Jurassic Pärke

pärk

Welchen Ort hat die Intentionalität in einer Welt der Kausalität, meine Damen und Herren? Dies frug ich mich neulich, als ich im Zug vom Flughafen kommend Richtung Zürich Hauptbahnhof fuhr, und dann fiel mein Blick auf dieses Plakat: Pärke. Das ist der schweizerische Plural von Park. Sieht man nicht so oft im Druck. Und wissen Sie, welches Wort man ebenfalls selten sieht? «Malapropismus». Und «Heckmutter». Sowie «paränetisch». Viel zu oft (und damit meine ich: öfter als überhaupt nicht) wird hingegen folgender Ausdruck gebraucht: «Mitmachstation». Ein furchtbares Wort. Ebenso wie: «Situationsplan». Oder, einfach nicht aus der Mode kommen wollend: «Performance-Künstler». Was soll das bedeuten? Jeder Künstler liefert doch eine Performance. Idealerweise. Und damit bis übermorn. Nein, halt. Eine Sache noch. Wissen Sie, was ich ausserdem im Zug gesehen habe? Es gibt tatsächlich noch Leute, die ihr Mobiltelefon am Hosenbund tragen. Das ist irgendwie rührend. Rührend und schrecklich zugleich. Es sollte ein Wort dafür geben.