut. Nicht alle sehen den Papatag als Selbstverständlichkeit und solange finde ich jedliche Förderung vorteilhaft.
    Persönlich finde ich es völlig normal dass der Baldpapa sein Pensum wie ich etwas reduziert und seinen gleichwertigen Beitrag an Familienarbeit bringt. Ich bin dankbar, dass wir uns das leisten können.

    • mila sagt:

      Ich merke, ich habe etwas Mühe damit, dass die ‚Gleichwertigkeit‘ der Elternleistung an reduzierten Arbeitspensen gemessen wird. Wer es sich einrichten kann: wunderbar. Für das Kind ist es sicher ein grosser Gewinn, und vielleicht auch für die Beziehung. Aber nicht alle können es, noch ‚müsste‘ man (oder Frau) es in meinen Augen zwingend müssen. Es gibt viele Gründe, weshalb der Vater sein Pensum nicht reduzieren kann – und vielleicht auch die Mutter nicht. Das macht jedoch weder den Vater noch die Mutter zu einer Art ‚Alibi-Eltern‘, denen es in punkto erzieherische Kompetenz notwendig an (Alltags-)Erfahrung mangelt. Wesentlicher scheint mir die Grundhaltung und insbesondere Präsenz,

    • mila sagt:

      die man einnimmt, wenn man ‚da‘ ist. Und wie man diese Grundhaltung als Paar teilt.

    • Katharina sagt:

      Ich merke, ich habe etwas Mühe mit Ideology Alignment Columnists, wie Du eine hier gibst.

  • MAPA sagt:

    Diese Papatagtexte nerven mich. Wir haben Papatage in unserer Familie. Und ja, auch Mamatage. Und beides ist normal. Für meinen Partner, meine Kinder und mich. Mein Partner putzt, kauft ein. Ich wasche, putze. Er schnitzt Räben. Ich schnitze Räben. Er geht zur Ärztin mit den Kids und ich gehe zur Ärztin mit den Kids. Dass diese Mapatage anstrengend sind, das soll ruhig gesagt werden, aber dass darüber immer wieder im Papablog zu lesen ist – die heldenhaften Papas, die es durch den Tag schaffen – nervt. Ich vermisse tiefgründigere Papablogs von wahren Alltagspapas, die schon eine Stufe weiter…

    • Luise sagt:

      Genau „diese Stufe weiter“ fehlt mir im Text. Hier schreibt ein Mann wie die so genannt „neuen Väter“ in den Achzigerjahren.

    • Widerspenstige sagt:

      Was kann getan werden, wenn sich die sog. ‚modernen‘ Väter immer noch ziemlich ungewohnt in der Rolle des aktiven Vaters vorkommen? Sie deswegen massregeln oder einfach es gelassen taxieren? Mein Mann war auch in den 1980er-Jahren für zwei Jahre beim ersten Kind Hausmann und unterstützte so mein Engagement ausser Haus im eigenen Geschäftsaufbau. Er war vorallem im Hintergrund tätig wie die meisten Hausfrauen heute es sind. Nur dass ich auch sämtliche Dinge wie Gespräche mit Kunden, Banken, Behörden, Schulen und was der Alltag einer Bilingue-Familie so bringt auch noch beschäftigt war. Die Stufe weiter erwarte ich ebenso mit Spannung, auch für Bilinguebeziehungen! 😀

  • Luise sagt:

    Ich wage zu behaupten, dass eine Frau nie und nimmer diesen Text schreiben würde. Warum ist es immer noch der Rede wert, wenn ein Mann 2 Tage (!!) pro Woche die Kinder hütet?

    • tina sagt:

      weil es das wort papatag gibt und das wort mamatag nicht. das strahlt so eine grundhaltung aus

      • Dänu sagt:

        Treffer! Ich befürchte, das wird sich auch nicht so schnell ändern.

      • Luise sagt:

        Und genau diese Grundhaltung nervt.

