Quoten auf Kosten der Kinder

Nimmt Kindercastingshows hoch: Abigail Breslin wird in «Little Miss Sunshine» vom hässlichen Entlein zur Stripperin. (Screenshot: Youtube)

Nimmt Kindercastingshows hoch: Abigail Breslin wird in «Little Miss Sunshine» vom hässlichen Entlein zur Stripperin. (Screenshot: Youtube)

Bitte nicht! Vorgestern gab der deutsche Privatsender RTL bekannt, dass eine Kinderversion von «Deutschland sucht den Superstar» geplant ist. Ab sofort können sich 4- bis 14-jährige «begabte Kids» – beziehungsweise ihre publicitygeilen Eltern – auf der Website von «DSDS» bewerben.

«RTL macht Träume wahr! Und jetzt gehen auch die Träume der ganz jungen «DSDS»-Fans in Erfüllung. Einmal auf der grossen Superstarbühne stehen, vor einem Millionenpublikum singen und ein Star werden.»

Heisst es da. Und Dieter Bohlen, der Chef-Juror der Castingshow, freut sich: «Dass wir jetzt «DSDS Kids» machen, ist der Hammer.» Logisch, denn die Quoten von «DSDS» befinden sich gerade im Sinkflug. Also musste man sich jetzt schnell was einfallen lassen. Und mit Kindern lässt sich leicht Kasse machen. Aber die Kinder sollen ja vom ganzen Rummel auch etwas haben, darum singen die «jungen Talente um ein attraktives Preisgeld und ein Ausbildungs-Stipendium für die Zukunft». Ja so, dann ist ja alles in Ordnung. Die Kids investieren in ihre Zukunft, die Eltern dürfen ihre 15 Minuten Ruhm erleben und die Zuschauer sich den Schrott ohne schlechtes Gewissen reinziehen, denn es ist ja für einen guten Zweck.

Jetzt lässt ihn RTL auch noch auf Kinder los: Superstar-Sucher Dieter Bohlen. (rtl.de)

Jetzt lässt ihn RTL auch noch auf Kinder los: Superstar-Sucher Dieter Bohlen. (Rtl.de)

Das Ganze erinnert mich an die schrecklichen Schönheitswettbewerbe für Kinder in den USA, wo Eltern, mehrheitlich Mütter, ihre Töchter auftakeln und von einem Beauty-Contest zum nächsten jagen, wo sie dann vorgeführt und blossgestellt werden. Was sollte an einem «DSDS» für Kinder anders sein? Und wie werden die Kinder oder auch Teenager damit umgehen, wenn Dieter Bohlen sie mit der ihm so eigenen Sensibilität («Wenn das Wetter so wäre wie deine Stimme, dann würde es Scheisse regnen») von der Bühne fegt? Oder glauben Sie etwa, dass Bohlen in der Kinderversion voll auf Weichspülerkurs geht und die Kinder mit Samthandschuhen anfasst? Häme ist doch fester Bestandteil dieser Freak-Show – ein Grund, weshalb ich schon «DSDS» für Erwachsene nie schauen konnte.

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Ein Kind kann nur enttäuscht werden: Die 13-jährige Rachel Crowe bricht auf der Bühne weinend zusammen als sie bei der britischen Castingshow «X Factor» ausscheidet. (Bild: Screenshot Fox)

Aber sogar wenn man Bohlen einen Maulkorb verpasst und voll auf den Jöh-Effekt setzt, die Kinder lobt und ihnen ein gutes Gefühl gibt, werden sie einen Schaden davon tragen. Wer schon mal mit Kindern Karten, ein Brettspiel oder sonst etwas gespielt hat, weiss, wie schlecht die Knirpse verlieren können. Und wer einem Kind verspricht, dass es «ein Star» werden kann, wird es nur enttäuschen. Oder fällt hier jemandem spontan auch nur ein Name eines «DSDS»-Siegers ein? Hat auch nur einer der acht Gewinner den Durchbruch geschafft? Nein. Kein einziger. Selbst wenn ein Kind zum Star avancieren sollte: Beispiele wie Macaulay Culkin, Britney Spears oder Michael Jackson zeigen, dass man Kinder, wenn man ihnen Gutes tun will, möglichst weit weg vom Scheinwerferlicht halten sollte.

Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren hat einmal gesagt: «Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Grossen sollten uns daran erinnern, wie das war.» Genau, vor allem, wenn wir im Begriff sind, unsere Kinder Dieter Bohlen vor die Füsse zu werfen.

