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Reiche und kuriose Ernte

Sibylle Hartmann am Dienstag den 20. September 2016

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Genau wie in der letzten Saison bestand und besteht der Grossteil unserer Ernte aus Tomaten und Chilis. Von den gelben Cherrytomaten können wir wöchentlich ein Schäli voll pflücken, und auch zahlreiche Berner Rosen konnten wir bereits geniessen. Diese bestanden übrigens den Blindtest im Vergleich mit Bio-Rispentomaten vom Coop mit Bravour! Und der kleine Chilibaum wird vom Gewicht der zahlreichen, grossen Früchte, – die entgegen dem Beschrieb ganz und gar nicht scharf, aber dennoch lecker sind  – fast erdrückt.

Das restliche Gemüse wuchs zwar auch, aber die Ernte liess dann doch zu wünschen übrig. Vier Zucchetti, drei Auberginen und zwei Pepperoni. Das wars. Aber immerhin. Im Vergleich dazu waren wir mit den Beeren komplett erfolglos. Der Himbeer- und der Johannisbeerstrauch hatten wohl hinter dem grossen Betontopf der Peperonis zu wenig Sonne. Und die wilden Erdbeeren im Waschzuber wucherten zwar wie blöd, aber Früchte trugen sie leider keine.

Und da war das noch das Kuriositätenkabinett an Gemüse, das in unserem Garten wuchs. Einerseits Gurken, an der Zahl auch gerade mal zwei. Diese waren aber so dermassen verkümmert und klein, dass noch knapp die Gemüsesorte zu erkennen war. Und andererseits ernteten wir im Auberginentopf drei Kartoffeln. Da hat wohl jemand letztes Jahr beim Grillen seine Essensreste vorbildlich als Kompost direkt im Garten entsorgt….

Nun bleibt zu hoffen, dass das Wetter noch ein bisschen hält. Also nicht, dass man sich nach diesem prächtigen Spätsommer über mangelnde Sonnenstunden beklagen könnte. Aber da wär noch einiges Gemüse im Garten, das sehnlichst noch auf ein bisschen Wärme zum Ausreifen wartet.

 

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Ein Kommentar zu “Reiche und kuriose Ernte”

  1. Veronica sagt:

    Zwei Zucchetti geerntet. Dann schrumpfte die Pflanze und fing der Krach mit der Maus an. Bin die vorläufige Gewinnerin. Den Eingang mit Minze zugestopft. Nächster Tag schauen, wo die neue Hohle angefangen ist. War nebenan. Dann wieder zuruck, wieder nebenan usw. Noch einige kleine Proben anderswo. Jetzt sind sie nächtliche Besucher statt Mitbewohner und nagen die Kirschtomaten an, die deshalb nicht mehr bis zur ganze Reife hängen bleiben können.

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  • Sibylle Hartmann

    Sybille Hartmann Sibylle Hartmann (33) arbeitet als Redaktorin bei Bernerzeitung.ch. Aufgewachsen in einem Dorf im Gürbental, empfand sie als Teenager die Gartenarbeit ihrer Eltern als furchtbar spiessig. Als sie vor zwei Jahren in die Matte zog, liess sie sich von ihrem Freund trotz vermeintlich fehlendem grünen Daumen zum Tomatenpflanzen im Hinterhof hinreissen. Und plötzlich fieberte sie täglich mit dem Gemüse mit und wagt nun jährlich mehr punkto Urban Gardening.
  • Laura Fehlmann

    Laura Fehlmann Laura Fehlmann (60) ist seit 20 Jahren Redaktorin im Team Region Bern der Berner Zeitung. Trotz Vollzeitjob und anderen Leidenschaften kann sie das Gärtnern nicht lassen. Sie pflegt ihre Staudenbeete, den Rasen, die Hecke, den Kräuter- und Gemüsegarten, obschon ihr oft alles über den Kopf wächst. Angetrieben wird sie von der Liebe zu den Pflanzen und dem Fernziel, einen englischen Park hinzukriegen.
  • Claudia Salzmann

    Claudia Salzmann Claudia Salzmann (32) arbeitet als stellvertretende Onlineleiterin bei Bernerzeitung.ch. Den grünen Daumen entdeckte sie im mütterlichen Garten im Emmental. Seit 1999 wohnt sie in der Stadt Bern und hat einige Kilo Erde auf Berns Balkone geschleppt. Nun ist sie in die hintere Lorraine umgezogen und kultiviert dort das urbane Gärtnern an der nahen Aare.
  • Natalie Escher

    Natalie Escher Natalie Escher (47) ist Biologin, Familienfrau, leidenschaftliche Gärtnerin und lebt mit ihrer Familie im Emmental. Etwas konzeptlos versucht sie seit Jahren, einen Cottage-Garden zu gestalten, ist aber leider noch Lichtjahre von ihrem Ziel entfernt. Sie gibt aber nicht auf und nimmt jedes Jahr erneut die Chance wahr zur Verwirklichung ihres Traumes.
  • Balz Rigendinger

    Balz Rigendinger (44) ist Redaktor bei der Bernerzeitung und freier Autor. Er hat im Frühjahr 2015 in Biel mit seiner Familie ein Einfamilienhaus bezogen und fand abgesehen von ein paar alten Hecken den ganzen Umschwung als kahle Erde vor. Es gab also viel zu tun, denn er wollte Nutz-, Zier- und Spielgarten anlegen. Zuvor lebte er in Bern und Zürich, wo er einen Schrebergarten zu bewirtschaften versuchte.
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