      • Dänu sagt:

        Sie nervt nicht nur, diese Grundhaltung schränkt auch ungemein ein. So wird z.B. ein Teilzeitjob suchender Vater auf dem Arbeitsmarkt nicht wirklich ernst genommen. (Ich spreche da nicht von Kaderjobs.) Einer der nur 50 – 60% arbeiten will (zugunsten Familienzeit) ist den Arbeitgebern suspekt. 80% mit Papatag ist „normal“, Hauptsache der Macker bringt die grosse Kohle heim und s’Mami geht zum Plausch noch 1-2 Tage zur Arbeit. Leider die norm…

      • tina sagt:

        genau dänu. mami geht zum spass arbeiten und papi hat spass am papatag und ist ansonsten der ernährer. wenn man das explizit so auswählt ist das absolut in ordnung, hat allerdings auch da auswirkungen, die man dann vielleicht nicht mehr gut findet später. seis, weil die frau vielleicht mal etwas arbeiten möchte das auch ernstgenommen werden kann und nicht nur etwas, das gerade mal als zustupf an die ferien oders taschengeld taugt und sonst nicht der rede wert ist. oder auch weil väter so gar keine chance haben, sich am familienjob zu beteiligen, also alltag mit kindern und nicht die…

      • tina sagt:

        oh eine textlimitierung. wenn ich jetzt noch auswendig wüsste was ich vorhin schreiben wollte.
        ah genau. die grundhaltung stempelt väter zu hilfseltern unter der leitung von supermami.

      • Carolina sagt:

        Tina, wenn Sie sich den ersten Beitrag bei diesem Thema anschauen und dann Luises Ko.mentar zur Grundhaltung: Sie finden wirklich, da schaut eine ihren Geschlechtsgenossinnen liebevoll gelassen zu? Und akzeptiert sie so, wie sie sind? Diese Grundhaltung ist nun mal, nochmal und ob Ihnen das gefällt oder nicht, die Lebensrealität der grossen Mehrheit von Frauen/Familien in diesem Land. Nun bedeutet Mehrheit nicht gleich Qualität, aber Sie und ich und 13 etc haben alle das Recht, es anders zu machen, ohne diese Mehrheit schlechtreden zu müssen.

      • Carolina sagt:

        Sorry, das sollte eigentlich nach unten, passt aber auch hier!
        Ich sehe es schon wieder anders: jede Form von Grundhaltung, vor allem was Lebensplanung angeht, die in Beton gegossen ist, verhindert die notwendige Flexibilität, die man im Leben nun mal haben muss; die Einsicht, dass sich Dinge ändern; dass vielleicht etwas, was mal funktioniert hat, das nicht für ewig tut. Und dann müsste frau der Ehrlichkeit halber im Erdboden versinken, wenn sie an das in der Vergangenheit gesagte so zurückdenkt.

    • Christoph Bögli sagt:

      Vermutlich weil die Gesellschaft, inklusive gerade auch vieler Frauen, den Männern immer noch nicht mehr zutrauen als bestenfalls mal einen Tag als Pausenclown-Vater einzuspringen, bevor dann die Mutter natürlich wieder übernehmen muss, weil sonst die Wohnung zur Müllhalde verkommt und alle Kinder verwahrlost oder gar verschwunden sind.

      Zumindest lassen sich solch altbackene Klischee immer noch überraschend gut öffentlich zelebrieren, ohne Kritik. Im Gegenteil, gerade wenn es noch mit einer Prise Humor daher kommt und der Vater sich charmant als gutmeinender Tölpel darstellt, der gerettet…

      • Luise sagt:

        Und viele Frauen stehen Schlange um ihnen beizustehen, Nachbarinnen, Omas, Gotte, Freundinnen…

      • Carolina sagt:

        Tja, es ist schon schwierig: da haben wir nun das Recht, mitsamt allen Zielkonflikten, die das nun mal mit sich bringt, genau so zu leben, wie wir wollen. Und dann fahren wir – aber eben leider vor allem wir Frauen – uns und unseren Geschlechtsgenossinnen immer noch an den Karren, weil wir es nicht so machen, wie sie es sich selber vorstellen.
        Fangen Sie doch einfach mal damit an, Luise, Ihre säuerlichen Kom.entare zu überdenken und jeden Lebensentwurf zu respektieren. Wenn Sie zufrieden sind mit Ihrer Art, Ihr Leben zu meistern, können Sie ja andere Frauen ermuntern und müssen sie nicht…

      • tina sagt:

        carolina, das war kein tritt an ein frauenschienbein, was luise schrieb, meiner ansicht nach. das ist auch so eine auswirkung der haltung, die wörter wie papatag erzeugen. dieses oh jö ein vater mit kind

      • Widerspenstige sagt:

        Da kommt mir eine Anektode in den Sinn: eine hübsche Nachbarin sagte mir mal, dass mein Mann ihr geholfen habe, die Einkaufstaschen vom Auto bis an die Wohnungstüre zu tragen und lächelte dabei kokett. Ich sah dieses Lächeln und erwiederte gelassen: ‚Oh, das darf er auch ohne meine Erlaubnis machen. Er ist ja mein Gentleman!‘ Sie hätte es für sich behalten können, denn es war irrelevant.

