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Donnerstag den 3. Februar 2011

“Abstruse Kampagne”

Zur Abstimmung über Mühleberg II

Seit drei Wochen bombardiert uns die internationale PR-Agentur Burson-Marsteller mit einer abstrusen Inserate- und Plakatkampagne für ein neues AKW in Mühleberg. Die Werbekosten der in grün gehüllten Desinformation dürften eine halbe Million Franken bereits erreicht haben.

Woher kommt dieses Geld? Wer füllt die Kassen dieser diversen Pro-Atom-Komitees? Wer bezahlt diesen Politikerinnen und Politikern die Werbung für strahlende Erblasten und gegen erneuerbare Energien? Die Antwort kann nur heissen: unsere Stromrechnung! Nicht erst seit Wikileaks wissen wir, dass in der Zeitung nur die halbe Wahrheit steht. Zu beurteilen, wie viel Wahrheit in Inseraten der weltweit grössten Greenwashing-Agentur Burson-Marsteller drin ist, überlasse ich der Leserschaft.

Nur soviel: wer wie Erich Hess oder Adrian Amstutz an „einheimische“ und „billige“ Atomenergie glaubt, der glaubt wohl besser auch an den Osterhasen.

Jürg Buri, Bern (Jod-Tabletten-Zone II)

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1 Kommentar zu „“Abstruse Kampagne”“

  1. Benedikt Jorns sagt:

    Gleich ob wir nun für oder gegen Atomkraftwerke sind, nur sachliche Argumente helfen uns weiter. Bei Jürg Buri fand ich sie bis heute leider nicht.

    Ich erwarte von Ihnen, Herr Buri, keinen Meinungswandel. Doch würde es mich freuen, wenn Sie meinen Beitrag http://blog.bernerzeitung.ch/leserblog/index.php/8553/egger-ist-weit-von-der-realitat-entfernt/
    für ein neues Kernkraftwerk Mühleberg mit sachlichen Argumenten bekämpfen würden!

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