100 Kommentare zu «Quoten auf Kosten der Kinder»

  • Ihr Mütter, ihr Väter, sagt einfach NEIN, wenn Dieter Bohlen eure Kinder auf seine Bühne stellen will.
    Ihr Großmütter, ihr Großväter, sagt einfach NEIN, wenn RTL auf Kosten eurer Enkelkinder Millionen verdienen will. Macht einen Strich durch diese Rechnung!
    Lasst es nicht zu dass eure Kinder von einem Poptitan missbraucht werden!
    Lasst es nicht zu, dass eure Kinder für ihre Niedlichkeit beklatscht werden! Lasst es nicht zu, dass eure Kinder zu Zirkuspferdchen gemacht werden! Beschützt eure Kinder! Verkauft sie nicht! Lasst ihnen ihre Kindheit! Seid behutsam und weise! Ihr Mütter, ihr Väter, ihr Großmütter, Großväter, Onkel und Tanten, ihr Lehrer, ihr Erzieher sagt einfach NEIN.

  • Reto Burgener sagt:

    Hab den Artikel verspätet gelesen. Find ihn aber gut! Mit Kinder wird Geschäfte gemacht, mal sorgen sie für Einschaltquoten, dann wieder für fette Spenden, für politische Zwecke, dann wieder ganz direkt als Kaufgruppe. Sie sind ebenso wenig in einer fairen, heilen Welt wie wir alle!

  • Madeleine Ludwig sagt:

    BRAVO für diesen sinnvollen Artikel; hoffentlich LESEN ihn viele ERGEIZIGE Eltern und überlegen sich vordem es zu spät ist…

  • Franz Oettli sagt:

    Es besteht heutzutage die Tendenz zur Selbstdarstellung. Warum eigentlich? Viel mehr ist ja wahrscheinlich nicht dahinter, die Menschen haben sich ja nicht weiterentwickelt.

  • A. Meyer sagt:

    Bohlen ist das allerletzte. Wegsperren!

  • mira sagt:

    Total offtopic: hier was zum Lachen 🙂

    http://szmstat.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/37129

  • Huebi sagt:

    Na ja, soweit sind wir halt… mit Kindern wird immer mehr Business gemacht.. Die in der Schweiz ja so geliebte MIGROS machts vor… die Kinder werden mit Sammelaktionen gelockt, damit sie später en positives Gefühl zur Migros haben und zu „Migros-Kinder“ werden…. Die TV Sender haben schon lange gemerkt, dass sie bei Kindern mehr Quote erreichen können. Da hilft nur eines – Abschalten!

  • Apropos Kindercastings: Ich hätte ein Familienticket zum Verlosen für eine total ungefährliche Zirkus-Musik-Casting-Show…. !
    http://www.dieangelones.ch/2012/03/zirkus-sucht-band-ein-casting-der-etwas-anderen-art/

  • Katharina sagt:

    „Das Ganze erinnert mich an die schrecklichen Schönheitswettbewerbe für Kinder in den USA, wo Eltern, mehrheitlich Mütter, ihre Töchter auftakeln und von einem Beauty-Contest zum nächsten jagen, wo sie dann vorgeführt und blossgestellt werden.“

    Daraus ergaben sich einige Anklagen wegen child abuse. Richtig so.

  • fufi sagt:

    Also, ich weiss nicht recht, was uns Frau Nina M. damit sagen will.
    Will sie damit vielleicht sogar eine Diskussion initiieren?

    Denn die einten lesen diesen Blog ja gar nicht und die anderen finden’s eh daneben.
    Ganz abgesehen vom ersten D in DSDS-Kids.
    Anyway!

    Ein Aufruf zum kollektiv-versöhnlichen Schulterklopfen:
    „Wir sind ja alle so gut!“
    Und wenn sich s’Männdli nicht querstellt, kriegt sogar es noch einen feministisch generierten Schulterklopf ab!

    WOW!

    🙄

  • Nadita sagt:

    Was haben den bitte die Kommentare von Frau Reiffi mit dem Artikel zu Kindern im Showgeschäft zu tun?
    Und Zu Walter Scharnagl: Ja, wenn sich Leute selbst dem Bohlen vor die Füsse werfen, dann sind sie selber Schuld!
    Aber Kinder können sich das nicht aussuchen wenn Ihre Eltern sowas zu lassen!!
    Also Frau Mehrli, gut gesagt: Ein Bohlen will ich so oder so nicht sehen. Aber mit Kindern… Bitte bitte schon grad gar nicht. Das sollte man verbieten – den Kindern zuliebe.

    Nadita

    • Erika B. sagt:

      Ja, genau.
      Vielleicht sind „die Leute“ selber schuld, aber sicher nicht die Kinder.
      In den Medien wird i.S. Schutz der Persönlichkeit ständig über die Stränge gehauen. Wo bleiben denn hier ethische Standards?

  • Walter Scharnagl sagt:

    Die Leute sind selber schuld, wenn sie sich von Bohlen vorführen lassen.