      • Widerspenstige sagt:

        ….auch das noch, es sollte Anekdote heissen, tja, niemand bemängelt…

        Im Artikel der letzte Satz sollte wohl so heissen:
        Mit dieser Aussicht geniesse ich das zweite Ende des Tages – zu zweit. Also das z fehlt beim Wort .weit? 😉

    • Widerspenstige sagt:

      Luise, die brauchen halt noch Zeit dazu, denn das Frauenstimmrecht wurde erst 1971 anerkannt. Das ist erst etwas mehr als 40 Jahre her. Wir Frauen brauchten zwar weniger Zeit, uns an gewisse Alltagsdinge einzufügen, denn wir sind ja multitask veranlagt(…..). Musste grad Lächeln bei der Auflistung der Armada von hilfsbereiten weiblichen Wesen, wenn ein männliches Wesen mit Kind und Kegel etwas hilfslos mit den Armen rudert. Das war bei meinem Hausmann auch so, aber ich habe es etwas amüsiert taxiert und mein Ding währenddessen durchgezogen.

      Da kommt mir eine Anektode in den Sinn: eine…

    • Sabrina sagt:

      Also ich hätte den Text ganz genauso geschrieben. Denn auch ich mache meine (und die heissen wirklich so) Mamatage auch neben einem 60%-Job. Nie wäre es uns in den Sinn gekommen, dass einer den Job ganz an den Nagel hängt, entsprechend ungeübt bin ich aber an meinen beiden Mamatagen in der Woche bei einem 2.5- und knapp 1-jährigen Bub. Und auch ich atme auf, wenn ich abends von meinem Mann Verstärkung bekomme. Meines Erachtens wollte der Autor einfach einen normalen Familientag mit 1 Elternteil beschreiben. Fühle mich genau so! Danke, für den tollen und pointierten Text!

      • Melanie sagt:

        @Sabrina: da gebe ich Ihnen 100% recht. Leider ist es jedoch so, dass wenn eine Mutter diesen Text schreiben würde, klingen die Kommentare meist etwas anders. So im Stil: „wieso beklagt sich die denn jetzt schon wieder…..sie hat es schliesslich so gewollt. Man weiss ja, dass Kinder anstrengend sein können.“ Und das finde ich die Krux an der ganzen Sache, Gleichberechtigung sieht etwas anders aus!

  • 13 sagt:

    Sehr interessant, dass 90% sich durch den Text wieder zu einer Mutter-Vater-Duskussion hinreissen lassen. Wo steht denn, dass das eine grosse Leistung sei, weil es sich beim Autor um den Vater handelt? Und dass ihm deshalb Mitleid oder Lob gebührt? Unter dem Strich hat ein Elternteil von drei kleinen Kindern einen typischen Tag beschrieben. Ich bin Mutter und kenne solche Tage genau gleich, wie mein Mann, ausser dass sich bei mir niemals wundert, dass ich mir das „zutraue“ 😉

  • alam sagt:

    Schön, dass es immer mehr Väter gibt, die sich das zutrauen. Und bitte nicht einschüchtern lassen, weder von der eigenen Erwartungshaltung noch von dem was andere sagen. Auch ganz normale Tage sind anstrengend für Eltern, manchmal haben wir am Abend gar nichts „geschafft“. Aber wenn noch alle gesund da sind, ist schon mal gut.

    • Tom Walther sagt:

      Alam, ich bin der Ansicht, dass Eltern schon etwas geschafft haben, wenn die Kinder friedlich eingeschlafen sind, etwas Vernünftiges gegessen, die Ufzgi gemacht, schön gespielt und Zeit mit Mama oder Papa verbracht haben. Wenn der Wäscheberg halt nur um die Hälfte abgenommen hat und die Zahnpastaspritzer immer noch am Spiegel kleben, dann ist das halt so.

  • Dänu sagt:

    Ihr Väter und Mütter da draussen mit 3 und mehr Kindern, Ihr seid für mich alle Helden/Heldinnen!
    Wir haben „nur“ 2 (gefühlte 4) und selbst da fehlt mir manchmal ein dritter Arm, ein zweiter Kopf, und ein paar Nerven…
    Darum: Respekt, egal ob Mann oder Frau! 🙂

  • OLT sagt:

    Also ich bin auch so gestresst, wenn der Papa weg ist. Ich denke, das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit dem Alltag mit Kleinkindern.

