Zum Thema “Preisschub bei den SBB”
Die SBB brauchen mehr Geld, also versuchen sie wieder einmal, ihre Ticketpreise zu erhöhen. Bald schon sollen vor allem GA-Inhaber dies empfindlich zu spüren bekommen.
Dass die Mehrkosten immer auf dem Buckel der Reisenden eingetrieben werden, darf nicht unwidersprochen hingenommen werden. Denn sehr viel Sparpotenzial wäre in der “Teppichetage” der SBB zu finden! Wer sich die Mühe macht, die SBB-Führungsstrukturen näher zu studieren, wird merken, wie aufgedunsen diese Strukturen sind.
Obwohl riesig wie ein Wasserkopf, resultiert daraus aus eigener Wertschöpfung wenig bis nichts. Ganz im Gegenteil: Für fast jede Entscheidung werden externe Berater zugezogen. Dies könnte ganz anders, wesentlich schlanker und effizienter funktionieren.
Leider ist SBB-Chef Andreas Meyer kein Führer, sondern ein Funktionär. Sinn und Wirtschaftlichkeit seiner Kader interessieren ihn nicht. Die SBB wären problemlos mit der Hälfte ihrer Kadermitglieder zu führen, immer vorausgesetzt, es stünden fähige, fachkompetente und integre Männer und Frauen zur Stelle. Die Summe, die plötzlich jährlich zur Verfügung stünde, wäre immens.
Das sagt kein überschäumender “Polteri”, sondern ein erfahrener Unternehmensberater und langjähriger Dozent für Führungslehre an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Es ist ein Jammer, dass niemand zum Rechten schaut!
Ulrich H. Knobel, Heimberg
Schlagworte: Andreas Meyer, Bahn, Billete, Führungssebene, Kader, Preise, SBB, Schweiz