    • Linus Luchs sagt:

      Die Leute schon, aber nicht die Kinder. Die Kinder werden missbraucht, von quotengeilen Medien und mediengeilen Eltern.

  • Erika B. sagt:

    Ich finde, man kann Sendungen mit Kindern und Kinderfilme nicht mit Castingshows vergleichen. Bei den Shows gehört die Blossstellung zum Konzept. Und Kinder blossstellen schadet mit Sicherheit. Denn die Kinder spüren ja, dass man sich hier millionenfach — zuschauermässig — über sie lustig macht. Wenn sowas in der Schule passiert, nennt man’s Mobbing.

    • E.H.Roth sagt:

      Nein Erkia B. Das ist so auch nicht richtig. Kinder oder Jungendliche können mit dem ganz gut umgehen. Vergessen wie es in der Schule gewesen ist? Heute dazu noch Facebook? Die Kids bekommen bestimmt keinen Schaden. Das ist so eine falsche Wahrnehmung der Erwachsenen die von den Psychologen infiltriert wurde. Früher waren die Quacksalber die mit ihren Karren und von Dorf zu Dorf rollten und dem Bauern ihren Misst andrehten. Wärs kein Bedürfnis würde Thoma diese Sendungen gar nicht produzieren lassen.

      • Katharina sagt:

        „Kinder oder Jungendliche können mit dem ganz gut umgehen. Vergessen wie es in der Schule gewesen ist? Heute dazu noch Facebook? Die Kids bekommen bestimmt keinen Schaden“ das stimmt nun absolut nicht, E.H. Roth.

  • E.H.Roth sagt:

    Quoten mit Kinder in der Werbung ist nichts neues. Seht doch nur all diese Spendensammler an. Immer vor Weihnachten wo mit Bilder mit KInder aus aller Welt geworben wird um das Herz des Westlers zu erweichen. Das ist alles reines Kalkül.

    Auch wenn die meisten bei so eine Show abschiffen, einen Schaden bekommen die Kinder nicht und richtig, keiner von denen wird je ein Berühmtheit werden darum dieses „Star“ Ding bitte mal aus dem Vokabular streichen. Ist nur peinlich, denn seit Ginger Rogers und Fred Aster gibt es keine wirklichen Stars mehr.

  • Franz Weber sagt:

    Die Hauptschuldigen sind die Konsumenten, die, die diese wahnsinnigen Kindsmissbrauchsshows auch noch im Fernsehen schauen!

    • Muttis Liebling sagt:

      Natürlich nicht, F.Weber. Selbst die dämlichsten Medienspektakel werden von intelligenten Personen produziert, die Erfolg vorher abschätzen können. Die produzieren für die +-20% um den Median und wenn der Median sich verschiebt, verschieben sie ihre Produktionen. Das können die, dafür werden sie bezahlt und darauf sind sie stolz.
      Das Problem ist, dass der Median da ist, wo er ist und das akzeptiert ist, alles der Quote, dem wirtschaftlichen Erfolg unterzuorden. Die Alternative wäre, dass Medien statt auf Quote auf die Verschiebung des Medians zielen, das ist dann aber nicht mehr Markt.

    • Muttis Liebling sagt:

      2/ Marktwirtschaft braucht (auch) und erzeugt (auch) Volltrottel. Erzeugt auch Vernünftiges, aber immer seltener. Der konservative SPIEGEL hat zum 25-jährigen Bestehen von Sat 1 die Erteilung der Sendelizenz für selbigen als den kulturpolitischen Wendepunkt in der BRD bezeichnet. Daran sind die Konsumenten nicht schuld.

  • Michael Strässle sagt:

    Als sie 30 Rock ein Kindercastingshow mit Jenna Maroney (Jane Krakowski) als wunder zynisches weibliches Bohlen Pendant sah, glaubte ich, das sei eine satirische Überhöhung. Aber so was gibt es wirklich?
    Und solange sich Bohlen nicht öffentlich für Modern Talking entschuldigt sollte er mit einem Rayonverbot für alle Fernsehstudios belegt werden.

  • Auguste sagt:

    hmm…, und wo genau unterscheidet sich die casting-show von der gymi-prüfung, ausser das letztere nicht im fernsehen übertragen wird? obwohl, in grauer fernseh-vorzeit gab es doch mal eine sendung, die hiess „die sechs siebengescheiten“, deren junge teilnehmer sich wahrscheinlich genauso akribisch auf ihre auftritte vorbereiteten. und was glauben sie, wie viele „differenzler“ der fernseh-jasser spielt, bis er auf einem verregneten dorfplatz auf sendung gehen darf?

    die einen können besser singen und tanzen, die andern mathe und geograhie. bühne frei für talente!