  • Franz Vontobel sagt:

    Haha, nach dem Lesen des Textes wusste ich bereits, wie die einzelnen Mitglieder der Bl0g-Meute heulen würden… was seid ihr bloss für eine humorlose, selbstgerechte Bande!

    Man kann den Text ja auch als Anerkennung der unbezahlten und anstrengenden Arbeit sehen, die nach wie vor meist von Frauen erledigt wird.

    • Martin Frey sagt:

      „Man kann den Text ja auch als Anerkennung der unbezahlten und anstrengenden Arbeit sehen, die nach wie vor meist von Frauen erledigt wird.“
      Sehe ich auch so, Hr. Vontobel.

    • mila sagt:

      Auch wenn ich sonst im Allgemeinen sehr geneigt bin, Ihren Spitzen zuzustimmen: als werdende Mama mache ich mir doch den einen oder anderen Gedanken zum Thema, auch aufgrund von Beobachtungen im Umfeld. Und habe dabei festgestellt, dass es mir sehr wichtig ist, dass mein Partner sich als genauso kompetentes Elternteil begreift wie ich. Sprich: wenn ich irgendwann einmal auch mehr als nur einen Tag aus dem heimischen Nest ‚Ausreiss‘ nehmen will, ist mir daran gelegen, dass er sich umfassend in der Lage fühlt, das Kind in meiner Abwesenheit zu umsorgen (ohne mich u.U. per Telefon zu belagern)…

      • mila sagt:

        Ok, dann halt zweigeteilt.

        Mir ist umgekehrt allerdings auch klar, dass es einige Frauen respektive Mütter gibt, die sich schwer damit tun, die ‚oberste‘ elterliche Kompetenz abzugeben, bzw. zu teilen. Sich aber dann darüber zu beklagen, dass der Mann beim Grillfest oder ähnlichen Gelegenheiten mehr oder weniger ungerührt in der versammelten Männerrunde steht (sofern sich eine solche bildet), während sich der eigene Kopf in permanenter Hydraschau nach dem Kind dreht, geht in meinen Augen nicht auf.

      • Martin Frey sagt:

        „wenn ich irgendwann einmal auch mehr als nur einen Tag aus dem heimischen Nest ‚Ausreiss‘ nehmen will, ist mir daran gelegen, dass er sich umfassend in der Lage fühlt, das Kind in meiner Abwesenheit zu umsorgen“
        Dafür muss mann diesen Alltag auch mal gelebt und erlebt haben, mila. Es ist ein grosser Unterschied, ob man sich zuhause für ein paar Stunden einbringt und sich mit den Kindern oder gewissen Aufgaben abgibt. Oder ob man tage- bis wochenlang ganz alleine den Laden schmeisst.
        Persönlich bin ich der Ansicht dass diese Erfahrung vielen Männern guttut.

      • mila sagt:

        @Martin: Da haben Sie sicherlich recht, ein ‚Papatag‘ oder eine ‚Papawoche‘ ist für das gegenseitige Eltern-Verständnis in jedem Fall hilfreich, und für das Kind ein grosses Plus. Aber nicht alle können sich einen regelmässigen Papatag einrichten, aus diversen Gründen. Insofern scheint mir als Grundlage wichtiger, dass der Vater sich in seiner ‚Freizeit‘ genauso einbringt wie die Mutter, respektive diese auch mal entlastet (wie umgekehrt auch – sich gegenseitig Freiräume einzugestehen ist für mich ein beziehungsmässiges Sinequanone). Ich sehe es allerdings eher selten, dass die Männer…

      • mira sagt:

        Mila, wenn ihnen das ernst ist, dann müssen sie sich ab einem gewissen Alter Auszeiten nehmen und den Mann mit Baby/Kleinkind alleine lassen. Dann hat die Kompetenz eine Chance zu wachsen. Männer tendieren stark dazu, sich die schönen Seiten rauszupicken (Spielen, Spielplatz, Rausgehen, vielleicht noch mit Kindern essen). Das tut der Beziehung zwischen Papa und Kind natürlich gut und hat seine Berechtigung, hat aber nur partiell mit dem „Schmeissen des Alltags“ zu tun.

