Reiche und kuriose Ernte

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Genau wie in der letzten Saison bestand und besteht der Grossteil unserer Ernte aus Tomaten und Chilis. Von den gelben Cherrytomaten können wir wöchentlich ein Schäli voll pflücken, und auch zahlreiche Berner Rosen konnten wir bereits geniessen. Diese bestanden übrigens den Blindtest im Vergleich mit Bio-Rispentomaten vom Coop mit Bravour! Und der kleine Chilibaum wird vom Gewicht der zahlreichen, grossen Früchte, – die entgegen dem Beschrieb ganz und gar nicht scharf, aber dennoch lecker sind  – fast erdrückt.

Das restliche Gemüse wuchs zwar auch, aber die Ernte liess dann doch zu wünschen übrig. Vier Zucchetti, drei Auberginen und zwei Pepperoni. Das wars. Aber immerhin. Im Vergleich dazu waren wir mit den Beeren komplett erfolglos. Der Himbeer- und der Johannisbeerstrauch hatten wohl hinter dem grossen Betontopf der Peperonis zu wenig Sonne. Und die wilden Erdbeeren im Waschzuber wucherten zwar wie blöd, aber Früchte trugen sie leider keine.

Und da war das noch das Kuriositätenkabinett an Gemüse, das in unserem Garten wuchs. Einerseits Gurken, an der Zahl auch gerade mal zwei. Diese waren aber so dermassen verkümmert und klein, dass noch knapp die Gemüsesorte zu erkennen war. Und andererseits ernteten wir im Auberginentopf drei Kartoffeln. Da hat wohl jemand letztes Jahr beim Grillen seine Essensreste vorbildlich als Kompost direkt im Garten entsorgt….

Nun bleibt zu hoffen, dass das Wetter noch ein bisschen hält. Also nicht, dass man sich nach diesem prächtigen Spätsommer über mangelnde Sonnenstunden beklagen könnte. Aber da wär noch einiges Gemüse im Garten, das sehnlichst noch auf ein bisschen Wärme zum Ausreifen wartet.

 

1 Kommentar zu «Reiche und kuriose Ernte»

  • Veronica sagt:

    Zwei Zucchetti geerntet. Dann schrumpfte die Pflanze und fing der Krach mit der Maus an. Bin die vorläufige Gewinnerin. Den Eingang mit Minze zugestopft. Nächster Tag schauen, wo die neue Hohle angefangen ist. War nebenan. Dann wieder zuruck, wieder nebenan usw. Noch einige kleine Proben anderswo. Jetzt sind sie nächtliche Besucher statt Mitbewohner und nagen die Kirschtomaten an, die deshalb nicht mehr bis zur ganze Reife hängen bleiben können.

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