    • marie sagt:

      und gab es da nicht auch mal ne show mit donald trump? dort waren auch talente 😉

    • Francesca sagt:

      Ogüst, Darling – NEIN. Klar, Eiskunstlaufmuttis gab’s schon immer. Aber das ist Fernsehen, anonym, keiner weiss, wer sich das alles anguckt und dann werden die Kinder in der Schule gemobbt, von Spinnern abgepasst (sexy Outfit…), und so weiter und so fort. Bis etwa 14-jährig können sie nicht ermessen, was die Folgen sind. Talente kann man auch in der Gemeindehalle, im Turnverein und bei andern Gelegenheiten auftreten lassen, da braucht’s nicht den wörldwaidweb oder tivi.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich möchte auch schon lange in die Millionen-Show von Jauch, vor dem TV weiss ich immer fast alles, ich wäre längstens reich 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mit zwei Einschränkungen: Für Fussballfragen bräuchte ich einen wirklich guten Joker, für Mathe auch………

      • Auguste sagt:

        hmm…, pipps, da warte ich immer noch auf jenen telefon-joker anruf zur millionen-frage, wo er fragt: „willst du mich heiraten?“

    • E.H.Roth sagt:

      hm Auguste,

      Monika Gruber sagt zum Thema Radio und Fernsehen mal wieder alles.

      http://www.youtube.com/watch?v=9vdFUUs3oQA&feature=related

    • pixel sagt:

      ist auch eine sichtweise. aber was heisst das nun: ja, so eine DSDS Kids-show ist tatsächlich eine gute idee? oder wie verstehe ich das genau…?

      • Auguste sagt:

        hmm…, grundsätzlich würde ich die idee nicht verdammen, aber die altersuntergrenze muss so angelegt sein, dass das teilnehmende kind die show-kriterien und den jury-entscheid nachvollziehen kann. das ist im alter von vier jahren ganz klar nicht gegeben, aber so ab sieben, acht jahren ist das wahrscheinlich möglich. das ist in etwa auch das alter, wo im sport die talentsichtung strukturierter wird.

        gegen piccolo-eishockey oder ovo-cup skirennen etc. sagt ja auch niemand etwas, und auch da gewinnen und verlieren kinder ohne bleibende psychologische schäden zu nehmen.

  • mensch sagt:

    und der nachbrenner dieser showstufe ist ja glanz und gloria – und, wer hat nun die roten bäcklein?

    • Auguste sagt:

      hmm…, glanz & gloria ist eine brillante satire-sendung. da hat man als promi endlich mal seine „15 minutes of fame“ und die einzigen, die es kümmert, sind die glanz & gloria macher und ihre zuschauer, die gerade den „blick am abend“ fertig angeschaut haben.

      life’s a bitch and then you…

      • mensch sagt:

        …you pay it or leave it!

        p.s: sie haben noch roger de weck vergessen – ihn interessieren die inhalte ja auch mehr wie die quoten

      • Auguste sagt:

        hmm…, mensch, auch im leutschenbach gilt: ohne quote, gibt es tote!

      • plop sagt:

        Habt ihr das diesmonatige „Folio“ gelesen? (Thema Leutschenbach, eben…) Schon spannend, der ganze Zirkus.

  • Francesca sagt:

    Das ist grotesk. Wann kommen wohl Realityshows mit Demenzkranken, Tattergreisen, Verwirrten? Es ist bedenklich, wenn nicht illegal, dass hier urteilsfähige Erwachsene ihnen ausglieferte Unterlegene vorführen wie im Zoo. Die Kinder können das Ausmass dieser Aktionen ja nicht überblicken. Es reicht völlig, wenn sich Erwachsene selber lächerlich machen. Eigentlich gibt es nur eins: Boykott. Boykott von RTL, Blick, Bild-Zeitung und so weiter. So lange eine Nachfrage da ist, wird geliefert, egal wie Verwerflich etwas ist. Es liegt an jedem einzelnen von uns, hier nicht mitzumachen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, diese realityshow gibt es schon eine weile, schauen sie mal bei markus lanz rein in seine talk-runde.

      • Francesca sagt:

        Die Arena wäre auch so was… bloss dass die da keine Wunderkinder sondern Kindsköpfe vorführen. Jedenfalls wenn Riesenbaby Blocher sein Windelpaket daherwuchtet.

  • Eric Pudles sagt:

    Es gibt doch in Deutschland sicherlich ein „Kindergesetz“, wleches z.B. Kinderarbeit, denn das ist Arbeit verbietet. Auch Auftritte am Abend nach 20.00h. für 4 jährige bis mind. 12.jährige ist sicherlich verboten. Wenn sich die Eltern dann nicht an diese Gestze halten, sollten sie sehr hart bestraft werden. Lleider gibt es immer noch Eltern, welche ihre unerfüllten Wünsche in die Kinder projezieren und diese dann mit Gewalt durch diese erreichen wollen.