      • mila sagt:

        @mira: Ganz meine Meinung. Nur denke ich nicht, dass diese ‚Auszeiten‘ zwingend mit einem designierten Papatag oder 80% Pensum (oder weniger) des Vaters ‚kollidieren‘ müssen – auch ein solcher Tag könnte rund ums Rosinenpicken organisiert sein. Allerdings sehe ich auch nicht, dass alle Väter zum Rosinenpicken neigen – zumal nicht die, die ich in meinem Umfeld näher kenne. Und ich denke durchaus, dass dies mithin davon abhängt, wie die Mutter ihre Rolle definiert, bzw. welchen (alltäglichen) Rollenanteil sie ihrerseits dem Vater einräumt.

        Das wollte ich eigentlich weiter oben noch ergänzen, aber es wurde abgeschnitten.

    • Anne sagt:

      Genau! Und auch ich bin jeden Abend froh, wenn mein Mann nach Hause kommt und wir die kritischen 1.5 h von halb sieben bis acht gemeinsam bewältigen können. Ist ja Hans was Heiri – Mann oder Frau.

    • Maag B. sagt:

      FV,

      danke! ihrem ‚post‘ ist nichts mehr hinzuzufuegen! 🙂

  • Sportpapi sagt:

    Oh, was für eine Herausforderung… Ich hoffe allerdings schon, dass nicht alle Väter so gestresst sind, nur weil Mama mal weg ist. Für mich tönt das eigentlich eher wie ein entspannter Tag.

    • Raphael Diethelm sagt:

      Das ist ein entspannter Tag. Alles andere gilt es zu vermeiden. 🙂

      • barceloneta sagt:

        danke für ihre immer wieder lustigen kolumnen
        ich dagegen hab meist bammel, wenn ich mit meinen kleinen jungs den ganzen tag alleine bin und daneben noch wäsche, einkauf (mit meinem kids horror) und dann mit velos, kiwagen und migrossack in bus/tram etc. aber ja, geht immer besser…sind ja phasen.

  • tina sagt:

    ach, auch mütter haben bewunderung verdient für solche leistungen.
    aber alleinerziehend ist man doch nicht wegen ein paar stunden oder tagen….. alleinerziehend ist man wenn man sowohl für erwerbsarbeit als auch für die magendarmgrippe aller familienmitglieder zuständig ist, inklusive wäschewaschen und arztbesuch. oder die termine der schulfeiern kollidieren. oder ein kind zum notarzt muss, während das andere im kindergarten ist

    • tina sagt:

      mein kommentar hätte als antwort auf einen anderen erscheinen sollen und ich meinte mit dem ersten satz, dass ich ok finde, wenn männer sich für so einen tag die schulter klopfen lassen möchten, denn ich finde das bei müttern ja auch in ordnung

  • lis sagt:

    Wieso machen die Väter immer ein derartiges Gedöns, wenn sie mal ihre Kinder hüten? Uns Frauen ist sie Mamirolle auch nicht gottgegeben, wir müssen uns da auch hinein leben, aber keine veranstaltet so ein Theater darum

    • Ka sagt:

      Doch doch, ganz viele Frauenveranstalten ein riesiges Theater. Uns allen gemeinsam ist der Wunsch nach Anerkennung. Dem ist oft mit aufmerksamen Zuhören und einem Danke schon entsprochen und würde den Alltag um einiges einfacher machen.

  • Muttis Liebling sagt:

    Immer wieder nett, diese Einblicke in den Alltag des ausgehenden Mittelalters zu lesen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Muttis Liebling

      an Ihrer Stelle würde ich alles diesbezüglich bisher erschienene, samt je nachdem „mittelalterunterstützende Kom mentare“ kopieren. Ihre Enkel oder dereinst Urenkel könnten vielleicht daraus Kapital schlagen in dem sie das Ganze geschickt in Buchform verarbeiten; Sie hätten jetzt sogar noch alle Zeit der Welt sich einen passenden Titel dafür auszudenken… .

  • Anna-Lena sagt:

    Schöner Einblick ins Alltagsleben. Aber weshalb erwarten Väter immer noch Lob und Anerkennung für Arbeiten/Aufgaben die von jeder Mutter wie selbstverständlich erwartet werden?