    • tststs sagt:

      Das Gesetz geht sogar noch weiter… Ich weiss noch, vor einigen Jahren, gab es ein Mädchen, das noch nicht oder knapp 16 Jahre alt war. Die musste immer ganz am Anfang singen und bei der Rangverkündigung sass sie jeweils schon im Publikum, weil es schon so spät war…

  • tststs sagt:

    Im Prinzip gehe ich ja mit dem Grundtenor einig. Zwei Dinge möchte ich aber einwerfen:
    1. „Wer schon mal mit Kindern Karten, ein Brettspiel oder sonst etwas gespielt hat, weiss, wie schlecht die Knirpse verlieren können.“ So what? Lassen Sie Ihre Kinder deshalb nun immer gewinnen. Oder geht es nicht gerade um die spielerische Vorbereitung auf das Leben (wo man nun mal öfters verliert als gewinnt?!) Und die Eltern, die Ihren Kindern einen Talentwettbewerb als „Ernst“ und nicht als „Spass“ verkaufen sind selber schuld…
    2. Mmmhhh hätte es früher eine Sendung gegeben „Die Schweiz sucht den nächsten Tennissuperstar“ glauben Sie wirklich, die Eltern von Roger Federer hätten diese Chance nicht genutzt?!?

    • plop sagt:

      Ja, zweiter Punkt hab ich mir auch überlegt, als ich da diese schweizer-Talente guckte, mit dem 13-jährigen… Was würde ich tun, wenn mein Kind solch eine Stimme hätte?

      • Auguste sagt:

        hmm…, vermutlich das gleiche, wie die eltern von heintje – verfluchen, dass es den stimmbruch gibt.

        youtube: heintje – mama

      • pixel sagt:

        nichts würde ich tun. wieso auch? was für eine relevanz hat es denn, ob mein kind ein talent in irgendwas hat. es geht doch nicht darum, ob es talent hat, sondern ob es reif dafür ist, damit umzugehen wenn es stressfaktoren ausgesetzt ist. wenn es gut singen kann, dann freuen wir uns doch darüber. wenn es (ich sag einfach mal ins blaue) 16, 17 oder 18+ ist, dann kann es meinetwegen selbst entscheiden was es damit anfangen will. MUSS man es denn öffentlichen machen, dieses talent?

  • Pascal Sutter sagt:

    Die Vermarktung macht vor nichts mehr halt. In unserem Kulturkreis kann man sich nur noch über den Konsum oder die Enthaltsamkeit wirklich definieren.

    http://www.gdi.ch/de/publikationen/gdi-studien/the-age-of-less

    Mir tun diese Kinder leid, sollte diese Sendung online-/air gehen

  • mira sagt:

    Das gabe es doch schonmal. Ich durfe als Kind immer so eine Sendung gucken, in denen Kinder grosse Stars imitiert haben. Die Moderatorin war eine blonde Holländerin. Keine Ahnung mehr wie das hiess…

    • mira sagt:

      Miniplayback-Show hiess es! Jetzt ist es mir wieder in den Sinn gekommen.

    • Urs sagt:

      Von 1990 bis 1998 moderierte Marijke Amado die RTL-Kindersendung „Mini Playback Show“ (Info aus Wikipedia). Mit diesem Schrott wurde immerhin 8 Jahre lang wohl mächtig Kohle gemacht.

  • hans sagt:

    Sowas war ja zu erwarten. Der Dieter macht einfach das, was er (auch mit Frauen) immer macht: wenns nicht mehr so hinhaut, dann rasch was neues. Kinder werden dank des jöh Effekts Quoten bringen, und wenn auch das mal abschlafft, dann gibts ja immer noch die Möglichkeit BBkids zu erfinden. Hat der Mann keine Scham? Und warum lässt man sowas zu, (ab 4 Jahren!! Hallo??)? Da kann man doch gleich auch wieder Kinderarbeit einführen!

  • Franz sagt:

    Ich frage mich schon lange, wann diese unsäglichen casting shows endlich von den Bildschirmen verschwinden. Vermutlich wohl gar nie, denn solange es Kinder und Teenies gibt mit den dazu passenden „Erwachsenen“, werden immer neue, noch perversere Stufen gezündet. Wenn ich mich dann in diesen Worten an meine beiden Teenage-Girls zu Hause wende, während ich die Glotze ausmache, fragen sie mich weshalb ich ihre Träume zerstören wolle. Und das meinen sie ernst! Genau diese Karte spielt der Bohlen, das Heidi, der Stefan und auch „unsere“ Bobos, Romans und all die anderen „Talente“ aus.

    • *sigh* sagt:

      Und das meinen sie ernst!
      Vielleicht wäre das der Moment um sie mit der „harten Realität“ zu konfrontieren?

      • Franz sagt:

        @sigh. Danke für den Tipp….

      • *sigh* sagt:

        Das war mein voller Ernst!
        IMHO wird heute viel zu viel „du kannst alles erreichen wenn du nur willst und die Mühe gibst“ Schwachsinn propagiert.
        Es ist doch so, dass nur die wenigsten, unter Einsatz ihrer ganzen Energie und Talents, mit viel Glück auch dahin kommen wo sie es sich erträumt haben!
        Die Teen-Phase sollte auch das eine oder andere „böse Erwachen“ beinhalten! Ich finde es ist besser wenn die Eltern zu hohe Erwartungen abfedern als wenn das Leben selbst sich darum kümmert…

  • Beni Rauch sagt:

    Ich glaube, dass das nur ein PR-Gag von RTL ist. Wenn das aber doch on air gehen sollte, dann MUSS der deutsche Jugendschutz einschreiten. Irgendwo müssen Grenzen gesetzt werden.

    • tststs sagt:

      Der Jugendschutz müsste bei Eltern eingreifen, die ihren Kindern so ein TV-Programm erlauben!
      Nicht den Bock zum Gärtner machen…
      🙂

  • plop sagt:

    Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren hat einmal gesagt: «Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Grossen sollten uns daran erinnern, wie das war».

    Diesen Satz sollte man sich als Eltern irgendwo an eine Wand schreiben. Merci!

    • pixel sagt:

      I like!

    • Muttis Liebling sagt:

      Eben aus diesen Grund sollten Kinder als Mittel wie Fremdzweck tabu sein. Nur sind da die Schmuddelmedien nicht allein. Kaum ein Politiker und kein Medium hat es seit gestern ausgelassen, seine Betroffenheit über verunglückte Kinder, nicht etwa ’nur‘ über verunglückte Menschen zum Ausdruck zu bringen.
      Typische Floskeln wie ‚darunter auch/ vor allem Frauen und Kinder‘ sollten im öffentlichen Sprachgebrauch ersatzlos gestrichen werden, da sie nur der Erheischung von Aufmerksamkeit dienen.

      • tststs sagt:

        Sind Sie ein Zyniker?
        Ist es für Sie sooo unvorstellbar, dass die Tatsache, dass es 22 Kinder und 6 Erwachsene bei manchen Menschen mehr Betroffenheit auslöst als 28 Erwachsene?
        Gerade Ihr Nickname sollte doch drauf hinweisen, welchen Stellenwert Kinder für Eltern haben!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Er ist kein Zyniker, er ist schlicht ein emotionaler Grobian, dem es an Empathie fehlt. Typisch für ein Muttersöhnchen, die wachsen alle auf mit dem Anspruch ich ich ich…….. und sonst niemand.

      • Auguste sagt:

        hmm…, ml, es waren nun mal kinder, die verünglückten. solche tragödien treffen einen ganz bestimmten nerv bei eltern. sie haben ihr wertvollstes vertrauensvoll in fremder hände obhut gegeben und dann trifft ein, was man insgeheim am meisten fürchtet. dieser schmerz hat eine besondere qualität, die sich nicht wirklich relativieren lässt.

      • E.H.Roth sagt:

        Auguste, Du weisst genau was ML sagen will… muss ich es Dir wirklich erklären?

      • Muttis Liebling sagt:

        Genau deshalb habe ich weiter oben den Leitspruch von Tacitus genannt: Nachrichten müssen ausser unparteiisch und unvoreigenommen auch emotionsfrei sein. Ich möchte kein Gefühl implantiert bekommen, mich interessiert auch nicht, was andere fühlen, ich möchte nur von der Weltanschauung und der Gemütslage des Berichtenden unabhängige Informationen erhalten.

      • tststs sagt:

        @ML: Das ist löblich, aber nicht realistisch. Denn schon die Auswahl der Themen (also noch vor der eigentlichen Präsentation) kann niemals steril-objektiv stattfinden… (wie auch? was sollten denn „objektive“ Kriterien sein?)

      • Katharina sagt:

        „Kaum ein Politiker und kein Medium hat es seit gestern ausgelassen, seine Betroffenheit über verunglückte Kinder, nicht etwa ‘nur’ über verunglückte Menschen zum Ausdruck zu bringen.“ Natürlich tönt das zynisch, aber leider hat er recht. Klassisches Beispiel das japanische Erdbeben und Tsunami vor einem Jahr. Solches wird in der medialen PR Maschine von Politikern kaltblütig ausgenutzt.

      • Katharina sagt:

        „er ist schlicht ein emotionaler Grobian, dem es an Empathie fehlt“ hear! hear!