    • Lucrecia sagt:

      Ist doch egal. Geben Sie Ihren Mann Lob und Anerkennung, auch für die Aufgaben, die Sie normal finden und wo Sie meinen, Sie könnten das doch von ihm erwarten. Das macht den Mann glücklich und motiviert ihn, sich zu engagieren.
      Jedesmal, wenn mein Mann einkaufen gegangen ist, zeigt er mir ganz stolz seine „Beute“ und ich schaue aufmerksam und lächelnd zu. Wenn das für ihn der Highlight ist, warum soll ich ihm das nicht geben? Kostet mich ja gar nichts.
      Ich versuche immer, meinem Mann ein positives Feedback zu geben, wenn er etwas tut, was mich entlastet oder freut. Das macht ihn glücklich…

      • Lucrecia sagt:

        (Fortsetzung, weil mein Kommentar oben gekürzt wurde. Sollte heissen:)
        das macht ihn glücklich und ich will ihn ja glücklich machen. Ist das nicht der Sinn der Ehe?

      • Hans Hintermeier sagt:

        Spannend! Das nennt man Konditionierung/ Erziehung durch positive Verstärkung. Männer sind doch ewige Kinder, die von der Frau erzogen werden müssen/wollen, nicht?

      • mila sagt:

        Wenn wir unter uns ehrlich sind, Herr Hintermeier: Diese nahezu kindliche, männliche Freude an Beutezügen (egal welcher Art) ist nicht ganz aus der Luft gegriffen – und die kann frau auch durchaus augenzwinkernd-wohlwollend mit dem Partner teilen. (Umgekehrt gilt dasselbe, ich ertappe mich gerade in letzter Zeit des Öfteren dabei, wie ich ihm stolz meine erbeuteten Babyeinkäufe ‚präsentiere‘, welche er mit gutmütiger Nachsicht auf die nicht immer zwingend nötigen Ausgaben anerkennend ‚honoriert‘. Seine eigenen Anschaffungsbeiträge zum ‚Nestbau‘ erledigt er, selbstredend ohne Einmischung…

      • mila sagt:

        …von meiner Seite, wobei wir Grundlegendes gemeinsam entscheiden).

        Aber ansonsten gebe ich Ihnen insofern Recht, als ich mich nicht als ‚Erzieherin‘ meines Partners begreife und mich auch weigere, eine solche Rolle einzunehmen. Entsprechend ‚lobe‘ ich ihn nicht für Alltägliches, sondern drücke vielmehr (hoffentlich regelmässig genug) meinen Dank dafür aus, wie viel er – völlig selbstverständlich – im Alltag erledigt. Gerade auch jetzt in der Schwangerschaft.

      • Lucrecia sagt:

        Herr Hintermeier, ich sehe das nicht so. Ich habe grössten Respekt vor meinem Mann, bewundere ihn sogar, und bin ihm höchst dankbar für alles. Er ist das Beste, was mir im Leben passiert ist. Er macht mich sehr glücklich und ich versuche meinerseits, alles zu tun, was ich kann, um ihn auch glücklich zu machen, das oben ist nur ein kleiner Punkt. Ich wollte nur sagen, man soll die Bedürfnisse der anderen nicht beurteilen bzw. geringschätzen, sondern einfach erfüllen.

      • Lucrecia sagt:

        @Herr Hintermeier (2): Drehen wir es um. Nehmen wir an, mein Mann würde Ihnen sagen: „Ich tue alles für sie, gebe ihr emotionale und materielle Sicherheit, lasse nie etwas unerledigt, unternehme oft Schönes mit ihr (was ich alles finanziere), komme mit zu Konzerten, unterstütze ihre berufliche Neuorientierung, alles. Und sie ist total undankbar, findet das alles normal, sagt nie etwas positives, stattdessen beklagt sie sich ständig, wenn ich spät heimkomme oder meine Mutter besuche.“ Würden Sie das gut finden?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Lucrecia: Mir ist bei Ihnen vor allem das System/Berechnende dahinter aufgefallen. Natürlich ist Lob ab und zu wichtig! 😉

      • mila sagt:

        @Lucretia: Danke für Ihre ergänzenden Ausführungen, ich kann nun Ihre obige Aussage besser einordnen, nachdem ich sie zuerst auch als tendenziell etwas ‚berechnend‘ bzw. ‚erzieherisch‘ einstufte. Insofern auch: herzlichen Glückwunsch zu Ihrer, wie es scheint, beidseitig gelungenen, unterstützenden Beziehung. 😉

      • Miguel De Antoni y Maura sagt:

        Ich meine, wir Männer machen das ja auch. Am Abend nach Hause kommen und der Frau über den Kopf streicheln und ihr sagen: „Ja du du du du, häsch das aber guet gmacht.“ So bleibt sie motiviert und gibt sich auch am nächsten Tag Mühe…*Sarkasmus ende*
        Als Mann erwarte ich kein Merci dafür, dass ich schneller das erledigen kann, was frau im Haushalt macht. Leider (!) musste ich es beweisen, weil meine Frau es nicht glauben wollte, dass, was sie in ihrem Revier (!) kann, ich auch könnte. Evtl. besser. Tja, blöd. Und dann? Dann fragte ich sie, ob sie denn meinen Job auch so effizient und…

  • Luise sagt:

    Tolle Leistung! Was ziehen wir nun für einen Schluss daraus?