      • E.H.Roth sagt:

        Kath, der Schauspieler Omar Sy von Intouchables (Film gesehen)? jedenfalls Sarkozy wollte Omar, nach dem man erfahren hatte wie Erfolgreich der Film wurde, einladen, dieser hat dankend und elegant abgelehnt weil er sich sich nicht für die Imagepflege – Propaganda – des noch Präsidenten einspannen lassen will. Gewisse Leute tun alles und nutzen einfach jede Gelegenheit um von sich reden zu machen. Bei jeder Krise tauchen plötzlich Experten aus dem nichts von denen nie jemand je etwas gehört hat und sowas finde ich nur zum kotzen.

  • Tomas sagt:

    Es findet sich wohl niemand, der solche Shows gut finden würde.
    Bleibt nur noch die Frage zu beantworten, wer die Leute sind, die sie dann schauen werden, wenn sie eigentlich alle doof finden.
    Vielleicht dieselben, die die Version für Erwachsene schauen? Das ist mir nämlich etwa genauso rätselhaft, wie man sich sowas antun kann.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Mir auch! Wie kann man sich so etwas antun, diese – grösstenteils – peinlichen Vorstellungen. Ich hab vielleicht gesamthaft 2 Sendungen gesehen, weil ich immer mal wieder reingeriet beim Zappen und hatte damit das Vergnügen, Bohlens Sprüche zu erleben, unterirdisch! Und das will man nun Kindern antun, das ist Kindsmisshandlung! Überhaupt, die ganze Aufmachung, dieser ganze falsche Schein, diese Kitschwelt, das beeinflusst Kinder sehr und verbiegt sie, sie bekommen völlig falsch Wertvorstellungen.

    • plop sagt:

      Es war doch da bei den „schweizer Talenten“ so ein 13-jähriger mit dabei (ist dies eigentlich entschieden? wer hat da gewonnen?) und die Leute waren ja alle total begeistert… Ein 13-jähriger, der Songs singt (sehr gut, ja), welche Inhaltlich frühestens ab 20 begreifbar sind… Solches find ich ziemlich schräg…

    • tststs sagt:

      Ach, es ist wie bei den Pornos, keiner von uns schauts, aber alle wissen bestens Bescheid
      🙂

  • Muttis Liebling sagt:

    Bohlen, RTL und Blick gibt es nur, weil es Konsumenten dafür gibt. Da nach üblichen Vorstellungen nur ein sehr geringer Anteil Neugeborener geistig behindert ist, kann diese Fehlorientierung nur Produkt eines Erziehungsprozesses sein. Über den muss man diskutieren, nicht über die Realisierung und die Konsumption medialer Diarrhoe.
    Ich habe meine Kinder 1 x vor Sat 1 hockend angtroffen und sie ab dem Zeitpunkt so lange ignoriert, bis sie den Zusammenhang selbst herstellen konnten. Das konnten sie, weil sie ihre Eltern niemals Privatsender sehend oder hörend erlebt haben.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      So absolut kann man das nicht sagen. ARTE ist auch ein Privatsender, und auch bei den andern gibt es immer mal wieder gute Formate, man muss nur selektiv vorgehen. Ausserdem ist TV generell für Kinder problematisch, da muss man äusserst selektiv vorgehen, auch was die Menge betrifft, sei die Sendung noch so wertvoll. Bis zum Alter von etwa 8 J. guckten meine Kinder kaum, vielleicht mal am Sonntagmorgen Kinderstunde oder Cousteau’s Erlebnisse auf See, das kam damals auf France 3. Sonst gab es kein TV, der eine war nie gefährdet, zu viel zu schauen, der andere sehr.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Pipi: Ich wusste gar nicht, dass ARTE privat sei. Dann sage ich es anders. Man konsumiert keine werbefinanzierten Medien. ARTE, Phoenix, usw., SF Info noch, habe ich im Programm, Wenn SF Info mir aber noch einmal eine Sendung mit Hinweis auf den Sponsor präsentiert, wird der Speicherplatz gelöscht, so wie ich das im Rundfunk bereits mit DRS 1 und 3 gemacht habe.
        Gemäss Tazitus sollten Informationen unvoreingenommen, emotionsfrei und unparteiisch präsentiert werden. So lernt man es noch heute im Journalistikstudium. Mit Werbung verträgt sich das nicht.