    • Martin Frey sagt:

      Hoffentlich etwas mehr Respekt und Demut gegenüber Leuten, seien es Frauen oder Männer, die Vollzeit zuhause sind und sich (ohne weitere Unterstützung) um Kinder und Haushalt kümmern. In jeder Hinsicht ein fulltime Job.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Vorschlag: Was jede Frau/Mutter kann, schafft ein Mann (qua Mann-Sein) mit knapper Not für wenige Stunden bis die Rettung/Frau/Mutter wieder nach Hause kommt? Dabei ist er froh, dass er kein Kind verletzt respektive dass keines verloren geht. Männer sind nur die Assistenten/Lehrlinge, wenn es um Kinderbetreuung geht und brauchen viel Lob dafür? Männer sind irgendwie ungeschickt, trauen sich das nicht zu? Man/frau kann ihnen die Kinder nur für kurze Zeit überlassen?

      • Martin Frey sagt:

        Sie haben natürlich auch recht, Hr. Hintermeier, was Sie monieren kann nerven. Nur funktioniert diese ichbinsohilflos-obwohldochsobemüht-siehtdasdennniemand-linkisch-Masche einiger Männer gegenüber vielen Frauen immer noch sehr gut, appelliert sie doch zuverlässig an einen Jö-Effekt und hat durchaus manchmal ihren eigenen Charme. Wie oft im Papablog zu beobachten… Es gibt Filmschauspieler die haben ihre ganze Karriere darauf aufgebaut.
        Trotzdem finde ich, dass derartige Papatage insbesondere Vätern guttun, die sich ansonsten eher wenig zuhause einbringen. Es ist definitiv ein Unterschied,…

      • Martin Frey sagt:

        … Es ist definitiv ein Unterschied, sich ein paar Stunden mit den Kindern oder einzelnen Aufgaben im Haushalt abzugeben, oder den ganzen Laden über Tage oder Wochen ganz allein zu schmeissen.

      • Sportpapi sagt:

        HH, ich pflichte Ihnen vollständig zu. Auch wenn es humorvoll geschrieben ist und sicher gar nicht so gemeint, so ist die Botschaft doch eher peinlich.

      • Hans Hintermeier sagt:

        Ja, mir war auch bewusst, dass es wahrscheinlich vor allem humorvoll wirken sollte, aber eben die Botschaft, die man daraus lesen kann (nicht muss) finde ich weniger lustig, obwohl ich beim Lesen schon ab und zu schmunzeln musste! Ich habe auch eher eine max. negative Interpretation als Diskussionsgrundlage gegeben, obwohl der Autor seine Sache Zuhause sicherlich sehr gut macht.

      • Franz Vontobel sagt:

        „max. negative Interpretation“ ist natürlich immer gut für konstruktive Diskussionen…

      • Hans Hintermeier sagt:

        @VT: ich habe geschrieben als „Diskussionsgrundlage“. Für Diskussionen braucht es verschiedene Standpunkte und nicht einen Einheitsbrei! Ich erinnere Sie bei Gelegenheit an Ihr „konstruktives Diskussionsideal“! Wichtig ist mMn, dass man/frau sich bei Diskussionen auf die Argumente der Gegenseite einlässt und somit an einem wirklichen Diskurs interessiert ist und nicht stur (um jeden Preis) an seiner Meinung/Ego festhält 😉

      • Hans Hintermeier sagt:

        Ging natürlich an FV

      • Franz Vontobel sagt:

        Oh, sorry, ich korrigiere:

        „max. negative Interpretation“ ist natürlich immer eine gute Diskussionsgrundlage…

      • Hans Hintermeier sagt:

        @MF: Ganz einverstanden: Auch „Nur funktioniert diese ichbinsohilflos-obwohldochsobemüht-siehtdasdennniemand-linkisch-Masche einiger Männer gegenüber vielen Frauen immer noch sehr gut, appelliert sie doch zuverlässig an einen Jö-Effekt“ Ja, irgendwie traurig, dass der „moderne“ Mann sich oft ein bisschen dümmlich/ungeschickt gibt, weil er anscheinend Vorteile daraus zieht (z.B. ein Foto von sich veröffentlicht, auf dem der Kopf des Kindes halb abgeschnitten ist, soll wohl chaotisch wirken?)

      • Franz Vontobel sagt:

        „irgendwie traurig, dass der „moderne“ Mann sich oft ein bisschen dümmlich/ungeschickt gibt,“

        Es handelt sich dabei um „Selbstironie“, Herr Hintermeier. Ein Konzept, dass ihnen augenscheinlich gänzlich fremd ist – was aber nicht weiter erstaunt, verträgt es sich doch denkbar schlecht mit dem Konzept „Selbstgerechtigkeit“.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Vontobel und konstruktive Diskussionen. Ok, nehmen wir das mal als guten Vorsatz entgegen.

      • Franz Vontobel sagt:

        SP: dass ich ein fantastisches Chateaubriand zuzubereiten weiss bedeutet ja nicht, dass ich dieses a) jeden Tag essen will und b) jedem, der gerade angetanzt kommt, vorsetze…

        „Ok, nehmen wir das mal als guten Vorsatz entgegen.“
        Wer ist denn „wir“? Habe ich verpasst, dass sie zum Bl0g-Sprecher ernannt wurden? Na, dann herzliche Gratulation!

      • Herr Hintermeier, was hat Sie da (10:22) denn wieder geritten? Ich behaupte von mir, Kinderbetreuung und Haushalt ziemlich souverän zu schmeissen, wenn ich denn gerade dran bin. Oder erinnern Sie sich, dass ich mich in dieser Hinsicht jemals kokettierend dümmlich gab? Aber natürlich dürfen Sie in mein Bild und des Brechtes abgeschnittenen Kopf interpretieren, was Sie wollen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @MT: Hab es wirklich nur auf das Foto bezogen (kommt aus dem Text so aber leider nicht rüber). Sorry! Wenn Sie bereits anwesend sind: Weshalb ist der Kopf denn abgeschnitten (bei beiden Fotos)? Nicht, dass es etwas Schlimmes wäre, aber wenn Sie schon präsent sind…

      • @Hans Hintermeier: Erwarten Sie jetzt bitte keine wahnsinnig tiefgreifende Begründung, so viele Gedanken habe ich mir dabei dann auch wieder nicht gemacht. Das Kind ist „angedeutet“, weil es ja in meinen Texten immer Mal um dieses Kind geht. Dabei tut jedoch das ganze Gesicht nichts zur Sache. Es ist insofern auch eine (statementlose) Hommage an die Diskussion „soll ich Bilder meines Kindes im Internet veröffentlichen“.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @MT: Okay. Merci für die Antwort.

      • Safster sagt:

        Sehr zutreffend! Das Gegenstück wäre dann das Sekretärinnen-Huscheli, das auch noch zwei Tage die Woche arbeiten gehen darf, obwohl sie ja eigentlich Mutter ist, aber Mann ihr gerne erklärt, wie die Steuererklärung ausgefüllt werden muss und welche Parteien zur Wahl stehen. Belanglos.

    • mila sagt:

      Für einmal vollumfänglich bei Ihnen, Herr Hintermeier. 😉

    • ion grau sagt:

      Wir ziehen den Schluss daraus, dass ein Papitag pro Woche für Kind und Vater eben nicht genug ist um die Sache mit „mütterlicher Routine“ anzugehen. Mindestens braucht es länger bis dahin. Wenn Herr Diethelm weniger und seine Frau mehr arbeiten würde, wäre dieser Blog freilich von seiner Frau verfasst worden. Wer diesen Blog peinlich findet, hat nie mit Papitagen gekämpft – oder verdrängt ob seinem Multitalent.

      • mami12 sagt:

        ich als doch langsam routiniertes mami fühle mich gerade voll verstanden. Papitag/Mamitag hin oder her. Seit ich mir als Hauptziel des (Mami)Tages setze, dass ihn ALLE beteiligten (inkl ich 😉 ) heil überstehen, kein Kind dem anderen den Kopf einschlägt, Augen aussticht, auf die Strasse rennt, im Teich ertrinkt, den Herd anstellt, das Waschmittel trinkt, dem Nachbarshund am Schwanz zieht,usw. sind unsere Tage um einiges entspannter. Manchmal reichts für die Wäsche, manchmal nicht. Aber meist sind alle mehr oder weniger glücklich wenn Papa heimkommt.

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