      • tststs sagt:

        Hüstel, auch diesem Problem wird (im deutschsprachigen Raum) vorgesorgt: Werbung muss deutlich vom TV-Inhalt abgegrenzt werden (zB durch Banner oder Trailer) und bei Product Placement muss dies deutlich markiert werden…
        Man kann über Inhalte streiten, aber so pösepöse ist das Fernsehen auch nicht…

      • Katharina sagt:

        Arte ist zwar in seiner Rechtsform privat, ist aber das Resultat eines zwischenstaatlichen Vertrages mit einem Auftrag im sinne von service publique. Das ist nicht das gleiche wie ein Privatsender.

        http://www.arte.tv/static/c5/pdf/zwischenstaatlicher_vertrag.pdf

      • Katharina sagt:

        „Man konsumiert keine werbefinanzierten Medien“ und wieso denn nicht? Weil sie das hier als Dekret so hinschreiben?

        „Gemäss Tacitus sollten Informationen unvoreingenommen, emotionsfrei und unparteiisch präsentiert werde“ – mag sein dass Tacitus sagte. Nur ist es so, dass objektive Unvoreingenommenheit, Emotionsfreiheit und unparteiisch sein in der Rolle eines (einzelnen) Journalisten unmöglich ist. Seit Tacitus sind eben ein paar Dinge auf dem Gebiet der kognitiven Wissenschaften geschehen.

        Das Problem ist nicht die Präsenz von Werbung. Da kann es vorkommen dass ein Werbe Kunde mal einen Werbe Auftrag zurückzieht. Dies geschieht aber nur in krassen Fällen (z.B betreffend Rush Limbaugh zur Zeit).

        Wo bedeutend mehr kritisch beleuchtet werden muss, sind die Manipulationen des transportierten Inhaltes selber. Da wird gezielt über die Reihenfolge von Newssegmenten gesteuert, und durch gezielte Unterlassung einiger Aspekte des Kontextes manipuliert und verfälscht. Teilweise wird sogar nicht vorhandener Kontext erzeugt, um den eigentlichen Inhalt anders erscheinen zu lassen.

        Medienkunde muss also unbedingt Aspekte der Kognitiven Wissenschaften mitvermitteln.

    • tststs sagt:

      „Ich habe meine Kinder 1 x vor Sat 1 hockend angtroffen und sie ab dem Zeitpunkt so lange ignoriert, bis sie den Zusammenhang selbst herstellen konnten“
      Im Ernst? Also entweder Ihre Kinder sind eigentlich schon Teenager oder das grenzt an psychische Misshandlung! (also wenn Sie Ihre Kinder so lange ignoriert haben, bis die Kinder herausgefunden haben, weshalb sie ignoriert werden, nämlich weil sie das doofe Sat1 schauen (und wer hats ihnen erlaubt?!) )

  • marie sagt:

    diese sendungen einfach nicht schauen, dann werden sie aus dem programm gekippt.

  • Pixel sagt:

    Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Eltern die Meinung über den absoluten Blödsinn so eines Medienformates teilen und das Ganze allein deswegen (keine Kinder, keine Show) floppt bevor es überhaupt anfangen kann! Wenn sowas jemals stattfindet, dann zweifle ich wirklich an der Intelligenz und dem Pflichtbewusstsein der Eltern.

    • Airliner sagt:

      @Pixel: Leider wird sich deine Hoffnung nicht bewahrheiten. Es gibt zu viele Eltern (meist Mütter), die ihre Kinder in der Oeffentlichkeit präsentieren wollen. Leider. Zu hoffen ist nur, dass diese Sendung an den Einschaltquoten floppt, aber eben, wahrscheinlich auch nur Wunschdenken.

      • pixel sagt:

        sehr wahrscheinlich ist das leider so….ob es dabei um die Präsentation in der Öffentlichkeit geht, oder um den Ehrgeiz der Mutter – beides wird stark genug sein, um auf jeden Fall viele „potenzielle Stars“ hervorzubringen.

    • *sigh* sagt:

      RTL2 floppt leider auch nicht….

  • kurt mäschli sagt:

    Die Menschheit wird tatsächlich nur noch blöder. Sie ist daher auf gutem Weg sich selbst zu vernichten. Bohlen ist einer der Garanten dafür!

    • Gerda Schuurman sagt:

      Meines Erachtens ist dieses Zurschaustellen von Kindern Kindsmisbrauch. Die betr. Exploitanten, inkl. Eltern, dieses Kindsmisbrauchs sollten ALLES Geld was die hiermit verdienen an den Staat abgeben müssen. Die Zuschauer ebensosehr gebüsst werden wie die Zuschauer bei Hahnenkämpfe! Denn hier wird die Kinds Seele zerrissen, und/oder getötet.

      • E.H.Roth sagt:

        mal ganz sachte … übertreiben müssen wir auch nicht… wenn Sie liebe Gerda etwas schwach auf der Seele sind, heisst es noch lange nicht, dass es die anderen ebenso sind.

    • E.H.Roth sagt:

      nein kurt, der Didi weiss nur wie man Geld verdient.

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